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Berichten van 31 mei 2017 tot 1 juni 2017

Patrick Besson, John Masefield, Ferdinand Raimund, Peter de Mendelssohn, Colleen McCullough, Macedonio Fernández, Elena Ferrante, Sophie Hannah

De Franse schrijver en journalist Patrick Besson werd geboren op 1 juni 1956 in Montreuil. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en alle tags voor Patrick Besson op dit blog.

Uit:La mémoire de Clara

„La lumière d’automne l’a toujours rendue, rendue, rendue quoi? Elle ne sait plus. Elle regarde la rue Alphonse Karr. Il y a de l’eau qui tombe du ciel comme hier. Comment s’appelle l’eau qui tombe du ciel ? Elle sait : la pluie. Elle sourit. Il y a des choses qui lui reviennent de temps en temps, ça fait plaisir. C’est comme pour l’ascenseur. Une fois sur deux, elle sonne chez un copropriétaire, croyant appeler l’ascenseur. L’autre ouvre la porte. Un homme petit et chauve. Il sourit. À moins qu’il ne soupire. C’est un peu les deux. Il la ramène doucement devant la cabine d’ascenseur. Elle s’excuse : « Ah oui, pardon. » Il dit : « De rien, Mademoiselle Bruti. » Il lui donne son nom de jeune fille, celui sous lequel elle était connue et restera dans les livres d’Histoire de la cinquième République française. Personne ne l’a jamais appelée Madame Brancusi, sauf elle-même quand elle se regardait, il y a cinquante-trois ans, dans les miroirs de l’Élysée, ancienne demeure des présidents français avant que le Palais ne soit préempté par l’émir du Qatar et ne devienne le musée national du football français, le bureau du général De Gaulle et de Georges Pompidou étant consacré aux coupes gagnées par le PSG avant son rachat par l’émirat en 2011. Mais il y a aussi des jours, de moins en moins nombreux il est vrai, où Clara, pour l’ascenseur de la rue Alphonse Karr, ne se trompe pas. Les deux portes s’ouvrent comme la caverne d’Ali Baba. Elle est aussi heureuse que si elle recevait, une nouvelle fois, une Victoire de la musique. Quant à la lumière d’automne, elle se souvient maintenant de ce que ça la rendait : heureuse. C’est le soleil qui l’attriste. Pourquoi, alors, s’est-elle installée dans cette ville du sud dont le nom va lui revenir ? Pas Cannes, car elle n’a vu personne qu’elle  connaît  monter des marches. Mais connaît-elle encore les gens qu’elle connaît ? C’est un mot anglais. Une glace. Ice. Avec une lettre devant, mais quelle lettre ? Il faudrait qu’elle se concentre mais elle préfère regarder la, la, elle le savait tout à l’heure : la pluie, voilà.
Nice. Elle est à Nice. Elle est contente, elle s’est souvenue de deux choses : Nice et … Zut, elle a oublié la première. Il faut qu’elle écrive ses mémoires avant de perdre ses souvenirs. Non: ses souvenirs avant de perdre la mémoire. Elle doit appeler Aurélia, elles sont amies depuis si longtemps. Clara lui a piqué plusieurs mecs, ça crée des liens entre filles. »

 

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Patrick Besson (Montreuil, 1 juni 1956)

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Edward Masefield werd geboren op 1 juni 1878 in Ledbury, in Herefordshire. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor John Masefield op dit blog.

 

Evening - Regatta Day

Your nose is a red jelly, your mouth's a toothless wreck,
And I'm atop of you, banging your head upon the dirty deck;
And both your eyes are bunged and blind like those of a mewling pup,
For you're the juggins who caught the crab and lost the ship the Cup

He caught a crab in the spurt home, this blushing cherub did,
And the Craigie's Whaler slipped ahead like a cart-wheel on the skid,
And beat us fair by a boat's nose though we sweated fit to start her,
So we are playing at Nero now, and he's the Christian martyr.

And Stroke is lashing a bunch of keys to the buckle-end a belt,
And we're going to lay you over a chest and baste you till you melt.
The Craigie boys are beating the bell and cheering down the tier,
D'ye hear, you Port Mahone baboon, I ask you, do you hear?

 

 

The Golden City of St. Mary

Out beyond the sunset, could I but find the way,
Is a sleepy blue laguna which widens to a bay,
And there's the Blessed City -- so the sailors say --
      The Golden City of St. Mary.

It's built of fair marble -- white -- without a stain,
And in the cool twilight when the sea-winds wane
The bells chime faintly, like a soft, warm rain,
      In the Golden City of St. Mary.

Among the green palm-trees where the fire-flies shine,
Are the white tavern tables where the gallants dine,
Singing slow Spanish songs like old mulled wine,
      In the Golden City of St. Mary.

Oh I'll be shipping sunset-wards and westward-ho
Through the green toppling combers a-shattering into snow,
Till I come to quiet moorings and a watch below,
      In the Golden City of St. Mary.

 

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John Edward Masefield (1 juni 1878 – 12 mei 1967)
Portret door Rudolph Sauter, 1923 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Ferdinand Raimund werd geboren op 1 juni 1790 in Wenen. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Ferdinand Raimund op dit blog.

Uit: Die unheilbringende Krone

Phalarius (tritt mit wild zurückschauenden Blicken hastig ein, er trägt ein Pantherfell über dem Rücken und ist mit Bogen und Pfeil bewaffnet).

Bin ich denn noch nicht weit genug gezogen,
Verräterische Stadt, die mich betrogen?
Wird auch des Waldes düstre Einsamkeit
Durch deines Jubels frechen Schall entweiht?
(Die letzten Worte des Jubelchores erklingen wieder:
»Herrsch' Kreon in Agrigent.«
Herrsch' nur Kreon, Volk, jauchz' die Kehle wund,
Ihr zwingt das Glück zu keinem ew'gen Bund.
Prahlt, Lügner, mit der Kron', die ich erkämpft,
Da nur mein Mut des Krieges Glut gedämpft.
Mich laßt aus Undank meinen Purpur weben,
Ihn färben mit dem ausgeströmten Leben.
Das ich vergeudet am ersiegten Strand,
Den Lorbeer brechend mit der blut'gen Hand.
Glaubt ihr, ich hab' für Agrigent gestritten,
Damit der Rat, nach ungerechten Sitten,
Das Reich verkauft an den unmünd'gen Knaben,
Auf das nur ich ein wahrhaft Recht kann haben?
Denn ist er auch dem Thron verwandt durch Blut,
Bin ich es würd'ger noch durch Heldenmut.
Ich glaub' nicht, was des Tempels Diener sagten,
Als schlau sie Jupiters Orakel fragten,
Ob mir, ob wohl Kreon das Reich gehört;
Es hab' der Gott sich donnernd drob' empört,
Daß ich's gewagt, als meiner Siege Lohn,
Zu fordern Agrigentens goldnen Thron,
Und ausgesprochen unter ew'gen Blitzen;
»Ich dürfe nie ein Reich der Welt besitzen,
Und Agrigent kann dann nur Glück erringen,
Wird auf dem Thron Kreon das Zepter schwingen.«
So logen sie, als ich zurückgekehrt,
Aus blut'ger Schlacht zum heißerkämpften Herd,
So logen sie, von aller Scham entwöhnt,
Als Siegesdank fand ich Kreon gekrönt.
Da außen ich des Landes Feind bekriegt,
Hat eigner mich im Innern hier besiegt.
Drum will ich fliehn aus dir, verhaßtes Land,
Doch nimm den Schwur als dräuend Unterpfand,
Daß ich noch einmal zu dir wiederkehre,
Zu rächen die durch Trug geraubte Ehre.

