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Berichten van 14 december 2011 tot 15 december 2011

Ingo Schulze, Klaus Rifbjerg, Jan Greshoff, Simone van der Vlugt, Edna O’Brien

De Duitse schrijver Ingo Schulze werd geboren in Dresden op 15 december 1962.  Zie ook mijn blog van 15 december 2008 en ook mijn blog van 15 december 2009 en ook mijn blog van 15 december 2010.

 

Uit: 33 Augenblicke des Glücks

 

“Ich will es Ihnen erklären: Vor einem Jahr erfüllte ich mir einen langgehegten Wunsch und fuhr mit der Bahn nach Petersburg. Ich teilte das Abteil mit einer frisch frisierten Russin, ihrem Mann und einem Deutschen namens Hofmann. Die Russen sahen in uns ein Paar, und Hofmann, als der Übersetzer ihrer Fragen und meiner Antworten, ließ sie wohl in diesem Glauben. Ich weiß nicht, was er ihnen noch alles erzählt hat. Sie lachten unentwegt, und die Frau tätschelte meine Wange.
Auch in der Nacht blieb es schwül, die Hemden der Schaffner waren fleckig vor Schweiß, die Fenster beschlagen, schmutzig und im Abteil nicht zu öffnen – angeblich gab es eine Klimaanlage –, und wenn es nicht nach Desinfektionsmitteln stank, dann nach Klo und Zigaretten. Stahlbleche, wie Zugbrücken zwischen den Waggons herabgelassen, schlugen tarrara-tarrara-bsching, tarrara-tarrara-bsching aufeinander, wechselten beim Abbremsen zu tarrara-bsching-bschong, tarrara-bsching-bschong, bis die Puffer aufeinander prallten – unberechenbare, unablässige Stöße, so daß ich nicht schlafen konnte und auch am folgenden Tag, als die Hitze nachließ, wach lag. Wenn Hofmann nicht mit den Russen sprach, blickte er, den Kopf ins Kissen gedrückt, zum Fenster hinaus, wo sich zwischen sumpfigem Brachland und wüsten Wäldern hin und wieder Häuschen zeigten, blau und grün und schief in die Erde gedrü ckt, und aufgestapelte Scheite hell hinter abgebrannten Wiesen und getünchten Zäunen leuchteten. Von den gelben Fähnchen der Schrankenwä rter war oft nur der Holzstab zum Salutieren übriggeblieben.
Am zweiten Abend, bereits in Litauen, lud mich Hofmann plö tzlich in den Speisewagen ein. Wie er mir gegenübersaß, dunkelblond, fast grauäugig, mit einer Narbe unterm Kinn, wirkte er selbstsicher. Er bestellte ohne Speisekarte und putzte sein Besteck an den roten Gardinen. Auf die Frage jedoch, wie ein deutscher Geschäftsmann, für den er sich ausgab, dazu komme, mit der Bahn zu reisen, verlor er einen Moment lang alle Leichtigkeit. Er lächelte angestrengt und fixierte mich. Statt zu antworten, begann er weitschweifig von seiner Arbeit für eine Zeitung zu sprechen. Vor allem aber sei er, neben seiner Leidenschaft fü r den Karaokegesang, ein Literaturliebhaber.”

 

 

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Ingo Schulze (Dresden, 15 december 1962)

 

 

 

 

De Deense dichter en schrijver Klaus Rifbjerg werd geboren op 15 december 1931 in Kopenhagen. Zie ook mijn blog van 15 december 2008 en ook mijn blog van 15 december 2009 en ook mijn blog van 15 december 2010.

 

 

In Bellman’s time

 

Carl Michael Bellman

often felt quite atrocious

in the morning.

Carl Michael Bellman wanted

so much to have a quick drink

but knew it just wasn’t on.

Carl Michael Bellman’s mornings

were prosaic,

then he wrote poetry.

With seething stomach and liver

like a stone

Carl Michael Bellman sat

in his cold room and would have

given almost anything

for a glass of hock

or to see a tankard full of ale

but he stood his ground.

Carl Michael Bellman’s fingers

were sore and it hurt

to play the lute.

He played and looked out over

the chimney-topped roofs and the wet snow.

He said to himself:

Give up now, Carl Michael Bellman

throw your pen down now

and give up,

sell your lute now and mull

a glass of red wine with cloves

the devil take the lot of it.

He felt quite atrocious in the morning did

Carl Michael Bellman

To hell with you, Ulla & Movitz

it said inside his head

though on the paper different music came

(Your health, comrades, your health, dear sisters!)

and in the evening things were a bit better.

 

 

 

Vertaald door John Irons

 

 

 

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Klaus Rifbjerg (Kopenhagen, 15 december 1931)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jan Greshoff werd geboren op 15 december 1888 in Nieuw Helvoet. Zie ook alle tags voor Jan Greshoff op dit blog.

 

 

Chromo

 

I.

