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Berichten van 20 januari 2012 tot 21 januari 2012

Louis Menand, Ludwig Thoma, Egon Friedell, Imre Madách, Ludwig Jacobowski, Kristín Marja Baldursdóttir

De Amerikaanse schrijver en letterkundige Louis Menand werd geboren op 21 januari 1952 in Syracuse, New York. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010 en ook mijn blog van 21 januari 2011.


Uit: Why We Have College

“My first job as a professor was at an Ivy League university. The students were happy to be taught, and we, their teachers, were happy to be teaching them. Whatever portion of their time and energy was being eaten up by social commitments—which may have been huge, but about which I was ignorant—they seemed earnestly and unproblematically engaged with the academic experience. If I was naïve about this, they were gracious enough not to disabuse me. None of us ever questioned the importance of what we were doing.

At a certain appointed hour, the university decided to make its way in the world without me, and we parted company. I was assured that there were no hard feelings. I was fortunate to get a position in a public university system, at a college with an overworked faculty, an army of part-time instructors, and sixteen thousand students. Many of these students were the first in their families to attend college, and any distractions they had were not social. Many of them worked, and some had complicated family responsibilities.

I didn’t regard this as my business any more than I had the social lives of my Ivy League students. I assigned my new students the same readings I had assigned the old ones. I understood that the new students would not be as well prepared, but, out of faith or ego, I thought that I could tell them what they needed to know, and open up the texts for them. Soon after I started teaching there, someone raised his hand and asked, about a text I had assigned, “Why did we have to buy this book?”


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Louis Menand (Syracuse, 21 januari 1952)





De Duitse dichter en schrijver
Ludwig Thoma werd geboren op 21 januari 1867 in Oberammergau. Zie ook
alle tags voor Ludwig Thoma op dit blog.



Das Abenteuer des Gymnasiallehrers

In Freising lebte ein Professer,

Der nicht aus Zufall Josef hieß;

Nein, er verdient den Namen besser

Durch alles, was er unterließ.

Ein Philolog’ und deutscher Gatte,

Kannt’ er die Liebe nur als Pflicht,

Die Zweck zur Volksvermehrung hatte,

Doch keine andern Reize nicht.

Nun hörte er von den Kollegen,

Wie man in München sich ergötzt.

Er war schon im Prinzip dagegen,

Und war im Vorhinein verletzt.

Er suchte gleich in diesen Bildern

Den eigentlichen Wesenskern,

Um sie mit Abscheu dann zu schildern;

Denn alles andre lag ihm fern.

Doch als er sich damit befaßte,

Beschloß er auch, dorthin zu gehn,

Um dieses Treiben, das er haßte,

Sich einmal gründlich anzusehn.

Und so kam Josef an die Stätte,

Wo Bacch- und Venus sich vereint,

Wo unsre Scham – wenn man sie hätte –

Am Grabe unsrer Unschuld weint.

An hundert hochgewölbte Büsten

Umtanzen uns und drängen her,

Und will man hier sich recht entrüsten,

So sieht man dort schon wieder mehr.

Die Sittlichkeit ist hier nur Fabel,

Und jeder merkt, hier weilt sie nie.

Das Auge schweift bis an den Nabel,

und weiter schweift die Phantasie.

Ein Rausch kommt über Josefs Sinne,

Und ihn ergreift ein Schönheitsdurst.

Mit einmal sind ihm deutsche Minne

Und deutsche Treue ziemlich wurst.



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Ludwig Thoma (21 januari 1867 – 26 augustus 1921)




De Oostenrijkse schrijver en kunsthistoricus
Egon Friedell werd op 21 januari 1878 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010 en ook mijn blog van 21 januari 2011..


