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Berichten van 10 oktober 2018 tot 11 oktober 2018

Dolce far niente, Christian Morgenstern, Daniel Falb, Christoph Peters, Han Resink, Conrad Ferdinand Meyer, François Mauriac

 

Dolce far niente

 

 

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Herfsttuin door Vincent van Gogh, 1888

 

 

Herbst

Zu Golde ward die Welt;
zu lange traf
der Sonne süßer Strahl
das Blatt, den Zweig.
Nun neig
dich, Welt, hinab

Bald sinkt's von droben dir
in flockigen Geweben
verschleiernd zu -
und bringt dir Ruh,
o Welt,
o dir, zu Gold geliebtes Leben,
Ruh.

 

 

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Christian Morgenstern (6 mei 1871 – 31 maart 1914)
De Isar en de St. Maximiliankirche in München, de geboorteplaats van Christian Morgenstern

 

 

De Duitse dichter en schrijver Daniel Falb werd geboren op 11 oktober 1977 in Kassel. Zie ook alle tags voor Daniel Falb op dit blog.

 

dieses regionale getreide

dieses regionale getreide war ressource, diese geste ethnisch
im sich beschleunigenden personenkarussell und du,
                                                  auf welchem gesicht du reitest.
der bericht zur misswahl fing genau jetzt an.

               vor dem umbau waren im saal provisorisch migranten
untergebracht gewesen, und jetzt wieder.
             wir mussten los, du sahst einfach hinreißend aus, oder
ich. das internationale gesicht war sicher

                ein tor zur welt, aber wer konnte da noch fernsehen.
und im offenen dieser reservate, der party,
standen wir knietief im gras und ich wusste nicht,
                                                                   wo ich suchen sollte.

 

 

das wollte ich nicht

das wollte ich nicht, aber die finanzkrise der kommunen
hatte auch diesen autobahnabschnitt erfasst:
         wie sich die gelben engel inzwischen selbst reparierten,
bei völliger dunkelheit, diese insektenhaft
                                               nach außen gestülpte intelligenz.
wir wollten das hier überhaupt nur aufbauen,
                             um es hinterher wieder abreißen zu können.
vorerst lagen die raststätten jedoch zu strategisch,
                                                    in die landschaft geschmiegt,
als daß man sie ohne weiteres hätte nehmen können.
                                     schwankend aussteigen, um zu helfen,
hier war übrigens nur eine tragfläche abgerissen,
sonst alles in ordnung. dann sahen wir clausewitz von hinten,
auf seinem rücken bewegte sich etwas.
                                                                        radwechsel ...äh.  
es gab da so viele truppen, die wir vergessen hatten, kleine
truppen, beamte, die aus dem fenster geworfen worden waren,
die luftwaffe konnte sie nicht mehr abfangen,
                                                                    das wollte ich nicht.

 

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Daniel Falb (Kassel, 11 oktober 1977) 

 

 

De Duitse schrijver Christoph Peters werd geboren op 11 oktober 1966 in Kalkar. Zie ook alle tags voor Christoph Peters op dit blog.

