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Berichten van 4 augustus 2019 tot 5 augustus 2019

Ernst Stadler, Dolce far niente, Martin Piekar, Gunter Haug, Richard Preston, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

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De oogst door Vincent van Gogh, 1888

 

 

Mein Herz steht bis zum Hals im gelben Erntelicht

Mein Herz steht bis zum Hals in gelbem Erntelicht wie
unter Sommerhimmeln schnittbereites Land.
Bald läutet durch die Ebenen Sichelsang: mein Blut
lauscht tief mit Glück gesättigt in den Mittagsbrand.
Kornkammern meines Lebens, lang verödet, alle eure
Tore sollen nun wie Schleusenflügel offen stehn,
Über euern Grund wird wie Meer die goldne Flut der
Garben gehn.

 

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Ernst Stadler (11 augustus 1883 – 30 oktober 1914)
Colmar, de geboorteplaats van Ernst Stadler

 

 

De Duits-Poolse dichter Martin Piekar werd geboren op 5 augustus 1990 in Bad Soden am Taunus. Zie ook alle tags voor Martin Piekar op dit blog.

 

Ich bin kein ElitePartner

Ich bin kein ElitePartner, wusstest du,
Dass Ameisen Mikrowellenstrahlung sehen
Und überleben. Wenn ich dich
Zerstückelte und in die Mikrowelle steckte
Würdest du es nicht ausnutzen
Mir an die Wäsche zu gehen? Ich bin
Derart prätentiös unelitär, dass ich gerne
Saufe und Freunden dann sage, wie sehr
Ich sie liebe. Ich streite gern, auch nüchtern.
Ich will am Valentinstag zurückgelassen
Dieses Gedicht schreiben und mich
Ungeliebt fühlen. Ich baue nämlich nicht
Auf die Zukunft. Ich trage schwarz und nur.
Ich trage es ästhetisch und nur. Am besten
Trägst du es auch und nur, weil es dir gefällt.
Du sollst mir nicht gefallen, gefalle mir.
Wenn du einen Mann vergewaltigtst, dann
Ausdrücklich und lang, er könnte ein
Potential Rapist sein. Besser ist es.
Denn wenn wir Hobbys tauschen, hast du
Mir am besten eins verschwiegen, behalts
Für dich. Beziehungsstatus sollst du nicht
Teilen, du sollst ihn leiden. Leide mit mir
Einen. Verkupplung ist nur die Ausrede,
Wenn man nicht mehr voneinander loskommt.
Für Trotzficken hab ich keine Zeit übrig.
Wer will schon Krötenlecken statt
Der Partnerin. Und im Horoskop finde ich nur
Weitere Gründe gegen Online-Dating.
Wenn ich meine Ängste teile, möchte ich
Das du dich mit mir fürchtest.
Autophobie: die Angst alleine
Auf sich selbst gestellt zu sein. Liebe ist eine.
Die Wahrheit ist immer eine andere.
  

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Martin Piekar (Bad Soden am Taunus, 5 augustus 1990)

 

 

De Duitse schrijver Gunter Haug werd geboren op 5 augustus 1955 in Stuttgart. Zie ook alle tags voor Gunter Hauch op dit blog.

