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Berichten van 22 november 2018 tot 23 november 2018

Paul Celan, Marcel Beyer, Max Goldt, Jennifer Michael Hecht, Sipko Melissen, Henri Borel, Sait Faik Abasıyanık, Nigel Tranter, Guy Davenport

De Duits-Roemeense dichter Paul Celan werd onder de naam Paul Antschel op 23 november 1920 geboren in Czernowitz, toentertijd de hoofdstad van de Roemeense Boekovina, nu behorend bij de Oekraïne. Zie ook alle tags voor Paul Celan op dit blog.

 

Stimmen

Stimmen, ins Grün
der Wasserfläche geritzt.
Wenn der Eisvogel taucht,
sirrt die Sekunde:

Was zu dir stand
an jedem der Ufer,
es tritt
gemäht in ein anderes Bild.

*

Stimmen vom Nesselweg her:

Komm auf den Händen zu uns.
Wer mit der Lampe allein ist,
hat nur die Hand, draus zu lesen.

*

Stimmen, nachtdurchwachsen, Stränge,
an die du die Glocke hängst.

Wölbe dich, Welt:
Wenn die Totenmuschel heranschwimmt,
will es hier läuten.

*
Stimmen, vor denen dein Herz
ins Herz deiner Mutter zurückweicht.
Stimmen vom Galgenbaum her,
wo Spätholz und Frühholz die Ringe
tauschen und tauschen.

*

Stimmen, kehlig, im Grus,
darin auch Unendliches schaufelt,
(herz-)
schleimiges Rinnsal.

Setz hier die Boote aus, Kind,
die ich bemannte:

Wenn mittschiffs die Bö sich ins Recht setzt,
treten die Klammern zusammen.

*

Jakobsstimme:

Die Tränen.
Die Tränen im Bruderaug.
Eine blieb hängen, wuchs.
Wir wohnen darin.
Atme, daß
sie sich löse.

*

Stimmen im Innern der Arche:

Es sind
nur die Münder
geborgen. Ihr
Sinkenden, hört
auch uns.

*

Keine
Stimme – ein
Spätgeräusch, stundenfremd, deinen
Gedanken geschenkt, hier, endlich
herbeigewacht: ein
Fruchtblatt, augengroß, tief
geritzt; es
harzt, will nicht
vernarben.

 

 

Schibboleth

Met al mijn stenen,
de grootgehuilde
achter de tralies,

sleepten ze mij
naar het midden van de markt,
daarheen,
waar de vlag openrolt, waarbij ik
geen enkele eed zwoer.

Fluit,
dubbele fluit van de nacht:
gedenk het donkere
tweelingsrood
in Wenen en Madrid.

Hijs halfstok je vlag,
herinnering.
Halfstok
voor heden en altijd.

Hart:
maak je ook hier bekend,
hier, in het midden van de markt.
Roep 't, het schibboleth, roep 't
de vreemdheid des vaderlands in :
Februari. No pasaran.

Eenhoorn:
je weet van de stenen,
je weet van de wateren,
kom,
ik leid je hier weg
naarde stemmen
van Estremadura.

 

Vertaald door Frans Roumen

 

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Paul Celan (23 november 1920 – 20 april 1970)
Hier op een pasfoto uit 1938

 

 

De Duitse dichter, schrijver en essayist Marcel Beyer werd op 23 november 1965 in Tailfingen / Württemberg geboren. Zie ook alle tags voor Marcel Beyer op dit blog.

Uit: Das blindgeweinte Jahrhundert

„Photographieren heißt sterben lernen, rede ich laut vor mich hin, während ich eines Nachmittags in einer alten Ausgabe des LIFE-Magazins blättere und in der Leserbriefspalte an drei kleinen Photos hängenbleibe. Das erste zeigt einen Schimpansen im Zoologischen Garten in Berlin, wie er eine LEICA vor seinem Bauch hält und neugierig, wenn auch ein wenig ratlos zu untersuchen scheint. Bei den beiden anderen dagegen, das geht aus dem kurzen Begleitbrief des Einsenders hervor, handelt es sich um Schnappschüsse, die der Schimpanse selbst mit ebenjener LEICA gemacht hat. Aber ein Tier, und sei es ein Menschenaffe, sage ich fast noch im selben Augenblick, kann nicht sterben lernen, auch wenn er zu einer Kamera greift und es versteht, aus seinem Käfig heraus die Gesichter der hinter den Stäben sich drängelnden Zoobesucher abzulichten. Die Menschen – Frauen in hellen Kleidern, Männer mit Hut, für den Sonntagsausflug herausgeputzte Kinder – lachen, und wer würde nicht wenigstens lächeln müssen, wenn er beim Zoorundgang das Affenhaus erreicht und, noch ehe er die eigene Kamera in Anschlag bringen kann, feststellt, daß der Schimpanse seinerseits eine Kamera auf ihn richtet. Hinter der Menschenwand Sträucher und alte Bäume, auf dem dichten Laub liegt Sonnenlicht, niemand trägt einen Mantel, es herrscht Sommerstimmung in Berlin. Längst habe ich weitergeblättert, überfliege Artikel, betrachte Anzeigen, lese wie mit dem angefeuchteten Daumen, doch die Affenphotographien gehen mir nicht aus dem Kopf. Auf dem einen Schnappschuß, dem leicht verwackelten, erinnere ich mich, erscheint am linken Rand ein dunkler Schatten, ein Schatten in Menschenform, so nah am Käfig, daß ich ihn im ersten Moment nicht bemerkt habe. Tatsächlich steht dort ein Mann, hält seine Kamera hoch, schaut durch den Sucher und scheint in derselben Sekunde abzudrücken, da auch der Schimpanse abdrückt. Denn sterben lernen heißt einen photographierenden Menschenaffen mit der LEICA ablichten, und es wirkt, je länger ich das Bild betrachte, als sei das Auge des Photographen nicht hinter dem Sucherfenster verborgen, als blinzele es über die LEICA hinweg. Dies ist kein zufällig vor dem Schimpansenkäfig stehender Zoobesucher, wird mir klar, dies ist der Einsender der Bilder selbst, und wenn er in seinem Begleitbrief behauptet, der Affenwärter habe die Idee gehabt, seinem Schützling die LEICA in die Hand zu drücken, dann lügt er, um nicht unbescheiden dazustehen, zumal er auf einem der Photos abgebildet ist. Hilmar Pabel, so lautet die Unterschrift unter dem Leserbrief, der Name sagt mir nichts, und damit ist dieser mir unbekannte Mann aus dem LIFE-Magazin vom 5. September 1938 im Gedränge verschwunden.“