 

Een dag vol zon en een kasteel

Met zomersch park en toebehooren:

Een koekoek, zwanen, kikkerkoren,

De speelsche zefier in 't struweel. -

 

De brave tuinman draagt klassiek

Zijn bruinverbrande panama;

En 't grauwe muschje treedt zijn ga

Herhaaldelijk en in 't publiek.

 

De boterblommen in de wei

Staan argeloos brutaal te bloeien,

Twee nuttelooze vlinders stoeien

En ergeren een bruine bij.

 

Wij zitten stil en worden moe

Van al dien geur, die klank, dat licht. -

En uw gezicht en mijn gezicht

Gaan 's avonds als de bloemen toe.

 

Het zuiver en volmaakt plezier

Waarvan wij ongeloovig lazen

Werd voor ons kinderlijk verbazen

Tot werklijkheid, vandaag en hier.

 

En láter vindt de gramofoon

Met een versleten melodie:

‘Oh mon amour, oh mon amie’,

Tot goed besluit, den juisten toon.

           

 

 

II.

 

Wij zijn nog altijd, god zij dank,

Precies hetzelfde als in de jaren

Toen wij verliefd en achttien waren

En schaamtloos vrijden op een bank.

 

Que voulez-vous? Zoo'n wit kasteel, -

Met tuin en zomeroverdaad -

Brengt ons in onzen waren staat:

Naief-, banaal- sentimenteel.

 

En àl het andere is maar kaf.

Ondanks den schijn zijn we in de kern

Niet zeer beschaafd en niet modern;

Wij zijn alleen, te dikwijls, laf.

 

Als wij gewoon zijn, bête en wáár,

Dan trilt in ons, door een romance:

‘Amour, angoisse et inconstance’.

Een diepverborgen strakke snaar.

 

Wij hebben werklijk nu geen tijd

Om ons te peinigen met ‘morgen’:

Heb lief en laat violen zorgen

En lach om de Bestendigheid!

 

Dit gaat voorbij, die dag, dat lied,

De liefde en alle dure eeden....

De som van deze vluchtigheden:

Dàt is geluk; - en anders niet.

 

 

 

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Jan Greshoff (15 december 1888 – 19 maart 1971)

Hier (links) met Menno ter Braak in Sestri Levante, 1935

 

 

 

 


De Nederlandse schrijfster
Simone van der Vlugt werd geboren in Hoorn op 15 december 1966. Zie
ook mijn blog van 15 december 2009 en ook mijn blog van 15 december 2010.

 

 

Uit: Das Klassentreffen (De Reünie, vertaald door Eva Schweikart)

 

„Ich habe die Hände in den Taschen meiner Wildlederjacke vergraben, stehe am Strandaufgang und schaue aufs Meer. Es ist der 6. Mai und viel zu kühl für die Jahreszeit. Von ein paar Muschelsuchern abgesehen, ist der Strand leer. Das bleifarbene Meer nimmt bedrohlich schäumend immer mehr

Strand in Besitz.

Ein Stück entfernt sitzt ein Mädchen zusammengekauert auf einer Bank. Auch sie schaut aufs Meer. Sie trägt eine Daunenjacke und feste Schuhe. Neben ihren Füßen liegt eine pralle Schultasche. Ganz in der Nähe steht ihr Fahrrad an den Stacheldraht gelehnt; es ist abgeschlossen, obwohl sie

fast daneben sitzt.

Ich sehe sie an. Ich habe erwartet, sie hier zu finden. Blicklos schaut sie aufs Meer. Den Wind, der aufdringlich an ihrer Jacke zerrt, scheint sie gar nicht wahrzunehmen. Er peitscht ihr die hellbraunen Haare ums Gesicht.

Trotz der scheinbaren Unempfindlichkeit gegen Wind und Wetter hat das Mädchen etwas Verletzliches, das mich anrührt. Ich kenne sie. Dennoch zögere ich, sie anzusprechen, denn sie kennt mich nicht. Aber es ist ungeheuer wichtig, dass sie mich kennen lernt. Dass sie mir zuhört. Dass ich zu ihr durchdringe.

Langsam gehe ich auf die Bank zu, lasse das Meer aber nicht aus den Augen, so als wollte ich die Aussicht auf die wilden Wellen genießen.

Das Mädchen schaut her; ihr Gesicht zeigt keine Regung. Für einen Moment sieht es so aus, als wollte sie gehen, aber dann scheint sie sich damit abzufinden, dass ich den Bannkreis der Einsamkeit um sie herum durchbrochen habe.

Wir sitzen nebeneinander auf der Bank, die Hände in den Taschen, und sehen, wie Himmel und Wasser ineinander übergehen.“

 

 

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Simone van der Vlugt (Hoorn,15 december 1966)

 

 

 

 

 

De Ierse schrijfster Edna O’Brien werd geboren op 15 december 1930 in Tuamgraney (County Clare). Zie ook mijn blog van 15 december 2008 en ook mijn blog van 15 december 2009 en ook mijn blog van 15 december 2010.

