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Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
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Berichten van 30 mei 2018 tot 31 mei 2018

Love’s Choice (Malcolm Guite)

 

Bij Sacramentsdag

 

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La Bénédiction des blés dans l'Artois door Jean Breton, 1857

 

 

Love’s Choice

This bread is light, dissolving, almost air,
A little visitation on my tongue,
A wafer-thin sensation, hardly there.
This taste of wine is brief in flavour, flung
A moment to the palate’s roof and fled,
Even its aftertaste a memory.
Yet this is how He comes. Through wine and bread
Love chooses to be emptied into me.

He does not come in unimagined light
Too bright to be denied, too absolute
For consciousness, too strong for sight,
Leaving the seer blind, the poet mute;
Chooses instead to seep into each sense,
To dye himself into experience.

 

 

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Malcolm Guite (Ibanda, 12 november 1957)
First Baptist Church in Ibadan, Nigeria, de geboorteplaats van Malcolm Guite

 

 

Zie voor de schrijvers van de 31e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 16:04 Reageer op dit bericht

Mariae Heimsuchung (Rainer Maria Rilke)

 

Bij Maria Visitatie

 

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Visitatie door Sebastiano del Piombo, 1518-19

 

 

Mariae Heimsuchung

Noch erging sie's leicht im Anbeginne,
doch im Steigen manchmal ward sie schon
ihres wunderbaren Leibes inne, -
und dann stand sie, atmend, auf den hohn

Judenbergen. Aber nicht das Land,
ihre Fülle war um sie gebreitet;
gehend fühlte sie: man überschreitet
nie die Größe, die sie jetzt empfand.

Und es drängte sie, die Hand zu legen
auf den andern Leib, der weiter war.
Und die Frauen schwankten sich entgegen
und berührten sich Gewand und Haar.

Jede, voll von ihrem Heiligtume,
schützte sich mit der Gevatterin.
Ach der Heiland in ihr war noch Blume,
doch den Täufer in dem Schoß der Muhme
riss die Freude schon zum Hüpfen hin.

 

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Rainer Maria Rilke (4 december 1875 – 29 december 1926)
De Sint Vituskathedraal in Praag, de geboortestad van Rainer Maria Rilke

 

 

Zie voor de schrijvers van de 31e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 16:03 Reageer op dit bericht

Walt Whitman, Frank Goosen, Gabriel Barylli, Konstantin Paustovski, Svetlana Alexievich, Ludwig Tieck, Gerd Hergen Lübben, Saint-John Perse, T. T. Cloete

De Amerikaanse dichter Walt Whitman werd geboren op 31 mei 1819 in Westhills, Long Island, New York. Zie ook alle tags voor Whalt Whitman op dit blog.

 

Zang van de open weg

3
Jij, lucht die me adem schenkt om te spreken!
Jullie, voorwerpen die mijn intenties uit hun verstrooiing oproepen en vorm geven!
Jij, licht dat mij en alle dingen hult in tere, gelijkmatige vloed!
Jullie, paden, uitgesleten in de hobbelige gaten aan de kant van de weg!
Ik geloof dat er ongeziene bestaansvormen in jullie schuilen, jullie zijn me zo lief.

Jullie, geplaveide voetpaden in de steden! Jullie, sterke banden aan de rand!
Jullie, veerboten! Jullie, planken en palen van werven! Jullie, houtberande zijden! Jullie, verre schepen!
Jullie, huizenrijen! Jullie, raam-doorstoken gevels! Jullie, daken!
Jullie, veranda's en ingangen! Jullie, muurkappen en ijzeren ankers!
Jullie, ramen wier doorzichtige vliezen soms zoveel blootgeven!
Jullie, deuren en oplopende treden! Jullie, gewelven!
Jullie, grijze stenen van eindeloze straten! Jullie, uitgetrapte kruispunten!
Ik geloof dat jullie jezelf verrijkt hebben aan alles wat jullie raakte, en dat jullie daarmee heimelijk nu ook mij verrijken,
Uit levenden en doden hebben jullie je onbewogen oppervlak bevolkt, en hun geesten komen me nu als vrienden begroeten.

 

Vertaald door Jabik Veenbaas

 

 

I Saw in Louisiana A Live-Oak Growing

I saw in Louisiana a live-oak growing,
All alone stood it and the moss hung down from the branches,
Without any companion it grew there uttering joyous leaves of dark green,
And its look, rude, unbending, lusty, made me think of myself,
But I wonder’d how it could utter joyous leaves standing alone there without its friend near, for I knew I could not,
And I broke off a twig with a certain number of leaves upon it, and twined around it a little moss,
And brought it away, and I have placed it in sight in my room,
It is not needed to remind me as of my own dear friends,
(For I believe lately I think of little else than of them,)
Yet it remains to me a curious token, it makes me think of manly love;
For all that, and though the live-oak glistens there in Louisiana solitary in a wide flat space,
Uttering joyous leaves all its life without a friend a lover near,
I know very well I could not.

 

 

Uit: Calamus Poems (Fragment)

3.
Whoever you are holding me now in hand,
Without one thing all will be useless,
I give you fair warning, before you attempt me
further,
I am not what you supposed, but far different.

Who is he that would become my follower?
Who would sign himself a candidate for my affec-
tions? Are you he?