Uit: Das Jahr der Katze

»Wenn du willst, bist du um halb zwölf an der Tankstelle Spanische Allee.« Nachdem der Satz zusammen mit Onishis Nummer auf dem Display ihres Telefons erschienen war, hatte Nikola den Fernseher ausgeschaltet und war in die Küche gegangen, lediglich aus dem Bedürfnis, sich zu bewegen, nicht, um dort etwas Bestimmtes zu tun. Unmittelbar zuvor war in einer grellen Computeranimation die Magmablase unter dem Yellowstone-Nationalpark explodiert. Aschewolken und eine monatelange Sonnenfinsternis hatten die gegenwärtige Welt in den Untergang gestürzt. Im Nachrichtenticker war gemeldet worden, dass die Berliner Polizei Waffen und Sprengstoff bei einer rechtsextremen Splittergruppe gefunden hatte und einen Zusammenhang mit der aktuellen Mordserie an vietnamesischen Geschäftsleuten im Osten der Stadt vermutete. In Nikola hatten sich gegenläufige Empfindungen überlagert: Aufregung, die an Glück grenzte; Schmerz über verschiedene Abschiede; Staunen. Beim Gedanken an Yukis Tod waren ihr Tränen in die Augen gestiegen, denen sie jedoch keine Beachtung geschenkt hatte. Im ersten Moment war sie sicher gewesen, Onishi würde sie irgendwohin mitnehmen, im nächsten dachte sie, dass er sie ebenso gut erstechen, erschießen, aus dem fahrenden Wagen stoßen konnte, weil sie zu viel wusste oder weil er ihr Verhalten ihm gegenüber nicht respektvoll genug fand. Sie zog das Messer mit der langen, schmalen Klinge aus dem Block, das Yuki, bevor er ermordet wurde, manchmal benutzt hatte, um ihr Bewegungsabläufe für die Selbstverteidigung zu zeigen, bildete sich aber nicht ein, dass sie damit gegen Onishi eine Chance hätte. Trotzdem spürte sie keine Angst. Seit Onishi in der Frühe weggegangen war, hatte sie allein in ihrer Wohnung gehockt und darauf gewartet, dass es dunkel wurde. Die Welt, in der sie die vergangenen vierundzwanzig Monate zugebracht hatte, existierte nicht mehr, eine andere, in die sie hätte zurückkehren können, gab es nicht. Sie hatte keine beste Freundin, und ehe sie wieder zu ihrer Mutter nach Boppard zog, ließ sie sich lieber von einem Japaner abknallen, der zumindest darauf achten würde, dass es nicht wehtat.”

 

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Christoph Peters (Kalkar, 11 oktober 1966)
Cover

 

 

De Nederlands / Indonesisch dichter, essayist en geleerde.Gertrudes Johannes (Han) Resink werd geboren in Jogjakarta op 11 oktober 1911. Zie ook alle tags voor Han Resink op dit blog.

 

Zuidkustbaai

De vissers vallen binnen met de vloed
en brengen uit de zoele schelpen baaien
van de zuidkust, waarlangs nog oerwoud woedt,
de nalust van de nacht en dode haaien.

Wild komen rollers rizoforen paaien
om weg te waden naar hun groene gloed,
en ik voel roggen scheren, kwallen waaien
en stromen gleren door mijn brak, kalm bloed.

Maar ik blijf stil, tot kustland voorbestemd,
meer baai dan kaap voor elk gehaaid soort leven.
Ik kan me als kreek, doch niet als breker geven,
ben soms slechts drijfzand, dat een kind omklemt.

Trouw heb ik drift met vormen afgeremd,
net als mijn land: stormloos - doch steeds licht bevend.

 

 

Parang tritis

Steil druipend rots, zuidwand der duizend bergen,
kalkruggen, grijze duinen, grijzer strand;
een hete kust, waarvan niets valt te vergen
dan mergel, zwaluwnesten, ijzerzand.

Een waligraf tracht aan de heuvelrand
zich bij ketapanbomen te verbergen.
Het is hier stil; je hoort hier zee en land
elkaar met deiningen en vogels tergen.

In deze streek herken ik mijn bestaan:
de wereld buiten me in een brandingsbaan,
hardheid in karstvormen, huiver in zand,
mijn hemels heimwee in één salanggaan;

iets van mijn jeugd in het wijd achterland,
dat vruchtbaarheid ontvangt van een vulkaan.

 

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Han Resink (11 oktober 1911 – 4 september 1997)
De kust bij Parangtritis, Indonesië

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Conrad Ferdinand Meyer werd geboren in Zürich op 11 oktober 1825. Zie ook alle tags voor Conrad Ferdinand Meyer op dit blog.

 

Der schöne Tag

In kühler Tiefe spiegelt sich
Des Juli-Himmels warmes Blau,
Libellen tanzen auf der Flut,
Die nicht der kleinste Hauch bewegt.

Zwei Knaben und ein ledig Boot -
Sie sprangen jauchzend in das Bad,
Der eine taucht gekühlt empor,
Der andre steigt nicht wieder auf.

Ein wilder Schrei: "Der Bruder sank!"
Von Booten wimmelt's schon. Man fischt.
Den einen rudern sie ans Land,
Der fahl wie ein Verbrecher sitzt.

Der andre Knabe sinkt und sinkt
Gemach hinab, ein Schlummernder,
Geschmiegt das sanfte Lockenhaupt
An einer Nymphe weiße Brust.