Uit: Kulturgeschichte der Neuzeit


“
Gestern noch gab es kein Aluminium, wußte niemand, was Aluminium sei; heute weiß es jeder, muß jeder davon wissen und von nun an mit diesem neuen Wort oder Zeichen namens Al rechnen; nichts ist so wirklich wie diese zwei Buchstaben Al. Durch einen ganz ähnlichen Prozeß wird ein Mensch in den Augen der anderen zum Genie. Ein Individuum ist über Nacht ein Begriff geworden! Das ist ein ebenso großes Mysterium wie die Geburt oder irgendein anderes Schöpfungswunder der Natur. Der grobe Intellekt des Durchschnittsmenschen mag noch so wenig von Begriffen wie Sokrates, Luther oder Caesar wissen, er mag von ihnen eine noch so einseitige oder schiefe Vorstellung besitzen: etwas weiß er doch von ihnen, irgendein Bild von ihnen trägt er in seinem Herzen, sie befinden sich im Schatz seiner Assoziationen so gut wie die Kennworte für seine täglichen Gebrauchsgegenstände. Weiß er denn von den anderen Dingen mehr? Er hat von den Begriffen Zucker oder Licht eine ebenso präzise und richtige Kenntnis wie von den Begriffen Shakespeare und Kant. Aber er gebraucht sie alle miteinander: reduziert, ungenau, falsch, und dennoch sind sie für ihn Mittel, sich in der Welt zurechtzufinden und ein wenig klüger zu werden. In dem Augenblick, wo eine Naturkraft ans Licht getreten, vom Bewußtsein der Menschen erkannt worden ist, findet sich auch ein Wort für sie, meist ein unzutreffendes, zufälliges, aber es handelt sich ja nicht um Worte. Man versuche aus dem Denkvermögen auch des einfachsten Menschen die Begriffe Elektrizität oder Bismarck zu streichen. Beides ist gleich unmöglich, er wird mit diesen Worten beinahe geboren, sie drängen sich ihm unwillkürlich auf die Lippen, sie sind da, weil die realen wahrhaften Dinge, die ihnen entsprechen, da sind. Wenn er diese Begriffe nicht hätte, so wäre er eines Bruchteils der Verständigungsmöglichkeit mit seinen Mitmenschen beraubt; er wäre ein partieller Taubstummer. Man kann daher recht wohl die Erklärung wagen: groß ist ein Mensch in dem Augenblick, wo er ein Begriff geworden ist.”



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Egon Friedell (21 januari 1878 – 16 maart 1938)





De Hongaarse schrijver
Imre Madách werd geboren op 21 januari 1823 in Dolná Strehová in het huidige Slowakije. Zie ook alle tags voor Imre Madách op dit blog.


Uit:
Tragedy Of The Man (Vertaald door Ottó Tomschey)


(The spirits of stars rolling single, double star spheres, comets and nebulae of different size and colour rush in front of the throne. Music of spheres in a subdued voice.)

ANGELS’ CHOIR

What a stately flare-ball’s coming

In its brightness pretentiously,

Though it serves to a modest group

Of stars just now unconsciously.

Like a lamp of glimmery light

This tiny star twinkles only

Yet millions of creatures

Are living on its globe lonely. -

Two balls fight against each other

To disjoint and to encounter

And this struggle is the grand curb

In its orbit it to govern. -

That will rush down with a thunder,

You look at it with some fearing,

In its bosom millions find

Happiness and peaceful being. -

How simple’s it - though it some time

Will be lustrous star of the love,

As solace to the earthly life

Be it protected from above. -

There are small worlds all to be born,

Here’s the coffin for extinction,

Warning voice to all conceited

For despondings’ stimulation. -

Disturbing all comes the comet

With exorbitant appearing,

And its path becomes just order’d

When hears the Lord’s voice of warning. -

Come along, thou young nice spirit

With your globe that’s always changing,

Who both sorrow and the light-pall

With a white guise are exchanging.

Be bless’d by God! And go ahead

Without disbar: that is your fate,

In your tiny quiet realm

Great ideas will militate.

Though smile and tear like the winter

And like spring will you inundate,

Light and shade will be together

On it the Lord’s favour and rage.

(Spirits of stars marched off.)

GABRIEL ARCHANGEL

Thou, who the endless space have measur’d

And created in it the Substance,
Thou, who by one word generated

All the mightiness and the distance:

Hosanna be to Thee, Thought! (Throws himself down.)



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Imre Madách (21 januari 1823 – 5 oktober 1864)

Beeld in de Hungarian Cultural Garden in Cleveland Ohio




De Duitse dichter en schrijver Ludwig Jacobowski werd geboren op 21 januari 1868 in Strzelno (Strelno). Zie ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010 en ook mijn blog van 21 januari 2011.


Nach Hause


Das macht die Sommernacht so schwer:

Die Sehnsucht kommt und setzt sich her

und streichelt mir die Wange.

Man hat so wunderlichen Sinn;

man will wohin, weiß nicht wohin,

und steht und guckt sich bange.

Wonach?

Die Fackel in der Hand,

so weist die Sehnsucht weit ins Land,

wo tausend Wege münden.

Ach! einen möchte ich schon geh’n,

»Nach Hause!« müßte drüber steh’n. -

O Herz, nun geh’ ihn finden!