The way is suspicious—the result slow, uncertain,
may-be destructive;
You would have to give up all else—I alone would
expect to be your God, sole and exclusive,
Your novitiate would even then be long and ex-
hausting,
The whole past theory of your life, and all conformity
to the lives around you, would have to be aban-
doned;
Therefore release me now, before troubling yourself
any further—Let go your hand from my
shoulders,
Put me down, and depart on your way.

 

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Walt Whitman (31 mei 1819 – 26 maart 1893)
Standbeeld in Philadelphia

 

 

De Duitse schrijver en cabaretier Frank Goosen werd geboren op 31 mei 1966 in Bochum. Zie ook alle tags voor Frank Goosen op dit blog.

Uit: Pokorny lacht

„Zu Hause riss er zuerst die Fenster auf. Die Luft war abgestanden und muffig, wie immer, wenn er drei Wochen auf Tournee gewesen war. Die dicke Frau Sander, seine Putzfrau, hatte hier zwar einmal in der Woche nach dem Rechten gesehen, dabei aber wieder nicht gelüftet. Er ging in die Küche und machte sich einen doppelten Espresso. Sein Blick fiel auf den Haufen Post, den Frau Sander auf dem Tisch deponiert hatte. Das hatte Zeit. Das waren sowieso nur Rechnungen, Programme von Kleinkunsttheatern und Post von Veranstaltern, die seinen Agenten umgehen wollten, weil sie glaubten, dann kriegten sie Friedrich Pokorny billiger. Mit der Tasse in der Hand ging er nach draußen.
Der Garten war in einem schlimmen Zustand. In den nächsten Tagen würde er Maus anrufen müssen, den pensionierten Gärtner, der ihm das Grünzeug in Ordnung hielt.
Er zog seine Schuhe aus und ging über den Rasen. Er liebte das. Manchmal erwischte er sich dabei, wie er schon im Zug, lange vor der Ankunft am heimischen Bahnhof, diesem Moment entgegenfieberte.
Er trank den Espresso im Stehen und dachte an nichts. Dann ging er wieder hinein und packte seinen Koffer aus. Im Keller warf er die Leibwäsche in die Waschmaschine und stopfte den Rest in den großen Stoffsack, den die Reinigung am nächsten Morgen abholen würde.
Jetzt wäre Zeit für die Post gewesen, aber ihm ging nun die Stille im Haus ein wenig an die Nerven. Das passierte meistens eine bis anderthalb Stunden, nachdem er von einer Reise zurückgekommen war. Er legte A Man alone von 1969 in den CD-Player, die Platte, die Rod McKuen eigens für Sinatra komponiert hatte. Wahre Fans hielten nicht viel von dieser Schaffensphase des Meisters. Zu viele sentimentale Balladen, kein Biss, kein Swing. Friedrich fand, es war die richtige Musik für einen einsamen Mann, der gern heimlich in Selbstmitleid versank.
Er wollte gerade in die Küche gehen und sich endlich der Post zuwenden, als das Telefon klingelte. Es war sein Vater.
»Bist du wieder zu Hause?«
Sag bloß nicht Guten Tag, alter Mann, dir könnte die Zunge im Maul verdorren. »Hallo Papa, wie geht es dir?"

 

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Frank Goosen (Bochum, 31 mei 1966)

 

 

De Oostenrijkse schrijver, toneelspeler en regisseur Gabriel Barylli werd geboren op 31 mei 1957 in Wenen. Zie ook alle tags voor Gabriel Barylli op dit blog.

Uit: Paradies

“Ich kenne den Weg dorthin und ich möchte davon erzählen, wie dieser Weg aussieht.
Den ersten Schritt habe ich vor zwei Jahren getan — ohne es zu wissen.
Mein Leben war zu dieser Zeit das Leben einer alleinlebenden Frau. Ich arbeitete in einem Kindergarten und war dabei, in meiner Freizeit Sportmassagen zu erlernen. Nachdem ich diese Ausbildung abgeschlossen hatte, machte ich mich auf die Suche nach einem Arbeitsplatz, an dem ich mein neues Können anwenden durfte.
Ich hatte die Vision, dass ich die eine Hälfte meines Arbeitstages mit meinen Kindern und die zweite Hälfte mit Massagen verbringen konnte Ich entschied mich fier einen unüblichen Weg und besuchte mehrere Wochen lang die
besten Hotels der Stadt. Ich wusste, dass diese luxuriösen Häuser einen Spa-Bereich haben, und so stellte ich mich der Reihe nach bei allen Managern vor. Nach drei Wochen hatte ich tatsächlich Glück.
Im größten Hotel der Stadt war ein Job im Saunabereich frei geworden. Dieses Hotel hatte so viel Personal, dass eine ständige Rotation stattfand, und ich war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.
Ich zeigte meine Zeugnisse vor, absolvierte eine Probemassage bei dem Spa-Manager und dann hatte ich den Job. Ich bat darum, hauptsächlich am Wochenende eingeteilt zu werden, und auch dieser Wunsch ging in Erfüllung. Ich hatte mit einem Mal ein Leben, das rund um die Uhr mit Arbeit ausgetillt war. Das erstaunte mich und ließ meine schon etwas mutlos gewordene Stimmung wieder steigen.
Ich arbeitete so viel und vor allem tat ich Dinge, die mich mit Freude erfüllten, dass ich keine Zeit hatte, an etwas anderes zu denken. Etwas anderes wie in meinem Fall die Tatsache, dass ich 32 Jahre alt geworden war und nach wie vor ohne Mann lebte. Hie und da schoss mir diese Erkenntnis durch den Kopf, wenn sich an einem Samstagabend ein attraktiver Geschäftsmann von mir durchkneten ließ. Dabei blieb es aber dann auch. Ich hatte eine eigenartige Einstellung zu Männern bekommen_ Zu ihrer Art, die Welt zu sehen, ihrer Art mit Frauen umzugehen und in der Folge auch zu ihren Körpern.
Es schien mir so als würden sie durch die unsexuelle Nähe, die ich erlebte, wenn ich sie massierte, zu einer stillen Distanz gebracht. Es war seltsam, Dutzende nackte Männer auf einem schmalen Tisch liegen zu sehen, sie einzuölen und eine Stunde lang anzugreifen.“