 

 

Traumbesitz

"Fremdling, unter diesem Schutte
Wölbt sich eine weite Halle,
Blüht des Inka goldner Garten,
Prangt der Sessel meines Ahns!

Alles Laub und alle Früchte
Und die Vögel auf den Ästen
Und die Fischlein in den Teichen
Sind vom allerfeinsten Gold."

"Knabe, du bist zart und dürftig,
Deine greisen Eltern darben -
Warum gräbst du nicht die nahen
Schätze, die dein Erbe sind?"

"Solches, Fremdling, wäre sündlich!
Nein, ich lasse mir genügen
An dem kleinen Weizenfelde,
Das mir oben übrig blieb.

Im Geheimnis meines Herzens,
Mit den Augen meines Geistes
Schwelg ich in den lichten Wundern,
In dem unermeßnen Hort:

O des Glanzes! O der Fülle!
Siehst du dort die Büschel Maises
Mit den schön geformten Kolben?
Siehst du dort den goldnen Thron?"

 

 

Jetzt rede du

Du warest mir ein täglich Wanderziel,
viellieber Wald, in dumpfen Jugendtagen,
ich hatte dir geträumten Glücks so viel
anzuvertraun, so wahren Schmerz zu klagen.

Und wieder such ich dich, du dunkler Hort,
und deines Wipfelmeers gewaltig Rauschen
jetzt rede du! Ich lasse dir das Wort!
Verstummt ist Klag’ und Jubel. Ich will lauschen.

 

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Conrad Ferdinand Meyer (11 oktober 1825 – 28 november 1898)
Hier in zijn werkkamer, 1895

 

 

De Franse schrijver François Mauriac werd op 11 oktober 1885 geboren in Bordeaux. Zie ook alle tags voor François Mauriac op dit blog.

Uit:La chair et le sang

“Claude Favereau, après qu'il a interrogé les porteurs, découvre enfin la voie, en dehors du hall, où le train omnibus aligne de vieux wagons, se gare avec un air abandonné. Claude aurait dû choisir l'express du soir qui n'a besoin que de trois quarts d'heure pour atteindre Toulenne; mais le jeune garçon a mieux aimé ce petit train d'après déjeuner qui le long de la Garonne, rampe, s'attarde à chaque gare, et dont on dirait que la chaleur ralentit la marche, l'oblige à se traîner au milieu des vergers et des vignes accablées. Aux haltes indéfinies, on entend, à travers la cloison du compartiment, des conversations patoises. Le chef de gare approche le sifflet de ses lèvres, avec importance, parce que c'est l'acte essentiel de sa journée. Claude aime ces heures vagues où rien ne le détourne de penser à soi. Il n'en finit pas, il n'en finira jamais de mettre dans son cœur de l'ordre; quelle confusion en lui, à cette minute, où, pour toujours, il quitte le séminaire! Il songe qu'il ne perdra plus ce goût de reploiement, cette manie d'examiner sa conscience, ce don de transformer en cellule, en oratoire, le wagon de troisième classe où il rêve seul: ce lui est presque une volupté qu'avec impatience il appelle, alors que, sur le quai du départ, le volubile abbé de Floirac le retient.
Selon le vœu de ses maîtres, Claude a quitté le séminaire sans avertir aucun camarade sauf celui-ci: son ami officiel. Quand il a fallu décider qui raccompagnerait à la gare, Claude, en même temps que M. le Supérieur, prononça le nom de Floirac, mais le jeune homme sait bien que cet abbé est le seul qu'il ne regrette pas et qu'il se fût plus ému de dire adieu, sur ce quai, au gros Parmentier, le dernier de sa classe, qui l'entretenait de chasse à la palombe, d'histoires de chiens d'arrêt et de bécasses. Immobile sur l'asphalte souillé, M. de Floirac ne souffre point de la température; des livres déforment les poches de sa soutane où, au long des boutons, des taches s'égrènent; il parle à Claude, comme naguère aux promenades, du père Tyrrel et de l'abbé Loisy. Sait-il que dans six minutes, ce train emportera pour toujours le seul de ses camarades préoccupé des problèmes qui l'obsèdent? Peut-être se connaît-il malhabile à rien exprimer de ses sentiments et, avec le résumé d'un article du dernier fascicule de la_Revue d'apologétique_, il comble les silences. Le train se détache; Claude, un instant, imagine le retour solitaire de son ami: «Floirac se consolera avec des excès de métaphysique», se dit-il.”

