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Berichten van 2 juli 2019 tot 3 juli 2019

Franz Kafka, Christopher Kloeble, Dorota Maslowska, Gerard den Brabander, Tom Stoppard, Andreas Burnier, David Barry, Joanne Harris, William Henry Davies

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit: The Trial (Vertaald door David Wyllie)

“Someone must have been telling lies about Josef K., he knew he had done nothing wrong but, one morning, he was arrested. Every day at eight in the morning he was brought his breakfast by Mrs. Grubach's cook - Mrs. Grubach was his landlady - but today she didn't come. That had never happened before. K. waited a little while, looked from his pillow at the old woman who lived opposite and who was watching him with an inquisitiveness quite unusual for her, and finally, both hungry and disconcerted, rang the bell. There was immediately a knock at the door and a man entered. He had never seen the man in this house before. He was slim but firmly built, his clothes were black and close-fitting, with many folds and pockets, buckles and buttons and a belt, all of which gave the impression of being very practical but without making it very clear what they were actually for. "Who are you?" asked K., sitting half upright in his bed. The man, however, ignored the question as if his arrival simply had to be accepted, and merely replied, "You rang?" "Anna should have brought me my breakfast," said K. He tried to work out who the man actually was, first in silence, just through observation and by thinking about it, but the man didn't stay still to be looked at for very long. Instead he went over to the door, opened it slightly, and said to someone who was clearly standing immediately behind it, "He wants Anna to bring him his breakfast." There was a little laughter in the neighbouring room, it was not clear from the sound of it whether there were several people laughing. The strange man could not have learned anything from it that he hadn't known already, but now he said to K., as if making his report "It is not possible." "It would be the first time that's happened," said K., as he jumped out of bed and quickly pulled on his trousers. "I want to see who that is in the next room, and why it is that Mrs. Grubach has let me be disturbed in this way." It immediately occurred to him that he needn't have said this out loud, and that he must to some extent have acknowledged their authority by doing so, but that didn't seem important to him at the time. That, at least, is how the stranger took it, as he said, "Don't you think you'd better stay where you are?" "I want neither to stay here nor to be spoken to by you until you've introduced yourself." "I meant it for your own good," said the stranger and opened the door, this time without being asked. The next room, which K. entered more slowly than he had intended, looked at first glance exactly the same as it had the previous evening. It was Mrs. Grubach's living room, over-filled with furniture, tablecloths, porcelain and photographs.”

 

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Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)
Cover

 

 

De Duitse schrijver Christopher Kloeble werd op 3 juli 1982 geboren in München. Zie ook alle tags voor Christopher Kloeble op dit blog.

Uit: Die unsterbliche Familie Salz

„Ihr Leben reichte so weit zurück, dass die meisten Jahre davon längst in Geschichtsbüchern standen. Sie war ein lebendes Beispiel dafür, wie wenig von dem, was wir sind, übrig bleibt. Nicht umsonst bezeichnen wir das Früher als Geschichte. Mehr als eine Geschichte, die sich die Lebenden über die Toten erzählen, ist es nämlich nicht.
In meinem Fall könnte es eine sehr kurze Geschichte werden. Ich weiß nicht, ob ich nächstes Jahr noch leben werde. Ich glaube daran. Aber ich weiß es nicht. Deshalb muss ich häufig an meine
Großmutter denken. Was hatte sie mitzuteilen? Und was habe dagegen ich, die beträchtlich jüngere Enkelin, mitzuteilen?
Vielleicht war ihr Gerede viel mehr, als wir ahnten, vielleicht erzählte sie als Fast-Tote eine Geschichte über die Lebenden, aus der wir, auch wenn es nur eine Geschichte war, viel hätten lernen können.
Hätten wir uns mehr Mühe geben sollen, sie zu verstehen?
Meine Mutter, die ihr nie besonders zugetan gewesen war, nannte den kaum verständlichen Monolog Lolas Bewerbungsgespräch für den Tod. Den Tod schien meine Großmutter, anders als ich, allerdings nicht sonderlich zu interessieren, er ignorierte sie lange Zeit. Was auch immer in Lolas Kopf vor sich ging, sie driftete viele Jahre lang irgendwo zwischen hier und dort. Immer im Fürstenhof, der einst das Zuhause ihrer Familie gewesen war.
Dort übte sie als untoter Dauergast ihr lebenslängliches Wohnrecht aus – sie besetzte eine Suite direkt unter dem Dach, auf dem sie gestürzt war. Und wartete auf ihren zweiten Tod.“

 

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Christopher Kloeble (München, 3 juli 1982)

 

 

De Poolse schrijfster en journaliste Dorota Masłowska werd op 3 juli 1983 in Wejherowo geboren. Zie ook alle tags voor Dorota Masłowska op dit blog.