 

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Marcel Beyer (Tailfingen, 23 november 1965)

 

 

De Duitse schrijver en muzikant Max Goldt (pseudoniem van Matthias Ernst) werd geboren op 23 november 1958 in Weende (nu Göttingen). Zie ook alle tags voor Max Goldt op dit blog.

Uit: Lippen abwischen und lächeln

„Schon schön, ein paar Tage auf Kosten zwar vermutlich unsympathischer, aber freigiebiger Funktionäre in einem RitzCarlton-Hotel zu verbringen. Schon schön, in der VIP-Etage von einem Konsortium internationaler junger Service-Damen, von Tove aus Schweden, Anna aus Prag, Laura aus Mexiko und Lorna aus Malaysia unentwegt bemuttert und betuddelt zu werden. You want ingwer musli? Yes! You want red wine? Yes! You want the Neue Zürcher Zeitung? Yes! Schon schön, in monsterweichen Riesensesseln zu versinken, in der Hauptstadt eines Gasstaates, den man wenige Wochen zuvor auf dem Globus nur mit Mühe hätte ausfindig machen können. Man schaut sich um, der Look ist einem durchaus nicht unbekannt. Auch in Deutschland gibt es Hotels, die sich bereits vollkommen dem Geschmack des Mittleren Ostens unterworfen haben, das Adlon in Berlin etwa oder der Breidenbacher Hof in Düsseldorf. In der VIP-Lounge gab es Buchregale, durch die sich lange Reihen prächtig ledergebundener, hundert Jahre alter, eigenartigerweise allerdings ausnahmslos schwedischer Konversationslexika zogen. Nicht lange dauerte es, bis uns auch der Fußballspieler Stefan Effenberg in Begleitung einer mit engen Dingen bekleideten Dame erschien. Er selbst trug kurze bunte Kinderhöschen und ließ Rotwein kommen. Die Kinderhöschen erregten mein Mißfallen. Wohlgefallen erregten natürlich hingegen die Zimmer. Man hatte uns tatsächlich in zweien der insgesamt sieben Präsidenten-Suiten untergebracht. Sie sahen aus wie Möbellager, die auf ein in einen farbenblinden Zweig der Gothic-Szene verlegtes Remake von «Ein Käfig voller Narren» warten. Auch in den dortigen feisten Betten hätte man sich der Lektüre antiquarischer schwedischer Nachschlagewerke widmen können, sie standen meterlang zur Verfügung.“

 

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Max Goldt (Weende, 23 november 1958)

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Jennifer Michael Hecht werd geboren op 23 november 1965 in New York. Zie ook alle tags voor Jennifer Michael Hecht op dit blog.

 

Steady, Steady

I believe you can build a boat.
I believe you can get to water.
I do not believe you can get the boat on water.

How do other people bear
what you are still afraid of? The answer
is that when big things happen
you do go through the looking glass,
but it is still you who goes through,
the inner text is all still right to left,
so you just keep reading.

Because there is no boat and there is no water.
I stare at my tiny baby's face
but he so wriggles he can't quite be seen.
He grows steadier, more the blur
is gone; joins us in the myth of the stable.

Of the quakiness of infancy and old age
we shimmer and shimmy into being
and out again. In the mean-
time, we're horses in the stable of the myth.

A quick check of the ocean, or any fire,
is a reminder of how things seem;
I can't seem to see them.

You're on the beach and you find out the secretary
of defense thinks calico cats are agents of the devil.
Your friend asks if they get 10 percent.
She was funny, your friend.
The water in this metaphor
is unreal because of the way time passes,
so you can't quite get the boat on water,
but you can build the boat,

and a boat is good for a lot of things
not just on water.

Will we, without the boat on water,
always feel that we are missing
something basic to the picture?

No. That is what I'm trying to say.
It is important to let sense quiver;
even in this stable of the myth of stable,
even living aboard a boat mired
in mud in view of the sea.

Who wants yet another world?
It's enough already.

 

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Jennifer Michael Hecht (New York, 23 november 1965)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Sipko Melissen werd geboren in Scheveningen op 23 november 1944. Zie ook alle tags voor Sipko Melissen op dit blog.