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Gabriel Barylli (Wenen, 31 mei 1957)

 

 

De Russische schrijver Konstantin Paustovski werd geboren op 31 mei 1892 in Moskou. Zie ook alle tags voor Konstantin Paustovski op dit blog.

Uit:Goudzand (Vertaald door Wim Hartog)

“Nooit eerder heeft Rusland zo’n godverlaten, gietijzeren tijd gekend. Zelfs de aarde leek zwart te zijn geworden van al het aangekorste vergoten bloed. De grijns op de bek van de eeuwige bruut.
In Petersburg, een dodenstad, worden geen kinderen meer geboren. De mannen zijn er impotent. In de zes dagen dat hij* er was, heeft hij geen glimlach gezien, geen lach gehoord, zelfs geen koetsier horen roepen. Liefde bestaat niet meer. Het verschil tussen een man en een vrouw is uitgevlakt door de honger, het vuil en de ondraaglijke last van het leven. Wat vroeger flirten heette, bestaat niet meer. De monotonie is als van rubber. Het leven in deze monotonie, grauw en met de ammoniakgeur van de plee, is als een uitgedroogd elastiekje dat wordt gerekt tot het knapt.
Mannen lijken geen mannen meer en vrouwen geen vrouwen. Je ziet een wezen met uitgedoofde blik, een in een voddige bontjas gehulde hongerlijder. En als de meesten zich hoogstens eens in de twee maanden wassen – de waterleidingen zijn bevroren – kan er dan nog sprake zijn van liefde. Vrouwelijkheid, het teken van een levendig, vrij en rijk leven, is verschraald als een verdroogde rivier. De vrouwen wekken door hun vieze, rafelige kleding en tranende ogen al evenzeer walging op als de mannen met hun onfrisse, langharige luizenbos.
Lieve God, tot waar hebt Gij Rusland gebracht? Kon ik maar bidden in warme, van mat goud glanzende, halfduistere kerken. Bidden, wetende dat je, als je straks het kerkportaal uitloopt, op stille, met een blauwig licht beschenen pleinen van het Kremlin komt, donzige sneeuwvlokjes neerdwarrelen op de fluwelen wintermantel van een jonge vrouw en het leven zijn vaste loop heeft. Bidden voor ons reusachtige volk dat stervende is, blindelings rondtastend in het laatste schijnsel van troebel licht, zoekend naar een droge broodkorst. Duizeligheid en misselijkheid zijn ons nationale gevoel geworden. Er gaan meer mensen dood aan geestelijke misselijkheid, verdriet en eenzaamheid dan aan tyfus en honger.”

 

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Konstantin Paustovski (31 mei 1892 – 14 juli 1968)
Cover

 

 

De Wit-Russische schrijfster en onderzoeksjournaliste Svetlana Alexandrovna Alexievich werd geboren op 31 mei 1948 in Stanyslaviv (sinds 1962 Ivano - Frankivsk). Zie ook alle tags voor Svetlana Alexievich op dit blog.

Uit: Secondhand Time: The Last of the Soviets (Vertaald door Bela Shayevich)

“After perestroika, no one was talking about ideas anymore — instead it was credit, interest, and promissory notes; people no longer earned money, they ‘made’ it or ‘scored’ it. Is all this here to stay? ‘The fact that money is a fiction is ineradicable from the Russian soul,’ wrote Marina Tsvetaeva. But it’s as though Ostrovsky and Saltykov-Shchedrin characters have come to life and are promenading down our streets.
I asked everyone I met what ‘freedom’ meant. Fathers and children had very different answers. Those who were born in the USSR and those born afterwards do not share a common experience. They’re people from different planets.
For the fathers, freedom is the absence of fear; the three days in August when we defeated the putsch. A man with his choice of a hundred kinds of salami is freer than one who only has ten to choose from. Freedom is never being flogged, although no generation of Russians has yet avoided a flogging. Russians don’t understand freedom, they need the Cossack and the whip.
For the children: freedom is love; inner freedom is an absolute value. Freedom is when you’re not afraid of your own desires, it’s having lots of money, so that you’ll have everything; it’s when you can live without having to think about freedom. Freedom is normal.
In the 90s… yes, we were elated; there’s no way back to that naiveté. We thought that the choice had been made and that communism had been defeated forever. But it was only the beginning…
Twenty years have gone by… ‘Don’t scare us with your socialism,’ children tell their parents.
From a conversation with a university professor: ‘At the end of the 90s, my students would laugh when I told them stories about the Soviet Union. They were sure that a new future awaited them. Now, it’s a different story… Today’s students have truly seen and felt capitalism: the inequality, the poverty, the shameless wealth. They’ve witnessed the lives of their parents, who never got anything out of the plundering of our country. And they’re oriented toward radicalism. They dream of their own revolution and wear red t-shirts with pictures of Lenin and Che Guevara."