Uit: Liebling, ich habe die Katzen getötet (Vertaald door Olaf Kühl)

„Auf der Straße vor dem Haus lag eine Katze mit wei-ßem Latz, sich in der Sonne wärmend oder doch eher gar nicht lebend, ausgehend von der Tatsache, dass die Sonne nicht schien und es auch sonst keinen Grund gab, mitten zwischen den rasenden Autos zu liegen. Wird ja mal eine Streife kommen und sie mitnehmen, dachte Farah in die-sem Traum, rückte das Unterteil ihres Pyjamas, das ihr in die Leiste schnitt, zurecht und kehrte zur Lektüre der Zeitschrift zurück. Sie war gerade bei einem Psychotest und ... In Ihrem Leben ist vermutlich auch nicht immer Raum und Zeir, um Sartre im Original mit den Beinen nach oben rückwärts zu lesen, oder? Sie irrte gerade durch ein Bühnenbild, das aus Teilen des Universitäts-Campus und Fragmenten früherer Wohnungen, vertrauter Trep-penhäuser, Straßen und anderen Fetzen der Vergangenheit zusammengeschustert worden war, als ihr dieses »Yoga-life« in die Hände fiel. Oh, das neue Heft, dachte sie ver-wunden, denn das letzte war erst vor wenigen Tagen er-schienen. Sie hatte flüchtig darin geblättert (»Yogimode«, »Meditation — wir finden das beste Zubehör!«) und war auf diesen Text gestoßen. »Yoga und du — Freundinnen oder erbitterte Rivalinnen?«, »Bist du eine sexy Yogini?« und so weiter, ihr kennt das ja. Kaum jedoch hatte sie die erste Antwort angekreuzt, da fiel ihr ein kleiner rosa Zet-tel auf, der mit angestrengter Lässigkeit in stilisierter Hast bekritzelt war. »Ich sehe dich immer mittwochs im Un-terricht« ... verlautete das Briefchen. Danach veränderte sich der Schrifttyp leicht und alles war in einem heißen Flüstern geschrieben, gleichsam auf Französisch. F. konnte zwar kein Französisch, doch sie spürte das genau — im Ohr und noch viel, viel tiefer. »Vielleicht treffen wir uns auf ei-nen Kaffee, du weißt schon, wo ... Ich will sehen, wie du Cappuccino trinkst und dieser witzige Schaum sich mit dem Lippenstift am Tassenrand vermischt, genau ...« »Je-den Tag will ich dir einen Blumenstrauß ins Auto werfen und gleich wieder abhauen, wie ein junger Spund, nur mei-nen Rücken sollst du sehen, wie er irgendwo in der Menge verschwindet, den Rucksack, der ein bisschen schwerfällig auf- und abhüpft ...« »Aber ... aber ich ...«, sagte Farah und wendete den Liebeszettel zwischen den Fingern. Das ließ sie atem-los zurück. All diese Tage also, die sie fiir leer, vertan und sinnlos hielt, Tage, die sie wie einen kranken Fisch ans Ufer des einsamen Abends warfen ... Dass sie kein Auto hatte, war ihr erst einmal gar nicht aufgefallen ... all diese verfluchten Tage, deren Tonspur aus dem Teekesselwin-seln und dem Mikrowellengeklingel der Nachbarn be-stand, das den Übergang ihrer Tiefkühlhamburger in die Kategorie »scheußlich, aber wenigstens warm« mel-dete; die durch die Wand dringenden Tischgespräche, de-ren leidenschaftsloses Timbre an einen Sprachkurs erinnerte, in dem ein und dieselbe Lektion (»Was gab es in der Schulte« »Reich mir verdammt noch mal den Käsehobel«) in Endlosschleife abgespult wird, aus Sparsamkeit oder weil vielleicht die Sprache dieser schläfrigen, verlorenen Spätseptembernachmittage keine anderen Wörter und Wendungen kennt. Tage, die sie Rir verloren hielt; Tage, an denen sie sich wie ein Hauch dichtere, englisch-sprachige Luft fühlte, ausgerechnet da hatte jemand sie die ganze Zeit angesehen, beobachtet, sich berauscht an ihrem Dasein, hatte den Verstand über sie verloren und ...“

 

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Dorota Masłowska (Wejherowo, 3 juli 1983)

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Gerard den Brabander (eig. Jan Gerardus Jofriet) werd geboren in Den Haag op 3 juli 1900. Zie ook alle tags voor Gerard Den Brabander op dit blog.

 

Aan een Dame

Je denkt nu wel: jij met je wespentaille,
kartonnen schouders, gesoigneerde broek...
charmant! charmant! maar man, je drift is zoek:
wanneer ik nies, mon p'tit, voilà! dan zeil je

van het buffet naar 't manlijk urinoir!
Maar je vergist je, opgedirkte deerne:
in zùlk een oord: kroeg, theehuis of taveerne,
voel ik me thuis, of 'k bij mijn wijfke waar'.

Ik overzie en ik laat u maar praten:
gij zijt nog jong, nòg mooi, licht wat verwaten
en denkt: ik ben 't, waarom de wereld draait.

Parmi vos gens, uw kerels, wat verwaaid,
wat slap van wil, want wat te veel geaaid,
voel ik mij nog een keizer der piraten.

 

 

Molens, meiden, melkvee

Molens maaien; meiden slaan het linnen;
visschen schieten bliksems door de vaart;
wolken steigren blindlings hemelwaarts
einders uit en storten einders binnen.

Kerken knielen. Toornig, buffelzwaar,
tarten zij den buik der westenwinden.
Dorpen hurken met geloken blinden
onder eeuwenoud en vaag gevaar...

Boeren, bultig in hun boezeroenen,
vechten stom en wrevlig met den wind:

knokig door vijandige seizoenen;
krom door God, den korzeligen vrind...

Molens, meiden, melkvee: visioenen,
droomen, jeùgd... die men niet wedervindt.

 

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Gerard den Brabander (3 juli 1900 – 4 februari 1968)
Cover biografie

 

 

De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren inZlín op 3 juli 1937. Zie ook alle tags voor Tom Stoppard op dit blog.