Uit: Niemands Mutter

„Kam es von der Anstrengung, weil sie die steilen Stufen so rasch hinauf gehastet war oder war es auf diese unheilvolle Vorahnung zurückzuführen, die sich mit Eiseskälte in ihrem Gehirn immer weiter ausbreitete? Das Geräusch von Annas Schritten, die ihr gefolgt nur, schreckte sie aus den düsteren Gedankengängen. Luise hob ihre rechte Hand und klopfte mit dem Zeigefinger zaghaft an die nur angelehnte Tür, die sich dadurch einen Spalt weit öffnete. „Hallo Barbara, darf ich reinkommen?" Vorsichtig spähte sie in die Kammer hinein, nachdem von Barbara noch immer nichts zu hören war. Totenstille herrschte in dem engen Raum. Totenstille? Sie spürte, wie ihr eine Gänsehaut über den Rücken lief. Totenstille! Umso mehr zuckte die Wirtin Sekundenbruchteile später erschrocken zusammen, als urplötzlich eine Stimme hinter der Tür ertönte. „Du Mama! Die Tante spricht heute überhaupt nicht mit mir!" Es war die Stimme von Johann, ihrem sechsjährigen Sohn, der mit ausgestrecktem Arm auf das größere der beiden Betten deutete, die die enge Kammer nahezu vollständig ausfüllten. Barbara! Es schien ihr, als sei der Boden unter ihren Füßen ins Wanken geraten. Genau dasselbe Gefühl wie damals, an jenem unseligen Tag, an dem sie ihre Schwiegermutter Margareta Klee, die sie so sehr ins Herz geschlossen hatte, leblos zurück zum „Goldenen Adler" gebracht hatten.Tot! Einsetat schlug sie bei dem Anblick die l fände vor den Mund. Aschfahl und regungslos lag Barbara in ihrem Bett. Kein Atemzug drang aus ihrer Kehle, die weit aufgerissenen Augen starrten blicklos zur Decke. Barbara Reinguber war tot — irgendwann in der vergangenen Nacht war sie gestorben, ohne dass dies jemand bemerkt hatte! Wie es immer schon ihre Art war. Dieser bittere Gedanke schoss Luise durch den Kopf, während dicke Tränen über ihre Wangen rollten. Lautlos, unauffällig, gerade so, als sei sie praktisch gar nicht vorhanden. So hatten es eigentlich alle während der vergangenen drei Jahrzehnte empfunden, in denen die Barbart als Dienstmagd im „Goldenen Adler" tätig gewesen war. Und genauso war sie nun auch gegangen! „Was ist denn jetzt mit der Tante?", meldete sich die ungeduldige Kinderstimme von Johann lautstark zu Wort und riss Luise abrupt aus ihrer Trauer. „Und wieso starrt sie denn die ganze Zeit an die Decke, ohne etwas zu sagen? Weißt du denn, was das für ein Spiel ist, Anna?" Die Erwähnung von Anms Namen löste die Erstarrung bei der Gastwirtin. Das Kind! Was sollte sie dem Mädchen jetzt nur sagen? Der Vater verschwunden, die Mutter gestorben! Also war Anna sozusagen Vollwaise — und das im Alter von sieben Jahren! Aber sie musste etwas sagen! Irgendetwas! Luise biss sich auf die Lippen, während sie fieberhaft nach den richtigen Worten suchte. Dann wandte sie sich langsam um und suchte den Blick ihrer Nichte, die neugierig hinter ihr an der Türe stand und genauso wie Johann auf eine Antwort wartete.“

 

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Gunter Haug (Stuttgart, 5 augustus 1955)

 

 

De Amerikaanse schrijver Richard Preston werd geboren op 5 augustus 1954 in Cambridge, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Richard Preston op dit blog.

Uit: The Hot Zone

“The blood comes from both nostrils, a shining, cloudless, arterial liquid that drips over his teeth and chin. This blood keeps running, because the clotting factors have been used up. A flight attendant gives him some paper towels, which he uses to stop up his nose, but the blood still won't coagulate, and the towels soak through.
When a man is ill in an airline seat next to you, you may not want to embarrass him by calling attention to the problem. You say to yourself that this man will be all right. Maybe he doesn't travel well in airplanes. He is airsick, the poor man, and people do get nosebleeds in airplanes, the air is so dry and thin ... and you ask him, weakly, if there is anything you can do to help. He does not answer, or he mumbles words you can't understand, so you try to ignore it, but the flight seems to go on forever. Perhaps the flight attendants offer to help him. But victims of this type of hot virus have changes in behavior that can render them incapable of responding to an offer of help. They become hostile, and don't want to be touched. They don't want to speak. They answer questions with grunts ormonosyllables. They can't seem to find words.
They can tell you their name, but they can't tell you the day of the week or explain what has happened to them.
The Friendship drones through the clouds, following the length of the Rift Valley, and Monet slumps back in the seat, and now he seems to be dozing.
... Perhaps some of the passengers wonder if he is dead. No, no, he is not dead. He is moving. His red eyes are open and moving around a little bit.
It is late afternoon, and the sun is falling down into the hills to the west of the Rift Valley, throwing blades of light in all directions, as if the sun is cracking up on the equator. The Friendship makes a gentle turn and crosses the eastern scarp of the Rift."