Uit: Een kamer in Rome

“Die donderdagmiddag was ik op weg naar een café in de binnenstad waar ik een afspraak had met Stijn om te praten over The Real Life of Sebastian Knight. Stijn zou mij helpen het referaat om te werken tot een artikel voor The Nabokovian, het tijdschrift van The International Vladimir Nabokov Society. Mijn conclusie dat Nabokov zijn eerste in het Engels geschreven roman had gebruikt om een literaire beginselverklaring af te leggen, vond hij de moeite waard om aan een select publiek van geïnteresseerden voor te leggen.
Ik had de fiets laten staan en was gaan lopen in de hoop de onrust kwijt te raken die al dagenlang beslag op mij legde. De drie jongens voor mij hadden er de vaart in en aan hun manier van lopen was te zien dat ze plezier hadden. Ze stootten elkaar met de schouders aan, bogen zich tijdens het lopen naar elkaar toe zodat ze bijna struikelden. De jongen in het midden met lang blond haar tot op de schouders had het hoogste woord en lachte het uitbundigst. Ik bleef achter hen lopen alsof ik werd meegezogen en moest kijken naar de tekst op het t-shirt, alsof kijken kon leiden tot inzicht:
Niets is werkelijker dan het Niets. Beckett. Hoewel ik de betekenis niet onmiddellijk vatte, wist ik dat deze zin de grond wegnam onder de voeten van het winkelende publiek. Die zin van Beckett was een korte samenvatting van de meeste van mijn gedichten, zag ik ineens. Die gedichten gingen over de dood, niet omdat ik ervaring had met de dood of er bang voor was. De dood was een metafoor voor dat Niets waar alles het tegen aflegt, ook de werkelijkheid. Ook dit moment in de Leidsestraat, hoe werkelijk het ook leek. Over een seconde bestond het al niet meer.
Bij de Keizersgracht sloegen de jongens rechtsaf. Ik moest rechtdoor, naar de afspraak in Kapitein Zeppos, en voelde mij vrolijk worden en licht als een schip dat alles overboord heeft gegooid.
Niets is werkelijker dan het Niets. Als die uitspraak waar was, en hij was waar, waar maakte ik mij dan druk om? Ik was er nog niet aan toe om samen te wonen, had Carola gezegd en waarschijnlijk had zij gelijk.
Ik zou wel zien waar ik aan toe was.
Opgewekt, alsof ik zojuist bericht had gekregen geslaagd te zijn voor een belangrijk examen, kwam ik het café binnen waar Stijn al klaar zat achter een tafeltje met mijn artikel voor zich. De aantekeningen in de marge beloofden dat we hier nog wel even zouden zitten. Hoewel iedere Amsterdammer die het zich maar even kon permitteren, op dit uur en bij dit weer, op een terras was neergestreken, zaten wij binnen omdat literatuur het daglicht niet kon verdragen. Dixit Stijn Ravel.”

 

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Sipko Melissen (Scheveningen, 23 november 1944)
Scheveningen, Kurhaus

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en journalist Henri Jean Francois Borel werd geboren in Dordrecht op 23 november 1869. Zie ook alle tags voor Henri Borel op dit blog.

 

Van eenzaamheid. Sonnetten.

I.
Uit Liefde's Lijden is omhoog gebeefd
Mijn reine ziel, ééns lief en warm gevangen
In banden van zacht gloeiend lijfsverlangen,
Waar ze' in een zoete slavernij geleefd ...

O! Lichte droomen, die mijn ziel verzweefd'!
Die avend-zachte oogen, bloeme-wangen,
Die lelieë-blanke handen! Lente-zangen
Van Liefste's stem! O Zaligheid doorleefd!

Toen is het àl verloren ... 'k Weet mijn klagen
Dat ik dit wreed Leed niet vermeet te dragen ...

En nu, mijn Ziel? Zoo eenzaam en verlaten,
Een eind'loos Schoon van vlakken, stillen stroom ...

Waar zijt gij nu, die u zoo droef-verwaten
Met mij opleefde' in éénen schoonen droom? ...

           

II.
Mijn ziel, zoo onbewust, in eeuwig droomen
Leeft heerlijk schoon in statiglijk bewegen,
Mijn ziel, die groote zee, waar langs veel wegen
De menschen eenmaal plachten gaan en komen.

O Vrienden, die zoo zacht en zoetjes plegen
U lucht te wieg'len op míjn mooie droomen,
Waar wáárt gij toen het Lijden was gekomen,
In stormen van hoog, grootmachtig bewegen?

Wáár was het zoete Lief? ... En al die vrinden? ...
Ik kon aan verren horizon niets vinden.

Zijt gij dan allen eeuwig, diep verzonken
In mijne ziel, dat ik nu eenzaam ben

In deez' immenze zee, licht opgeblonken,
Zóó groot, dat ik mijn gansche Zelf niet ken?

 

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Henri Borel (23 november 1869 – 31 augustus 1933)

 

 

De Turkse schrijver Sait Faik Abasıyanık werd geboren op 23 november 1906 in Adapazarı. Zie ook alle tags voor Sait Faik Abasıyanık op dit blog.