Uit: The Hard Problem

“SCENE SEVEN
Venice. Hotel room: a good hotel; a floor-level minibar / fridge with an interior light. Hilary, wearing a hotel bathrobe, her hair wet from the shower, is kneeling by the bed, saying her prayers. Sound and spilled light indicate an active shower, which is soon turned off. Spike enters, wearing an identical bathrobe, wet from the shower. He is only slightly wrong-footed by seeing Hilary at her prayers. He begins putting on his pants and socks. During the scene he puts on the clothes he had taken off. Hilary stands up. She watches Spike putting on his shirt.
SPIKE So ... how've you been?
HILARYHave you got a date?
SPIKE Did have ... drinks party for UCL's new Nobel, but it's in the hotel ... I'll catch what's left of it. I can come back if you like.
HILARY I'll be asleep. In case I don't see you, good luck with the physiology of - what? I can't be there. I'll be at Leo Reinhart's session.
SPIKE 'The Physiology of High Stakes'. We took saliva samples at the world poker championship. The cortisol levels went crazy.
HILARY Is that good? I don't mean good. Spike laughs. A beat.
SPIKE I haven't heard from you for years.
HILARY I haven't heard from you at all.
SPIKE Really? That's bad.
HILARY (laughs) Is the sex better at UCL or Loughborough?
SPIKE UCL. Or it's to do with being a prof. Won't I see you on the boat?
HILARY Boat?
SPIKE The Krohl party, it's on Jerry Krohl's boat - an eyesore, frankly, but I had an invitation under my door.
HILARY No, I'm taking off after my round table - Florence, Siena, Pisa ... on the cheap. Do you want to come?
SPIKE Don't you have anyone to go with?
HILARY You're anyone.
SPIKE Hilly.
HILARY Did you read my ...
SPIKE Yeah ... Let me make three points about your pre-print.”

 

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Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)
Scene uit een opvoering in New York, 2018

 

 

De Nederlandse schrijfster Andreas Burnier werd op 3 juli 1931 in Den Haag geboren als Catharina Irma Dessaur. Zie ook alle tags voor Andreas Burnier op dit blog.

Uit: Een tevreden lach (De vrienden van mijn vrienden

“Er komt een eind aan de solistische extase - voor enkelen pas met de dood, als de geest hen door de poort haalt die afsnoert van het huisje, tuintje, hekje, de souvenirs waar de kinderen niet aan mochten komen, de paperassen die geen mens mocht inzien, de auto die alleen vader kon besturen, de pedante antiekverzameling, de eigengereide spaarcentjes en zo veel futiliteiten meer, om hen te baden in het Brahman, de wereldzee van de gestorven zielen. Voor anderen, bleke, viesruikende oudste dochters (de ‘bloklucht’ noemde ik dat in de oorlog) van armelijke gezinnen soms al vóor het tiende jaar, als zij alle verantwoording en zorg voor vijf kleine broertjes moeten dragen terwijl moeder a. naar haar werkhuizen is (Ts. v. maatsch. Werk); b. met pa of zijn vervanger ligt te hoereren op een vuile matras in de achterkamer (gewaagde zedenschets, Middenstandsreeks, f 4,90).
Nu, voor mij was het uit, het intellectueel solipsisme achterhaald, de solo-emoties onverdraaglijk geworden, omstreeks het negentiende levensjaar. Alles was bekeken, beleefd, uitgeput op het eerste niveau: het snuffelen aan de wereld met de medemens louter als object. Stiekemweg kwamen er mensen in mijn leven die een eigen betekenis hadden, los van die voor mij.
Misschien was the turning point de ontmoeting met professor W. en zijn lieve secretaresse. Professor W. was in de eerste plaats een literair kunstenaar en door een grillig internationaal uitwisselingsprogramma kwam hij voor enkele maanden in Nederland. Ik stond, tamelijk beschonken zoals altijd, bij Eylders, terwijl hij met de lieve secretaresse op een soort verhoging pal boven mijn hoofd zat. Wij raakten in gesprek, in het Engels, doordat ik hun in de volte een drankje aanreikte of zo.
‘Thank you, my dear. That is very kind of you. Are you a boy or a girl?’
Ik deed hem denken aan het meisje uit A tree of night van Truman Capote (toen nog amper ontdekt). Capote was nu juist mijn favoriet. Hij stelde zich voor: professor W., op hooggeleerd uitwisselingsbezoek. Het was ongelooflijk: een dichter, niet zo'n grote, maar toch een dichter. Bovendien een hoogleraar die bij Eylders kwam en daar studenten aansprak.”

 

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Andreas Burnier (3 juli 1931 – 18 september 2002)
Cover

 

 

De Amerikaanse humoristische schrijver, columnist en bestsellerauteur David Barry, Jr werd geboren op 3 juli 1947 in Armonk, New York. Zie ook alle tags voor David Barry op dit blog.

