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Berichten van 9 maart 2019 tot 10 maart 2019

John Rechy, Hilde Van Cauteren, Joseph von Eichendorff, Jakob Wassermann, Karel van de Woestijne, Chloé Delaume, Friedrich Schlegel

De Amerikaanse schrijver John Rechy werd geboren op 10 maart 1934 in El Paso, Texas. Zie ook alle tags voor John Rechy op dit blog.

Uit: Bodies and Souls

“His eyes were just slightly too large for his lean face, but the square jaw compensated for that disparity. Often when he smiled, his whole face was radiant with life. Other times only his lips smiled. He smiled fully now. "Thank you," Lisa said. She lowered the white-embroidered blouse at the shoulders. Her young breasts vied favorably with those of the sculpted women on the lawn of the rich mansion. Jesse felt a smarting resentment. They had been together two days and one night since Orin had stopped the old, beautiful Cadillac—one of the first of the finned models—to pick him up in the Texas-New Mexico desert. He'd jumped in next to Lisa, delighted by her prettiness. Jesse learned Orin had stopped for Lisa—her brand-new suitcase beside her—just outside Chicago only a few days before that. In their time together, Lisa had never asked Jesse for an opinion. But she asked Orin for permission sometimes. What would Cagney—Cody, Cody Jarrett—what would he do in such a situation? Jesse had discovered Cagney, Cody, and White Heat on television; he saw the movie once again, in a theater, and would have gone back again and again but it played only that day, once. A nervous breeze was becoming warmer. Jesse felt moisture grow under his arms. He opened another button. He wasn't sure what Orin's reaction would be if he took off his shirt. There was not a trace of perspiration on Orin, although he wore a light, gray jacket over his white shirt—one button open. His eyes seemed to bore into the mansion, as if to perceive its essence within the scorched gaudy grandeur, the meaning in its disorder. The original house was white. Then a few years ago an Arabian sheik bought it for his pretty teenage bride. He paid two and a half million dollars for it and spent several million more to convert it into the assaulting palace. It was painted the color of ripe limes. The nude-colored statues were mounted on the sweeping balustrade. Intrusive trees were cleared so that the house was brazenly open in a section of Los Angeles where other luxurious mansions hide behind walls of dark tall trees. The sheik's name was engraved on ebony slabs under round mirrors like clashing shields at the gates. Intricate paths and the outlining walls were embedded with brown, amber, ecru stones, smooth and swarthy as the sheik's skin; iron gray stones, the sheen of burnished silver; and green and purple tiles, dazzling as a peacock's tail. Under a gleaming copper dome which blazed at sunset, the thirty-eight rooms of the mansion curved in two wings facing iron posts holding lanterns which glowed like haloes of green fire at night.”

 

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John Rechy (El Paso, 10 maart 1934)

 

 

De Vlaamse dichteres Hilde Van Cauteren werd geboren 10 maart 1967 in Hamme. Zie ook alle tags voor Hilde Van Cauteren op dit blog.

 

ik giet de nacht (sms-gedicht)

ik giet de nacht Oost-Indisch uit een fles
als zwart papier dat wacht op stof van sterren,
van fonkelend gemis, van hier dat zonder ons
geen hier meer is

 

Tem mij

Tem mij, bind mijn zuchten in,
geef mij een hoepelrok – of neen,
een strak korset – en demp mijn lach.
Leg alles vast vanuit centraal gezag
en tem mij, tem mij als ge kunt.

Probeer het. Er zijn zoveel manieren:
bind mijn voeten in of ring mij, ring
mijn hals met steeds meer ringen.
Verberg mijn haren, snoer mijn middel
stevig aan en sla mijn ogen neer.

Zeg me dat dat mooier is. Bepaal
mijn hele lot, mijn god, hoe kan ik
u bedanken? Want ongetemd bind ik
mijn borsten op tot bolle appels, ring
mijn vingers en leg golven in mijn haar,

laat grote stukken van mijn huid naakt
Het licht opvangen. En ongetemd kijk ik
argeloos in het rond met grote ogen.
Zelfs naar u, terwijl ik vraag: tem mij!

 

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Hilde Van Cauteren (Hamme, 10 maart 1967)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Joseph von Eichendorff werd op 10 maart 1788 op het slot Lubowitz in Ratibor geboren. Zie ook alle tags voor Joseph von Eichendorff op dit blog

 

Sehnsucht

Es schienen so golden die Sterne,
Am Fenster ich einsam stand
Und hörte aus weiter Ferne
Ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte,
Da hab' ich mir heimlich gedacht:
Ach wer da mitreisen könnte
In der prächtigen Sommernacht!

Zwei junge Gesellen gingen
Vorüber am Bergeshang,
Ich hörte im Wandern sie singen
Die stille Gegend entlang:
Von schwindelnden Felsenschlüften,
Wo die Wälder rauschen so sacht,
Von Quellen, die von den Klüften
Sich stürzen in die Waldesnacht.

Sie sangen von Marmorbildern,
Von Gärten, die über'm Gestein
In dämmernden Lauben verwildern,
Palästen im Mondenschein,
Wo die Mädchen am Fenster lauschen,
Wann der Lauten Klang erwacht,
Und die Brunnen verschlafen rauschen
In der prächtigen Sommernacht. -

 

 

Die Nachtblume

Nacht ist wie ein stilles Meer,
Lust und Leid und Liebesklagen
Kommen so verworren her
In dem linden Wellenschlagen.

Wünsche wie die Wolken sind,
Schiffen durch die stillen Räume,
Wer erkennt im lauen Wind,
Ob's Gedanken oder Träume? –

Schließ ich nun auch Herz und Mund,
Die so gern den Sternen klagen:
Leise doch im Herzensgrund
Bleibt das linde Wellenschlagen.

 

 

Heimweh

Wer in die Fremde will wandern,
Der muß mit der Liebsten gehn,
Es jubeln und lassen die andern
Den Fremden alleine stehn.

Was wisset ihr, dunkele Wipfel,
Von der alten, schönen Zeit?
Ach, die Heimat hinter den Gipfeln,
Wie liegt sie von hier so weit!

Am liebsten betracht ich die Sterne,
Die schienen, wie ich ging zu ihr,
Die Nachtigall hör ich so gerne,
Sie sang vor der Liebsten Tür.

Der Morgen, das ist meine Freude!
Da steig ich in stiller Stund
Auf den höchsten Berg in die Weite,
Grüß dich, Deutschland, aus Herzensgrund!

 

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Joseph von Eichendorff (10 maart 1788 – 26 november 1857)
De ruine van Schloss Lubowitz in Ratibor

 

 

De Duitse schrijver Jakob Wassermann werd geboren op 10 maart 1873 in Fürth. Zie ook alle tags voor Jakob Wassermann op dit blog.

Uit: Alexander in Babylon

„Charmides, einer der jüngsten Edelknaben, saß eingesunken auf seiner nysäischen Stute, die Knie wie im Krampf emporgezogen, die Augen geschlossen. Bisweilen tastete er wie ein Schlafender über den Hals des Tieres hinaus, als suche er seine Gefährten. Doch viele waren schon dahin: der blondgelockte Philippides, den eine indische Sklavin so verzaubert hatte, daß er ihretwegen die fremden Götter anbetete; Medon, von Alexander besonders geliebt wegen seiner Tapferkeit; Himeneus, der schönste Jüngling aus Pella, Amphinomos, der Liebling des Leibwächters Ptolemäos. Die Sonne hatte sie getötet, der Sand begraben.
Wie still war es geworden, daß selbst kein Stöhnen mehr zum Ohr drang. In dumpfem Schmerz die Augen öffnend, sah sich Charmides plötzlich allein. Das ganze Heer schien vom Erdboden eingesogen zu sein. Rötlichschwarze Luft zitterte um ihn, sein Kopf war weit in den Nacken gebeugt, wie nach rückwärts abgebrochen. Schon stockte ihm das Herz. Die Haut des ganzen Körpers war aufgequollen. Da ertönte eine Stimme, schauerlicher als die des Hierophanten bei den Mysterien. War es die eines Gottes, die eines Sterbenden? Das gänzlich erschöpfte Pferd wankte noch einmal nach vorwärts, dann blieb es, als seien die Sehnen seiner Knie zerschnitten, jäh an einen spitzen Felsen gelehnt stehen. Der blutige Schaum tropfte hörbar aus seinem Maul auf den Boden. Seine Haut erzitterte, dann rührte es sich nicht mehr. Im Stehen verendete es, erstarrte es.
Charmides ließ sich herabgleiten. Er wollte rufen. Indem er den Mund öffnete, bemerkte er mit namenlosem Entsetzen, daß die Luft auf seinen Lippen keinen Klang gab. Er warf seine Arme über den Rücken des Pferdes und legte die Stirn auf die noch dampfende Weiche. Ein letztes Bild sah sein innerlich brechendes Auge: die rosig goldenen Hügel am Strand von Ambrakia, dort wo die Heimat war.“