Uit: Hisht, Hisht!… (Vertaald door Ufuk Özdağ)

“When are you gonna cut the horsebeans?”
“They need some more time,” he said.
Like breathing air, I said, “hisht.”
And again, he gazed suspiciously at the sea, suspiciously at the sky, suspiciously at myself.
“It must be the birds,” I said.
“I, too, hear a swishing sound,” he said, “but from where? I am hard of hearing these days, in this ear.”
“You should get your ear washed out,” I said, “I too was hard of hearing a while ago . . . ”
“Did you have your ear washed out?”
“No, I did not. There was no need, I saw a doctor. He cleaned it all out, saying it was just dirt.
“How are the kids?” I asked.
“They’re fine,” he said. “It’s down to eight now, used to be nine. Y’know the story with the ninth . . .”
“Oh, don’t tell me,” I said. “Breaks my heart. Goodbye then, may God be with you.”
“So long.”
Just after I walked a few steps away:
Hisht hisht.
This time I got him. It was the gardener. It was him! It was him!
“Now, now, I got you this time!” I said.
“No, I swear,” he said, “I swear I haven’t cut the horsebeans yet. Why would I keep that from you? Don’t I take your money for them?”
“Didn’t you go ‘hisht hisht’?”
“I, too, keep hearing something, but from where?”
Let it come from wherever, it does not matter . . . from the mountains, from the birds, from the sea, from humans, from animals, from grass, from insects, from flowers. From wherever it comes, it doesn’t matter, as long as it is here with us! When no being cries hisht hisht, that is truly bad. As long as it is with us, hurray for the flowers, the insects, human beings —
Hisht hisht!
Hisht hisht!
Hisht hisht!
1A mysterious bird found in this story only.
2A rocky beach at Burgazada, the third largest of the Princes’ Islands in the Sea of Marmara, off the shore of Istanbul.”

 

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Sait Faik Abasıyanık (23 november 1906 – 11 mei 1954)

 

 

De Schotse schrijver en historicus Nigel Tranter werd geboren op 23 november 1909 in Glasgow. Zie ook alle tags voor Nigel Tranter op dit blog.

Uit:The Bruce Trilogy

“With a choking, bubbling groan, the other collapsed sideways against the altar, handsome features contorted, limbs writhing, and slid to the stone floor.
Dazed, unseeing, Robert Bruce stood, panting for breath. The horrified shouting of the watchers by the door changed to action. Sir Robert Comyn, nearest, came running forward, drawing his sword. Nigel Bruce sprang after him, but the two clerics threw themselves in his way; while young Thomas stood appalled, paralyzed. Not so Seton. A veteran soldier, he knocked Master William to the ground with a single blow, and leaping over him, raced after Sir Robert.
Comyn's uncle, cursing in fury, rushed on Bruce, who stood unmoving, as though stunned by what he had done. He did not attempt to parry or even dodge the blow which the older man aimed at him.
The other's sword-thrust was rageful rather than shrewd. And Bruce, unlike his fallen enemy, had anticipated that this might be a day in which armour would he a wise precaution, and was clad in a jerkin of light chain-mail. The slashing angry swipe drove him staggering backwards against the altar, in turn, but the steel did not penetrate the mail.
With a great roar, Seton hurled himself upon Sir Robert, his own blade high. Down it crashed, not in any wild swiping but in sheerest expert killing, on the unprotected neck of the older man. Head all but severed by that one stroke, Robert Comyn fell, spouting fountains of blood, over the body of his nephew.
Nigel came running to his brother now. "Robert!" he cried. "You are hurt? Stricken? Curse him! Robert speak I God's mercy ---are you sore hurt?"
Bruce did not answer, did not so much as shake his head.
"Rob-answer me!" Nigel was running over his brother's steel-girt torso with urgent hands.
"He is but dazed, man," Seton panted. "His harness would save him ....
"Quick!" Thomas Bruce exclaimed, hurrying to them, and pointing backwards. "They have gone. The churchmen. To tell the others. The Comyns. They will be back. Seeking blood let us away from here."
"Aye," Seton agreed grimly. "That is sense, at least. Come. Take his arm. An arm each. He will be well enough. The other door. To the street. Haste you!"

 

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Nigel Tranter (23 november 1909 – 9 januari 2000)
 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver, vertaler, schilder en illustrator Guy Mattison Davenport werd geboren op 23 november 1927 in Anderson, South Carolina. Zie ook alle tags voor Guy Davenport op dit blog.

 

There's nothing now

There's nothing now
We can't expect to happen!
Anything at all, you can bet,
Is ready to jump out at us.
No need to wonder over it.
Father Zeus has turned
Noon to night, blotting out
The sunshine utterly,
Putting cold terror
At the back of the throat.
Let's believe all we hear.
Even that dolphins and cows
Change places, porpoises and goats,
Rams booming along in the offing,
Mackerel nibbling in the hill pastures.
I wouldn't be surprised,
I wouldn't be surprised.

 

 

Percussion, salt and honey

I
Percussion, salt and honey,
A quivering in the thighs;
He shakes me all over again,
Eros who cannot be thrown,
Who stalks on all fours
Like a beast.


II
Eros makes me shiver again
Strengthless in the knees,
Eros gall and honey,
Snake-sly, invincible.

 

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Guy Davenport (23 november 1927 – 4 januari 2005)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e november ook mijn blog van 23 november 2017 en eveneens mijn blog van 23 november 2014 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:17 Reageer op dit bericht

André Gide, George Eliot, Dirk van Weelden, Christian Filips, Suresh en Jyoti Guptara, Viktor Pelevin, Endre Ady, William Kotzwinkle, Elisabeth Maria Post

De Franse schrijver André Gide werd geboren op 22 november 1869 in Parijs. Zie ook alle tags voor André Gide op dit blog.