Uit: Lessons From Lucy: The Simple Joys of an Old, Happy Dog

“People often ask what kind of dog Lucy is. For years we didn't know. We assumed there was some Labrador retriever in her, because Labs are super-friendly dogs that will mate with anything. There's probably Lab DNA in the British royal family.
Lucy does look vaguely Lab-ish, but not like a purebred Lab. She's a big, muscular, short-haired, long-tailed, floppy-eared dog. Before her face started turning white, she was jet-black except for white patches on her throat and feet.
After years of speculating, I finally decided to find out exactly what Lucy is, so I ordered a genetic testing kit from a company called Wisdom Panel. Their motto is "Dogs can't talk, but their DNA can." For the record, this is a lie: Lucy can talk. If we ever attempt to sleep past approximately 7:14 a.m., even on a weekend, Lucy barges into our bedroom, paws the bed and says, "Wake up! It's time to feed me and then take me outside to make an absurd number of separate weewees!" The way she pronounces this, it sounds like "Arrrooooowwwwrrr!" But there is no question what she means.
Anyway, the DNA testing kit was basically two swabs, which, following instructions, I rubbed against the insides of Lucy's cheeks, then mailed back to Wisdom Panel, which conducts laboratory analyses of dog DNA. As you know, "DNA" stands for "Deoxyribobananafanafofafeefimoramalamadingdong acid," which is a kind of molecule that is found inside every single cell of every single living criminal, which is why they are always leaving samples of it behind at crime scenes. It is also found in all living plants and animals except Madonna, who had all hers surgically removed in an effort to maintain a more youthful appearance.
About a month later, I received the Wisdom Panel report on Lucy's DNA. It begins:
Congratulations!
Lucy is a Boxer, Dalmatian, Chow Chow, Golden Retriever Cross.
According to the DNA analysis, one of Lucy's parents was a boxer; the other was half-dalmatian and one-quarter each chow chow and golden retriever. So Lucy is half boxer, a quarter dalmatian, one-eighth chow chow and one-eighth golden retriever. Or, to put it in technical dog-breeder terms, she's a BoxMatianChowTriever.”

 

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David Barry (Armonk, 3 juli 1947)
Cover
 

 

De Britse schrijfster Joanne Harris werd geboren op 3 juli 1964 in Barnsley, Yorkshire. Zie ook alle tags voor Joanne Harris op dit blog.

Uit: The testament of Loki

“Asgard was falling. The plain below was cratered with fires and laddered with smoke. Ragnarók, the End of the Worlds, lay upon us like a pall. Odin had fallen; and Thor; and Týr. Gullveig-Heid, the Sorceress, stood at the helm of the Fleet of the Dead. Dark Lord Surt, on dragon's wings, approached from out of Chaos, and where his shadow fell, the dark was absolute, and terrible. Bif-rost was broken, and as I fell, clutching at the last of my glam, I saw the great bridge come apart at last in a fractal of brightness, spilling its millions of cantrips and runes into the wild and shattered air, so that, for a moment, everything was rainbow. . . . Okay, stop. Stop. Wind back. That's the official version, the tourist's guide to Ragnarók. Bit much to take in all at once, I know; and yet you'll need to understand some of what happened in order to grasp the magnitude of our rise and fall. Luckily--or maybe not--there's an official record. Delivered first as a prophecy, it's now all that passes for history among what's left of our followers. The Prophecy of the Oracle: a poem of thirty-six stanzas, outlining the rise and fall of the Worlds, and retold through the centuries by every bard who wielded a lute, or hack with a penchant for drama. That was the first Age, Ymir's time. There was no land or sea. Just void between two darknesses, No stars by which to see. From the birth of the Worlds in fire and ice, to their end in frozen darkness, the Oracle predicted it all. The rise of the gods of Asgard, their Golden Age, and their eventual fall were laid out in those thirty-six stanzas. The struggle out of Chaos; the quest for the runes of the Elder Script; the many adventures and exploits of Odin, leader of the clan; of Thor, his mighty, though somewhat intellectually challenged son; of one-handed Týr; of Freyja of the falcon cloak, Hawkeye Heimdall, and Balder the Fair--and of course, Loki, the Trickster (that's me); recruited from Chaos by Odin himself, though not given credit in the text for any of his virtues, his role in the narrative reduced to the series of tragic events that marred the latter part of his career, much as the Titanic has unfairly become a byword for disaster, rather than a celebration of its many sterling qualities. Still, water under the bridge, now.”

 

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Joanne Harris (Barnsley, 3 juli 1964)
Cover

 

 

De Welshe dichter en schrijver William Henry Davies werd op 3 juli 1871 in Newport, Monmouthshire, geboren. Zie ook alle tags voor William Henry Davies op dit blog.

 

The Best Friend

Now shall I walk
Or shall I ride?
"Ride", Pleasure said;
"Walk", Joy replied.

Now what shall I --
Stay home or roam?
"Roam", Pleasure said;
And Joy -- "stay home."

Now shall I dance,
Or sit for dreams?
"Sit," answers Joy;
"Dance," Pleasure screams.

Which of ye two
Will kindest be?
Pleasure laughed sweet,
But Joy kissed me.

 

 

Days Too Short

When primroses are out in Spring,
And small, blue violets come between;
When merry birds sing on boughs green,
And rills, as soon as born, must sing;

When butterflies will make side-leaps,
As though escaped from Nature's hand
Ere perfect quite; and bees will stand
Upon their heads in fragrant deeps;

When small clouds are so silvery white
Each seems a broken rimmed moon--
When such things are, this world too soon,
For me, doth wear the veil of night.

 

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William Henry Davies (3 juli 1871 – 26 september 1940)
Portret door William Nicholson, 1921

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e juli ook mijn blog van 3 juli 2017 en ook mijn blog van 3 juli 2016 deel 1 en eveneens mijn blog van 11 juli 2015.