 

Uit: Saints And Sinners

 

„In one lapel a small green-and-gold harp, and in the other a flying angel. His blue jacket had seen better days. He wore a black felt homburg hat, and his white hair fell in coils almost to his shoulders. His skin was sallow, but his huge hands were a dark nut brown, and on the right hand he had a lopsided knuckle, obviously caused by some injury. Above it, on the wrist, he wore a wide black strap. He could have been any age, and he seemed like a man on whom a permanent frost had settled. He drank the Guinness slowly, lifting the glass with a measured gravity. We were in a massive pub named Biddy Mulligan’s, in North London, on St. Patrick’s Day, and the sense of expectation was palpable. Great banners with HAPPY ST. PATRICK draped the walls, and numerous flat television screens carried pictures of the homeland, featuring hills, dales, lakes, tidy towns, and highlights of famed sporting moments down the years. Little votive lamps, not unlike Sacred Heart lamps, were nailed in corners to various wooden beams and seemed talismanic on that momentous day. Only three people were there, the quiet man, a cracked woman with tangled hair gabbling away, and myself.

Adrian, the young barman, was chalking up the promised delights, large Jameson at less than half price, teeny dishes of Irish stew and apple cake for free. Moreover, the governor had left a box full of green woolly hats and green scarves that were reserved to be given to the regular customers. Adrian was young and affable, asking if I needed more coffee and wondering if the quiet man, whom he called Rafferty, would like a refill, in honor of the day. Much to the chagrin of Clodagh, the spry young assistant, Adrian indulged his nostalgia by playing “Galway Shawl” on the jukebox, over and over again.

The coffee that I had been served was dire, but I lingered, because of being early for an appointment, and picked up a newspaper that was lying on the vacant table next to me. Disaster and scandals featured prominently. Further unrest was reported in a northern province of China; an actress was pictured being helped out of a nightclub in a state of inebriation; another photograph showed her arriving only a few hours earlier wearing a white clinging dress and perilously high heels.“

 



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Edna O’Brien (Tuamgraney, 15 december 1930)





Zie voor nog meer schrijvers van de 15e december ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:56 Reageer op dit bericht

Hans Carossa, François de La Rochefoucauld, Nicolas Gilbert, Maxwell Anderson, Muriel Rukeyser, Y. M. Dangre

De Duitse dichter en schrijver Hans Carossa werd geboren op 15 december 1878 in Bad Tölz. Zie ook alle tags voor Hans Carossa op dit blog.

 

 

Geist und Schmetterling am Ufer

 

Ich bin ein Geist, für kurze Frist gebannt
An dieses Flusses klüftereichen Strand,
Wo Schilfrohr bräunlich blüht, wo die Libellen
Wie heisse blaue Nadeln mich durchschnellen
Und manchmal mit unwirksamer Gewalt
Ein menschlich Lied mich Schauenden umhallt.

Urseele, die nicht endet, nicht beginnt,
Selbst formlos, nur in Formen lebt und sinnt,
Sie hat mich in die Luft hervorgerufen;
Sie weiss für mich noch viele, viele Stufen,
Und jede macht mich lauterer und neuer.
Am Ende werd ich wohl als reines Feuer
Der alten Flamme wieder zugezündet,
Mein Glück erfüllt, mein heiliger Lauf gegründet.

O Stundengang! o Segen irdischer Haft!
Wie fühl ich meine lichtgeborene Kraft
So gross und leidlos über Fisch und Welle!
Was aber bricht an jener Uferstelle
Den gelben Ton der grauen Weidenrinde?-
Zwei Flügel sinds, goldblau mit Purpurbinde,
Die manchmal sich gedankenstill bewegen,
Als ob die Freudenwoge drüber ging

Ich kenne dies; es ist ein Schmetterling,
Ein Wesen mit verwandt, vom Strahl begnadet,
Das trunken lebt und keinem andern schadet.
O wie's den Äther saugt! Mit starkem Duft
Wie reife Beeren würzt es rings die Luft -

Doch still! Der selten Farbenfolge Bann
Lockt aus der Flut schon einen Feind heran,
Strandbürtig Volk, verwegene nackte Knaben;
Ein jeder will das lichte Kleinod haben.
Hier wird Gefahr! Ein Geisterrecht gebrauch ich,
Ich winde mich um ihn, unmerkbar hauch ich
Die Flügel ihm zusammen o so leicht,
Dass er im Nu der dürren Rinde gleicht.
Ein Häscher stutzt schon, beugt sich zweifelnd vor,
Mit halben Blicken streifend Baum und Rohr;
Ein andrer findet Muscheln unterdessen.
Bald, schöner Schmetterling, bist du vergessen.
Nun lass dich erst mir hoher Lust beschauen!
In Flügelunterflächen, scheinbar grauen,
Rankt seltsam goldne Schrift, - Ein Netz von Zügen,
Die sich so zart und streng zusammenfügen
Wie leichter Sand auf klangbeseeltem Glas.
Zu welchem Wunder aber wird mir das!
Die goldne Schrift glänzt auf, - ich kann sie lesen!
Luft, Feuer, Wasser, Stein, mein eigenes Wesen
Erfahr ich schmerzentzückt zum ersten Mal -
Fort! Fort! Ich will kein Wissen keine Wahl!
Ein Heisses, Kreisendes will mich bezwingen,
Vom Geisterdienste los, muss ich mich ringen, -
Wohin? Ich seh es nicht, ich fühle nur:
Ein fremdes Reich lockt mich auf glühende Spur.
Hinunter schwingts. Mein Ätherblut wird wärmer,
Ich brenne, - halt! flieh nicht! bleib, goldner Schwärmer!
Nur einen Blick noch in Dein Zauberbuch! -
Er gaukelt weg, ihn hält kein Flehn, kein Fluch -