 

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Jakob Wassermann (10 maart 1873 – 1 januari 1934)
Cover

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Karel van de Woestijne werd geboren te Gent op 10 maart 1878. Zie ook alle tags voor Karel van de Woestijne op dit blog

 

O God, ik heb de geur der vlieren om me henen

O God, ik heb de geur der vlieren om me henen,
en mijn hart - God, gij kent zijn lijden, en Ge weet
hoe vaak het, schoon gelate', in pijn zijn dagen leed -,
is als een appel-boom, met pralend licht omschenen,
die blij zijn branken breidt, waar roze en blank verenen
hun perel-kleuren in 't teer weemlend bloemen-kleed...
Zo is mijn vrucht-zwaar hart een vreugde-boom, en breed
is om zijn kruin de vlieren-geur'ge dag verschenen.

O God, die glanzend thans van aangezichte zijt
bij deze zomer-dag vol rechte honig-geuren;

Gij, die Uw rijke hand ter zegeninge breidt
en mij naar 't hel gelaat des zomers 't hoofd liet beuren,

- o God, maak mijne dage' éen dag als dezen, wijd
gelijk een groot paleis met zonnig-open deuren...

 

 

Ik ben de hazel-noot

Ik ben de hazel-noot. - Een bleke, weke made
bewoont mijn kamer, en die blind is, en die knaagt.
Ik ben die van mijn zaad een duisternis verzade.
En 'k word een leêgt', die klaagt noch vraagt.

'k Verlaat me-zelf; 'k lijd aan me-zelven ijle schade.
Ik ben 't aanhoudend maal, in een gesloten kring,
van ene domme, duldeloze, ondankb're made.
Maar raak' de vinger van een kind me, dat me rade:
hij hoort mijn holte; ik luid; ik zing.

 

 

De stille zonne daar ik zit

De stille zonne daar ik zit, voor mijne woning,
in de oude lijste van een groene en rode veil;
van al de bloemen op mijn mond de milde honing,
en in mijn hart van al de dagen 't vrome heil;

een witte roze aan mijne krage, en voor mijne ogen
de weiden en de Leië in lage zonne-brand;
van mijne vrouwe in mij het zorgend mededogen,
en van mijn zoontje op mijne wang de koele hand;

- ik voel een rijpe traan diep uit mijn binnenst rijzen
van verre heimwee en gevréesd geluk, misschien;
'k laat op mijn moede oog de lange wimpers dijzen;
- maar als ik ze open, zult ge er zonnen stralen zien...

 

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Karel van de Woestijne (10 maart 1878 – 24 augustus 1929)
Portret door Henri van Straten, 1937

 

 

De Franse schrijfster en performance artieste Chloé Delaume werd geboren als Nathalie Dalain op 10 maart 1973 in Parijs. Zie ook alle tags voor Cloé Delaume op dit blog

Uit: Des jeunes modernes (Orphan Twist)

« Je suis Yves Adrien qui apprend la mort de Sid Vicious. Je suis la place de la Concorde envahie par un million de spectateurs pour le concert de Jean-Michel Jarre. Je suis donc un record mondial mais je n’aime pas trop m’en venter. Je suis l’inauguration du Forum des Halles par le maire de Paris, Jacques Chirac. Je suis l’ouverture à Strasbourg du premier de Mac Donald’s en France. Je suis le suicide du sociologue marxiste Nikos Poulantzas. Je suis l’assassinat de Pierre Goldman revendiqué par Honneur de la Police. Je suis l’affaire des diamants de Bokassa et les chargeurs vidés dans le corps de Mesrine. Je suis la renaissance du magazine Actuel. Je suis 1979, la voix de Jean-François Bizot : les années 80 seront actives, technologiques et gaies. Je suis l’avènement au pouvoir de Margaret Thatcher, et je suis le dollar qui tombe à quatre francs.
Wänx n’était qu’une machine, mais je la regardais comme aucun homme ne regarda jamais une femme. Je suis Anne qui cherchait l’amour dans les riffs sombres de Donatien. Je suis la première édition des Rencontres Transmusicales de Rennes. Je suis encore avant octobre, je ne suis pas encore mythomane, je suis déjà un artefact, je suis un amour de dessert. Wänx n’était qu’une machine, mais je la regardais comme aucun homme ne regarda jamais une femme. Je suis la môme kaléidoscope, je suis Mannequin dans la vitrine, je porte en mon sein l’Ombre jaune, mon âme est un palace, mon cœur est rose bonbon. Ce qui s’irradie du jukebox pendant que Pia et Arja meurent, à l’infini, au creux de moi, c’est un séisme acidulé qui s’achèvera longtemps après, doux comme un naufrage en hiver. Je suis l’orée d’une nouvelle ère et toute une époque mise en scène. Je suis Neü, New, Novö : 250 mg de modernité.
Pia et Arja posent en confiance. Elles savent combien les flashs sont aussi beaux qu’une balle. Elles sont déjà prêtresses des médiatisations. Le démon et l’ange chapeauté, hôtesses de nuit ou d’un drôle d’air qui déjà était corrodé. Je n’ai eu le temps de t’aimer. Elles sont toutes les deux gantées. Il n’y a rien à faire oublier. Les gants ornementaux datent en Europe du XIIIe siècle."

 

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Chloé Delaume (Parijs, 10 maart 1973)

 

 

De Duitse dichter, vertaler en filosoof Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel werd geboren op 10 maart 1772 in Hannover. Zie ook alle tags voor Friedrich Schlegel op dit blog.

 

Calderon

Ein Zaubergarten liegt im Meeresgrunde;
Kein Garten, nein, aus künstlichen Krystallen
Ein Wunderschloß, wo blitzend von Metallen,
Die Bäumchen sprossen aus dem lichten Grunde;

Kein Meer, wo oben, seitwärts, in die Runde,
Farbige Flammenwogen uns umwallen,
Doch kühlend, duftend alle Sinne allen
Entrauben, süß umspielend jede Wunde.

Nicht Zaub′rer bloß von diesen Seligkeiten,
Bezaubert selbst wohnet, zum schönsten Lohne,
Im eignen Garten selig selbst der Meister;

Drum sollen alle Feen auch bereiten
Des Dichterhimmels diamantne Krone,
Dir, Calderon! du Sonnenstrahl der Geister.

 

 

Der welke Kranz

Es war noch Mai, da hast du sie gebrochen,
In Blumen ausgesprochen, selber Blüte,
Was blühend im Gemüte schon sich regte,
Und heilig sich bewegte,
Was kindlich ach! der Freund so gerne hegte,
Wenn sie ihr Herzchen legte an das seine,
Wo ich nun ewig weine.
Die Veilchen sandte mir das Kind zum Zeichen,
Die so mein Herz erweichen, daß die Augen
Den Schmerz, den sie nun saugen, nie vollenden,
Sich oft noch zu ihr wenden,
Und finden welk den Kranz dann in den Händen.
Wie der, hat sie zu enden früh erkoren,
Sich unbewußt verloren.
Nimm hin die hohe köstlich liebe Gabe,
Das einz'ge, was ich habe von der Teuern,
Ihr Bild mir zu erneuern, wenn in Tränen,
Dem Tode zu das Sehnen
So gern entflieht der Erde eitlem Wähnen.
Doch erst laß mich in Tränen ganz versenken
Das süße Angedenken!
Uns, die in Lust des Todes Leben fanden,
Kühn die Natur verstanden in den Flammen,
Wo Lieb' und Schmerz zusammen uns verbunden;
Uns sei die Stirn umwunden,
Vom Zeichen, dessen Sinn wir längst gefunden.
Denn sproßten aus den Wunden oft nicht Rosen,
Uns schmerzlich liebzukosen?
Laß denn des Mädchens Schatten uns umschweben,
Der Wehmut hingegeben,
Bis wir im Tode Eins noch inn'ger leben,
Und dann dies tiefe Streben ganz vereinet,
Das lächelnd sich beweinet.