Geschreven door Romenu om 18:25 Reageer op dit bericht

Hermann Hesse, Wisława Szymborska, Erik Vlaminck, Pierre H. Dubois, Axel Brauns, Friedrich Klopstock, Johannes Immerzeel, Alekos Panagoulis, Ota Pavel

De Zwitserse (Duitstalige) dichter en schrijver Hermann Hesse werd geboren op 2 juli 1877 in Calw. Zie ook alle tags voor Hermann Hesse op dit blog.

Uit: Siddhartha

„Im Schatten des Hauses, in der Sonne des Flußufersbei den Booten, im Schatten des Salwaldes, imSchatten des Feigenbaumes wuchs Siddhartha auf,der schöne Sohn des Brahmanen, der junge Falke, zu-sammen mit Govinda, seinem Freunde, dem Brah-manensohn. Sonne bräunte seine lichten Schulternam Flußufer, beim Bade, bei den heiligen Waschun-gen, bei den heiligen Opfern. Schatten f loß in seineschwarzen Augen im Mangohain, bei den Knaben-spielen, beim Gesang der Mutter, bei den heiligenOpfern, bei den Lehren seines Vaters, des Gelehr-ten, beim Gespräch der Weisen. Lange schon nahmSiddhartha am Gespräch der Weisen teil, übte sichmit Govinda im Redekampf, übte sich mit Govindain der Kunst der Betrachtung, im Dienst der Versen-kung. Schon verstand er, lautlos das Om zu sprechen,das Wort der Worte, es lautlos in sich hinein zu spre-chen mit dem Einhauch, es lautlos aus sich heraus zusprechen mit dem Aushauch, mit gesammelter Seele,die Stirn umgeben veins mit dem Welt-all.
Freude sprang in seines Vaters Herz über den Sohn,den Gelehrigen, den Wissensdurstigen, einen großenWeisen und Priester sah er in ihm heranwachsen, ei-nen Fürsten unter den Brahmanen.Wonne sprang in seiner Mutter Brust, wenn sie ihnsah, wenn sie ihn schreiten, wenn sie ihn niedersit-zen und aufstehen sah, Siddhartha, den Starken, denSchönen, den auf schlanken Beinen Schreitenden,den mit vollkommenem Anstand sie Begrüßenden.Liebe rührte sich in den Herzen der jungen Brah-manentöchter, wenn Siddhartha durch die Gassender Stadt ging, mit der leuchtenden Stirn, mit demKönigsauge, mit den schmalen Hüften.Mehr als sie alle aber liebte ihn Govinda, seinFreund, der Brahmanensohn. Er liebte SiddharthasAuge und holde Stimme, er liebte seinen Gang undden vollkommenen Anstand seiner Bewegungen, erliebte alles, was Siddhartha tat und sagte, und ammeisten liebte er seinen Geist, seine hohen, feurigenGedanken, seinen glühenden Willen, seine hohe Be-rufung. Govinda wußte: dieser wird kein gemeinerBrahmane werden, kein fauler Opferbeamter, keinhabgieriger Händler mit Zaubersprüchen, kein eit-ler, leerer Redner, kein böser, hinterlistiger Priester,und auch kein gutes, dummes Schaf in der Herdeder Vielen. Nein, und auch er, Govinda, wollte keinsolcher werden, kein Brahmane, wie es zehntausendgibt. Er wollte Siddhartha folgen, dem Geliebten, dem Herrlichen. Und wenn Siddhartha einstmals einGott würde, wenn er einstmals eingehen würde zuden Strahlenden, dann wollte Govinda ihm folgen,als sein Freund, als sein Begleiter, als sein Diener,als sein Speerträger, sein Schatten.So liebten den Siddhartha alle. Allen schuf er Freu-de, allen war er zur Lust.“om Glanz des klardenkendenGeistes. Schon verstand er, im Innern seines WesensAtman zu wissen, unzerstörbar, eins mit dem Welt-all.

 

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Hermann Hesse (2 juli 1877 – 9 augustus 1962)
Cover

 

De Poolse dichteres Wisława Szymborska werd geboren op 2 juli 1923 in Bnin. Zie ook alle tags voor Wislawa Szymborska op dit blog.

 

Eindelijk

Eindelijk heeft mijn geheugen gevonden wat het zocht.
Moeder is terecht, vader is aan mij verschenen.
Ik droomde een tafel en twee stoelen, en ze gingen zitten.
Weer waren ze van mij, weer leefden ze voor mij.
Met twee lampen van gezichten schitterden ze in de schemer
als voor Rembrandt.

Nu eerst kan ik vertellen
door hoeveel dromen ze hebben gedoold, in hoeveel oploopjes
ik ze onder de wielen vandaan heb moeten trekken,
in hoeveel agonieën ze door hoeveel handen van me zijn gevlogen.
Afgesneden van me groeiden ze scheef aan.
De ongerijmdheid dwong hen tot een maskerade.
Wat hielp het dat ze buiten mij geen pijn meer leden,
als ze pijn leden in mij.
Het droomgepeupel hoorde dat ik mamma riep
tegen iets dat piepend op een takje sprong.
En er werd gelachen omdat mijn vader een kokarde droeg,
Van schaamte brandend werd ik wakker.