 

 

 

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Hans Carossa (15 december 1878  - 13 september 1956)

 

 

 


De Franse schrijver
François de La Rochefoucauld werd geboren op 15 december 1613 in Parijs. Zie ook alle tags voor François de La Rochefoucauld 
op dit blog.

 

 

Maximen:

 

 

“Alleen grote mannen kunnen zich grote gebreken veroorloven.”

 

“Bij het ouder worden wordt men zowel gekker als wijzer.”

 

“Twisten zouden niet lang duren als het ongelijk slechts aan één zijde was.”

 

 

 

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François de La Rochefoucauld (15 december 1613 - 17 maart 1680)

 

 

 

 

 

De Franse dichter Nicolas Gilbert werd geboren in Fontenoy-le-Château (Vosges) op 15 december 1750. Zie ook mijn blog van 15 december 2008 en ook mijn blog van 15 december 2009 en ook mijn blog van 15 december 2010.

 

 

Le poète malheureux (Fragment)

 

C'en est donc fait : déjà la perfide espérance
Laisse de mes longs jours vaciller le flambeau ;
A peine il luit encore, et la pâle indigence
M'entrouvre lentement les portes du tombeau.
Mon génie est vaincu : voyez ce mercenaire,
Qui, marchant à pas lourds dans un sentier scabreux,
Tombe sous son fardeau ; longtemps le malheureux
Se débat sous le poids, lutte, se désespère,
Cherchant au loin des yeux un bras compatissant :
Seul il soutient la masse à demi soulevée ;
Qu'on lui tende la main, et la vie est sauvée.
Nul ne vient, il succombe, il meurt en frémissant :
Tel est mon sort. Bientôt je rejoindrai ma mère,
Et l'ombre de l'oubli va tous deux nous couvrir.

Ô Rives de la Saône, où ma faible paupière
A la clarté des cieux commença de s'ouvrir,
Lieux où l'on sait au moins respecter l'innocence,
Vous ne me verrez plus ! Mon dernier jour s'avance,
Mes yeux se fermeront sous un ciel inhumain.
Amis !... vous me fuyez ?... cruels ! je vous implore,
Rendez-moi ces pinceaux échappés de ma main...
Je meurs... ce que je sens, je veux le peindre encore.

 

 

 

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Nicolas Gilbert (15 december 1750 – 16 november 1780)

Standbeeld in Fontenoy-Le-Château

 

 

 

 


De Amerikaanse schrijver en songwriter
Maxwell Anderson werd geboren op 15 december 1888 in Atlantic Pennsylvania. Zie ook mijn blog van 15 december 2008 en ook mijn blog van 15 december 2009 en ook mijn blog van 15 december 2010.

 

 

Atons Cat

 

The warmth and light, Kiss

all the land, and

Raising up my comforting

hand, placing a disk

to play their ghosts

to let them dance;

the feline hosts.

 

Nefertiti strokes the tail

as it coils around, slow

like a snail.

A pleasant purr, accents

the sentiment; Wine in abundant

Jugs, spiritual sediment.

 

Nairobi plains adjust to heat...

The Nile has her disciples

The sermon complete!

The fur of ancient Gods

Like silk, the sun bathes

The soul in mothers milk.

 

Accordingly like a conspired

kill, the heart gives up its

living thrills; into the afterworld

Where its guardian has kept,

Atons grace

Where the animal once slept.

 

 

 

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Maxwell Anderson (15 december 1888 – 28 februari 1959)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres, schrijfster en politiek activiste Muriel Rukeyser werd geboren op 15 december 1913 in New York. Zie ook mijn blog van 15 december 2008 en ook mijn blog van 15 december 2009 en ook mijn blog van 15 december 2010.

 

 

Myth

 

Long afterward, Oedipus, old and blinded, walked the

roads. He smelled a familiar smell. It was

the Sphinx. Oedipus said, 'I want to ask one question.

Why didn't I recognize my mother?' 'You gave the

wrong answer,' said the Sphinx. 'But that was what

made everything possible,' said Oedipus. 'No,' she said.

'When I asked, What walks on four legs in the morning,

two at noon, and three in the evening, you answered,

Man. You didn't say anything about woman.'