 

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Ferdinand Raimund (1 juni 1790 - 5 september 1836)
Affiche voor een opvoering in Gutenstein, 2007

 

 

De Duitse schrijver, essayist, journalist, biograaf en uitgever Peter de Mendelssohn werd op 1 juni 1908 in München geboren. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Peter de Mendelssohn op dit blog.

Uit: Das zweite Leben

„Die Sozialdemokraten würden ebensowenig zu sagen haben, auch von ihnen saß die Hälfte schon im Gefängnis, die andere Hälfte würde den Mund nicht aufmachen, wenn es darauf ankäme. Wer würde seinen Mund aufmachen? Wer würde auftreten gegen die Tyrannei der Mörder, Diebe, Lügner und Betrüger? Wer würde seine Stimme gegen diese falschen Propheten erheben? Wer anders konnte in dieser Stunde noch helfen, als Gott?
Gott - - ich wußte wenig oder gar nichts von Gott. Ich kannte ihn kaum. war ich je in Seinem Hause gewesen? Ich war Protestant, wenn mich diese Welt auch zum Juden stempeln wollte. Ja, ich war protestantisch, auch meine Frau und mein Kind waren es. Aber in der Tiefe meines Herzens, so dachte ich während der wenigen, kostbaren Augenblicke in dieser würfelförmigen Zelle, bin ich ebensowenig Protestant wie Jude. Nein, ich kannte es nicht, das Antlitz des Judengottes, ich kannte Ihn nicht, ebensowenig aber kannte ich den Gott Martin Luthers. Trotzdem kannte ich Gott. Einmal hatte ich Ihn sogar recht gekannt, damals, als ich am sinkenden Abend durch die Felder ging, als Friede und Ruhe über meinen Tal lagen und auch mein Herz voll Frieden und Ruhe war. Da hatte ich Ihn kennengerlernt. Ich hatte Ihn nicht vergessen.
Als ich nun mein kleines Kreuz in den Kreis malte, der der katholischen Kirche zugehörte, da schämte ich mich sehr. Rasch faltete ich den Zettel zusammen und steckte ihn in den blauen Umschlag. Ich wußte nicht einmal, wie die Leute hießen, denen ich meine Stimme gegeben hatte. Aber auf jeden Fall glaubten sie an Gott. Wahrscheinlich würden sie in den kommenden Tagen wenig zu sagen haben, vielleicht gar nichts. Das würde ihnen aber wenig ausmachen. Sie würden weiter an Gott glauben.“

 

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Peter de Mendelssohn (1 juni 1908 – 10 augustus 1982)
Gezicht op de Marienplatz in München door Charles Vetter, 1912

 

 

De Australische schrijfster Colleen McCullough werd geboren op 1 juni 1937 in Wellington. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en eveneens alle tags voor Colleen McCullough op dit blog.

Uit: The Thorn Birds

“You bloody little bastards!”
Jack and Hughie scrambled to their feet and ran, the doll forgotten; when Frank swore it was politic to run.
“If I catch you flaming little twerps touching that doll again I’ll brand your shitty little arses!” Frank yelled after them.
He bent down and took Meggie’s shoulders between his hands, shaking her gently.
“Here, here there’s no need to cry! Come on now, they’ve gone and they’ll never touch your dolly again, I promise. Give me a smile for your birthday, eh?”
Her face was swollen, her eyes running; she stared at Frank out of grey eyes so large and full of tragedy that he felt his throat tighten. Pulling a dirty rag from his breeches pocket, he rubbed it clumsily over her face, then pinched her nose between its folds.
“Blow!”
She did as she was told, hiccuping noisily as her tears dried. “Oh, Fruh-Fruh-Frank, they too-too-took Agnes away from me!” She sniffled. “Her huh-huh-hair all falled down and she loh-loh-lost all the pretty widdle puh-puh-pearls in it! They all falled in the gruh-gruh-grass and I can’t find them!”
The tears welled up again, splashing on Frank’s hand; he stared at his wet skin for a moment, then licked the drops off.
“Well, we’ll have to find them, won’t we? But you can’t find anything while you’re crying, you know, and what’s all this baby talk? I haven’t heard you say ‘widdle’ instead of ‘little’ for six months! Here, blow your nose again and then pick up poor… Agnes? If you don’t put her clothes on, she’ll get sunburned.”
He made her sit on the edge of the path and gave her the doll gently, then he crawled about searching the grass until he gave a triumphant whoop and held up a pearl.
“There! First one! We’ll find them all, you wait and see.”
Meggie watched her oldest brother adoringly while he picked among the grass blades, holding up each pearl as he found it; then she remembered how delicate Agnes’s skin must be, how easily it must burn, and bent her attention on clothing the doll. There did not seem any real injury. Her hair was tangled and loose, her arms and legs dirty where the boys had pushed and pulled at them, but everything still worked. A tortoise-shell comb nestled above each of Meggie’s ears; she tugged at one until it came free, and began to comb Agnes’s hair, which was genuine human hair, skillfully knotted onto a base of glue and gauze, and bleached until it was the color of gilded straw."

 

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Colleen McCullough (1 juni 1937 – 29 januari 2015)
Hier met de hoofdrolspelers uit de tv-serie Richard Chamberlain en Rachel Ward

 

 

De Argentijnse schrijver Macedonio Fernández werd geboren op 1 juni 1874 in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 1 juni 2009 en ook mijn blog van 1 juni 2010.

Uit: From The Museum of Eterna’s Novel (Vertaald door Margaret Schwartz)

“So now I am obliged to deserve it, composing myself a past as an author in one fell swoop, so that later I’ll be able to write. This is a new situation in the life of writers, and isn’t it adverse to success?
You who have read me before I began to write, if you have a problem like mine, by now I don’t have it any more. I’ve finished my Complete Works. In my satisfaction, monumentally incapable of understanding difficulty, I can give you a distillation of long experience in art, collected in the present Complete Work.
Let art be limitless and free and all that is intrinsic to it—its handwriting, its titles, the life of its exponents. Tragedy or Humorism or Fantasy should never have to suffer a Past director, nor should they have to copy a Present Reality, and all should incessantly be judged, abolished.
It’s an axiomatic error to define art by copies: I understand life without getting a copy of it first; if copies were necessary, each new situation, each new character that we encountered would be eternally incomprehensible. The effectiveness of the author derives solely from his Invention.”