Mein Spiegel...

Mein Spiegel gibt mir trübe Kunde!

Er redet mir nicht nach dem Munde.

Ein Affe halb und halb ein Faun,

So ist mein Antlitz anzuschau'n.

Vom Neger habe ich Stirn und Haare,

Die Augen gab mir ein Tartare,

Und meine Nase, gross und dick,

Trug tief in Asien ein Kalmück.



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Ludwig Jacobowski
(21 januari 1868 – 2 december 1900)





De IJslandse schrijfster
Kristín Marja Baldursdóttir werd geboren op 21 januari 1949 in Hafnarfjörður. Zie ook
alle tags voor Kristín Marja Baldursdóttir op dit blog.


Uit:
Das Lachen der Seemöwe (Vertaald door Coletta Bürling)


“Am Ostermorgen, als Agga mit der Aprilsonne im Nacken auf der alten Steinpier stand und die Flundern im seichten Ufer mit Steinen zu treffen versuchte, bekam sie dieses merkwürdige Prickeln in den Bauch, das die Erwachsenen bekommen, wenn sie verliebt sind oder irgendein fürchterliches Gebräu getrunken haben. Allerdings hatte sie weder das eine noch das andere ausprobiert und deshalb glaubte sie, das Gefühl sei ein Vorzeichen großer Ereignisse, denn genauso ging es Kidda im Keller immer, wenn Orkane oder Vulkanausbrüche im Anzug waren, und außerdem konnte sie plötzlich und unvermittelt Lemurengeruch wittern, was unweigerlich Tod ankündigte. Agga schnupperte, konnte aber nichts anderes riechen als den penetranten Geruch von Seetang.
Gelbe Strahlen erleuchteten die glatte, graue Meeresoberfläche im Hafenbecken, und im Ort herrschte Grabesstille. Nur der Rauch aus den Häusern, die zum Teil halbversteckt in den Lavamulden kauerten, deutete darauf hin, daß manche bereits auf den Beinen waren. Die Uhr am Kirchturm zeigte gut zehn, und bald würden sich die Männer mit Schlägermützen und in abgewetzten Sonntagsanzügen am Hafen einfinden und mit den Händen in den Hosentaschen die alte Leier über mageren Fischfang, Reaktionäre und die verdammten Kommunisten anstimmen.
Die Möwen am Ufer kreischten laut an diesem Auferstehungstag des Gottessohnes, und Aggas Magen rumorte, als hätte sich dort ein Poltergeist angesiedelt.
Daß die Übelkeit von dem riesigen Schokoladenosterei herrühren könnte, das sie sich noch vor Sonnenaufgang einverleibt hatte, kam ihr nicht in den Sinn, sie glaubte eher an das Vorzeichen, spürte aber das Bedürfnis, aufzustoßen oder sich über einen Küchenhocker zu legen, um sich von Blähungen und Bauchschmerzen zu befreien. Sie trottete die alte Steinpier wieder zurück, über die Brücke, die über den Bach führte und hielt sich bis nach Hause den Bauch.”



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Kristín Marja Baldursdóttir (Hafnarfjörður, 21 januari 1949)




Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 17 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2.
Geschreven door Romenu om 19:15 Reageer op dit bericht

Edward Hirsch, Nazim Hikmet, Guy Helminger, Egon Bondy, Axel Hacke

De Amerikaanse dichter en letterkundige Edward Hirsch werd geboren op 20 januari 1950 in Chicago. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.en ook mijn blog van 20 januari 2011.

 

 

Fall  

 

Fall, falling, fallen. That's the way the season

Changes its tense in the long-haired maples

That dot the road; the veiny hand-shaped leaves

Redden on their branches (in a fiery competition

With the final remaining cardinals) and then

Begin to sidle and float through the air, at last

Settling into colorful layers carpeting the ground.

At twilight the light, too, is layered in the trees

In a season of odd, dusky congruences—a scarlet tanager

And the odor of burning leaves, a golden retriever

Loping down the center of a wide street and the sun

Setting behind smoke-filled trees in the distance,

A gap opening up in the treetops and a bruised cloud

Blamelessly filling the space with purples. Everything

Changes and moves in the split second between summer's

Sprawling past and winter's hard revision, one moment

Pulling out of the station according to schedule,

Another moment arriving on the next platform. It

Happens almost like clockwork: the leaves drift away

From their branches and gather slowly at our feet,

Sliding over our ankles, and the season begins moving

Around us even as its colorful weather moves us,

Even as it pulls us into its dusty, twilit pockets.