Eindelijk dan.
In een gewone nacht
van een doodnormale vrijdag naar een zaterdag,
kwamen ze plotseling zo als ik hen wilde zien.
In een droom, maar als verlost van alle dromen,
alleen zichzelf gehoorzamend, en verder niets.
Achter op het schilderij doofden alle mogelijkheden,
het noodlot had zijn onherroepelijkheid verloren.
Alleen zij lichtten, mooi omdat ze op zichzelf leken.
En lang, lang en gelukkig schenen ze te zijn.

Ik werd wakker. Deed mijn ogen open.
Raakte de wereld aan, een uitgesneden lijst.

 

Vertaald door Gerard Rasch

 

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Wislawa Szymborska (2 juli 1923 – 1 februari 2012)

 

 

De Vlaamse schrijver Erik Vlaminck werd geboren in Kapellen op 2 juli 1954. Zie ook alle tags voor Erik Vlaminck op dit blog.

Uit: Fire and Air (Brandlucht, vertaald door Paul Vincent)


“I'm woken up by father in the middle of the night.
'Come on. Buttercup, get dressed! There's big fire in Talbot Street and we're going to take
a look.'
I stand by my bed in a daze. I put my shoes on. though I still haven't taken off my pyjama bottoms. He calls from the hall: 'I lurry up! They're not going to keep the fire going until tomorrow morning just for us to look at.'
So I can't be bothered to take off the pyjama bottoms. I just pull a sweater over my head and get my coat off the hook.
Outside I hear the sirens of a fire engine wailing. We run to Talbot Street.
ICs the Queens I Iotel that's burning. Though its name is now Red Ted I lotel, everyone calls it the Queens Hotel, because it always used to be called Queens Hotel. The flames are shooting up through the roof, and orange light flickers even through the windows of the top floor.
Firemen, with helmets and shiny leather coats are dashing to and fro. Their engines are parked in the middle of the street with lights flashing. A jet of water is being sprayed from two hoses onto the burning roof.
'They might just as well try to piss it out. They're not going to control that fire with that piddling amount of water.' Father knows everything about everything.
Scores of people are standing watching the spectacle. To my great relief I see that many people. like me. have simply put on a coat over their pyjamas. I also see that there are only grown-ups watching from the pavements. I'm glad father has woken me up. I'll have plenty to tell them at school tomorrow.
'Do you think there are any people still in that hotel?' I ask.”

 

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Erik Vlaminck (Kapellen, 2 juli 1954)

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en criticus Pierre H. (Hubert) Dubois werd geboren in Amsterdam op 2 juli 1917. Zie ook alle tags voor Pierre H. Dubois op dit blog.

 

Gevangen

Vol van een zachte wanhoop, vol ellende,
maar toch berustend in de stad van steen,
hunker ik, als de nachten lengen en de
vogels fluiten, ik weet niet waarheen.

Naar 't open veld, een zandpad door de hei,
het bladerdak van een gekroonde eik,
waaronder ik mij op de rustbank vlei,
die voor de oude boerenherberg prijkt.

Een beek die zilver van de heuvels vliet
kabbelt met harpgeluiden naar beneden.
Soms een forel die uit het water schiet...
Werd de natuur een beeld uit het verleden?

Vol van een zachte wanhoop, vol ellende,
maar toch berustend in die stad van steen,
hunker ik, als de nachten lengen en de
vogels gaan fluiten, ik weet niet waarheen...

 

 

Nachtelijke treinen
                    Voor Jan van Nijlen.

Over de eenzame heide
hoor ik des nachts het stoten van de treinen.
Ik hoor ze aanstomm'len en weer verdwijnen.
Den gansen nacht hoor ik treinen rijden.

Den gansen nacht beluister ik hun fluiten,
dat schril 't eentonig windgesuis doorbreekt.
Ik weet waarom mijn hart nog niet bezweek:
het slaat wel binnen mij, maar ik leef buiten.

Ik zie de maan, een helle witte schijf.
In haar licht baadt het donkerblauwe bos.
De veren ziel trilt in het zware lijf,
als dat maar stof wordt, raakt zij wel weer los.

 

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Pierre H. Dubois (2 juli 1917 – 24 maart 1999) 
Hier met echtgenote Simone in 1969

 

 

De Duitse schrijver en filmmaker Axel Brauns werd op 2 juli 1963 geboren in Hamburg. Zie ook alle tags voor Axel Brauns op dit blog.