 

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Friedrich von Schlegel (10 maart 1772 – 11 januari 1829) 
Hannover, centrum

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e maart ook mijn vorige blog van vandaag.



Geschreven door Romenu om 10:36 Reageer op dit bericht

Boris Vian, Manolis Anagnostakis, Peter McArthur, Samuel Ferguson, Georges Dor, Pedro Antonio de Alarcón, Otto Heinrich Kühner

De Franse schrijver, ingenieur, dichter, zanger en jazztrompettist Boris Vian werd geboren in Ville-d’Avray op 10 maart 1920. Zie ook alle tags voor Boris Vian op dit blog

Uit: L'Écume des jours

« - Tiens ! dit Colin, Alise et Chick sont déjà là...
- Oui, dit Isis. Venez, je vous présente...
La moyenne des filles étaient présentable. L'une d'elles portait une robe en lainage vert amande avec de gros boutons en céramique dorée, et dans le dos, un empiècement de forme particulière.
- Présentez-moi surtout à celle-là, dit Colin.
Isis le secoua pour le faire tenir tranquille.
- Voulez-vous être sage à la fin ?...
Il en guettait déjà une autre et tirait sur la main de sa conductrice.
- C'est Colin, dit Isis. Colin, je vous présente Chloé...
Colin avala sa salive. Sa bouche lui faisait comme du gratouillis de beignets brûlés.
- Bonjour ! dit Chloé...
- Bonj... êtes-vous arrangée par Duke Ellington ? demanda Colin...
Et puis il s'enfuit parce qu'il avait la conviction d'avoir dit une connerie.
Chick le rattrapa par un pan de sa veste.
- Ou vas-tu comme ça ? Tu ne vas pas t'en aller déjà !... Regarde.
Il tira de sa poche un petit livre relié en maroquin rouge.
- C'est l'originale du Paradoxe sur le Dégueulis de Partre...
- Tu l'as trouvé quand même !... dit Colin.
Puis il se rappela qu'il s'enfuyait et s'enfuit.
Alise lui barrait la route.
- Alors, vous vous en allez sans avoir dansé une seule petite fois avec moi ? dit-elle.
- Excusez-moi...dit Colin...je viens d'être idiot...et ça me gêne de rester.
- Pourtant, quand on vous regarde comme ça, on est forcé d'accepter...
- Alise... geignit Colin en l'enlaçant et en frottant sa joue contre les cheveux d'Alise."

 

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Boris Vian ( 10 maart 1920 – 23 juni 1959)
Cover

 

 

De Griekse dichter Manolis Anagnostakis werd geboren op 10 maart 1925 in Thessaloniki. Zie ook alle tags voor Manolis Anagnostakis op dit blog.

 

Ein Tag wird kommen

Ein Tag wird kommen, an dem wir uns nichts zu sagen haben
Wir werden einander gegenüber sitzen und uns in die Augen schauen
Mein Schweigen wird dir sagen: wie schön bist du,
und da ist keine andere Weise, es auszusprechen.
Wir werden irgendwohin fahren, aus Langeweile
oder nur um zu sagen, dass wir dort gewesen sind.
Die Leute suchen Zeit ihres Lebens, um wenigstens die Liebe zu finden,
aber sie finden gar nichts.
Ich denke oft, dass unser Leben so kurz ist,
dass es sich kaum lohnt, damit anzufangen.
Von Athen aus werde ich nach Montevideo oder auch nach Shanghai gehen,
das ist schon mal was, da kannst du nichts sagen.
Wir rauchten eines Abends während einer Diskussion – erinnere dich! –
unendliche viele Zigaretten – ich vergaß worüber wir sprachen
und das ist schade, denn es war so sehr interessant.
Wenn ich doch eines Tages fortginge!
Aber du würdest überallhin gehen, um mich zu finden.
Man kann, mein Gott, nicht alleine fortgehen.

 

Vertaald door Jan Kuhlbrodt en Jorgos Kartakis

 

 

Old Streets

Old streets I loved and hated endlessly
me walking under the shadows of the houses
unavoidable nights of homecoming, and the city is dead

I find my insignificant presence in every corner
make me meet you once lost range of desire I am too
Forgotten and untamed I walk
holding a flickering a spark in my wet palms

And there I was walking through the night without knowing anyone
and not even one, not even one knew me, knew me….

 

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Manolis Anagnostakis (10 maart 1925 – 22 juni 2005)
Portret door  Anastasia Charalampus, 2016 (gravure)

 

 

De Canadese dichter Peter McArthur werd geboren op 10 maart 1866 in Ekfrid, in Middlesex County, Upper Canada (nu Ontario). Zie ook alle tags voor Peter McArthur op dit blog.

 

Sugar Weather

When snow-balls on the horses' hoofs
And the wind from the south blows warm,
When the cattle stand where the sunbeams beat
And the noon has a dreamy charm,
When icicles crash from the dripping eaves
And the furrows peep black through the snow,
Then I hurry away to the sugar bush,
For the sap will run, I know.

With auger and axe and spile and trough
To each tree a visit I pay,
And every boy in the country-side
Is eager to help to-day.
We roll the backlogs into their place,
And the kettles between them swing,
Then gather the wood for the roaring fire
And the sap in pailfuls bring.

A fig for your arches and modern ways,
A fig for your sheet-iron pan,
I like a smoky old kettle best
And I stick to the good old plan;

We're going to make sugar and taffy to-night
On the swing pole under the tree,
And the girls and the boys for miles around
Are all sworn friends to me.

The hens are cackling again in the barn,
And the cattle beginning to bawl,
And neighbours, who long have been acting cool,
Now make a forgiving call;
For there's no love-feast like a taffy-pull,
With its hearty and sticky fun,
And I know the whole world is at peace with me,
For the sap has commenced to run.

 

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Peter McArthur (10 maart 1866 – 10 oktober 1924)

 

 

De Ierse dichter Samuel Ferguson werd geboren op 10 maart 1810 in Belfast. Zie ook alle tags voor Samuel Ferguson op dit blog.

 

The Fairy Thorn (Fragment)

“Get up, our Anna dear, from the weary spinning-wheel;
For your father’s on the hill, and your mother is asleep;
Come up above the crags, and we’ll dance a Highland reel
Around the Fairy Thorn on the steep.”

At Anna Grace’s door ’twas thus the maidens cried,
Three merry maidens fair in kirtles of the green;
And Anna laid the rock and the weary wheel aside,
The fairest of the four, I ween.

They’re glancing through the glimmer of the quiet eve,
Away in milky wavings of neck and ankle bare;
The heavy-sliding stream in its sleepy song they leave,
And the crags in the ghostly air.

And linking hand-in-hand, and singing as they go,
The maids along the hillside have ta’en their fearless way,
Till they come to where the rowan trees in lonely beauty grow
Beside the Fairy Hawthorn grey.

The Hawthorn stands between the ashes tall and slim,
Like matron with her twin grand-daughters at her knee;
The rowan berries cluster o’er her low head grey and dim
In ruddy kisses sweet to see.

The merry maidens four have ranged them in a row,
Between each lovely couple a stately rowan stem,
And away in mazes wavy, like skimming birds they go,
Oh, never carolled bird like them!

 

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Samuel Ferguson (10 maart 1810 – 9 augustus 1886)
De Royal Avenue in Belfast, rond 1890

 

 

De Canadese dichter, schrijver, zanger, componist, vertaler en theater producer Georges Dor werd geboren op 10 maart 1931 in Drummondville. Zie ook alle tags voor Georges Dor op dit blog

 

Les bateaux 

Voici venir de loin
Ce grand bateau
On ne sait d’où
Il apporte avec lui
Tout un cargo
De rendez-vous
Moi, je sais d’où il vient
Ce grand bateau
Il vient d’ailleurs
Il a quitté le port
Pour voguer vers des jours meilleurs
Et vogue, et vogue, le temps vogue aussi

Le roulis de la vie
Nous emporte avec lui
Et déporte, ma mie,
Nos amis dans l’oubli

Sur la mer, les bateaux
Ne vont jamais
Au fil de l’eau
Le cœur est capitaine
Et les ramène
Au port bientôt
Les voyages au long cours
Ne sont jamais que des détours
Le port n’est jamais loin
Quand tu te joins à mes amours
Et j’aime, j’aime, j’aime éperdument

M’aimes-tu tout autant
Que ce jour de printemps
Qui refit dans le temps
Vieilles amours d’antan?