 

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Richard Preston (Cambridge, 5 augustus 1954)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 5e augustus ook mijn blog van 5 augustus 2016 deel 1 en deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:31 Reageer op dit bericht

Simon Vestdijk, Rutger Kopland, Rudi van Dantzig, Stefan van Dierendonck, Marijn Sikken, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

 

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Perros y útiles de caza door Francisco de Goya, 1775

 

 

De uiterste seconde

Voor Ans

Doodgaan is de kunst om levende beelden
Met evenveel gelatenheid te dulden
Als toen zij nog hun rol in 't leven speelden,
Ons soms verveelden, en nochtans vervulden.

Hier stond ons huis; hier liep zij met de honden;
Hier maakte zij de bruine halsband los;
Hier hebben wij de stinkzwammen gevonden,
Op een beschutte plek in 't sparrenbos.

Doodgaan is niet de aangrijpende gedachte,
dat zij voortaan alleen die paden gaat, -
Want niemand is alleen die af kan wachten,
En niemand treurt die wandelt langs de straat.

Maar dat dit alles wàs: een werk'lijkheid,
Die duren zal tot de uiterste seconde;
Dit is de ware wedloop met de tijd:
De halsband los, en zij met de twee honden.

 

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Simon Vestdijk (17 oktober 1898 – 23 maart 1971)
Harlingen, de geboorteplaats van Simon Vestdijk

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Rutger Kopland (eig. Rutger Hendrik van den Hoofdakker) werd geboren in Goor op 4 augustus 1934. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2010 en ook alle tags voor Rutger Kopland op dit blog.

 

Dode hond

Ik heb de hond laten sterven – daar lag ze
en ik dacht: waar gaat ze nu heen waar
zal ze blijven. Om de dood te begrijpen.

Het lichaam wordt wel gezien als een nest
het tijdelijk verblijf van een onzichtbare
vogel – een afgezant van de eeuwigheid.

Zo zie ik het niet. En toch toen de hond stierf
wat gebeurde er toch dat ik wist dat ze stierf
alsof haar lichaam door iets werd verlaten.

Ik kan niet anders zien dan dat die dode hond
nog leeft en om mij vraagt, zo sterk is
de herinnering, sterker dan ik.

Maar wat van mij hield is weg, ik graaf een gat
leg wat er overbleef daarin en gooi het dicht.

 

 

Café Billard

Ik heb het tegen Gijs met vijftig
tegen honderd afgelegd
zijn oud-ivoren hoofdje, zoëven
vlot geraakt uit het vertrouwde
groene licht, hangt met een blij
gezicht boven de bar

zijn dorre handen vatten met een teer
gebaar het borrelglas, hij zegt
ik ben al bijna tachtig jaar
u bent nog jong dat komt nog wel terecht.

 

 

Wat is geluk

Omdat het geluk een herinnering is
bestaat het geluk omdat tevens
het omgekeerde het geval is,

ik bedoel dit: omdat het geluk ons
herinnert aan het geluk achtervolgt het
ons en daarom ontvluchten wij het

en omgekeerd, ik bedoel dit: dat wij
het geluk zoeken omdat het zich
verbergt in onze herinnering en

omgekeerd, ik bedoel dit: het geluk
moet ergens en ooit zijn omdat wij dit
ons herinneren en ons dit herinnert.

 

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Rutger Kopland (4 augustus 1934 – 11 juli 2012)
Cover

 

 

De Nederlandse choreograaf, balletdanser en schrijver Rudi van Dantzig werd geboren in Amsterdam op 4 augustus 1933. Zie ook alle tags voor Rudi van Dantzig op dit blog.