 

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Svetlana Alexievich (Stanyslaviv, 31 mei 1948)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Tieck werd op 31 mei 1773 geboren in Berlijn. Zie ook Zie ook alle tags voor Ludwig Tieck op dit blog.

 

Der Dichter

Wie sehnsuchtsvoll fühlt sich mein Herz gezogen,
Dem frischen grünen Walde zugelenket,
Von Bächen wird das neue Gras getränket,
Die Blumen schauen sich in klaren Wogen.

Ein blau Krystall erscheint der Himmelsbogen,
Zur blühenden Erde liebend hergesenket,
Die Sonne zeigt, daß sie der Welt gedenket,
Sie hat die Blumen küssend aufgesogen.

Die Pflanzen glänzen, Wasserwogen lachen,
Die muntern Thiere regen sich in Sprüngen,
Der Vogel singt, vom grünen Zweig umrauschet.
Wenn Thiere, Wasser, Blumen, Flur' erwachen,
Läßt höher noch der Mensch die Stimm' erklingen,
Der Dichter fühlt von Gottheit sich berauschet.

 

 

Wandern

Wohlauf! es ruft der Sonnenschein
Hinaus in Gottes Welt!
Geht munter in das Land hinein,
Und wandert über Feld!
Es bleibt der Strom nicht ruhig stehn,
Gar lustig rauscht er fort;
Hörst du des Windes muntres Wehn?
Er braust von Ort zu Ort.

Es reist der Mond wohl hin und her,
Die Sonne ab und auf,
Guckt überm Berg und geht ins Meer,
Nie matt in ihrem Lauf:
Und Mensch, du sitzest stets daheim,
Sehnst dich nicht nach der Fern'?
Sei frisch, und wandle durch den Hain
Und sieh die Fremde gern.

Wer weiß, wo dir dein Glücke blüht,
So geh und such es nur!
Der Abend kommt, der Morgen flieht,
Betrete bald die Spur.
So weit dich schließt der Himmel ein,
Gerät der Liebe Frucht,
Und jedes Herz wird glücklich sein
Und finden, was es sucht.

 

 

Trost

Wenn die Ankerstricke brechen,
Denen du zu sehr vertraust,
Oft dein Glück so sicher schaust,
Zornig nun die Wogen sprechen, –
O so laß das Schiff den Wogen,
Mast und Segel untergehn,
Laß die Winde zornig wehn,
Bleibe dir nur selbst gewogen,
Von den Tönen fortgezogen,
Wirst du schön're Lande sehn:
Sprache hat dich nur betrogen,
Der Gedanke dich belogen,
Bleibe hier am Ufer stehn. –

 

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Ludwig Tieck (31 mei 1773 – 28 april 1853)
Plaquette aan de woning in Dresden, waar Tieck woonde van 1819 tot 1842.

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gerd Hergen Lübben werd geboren op 31 mei 1937 in Sillenstede. Zie ook alle tags voor Gerd Hergen Lübben op dit blog.

 

Für einen redenden Gott

tu nichts verkehrts
dreh um den spieß
vergiss gut herz
bös blut vergieß
an strang gebannt
vor schand durchs land
aus angst die wand
vergessen herz
vergossen blut
wen wetter scherts
obs bös obs gut
am strange zerrt
der wind gekreisch
brich ab es dörrt
das falsche fleisch...

 

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Gerd Hergen Lübben (Sillenstede, 31 mei 1937)
Sillenstede, St.-Florian-Kirche

 

 

De Franse dichter en diplomaat Saint-John Perse (eigenlijk Marie-René-Alexis Saint-Léger) werd geboren op 31 mei 1887 in Saint-Léger-les-Feuilles op Guadeloupe. Zie ook alle tags voor Saint-John Perse op dit blog.

 

Et vous, mers (Fragment)

Poésie pour accompagner la marche d'une récitation en l'honneur de la
Mer.

Poésie pour assister le chant d'une marche au pourtour de la
Mer.

Comme l'entreprise du tour d'autel et la gravitation du chœur au circuit de la strophe.

Et c'est un chant de mer comme il n'en fut jamais chanté, et c'est la
Mer en nous qui le chantera :

La
Mer, en nous portée, jusqu'à la satiété du souffle et la péroraison du souffle,

La
Mer, en nous, portant son bruit soyeux du large et toute sa grande fraîcheur d'aubaine par le monde.

Poésie pour apaiser la fièvre d'une veille au périple de mer.
Poésie pour mieux vivre notre veille au délice de mer.

Et c'est un songe en mer comme il n'en fut jamais songé, et c'est la
Mer en nous qui le songera :

La
Mer, en nous tissée, jusqu'à ses ronceraies d'abîme, la
Mer, en nous, tissant ses grandes heures de lumière et ses grandes pistes de ténèbres -

Toute licence, toute naissance et toute résipiscence, la
Mer ! la
Mer ! à son afflux de mer,

Dans l'affluence de ses bulles et la sagesse infuse de son lait, ah ! dans l'ébullition sacrée de ses voyelles -les saintes filles! les saintes filles ! -

 

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Saint-John Perse (31 mei 1887 – 20 september 1975)

 

 

De Zuid-Afrikaanse dichter, vertaler en wetenschapper Theunis Theodorus Cloete werd geboren in Vredefort op 31 mei 1924, in de toenmalige Oranje Vrijstaat. Zie ook alle tags voor T. T. Cloete op dit blog.