 

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Macedonio Fernández (1 juni 1874 – 10 februari 1952)
Portret door Beti Alonso, 2010

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

Elena Ferrante (Napels, 1943) is het pseudoniem van een anonieme Italiaanse schrijfster die wordt beschouwd als een belangrijke vertegenwoordiger van de hedendaagse literatuur. Zij kwam voor het eerst in de jaren 1990 als romanschrijfster in de publiciteit en verkondigde in een interview de mening dat een roman na voltooiing roman geen nader auteurschap meer nodig heeft. Over de identiteit van de persoon achter het pseudoniem is steeds weer gespeculeerd in de media. Een tijd lang werd schrijfster Fabrizia Ramondino beschouwd als een waarschijnlijke kandidaat. Deze theorie werd weerlegd toen na haar dood meer romans van Elena Ferrante verschenen. Hoogleraar hedendaagse geschiedenis aan de Universiteit van Napels, Marcella Marmo, werd als auteur geïdentificeerd door de literatuurcriticus Marco Santagata, maar zij ontkende dit meerdere malen. Ferrante beschouwt het als een verkeerde ontwikkeling dat in het openbaar de identiteit van de auteur belangrijker is dan zijn werk. De journalist Claudio Gatti, trekt op grond van bankoverschrijvingen van de uitgever en van die toegang hebben tot de vergoeding hadden gekregen brengt de uitgever van Ferrante, trekt uit deze en uit kadastrale gegevens de conclusie dat het bij Ferrante moet gaan om Anita Raja die officieel voor dezelfde uitgever werkzaam is als vertaalster. Gatti publiceerde de resultaten van zijn onderzoek op 2 oktober 2016 tegelijkertijd in vier kranten, waaronder de Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. De procedure van Gatti wordt bekritiseerd door sommige media als sensatie-journalistiek en als onrechtmatige inbreuk op de privacy van de auteur. Elena Ferrante debuteerde met “L'amore molesto” (1992), een roman die in 1995 werd verfilmd door Mario Martone. Het boek gaat over de jonge Delia, die druk is met de dood van haar moeder Amalia, die ofwel is verdronken ofwel werd vermoord. Tegelijk is deze preoccupatie met haar moeder een confrontatie met haar eigen verleden en haar afkomst van een uitgebreide familie uit Napels. In de roman “I giorni dell 'abbandono” (2002) beschrijft ze het leven in Turijn van een echtpaar da"t gaat scheiden, en in het bijzonder hoe de vrouw deze scheiding verwerkt en haar eigen identiteit vindt. De roman werd in 2005 verfilmd door Roberto Faenza. De roman “La figlia oscura”verscheen in 2006, gevolgd in 2011 door “L’amica geniale”. De literaire criticus James Wood zorgde in januari 2013 met een lofrede in New York voor de doorbraak van Ferrante op de Amerikaanse boekenmarkt. In 2015 werd deze roman gekozen door de BBC selectie van de beste 20 romans uit de periode 2000-2014 als een van de belangrijkste werken tot nu toe in deze eeuw. Haar roman “Storia della bambina perduta” (Het verhaal van de verloren kind) werd genomineerd voor de Man Booker International Prize 2016 Ferrante publiceerde in 2003 onder de titel “La frantumaglia” een verzameling van reeds elders gepubliceerde interviews en een selectie uit de correspondentie met haar uitgever, aangevuld met een toelichting op haar werk. Het boek moest voldoen aan de vraag van het lezerspubliek naar meer informatie. In 2016 werd deze bundel gepubliceerd in een bijgewerkte versie.

Uit: The Story of the Lost Child (Vertaald door Ann Goldstein)

“From October 1976 until 1979, when I returned to Naples to live, I avoided resuming a steady relationship with Lila. But it wasn’t easy. She almost immediately tried to reenter my life by force, and I ignored her, tolerated her, endured her. Even if she acted as if there were nothing she wanted more than to be close to me at a difficult moment, I couldn’t forget the contempt with which she had treated me.
Today I think that if it had been only the insult that wounded me – You’re an idiot, she had shouted on the telephone when I told her about Nino, and she had never, ever spoken to me like that before – I would have soon calmed down. In reality, what mattered more than that offense was the mention of Dede and Elsa. Think of the harm you’re doing to your daughters, she had warned me, and at the moment I had paid no attention. But over time those words acquired greater weight, and I returned to them often. Lila had never displayed the slightest interest in Dede and Elsa; almost certainly she didn’t even remember their names. If, on the phone, I mentioned some intelligent remark they had made, she cut me off, changed the subject. And when she met them for the first time, at the house of Marcello Solara, she had confined herself to an absentminded glance and a few pat phrases – she hadn’t paid the least attention to how nicely they were dressed, how neatly their hair was combed, how well both were able to express themselves, although they were still small. And yet I had given birth to them, I had brought them up, they were part of me, who had been her friend forever: she should have taken this into account – I won’t say out of affection but at least out of politeness – for my maternal pride. Yet she hadn’t even attempted a little good-natured sarcasm; she had displayed indifference and nothing more. Only now – out of jealousy, surely, because I had taken Nino – did she remember the girls, and wanted to emphasize that I was a terrible mother, that although I was happy, I was causing them unhappiness. The minute I thought about it I became anxious. Had Lila worried about Gennaro when she left Stefano, when she abandoned the child to the neighbor because of her work in the factory, when she sent him to me as if to get him out of the way? Ah, I had my faults, but I was certainly more a mother than she was."

 

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Elena Ferrante (Napels, 1943)
Cover

 

De Britse dichteres en schrijfster Sophie Hannah werd geboren in Manchester in 1971. Hannah is de dochter van een hoogleraar politicologie en een jeugdboekenschrijfster. Haar eerste gepubliceerde werk was het kinderboek “Carrot the Goldfish” (1992). Tussen 1993 en 2007 publiceerde ze tien poëziebundels, waarvan het merendeel verscheen bij uitgever Carcanet Press. Ook vertaalde ze twee boeken van Tove Jansson uit de Mumintrollet-serie in het Engels. Van 1997 tot 2001 was ze verbonden aan twee universiteiten, respectievelijk Cambridge (Trinity College) en Oxford (Wolfson College). In 2006 publiceerde ze voor het eerst een boek voor volwassenen, “Little Face”, een psychologische misdaadroman. Er werden 100.000 exemplaren van verkocht, en in de jaren daarna verscheen nog een tiental misdaadromans, waaronder “The Monogram Murders” (2014), een detectiveroman met Hercule Poirot, de Belgische detective geschapen door Agatha Christie, 39 jaar na “Curtain: Poirot's Last Case”.

 

The Storming

There are differences, one assumes,
between us and the people we know who storm out of rooms,

sometimes crying, but not every time;
sometimes muttering, sometimes an angry marching mime

is their exit mode. Where do they go,
all those people who storm out of rooms? Will we ever know?

Are there sandwiches there, and a flask
of hot tea? We won’t find out if we never ask.

Once they’ve fled the provoking scene,
do they all get together somewhere? Do they reconvene

in a basement, an attic, a flat?
Do they also reserve the right to storm out of that,

and if so, do they take turns to storm
or link arms and desert en masse in a furious swarm,

leaving nobody in their wake?
Would there be any point in the storming, for nobody’s sake?

There are differences, one fears,
between us and the people who storm out of rooms in tears,

as if, having ruined it all,
in the snug, they imagine they’ll be better off in the hall,

and that anyone left in a chair
automatically gets to be wrong and to blame and unfair,

unaware of how bad stormers feel,
and quite lacking in feelings themselves. That is part of the deal.

Notice how I don’t leap to my feet,
how I nestle in cushions and curl myself into my seat.

Leave at once for the moral high ground.
I’ll stay here by the fire, mocking storms and just lounging around.