Aussi loin que tu sois
Tu restes dans
Mon univers
Je suis au rendez-vous
Comme un vieux quai
Face à la mer
Je n’attends pas en vain
J’ai la promesse du hasard
Je n’attends pas demain
Je vis sans cesse pour être là
Quand viendra l’heure enfin de ton regard

M’auras-tu reconnu
Et saurons-nous alors
Faire du temps perdu
Notre plus beau décor?

La la la...

 

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Georges Dor (10 maart 1931 – 24 juli 2001)
Cover

 

 

De Spaanse schrijver Pedro Antonio de Alarcón werd geboren op 10 maart 1833 in Cuadix. Zie ook alle tags voor Pedro Antonio de Alarcón op dit blog.

Uit: Manuel Venegas (Vertaald doorF. Eyßenhardt )

„Seine schwarzen, großen, afrikanischen Augen waren halb unter langen Wimpern verborgen; wenn er sie aber plötzlich weiter öffnete, sobald ihn irgend ein Zufall oder ein plötzlicher Gedanke erregte, dann strömte so viel Licht, so viel Feuer, so viel Lebenskraft von ihnen aus, daß man seinen Blick nicht ertragen konnte. Dieses Auge vereinigte in sich die furchtbare Majestät des Löwen, die Starrheit des Adlers und die Unschuld des Kindes, nur war es trauriger als das Auge des Kindes und gelegentlich weicher als das der beiden Könige der Tierwelt. Sein reiches, schwarzes Haupthaar, hinten kurz geschnitten, umgab in reichen Wellen den obern Teil des Kopfes wie eine gekräuselte Feder, die von der linken nach der rechten Seite um das Haupt gewunden ist, und gab den lebensvollen und leidenschaftlichen Zügen erst den rechten Hintergrund. Es vervollständigte seine wunderbare Schönheit ein untadeliges, eher phönikisches als griechisches Profil, ein klassischer, napoleonischer Mund, der die Thatkraft ebenso wie das Nachdenken zu bezeichnen schien, und vor allem ein schwarzer, welliger, in langen weichen Locken niederfallender Bart, das wahre Abbild der gepriesnen schönen arabischen und indischen Bärte. Kurz, um ihn mit einem Worte zu schildern, sein orientalisches Aussehen, seine wilde Melancholie, sein athletischer Körper, seine männliche Schönheit und der hohe Sinn, der sich in seinen feurigen Augen zeigte, ließen ihn einem jeden Kunstliebhaber – wenn man von den Aeußerlichkeiten des Anzuges absah – wie ein Bild Johannes des Täufers erscheinen, als er im Alter von neunundzwanzig Jahren aus der Wüste zurückkehrte.
Er ritt ein edles junges rabenschwarzes kordofanisches Pferd mit spanischem Sattel. Am Sattelknopf hing ein kleines ledernes Felleisen und hinter dem Sattel eine kostbare mexikanische Decke von lebhaften bunten Farben. Waffen hatte er weder an sich noch auf dem Pferde, aber auf einem der drei Maultiere sah man vier gute Büchsen hängen, von denen zwei sogar den Namen Falkonett verdienten und die in ihrer Gesamtheit einen tapfern Mann aus jeder Gefahr retten konnten.
Um noch ein Wort von dem Maultiertreiber zu sagen, so trug er weite Beinkleider von leichtem Stoff, und auf der Schulter hing ihm wie ein Husarendolman eine Jacke von weißer Leinwand. Die rote, lose umgebundne und fast immer hinten nachschleppende Schärpe, sein im Nacken sitzender Hut, den wir in Spanien nach Calannas bei Sevilla benennen, und seine ebenso beweglichen und falschen Züge wie die eines Schauspielers kennzeichneten ihn als einen Mann aus dem niedrigsten Stoffe der Küstenbevölkerung von Malaga.“

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Pedro Antonio de Alarcón (10 maart 1833 – 19 juli 1891)
Cover Duitse uitgave 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Otto Heinrich Kühner werd geboren op 10 maart 1921 in Teningen-Nimburg. Zie ook alle tags voor Otto Heinrich Kühner op dit blog.

 

Liegen als Lebenslage

Pummerer, der müßig auf dem Sofa ruht,
Sagt auf den Vorwurf, weshalb er nichts tut,
Daß er vor der Geburt, beim Wettlauf zum Ei,
Erwiesenermaßen schnellster gewesen sei,
Im Rennen gegen Millionen von Konkurrenten,
Etwa künftigen Läufern oder Sportstudenten.
Jetzt ruhe er sich, verspätet, (im Schweiße
Der anderen) davon aus, verdienterweise,
Das heißt, er lasse jetzt, beim Verschnaufen,
Die andern Laufen.
Überhaupt sei, was das Wort deutlich besage,
Liegen die wahre Lebenslage.

 

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Otto Heinrich Kühner (10 maart 1921 – 18 oktober 1996)
Cover

Geschreven door Romenu om 10:36 Reageer op dit bericht

De verzoeking in de woestijn (Nicolaas Beets)

 

Bij de 9e zondag door het jaar

 

 

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De verleiding van Christus door Sandro Botticelli, 1482

 

 

De verzoeking in de woestijn
Matth. IV. v. 1-11.


I.
De booze.
Hoe? Is des Boozen euvelmoed
Zoo groot, dat niets hem vreezen doet,
Dat hij den Reinen aan durft blikken
En tarten tot zijn worstelperk?
Durft hij, door list en lagen sterk,
Den Heilgen lokken in zijn strikken?

Vernam hij, in de afzichtbre hel,
Van Gods genade 't grootsch bestel,
Zoo is de tijd zijns wroks gekomen;
Want de aarde, 't voorwerp van zijn wensch,
Met den door hem gevallen mensch,
Zijn roof, zijn buit wordt hem ontnomen.

Verborgen voor zijns volks gezicht,
Bereidt zich Jezus tot den plicht,
Waarop hij 't oog des geestes vestte,
En toeft in 't hart der woestenij.
Reeds veertig dagen vastte hij,
Maar nu, nu hongert hem ten leste.

Daar treedt, geoefend op verraad,
Met vriendlijk oog en heusch gelaat,
De Satan voor des Heilands oogen:
‘Hoe? Lijdt Gods zoon hier hongersnood?
Hij vordre van dees rotsen brood;
Wat zou Zijn almacht niet vermogen?’

Naar 's Tempels tinnen voert hij hem.
‘Welnu,’ klinkt des Verzoekers stem,
‘Werp, werp u af! Gij moogt het wagen.
Zijt Gij Gods Zoon, voor u geen nood!
Daar de Englen Gods Gods Gunstgenoot,
Op hunne handen zullen dragen.’

Hij voert hem op een hoogen berg,
Dat hij zijn hart met eerzucht terg:
‘Ziehier al 's werelds vorstendommen!
Indien gij neervalt aan mijn kniên,
Zult gij ze in Uwe handen zien,
Ten top van grootheid opgeklommen.’

De Heilige blijft onverlokt;
Geen list des Satans, die hem schokt
Of in zijn hart den lust kan wekken;
Hij keert de pijlen, die hij spilt,
Op 't godlijk woord als op een schild,
En dwingt hem schaamrood af te trekken.

 

 

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Nicolaas Beets (13 september 1814 – 13 maart 1903)
De Bavokerk vanuit het zuid-oosten door Cornelis Gerritsz Decker, 1658

 

 

Zie voor de schrijvers van de 10e maart ook mijn volgende twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 10:35 Reageer op dit bericht

Koen Peeters, Peter Zantingh, Ariane Sommer, Ed Hoornik, Heere Heeresma, David Garnett, Peter Altenberg, Vita Sackville-West, Josef Weinheber

De Vlaamse schrijver Koen Peeters werd geboren in Turnhout, 9 maart 1959. Zie ook alle tags voor Koen Peeters op dit blog.