Uit: Kraniche und Klopfer

»Wieso mächtig?« »Sie haben die Macht, dich zu rauben. Du sähest deinen Bruder und mich niemals wieder.« »Ich will nicht geraubt werden.« »Das wirst du auch nicht, wenn du auf meine Worte hörst.« Adinas Knie wurden wolkenweich. So gefährlich hatte sie sich das mit der Schule nicht vorgestellt. Hoffentlich machte ihre Mutter keinen Fehler, wenn sie sie hinschickte. Als sie die Seestraße entlangging, schöpfte sie aus den bimssteinguten Gehwegplatten Mut. Adina mochte die vielen Klopferhäuser und Klopfergärten, wagte aber nicht, das ihrer Mutter zu sagen. Und sie wusste, so ergiebig die Erkundung des Klopferlandes bisher war, es würde noch schöner. Bimssteingut – kirschgut – wolkengut: Auf dem Zebrastreifen stand ein Kellenklopfer. So einen hatte Adina noch nie gesehen. Ob der auch gefährlich war? Ihre Mutter sagte: »Das ist ein Schülerlotse. Er passt auf, dass die Autos anhalten. Wenn er euch ein Zeichen gibt, könnt ihr über die Straße gehen.« Der Kellenklopfer lächelte Adina an und winkte sie über die Straße. Windmühlenstieg: Ein paar Klopferkinder in Begleitung trugen Ranzen und Schultüten. Windmühlenweg: Obwohl es dort einen wolkenguten Zebrastreifen zu bekucken gab, schaute Adina zu, wie eine Klopfermutter schimpfte: »Kannst du nicht aufpassen!« Der madenblonde Klopferjunge wimmerte, verzog das Gesicht, als hätte er ein Amselauge verschluckt. Hilflos winkelte er sein Bein an und machte ein Igittgesicht nach dem anderen, dabei rutschte ihm fast seine Schultüte aus den Armen. Die Schimpfeklopferin bückte sich, griff ein Stöckchen und schabte an der Schuhsohle herum. Adina vermochte nicht mehr, sich von der Klopferigittfeier zu lösen. Ausflüge ins Klopferland boten immer wieder etwas Neues. »Komm, der Schülerlotse winkt«, sagte ihre Mutter. »Carla, warum machen die Klopfer das?« »Klopfer sind wehleidig.« »Warum schimpft sie?« »Er ist in einen Hundehaufen getreten.« »Ist das schlimm?« »Klopferhunde sind noch schlimmer als Klopfer.« Während Bolko gierig an seiner schokoladengefüllten Schultüte schnüffelte, ging Carla würdevoll voraus. Gelassen betrat ihre Mutter das Gelände der Grundschule Windmühlenweg, obwohl es dort vor gefährlichen Schultütenträgern nur so wimmelte. Sie war nicht im Geringsten wehleidig. Sie war nämlich viel größer und stärker als die Schimpfeklopferin. Sie konnte die Wagenhütte in einer Nacht leer räumen und Kisten stemmen, die mehr wogen als Adina.
Auf den bimssteinguten Gehwegplatten vor der Schule fauchte die Schimpfeklopferin den madenblonden Igittjungen ein letztes Mal an und zog ihn am Arm auf das Schulgelände, wo sich immer mehr Schultütenklopfer sammelten. Adina hielt sich eng an ihre Mutter, die den Weg bahnte. Je dichter sie standen, desto vorsichtiger wurde Adina.“

 

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Axel Brauns (Hamburg, 2 juli 1963)
Cover

 

 

De Duitse schrijver Friedrich Gottlieb Klopstock werd geboren in Quedlinburg op 2 juli 1723. Zie ook alle tags voor Friedrich Klopstock op dit blog.

Uit: Messias

Erster Gesang

Diese Betrachtung entzückt ihn, er sprach mit zärtlicher Stimme:

Willst du die Nacht, o Göttlicher, hier im Gebete durchwachen,
Oder verlangt dein ermüdeter Leib nach seiner Erquickung?
Soll ich zu deinem unsterblichen Haupt ein Lager bereiten?
Sieh, itzt streckt schon der Sprößling der Zeder den grünenden Arm aus
Und die weiche balsamische Staude. Beim Grabmal der Seher
Wächst dort unten das ruhige Moos im kühlenden Erdreich.
Soll ich hieraus, o Göttlicher, dir ein Lager bereiten?
Wie ist dein Leib, o Erlöser, ermüdet! Wie vieles erträgst du
Hier auf Erden aus brünstiger Liebe zum Menschengeschlechte!

Also sagt er. Der Mittler belohnt ihn mit segnenden Blicken
Und stand voll Ernst auf der Höhe des Bergs am benachbarten Himmel.
Gott war daselbst. Hier betet' er. Unter ihm tönte die Erde,
Und ein wandelndes Jauchzen durchdrang die Pforten der Tiefen,
Als sie von ihm die gewaltige Stimme tief unten vernahmen;
Denn es war nicht mehr die Stimme des Fluchs, die Stimme von Stürmen,
Furchtbar verkündiget und in donnernden Wettern gesprochen,
Die die Erde vernahm. Sie hörte des Segnenden Rede,
Der mit unsterblicher Schöne sie einst zu verneuen beschlossen.
Um und um lagen die Hügel in lieblicher Abenddämmrung,
Gleich als wären sie schon neu erschaffen und blühend wie Eden.
Jesus redte. Nur er und der Vater durchschauten den Inhalt,
Unbegrenzt. Dies nur vermag die Stimme des Menschen zu sprechen:

»Göttlicher Vater, die Tage des Heils und des ewigen Bundes
Nähern sich mir, die Tage, zu größern Werken erlesen
Als selbst die Schöpfung, die du durch deinen Sohn ehmals vollbrachtest.
Sie verklären sich mir so schön und herrlich als damals,
Da wir die Reihe der Zeiten durchschauten und sie in der Zukunft,
Durch mein göttliches Anschaun vorzüglich bezeichnet, erblickten.
Dir nur ist es bekannt, mit was für Einmut wir damals,
Du, mein Vater, und ich und der Geist, die Erlösung beschlossen.
In der Stille der Ewigkeit, einsam und ohne Geschöpfe,
Waren wir beisammen. Voll unsrer göttlichen Liebe
Sahen wir auf Menschen, die noch nicht waren, herunter.
Ach das arme Geschlecht! Ach unsre Geschöpfe, wie elend
Waren sie, sonst unsterblich, nun Staub, von der Sünde verstellet!
Vater, ich sah ihr Elend, du meine Tränen. Da sprachst du:
Laßt uns das Bild der Gottheit von neuem im Menschen erschaffen!
Also erfanden wir unser Geheimnis, das Blut der Versöhnung,
Und die zum ewigen Bilde verneuerte Schöpfung der Menschen.
Hier erkor ich mich selbst, dies göttliche Werk zu vollenden.
Ewiger Vater, das weißt du, das wissen die Himmel, wie brünstig
Mich seit diesem Entschluß nach meiner Erniedrung verlangte!