 

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François Mauriac (11 oktober 1885 – 1 september 1970)
Cover

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e oktober ook mijn blog van 11 oktober 2017 en eveneens mijn blog van 11 oktober 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:25 Reageer op dit bericht

Marieke Groen

Onafhankelijk van geboortedata

 

De Nederlandse schrijfster Marieke Groen werd geboren in Amstelveen in 1966. Na een opleiding jeugdwelzijnswerk in Amsterdam heeft ze gewerkt als journaliste, soapschrijfster en vertaalster. Ze publiceerde in de literaire tijdschriften Bunker Hill, Lust en Gratie, Payola en Mosselvocht en was jurylid bij Duizend Woorden. Haar eerste boek was een biografie van U2, getiteld “The Spark that Set the Flame”, dat in 1993 werd uitgegeven. In 1999 verscheen de verhalenbundel “Net als Barbapapa”, gevolgd door “Oog om oog, de mooiste verhalen over wraak” in 2000, een bloemlezing met verhalen van onder anderen Jeroen Brouwers, Jan Wolkers, Helga Ruebsamen, Hans Dorrestijn en Tessa de Loo. In 2017 verscheen de verhalenbundel “De Frietsteeg en andere stukken”, die via een crowdfunding campagne van Stichting Voordekunst is gefinancierd. Groen heeft vier romans geschreven: “Zeven meter onder water” (2001), “Koortsgloed” (2006), “Liefde is een afspraak (2011) en “De andere familie Klein” (2015). In 2012 schreef ze samen met regisseur Ate de Jong het boek bij zijn film “Het bombardement”.

Uit:De andere familie Klein

“Zoals andere meisjes fantaseerden over hun bruiloft, fantaseerde Amber over haar begrafenis. Het zou in de winter plaatsvinden, alles was stil en wit. Het gebeier van de klokken droeg tot ver over de berijpte velden en de grond kraakte onder de schoenen van de mensen op weg naar het kerkje. Dat het in een kerk zou plaatsvinden stond vast, ook al kon dat niet omdat ze niet gelovig waren. Maar daar zou ze nog wel wat op vinden. Misschien waren er kerken die op sommige dagen voor de ongelovigen waren, zoals je in het zwembad middagen had voor naaktzwemmers.
Iedereen was in het zwart gekleed, alleen zij was in het wit. Ze lag in een met wit satijn beklede kist en droeg een jurk van ivoorkleurige kant die leek op de jurk die oma droeg op haar trouwfoto. Haar haar waaierde uit over het kussen, dat ook van satijn was en even bleek als haar gezicht. Mensen bogen zich over de kist, fluisterden tegen elkaar hoe mooi ze erbij lag, dat ze eigenlijk altijd al een heel bijzonder meisje was geweest. ‘Ze heeft het niet makkelijk gehad,’ zeiden ze, ‘maar wat ís ze mooi.’Amber hoorde alles, maar ze voelde niets meer, ook vanbinnen was het eindelijk stil.
De moeder staat voor het fornuis in de schoenen van de vader. Ze draagt altijd schoenen als ze kookt, er kan een mes van het aanrecht vallen, of een gloeiend hete aardappel uit de pan. Er gebeuren meer ongelukken in de keuken dan in het verkeer, zegt de moeder altijd.
Het broertje staat op zijn tenen voor het aanrecht zijn handen te wassen. Zijn gezicht staat ernstig, alsof hij zich van zijn taak bewust is en vastbesloten die te volbrengen.
Amber had het al geroken toen ze binnenkwam, ze had haar jas opgehangen en was meteen door naar boven gegaan. Op haar kamer had ze twee druppels lavendelolie op de huid van haar pols gewreven. Ze moest zich bedwingen om niet de kast te openen en het stukje stof met de roestgeur onder haar neus te drukken. Als je dat te vaak deed verdween het effect.
De vader zit al aan tafel. Ze aarzelt even, maar gaat dan toch tegenover hem zitten. In zijn zicht, maar buiten zijn bereik. De moeder zet de pannen op tafel en haalt de deksels eraf. Amber brengt haar pols even naar haar gezicht.
‘Bord.’
Ze houdt haar bord op, zodat de moeder er een lepel rijst op kan scheppen. Plotseling stopt de moeder, midden in een beweging. Ze trekt haar neus een paar keer op en kijkt Amber strak aan. ‘Wat heb jij voor troep op?’
‘Gewoon, deo.’
Even is iedereen stil. Dan zegt de moeder: ‘Je eten.’