Uit: Duizend heuvels

“Stel dat je wakker wordt met een zwart gezicht. Ook je armen en benen, je rug en buik en billen zijn zwart. Alleen de binnenkant van je handen en de onderkant van je voeten zijn lichter gekleurd. Veronderstel dat jij leeft in dat zwarte lichaam, en dat is nooit anders geweest. Je bent zwart. Je hebt gewoon een zwart lichaam. Stel dat jij leeft in Afrika, in het hart van dat hartvormige continent waar ooit de mensheid ontstond. Alle talen komen daarvandaan. Jij leeft daar in de groene valleien waar de kraanvogels hun paardans opvoeren. Jij leeft ginds op die plek, ooit verbonden met Maanbergen, met pygmeeën in grotten en met de bronnen van de Nijl. Aan die kleine vlek, die zwarte pok, is een verhaal verbonden dat niet eerder werd verteld. Het lijkt een detail, zoals mussen op het dak in een roman, maar daar loopt toevallig een haas in beeld. Zijn naam is Bakame. Hij is slim, zelfs geslepen, en de haas komt je vertellen: 'Jij leeft daar in een andere tijd.' Jij bent zwart. Jij was daar in die andere tijd. Wanneer exact? Hazen kunnen geen getallen en zeker geen jaartallen onthouden, maar je volgt de haas zoals hij zigzagt over de rode aarde. Dit landschap is het land van de duizend heuvels: Rwanda. Terwijl je loopt, daal je af in de tijd. De teller van de jaren loopt terug. Zoals in een ouderwetse film van de vorige eeuw, de jaren tachtig, en dan de jaren zeventig, zestig, vijftig. Nee, het was nog vroeger. Stop. Kijk, daar kwamen de Tutsi's. Hun kapsel was opzichtig: als vlokken, maar dan hoekig. Ze kamden en trokken hun kroeshaar in kuiven of kammen, zodat het hoog opwaaierde aan beide kanten van hun hoofd. Naast die lange magere mannen liepen enkele Twa's. Die taterden. Ze waren veel kleiner dan de Tutsi's. Ze hadden een platte neus en grote lippen. De lange Tutsi bekeek de kleine Twa met zijn bijna gesloten ogen. Hij glimlachte, maar dat kon ook spot zijn. Het was ook spot. De Tutsi dacht: hoor hem nu koddig spreken, van die hoge tonen naar die lage, en de Tutsi vond dat grappig, onhandig, zo typisch pygmee. Maar de Tutsi lachte niet hardop. Deze Tutsi's van de Abazigaba-clan kwamen uit Ndorwa en waren op weg naar het hof van de koning. Zij dreven dertig volwassen koeien voor zich uit. Prachtexemplaren. Mensen kwamen uit hun hutten om de dieren te bewonderen. Een meisje dat al drie maanden aan een uiterst verfijnd mandje vlocht, keek op. De inyambo-koeien schommelden op hoge, fijne poten voorbij. Schrijdend, geoefend in traagheid, timide zelfs. Ze hadden een egale, glanzende bruine huid, ze waren ingesmeerd met boter en hun brede liervormige hoornen waren geschuurd met zand.”

 

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Koen Peeters (Turnhout, 9 maart 1959)

 

 

De Nederlandse schrijver, columnist en blogger Peter Zantingh werd geboren op 9 maart 1983 in Heerhugowaard. Zie ook alle tags voor Peter Zantingh op dit blog.

Uit: Na Mattias

“Maar dat begreep ik pas toen ik het tikken van een draaiend wiel in een verder doodstil huis opmerkte. Toen wist ik dat het niet simpelweg zijn nooit meer op te heffen afwezigheid was, maar ook alle andere manieren waarop hij me jarenlang met geluid omringd had: zijn zijn in een andere kamer, het naarstige zoeken naar een kledingstuk dat hij kwijt was en dat toch érgens moest liggen, en, vooral, de liedjes waar hij vol van kon zijn, waar hij naar luisterde in alle kamers, alsof hij ze met zich meelokte, en ook dat hij meezong, en ik vroeg niet of het wat zachter mocht en ik zei het niet als ik er zelf niets aan vond, omdat ik wist dat dat het voor hem stuk kon maken, en ik was daar heel voorzichtig mee.
Tijdens het schoonmaken stootte ik een boek waar hij in gelezen had uit de vensterbank. Op de grond viel de bladwijzer eruit. Daar heb ik een uur bij zitten huilen, toen. Dat ik nu niet meer wist waar hij was in het boek.
In bed luisterde ik naar het lekken van de radiator, het vallen van de druppels in het bakje dat ik eronder had gezet.
Sara kwam langs, we bestelden eten en keken met opgetrokken knieën naar films die zij vooraf zorgvuldig had gescreend.
Regelmatig liet ik zijn moeder binnen als ze in de regen voor de deur stond. We praatten over Mattias. Ze vertelde over het vrijwilligerswerk waar ze mee was begonnen en gebruikte woorden als troost en voldoening, woorden uit zelfhulpboeken, woorden die zelden betekenen wat ze op hun plek in de zin zouden willen betekenen, als ze heel eerlijk zouden moeten zijn.”

 

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Peter Zantingh (Heerhugowaard, 9 maart 1983)

 

 

De Duitse schrijfster, columniste en presentatrice Ariane Sommer werd geboren op 9 maart 1977 in Bonn. Zie ook alle tags voor Ariane Sommer op dit blog.

Uit: Lieben lassen

„An einem der gerade erst aufgestellten Tische vor dem Barocco setze ich mich und bestelle Caffe Corretto con Grappa, ein Schokoladen-Cornetto dazu, und reihe die Postkarten vor mir auf. Donnerstag ist Muttertag, und wie jeden Donnerstag schreibe ich an meine Mütter in Shanghai, Buenos Aires, Berlin und Paris. Meine neueste Mutter, Elisabetta Masina, werde ich nach dem Frühstück besuchen. Es gibt immer ein Altenheim, das sich über freiwillige Helfer freut. Klappernd stellt der Kellner das Espresso-Grappa-Gemisch vor mir ab. Es brennt in meiner Kehle, ein Gefühl, das ich mag, weil es mich ins Jetzt zwingt. Heute Mittag das Telefonat mit meinem Galeristen Frank Adler in New York. Wann die Prints für die Ausstellung fertig sind. Wann er die Motive zu sehen bekommt. Ich weiß es nicht. Seit Monaten bin ich auf der Suche, fotografiere wie besessen, aber nichts ist dabei, das gut genug ist, und die Zeit wird knapp. Letzte Nacht gab es einen Moment, in dem es sich angefühlt hat, als bewegte ich mich am Rand von etwas, als wäre ich einer Enthüllung nahe. Aber als ich dann versucht habe, genauer hinzusehen, und die Kamera wieder ansetzte, war es weg. Ich weiß, dass Frank fluchen wird, wenn er auflegt, und mein Hochgefühl fängt langsam an, sich aufzulösen. Versager, Versager, Versager, spricht es in einer Endlosschleife in meinem Kopf. Das Cornetto ist inzwischen auf ein Häufchen Krumen und Fetzen zusammengeschrumpft, und ich schubse es in Richtung einer ramponiert aussehenden Taube, die sich erschreckt und davonfliegt. Durch meine Sonnenbrille starre ich die Menschen um mich herum an. Bin ich die Einzige mit einem Geheimnis? Welche Dunkelheit verbirgt sich hinter ihren Augen? Das iPhone brummt. Bjorn, der schöne, traurige Schwede aus Paris, dessen himmelgrauen Regen-auf-der-Seine-Blick ich in meine letzte Serie S'Oublier gesetzt hatte. Ich traf ihn bei einem Spaziergang auf dem Friedhof. Pere Lachaise, Oscar Wildes Grab. Am selben Abend: Umarmung, Schwitzen, Erlösung. Als er in mich eindrang, stellte ich mir nordschwedische Bäume vor, gewaltige urzeitliche Ungetüme, welche die Erde mit ihren Wurzeln spalten, und ich schrie. Vive la France - und danke, Oscar. Wann ich wieder nach Paris komme?, blinken mich die elek-tronischen Schriftzeichen fragend an. Nicht absehbar, ich drücke »Send«. Paris war gestern, Rom ist heute, und wer weiß, was morgen ist.“

 

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Ariane Sommer (Bonn, 9 maart 1977)

 

 

De Nederlandse dichter en prozaïst Ed Hoornik werd geboren in Den Haag op 9 maart 1910. Zie ook alle tags voor Ed Hoornik op dit blog.