Uit: La Porte étroite

“J’ai revu Juliette l’an passé. Plus de dix ans s’étaient écoulés depuis sa dernière lettre, celle qui m’annonçait la mort d’Alissa. Un voyage en Provence me fut une occasion de m’arrêter à Nîmes. Avenue de Feuchères, au centre bruyant de la ville, les Teissières habitent une maison d’assez belle apparence. Bien que j’eusse écrit pour annoncer ma venue, j’étais passablement ému en franchissant le seuil.
Une bonne me fit monter dans le salon où, quelques instants après, Juliette vint me rejoindre. Je crus voir la tante Plantier : même démarche, même carrure, même cordialité essoufflée. Elle me pressa tout aussitôt de questions dont elle n’attendait pas les réponses, sur ma carrière, mon installation à paris, mes occupations, mes relations ; qu’est-ce que je venais faire dans le Midi ? Pourquoi n’irais-je pas jusqu’à Aigues-Vives où Edouard serait si heureux de me voir ?… Puis elle me donnait des nouvelles de tous, parlait de son mari, de ses enfants, de son frère, de la dernière récolte, de la mévente… J’apprenais que Robert avait vendu Fongueusemare, pour venir habiter Aigues-Vives ; qu’il était maintenant l’associé d’Edouard, ce qui permettait à celui-ci de voyager et de s’occuper plus spécialement de la partie commerciale de l’affaire, tandis que Robert restait sur les terres, améliorant et étendant les plants.
Cependant je cherchais des yeux, inquiètement, ce qui pouvait rappeler le passé. Je reconnaissais bien, parmi le mobilier neuf du salon, quelques meubles de Fongueusemare ; mais ce passé qui frémissait en moi, il semblait que Juliette à présent l’ignorât ou prît à tache de nous en distraire.
Deux garçons de douze et treize ans jouaient dans l’escalier ; elle les appela pour me les présenter. Lise, l’aînée de ses enfants, avait accompagné son père à Aigues-Vives. Un autre garçon de dix ans allait rentrer de promenade ; c’est celui dont Juliette m’avait annoncé la naissance prochaine en m’annonçant aussi notre deuil. Cette dernière grossesse ne s’était pas terminée sans peine ; Juliette en était restée longtemps éprouvée ; puis, l’an passé, comme se ravisant, elle avait donné le jour à une petite fille qu’il semblait, à l’entendre parler, qu’elle préférât à ses autres enfants.
« Ma chambre, où elle dort, est à côté, dit-elle ; viens la voir. » Et comme je la suivais : « Jérôme je n’ai pas osé te l’écrire… consentirais-tu à être parrain de cette petit ?
– Mais j’accepte volontiers, si cela doit t’être agréable, dis-je, un peu surpris, en me penchant vers le berceau."

 

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André Gide (22 november 1869 – 19 februari 1951) 
Geïllustreerde editie van het boek

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster George Eliot werd geboren op 22 november 1819 in Nuneaton in Warwickshire. Zie ook alle tags voor George Eliot op dit blog.

Uit: Adam Bede

“I was dreadful frightened, and angry with her for going. I didn't go to give information, because I'd no thought she meant to do any harm, and I knew she had money in her pocket to buy her food and lodging. I didn't like to set the constable after her, for she'd a right to go from me if she liked."
The effect of this evidence on Adam was electrical; it gave him new force. Hetty could not be guilty of the crime — her heart must have clung to her baby — else why should she have taken it with her? She might have left it behind. The little creature had died naturally, and then she had hidden it. Babies were so liable to death — and there might be the strongest suspicions without any proof of guilt. His mind was so occupied with imaginary arguments against such suspicions, that he could not listen to the cross-examination by Hetty's counsel, who tried, without result, to elicit evidence that the prisoner had shown some movements of maternal affection towards the child. The whole time this witness was being examined, Hetty had stood as motionless as before: no word seemed to arrest her ear. But the sound of the next witness's voice touched a chord that was still sensitive, she gave a start and a frightened look towards him, but immediately turned away her head and looked down at her hands as before. This witness was a man, a rough peasant. He said:
"My name is John Olding. I am a labourer, and live at Tedd's Hole, two miles out of Stoniton. A week last Monday, towards one o'clock in the afternoon, I was going towards Hetton Coppice, and about a quarter of a mile from the coppice I saw the prisoner, in a red cloak, sitting under a bit of a haystack not far off the stile. She got up when she saw me, and seemed as if she'd be walking on the other way. It was a regular road through the fields, and nothing very uncommon to see a young woman there, but I took notice of her because she looked white and scared. I should have thought she was a beggar-woman, only for her good clothes.”

 

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George Eliot (22 november 1819 – 22 december 1880)
Cover

 

 

De Nederlandse schrijver Dirk van Weelden werd geboren in Zeist op 22 november 1957. Zie ook alle tags voor Dirk van Weelden op dit blog.