 

Boomstudies

I
eerste skets
uit die aarde kom die stam,
word boom en
stoot sy takke op
óp in die lug:
hy teken skadu’s op sy eie lyf
én staan teen die hemel uitgeskryf

II
tweede skets
die witstinkhoute is lankal kaal
tot bruin en silwer skraalte afgeskaal
dan is die akkers nog
’n vuurgeel storm oor die straat
die swaar gekrulde donker balke hou
- goud teen blou, goud teen blou -
’n koepel sierlik op
ornaat in hoog barok
dié borne uit europa bou
uit eie bodem weggehaal
op afrika se oerou grond
’n outochtone katedraal

III
derde skets
lentetyd verdwyn my boom in groen
mis, groen wolk, groen grofgebreide mus
die sterk getekende taktiek van die
oorwintering - niks is ooit alles nie -
’n onderliggende herinnering

 

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T. T. Cloete (31 mei 1924 – 29 juli 2015)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e mei ook mijn blog van 31 mei 2017 en ook mijn blog van 31 mei 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 15:43 Reageer op dit bericht

Summer Storm (Bliss Carman)

 

Dolce far niente

 

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Summer Storm door Romona Youngquist, 2015

 

 

Summer Storm

The hilltop trees are bowing
Under the coming of storm.
The low gray clouds are trailing
Like squadrons that sweep and form,
With their ammunition of rain.
Then the trumpeter wind gives signal
To unlimber the viewless guns;
The cattle huddle together;
Indoors the farmer runs;
And the first shot lashes the pane.
They charge through the quiet orchard;
One pear tree is snapped like a wand;
As they sweep from the shattered hillside,
Ruffling the blackened pond,
Ere the sun takes the field again.

 

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Bliss Carman (15 april 1861 – 8 juni 1929)
Fredericton, de geboorteplaats van Bliss Carman

 

 

Zie voor de schrijvers van de 30e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:14 Reageer op dit bericht

Elizabeth Alexander, Oscar van den Boogaard, Countee Cullen, Emmanuel Hiel, Martin Jankowski, Alfred Austin, Eddy Bruma, Henri François Rikken, Jan Geerts

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Elizabeth Alexander werd geboren op 30 mei 1962 in New York. Zie ook alle tags voor Elizabeth Alexander op dit blog.

 

Minnesota Fats Describes His Youth

I've been eating
like a sultan
since I was two days old.

I had a mother
and three sisters
who worshipped me.

When I was two years old
they used to plop me
in a bed with a jillion

satin pillows
and spray me
with exotic perfumes

and lilac water,
and then
they would shoot me the grapes.

 

 

Narrative: Ali
a poem in twelve rounds

1.
My head so big
they had to pry
me out. I'm sorry
Bird (is what I call
my mother). Cassius
Marcellus Clay,
Muhammad Ali;
you can say
my name in any
language, any
continent: Ali.


2.
Two photographs
of Emmett Till,
born my year,
on my birthday.
One, he's smiling,
happy, and the other one
is after. His mother
did the bold thing,
kept the casket open,
made the thousands look upon
his bulging eyes,
his twisted neck,
her lynched black boy.
I couldn't sleep
for thinking,
Emmett Till.

One day I went
Down to the train tracks,
found some iron
shoe-shine rests
and planted them
between the ties
and waited
for a train to come,
and watched the train
derail, and ran,
and after that
I slept at night.

 

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Elizabeth Alexander (New York, 30 mei 1962)

 

 

De Nederlandse schrijver Oscar van den Boogaard werd geboren in Harderwijk op 30 mei 1964. Zie ook alle tags voor Oscar van den Boogaard op dit blog.