 

Man en vrouw

De tuin staat weder vol seringen,
Het gras liep uit en schoot omhoog,
Uw oogen, waarin droomen dringen,
Staan dieper dan een regenboog.

En uit des loovers openingen
Een merel, die naar 't Oosten vloog,
Die over droomsters grenzen ging en
De zon, die naar het Westen boog.

Dan naast elkaar: het schamper zinnen,
Wat van de daad ons overbleef,
Uw hart te rusteloos van minne:
Een vogel, die ter kimme dreef,
Mijn hand - in eeuwig herbeginnen -
Die van Uw bloed gedichten schreef.

 

 

Kerkhof

Links liggen dooden, rechts wiegt veldgewas.
Hier komen boeren, kinderen en gekken
en voelen bang de vogels overtrekken
en knielen langzaam in het hooge gras.

- O, moeder, zeg mij, wie die vreemd'ling was,
wiens stok de engel met het waterbekken,
als was hij Mozes, sloeg, en wilde wekken...
de vreemde, die uw naam en sterfdag las.

‘Mijn kind, ga 't pad af, waar hij is verdwenen
en waad als hij de beek door met de steenen,
misschien komt gij hem langzaam naderbij.

En valt het duister, 't is van hem doorschenen,
en wordt 't weer licht, 't wordt licht voor hèm, den Eenen,
maar, waar gij vraagt, daar is hij juist voorbij.’

 

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Ed Hoornik (9 maart 1910 – 1 maart 1970)
In 1947

 

 

De Nederlandse schrijver en dichter Heere Heeresma werd geboren in Amsterdam op 9 maart 1932. Zie ook alle tags voor Heere Heeresma op dit blog.

Uit: Bleib Gesund! Brieven

“Aan James Brockway
Amsterdam-c., 8 augustus '67
Beste Jimmy, Wat ontzettend fijn dat je besloten hebt De Vis te gaan vertalen! Ogenblikkelijk ben ik de tekst gaan korrigeren en zag toen wat voor een universele tekst het eigenlijk is. Het minst Nederlandse wat ik tot nu toe geschreven heb. De korrekties zélf zijn alleen taalkundig. Ik sta nog steeds wat de inhoud betreft áchter het boek. Ontzettend goed van je dat je het gaat doen! Tevens stuur ik je een synopsis (geschreven voor de Bioskoopbond) van wat alleréérst een roman wordt en, daaruit geschreven, een scenario. Ik vind het wel belangrijk dat tenminste jij weet wat ik zo'n beetje uitspook. De advertentie in London Magazine heb ik op het Britse konsulaat ingekeken en bij Van Gelderen besteld. Het is hier niet los te krijgen. Een jofele blikvanger. Raken we al door de eerste druk heen? De eksemplaren heb ik inmiddels gekregen. Je brief voor Times Supplement is áf! Er hoeft niet verder over gepraat te worden. Kostelijk. Ben je nu klaar met je roman? Ga je hem uitgeven bij Ross? En bij Contact? Bij Contact komen van mij nog 2 boeken uit: Hip hip hip voor de antichrist & het toneelstuk De eregast dat, na mijn vertaling en herschrijving van alleen maar zo hier en daar de mise en scene, lijkt op het oorspronkelijk: The Guests of Honour van Ronald Harwood. Na deze publikaties, heb ik Contact bericht, ga ik weg bij ze. Ze behandelen mijn belangen dermate slecht (de meeste boeken van mij zijn bijna nergens te krijgen), hebben géén vertegenwoordigers meer in dienst, hebben me Io % van de zde druk van Een dagje... door de neus geboord, kunnen mij, niettegenstaande beloften, niets aantrekkelijks aanbieden etc. etc. (ga voorbij aan de rotstemming vaak op de uitgeverij), terwijl andere uitgevers er alles voor over hebben om mijn naam aan hun gevel te bevestigen. Oké lieve Jimmy. Hoor verder van je, je heere heeresma”

 

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Heere Heeresma (9 maart 1932 – 26 juni 2011)
Hier met echtgenote Louise en Heere jr.rond 1964

 

 

De Britse schrijver David (Bunny) Garnett werd geboren in Brighton op 9 maart 1892. Zie ook alle tags voor David Garnett op dit blog.

Uit: Vrouw of vos (Vertaald door Irwan Droog)

“Op een van de eerste dagen van 1880, vroeg in de middag, gingen man en vrouw wandelen door het bosje op de kleine heuvel boven Rylands. In deze dagen gedroegen ze zich nog als geliefden en waren ze altijd samen. Tijdens hun wandeling hoorden ze in de verte de honden en later de jachthoorn. Meneer Tebrick had haar op tweede kerstdag overgehaald om mee te gaan jagen, maar het had hem grote moeite gekost en ze had het niet naar haar zin gehad (al hield ze wel van paardrijden).
Toen hij de jacht hoorde, versnelde meneer Tebrick zijn pas om de bosrand te bereiken, waar ze de honden, als die hun kant op kwamen, goed zouden kunnen zien. Zijn vrouw liep langzamer en hij moest haar bijna voortslepen, haar hand in de zijne. Voordat ze de rand van het bosje bereikten trok ze haar hand plotseling met fors geweld terug en schreeuwde, waarop hij direct omkeek.
Waar een moment eerder zijn vrouw had gestaan stond nu een kleine, felrode vos. Het dier keek hem smekend aan, zette een stap of twee in zijn richting en hij zag direct dat het zijn vrouw was die hem door de ogen van het dier aankeek. Je mag er gerust van uitgaan dat hij van streek was; zijn vrouw was dat vast ook door haar nieuwe gedaante, dus staarden ze elkaar een halfuur lang alleen maar aan, hij verbijsterd, zij met vragende ogen, haast alsof ze sprak: ‘Wat ben ik nu geworden? Heb medelijden met me, mijn man, heb medelijden, want ik ben je vrouw.’
En zo, terwijl hij haar aankeek en zelfs in deze toestand herkende – en hoewel hij zichzelf bleef afvragen: Is zij het echt? Droom ik niet? – en zij smeekte en zelfs begon te kwispelen en hem leek te zeggen dat zij het écht was, zo kwamen ze eindelijk samen, en hij nam haar in zijn armen. Ze kroop heel dicht tegen hem aan, nestelde zich onder zijn jas en begon zijn gezicht te likken, maar bleef hem onafgebroken in de ogen kijken.
De man bleef al die tijd wikken en wegen en naar haar kijken, maar hij begreep niet wat er was gebeurd; hij troostte zich met de hoop dat dit niets dan een tijdelijke verandering was, dat ze straks weer zou veranderen in de vrouw die één van lichaam met hem was.
Omdat hij meer een geliefde dan een echtgenoot was, was een van de gedachten die in hem opkwamen dat het zíjn fout was, want hij zou altijd zichzelf de schuld geven als haar iets vreselijks overkwam.
Zo bleven ze een tijdje staan, tot er uiteindelijk tranen opwelden in de ogen van de arme vos en ze (vrijwel geluidloos) begon te huilen, en daarbij trilde ze alsof ze koorts had. Hierop kon ook hij zijn tranen niet bedwingen, hij ging op de grond zitten en huilde lange tijd, maar kuste haar tussen zijn snikken door alsof ze een vrouw was, en het maakte hem in zijn verdriet niets uit dat hij een vos op haar snuit zoende.”

 

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David Garnett (9 maart 1892 – 17 februari 1981)

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Peter Altenberg werd geboren op 9 maart 1859 in Wenen. Zie ook alle tags voor Peter Altenberg op dit blog.