'When you say Man,' said Oedipus, 'you include women

too. Everyone knows that.' She said, 'That's what

you think.'

 

 

 

Painters

 

In the cave with a long-ago flare

a woman stands, her arms up. Red twig, black twig, brown twig.

A wall of leaping darkness over her.

The men are out hunting in the early light

But here in this flicker, one or two men, painting

and a woman among them.

Great living animals grow on the stone walls,

their pelts, their eyes, their sex, their hearts,

and the cave-painters touch them with life, red, brown, black,

a woman among them, painting.

 

 

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Muriel Rukeyser (15 december 1913 – 12 februari 1980)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Y.M. (Yannick) Dangre werd geboren in 1987 in Kapellen. Hij publiceerde in literaire tijdschriften als Het Liegend Konijn, Met Andere Zinnen en Deus Ex Machina. Dangre schreef onder meer pastiches op de Franse symbolisten en een hommage aan Hugo Claus. In Print is dead verscheen in 2009 een fragment uit Vulkaanvrucht, waaraan hij uiteindelijk drie jaar heeft gewerkt. In januari 2011 verscheen zijn debuutbundel Meisje dat ik nog moet.

 

 

Naoogst

Ik ben een veld met kloven, met nagelsporen
Van al wie mij bewerkt heeft en achteloos
Het zwellend onkruid met de spinnenwebben
Uit mijn hoofd trok.

Boven mij rusten de anderen, de avonden
Die zich met afgetrapte schoenen in mijn ziel
Planten en modder doen opspatten uit de voren
Van mijn melancholie.

In mijn aren hangt hun tijd te drogen,
Op kousenvoeten te vergaan van geduld,
Want mijn lijf van graan en gras is oud
En verschraald van zovele jaren
Grazen op mijn blakende naam.

 

 

 

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Y.M. Dangre (Kapellen, 1987)

Geschreven door Romenu om 19:48 Reageer op dit bericht

Gerard Reve, Boudewijn Büch, Hervé Guibert, Paul Eluard

De Nederlandse dichter en schrijver Gerard Reve werd op 14 december 1923 in Amsterdam geboren. Zie ook alle tags voor Gerard Reve op dit blog.

 

Uit: De Avonden

 

“Daarna nam hij een slok levertraan uit een fles op zijn schrijftafel, kleedde zich uit en sliep spoedig in.
Hij meende muziek te horen, maar telkens als de klanken bijna duidelijker werden, nam de wind in kracht toe en blies alle geluid weg. Even daarna liep hij langs de rivier.
In zijn hand had hij een bos bloemen in papier. Over het water kwam langzaam een grote witte zwaan op hem toezwemmen. Het dier klom moeizaam, maar toch vrij snel de steile walkant op en liep op hem af. Het was een gewone zwaan, zoals er in parken te zien zijn. De poten echter staken in damesschoenen, maar dit verontrustte hem niet.
Hij wilde iets zeggen, maar had geen stem. Toch voelde hij zich niet bevreesd. Het dier was nu vlak bij hem gekomen, strekte de hals uit, scheurde pikkend het papier van de bos en ging in de bloemen happen. Het waren sterke witte chrysanten. Elke pik bracht nieuwe beschadigingen teweeg. De witte kroonblaadjes woeien weg naar de rivier. Als ze boven het water waren gekomen, vormden ze een sneeuwstorm.

 

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Scene uit de speelfim uit 1989 met Thom Hoffman als Frits van Egters

 

 

 

Soms beet de vogel een hele bloem van de steel en spuugde die uit. Spoedig was de bos kaal. Frits wierp hem op de grond.
Toen kwam de kop van de vogel dichter bij hem. Eerst werd de kop aldoor groter, toen alleen het oog. Het oog groeide en naderde steeds dichter. Het was in een oogwenk zo groot als zijn eigen hoofd. Hij keek er in en werd geheel rustig. Hij wist, dat, wanneer hij zich niet verzette, dit zijn ondergang zou zijn, maar hij wilde niet weerstreven. Het dier zou hem doden, maar hij kreeg bij de aanblik van het oog, dat nu zo groot was, dat hij er zich in kon spiegelen, een gevoel van voldoening: het was hem onverschillig
Hij werd wakker, draaide zich om en probeerde zich de droom te herinneren, maar dat lukte niet. Hij herinnerde zich alleen, dat er een zwaan in was voorgekomen, sliep weer in en droomde die nacht niet meer.”

 

 

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Gerard Reve (14 december 1923 – 8 april 2006)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en televisiemaker Boudewijn Maria Ignatius Büch werd geboren op 14 december 1948 in Den Haag. Zie ook alle tags voor Boudewijn Büch op dit blog.