And every year there is a brief, startling moment

When we pause in the middle of a long walk home and

Suddenly feel something invisible and weightless

Touching our shoulders, sweeping down from the air:

It is the autumn wind pressing against our bodies;

It is the changing light of fall falling on us.

 

 

 

 

I'm Going to Start Living Like a Mystic    

 

Today I am pulling on a green wool sweater

and walking across the park in a dusky snowfall.

 

The trees stand like twenty-seven prophets in a field,

each a station in a pilgrimage—silent, pondering.

 

Blue flakes of light falling across their bodies

are the ciphers of a secret, an occultation.

 

I will examine their leaves as pages in a text

and consider the bookish pigeons, students of winter.

 

I will kneel on the track of a vanquished squirrel

and stare into a blank pond for the figure of Sophia.

 

I shall begin scouring the sky for signs

as if my whole future were constellated upon it.

 

I will walk home alone with the deep alone,

a disciple of shadows, in praise of the mysteries.

  

 

 

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Edward Hirsch (Chicago, 20 januari 1950)

 

 

 

 

De Turkse schrijver Nazim Hikmet werd op 20 januari 1902 geboren in Thessaloniki. Zie ook alle tags voor Nazim Hikmet op dit blog.

 

 

Heute ist Sonntag

 

Heute haben sie mich das erste Mal in die Sonne hinausgelassen.
Ich bin das erste mal in meinem Leben
so sehr verwundert darüber das der Himmel so sehr weit weg von mir ist so sehr blau ist so sehr großflächig ist
ohne mich zu rühren stand ich da.

 

Danach setze ich mich mit Ehrfurcht auf die Erde,
meinen Rücken lehnte ich an die Wand.
In diesem Moment dachte ich weder an das Fallen der Wellen, noch an Streit, noch Freiheit, noch an meine Frau.

 

Die Erde, die Sonne und ich... Ich bin überglücklich...

 

 

 

Vertaald door Inga Schnekenburger

 

 

 

Über dem Meer die bunte Wolke

 

Über dem Meer die bunte Wolke
Darauf das silberne Schiff
Darinnen der gelbe Fisch

 

In der Tiefe blauer Tang
An der Küste ein nackter Mann
Der steht da und überlegt

Soll ich die Wolke sein?


Oder das Schiff?
Oder der Fisch?
Oder vielleicht der Tang?

Weder noch!


Das Meer musst du sein,
mein Sohn!

Mit seiner Wolke,


Mit seinem Schiff,
Mit seinem Fisch,
Mit seinem Tang

 

 

 

Vertaald door Rana Talu

 

 

 

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Nazim Hikmet (20 januari 1902 – 3 juni 1963)

 

 

 

 

De Duitse (Luxemburgse) schrijver Guy Helminger werd geboren op 20 januari 1963 in Esch-sur-Alzette. Zie ook alle tags voor Guy Helminger op dit blog.

 

Uit: Die Bahnfahrt

 

 "Ich bin berühmt", sagte er in die Gruppe von Schülerinnen hinein, die an der Tür in der Straßenbahn stand. Und keines von den Mädchen wußte, wen der Junge meinte, welches von ihnen er angesprochen hatte. An den Fenstern schlierten die Häuserreihen vorbei, schwüles, lichtnasses Gemäuer klatschte ans Glas. Der Junge aber war ihnen gleich beim Einsteigen aufgefallen. Sie hatten gelacht, herumgealbert, den Jungen mit keinem Wort erwähnt, aber allen war klar, daß er neben ihnen stand. Sie redeten laut, sie redeten über Lehrer Schippan, der beim Sprechen wieder gesprudelt und gespuckt hatte, so daß Andy in der ersten Reihe den Regenschirm aufgespannt hatte, aber eigentlich redeten sie über den Jungen, schielten in seine Richtung.
Eine kurzatmige Frauenstimme schnitt aus den Lautsprechern in ihr Gespräch, verteilte sich in gleichmäßigen Abständen in der Bahn. Fahrgäste zogen sich von ihren Sitzplätzen, schaukelten auf die Tür zu. Für einen Moment, eine Woge von Gesichtern tänzelte hinter ihnen, verloren die Schülerinnen den Jungen aus dem Blick. Gefleckte Hemden; ein feuchter Geruch über den Schultern schwappte auf sie zu. Irgendwo dahinter war der Junge. Dann sprühten Bremsgeräusche unter ihnen, und eines der Mädchen verzog seinen Mund, bis die Bahn endlich hielt. Kleider wischten an ihnen vorbei, und das Mädchen, das seinen Mund verzogen hatte, klemmte die Daumen zwischen seinen Fingern ein. Die anderen schauten nach draußen auf die verkerbten Bänke der Haltestelle und nickten. Sie waren sich nicht sicher, was sie erwarteten, aber etwas würde passieren. Dann schloß sich die Tür wieder, und wie aus einem Leib lachten die Mädchen los. Der Junge war nicht ausgestiegen, hielt sich an der Metallstange neben der gegenüber liegenden Tür fest und sah zu ihnen herüber.“