Uit:Voor een verloren soldaat

“De vrouw van de dominee is dood. Mem heft met een rauwe schreeuw haar armen ten hemel als ze de onheilstijding hoort —iemand uit Wams is dwars door de wei naar ons huis komen hollen en heeft als een bezetene op het raam gebonkt — en struikelt dan achteruit naar een stoel waarop ze amechtig hijgend gaat zitten. Ze blijft heel lang zitten, en komt daarna aan werken niet meer toe. `Ga Hait maar halen,' roept ze tegen ons kinderen die, overrompeld door het heftig natuurgebeuren, sprakeloos om haar stoel staan. Maar Jantsje is al weggestoven, de hekken over en de weg op. Haar klompen gooien kluiten modder in de lucht en in haar ijver valt ze een paar keer bijna voorover, een gretige bode van de jobstijding. 's Middags aan tafel bidt Hait hardop voor de dode — 'onze dierbare en geachte gestorvene' noemt hij haar — en ook voor de dominee. Ik had de domineesvrouw niet vaak gezien, ze was voor de dorpsbewoners een geheimzinnige en vereerde onbekende gebleven. De dominee woont tegenover de kerk in een statig huis, een huis met strakke, witte gordijnen die keurig zonder kreuk of vlek hangen en twee bloemloze planten in de vensterbank, voor elk raam één, precies in het midden. Daarachter vermoedde je koele kamers die wel altijd smetteloos opgeruimd zouden zijn en naar boenwas ruikend, met glimmend zeil waarin de meubels weerspiegelen. Ik had de mevrouw wel eens in de tuin gezien, rozen knippend of het grind aanharkend. Dan liepen we expres vlak langs het hek en groetten haar luid en nadrukkelijk. Als ze ons teruggroette hadden we een beetje het gevoel dat een Hoger Wezen ons 'goedemorgen' had gewenst. Ze kwam zelden in de kerk, wat me wel verwonderde, maar misschien sprak ze door de week zoveel over God met de dominee, dat ze de kerk niet meer zo nodig had. Ik kon nu ook — mede dankzij haar — onderscheiden wanneer iemand er 'stads' uitzag. De domineesvrouw was stads geweest: altijd op schoenen, altijd een keurige, zondagse jurk en haar kapsel —symmetrische golfjes als een dekseltje over haar hoofd gelegd in plaats van de hier algemene boerinnenknot — altijd onberoerd. Ze zag er ouder uit dan de dominee, statiger; soms dacht ik dat ze wel zijn moeder kon zijn in plaats van zijn vrouw. De dominee maakte nog wel eens een grapje met ons, en, ook al was hij grijs, zijn gezicht zag er toch jonger uit, glad en onbezorgd, met vlugge ogen achter gouden brillenrandjes. In Amsterdam — in onze straat — was, nog niet eens zo lang geleden, een tweeling geboren in het huis naast dat van Jan, bij Kareltje, wiens vader bij de politie was. Twee weken na de geboorte was de tweeling dood. 'Door de oorlog,' zei mijn moeder, 'het is allemaal de schuld van die rotmoffen.' Twee mannen in het zwart hadden de minuscule witte kistjes in hun armen naar buiten gedragen, met alleen Kareltje en zijn vader en moeder die erachteraan liepen. Ik had met ontzetting naar die onbegrijpelijke treurigheid gekeken, half weggedoken achter de buitendeur omdat ik niet zo onbeschaamd kijkend op de stoep durfde staan. Doodgaan, wat was dat?”

 

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Rudi van Dantzig (4 augustus 1933 – 19 januari 2012)
Scene uit de film “Voor een verloren soldaat” uit 1992

 

 

De Nederlands schrijver en gewezen priester Stefan Clemens Maria (Stefan) van Dierendonck werd geboren in Gemert op 4 augustus 1972. Zie ook alle tags voor Stefan van Dierendonck op dit blog.