 

At Home (Fragment)

„Grillparzerstrasse, eine breite lichte Gasse, welche Oktobersonne trank und in die gelben Flächen der Häuser einschlürfte, dass die Sonnentropfen auf den Spiegelfenstern spritzten. Das Holzstöckelpflaster erinnerte den Fuss an feste braune Waldwege.
In dem dumpfigen Stiegenhause stampften müde Männer in milchblauen Blousen. Oben im zweiten Stock waren die Thüren weit geöffnet. Es roch nach Thüranstrich und Dienstbotenkaffee.
In den Débâcles der Hauswirthschaft sitzen die Dienstboten ruhig auf Sesseln aus weichem Holz und trinken Punkt fünf den Jausenkaffee aus dicken weissen Schalen.
Und wenn einst Alles in Trümmer sinkt und Asche, wird sich aus dem Schutt des Hauses noch das hellbraune Rauchwölkchen des Dienstbotenkaffee's friedlich emporschlängeln!
Die Dienstboten! Hasserfüllt verlassen sie im Frühjahr die Stadt und ziehen mit stupider Hoffnung in die Wälder, in die Berge – – –.
So verlassen sie hasserfüllt im Herbst das elende Land und ziehen mit stupider Hoffnung in den Stadtkerker ein –.
Die Wohnung schläft, eingehüllt in graue Tücher und moosgrünen Organtin, ungewaschen, unfrisirt, im dumpfen Schlaf des Naphtalin-Rausches.
Plötzlich rasseln im Oktober die weissen Jalousieen hinauf.
Die Hausfrau betrachtet die Schläferin mit feindlichen  Blicken: »Dich zu neuem gemüthlichem Leben erwecken, dumpfe Sybaritin – – –?!«
Jedesfalls bindet sie sich das rothseidene Tuch um den Kopf – – –.
Fräulein Margarethe sitzt in ihrem Zimmerchen mit der kühlen Oktoberluft, den dunkelbraunen Tapeten mit den tausend gepressten goldenen Chrysanthemen und dem staubigen hellbraunen Thonofen mit den Goldlinien.
Auf ihrem Antlitz liegen die Farben des »pleinair«. Sie schält mit einem goldenen Messerchen eine Isenbartbirne und reiht die feuchten saftigen Stückchen auf ein weisses Tellerchen. Dann steckt sie eins nach dem anderen in den Mund, lässt sie zerschmelzen, vergehen und feiert eine edle stille Orgie der Geschmacksnerven.
Um sie herum tobt die Schlacht.”

 

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Peter Altenberg (9 maart 1859 – 8 januari 1919)
Cover

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Vita Sackville-West werd geboren op 9 maart 1892 in Kent. Zie ook alle tags voor Vita Sackville-West op dit blog.

 

The Garden(Fragment)

Small pleasures must correct great tragedies,
Therefore of gardens in the midst of war
I boldly tell. Once of the noble land
I dared to pull the organ-stops, the deep
Notes of the bass, the diapason's range
Of rich rotation, yielding crop by crop;
Of season after season as the wheel
Turned cyclic in the grooves and groves of time;
I told the classic tools, the plough, the scythe,
In husbandry's important ritual,
But now of agriculture's little brother
I touch the pretty treble, pluck the string,
Making the necklace of a gardener's year,
A gardener's job, for better or for worse
Strung all too easily in beads of verse.
No strong no ruthless plough-share cutting clods,
No harrow toothed as the saurian jaws,
Shall tear or comb my sward of garden theme,
But smaller spade and hoe and lowly trowel
And ungloved fingers with their certain touch.

(Delicate are the tools of gardener's craft,
Like a fine woman next a ploughboy set,
But none more delicate than gloveless hand,
That roaming lover of the potting-shed,
That lover soft and tentative, that lover
Desired and seldom found, green-fingered lover
Who scorned to take a woman to his bed.)
So to such small occasions am I fallen,
And in the midst of war,
(Heroic days, when all the pocket folk
Were grabbed and shaken by a larger hand
And lived as they had never lived before
Upon a plane they could not understand
And gasping breathed an atmosphere too rare,
But took it quickly as their native air,
Such big events
That from the slowly opening fount of time
Dripped from the leaky faucet of our days,)
I tried to hold the courage of my ways
In that which might endure,
Daring to find a world in a lost world,
A little world, a little perfect world,
With owlet vision in a blinding time,
And wrote and thought and spoke
These lines, these modest lines, almost demure,
What time the corn still stood in sheaves,
What time the oak
Renewed the million dapple of her leaves.

 

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Vita Sackville-West (9 maart 1892 – 2 juni 1962)
De tuinen bij Sissinghurst Castle in Kent, gecreëerd door Vita Sackville-West en haar echtgenoot Harold Nicolson

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver en essayist Josef Weinheber werd geboren op 9 maart 1892 in Wenen. Zie ook alle tags voor Josef Weinheber op dit blog.

 

Praterfrühling

Rasen, hell und ohne Fehle.
Reiter straffen Ritts.
Ferne Erlen, bange Birkenseele,
bleicher Stamm im Sonngeschwele,
und gehöhlt vom Blitz.

Amselruf und Knabenspiele.
Kahn in stummer Fahrt.
Braun noch im Kastanienblattgewühle
Kerzenblust, unendlich viele
Kerzen, mädchenzart —

Weiße Wege, graue Alte,
abseits, kühl und still;
Ruhende in jeder Wiesenfalte.
Durch die Blätter hingemalte
Bläue des April.

 

 

Die Kaffeehauspositur

Ich bitt Sie, Herr Nissel,
a Schale mehr braun,
die Presse und bißl
zum Bildl anschaun.

Ob Tapper, ob Stoß,
das Leben is mies.
In Geschäft is nix los,
und ma kriegt kalte Fiß.

Was schreibt denn das Blatt?
Is eh alles Stuß.
Ich weiß nicht, ma hat
ka Freid an den Schmus.

Was mach ich zuhaus!
Mei Taschenuhr steht.
Die Gall geht am raus
vor der bleden Diät.

Ich bitt Sie, ma weiß
scho eh, was sich g'hert.
Ich lob mir und preis'
den sittlichen Wert.

Ich hab mei Kultur,
bin gewitzt und gescheit,
und in Wirtshaus gehn nur
die gewehnlichen Leit.

 

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Josef Weinheber (9 maart 1892 – 8 april 1945)
Ansichtkaart van het Weinheber-Haus in Kirchstetten, Oostenrijk

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 10:15 Reageer op dit bericht

Taras Sjevtsjenko, Umberto Saba, Agnes Miegel, Keri Hulme, Heleen van Royen, Ota Filip

De Oekraïense dichter, schrijver en schilder Taras Sjevtsjenko werd geboren op 9 maart 1814 in Morynzi bij Kiev. Zie ook alle tags voor Taras Sjevtsjenko op dit blog.

 

To N.N.

As the sun sets and hills grow dark,
as the birdsong ends and fields fall silent,
as the people laugh and take their rest,
I watch.
My heart hurries
to the twilit gardens of Ukraine.
And I hurry.
O, how I hurry with my thoughts,
As my heart yearns for rest.
As the fields grow dark,
as the groves grow dark,
as the hills grow dark,
I see a star.
And I weep.
Hey, you star! Have you reached Ukraine?
Do dark eyes scour the blue sky for you?
Or don’t they care?
May they sleep if they don’t.
May they know nothing of my fate.

 

 

If only I could see

If only I could see
My fields and steppes again.
Won’t the good Lord let me,
in my old age,
be free?
I’d go to Ukraine,
I’d go back home.
There they’d greet me—
Glad to see the old man.
There I’d rest,
I’d pray to God,
There I’d—but why go on?
There will be nothing.
How am I to live in slavery
With no hope?
Do tell me,
please,
lest Igo crazy.

 

 

Vertaald door Alexander J. Motyl

 

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Taras Sjevtsjenko (9 maart 1814 – 10 maart 1861)
Portret door Fedir Krychevsky, 1928-29

 

 

De Italiaanse dichter en schrijver Umberto Saba werd geboren op 9 maart 1883 in Triëst. Zie ook alle tags voor Umberto Saba dit blog.

 

Love

I say goodbye when I approach you, Love,
as this age and this gray would have me do.
There was the shadow of the earth and sun
and, oh, the heart of a heartless boy in you.

 

 

To the reader

This book, Good Reader, though a balm to you,
shames its creator and should go unread.
Although he spoke as a living man, he was
(or should have been, for decency’s sake) dead.