 

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Friedrich Klopstock (2 juli 1723 — 14 maart 1803)
Cover

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Johannes Immerzeel werd geboren in Dordrecht op 2 juli 1776. Zie ook alle tags voor Johannes Immerzeel op dit blog.

 

Het ouderlijk huis (Fragment)

Maar 't kind groeit op; de wereld stelt
Allengs een' ruimer' schouwburg open;
De zucht naar eer begint te nopen;
De vlijt doet op bevordring hopen;
De keten der behoefte knelt;
Men ziet nu meer, en leert meer kennen,
En 't Ouderhuis allengs ontwennen.

Men knoopt nu andre banden aan,
Dan die den zin aan Huis verbonden.
Men heeft een zielsvriendin gevonden,
En voelt, met Hymens krans omwonden,
Het hart aan 't hare zalig slaan.
Men gaat nu eigen grond betrekken,
En 't klein gezin ten steun verstrekken;

Of zet, door lust of nood geprest,
Den koers naar afgelegen landen,
Doorwandelt zoete lustwaranden,
En raapt er cijns met volle handen
In 't heiltrezoor van elk gewest;
En wint er, boven hoop en wenschen,
De gunsten van fortuin en menschen.

Doch waar 't geval ook henen drijv',
Wat schat van heil het toe moog deelen,
Bij alle vreugd- en lusttooneelen
Blijft altijd tokklend bovenspelen
't Geluk van 't Ouderlijk verblijf;
Daar blijft, op elken trap van 't leven,
't Regtschapen kinderhart aan kleven.

 

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Johannes Immerzeel (2 juli 1776 – 9 juni 1841)

 

 

De Griekse dichter en verzetstrijder Alekos Panagoulis werd geboren op 2 juli 1939 in Glyfada. Zie ook alle tags voor Alekos Panagoulis op dit blog.

 

Uit: Vi Scrivo da un carcere in Grecia 1974

Mijn adres

Een wedstrijd als een pen
Bloed op de vloer als inkt
De vergeten gaas deksel zoals papier
Maar wat moet ik schrijven?
Ik zou wel eens te beheren mijn adres
Deze inkt is vreemd; Het stolt
Ik schrijf u vanuit een gevangenis
in Griekenland

 

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Alekos Panagoulis (2 juli 1939 – 1 mei 1976)
Alekos Panagoulis en Oriana Fallaci

 

 

De Tsjechische schrijver en (sport)journalist Ota Pavel (eig. Ota Popper) werd geboren op 2 juli 1930 in Praag. Zie ook alle tags voor Ota Pavel op dit blog.

Uit: The Golden Eels (Vertaald door James Naughton)

"The sky cracked, and darkness sprayed out of it. It struck me: the saints were coming in! Unknown celestial archers shot arrow flashes of lightning into the woods and river. Someone banged on dustbin lids. Water erupted from the sky. The river eddied and bubbles floated on it large as fists. The trees nodded, afraid of breaking and dying.
And somewhere a bird cackled.
Then it occurred to me to look at the rod. The rest signal was down, the gut was unwinding into the stormy river, as if someone in the water were insatiably swallowing it. That's a fish, running with the bait! And the second rod was rocking like the arm on the pump we got from Grandpa Novák. I jumped up and grabbed the rod to relieve it and stop it snapping. There emerged the mysterious head of an eel. I dragged it across the grass to that puddle full of water. I cut off the line and tossed the eel into the puddle, where it couldn't do a bunk. I leapt to the second rod and jerked it back. Another eel! I pulled it close in and threw it up on the bank with the strong line. It literally leapt to the puddle. I fastened a hook. Another hook. My hands were shaking with anxious excitement, the water pouring over my face. A third eel. A fourth makes it golden already. I'd been awaiting these moments for years on end...
"They're here, golden eels!"
One of them got stuck on the river bottom. Pepík Vlku, who rushed down from Luh and saw everything, pelted for a boat. I'd been sitting there waiting for the main rod, I'd lost a good twenty minutes. Now I mustn't miss even a second. There must have been throngs of them down there. They rose from the bottom like herds of antelope. Every time they found my bait and took it instantly like farmyard hens. Maybe they were afraid that the end of the world was nigh. Maybe it was, and only some power or other prevented it.
A seventh, eighth, ninth, tenth, eleventh.
...Nothing lasts for ever. Neither beauty, nor joy, nor pain. The sky healed over with blue silk and sent a yellow sun down to earth. The thunderburst passed, the eels vanished.
Was it an illusion?
Was it a dream?
I stood over the puddle, and in it the eels writhed and wriggled. They were neither big nor small. They were just right. It was true about the golden eels. I loaded them into my satchel and hurried over the hill of sweet-smelling thyme to Branov. Prosek stood on the doorstep, twisting his military moustache and laughing a foxy grin.”

 

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Ota Pavel (2 juli 1930 – 31 maart 1973)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 2e juli ook mijn blog van 2 juli 2017 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:15 Reageer op dit bericht

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