 

 

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Guy Helminger (Esch-sur-Alzette, 20 januari 1963)

 

 

 

 

 

De Tsjechische dichter, schrijver en filosoof Egon Bondy werd geboren op 20 januari 1930 in Praag. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.en ook mijn blog van 20 januari 2011.
 

 

Tractors

I ride around in my tractor
I ride it up and down
It’s my second day
who knows what next week will bring
I like tractors
here on the farm
and the boys from the station
stand tall and firm

 

 

 

Twenty


At the age of twenty today
you feel like vomiting all day
But those that are forty of age
have even more to spew at that stage
Only those that reach sixty, senility at hand
can go off peacefully to slumber land

 

 

 

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Egon Bondy (20 januari 1930 – 9 april 2007)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Axel Hacke werd geboren op 20 januari 1956 in Braunschweig. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.en ook mijn blog van 20 januari 2011.
 

Uit: Auf mich hört ja keiner

 

„Manchmal begegnet einem ein schönes, unbekanntes Wort so unverhofft, wie man bei einem Spaziergang durch den Dschungel vielleicht plötzlich einem seltenen und schillernd bunten Schmetterling gegenübersteht.

So geschah es mir, als ich vom Mittagessen in mein Büro zurückkehrte und ein Eilt!-Eill!-Fax auf meinem Schreibtisch vorfand, abgesandt vom Sekretär des Herrn O., eines berühmten und bedeutenden Mannes, mit dem ich am nächsten Morgen verabredet war. Herr O., teilte mir sein Sekretär mit, könne unseren Termin leider nicht einhalten – und zwar »wegen einer plötzlichen Erkrakung«.

Fassungslos bedachte ich das Schicksal des O., welches so unerwartet über ihn hereingebrochen war. Eine Erkrakung! Schlimm wäre ja schon eine unvorhergesehene Erkrankung gewesen. Aber eine Erkrakung? Das klang wie etwas Unheilbares, Nichtwiederrückgängig zumachendes.

Ich stellte mir vor, wie O. noch sein Frühstück gemeinsam mit der Ehefrau verzehrte, die Hand mit der Marmeladensemmel zum Mund führte... Wie aber dann im Laufe des Vormittags aus eben dieser Hand und dem dazugehörigem Arm ein Tentakel wurde mit Saugnäpfen sonder Zahl, wie auch der andere Arm sowie die Beine sich in Fangarme verwandelten, wie der Mund zu einem Schnabel wurde, der ganze O. zu einem schleimig-weichen Polypen, ein erkrakter Mann, der seine Umgebung anstarrt »mit seinem haßerfüllten, menschenähnlichen Augen, während seine pneumatische Haut von Grau zu Violett wechselt, seine Saugorgane auf- und zuklappen, aus seinem Maul Wasserstrahlen sprudeln«, getreu Vilém Flussers Krakenbeschreibung in seinem Buch Vampyrotheutis infernalis.

Gut, daß man die Verabredung noch abgesagt hatte, dachte ich, sonst hättest du mit ihm kämpfen müssen, wie einst die Besatzung der »Nautilus« in Jules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer mit dem Kalmar kämpfen mußte. Oder du wärst von ihm verzehrt worden wie Odysseus' Freunde von der zwölffüßigen, sechsköpfigen Skylla verzehrt wurden, »das Ärgste von allem, was je meine Augen gesehen«, berichtete Odysseus.

Dann dachte ich an Alfred Polgars Geschichte über das Urich. Polgar blieb einmal beim flüchtigen Zeitungslesen an einem Satzstück hängen, das lautete: »... so spürt das Urich sich seiner übermächtigen Leidenschaften beraubt...«

 

 

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Axel Hacke (Braunschweig, 20 januari 1956)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 17 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2. en eveneens deel 3.
Geschreven door Romenu om 19:11 Reageer op dit bericht

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