Uit: Kindsoldaat

“Laten we beginnen bij de bron die om onverklaarbare redenen precies hier ontsprong – en niet ergens anders – midden tussen met eiken en beuken begroeide heuveltjes in het noorden van Nederlands- Limburg, in het moerassig gebied tussen de Maas en een hogergelegen rivierterras. De bron lag zo volmaakt ingebed tussen drie steenblokken dat haar ligging noodzakelijk leek.
De blokken die sterfelijke handen niet zouden kunnen verplaatsen, werden in de volksmond, dat wil zeggen door de dorpelingen die op het landgoed geen zaken hadden, cycloopstenen genoemd. In een ver verleden zou een eenogige reus ze vanuit de Alpen woedend weggeslingerd hebben. Andere waren bij de monding van de Geul in de buurt van Aken terechtgekomen, maar deze drie waren door een overschot aan toorn nog eens honderd kilometer verder geland in deze perfecte compositie rond het opborrelende water.
Het verontrustende aan het verhaal van eenoog is dat razernij de laatste hand heeft gelegd aan het paradijs, want zo zou je deze plek kunnen noemen. Herten, everzwijnen, eekhoorns, vogels en konijnen deelden de bron gebroederlijk met de bewoners van kasteel Metternich, die al honderden jaren hun flessen met het bronwater lieten vullen en er heilzame werking aan toekenden. Het was alsof zij behoorden tot dezelfde goddelijke natuur.
Omdat Metternich in het grensgebied tussen Nederland en Duitsland lag, beschikte het over een Limburgse en een Pruisische poort. In hun hart waren de bewoners, die pas sinds de Franse tijd officieel aan Nederlandse zijde woonden, evenzeer met het Duitse achterland verbonden.
Zo kon het gebeuren dat de Pruisische generaal Maximiliaan die vlak over de grens op een buitenplaats woonde, op een zomerse middag in 1884 toen hij op Metternich kwam jagen op goed geluk zijn dochter meenam om aan de enige zoon van de kasteelheer voor te stellen.
Terwijl ze zich in het koetsje over de dijk onder de steilrand door het moeras lieten rijden, lag haar vaders hand in Hermines ranke nek. Ze liet haar hoofd nog even zorgeloos achterover rusten, maar bij de grenspaal trok haar vader zijn hand weg.
Toen ze de Pruisische poort binnenreden en de hoektorens van Metternich in zicht kwamen, rechtte ze haar rug en bond haar haren samen.
‘Twee verwante zielen,’ merkte Arnold op toen zijn zoon Edmond en Hermine elkaar op het voorplein een hand gaven. Het klonk niet als een vaststelling maar als bevel.
‘Onze jongelui zijn veel te gevoelig voor de jacht,’ had Maximiliaan geconstateerd.
De vaders sloegen elkaar op de schouder en liepen met hun geweren in de aanslag de slotbrug over.”

 

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Oscar van den Boogaard (Harderwijk, 30 mei 1964)

 

 

De Afro-Amerikaanse dichter Countee Cullen werd geboren als Countee LeRoy Porter op 30 mei 1903 in Louisville, Kentucy, of Baltimore. Zie ook alle tags voor Countee Cullen op dit blog.

 

She Of The Dancing Feet Sings

And what would I do in heaven pray,
Me with my dancing feet?
And limbs like apple boughs that sway
When the gusty rain winds beat.

And how would I thrive in a perfect place
Where dancing would be a sin,
With not a man to love my face,
Nor an arm to hold me in?

The seraphs and the cherubim
Would be too proud to bend,
To sing the faery tunes that brim
My heart from end to end.

The wistful angels down in hell
Will smile to see my face,
And understand, because they fell
From that all-perfect place.

 

 

Tableau

Locked arm in arm they cross the way
The black boy and the white,
The golden splendor of the day
The sable pride of night.

From lowered blinds the dark folk stare
And here the fair folk talk,
Indignant that these two should dare
In unison to walk.

Oblivious to look and word
They pass, and see no wonder
That lightning brilliant as a sword
Should blaze the path of thunder.

 

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Countee Cullen (30 mei 1903 – 9 januari 1946)
Cover

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Emanuel Hiel werd geboren in Sint-Gillis-bij-Dendermonde op 30 mei 1834. Zie ook alle tags voor Emanuel Hiel op dit blog.

 

Kom, lieve mei

Kom lieve lente, tover
de bomen weder groen,
dan kan ik, onder 't lover,
een wandelingske doen.

Laat weer aan 't beekje groeien
de kleine violet,
ik zie zo geerne bloeien
wat zedig is en net.

't Is waar, de winterdagen
verschaffen ook plezier,
men kan door 't ijs dan jagen
in tomeloze zwier.

Maar de arme mensen strijden
zo fel met hongerpijn,
waar mijne broeders lijden
kan ik niet lustig zijn.

Doch 't geen mij meest doet treuren
is Liza's droefenis,
ze smacht naar 't bloemengeuren
gelijk de snoek naar vis.

Nu zit zij op haar bankske
als 't hoentje op zijn ei;
ik kus haar blozend wangske
en spreek haar van de mei.

De mei, die bloem en lover,
verspreidt door 't kale land,
die als een vogelrover
zijn wondernetten spant,

die lokt met gulle zangen
en streelt met zoele wind,
om 't jonge hert te vangen,
dat hij vol liefde vindt.

O, schone mei wil komen,
wil komen, schone mei!
dan kan mijn Liza dromen
zo zalig in de wei.

En breng ook met u mede
het honigzoet jolijt,
geluk, en spijs en vrede
voor al wie hier nog lijdt.

 

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Emanuel Hiel (30 mei 1834 - 27 augustus 1899)
Cover

 

 

De Duitse dichter en schrijver Martin Jankowski werd op 29 mei 1965 in Greifswald geboren. Zie ook alle tags voor Martin Jankowski op dit blog.