 

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Marieke Groen (Amstelveen, 1966)



Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Anna Burns

Onafhankelijk van geboortedata

 

De Noord-Ierse schrijfster Anna Burns werd geboren in Belfast in 1962. Zij groeide op in de katholieke arbeiderswijk Ardoyne in Belfast. In 1987 verhuisde ze naar Londen. Ten tijde van het schrijven van haar novelle “Mostly Hero” (2014) woonde ze in East Sussex, aan de Engelse zuidoostkust. Haar eerste roman, “No Bones” (2001), is een verslag van het leven van een meisje dat opgroeit in het Belfast van The Troubles. Onder de Ierse literatuur over de Troubles wordt “No Bones” als een belangrijk werk gezien, dat om het vastleggen van de alledaagse spreektaal van de mensen in Belfast wel is vergeleken met Dubliners van James Joyce. De roman won in 2001 de Winifred Holtby Memorial Prize van de Royal Society of Literature voor de beste regioroman in het Verenigd Koninkrijk en Ierland van dat jaar. Een jaar later werd de roman genomineerd voor de Orange Prize for Fiction.

Uit: Mostly Hero

“The villains from downtown eastside put a magic spell on femme fatale so that she would kill superhero whilst under the influence of this magic spell. She would be totally insensible of doing so. The villains considered this plan delicious and foolproof, but it wasn't entirely foolproof because the evil wizards from whom they had purchased it said it was a new spell, not as yet perfected, therefore not entirely reliable. They could guarantee that whosoever was under it would experience an irresistible urge to kill the person they were programmed to kill. It was just they might not try to kill this person all the time. The villains did calculations and decided there was a good enough percentage of chances that she might kill him more than a percentage of chances that she might forget to kill him. So yes, delicious and almost foolproof. What made it especially exquisite for the villains was that immediately this woman killed her lover she would come to and realise what she'd done. She would scream, be maddened, be heart-broken, be broken - then she'd be arrested and have to go to the jail. Even this though, wasn't the main deliciousness. This femme fatale was small fry in the eyes of these villains. What would be truly massively orgasmic was that hero would be taken by surprise. Ordinarily it was very hard to take him by that - owing to his training and superpowers and so forth. But in this case he'd be off guard, perhaps at home, perhaps partially undressed, perhaps doing something domestic, making coffee perhaps in his kitchen, all the while pondering the magnificence of his woman with his underbelly receptive and exposed. Dumbfounded, he'd be astonished that here, after all these years, he'd managed at last to let someone get close to him. He'd turn to say as much to his very own femme fatale who at that moment would be tiptoeing up behind him. Then he'd look dumbfounded in a completely different way because it would be at that moment she'd plunge the daggers in. That would be the end of him, laughed the villains, and effectively it would be the end of her also, at least as a happy woman - so far as femmes fatales could be said to be happy women. So they rubbed their hands in glee, these villains, and purchased the spell and brought it home to their downtown eastside residence where, in the rarefied atmosphere required for spells, they performed the ritual by doing exactly what it said on the tin.”

 

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Anna Burns (Belfast, 1962)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Peter Huchel, Menno Wigman, Jonathan Littell, Ferdinand Bordewijk, Arne Rautenberg, Liliana Corobca

 

Dolce far niente

 

 

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Les Alyscamps, chute des feuilles door Paul Gauguin, 1888

 

 

Oktoberlicht

Oktober, und die letzte Honigbirne
hat nun zum Fallen ihr Gewicht,
die Mücke im Altweiberzwirne
schmeckt noch wie Blut das letzte Licht,
das langsam saugt das Grün des Ahorns aus,
als ob der Baum von Spinnen stürbe,
mit Blättern, zackig wie die Fledermaus,
gesiedet von der Sonne mürbe.