 

 

Vertaald door Geoffrey Brock

 

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Umberto Saba (9 maart 1883 – 25 augustus 1957)
Cover

 

 

De Duitse dichteres Agnes Miegel werd op 9 maart 1879 in Königsberg geboren. Zie ook alle tags voor Agnes Miegel op dit blog.

 

Kinderlied

Die Kinder gehn im Reigen,
Sie singen ihren alten Sang:
„Wir traten auf die Kette.
und die Kette klang.“

Die Kinder gehn im Reigen,
Wir stehen still dabei,
So sangen tausend Male
Daheim wir zwei.

Du trugst ein Kittelschürzchen,
Du warst so blond, du warst so fein,-
Mir ist, als war es heute
Früh im Morgenschein.

Mir ist, als gingen Stunden,-
Und gingen lange Jahre doch,-
Blick her, du hast die lieben unschuldgen Augen noch!

Ich halte deine Hände,

O lieber Kindersang:
Wir traten auf die Kette,
Und die Kette klang….

 

 

Die Schwester

Meine Schwester hat Hochzeit — die Glocken gehen,
Alle Leute nach meiner Schwester sehn,
Meine Schwester trägt Schleier und Myrtenkranz,
Ihre seidene Schleppe fliegt im Tanz.

Der Bräutigam redet und lacht so laut,
Er küßt die zitternden Hände der Braut, —
Meine schmale Hand hat noch niemand geküßt,
Nicht weiß meine Lippe was Liebe ist

Kein heißes Begehren trat vor mich hin,
Es freite mich keiner, wie schön ich auch bin,
Ich bin's, die nicht Liebe noch Liebsten kennt —
Und mein Blut ist jung und mein Mund der brennt.

 

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Agnes Miegel (9 maart 1879 – 26 oktober 1964)
Monument in Bad Nenndorf

 

 

De Nieuw-Zeelandse (Maori) dichteres en schrijfster Keri Hulme werd geboren op 9 maart 1947 in Christchurch. Zie ook alle tags voor Keri Hulme op dit blog.

 

A Poem, while listening to a dead but wonderfully alive voice, Ana Hato

These dough balls are sticky
but the oil is hot
… Now is th’ hour
I’ve left them to rest
taua, but
I wont add the golden syrup
just a bit
— o muttonbird fat
“ka mate hoe te aroha’
how
can I combine the sacred
while Ana sings beautiful
moe mai e tama profane–

ka hoki mai ano
the kumara & dough
with the good greens  she could not
get enough of
dying so early

come little Maori maiden
–o! hear them sing!
Aue! Aue!

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wairua e

 

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Keri Hulme (Christchurch, 9 maart 1947)

 

 

De Nederlandse romanschrijfster en columniste Heleen van Royen werd geboren in Amsterdam op 9 maart 1965. Zie ook alle tags voor Heleen van Royen op dit blog.

Uit: De hartsvriendin

“Droog design, good morning, this is Tom speaking, how can I help you?’
Nick had gelijk. Droog is een internationale business. Ze nemen de telefoon op in het Engels. Ik had me beter moeten voorbereiden.
‘Hello Tom. This is mevrouw Van der Poll. Speak you... spreek je Nederlands?’
Nerveus tik ik met een pen op het bureautje van Wilma.
‘Natuurlijk, waarmee kan ik u helpen?’ Tom klinkt warm en hartelijk.
‘Ik ben op zoek naar Marijn.’
‘Marijn?’
‘Marijn ja, mijn zoon.’
‘Ach, u bent de moeder van Marijn, wat leuk. Het spijt me, mevrouw Van der Poll, Marijn is niet op kantoor.’
‘Hij zou me naar de dokter brengen, maar hij is te laat.’ Deze zin heb ik wel geoefend.
‘Och jeetje.’
‘Ik heb hem thuis al gebeld. Geen antwoord.’
‘Heeft u zijn 06 al geprobeerd, mevrouw?’ ‘Zijn wat?’ Ik hou me dom en oud. Marijn komt uit 1973, hij is een jaar jonger dan ik. Raar idee dat zo’n beroemde ontwerper op de basisschool een klas lager zou hebben gezeten dan ik.
‘Zijn mobiele telefoon.’ ‘Ach kind, ik heb zoveel nummers van hem, ik weet nooit welke ik moet bellen.
‘Heeft u pen en papier bij de hand, mevrouw? Dan zal ik u het juiste nummer geven.’
‘Dank je, Tom, dat is heel aardig van je.’
Nadat ik heb opgehangen, bal ik mijn vuist. Yes we can! Yvonne 2.0 heeft het 06-nummer van Marijn van der Poll verschalkt.‘

 

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Heleen van Royen (Amsterdam,  9 maart 1965)

 

 

De Duits- en Tsjechisch-talige schrijver Ota Filip werd geboren op 9 maart 1930 in Ostrau. Zie ook alle tags voor Ota Filip op dit blog.

Uit: Das Café an der Straße zum Friedhof

„Mein Vater sagte des öfteren: »Schaut her, mein Denkmal !« Dieses Haus stand dicht neben der Baracke, die sich der Großvater vor geraumer Zeit selbst zusammengezimmert hatte, als er das schöne, gemauerte Haus und die gutgehende Schreinerei im Kartenspiel durchgebracht hatte: mein Groß-vater war nämlich Holzschnitzer, so eine Art Künstler, zur gegebenen Zeit aber blieben ihm die Trümpfe aus, und davon konnte er sich bis an sein Lebensende nicht mehr erholen. Das schöne Haus hatte mein Vater dem Großvater zum Trotz hingebaut; er, der Vater, tat bis zu einem gewissen Zeitpunkt so manche Dinge zum Trotz, oder um anzugeben, bestimmt ging es ihm dabei um das Prestige, und er wollte seinem Vater beweisen, was für einen tüchtigen Sohn er eigentlich hatte: den besten von den sechs, die einer nach dem anderen mit dem Ränzel auf dem Rücken die schäbige Holzbaracke in dem Dörfchen mit dem poetischen Namen Hogfälkov verlassen hatten. Diese kleine Ortschaft lehnte sich mit ihrem oberen Ende eng an Hügel und Wälder an, talabwärts aber öffnete sie sich begierig zur Eisenbahn hin, entlang der man zur schwarzen Stadt hinfuhr, nach Ostrau, mit dem Teufelsrachen der glü-henden Hochöfen und den Hörnern aus Rauch darauf. Die verwickelte Geschichte von meinem Vater, meiner Mutter und allen anderen beschäftigte mich schon Jahre hindurch. Verlangt daher nicht, daß ich alles auf einmal aus mir heraus-schüttle, zuvor muß ich noch einige wichtige Angaben ma-chen: zum Beispiel über Onkel Hejtmänek, der durch Schweinefett abwechselnd reich wurde und pleite ging, über den Großvater, den Vater mit seiner Vorliebe für Beerdigun-gen und noch über so manche andere. Vom Vater habe ich das eine mitbekommen: auch ich mag Beerdigungen; feierliche, traurige und prunkvolle mit allem Drum und Dran, mit der Aufmachung in Schwarz, mit dem Leichenwagenkutscher Pleva, der das Gesicht eines notorischen Alkoholikers hatte und mehreren Beschäftigungen zugleich nachging. Am Morgen verkaufte er Zeitungen, um die Mittagszeit handelte er mit Pferden, dann kamen die Beerdi-gungen an die Reihe, und am Abend fand er sich bei uns zum Saufen ein. Wir betrieben nämlich ein Cafe. Mir genügen auch gewöhnliche Beerdigungen, bei denen man den Toten in einem rasch zusammengezimmerten Sarg ein-scharrt, der noch nach frischem Holz, feuchtem Lack und nicht getrocknetem Leim riecht ... oder ihn irgendwo an einem Bach in eine seichte, für die Füße des Toten viel zu kurze Grube wirft und nur so viel Erde über ihn häuft, um ihm den Ausblick auf den Himmel zu verdecken; aber an dieses Begräbnis denke ich nur ungern zurück: der Hund in mir beginnt zu jaulen, sein feuchtes Fell sträubt sich, und das Haar auf seinem Rücken steht ihm wie Borsten ab.“

 

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Ota Filip (Ostrau, 9 maart 1930)

Geschreven door Romenu om 10:15 Reageer op dit bericht

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