Uit: Training

“De handrem kraakte. De stilte van het bos overspoelde de auto. We stapten uit. De grond rook naar potaarde uit de supermarkt.
‘Iets te drinken meenemen?’ vroeg ik.
‘Heb ik aan gedacht,’ zei Denijs. Hij toonde de inhoud van zijn lichtgewicht rugzakje: druivesuiker, twee bananen en een plastic veldflesje met isotone frisdrank.
Voor de warming up wandelden we naar een open plek waar banken stonden die het stretchen makkelijker maakten. De heldere winterlucht smaakte lekker en ik haalde zo diep mogelijk adem.
Tijdens de warming up zei Denijs:
‘Kijk, daarom belde ik je. We hebben allebei de juiste loopconditie om dit experiment te kunnen doen, als het lopen een probleem is heeft het sowieso geen zin. Je moet aandacht óver hebben.’
Hij had onderweg in de auto verteld van het experiment dat op stapel stond. Het trainen van ons geestesoog. Denijs had een theorie over het afsterven van de visuele verbeeldingskracht. Dat kwam door de overdaad aan kant en klare beelden waarmee een modern mens overspoeld werd. Voorzover de moderne mens zich met gesloten ogen beelden voor de geest kon halen was het een vuilstort van versleten plaatjes. De oosterse meditatie, gericht op het leegmaken van de gedachten wees hij af.
‘Laten we nuchter zijn,’ zei hij, ‘dat veronderstelt toch een soort volkenkundige salto mortale, zo zit ons denken niet in elkaar. Zelfs de mystiekste monniken hebben altijd over Maria, Jezus, een heilige of een bijbeltekst gemediteerd. Niks leegte. Een helder beeld, dat ze zich steeds beter leerden voorstellen. Ze trainden hun geestesoog. Tot ze konden denken in beelden. Geen opgejaagde stroom van ooit vluchtig opgepikte televisiebeelden en foto's, maar zelf samengestelde en opgeroepen beelden.
‘Die mentale cinema is in onbruik geraakt. Ons geestesoog is lui geworden en luie ogen worden blind. Mensen hebben er tegenwoordig moeite mee iets te lezen en het voor zich te zien. En als ze zich iets voorstellen om het te beschrijven schieten hun alleen vlakke, grauwe beelden te binnen. Ik wil mijn geestesoog trainen om het krachtiger te maken en er een betere controle over te hebben."

 

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Dirk van Weelden (Zeist, 22 november 1957) 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, acteur en regisseur Christian Filips werd geboren op 22 november 1981 in Osthofen. Zie ook alle tags voor Christian Filips op dit blog.

 

Als ich neulich nachts

an die Wand gedrückt, wieder

(Ich-Taste) wie damals, mit sechs
oder sieben, die Eltern (im Traum

sind im Krieg)
kalt weiß massiv

(im Scheidungskrieg) geblieben
der Eindruck, den die Wand

ihm – wem? –
wieder gut macht:

Zugewandter
wendet die Wand sich

zu.

 

 

Ich sitze da, wo du mich sitzen lässt

auf deines Vaters Mauer, hoch dort oben

(Landschaft mit Kranich, Schilf
und Brise, weiter hinten)

höre ich dich
an dir vorbei ...

und höre
einen Flussgott, jung
 
der an die hohe, hehre

strullt (Mauer in der
Abenddämmerung)

 

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Christian Filips (Osthofen 22 november 1981)

 

 

De Brits-Indische schrijverstweeling Suresh en Jyoti Guptara werd geboren op 22 november 1988 in Frimley, Hants in het zuidoosten van Engeland. Zie ook alle tags voor Suresh en Jyoti Guptara op dit blog.

Uit: Calaspia, Das Erbe der Apheristen (Vertaald door Frank Böhmert)

„Es roch nach Räucherwerk. Er blickte sich suchend um, bis er die Weihrauchkugeln fand, die in einer Schale brannten. Schnuppernd ging er immer näher heran. Als ihn der Rauch in die Nase biss, schüttelte er mit einem Niesen den Kopf und tastete mit zittrigen Fingern nach der Glut. Er riss die Hand zurück. «Hast du den Verstand verloren, du Narr?» Plötzlich schien ihn der Anblick seines Gemachs zu ängstigen. Er sah sich vergeblich nach einer Wache um. Er hatte längst vergessen, dass sie allesamt draußen postiert waren, und wagte es nicht, die Tür zu öffnen, weil davor unaussprechliche Wesen auf der Lauer liegen mochten. «Peasmi? Rameon? Warum habt ihr mich verlassen?» Klagend und hustend schlich er umher. «Vater? Ich dachte, du wärst tot … Elyon sei Dank, dann bin ich gar nicht Imperator! Ich hatte einen Albtraum … viele Albträume …» Seine wirren Reden endeten in einem Aufschrei: «Holt mich hier heraus!» Er stolperte zu seinem Thron und strich mit den Finger spitzen über die Schatulle auf der Armlehne. Es bereitete ihm einige Mühe, den Deckel zu öffnen. Bald seufzte er erleichtert, versank in immer tieferen Schichten der Bewusstlosigkeit. Außerhalb der Gefangenschaft seiner Gedanken, außerhalb seines Palasts, der ihm wie ein Kerker vorkam, brannte sein Imperium.
***