Uit: En het sneeuwde in Rome

`Het is wat de Bisschop graag ziet,' zei ik met een knikje. `Juist ja, dat mentoraat. Nou, stel je daar maar niet te veel van voor,' lachte hij. Wijsheid moet je van mij niet verwachten. Ik ben slechts een arme priester, zonder             geloofsgemeenschap om te dienen. Ik vrees dat mijn talenten zich op een ander vlak bevinden dan het pastorale.' `Zoals?' Bet lokaliseren van de beste restaurants in Rome, om maar iets te noemen. Voor vanavond heb ik er eentje op het oog dat je zal verrukken. Als je tijd hebt tenminste. Maar eerst gaan we aperitieven.' Hij leidde me door een ruimte die niet onderdeed voor een vijfsterrenhotel. Donker, goed geolied hardhout, hoogpolig tapijt, comfortabele fauteuils rondom een tafel vol tijdschriften, een receptie met een professioneel glimlachende dame van middelbare leeftijd. Een respectvolle groet in het Italiaans. Het licht was er gedempt en indirect, de geur in de lobby een complex samengaan van sigarenrook en haardvuur, een hint van vrouwelijk parfum en van bleek. Het gebouw had niets van een klooster. Hij ging me voor naar de lift, een eenvoudige open kooi van smeedwerk uit een andere eeuw en hield hem gracieus open. 'Na u,' lachte hij met een hoffelijke buiging. Ik speelde het spel mee alsof ik hetzelfde script had gelezen en gememoriseerd. 'Mijn dank is groot.' Ik had de indruk dat we de rubrieken van een of ander sociaal missaal naar de letter opvolgden, niet minder zorgvuldig dan tijdens een heilige mis. Het was een concelebratie, deze eerste ontmoeting, een geruststellende uitwisseling van woorden en gebaren, een beurtzang van wederzijdse toewijding. We leken vastberaden om vrienden te worden. We kwamen aan op de juiste verdieping, en even galant als daarvoor hield de Mentor de deur voor me open en ging me voor naar zijn eigen vertrekken. Lang niet iedereen liet hij zomaar toe, had hij me vertrouwelijk toegevoegd. Ik had er geen antwoord op gegeven, al had een vleierig woord op mijn lippen gelegen. De ruimte bleek eenvoudiger te zijn ingericht dan het gebouw had gesuggereerd, dan ik had verondersteld bij de bekende Nederlander. Zijn werkkamer dubbelde als slaapkamer, zijn bibliotheek bleef beperkt tot een enkele kast die hij er ongetwijfeld had aangetroffen toen hij er kwam wonen. Massief hout, witte muren, terracotta tegels op de vloer, geen tapijt. Onverwacht spartaans. Hij leek mijn gedachten te hebben gehoord en verontschuldigde zich voor de eenvoud van onderkomen, reikte me een klapstoel aan die hij ergens vandaan toverde, nodigde me uit om te gaan zitten en liep meteen daarop naar een andere kamer. Hij kwam terug met een ongeëtiketteerde fles, opende de beugelsluiting met een plop en schonk de wijn in een paar waterglazen. We klonken en namen een slok; opnieuw verontschuldigde hij zich, ditmaal voor het feit dat we al zo snel aan de wijn waren gegaan. Had ik liever water gedronken? Dat kon natuurlijk ook, al was het wel een stijlbreuk met het zuidelijke temperament van de stad, met de culturele en culinaire gewoonten die het leven hier kleur en glans gaven, een noodzakelijke alcoholische marinade om de rijkdom van haar felle kleuren, geuren en smaken ten volle te kunnen waarderen.”

 

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Stefan van Dierendonck (Gemert, 4 augustus 1972)

 

 

De Nederlandse schrijfster Marijn Sikken werd geboren in Utrecht op 4 augustus 1990. Zie ook alle tags voor Marijn Sikken op dit blog.