 

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Sophie Hannah,Manchester, 1971)

Geschreven door Romenu om 18:34 Reageer op dit bericht

In Memoriam Tankred Dorst

In Memoriam Tankred Dorst

De Duitse schrijver Tankred Dorst is op 91-jarige leeftijd overleden. Tankred Dorst werd geboren op 19 december 1925 in Oberlind bei Sonneberg. Zie ook alle tags voor Tanked Dorst op dit blog.

Uit: Glück ist ein vorübergehender Schwächezustand

„Eckernförde. Poldi neigt ohnehin dazu, die Sprechweise oder die Dialektfärbung eines Gesprächspartners anzunehmen.
Als sie letztes Jahr mit irgendeinem österreichischen Nachwuchsgenie drehte, sprach sie nach drei Drehtagen Tirolerisch, Kehllaute, dankche, dankche ... Ihre Affäre mit dem Zahnarzt Dr. Dr. Kurt, der auch mein Zahnarzt war – und noch ist –, entdeckte ich nur, weil mir ihre plötzlich veränderte Sprechweise auffiel: diese verschleppten Endungen, die kenne ich doch, die erinnern mich doch an jemanden!? So kam es heraus. Ihre Telefongespräche mit Mama Lilly dauern nie unter einer Stunde. Un jedesmal ärgere ich mich über die Kosten. Ich sage ihr das nie, ich möchte nicht kniepig erscheinen, zumal ich ihr häufig einen Hang zu Geiz und Kleinlichkeit vorwerfe.
Sie ging also nach Hause, ich hockte noch eine halbe Stunde mit den Leuten von der Technik in der Kantine zusammen, spendierte einen Kasten Bier. Die schwärzlich knotigen Bouletten, an denen kaltes Fett klebte, rührte ich nicht an.
Eigentlich hätte ich jetzt nach Hause gehen können, aber der edanke, daß dort Poldi saß und stundenlang telefonierte, hielt mich davon ab. Auch zu den feiernden Kollegen wollte ich nicht: Das Gefühl, daß es nun wieder mal vorbei war, daß alles im Leben vorbeigeht und mit einem »kleinen Tod« endet, wie mein alter Schauspiellehrer sagte – die Trauer und Enttäuschung darüber macht mir jedesmal schlechte Laune.
Wahrscheinlich ist das ein psychologischer Mechanismus, um mir wirklichen Schmerz zu ersparen. Unser »Pygmalion« war kommerzielle Durchschnittsware – sich einmal mehr zufrieden gegeben mit einer mittelmäßigen Sache. Keine Lust zu feiern. Hundertsechs Vorstellungen, runtergespielt, glatt, alles ging glatt, eben glatt, erfolgreich. Eliza hat nur den smarten Assi im Kopf, und eigentlich mag ich sie alle nicht mehr sehen, hasse sie alle, warum also soll ich mit ihnen Champagner trinken.“

 

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Tankred Dorst (19 december 1925 – 1 juni 2017)

Geschreven door Romenu om 14:29 Reageer op dit bericht

Petra Morsbach

De Duitse schrijfster Petra Morsbach werd geboren op 1 juni 1956 in Zürich als dochter van een ingenieur en een arts. Na haar eindexamen gymnasium in Starnberg in 1975 studeerde zij tot 1981 aan de Ludwig Maximilian Universiteit van München theater, psychologie en Slavische talen en 1981-1982 in Leningrad aan het Theater Instituut regie. In 1983 promoveerde zij in München met een proefschrift over Isaac Babel tot doctor in de wijsbegeerte. Na 10 jaar als dramaturge en regisseur gewerkt te hebben publiceerde zij in 1995 haar eerste roman “Plötzlich ist es Abend”. Sindsdien woont en werkt zij als freelance schrijfster aan de Starnberger See. Veel aandacht trok haar in 2004 verschenen roman “Gottesdiener” over een Beierse priester. Morsbach is eveneens een eigenzinnige essayiste. Haar essaybundel „Warum Fräulein Laura freundlich war. Über die Wahrheit des Erzählens” gaat over het verschijsel dat onze taal meer lijkt te weten dan de mens, en trekt de canonieke lezing van drie beroemde boeken van Alfred Andersch, Marcel Reich-Ranicki en Günter Grass in twijfel. Morsbach is sinds 2004 lid van de Beierse Academie voor Schone Kunsten. In 2013 werd haar gehele literaire werk bekroond met de Beierse literatuurprijs.

Uit: Gottesdiener

“Heute, ausgerechnet am letzten Adventssonntag, hat er einen dummen Fehler gemacht; zumindest sieht es so aus. Nachfragen darf er nicht, also hadert er. Was ist passiert? Er hat nach der Abendmesse Frau Danninger beleidigt, weil er gereizt und müde war. Zwar hat sie ihn herausgefordert, aber er hätte sich nicht herausfordern lassen dürfen. Frau Danninger ist eine emsige Christin, nichts Schlechtes über sie!, aber sie hat ein unheimliches Gespür für alle Empfindlichkeiten ihrer Mitmenschen, da muß sie einfach losbohren, sie kann nicht anders, und dann saugt sie sich fest. Mittags auf der Straße hatte sie ihn auf die nächste Osterwallfahrt angesprochen, geh, fahr ma doch nächstes Jahr nach Konnersreuth! Er, angespannt vor dem Marathon der Weihnachtswoche, wollte erstens überhaupt nicht mit ihr über Ostern sprechen, zweitens nicht von einer Wallfahrt und drittens schon gar nicht von Konnersreuth. Er sagte knapp: »Hier in Bodering kann man genausogut beten!« und ließ sie stehen. Mehrere Adventstermine standen an: Seniorenweihnacht der Freiwilligen Feuerwehr, ein Ministrantengespräch, Stallweihnacht in Zwam mit Ansprache, Abendgottesdienst. Nach dem Abendgottesdienst aber, als er aus der Seitentür der Kirche auf den verschnei- ten Friedhof trat, ist Frau Danninger ihn richtig angesprungen: Warum er nicht zur heiligen Resl will? Ob er was gegen die hätte? Den Raucherkrebs von ihrem Schwager hätt die geheilt, wär das nicht zu ihrer aller Bestem? Er hätte wissen müssen, daß sie nicht locker läßt. Er war nicht geistesgegenwärtig. Er hatte Hunger und wußte, wenn Frau Danninger das Diskutieren anfängt, hört sie nicht wieder auf, also hat er ihr das Wort abgeschnitten: Sie könne jederzeit nach Konnersreuth fahren, er müsse ja nicht mit. Sie sagte, sie wollten aber alle zusammen ... »Bei uns ist die Kirch leer!«, schnauzte er. »Wenn Ihr hier keine Gemeinschaft findet, findets in Konnersreuth auch keine!«, und das war der schwerste Fehler: daß er »Ihr« gesagt hat. Auf einmal merkte er nämlich, daß sie Zuhörer hatten. Leute waren stehengeblieben, einige, die schon am Tor gewesen waren, drehten wieder um: Sie lassen sich von Frau Danninger ganz gern unterhalten. Nun standen sie also da in der dunklen, feuchten Kälte, bliesen Atemwolken in die Luft und stampften mit den Füßen. Er musterte die Gruppe rasch: Tatsächlich waren einige notorische Wallfahrer darunter; die schauten verletzt drein. Die anderen hatten sich noch nicht entschlossen, ob sie nur neugierig oder auch vorwurfsvoll sein sollten. Ihm war unbehaglich. Seine Autorität besteht darin, daß sie glauben, er wisse Dinge, die sie nicht wissen und auch nicht wissen wollen; trotzdem oder gerade deshalb aber darf er sie nicht erniedrigen, sonst setzen sie sich zur Wehr, und das ist auch richtig so.“