Hundert Wegstunden von der schwimmenden Hauptstadt des Imperiums entfernt, stapfte ein bebrillter Krieger mit freiem Oberkörper durch den Schnee der Säbelzahnberge. Die behaarten Arme des Zwergs besaßen denselben Umfang wie die Oberschenkel der Soldaten, die er mit einem finsteren Blick bedacht hatte, als sie über diese Kombination von Körperkraft und Sehschwäche zu lachen wagten. Inzwischen befand sich Galar Sturlison im sturmumtosten Grenzland. Er kniff die tränenden Augen zusammen und hielt nach anderen Lebensformen Ausschau. Die Heere der Numenii standen versammelt im Hinterland und warteten auf den Befehl, in das unabhängige Königreich des Nordens einzufallen, und er sollte erkunden, inwieweit Polgaren seine Truppen bereits zusammengezogen hatte. Außer ein paar Bauern, die in der rauen Umgebung ein undankbares Dasein fristeten, lebte im Umkreis von Meilen niemand. Die windgepeitschten Gipfel ließen sich kaum voneinander unterscheiden, die Sonne gleißte schmerzhaft auf den Schneefeldern und Gletschern. Da nahm er ja sogar lieber am Rat von COLA teil, von Calaspias Offiziellen und Landesältesten, die durch ein schmutziges Komplott dazu verleitet worden waren, das Land in diesen Schlamassel zu stürzen. Politik hin oder her, dort gab es wenigstens etwas Anständiges zu futtern.“

 

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Suresh en Jyoti Guptara (Frimley, 22 november 1988)

  

 

De Russische schrijver Viktor Pelevin werd geboren op 22 november 1962 in Moskou. Zie ook alle tags voor Viktor Pelevin op dit blog.

Uit: Buddha's Little Finger (Vertaald door Andrew Bromfield)

“Vorblei picked up the receiver. `Yes, comrade Babayasin,' he roared into the ebony cup of the mouthpiece. `Yes, I remember ... No, don't send them ... Comrade Babayasin, I can't do that, it will look ridiculous ... Just imagine — with the sailors, it will be a disgrace ... What? I will follow orders, but I must register a vigorous protest ... What?'
He glanced sideways at me and, not wishing to embarrass him, I went through into the lounge.
The floor there was covered with newspapers — most of them banned long ago. I supposed there must have been files of them left behind in the flat. Other traces of the place's former life were also visible: there was a delightful Turkish carpet hanging on the wall and below it stood a secretaire decorated with enamel rhomboids of various colours. As soon as I saw it I realized that a well-to-do bourgeois family must have lived there. A large mirror stood against the opposite wall. Beside it hung a crucifix in the art-nouveau style, and for a moment I pondered the nature of the religious feeling which might correspond to such a work of art. A considerable part of the space was occupied by an immense bed under a yellow canopy. The items that stood on the round table in the centre of the room seemed to me — possibly because of their proximity to the crucifix — to be a still-life composed of esoteric Christian motifs: a large bottle of vodka, a halvah tin shaped like a heart, a staircase leading into emptiness constructed out of pieces of black bread laid one on top of another, three tooth glasses and a cross-shaped can-opener.
Lying on the floor beside the mirror was a pile of packages whose shapes put me in mind of contraband; a sour smell of leg-wrappings and stale drink hung in the air, and there were also a great many empty bottles in the room. I sat on the table.”

 

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Viktor Pelevin (Moskou, 22 november 1962)

 

 

De Hongaarse dichter Endre Ady werd geboren op 22 november 1877 in het huidige Adyfalva. Zie ook alle tags voor Endre Ady op dit blog.

 

Hawk Mating On The Fallen Leaves

Up. Up. And onward into Autumn fly
In shrill pursuit and raucous hunting cry
A pair of hawks with summer-weary wings.

Summer has bred new pirates in her care
And fresher pinions flutter down her air
To join the lists of Love which now are wide.

We fled from Summer, now ourselves pursued,
Till somewhere sometime in an autumn wood
We stooped with fluttered wings for very love.

This is our final mating. Now the keen
Talon on feather tears the quick between
And so we fall together with the leaves

 

 

Mahnung an die Hüter

Ihr Hüter auf Wache, habt acht!
Die Sterne verstreut jede Nacht,
Erinnerung gestriger Sommer,
Glühwürmchen in Gärten entfacht.
Vermischt florentinischer Sommer
Mit Abschied vom Lido im Herbst,
Erinnerung dämmernder Morgen
An Ballsäle – dunstig – zerweht
An alles vergangene Schöne,
Das niemals durch Sterben vergeht.
Das ferne Lächeln der Herzen,
Lebendiges, Totes, behütet – bedacht,
Sieht auf euch besorgt und verlassen –
Ihr Hüter auf Wache, habt acht!

Ihr Hüter auf Wache, habt acht!
Das Leben will leben und lebt.
Es schenkt nicht deshalb soviel Schönes,
Damit es in Flammen zergeht,
Durch dumme und gierige Greuel.
So traurig das Menschsein auch ist,
Die Losung der heldischen Bestien,
Die Sterne verstreuende Nacht,
Sie lassen auch heut nicht vergessen
Den Glauben, durch Schönheit entfacht.
Ihr, die ihr noch da seid, bewahrend –
Ihr Hüter auf Wache, habt acht!

 

Vertaald door Paul Kárpáti e.a.

 

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Endre Ady (22 november 1877 – 27 januari 1919)
Standbeeld in Boedapest

 

 

De Amerikaanse schrijver William Kotzwinkle werd geboren op 22 november 1943 in Scranton, Pennsylvania. Zie ook alle tags voor William Kotzwinkle op dit blog.