Uit: Leck mich auf

“Ich gehe gern ins Kino. Aber nur alleine und in einen Film, der schon seit Wochen läuft, bevorzugt am Nachmittag.
Dann habe ich oft Glück und bin die einzige Zuschauerin. Heute sehe ich mir einen Liebesfilm mit Julia Roberts und Jude Law an.
Ich sitze in der letzten Reihe, ausgerüstet mit Popcorn und Cola, freue mich über die Ruhe. Die Werbung läuft, ich guck immer mal wieder zur Tür. Hoffentlich kommt keiner.
Es ist ein kleines Kino, acht Reihen. Billig, die Stühle haben hinten nicht mal n durchgängigen Rücken.
Da kommt einer rein, ein Junge, sicher zehn Jahre jünger als ich - zu alt, um meinen Mutterinstinkt zu wecken und zu jung, um begehrenswert zu sein.
Er ist klein, ein Weißer, mehr erkenne ich bei dieser Dunkelheit nicht.
Er geht in meine Richtung
Es sind ungefähr 42 andere Plätze frei, aber er wählt den direkt vor mir.
Ich bin entsetzt. Dass ich jetzt selber den Sitz wechsle, kommt nicht in Frage.
Er ist nicht groß genug und hat nicht einmal knisternde Chips dabei, trotzdem bin ich wütend - so eine Provokation kann ich mir nicht gefallen lassen.
Ich überlege schon, wie ich mich räche und kann mich nicht auf den Film konzentrieren. Julia Roberts und Jude
Law sind nicht mehr wichtig, Mister Blond und Jung vor mir ist es.
Ich starre auf seinen Rücken, dann sehe ich es und beiße mir auf die Lippen, um nicht laut loszulachen.
Er ist wohl einer von diesen Ich komme aus Hellersdorf, höre den ganzen Tag Eminem und kann genauso schnell sprechen wie Thomas D-Jugendlichen. Einer von denen, die weite Hosen tragen, die erst an den Kniekehlen beginnen. Ich kann es sehen, weil die Sitze in diesem Kino im unteren Teil der Rückenlehne eine größere Aussparung besitzen. Sei- ne Poritze ist jedenfalls sehr interessant. Poritze ist eindeu- tig untertrieben. Ich kann seinen Hintern bis zum After se- hen - gut, den After sehe ich nicht, da sind ja seine Backen davor. Aber was für Backen! So was krieg ich bei Männern in meinem Alter kaum mehr zu sehen.“

 

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Martin Jankowski (Greifswald, 29 mei 1965)
 

 

 

De Engelse dichter Alfred Austin werd geboren in Headingley, Leeds, op 30 mei 1835. Zie ook alle tags voor Alfres Austin op dit blog.

 

A Country Nosegay

Where have you been through the long sweet hours
That follow the fragrant feet of June?
By the dells and the dingles gathering flowers,
Ere the dew of the dawn be sipped by noon.

And sooth each wilding that buds and blows
You seem to have found and clustered here,
Round the rustic sprays of the child-like rose
That smiles in one's face till it stirs a tear.

The clambering vetch, and the meadow-sweet tall,
That nodded good-day as you sauntered past,
And the poppy flaunting atop of the wall,
Which, proud as glory, will fade as fast.

The campion bladders the children burst,
The bramble that clutches and won't take nay,
And the pensive delicate foxgloves nursed
In woods that curtain from glare of day.

The prosperous elder that always smells
Of homely joys and the cares that bless,
And the woodbine's waxen and honeyed cells,
A hive of the sweetest idleness.

And this wayside nosegay is all for me,
For me, the poet-the word sounds strong;-
Well, for him at least, whatever he be,
Who has loitered his morning away in song.

And though sweetest poems that ever were writ,
With the posy that up to my gaze you lift,
Seem void of music and poor of wit,
Yet I guess your meaning, and take your gift.

For 'tis true among fields and woods I sing,
Aloof from cities, and my poor strains
Were born, like the simple flowers you bring,
In English meadows and English lanes.

If e'er in my verse lurks tender thought,
'Tis borrowed from cushat or blackbird's throat;
If sweetness any, 'tis culled or caught
From boughs that blossom and clouds that float.

No rare exotics nor forced are these;
They budded in darkness and throve in storm;
They drank their colour from rain and breeze,
And from sun and season they took their form.

They peeped through the drift of the winter snows;
They waxed and waned with the waning moon;
Their music they stole from the deep-hushed rose,
And all the year round to them is June.

So let us exchange, nor ask who gains,
What each has saved from the morning hours:
Take, such as they are, my wilding strains,
And I will accept your wilding flowers.

 

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Alfred Austin (30 mei 1835 – 2 juni 1913)
Cover

 

 

De Surinaamse jurist, schrijver en politicus Eduard Johan (Eddy) Bruma werd in Paramaribo geboren op 30 mei 1925. Zie ook alle tags voor Eddy Bruma op dit blog.