 

Uit: Het Carnaval Der Rouwenden

 

„Het is vijfenveertig jaar gelden dat ik een vriendje zag stikken in een pinda. Het klinkt banaal, maar zo is het precies gegaan. Mijn vriendje stierf voor mijn ogen en ik wist niet wat ik met mijn verdriet moest doen. Samen met al mijn klasgenoten zijn we later naar mijn opgebaarde vriendje gaan kijken. En we zwegen. We huilden ook niet. We durfden dat niet. Nog later brachten we hem naar de begraafplaats. Toen zijn kistje in de aarde zakte, bleven we zwijgen. We huilden nog steeds niet, omdat we dat nog steeds niet durfden. Ik denk nog vaak aan die gebeurtenis, vijfenveertig jaar geleden. Het was een raadsel dat we beleefden. We begrepen de dood niet en niemand die het ons uit kon leggen. En zo hoorde het. En zo hoort het naar mijn smaak eigenlijk nog steeds te zijn.

De dood verdient geen applaus. Moord heeft geen recht op een bloemenhulde. Rouw moet niet begeleid worden door voetballiederen. Dat vind ik en het zal wel een ouderwets standpunt zijn, want nu de dood van ons allemaal geworden is en live op de televisie wordt uitgezonden, is er geen plaats meer voor die verstilde woede vanbinnen.

Er is geen plek meer voor de slapeloze nachten met gepieker over het feit dat één man met een pistool van mooie lentedagen een hel kan maken. Een hel van uitzinnige rouw, van rouwenden met spandoeken, van waxinelichtjes en van boeketten, talloze boeketten.

En de ouderwetse rouwkaart valt nergens meer op de deurmat, de stilte van de kokosmat.

Begon vroeger de dood in de vestibule, nu is de rouw van de straat.

Het is zeker waar: de politiek moet aan de mensen teruggegeven worden. Zo heet dat tegenwoordig en daar ben ik het mee eens. Maar de dood moet op haar beurt weer terug naar zoals het vroeger was. Het sterven hoort niet op voorpagina te staan, de rouw mag geen jongen zijn die vanuit een lantaarnpaal schreeuwt. De rouwstoet is geen file van de dood. De teraardebestelling is geen gebeurtenis voor de Firma Kijkgraag.

Hoe nu verder? – is mij gevraagd. De politiek moet verder, de kussens Den Haag moeten worden opgeschud en de politiek moet weer van de straat worden. Dat heeft iedereen nu tot vervelens toe gezegd, beaamd en bepleit. En die noodzaak begrijp ik. Maar de dood moet van de straat af, het rouwbeklag moet van de spandoeken verwijderd worden en de gezichten van de mensen dienen weer stil verdriet uit te stralen. Zoals vroeger.“

 

 

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Boudewijn Büch (14 december 1948 – 23 november 2002)

 

 

 

 

De Franse schrijver Hervé Guibert werd geboren op 13 december 1955 in Saint-Cloud. Zie ook mijn blog van 14 december 2008 en ook mijn blog van 14 december 2009.en ook mijn blog van 14 december 2010.

 

Uit: Fou de Vincent

 

“L'être qui manque à ma vie : celui qui saura me battre ; j'ai cru longtemps qu'il sortirait de T., que ce serait un être compris dans lui qui s'en dédoublerait, mais il n'en a rien été ; j'ai cru longtemps que ce serait Vincent, mais il n'en est rien. Parfois je redoute la nécessité d'une notation, comme celle-ci, mais l'écriture fait aussitôt tomber ce qui en elle s'annonçait de tortueux : l'indicible.”

(…)

 

“Dans la nuit du 25 au 26 novembre, Vincent tombait d'un troisième étage en jouant au parachute avec un peignoir de bain. Il a bu un litre de téquila, fumé une herbe congolaise, sniffé de la cocaïne. Le retrouvant inanimé, ses camarades appellent les pompiers. Vincent se redressa brusquement, marcha jusqu'à sa voiture, démarra. Les pompiers le coursent, s'engouffrent dans son immeuble, montent avec lui dans l'ascenseur, pénètrent dans sa chambre, Vincent les injurie. Il dit " Laissez-moi me reposer ", eux : " Andouille, tu risques de ne jamais te réveiller. " Dans la chambre d'à côté, ses parents continuent de dormir. Vincent a foutu les pompiers dehors. Il s'est endormi comme un charme. À neuf heures moins le quart, sa mère le secoue pour l'envoyer au travail, il ne peut plus bouger d'un pouce, elle le transporte à l'hôpital. Le 27 novembre, prévenu par Pierre, je rendis visite à Vincent à Notre-Dame-du-Perpétuel-secours. Deux jours plus tard il mourait des suites d'un éclatement de la rate.”

 

 

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Hervé Guibert (14 december 1955 – 27 december 1991)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Paul Eluard werd geboren op 14 december 1895 in Saint Denis. Zie ook alle tags voor Paul Eluard op dit blog.