Durchsüßt ist jedes Sterben von der Luft,
vom roten Rauch der Gladiolen,
bis in den Schlaf der Schwalben wird der Duft
die Traurigkeit des Lichts einholen,
bis in den Schlaf der satten Ackermäuse
poltert die letzte Walnuß ein,
die braun aus schwarzgrünem Gehäuse
ans Licht sprang als ein süßer Stein.

Oktober, und den Bastkorb voll und pfündig
die Magd in Spind und Kammer trägt,
der Garten, nur von ihrem Pflücken windig,
hat sich ins müde Laub gelegt,
und was noch zuckt im weißen Spinnenzwirne,
es flöge gern zurück ins Licht,
das sich vom Ast die letzte Birne,
den süßen Gröps des Herbstes bricht.

 

 

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Peter Huchel (3 april 1903 – 30 april 1981)
Botanische tuin in Berlijn-Lichterfelde, de geboorteplaats van Peter Huchel

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Menno Wigman werd geboren in Beverwijk op 10 oktober 1966. Zie ook alle tags voor Menno Wigman op dit blog

 

Aarde, wees niet streng

Aarde, hier komt een eenzaam lichaam aan
waarin een koninklijke zon is opgegaan.
Achter de ogen scheen een zomermaand,
het middenrif liep vol zacht avondlicht
en bij de hartstreek rees een tovermaan.

De handen voelden water, streelden dieren,
de voeten kusten stranden, kusten steen. Inzicht,
er sloop een vreemd inzicht in het hoofd, de tong
werd scherp, er huisden vuisten in de vingers,
de hand bevocht brood, geld, liefde, licht.

Je kunt er heel wat boeken over lezen.
Je kunt er zelf een schrijven. Aarde, wees niet streng
voor deze man die honderd sleutels had,
nu zonder reiskompas een pad aftast
en hier zijn eerste nacht doorbrengt.

 

 

Nachtrust

Avond. Twee tuinen verder woedt het voorjaar
en sluipen kapers door het donker.
Ergens vechten nagels om een vacht. Gekrijs
om kruimels liefde. Stukgebeten oren.
De krolse oorlog van een voorjaarsnacht.

Bijna vergeten hoe ik met dezelfde woede
door het donker joeg, hoe jij nog valser
dan een kat je nagels in drie harten sloeg.
Wat is het lang geleden en wat blijf

je mooi. Ik heb de dagen een voor een geteld
en met de beste woorden die ik heb:
ik hou van je. In jou vind ik een bed.

En het is lente en we delen hier dezelfde
nacht met alles wat dat zegt.

 

 

Dit Niet

Zodra de avond zich had omgedraaid
voltrok zich haast een wonder in de straat.

Eerst viel een kluitje mensen uit elkaar.
Toen stierf een ziekenwagen uit het zicht.

Een jongen, kostbaar als een kever, trok
galant zijn mes uit iemands ribbenkast.

Zijn wespenblik kreeg haast iets zachts.
Hij schreeuwde wel, maar slikte alles in.

Toen viel de avond langzaam weer terug
in weemoed en tv, verdween het mes

en liep hij glansloos weg uit dit gedicht.
Een plot was er niet, laat staan muziek.

De dood verzint van alles, maar niet dit.

 

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Menno Wigman (10 oktober 1966 – 1 februari 2018)

 

 

De Amerikaanse schrijver Jonathan Littell werd geboren in New York op 10 oktober 1967. Zie ook alle tags voor Jonathan Littell op dit blog.

Uit: De Welwillenden (Vertaald door Jeanne Holierhoek en Janneke van der Meulen)