 

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Petra Morsbach (Zürich, 1 juni 1956)

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Wilfred Campbell

De Canadese dichter en schrijver William Wilfred Campbell werd geboren rond 1 juni 1858 in Berlin, Ontario, tegenwoordig Kitchener. De zoon van dominee Thomas Swainston Campbell groeide op in verschillende kleine steden in Ontario. Hij ging van 1877 tot 1879 naar de Highschool in Owen Sound en behaalde een leraarscertificaat. Vanaf 1882 studeerde hij aan University College van de Universiteit van Toronto, en vervolgens theologie aan Wycliffe College en de Episcopal Theological School iin Cambridge. In 1885 werkte Campbell als diaken in West Claremont / New Hampshire; In 1886 werd hij benoemd tot pastor. In 1888 werd hij rector van Trinity Church in St. Stephen / New Brunswick, 1890 rector van St. Paul's Church in Southampton / Ontario. In 1891 kreeg hij een baan bij het ministerie van Spoorwegen en Kanalen in Ottawa, in 1892, trad hij toe tot het departement van Buitenlandse Zaken, in het volgende jaar tot het Ministerie van Militie en Defensie en in 1897 tot het Privy Council Office. In 1908 kreeg hij een functie in het archief van het ministerie van Landbouw, die hij tot zijn dood bekleedde. Campbell’s eerste dichtbundel “Poems” verscheen tijdens zijn studententijd in 1881. Tussen 1881 en 1888 werden verscheidene gedichten gepubliceerd in het tijdschrift Varsity. Zijn eerste publicatie in een groot tijdschrift (Atlantic Monthly) was “Canadian Folk Song” (1885). In 1888 verscheen de bundel “Snowflakes and sunbeams”, met o.a. het gedicht “Indian Summer” - een van de populairste Canadees gedichten tot op heden. Een jaar later volgde de bundel “Lake lyrics and other poems”. 1893 verscheen “The dread voyage”. In 1894 werd Campbell toegelaten tot de Royal Society of Canada, waarin hij tot 1911 verschillende functies bekleedde.. Vanaf 1895 schreef hij zeven vers drama's. De eerste twee verschenen in 1895 onder de titel “Mordred and Hildebrand: a book of tragedies”: Na 1900 ontstonden zijn drie romans “Ian of the Orcades (1906), “A beautiful rebel” (1909) en “Richard Frizzell”.

 

How One Winter Came In The Lake Region

For weeks and weeks the autumn world stood still,
Clothed in the shadow of a smoky haze;
The fields were dead, the wind had lost its will,
And all the lands were hushed by wood and hill,
In those grey, withered days.

Behind a mist the blear sun rose and set,
At night the moon would nestle in a cloud;
The fisherman, a ghost, did cast his net;
The lake its shores forgot to chafe and fret,
And hushed its caverns loud.

Far in the smoky woods the birds were mute,
Save that from blackened tree a jay would scream,
Or far in swamps the lizard's lonesome lute
Would pipe in thirst, or by some gnarlèd root
The tree-toad trilled his dream.

From day to day still hushed the season's mood,
The streams stayed in their runnels shrunk and dry;
Suns rose aghast by wave and shore and wood,
And all the world, with ominous silence, stood
In weird expectancy:

When one strange night the sun like blood went down,
Flooding the heavens in a ruddy hue;
Red grew the lake, the sere fields parched and brown,
Red grew the marshes where the creeks stole down,
But never a wind-breath blew.

That night I felt the winter in my veins,
A joyous tremor of the icy glow;
And woke to hear the north's wild vibrant strains,
While far and wide, by withered woods and plains,
Fast fell the driving snow.

 

 

In My Study

Out over my study,
All ashen and ruddy,
Sinks the December sun;
And high up over
The chimney’s soot cove,
The winter night wind has begun.

Here in the red embers
I dream old Decembers,
Until the low moan of the blast,
Like a voice out of Ghost-land,

Or memory’s lost-land,
Seems to conjure up wraiths of the past.

Then into the room
Through the firelight and gloom,
Some one steals,—let the night-wind grow bleak,

And ever so coldly,—
Two white arms enfold me,
And a sweet face is close to my cheek.

 

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Wilfred Campbell (1 juni 1858 - 1 januari 1918)

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Vicky Francken

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse dichteres Vicky Francken werd geboren in 1989 in Boxmeer. Zij bezocht het Stedelijk Gymnasium van Nijmegen. Vervolgens studeerde zij aan de Universiteit van Utrecht vertaalwetenschap en tegenwoordig werkt zij als literair vertaler uit het Frans en Engels. Francken was vijftien toen ze haar eerste gedicht schreef. Zij won de WriteNow-publieksprijs, de Doe Maar Dicht Maar-oeuvreprijs in 2007, de Meander Dichtprijs (2008) en een schrijfbeurs van het tijdschrift Hollands Maandblad. Zij ontving eveneens de Gorcumse SNS-Literatuurprijs en zij trad op tijdens 'Geen Daden Maar Woorden' in Den Bosch. Publiceren deed zij o.a. in het Hollands Maandblad en Het Liegend Konijn. Francken is redactielid van “Met Andere Zinnen”.

 

Canon

Nu al een graf bestellen: als het laatste gerecht
waar je van zult genieten. Zacht, op een bedje
van zalm, in dilleroom drijven. Waden
door het grondwater van de Styx,
wachten op Charon.

Dirigeren hoe ze voor je zingen:
bedroefd, geraakt, opgelucht
in canon.

 

 

Het eerste ontbijt

Ontwaken van jewelste, vogels zetten het zonder vleugels
op een lopen en we horen ergens
van het baltsend vechtend vliegend hert
dat er een ei is uitgelekt.

We spreken voor het donker uit hoe wakker we lagen
en hoe dankbaar we waren, kijken naar kuikens
in de geringe hoedanigheid van kip.

Vanaf nu
weten dat cremeren
het werk van vlammen is en leren
met vuur in aanraking te komen.

 

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Vicky Francken (Boxmeer, 1989)

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Walt Whitman, Frank Goosen, Gabriel Barylli, Konstantin Paustovski, Svetlana Alexievich, Ludwig Tieck, Gerd Hergen Lübben, Saint-John Perse, Georg Herwegh

De Amerikaanse dichter Walt Whitman werd geboren op 31 mei 1819 in Westhills, Long Island, New York. Zie ook alle tags voor Whalt Whitman op dit blog.

 

Zang van de open weg

2

Jij, weg die ik opga en afkijk, ik geloof dat je niet alles bent dat hier is,
Ik geloof dat hier ook veel ongeziens is.