 

 

La mort, l’amour, la vie

 

J’ai cru pouvoir briser la profondeur de l’immensité
Par mon chagrin tout nu sans contact sans écho
Je me suis étendu dans ma prison aux portes vierges
Comme un mort raisonnable qui a su mourir
Un mort non couronné sinon de son néant
Je me suis étendu sur les vagues absurdes
Du poison absorbé par amour de la cendre
La solitude m’a semblé plus vive que le sang
Je voulais désunir la vie
Je voulais partager la mort avec la mort
Rendre mon cœur au vide et le vide à la vie
Tout effacer qu’il n’y ait rien ni vire ni buée
Ni rien devant ni rien derrière rien entier
J’avais éliminé le glaçon des mains jointes
J’avais éliminé l’hivernale ossature
Du voeu de vivre qui s’annule

 

Tu es venue le feu s’est alors ranimé
L’ombre a cédé le froid d’en bas s’est étoilé
Et la terre s’est recouverte
De ta chair claire et je me suis senti léger
Tu es venue la solitude était vaincue
J’avais un guide sur la terre je savais
Me diriger je me savais démesuré
J’avançais je gagnais de l’espace et du temps
J’allais vers toi j’allais sans fin vers la lumière
La vie avait un corps l’espoir tendait sa voile
Le sommeil ruisselait de rêves et la nuit
Promettait à l’aurore des regards confiants
Les rayons de tes bras entrouvraient le brouillard
Ta bouche était mouillée des premières rosées
Le repos ébloui remplaçait la fatigue
Et j’adorais l’amour comme à mes premiers jours.

 

Les champs sont labourés les usines rayonnent
Et le blé fait son nid dans une houle énorme
La moisson la vendange ont des témoins sans nombre
Rien n’est simple ni singulier
La mer est dans les yeux du ciel ou de la nuit
La forêt donne aux arbres la sécurité
Et les murs des maisons ont une peau commune
Et les routes toujours se croisent.
Les hommes sont faits pour s’entendre
Pour se comprendre pour s’aimer
Ont des enfants qui deviendront pères des hommes
Ont des enfants sans feu ni lieu
Qui réinventeront les hommes
Et la nature et leur patrie
Celle de tous les hommes
Celle de tous les temps.

 

 

 

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Paul Eluard (14 december 1895 - 18 november 1952)

Portret door Salvador Dali, 1929

 

 

 Zie voor nog meer schrijvers van de 14e december ook mijn vorige blog van vandaag.

 
Geschreven door Romenu om 19:36 Reageer op dit bericht

Shirley Jackson, Regina Ullmann, Andreas Mand, Charles Wolfe, Helle Helle, Marianne Fritz

De Amerikaans schrijfster Shirley Jackson werd geboren in San Francisco op 14 december 1919. Zie ook mijn blog van 14 december 2008 en ook mijn blog van 14 december 2009 en ook mijn blog van 14 december 2010.

 

Uit:The Lottery

 

“The morning of June 27th was clear and sunny, with the fresh warmth of a full-summer day; the flowers were blossoming profusely and the grass was richly green. The people of the village began to gather in the square, between the post office and the bank, around ten o'clock; in some towns there were so many people that the lottery took two days and had to be started on June 26th. but in this village, where there were only about three hundred people, the whole lottery took less than two hours, so it could begin at ten o'clock in the morning and still be through in time to allow the villagers to get home for noon dinner.

The children assembled first, of course. School was recently over for the summer, and the feeling of liberty sat uneasily on most of them; they tended to gather together quietly for a while before they broke into boisterous play, and their talk was still of the classroom and the teacher, of books and reprimands. Bobby Martin had already stuffed his pockets full of stones, and the other boys soon followed his example, selecting the smoothest and roundest stones; Bobby and Harry Jones and Dickie Delacroix-- the villagers pronounced this name "Dellacroy"--eventually made a great pile of stones in one corner of the square and guarded it against the raids of the other boys. The girls stood aside, talking among themselves, looking over their shoulders at the boys, and the very small children rolled in the dust or clung to the hands of their older brothers or sisters.

Soon the men began to gather, surveying their own children, speaking of planting and rain, tractors and taxes. They stood together, away from the pile of stones in the corner, and their jokes were quiet and they smiled rather than laughed. The women, wearing faded house dresses and sweaters, came shortly after their menfolk. They greeted one another and exchanged bits of gossip as they went to join their husbands. Soon the women, standing by their husbands, began to call to their children, and the children came reluctantly, having to be called four or five times. Bobby Martin ducked under his mother's grasping hand and ran, laughing, back to the pile of stones. His father spoke up sharply, and Bobby came quickly and took his place between his father and his oldest brother.“

 

 

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Shirley Jackson (14 december 1919 – 8 augustus 1965)

 

 

 

 

 

De Oostenrijks – Zwitserse dichteres en schrijfster Regina Ullmann werd op 14 december 1884 in St. Gallen geboren. Zie ook mijn blog van 14 december 2008 en ook mijn blog van 14 december 2010.

 

 

Erwachen

 

Ich lag in Dir noch unverzweigt,

Du tiefer Felsen einer Nacht;

so kalt wie Stein und trostesarm.

 

Da fühlt ich plötzlich, wie der Tag

Sich an dem Sein im Licht verfing

Und liebewarm und flammenhaft

Sich an die kleinsten Dinge hing.