“Mensenbroeders, laat me u vertellen hoe het is gegaan. Wij zijn uw broeders niet, zult u antwoorden, en we willen het niet eens weten. Het is inderdaad een treurige geschiedenis, zij het ook een stichtelijke, echt een verhaal met een moraal. Wel zou het een vrij lang verhaal kunnen worden, want er heeft zich heel wat afgespeeld, maar misschien bent u niet al te gehaast, met een beetje geluk hebt u de tijd. Bovendien gaat dit alles ook u aan: u zult zien dat het ook u aangaat. En denkt u nu niet dat ik ga proberen u ergens van te overtuigen; u moet zelf maar zien wat u ervan vindt.
Dat ik na al die jaren het besluit heb genomen te gaan schrijven, is om het allemaal eens helder te ordenen, voor mezelf, niet voor u. Een hele tijd kruip je als een rups over de aarde rond, in afwachting van de prachtige, doorschijnende vlinder die je in je draagt. Maar de tijd verstrijkt, de verpopping blijft uit, nog steeds ben je een larf, en wat doe je met die droevige constatering? Zelfmoord is uiteraard altijd een optie. Toch trekt zelfmoord mij eerlijk gezegd niet zo. De mogelijkheid heeft lang door mijn hoofd gespeeld, allicht, en als het er alsnog van moest komen, dan zou ik het als volgt aanpakken: ik zou een granaat tegen mijn hart drukken en heengaan in een felle vreugdeflits. Een kleine ronde granaat, waarvan ik de pin behoedzaam zou verwijderen alvorens de hefboom los te laten, glimlachend bij het metalen geluid van de veer, het laatste geluid dat ik zou horen, afgezien van het bonzen van mijn hart in mijn oren. Dan eindelijk het geluk, of in ieder geval eindelijk rust, en de muren van mijn kantoor getooid met flarden vlees. Dat mogen de werksters opruimen, daar worden ze voor betaald, niets aan te doen. Maar zoals gezegd, zelfmoord trekt mij niet zo. Ik weet trouwens niet hoe dat komt, nog een restant van de oude ethiek misschien, die me tot de stelling brengt dat we niet voor ons plezier op de wereld zijn. Waarvoor dan wel? Ik heb geen idee, om te blijven voortbestaan misschien, om de tijd te doden tot de tijd ons doodt. En dan is schrijven, als bezigheid in verloren uren, niet slechter dan wat ook. Niet dat ik zo veel uren te verliezen heb, ik ben een drukbezet man; ik heb iets wat een gezin wordt genoemd, ik heb werk, verantwoordelijkheden dus, dat vergt allemaal tijd en dan blijft er nog maar weinig over om je herinneringen op te tekenen. Temeer omdat het me niet aan herinneringen ontbreekt, ik heb zelfs herinneringen te over. Ik ben een soort herinneringenfabriek.”

 

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Jonathan Littell (New York, 10 oktober 1967)

 

 

De Nederlandse schrijver Ferdinand Bordewijk werd geboren op 10 oktober 1884 in Den Haag. Zie ook alle tags voor Ferdinand Bordewijk op dit blog.

Uit: Karaker

“De kleine roodachtige werkstershanden, dik, kinderlijk, stevig, lagen onbewogen op het dek. Het donker oog keek stroef, het was duidelijk afwijzend. De wrevel van de zuster verdween snel, ze vond het kind veel te aardig, ze ried in haar koppigheid iets van ras.
Ze was tegen niemand vertrouwelijk. Haar eene buurvrouw, fel nieuwsgierig, hengelde voorzichtig naar den vader. Die buurvrouw had, zij wist zelf niet hoe, zoo de gedachte dat er een rijk heerschap achter het geval stak. Joba antwoordde:
– Het doet er niet toe, het kind krijgt nooit een vader.
– Waarom niet?
– Daarom niet.
Het vlotte met de geboorte allerminst. Het kwam den dokter vreemd voor. Zulk een kerngezond meisje. Maar hij stond voor het feit. Ten laatste besloot hij tot een operatie, Joba werd weggereden.
De dokter had op dit gebied al veel ervaren. Toch zou hij het geval nooit geheel vergeten, in den kring van vakgenooten sprak hij er meermalen over, nog jaren nadien. Hij zag onder zijn instrumenten het bedwelmde meisje verwelken. Zij sloeg in een uur het tijdperk der volwassenheid over, hij vreesde voor het hart, maar het hart bleef heel gezond. De zieke deed niets dan snel verwelken, gelijk een bloem in gifgas. Tegen alle zekerheid hoopte hij dat het bij zou trekken. Niets daarvan. Ze had alleen den fellen, ernstigen, den ras-blik gered uit de ruïne van haar jeugd.
Hij kwam iederen dag even bij haar zitten.
– Je kunt vooreerst niet werken, je moet den vader aanspreken.
– Nee.
– Je moet het doen ter wille van je kind.
– Nee en nee en nee.
– Goed, suste hij. Je moet in elk geval je kind erkennen.
Ze deed het zich uitleggen, en stemde dan daarin toe. Het was haar eerste ja.
Ze wist dat het een jongen was, maar ze vroeg niet naar het kind. Daarmede verspeelde zij wel wat van de genegenheid. Men doorgrondde niet dat zij eenvoudig geen karakter had om de geringste gunst te vragen, zelfs niet het vertoonen van haar eigen welp”.