Hier de wijze les van het onthaal dat voorkeur noch verwerping is,
De zwarte met zijn kroeskop, de boef, de zieke, de ongeletterde worden niet verworpen;
De geboorte, het snellen naar de arts, de bedelaarstred, het strompelen van de dronkaard, de
lachende troep werklui,
De ontsnapte knaap, het rijtuig van de rijke, de dandy, het ontvluchtende paar,
De vroege marktman, de lijkkoets, het verhuizen van meubels naar de stad, de terugkeer uit
de stad,
Ze komen voorbij, ook ik kom voorbij, alles komt voorbij, niemand kan worden uitgesloten,
Geen mens die niet wordt aanvaard, geen mens die me niet lief zal zijn.

 

Vertaald door Jabik Veenbaas

 

 

"Are you the new person drawn toward me?"

Are you the new person drawn toward me?
To begin with, take warning, I am surely far different from what you suppose;
Do you suppose you will find in me your ideal?
Do you think it so easy to have me become your lover?
Do you think the friendship of me would be unalloy’d satisfaction?
Do you think I am trusty and faithful?
Do you see no further than this façade, this smooth and tolerant manner of me?
Do you suppose yourself advancing on real ground toward a real heroic man?
Have you no thought, O dreamer, that it may be all maya, illusion?

 

 

Uit: Calamus Poems (Fragment)

2
Through me shall the words be said to make death
exhilarating,
Give me your tone therefore, O Death, that I may
accord with it,
Give me yourself—for I see that you belong to me
now above all, and are folded together above all
—you Love and Death are,
Nor will I allow you to balk me any more with what
I was calling life,
For now it is conveyed to me that you are the pur-
ports essential,
That you hide in these shifting forms of life, for
reasons—and that they are mainly for you,
That you, beyond them, come forth, to remain, the
real reality,
That behind the mask of materials you patiently
wait, no matter how long,
That you will one day, perhaps, take control of all,
That you will perhaps dissipate this entire show of
appearance,
That may be you are what it is all for—but it does
not last so very long,
But you will last very long.

 

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Walt Whitman (31 mei 1819 – 26 maart 1893)
Portret door Lawrence C. Earle, ca. 1890

 

 

De Duitse schrijver en cabaretier Frank Goosen werd geboren op 31 mei 1966 in Bochum. Zie ook alle tags voor Frank Goosen op dit blog.

Uit: Sommerfest

„Paladin. Ist das überhaupt das richtige Wort in diesem Zusammenhang? Auch das muss er mal googeln, schließlich will man nicht wie ein Idiot dastehen, wenn man so ein Wort völlig falsch benutzt. Vielleicht kann er aber auch einfach Frank Tenholt fragen, wenn er ihn später besucht. Der hat doch Geschichte studiert, der muss so etwas wissen, wahrscheinlich kann der ihm auch beim Thema »Feme« weiterhelfen. Man muss solche Sachen klären, damit sie einem nicht das Gehirn verstopfen. In diesem Zusammenhang wäre vielleicht mal über einen Datentarif für sein schickes Mobiltelefon nachzudenken, das er sich bei der letzten Verlängerung seines Mobilfunkvertrages hat aufschwatzen lassen, mit dem er aber, wie er dem blasierten Bengel im Geschäft klarmachte, nur telefonieren wollte, woraufhin der ihn ansah, als spiele Stefan zu Hause noch Schellackplatten ab. Und es war klar, dass der Jüngling das nicht für einen sympathischen Spleen hielt. Stefan ärgerte sich am meisten darüber, dass ihn das überhaupt beschäftigte und der Blick des Bengels nicht einfach an ihm abprallte. Er hat dann, uneingestanden verunsichert, ziemlich schnell den Laden verlassen und kann deshalb bis heute mit seinem Telefon nicht ins Internet. Seine Füße stoßen unten an. Das Konzept von Betten mit Fußende hat ihm nie eingeleuchtet. Stefan reibt sich einmal mit den Händen das Gesicht und greift nach seiner Armbanduhr auf dem Nachttisch. Einen Radiowecker mit Leuchtziffern gibt es hier nicht mehr, den hat er mitgenommen, als er auszog. Er fühlt sich etwas matt, aber das wird sich nach der ersten Tasse Kaffee erledigen. Er könnte sich unten einen kochen, doch er ist zum Frühstück mit Omma Luise verabredet, und wenn er jetzt einen Kaffee trinkt und bald darauf noch mal einen oder zwei, noch dazu das starke, fast zähflüssige Zeug, das seine Großmutter seit Jahrzehnten in sich hineinschüttet, dann wird ihm irgendwann die Pumpe galoppieren wie bei einem zünftigen Infarkt, was hier und jetzt gleich zwei Fragen aufwirft: Wie konnte Omma Luise trotz dieses Kaffees sechsundachtzig Jahre alt werden, ohne jemals Herzprobleme zu kriegen, und wann ist er eigentlich so ein Snob geworden? Schwarzen Filterkaffee, der womöglich schon eine ganze Weile auf einer Warmhalteplatte vor sich hin gammelt, empfindet Stefan mittlerweile als reines Gift.“

 

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Frank Goosen (Bochum, 31 mei 1966)
Scene uit de gelijknamige film uit 2017

 

 

De Oostenrijkse schrijver, toneelspeler en regisseur Gabriel Barylli werd geboren op 31 mei 1957 in Wenen. Zie ook alle tags voor Gabriel Barylli op dit blog.

Uit: Der Brief eines Vaters an seinen Sohn

„Erst dann, wenn Du Dein Leben aus der Mitte Deines Wesens her führst, wird es Glück für Dich geben. Erst dann, wenn Deine Taten Deinen Gedanken folgen und erst dann, wenn Deine Gedanken der Wahrheit Deines Herzens dienen, erst dann bist Du in Dir frei und bereit, Glück zu erleben.
Und erst dann kannst du Dein Glück mit einem anderen Menschen teilen.
Vielleicht hast Du Dich gefragt wieso ich von „Antworten“ gesprochen habe?!
„Antworten“ auf Deine wichtigste aller Fragen: „Wer bin ich?“
Ich werde Dir sagen, wie dieses Rätsel zu verstehen ist …
Zuerst musst Du wissen, dass Du aus vielen Farben bestehst. Aus vielen unterschiedlichen und auch widersprüchlichen Energien.
Aus mehr als 1001er Erfahrung.
Das, – wozu Du „Ich“ sagen kannst –, gibt es nicht … Es gibt eine lebendige bunte Sammlung von Bedürfnissen, Gedanken, Energien und sich abwechselnden Zuständen, die alle in Dir Platz finden – und Dich zu dem vielfältigen Menschen machen, der Du bist.
Mit all seiner Klarheit … aber auch Ungenauigkeit …
Mit all seinem Wissen … aber auch Unwissen …
Mit Deiner Lust auf Genuss und Schrankenlosigkeit – aber auch Deinem Bedürfnis nach Askese …
Wenn es also so viele Teile in Dir gibt, die abwechselnd zum Vorschein kommen – zu welchem Teil sagst Du dann „Ich“?!
Du siehst – diese so einfach erscheinende Frage: „Wer bin ich?“, kann unendlich viele Antworten zum Vorschein bringen.
Wenn Du Deine Vielfalt akzeptierst – und nicht versuchst Dich selbst zu vereinfachen –, bist Du einen entscheidenden Schritt weiter.
Den Schritt, der bedeutet, dass Dir Deine Vielschichtigkeit bewusst wird.
Ich möchte Dir einen Satz sagen, der Dich ein Leben lang begleiten kann – wenn Du ihn magst:
„Vielfalt ist besser als Einfalt.“
Für heute beende ich mein Schreiben – und morgen möchte ich Dir sagen, warum so viele Menschen vor dieser Einsicht große Angst haben. Die Einsicht, ein vielfältiges Wesen zu sein, kann einsam machen …
Warum?! – Darüber morgen mehr …“

 

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Gabriel Barylli (Wenen, 31 mei 1957)

 

 

De Russische schrijver Konstantin Paustovski werd geboren op 31 mei 1892 in Moskou. Zie ook alle tags voor Konstantin Paustovski op dit blog.