Uit: Probeer om te keren

‘Op.’ Michelle doet haar armen omhoog, Alma wast haar oksels en armen. ‘Laag.’
Michelles armen zakken weer.
Voor de borsten, billen en tussen-de-benen pakt Alma een washandje. Michelle heeft het blonde schaamhaar van Arthur. Van haar komt geen woord, geen zucht zelfs, nog steeds houdt ze haar ogen dicht. Ging het toen ook zo, in het café, op het station? Alma hoopt het, ze hoopt dat Michelle niet naar die man heeft gekeken.
Als Alma uit de cabine stapt zitten haar armen en borstkas onder de waterdruppels, ze doen haar denken aan de ijsjes met spikkels waar Michelle vroeger zo dol op was. Ze pakt de luier van de vloer en vouwt hem dicht. ‘Douche maar even af, hoor.’
Beneden gooit Alma de luier in de prullenbak, ze wast haar handen in de keuken en pakt haar telefoon. Haar oudste dochter heeft een voicemailbericht ingesproken, ze luistert het niet af, Sandra belt nog wel terug vandaag. Alma drinkt koffie.
Weer boven loopt ze naar het zijkamertje met de kledingkasten. Arthurs overhemden hangen aan kleerhangers naast elkaar, de handdoeken zijn strak opgevouwen. Ze neemt de bovenste handdoek van de plank en drukt, even maar, haar gezicht in de ruwe blauwe stof.
Vroeger kon Michelle dit zelf. ‘U moet er rekening mee houden dat Michelles wereldje heel klein blijft,’ waarschuwden ze destijds op het consultatiebureau. Arthur had gevraagd wat dat moest betekenen, maar Alma vond het mooi gezegd. En toch, hoe klein dat wereldje ook mocht blijven, zichzelf aankleden, wassen en verzorgen, dat waren dingen die Michelle altijd had gekund. Wat ze niet meteen snapte leerde ze van Sandra: geen roze trui op een oranje broek, veters strikken, zelfs haar eigen haar kon Michelle vlechten.
Alma loopt met de handdoek naar de badkamer en opent de deur. ‘Nee, hè.’
De ruimte is benauwd en warm, het raam beslagen, stoom komt uit de douchecabine. Aan een gloeiende schouder trekt ze Michelle het hok uit, ze draait de kraan dicht, de waterstralen die haar raken doen zeer. ‘Wat doe je nu weer?’
Michelle staat op de badmat, water glijdt van haar naakte lichaam, haar blonde haar is zo licht dat de hoofdhuid er geïrriteerd doorheen schijnt.
‘Wat heb je nu weer gedaan? Waarom blijf je niet van die kraan af?’ Voorzichtig dept Alma Michelle droog, bang dat ze haar pijn doet, dat ze het erger maakt. ‘Wat moet ik nu met je doen, schildpadje?’

 

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Marijn Sikken (Utrecht, 4 augustus 1990)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 4e augustus ook mijn blog van 4 augustus 2017 en ook mijn blog van 4 augustus 2013 en mijn blog van 4 augustus 2011 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3 en mijn blog over Robert Beck.

Geschreven door Romenu om 14:14 Reageer op dit bericht

De rijke dwaas (Willem de Mérode)

 

Bij de 18e zondag door het jaar

 

 

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Gelijkenis van de rijke man door Rembrandt Harmenszoon Van Rijn, 1627

 

 

De rijke dwaas

Van vreugden is mijn ziel verzaad,
Door kommer werd mijn hart verzeerd.
Die rijke schat van goed en kwaad
Hoe wordt hij opgeteerd?

Het leven vraagt slechts luttel deel
Van mijn bezit tot zijn behoef.
Wat doe ik met het oov’rig veel?
Het maakt niet blij, maar droef.

Toch, teken jare, vangt dit hart
Onrustig weer zijn arbeid aan,
Doet weel’ge oogst van vreugde en smart
Me opnieuw verlegen staan.

’t Vermogen wast – ik berg ’t niet meer.
Het goed wordt waardloos opgetast.
Viere ik van werk, en wrocht ik weer
Als alles is verbrast.

Dan oogst ‘k opnieuw en bouw zoo groot
Een schathuis, dat ’t ál bergen kan.
Nu walg ‘k van werken en zijn nood;
De last en lust daarvan.

Slechts vreeze ik, dat mijn loome ziel,
Die lusteloos ter ruste ging,
Zóó, ijdel, in Gods handen viel,
En breekt als waardloos ding.

 

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Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)
Spijk (Groningen), de geboorteplaats van Willem de Mérode

 

 

Zie voor schrijvers van de 4e augustus ook mijn volgende blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:14 Reageer op dit bericht

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