 

Da war ich wach.

Doch war mir noch ein Silberklang,

Der sich an einem Zimbal schlug,

erhörbar,

und meines Engels Morgengang.




Im Mohnfeld zur Gewitterszeit

 

Ich ging im Mohnfeld zur Gewitterszeit

vor vielen Jahren —

und es war mein Kleid

von rotem Seidenstoff und mächtig weit ...

wie umgestülpter Mohn aus Seidenhaaren.

 

Und schlug ein Rad aus mir und deckt’das Feld

Vor den Gefahren

 

und rief als Zeugen mich der höhern Welt,

die mich auf dieses rote Feld bestellt

für diesen Tag vor ungezählten Jahren!

 

 

 

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Regina Ullmann (14 december 1884 – 6 jannuari 1961)

Hier met haar dochters 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Andreas Mand werd geboren op 14 december 1959 in Duisburg. Zie ook mijn blog van 14 december 2008.

 

Uit: Kleinstadthelden

 

„Es stimmte ja, daß die Briefkästen klapperten, wenn sich ein schwerer Lieferwagen vorbeizwängte, und es stimmte wohl auch, daß ein Vormieter seinen Beamtenstatus verloren hatte, weil die lieben Nachbarn den verfassungsfeindlichen Inhalt seines Wandschmuckes der Polizei gemeldet hatten. Das komische daran war, daß die achtundsiebzigjährige Vermieterin die skandalösen Bilder ganz genau beschreiben konnte.
Mein Vorhang war aus dem dichtesten Stoff, den das Kaufhaus liefern konnte. Die Tagesgardine war eine Dauerleihgabe der Vermieterin, die sie auch ständig waschen wollte, was ich aber zu vermeiden wußte, da es mit der Mühe des Fensterputzens verbunden war. Ich hatte kein einziges Bild an der Wand hängen, nur die Abfahrtzeiten der Bundesbahn.
Mein Wohngefährte Manfred war angestellter Steuerberater; wir sahen uns selten und störten uns fast nie. Wir belegten verschiedene Ecken in den häßlichen weißen Küchenregalen und dem komplett vereisten Kühlschrank. Wir aßen zu verschiedenen Zeiten und auch ganz verschiedene Sachen. Er aß Dosenfleisch, Dosenravioli, Heringsdip oder eine besonders widerliche einheimische Spezialität namens "Wurstebrot". Meine Kochkünste beschränkten sich auf Rührei mit Zwiebeln und Tomatenstückchen und eine atavistische Art, ein Schnitzel zu braten. Ich probierte alle Rezepte durch, die auf der blauen Haferflockenpackung standen.
Wenn Manfred und ich uns trafen, redeten wir wenig. Ich meine, wir verständigten uns schon, wer die nächste Klopapierrolle kaufen gehen sollte. Wir hatten ein echtes Sprachproblem, denn ich verstand seinen genuschelten, ländlichen Akzent genauso schlecht wie er meine fremdwortgespickte Hochsprachlichkeit, in die ich immer fiel, wenn mich einer nicht verstand.
Wir lebten nebeneinander in verschiedenen Welten. Er bügelte seine Hosen. Er trug jedes Oberhemd genau einen Tag und hängte es dann ungewaschen bis zur nächsten Woche an die Stange.“

 

 

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Andreas Mand (Duisburg, 14 december 1959)

 

 



De Ierse dichter
Charles Wolfe werd geboren op 14 december 1791 in Blackhall, County Kildare. Zie ook mijn blog van 14 december 2008.

 

 

To Mary

 

If I had thought thou couldst have died,

I might not weep for thee;

But I forgot, when by thy side,

That thou couldst mortal be:

It never through my mind had past

The time would e'er be o'er,

And I on thee should look my last,

And thou shouldst smile no more!

 

And still upon that face I look,

And think 'twill smile again;

And still the thought I will not brook,

That I must look in vain.

But when I speak—thou dost not say

What thou ne'er left'st unsaid;

And now I feel, as well I may,

Sweet Mary, thou art dead!

 

If thou wouldst stay, e'en as thou art,

All cold and all serene—

I still might press thy silent heart,

And where thy smiles have been.

While e'en thy chill, bleak corse I have,

Thou seemest still mine own;

But there—I lay thee in thy grave,

And I am now alone!

 

I do not think, where'er thou art,

Thou hast forgotten me;

And I, perhaps, may soothe this heart

In thinking too of thee:

Yet there was round thee such a dawn

Of light ne'er seen before,

As fancy never could have drawn,

And never can restore!

 

 

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Charles Wolfe (14 december 1791 – 21 februari 1823)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 14 december 2008.

  

De Deense schrijfster Helle Helle werd geboren als Helle Krogh Hansen in Nakskov op 14 december 1965.

 

De Oostenrijkse schrijfster Marianne Fritz werd als Marianne Frieß geboren op 14 december 1948 in Weiz in de Steiermark.

Geschreven door Romenu om 19:25 Reageer op dit bericht

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