Uit: Snow (Vertaald door Mark Scott)

„During World War II, a young Moscovite woman named Tatyana Petrovna and her daughter, Varvara, are evacuated to a small town and settled in the home of an old man named Potapov. A month after Tatyana's arrival, Potapov dies.
At first, Tatyana does not like the provincal town, but eventually she comes to like it, especially when it is covered in snow. She gets used to living in a stranger's home with a stranger's things. Potapov has a son who is currently serving in the Black Sea fleet. Tatyana looks at the son's photograph and feels that she met him somewhere before, long ago, before her unsuccessful marriage, but she can't remember where.
Letters start arriving for Potapov, all written by the same hand. Tatyana stacks them up on old Potapov's desk. One night, when it is snowing, Tatyana can't sleep. Out of curiousity, she opens one of the letters. It is from Potapov's son, Nikolai, who reports that he is recuperating in a hospital after receiving a minor wound. He hopes that after he is discharged from the hospital he will get leave to come and visit the old man. The son visualizes his return: It is snowing, but the path to the old arbor has been cleared; the old piano has finally been tuned up, and sitting on it is the same piece of music as always, the overture to "The Queen of Spades" by Tchikovsky; the twisted candles are in the candleholders. He also wonders if the bell over the door is working.
Tatyana realizes that any day now this son could return. It would be hard for him to discover strange people living in his home and things not the way he expects. The next morning, Tatyana has Varvara clear the path to the arbor. Tatyana repairs the bell over the door and hires someone to tune up the piano. She finds the twisted candles and candleholders and sets them out. Varvara asks why she is touching other people's things and wants to know why Tatyana can do it when Varvara is forbidden to do so. Tatyana says it is because she is an adult.“

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Konstantin Paustovski (31 mei 1892 – 14 juli 1968)
In 1961

 

 

De Wit-Russische schrijfster en onderzoeksjournaliste Svetlana Alexandrovna Alexievich werd geboren op 31 mei 1948 in Stanyslaviv (sinds 1962 Ivano - Frankivsk). Zie ook alle tags voor Svetlana Alexievich op dit blog.

Uit: Secondhand Time: The Last of the Soviets (Vertaald door Bela Shayevich)

“My father is no longer living, so we won't get to finish one of our con-versations...He claimed that it was easier to die in the war in his day than it is for the untried boys to die in Chechnya now. In the 1940s, they went from one hell to another. Before the war, my father had been studying at the Minsk Institute of Journalism. He would recall how often, on returning to college after vacations, students wouldn't find a single one of their old professors because they had all been ar-rested. They didn't understand what was happening, but whatever it was, it was terrifying. Just as terrifying as war. I didn't have many honest, open conversations with my father. He felt sorry for me. Did I feel sorry for him? It's hard to answer that question...We were merciless toward our parents. We thought that freedom was a very simple thing. A little time went by, and soon, we too bowed under its yoke. No one had taught us how to be free. We had only ever been taught how to die for freedom. So here it is, freedom! Is it everything we hoped it would be? We were prepared to die for our ideals. To prove ourselves in battle. In-stead, we ushered in a Chekhovian life. Without any history. Without any values except for the value of human life—life in general. Now we have new dreams: building a house, buying a decent car, planting gooseberries...Freedom turned out to mean the rehabilitation of bourgeois existence, which has traditionally been suppressed in Rus-sia. The freedom of Her Highness Consumption. Darkness exalted. The darkness of desire and instinct—the mysterious human life, of which we only ever had approximate notions. For our entire history, we'd been surviving instead of living. Today, there's no longer any use for our experience in war; in fact, it'd be best to forget it. There are thousands of newly available feelings, moods, and responses. Every-thing around us has been transformed: the billboards, the clothing, the money, the flag...And the people themselves. They're more color-ful now, more individualized; the monolith has been shattered and life has splintered into a million little fragments, cells and atoms. It's like in Dal's dictionary:*9 free will...free rein...wide-open spaces. The grand old evil is nothing but a distant saga, some political detective story. »

 

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Svetlana Alexievich (Stanyslaviv, 31 mei 1948)
Cover 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Tieck werd op 31 mei 1773 geboren in Berlijn. Zie ook Zie ook alle tags voor Ludwig Tieck op dit blog.

Uit: Die Freunde

„Welchen sonderbaren Eindruck machte der Schmerz dieses Briefes auf Ludwigs Herz in der fröhlichen Natur, die beglänzt vor seinen Augen so herrlich dalag. Er weinte und stützte das Haupt auf die Hand. »jubiliert nur, ihr Waldbewohner!« dachte er bei sich, »denn ihr kennt keine Klage, ihr führt ein leichtes, poetisches Leben, und dazu sind euch die raschen Schwingen verliehen; o wie glücklich seid ihr, daß ihr nicht trauern dürft! Der warme Sommer ruft euch und ihr wünscht nichts weiter, ihr tanzt ihm entgegen und wenn der Winter kommen will, seid ihr verschwunden. O du leichtbefiedertes, fröhliches Waldleben! wie beneid ich dich! Warum sind dem armen Menschen so viele schwere Sorgen in sein Herz gelegt? Warum darf er nicht lieben, ohne durch Jammer seine Liebe zu erkaufen? Durch Elend sein Glück? Das Leben rauscht wie eine flüchtige Quelle unter unsern Füßen hinweg, und löscht nicht unsern Durst, unsre heiße Sehnsucht.«
Er verlor sich immer mehr in Gedanken, dann stand er auf und setzte seinen Weg durch den dichten Wald fort. »Wenn ich ihm nur helfen könnte«, rief er aus; »wenn mir nur die Natur irgendein Mittel darböte, ihn zu retten; so aber habe ich nichts als das Gefühl meiner Schwäche und den Schmerz über den Verlust meines Freundes. In meiner Kindheit glaubt ich an Zauberei und an ihre übernatürliche Hülfe; o wär ich jetzt so glücklich, daß ich so, wie damals, auf sie hoffen könnte.«
Er beschleunigte seine Schritte, und unwillkürlich kamen ihm alle Erinnerungen aus seinen frühesten Kinderjahren zurück; er folgte den lieblichen Gestalten, die ihm winkten, und war bald so in einem Labyrinthe verwickelt, daß er die Gegenstände nicht bemerkte, die ihn umgaben. Er hatte vergessen, daß es Frühling war, daß sein Freund krank sei; er horchte auf die wunderbaren Melodieen, die zu ihm wie von fernen Ufern herübertönten; das Seltsamste gesellte sich zum Gewöhnlichsten; seine ganze Seele wandte sich um. Aus dem Hintergrunde des Gedächtnisses, aus dem tiefen Abgrunde der Vergangenheit wurden alle die Gestalten hervorgetrieben, die ihn einst entzückt oder geängstigt hatten; aufgestört wurden alle die ungewissen Phantome, die ohne Gestalt herumflattern und oft mit wüstem Gesumse unser Haupt umgeben.“

 

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Ludwig Tieck (31 mei 1773 – 28 april 1853)
Berlijn, Stadtschloss, eind 18e eeuw

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gerd Hergen Lübben werd geboren op 31 mei 1937 in Sillenstede. Zie ook alle tags voor Gerd Hergen Lübben op dit blog.