Uit: Fata Morgana

“Paris, 1861
The faces in the crowd were dark, from Spain, Morocco, Constantinople, and a sensuous air prevailed, exotic and violent. The shops were filled with cheap merchandise; a dark-haired prostitute stood on the corner, smiling, and Inspector Picard passed her, making his way through Pigalle. Glancing at his watch, he quickened his step, muttering the usual nonsense to himself about eating less and training more, for he was breathing heavily from his exertion. Yet he moved more swiftly than any other on the busy street, with the surprising swiftness of the bear who has suddenly found reason to move. And like the bear he had a heavy, natural grace, despite his fifty-two years and the extra pounds around his waistline, produced by a particularly delicious lemon tart sold on the rue Dauphine; he longed for one now, for as always when on the scent, a strange hunger stole over him—he felt he could devour Baron Mantes alive, swallow him down and munch his bones. As he hurried along, Picard studied certain faces carefully, taking note of their eyes, and also of their hands—the way they handled a franc note, almost caressing it, ritually folding it and slipping it away—these were men he would see again, in the intimate embrace of arrest, or they would find their fate elsewhere, or they would escape absolutely. The city was vast, sprawling, who could know it all? He left the street of cheap pimps and prostitutes, entering the chausee d'Antin, where the Great Whores had their apartments. The carriages at the curb belonged to diplomats, ambassadors, and the voices he heard were discreet, refined. Nonetheless, last month he'd assisted in the removal of a body from one of the luxurious gardens, where a duel had been fought over a whore's favor. Madness prevailed everywhere. Ahead he saw the lights of the Opera. The street was lined with waiting carriages. Among them he spotted Paradis the ragman, a wicker basket over his shoulder, a filthy paper flower in his lapel. Picard approached the informer quickly. "He's still here?" "The box seats," said Paradis, staring wildly around him. Picard handed him a roll of franc notes. "Stay and point him out to me." Paradis hurriedly thrust the money in his pocket and shuffled off as fast as he could, his enormous shoes slapping in the mud, his baggy pants trailing over his heels. Picard watched the retreating ragman for a moment, then turned and walked into the lobby of the theatre as the final ovation was being offered the horned and embattled singers. He took his position where he could observe those music lovers who'd held box seats. The crowd filed past, involved in the usual flirtations, the regular boredom. All they'd killed was another evening.”

 

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William Kotzwinkle (Scranton, 22 november 1943)
Cover

 

 

De Nederlands dichteres en schrijfster Elisabeth Maria Post werd geboren in Utrecht op 22 november 1755. Zie ook alle tags voor Elisabeth Maria Post op dit blog.

Uit: Het land, in brieven

“Ik woon, 't is waar, bij een klein, afgelegen, en schaarsbezogt Dorpje. Op het hangen van eenen eenzamen heuvel, ligt mijn aangenaam Zorgenvrij. - Mijne eenvoudige woning, is verscholen onder rijzend geboomte. In het vreedzaam dal, dat aan deszelfs voet ligt, vertoonen zig de lage bemoste hutten der Landlieden, met eene bekorende nederigheid. Akkers, Weiden, Bergen, Dalen, Beken, Bronnen, Bosschen en Vlaktens versieren dezen voor mij betoverenden oord en maken dien des Zomers, tot een Eden. - Maar de Winter, vraagt gij? In den Winter, ja, is de Natuur van haar voornaamste sieraad berooft. Zij slaapt. Zij schijnt dood, en draagt alom de merktekenen van eene akelige verwoesting. De digtste bosschen staan nu bladerloos. De gevleugelde zangers zwijgen. De bloemhoven toonen niet meer, dan de dorre overblijfzelen van verdwenen schoonheid. De velden zijn ledig en de weiden zonder vee. Het geruisch der beekjes is niet meer betoverend. Met een woord: er is geen schaduw meer van die heerlijkheid, die alles voor weinig maanden versierde. - Maar zou de Natuur daarom thans alles schoon missen? De gure, de woeste winter, is wel een treurig, maar toch een grootsch toneel van Gods alvermogen: en dit denkbeeld; ‘De Natuur is niet dood - maar rust; zij bereidt zig, om eerlang met grooter luister te schitteren,’ - neemt veel van zijne treurigheid weg. Het vervuld den geest met streelende vooruitzigten, die dikwils meer voldoen dan het genot zelve. - Met welk eene vergenoegde hoop, zie ik aan de boomen de knopjes, waarin de bladeren zitten opgewonden, die mij in een volgend jaar zullen beschaduwen, of het sieraad en den groei der vrugten bevorderen! Ga ik naar eenen kersenboom, ik pluk een knopje, en open het: welk een aangename verwondering volgt op de spijt, waar mede ik een zo konstig natuur-gewrogt vernietig! Welk eene wijsheid, welk eene almagt toont het eenvoudig blaadje! Wat zeg ik eenvoudig? in de bijna onzigtbare deeltjes van deze digt in elkander gerolde blaadjes die reeds de toekomstige vrugt in zig besluiten, is een samenloop van wonderen.
Kunt gij in de stad, daar u zoo veele afleidingen uwen tijd ontrooven, wel om deze dingen denken, die kleinigheden schijnen in het oog van iemand, die er het zagt genoegen niet van kent?”

 

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Elisabeth Maria Post (22 november 1755 – 3 juli 1812)
Illustratie uit “Het land, in brieven”

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 22e november ook mijn blog van 22 november 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:19 Reageer op dit bericht

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