 

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Ferdinand Bordewijk (10 oktober 1884 – 28 april 1965)
Pavlik Jansen op de Haar als Katadreuffe (12 jaar) en Jan Decleir als Dreverhaven in de gelijknamige film uit 1997

 

 

De Duitse schrijver en kunstenaar Arne Rautenberg werd geboren op 10 oktober 1967 in Kiel. Zie ook alle tags voor Arne Rautenberg op dit blog.

 

welt

das drehende
versehentlich
am drehen sehen
da gehen
blicke durch
den himmel
blauen wind vom
trudelnden strudelnden
drehzahlmesser ab
geköpft vom selbst
gefügten gegenwind
gepeitscht auf stein auf
eisen schreie
des umkreisens
schweigen
letztendlich
versehendlich
drehender
regen

 

 

stern

längste längen
sicht und spür
bar über
brückend
spuckt der kalte
stern sein ende
aus strahlt bündel
weise rest
licht hängt im
raum ein fest
gefrorner schein
den hund ich nenn
den einen stern
da längst
kürzt sich sein
feuerschweif
rast ein
schlägt durch
pupillenschwarz als
abgebrannter
schluss
dir zu

 

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Arne Rautenberg (Kiel, 10 oktober 1967)

 

 

De Roemeense schrijfster Liliana Corobca werd geboren op 10 oktober 1975, in het dorp Săseni, raion Călărași, Sovjet Socialistische Republiek Moldavië. Zie ook alle tags voor Liliana Corobca op dit blog.

Uit: The Empire of Old Maids (Vertaald door Alistair Ian Blyth)

“The poor, envious girls who barely had enough money for a loaf of bread couldn’t bear to see the nice, fashionable clothes of their roommates and friends, and so they had to be destroyed. The lad caught in the act started screaming : You’re killing me ! I didn’t do anything ! I was just shaking the crumbs out of a bag with some pies my parents sent me. Here’s the bag : look, there’s not a drop of water in it. Help ! The girls departed in triumph : If it wasn’t you, then it was some other jerk, but somebody needs to be punished to teach the others a lesson ! What savages those girls were !
Mariana was waiting for Serge to come back to his room so that she could console him. God forbid she burst out laughing ! To reach his room, the lad had to pass our room. Our door was open and we expressed our regret as credibly as possible, with Mariana really going over the top :
“What animal did that to you ? What vile beast ?” And she caressed his arm and shoulder fondly, looking deep into his eyes.
Subdued, Sergiu listened to her condolences, blinking his luxuriant, feminine eyelashes.
“If I catch her, I’ll knock her block off ! The lad can’t go on a date, he can’t meet a girl without some bitch spoiling it for him ! I know what it’s like ; it’s happened to me too.”
“I wasn’t going on a date. I was going to play basketball. I’m in the university team. I didn’t need to put on a good shirt ; I could have worn my t shirt. Usually, I put my t shirt in my bag, because I get sweaty, and so as not to come back wet and catch a cold . . . Will this grass come out ?”
“It’s quite hard to get it out. Give me the shirt and I’ll wash it,” volunteered Mariana.
“I wonder who did it to me.”
“Someone on the first or second floor. Any higher up than that and it would have been difficult to hit you.”
We were on the fourth floor and so we couldn’t be suspects. Serge accepted this argument and we nodded our heads convincingly. Mariana had been studying his movements, his comings and goings ; she had soaked him once before, when she wasn’t sure where he was off to. Then Serge invited her to the cinema. Then he kissed her”.

 

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Liliana Corobca (Săseni, 10 oktober 1975)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e oktober ook mijn blog van 10 oktober 2017 en eveneens mijn blog van 10 oktober 2015 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 16:10 Reageer op dit bericht

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