Uit: De fuik

“Zou ze nog iets zachter hebben gesproken dan had geen van hen haar kunnen verstaan. Een ogenblik zelfs dachten de beide mannen, die vlak bij haar stonden, dat Oom Safrie haar niet hoorde. Hij zoog zo heftig aan zijn pijp, twee, drie keer, zo dat de pijpekop wel een smokopatoe [ijzeren pot, waarin een vuurtje wordt gestookt om door de rook de muggen te verdrijven] leek. Toen draaide hij zich om en begon met langzame stappen de dam af te lopen. De anderen volgden hem; zo bewogen ze zich als zwarte geesten onder de kokospalm voort. Elk van hen diep in gedachten. Oom Safrie, begon de vrouw weer. Toen, terwijl hij zich omdraaide en aan zijn pijp zoog, zodat de gloed zijn oude gezicht verlichtte, zei ze snel: Oom, weet je wel, dat Joewan naar de stad wil? Ik en Lodie zijn ten einde raad! Als door een dolkmes getroffen stond Oom Safrie stil. Zijn pijp viel op de dam, maar hij verzette geen voet om hem op te rapen. Als een stenen beeld stond hij daar en het was of iemand hem de keel dichtkneep, toen hij vroeg: Joewan, zeg je? Joewan?
Ja, Oom Safrie, Joewan! Al dagen geleden wou ik het je zeggen, maar ik wist niet hoe. Joewan zegt, dat hij weg gaat. Hij is dit leven moe, Oom Safrie! Oom Safrie zuchtte. Hij had iets dergelijks al verwacht. Hij was er al lang bang voor geweest. Een jaar voor de droogte begon had er een soort spanning over Coronie gelegen. Op een dag was er een auto naar Coronie gekomen, die een stevig gebouwde stedeling naar de plantage had gebracht. Ze wisten niet wie het was, maar op een vroege morgen zat Oom Safrie op zijn eigen wagen en was onderweg naar Totness om aan het kanaal zijn watervaten te vullen, want net als alle andere Coronianen placht hij water uit het kanaal te halen om de kokoskoeken voor zijn varkens te kunnen weken en 's morgens voor hij ging planten zijn olie te koken. Die dag stonden de watervaten bij hem op de wagen en ze denderden en slingerden maar heen en weer. Nog maar net was hij de oude kokosvelden van Djanie voorbij of hij zag een grote troep mensen op de weg staan. Nou, nou, dacht hij, terwijl hij de os aan zijn staart rukte om hem wat harder aan het lopen te krijgen. Nou, nou! Wat zouden die mensen daar moeten? Hoe komt het dat die dwazen al zo vroeg buiten zijn en daar nu als vlooien op de weg staan? Die negers zijn me toch ook rare mensen, kijk ze nu eens! Gestaag trok hij de leidsels aan toen hij zijn streekgenoten naderde.”

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Eddy Bruma (30 mei 1925 – 6 november 2000)
 

 

 

De Surinaamse schrijver Henri François Rikken werd geboren in Paramaribo op 30 mei 1863. Zie ook alle tags voor Henri François Rikken op dit blog.

Uit: Ma Kankantrie

‘Misgeene heeft de kamp tegen Falsi Lobi aanvaard’, ziedaar het grote nieuws, dat de bewoners van Paramaribo in januari 1800 in beweging bracht. Indien wij zeggen ‘de bewoners van Paramaribo’ dan is deze uitdrukking in zoverre juist, dat zij de slavenbevolking, immers verreweg het grootste gedeelte der stadsbewoners, betreft.
‘Mi sisa’, riepen de slavinnen elkaar uitgelaten van vreugde op straat toe, ‘heb je 't al gehoord, Misgeene heeft 't tegen Falsi Lobi opgenomen. Dat zal me eens wat worden! Mijn benen beginnen mij nu al te jeuken!’ Bij deze laatste woorden maakten zij dansende een paar passen, draaiden lustig enige keren in 't rond en vervolgden weer opgewekt hun weg, terwijl zij het blijde nieuws aan allen, die zij tegenkwamen, met luidruchtige blijdschap mededeelden. Het rumoerigst echter werd dit grote nieuws verbreid en besproken op de Oude Oranjetuin, waar niet alleen de slavenmarkt gehouden, maar ook allerlei levensmiddelen ten verkoop werden aangeboden. Dit fraaie plein, dat een regelmatig vierkant vormde, was met oranjebomen beplant en ter weerszijden met nette huizen bezet. Van de kant der Heerenstraat uit gezien had men, iets verder dan waar thans de Hervormde kerk staat, het stadhuis of zoals 't in de wandeling genoemd werd: het Hof. Het behoorde tot de oudste gebouwen der stad en mocht eveneens onder de aanzienlijkste en grootste van Paramaribo gerekend worden. Het was een groot langwerpig vierkant met twee verdiepingen, dat hoog van de grond geheel uit zware ‘klipstenen’ was opgetrokken, terwijl de ‘gevels van Mopstenen opgemetseld’ waren en het met singels gedekt was. Volgens Stedman bezat het bovendien een spitse toren met een uurwerk. In het bovengedeelte werden de godsdienstoefeningen der Hervormde kerk gehouden en het benedengedeelte diende tot vergaderzaal van het ‘Hof van Politie en Criminele Justitie’, meer algemeen echter het ‘Rode Hof’ genoemd naar de rode kostuums der rechters."

 

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Henri François Rikken (30 mei 1863 - 17 mei 1908)
Cover

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

De Vlaamse dichter Jan Geerts werd geboren in Hoogstraten in 1972. Zie ook alle tags voor Jan Geerts op dit blog.

 

Vergeet

me en vind me jaren later terug
vouw me open als was mijn huid
van papier en de stad van je nachten
lees wat je kwijt raakte, wat achterbleef
in de binnenzak van een oude jas
terwijl onder een brug de regen
wacht op de laatste bus en op de tijd
die ons ontbrak en weer samenveegt
als een hand de kruimels van de tafel
maak me weer onmisbaar, geen leven
zonder en de wetenschap dat alles blijft
zoals het voorbijgaat, nauwelijks nog
aanraakbaar en spaar met je vinger
op mijn lippen de woorden die je wil
horen, besta mij opnieuw op de stoep
die ons tekent tussen stad en tijd
loop me tegen het lijf om de hoek
van het vergeten en spreek
me tegen als ik het niet ben

 

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Jan Geerts (Hoogstraten, 1972)
Cover

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 30e mei ook mijn blog van 30 mei 2017 en ook mijn blog van 30 mei 2015.

Geschreven door Romenu om 18:12 Reageer op dit bericht

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