 

DIDI IST TOT oder WAS MACHEN DEINE BÜCHER

II.
befiehl du deine
was machen meine
bücher sind diktate nun
was weiss ich weiss es
nicht also nichts weisst
du wer weiss orest zero

wälder vieh menschen
städt und seid gebaut
fein lustig was des der den
und suche machts gut

dazu genommnes
wort antworten die wörter
schlingen mein herze
der bel ist gebeugt

 

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Gerd Hergen Lübben (Sillenstede, 31 mei 1937)

 

 

De Franse dichter en diplomaat Saint-John Perse (eigenlijk Marie-René-Alexis Saint-Léger) werd geboren op 31 mei 1887 in Saint-Léger-les-Feuilles op Guadeloupe. Zie ook alle tags voor Saint-John Perse op dit blog.

 

Pour fêter une enfance II

Et les servantes de ma mère, grandes filles luisantes...
El nos paupières fabuleuses... Ô

clartés ! ô faveurs !

Appelant toute chose, je récitai qu'elle était grande, appelant toute bête, qu'elle était belle et bonne.

Ô mes plus grandes

(leurs voraces, parmi la feuille rouge, à dévorer tous mes plus beaux

insectes verts !
Les bouquets au jardin sentaient le cimetière de famille.
Et une très petite sœur était morte : j'avais eu, qui sent bon, son cercueil d'acajou entre les glaces de trois chambres.
Et il ne fallait pas tuer l'oiseau-mou-che d'un caillou...
Mais la terre se courbait dans nos jeux comme fait la servante,

celle qui a droit à une chaise si l'on se lient dans la maison.

...
Végétales ferveurs, ô clartés ô faveurs !...

Et puis ces mouches, cette sorte de mouches, vers le dernier étage du jardin, qui étaient comme si la lumière eût chanté !

...
Je me souviens du sel, je me souviens du sel que la nourrice jaune dut essuyer à l'angle de mes yeux.

Le sorcier noir sentenciait à l'office : «
Le monde est comme une pirogue, qui, tournant et tournant, ne sait plus
Sl le vent voulait rire ou pleurer... »

Et aussitôt mes yeux tâchaient à peindre un monde balancé entre les eaux brillantes, connaissaient le

mât lisse des fûts, la hune sous les feuilles, et les guis et les vergues, les haubans de liane,

où trop longues, les fleurs

s'achevaient en des cris de perruches.

 

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Saint-John Perse (31 mei 1887 – 20 september 1975)
Cover biografie 

 

 

De Duitse dichter Georg Herwegh werd geboren in Stuttgart op 31 mei 1817. Zie ook alle tags voor Georg Herwegh op dit blog.

 

Die drei Sterne

Es traten einst um Mitternacht
Der Sterne drei zusammen,
In nie gesehner heller Pracht,
In nie gesehnen Flammen.

Da scholl es aus des ersten Mund
Von blasser Silberlippe:
"Ich tat den Weg den Völkern kund
Zu eines Gottes Krippe."

Und stolz darein der zweite schaut,
Wie um sich selbst zu sonnen:
"Auf mich hat Caesar einst vertraut
Und eine Welt gewonnen."

"Zu mir blickt", fuhr der dritte fort,
"Das schönste Kind von allen." -
Am Himmel klang noch laut sein Wort,
Der Stern war schon gefallen.

 

 

Ist ein Herz zu eigen...

Und Liebe hat der Sterne Macht,
kreist siegend über Tod und Nacht,
kein Sturm, der sie vertriebe!
Und blitzt deren Haß die Welt entlang,
so wandelt ihren alten Gang
hoch über den Wolken die Liebe.

 

 

In kühler Laube

In kühler Laube fanden
Am Abend wir uns ein,
Und tranken miteinander
Den süßen roten Wein.

Es leuchtete dein Antlitz
In deinen Wein hinein -
Du schlürftest dein eigen Antlitz
Und konntest nüchtern sein?

Es brannten deine Augen
Hinein in meinen Wein
Wie war es anders möglich?
Ich mußte trunken sein.

 

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Georg Herwegh (31 mei 1817 – 7 april 1875)
Stuttgart

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e mei ook mijn blog van 31 mei 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:27 Reageer op dit bericht

T. T. Cloete

De Zuid-Afrikaanse dichter, vertaler en wetenschapper Theunis Theodorus Cloete werd geboren in Vredefort op 31 mei 1924, in de toenmalige Oranje Vrijstaat. Hij doorliep de lagere school in Vredefort en de middelbare school in Krugersdorp, alvorens in 1941 een studie aan de Universiteit van Pretoria te beginnen. Een ernstige ziekte (polio) maakte dat hij zijn studie moest onderbreken. Pas in 1945 vervolgde hij zijn studie, aan de Potchefstroomse Universiteit, waar hij in 1949 zijn Masters deed. In dat jaar werkte hij tijdelijk op het Departement Afrikaans-Nederlands aan dezelfde universiteit. Eind 1949 ging hij naar Nederland voor verdere studie aan de (gemeentelijke) Universiteit van Amsterdam, waar hij in 1953 promoveerde onder NP van Wyk Louw, die daar van 1949 tot 1958 Zuid-Afrikaanse letterkunde, geschiedenis en cultuur doceerde. In 1953 werd hij docent Afrikaans-Nederlands aan die Potchefstroomse Universiteit en in 1962 hoogleraar. In 1963 was hij voor studie in Amsterdam en Oxford. Vervolgens werd hij in 1965 hoogleraar aan de Universiteit van Port Elizabeth waar hij van 1967 tot 1970 rector was. In januari 1970 keerde Cloete terug naar het departement Afrikaans-Nederlands en Algemene Taal- en Literatuurwetenschappen van de Potchefstroomse Universiteit, waar hij in 1983 om gezondheidsredenen aftrad. Hoewel hij al op jonge leeftijd was begonnen met gedichten schrijven debuteerde hij pas in 1980, op 56-jarige leeftijd. Hij schreef veel wetenschappelijke artikelen en enkele monografieën. Ook vertaalde hij verhalen en gedichten uit het Frans. In 1990 werd Cloete door de NG Kerk gevraagd om 150 psalmen om te dichten. Deze zijn vervolgens opgenomen in het nieuwe Liedboek van de Kerk, dat in 2001 verscheen. Ook in 2001 verscheen een bundel met zijn gedichten, “Die baie ryk ure: 100 uitgesoekte gedigte”, samengesteld door Heilna du Plooy en Joan Hambidge. Al eerder verscheen, in 1984, “In teen die groot vergeet : 'n bundel opstelle opgedra aan T.T. Cloete by geleentheid van sy sestigste verjaarsdag op 31 Mei 1984”, samengesteld door Hein Viljoen.

 

schering en inslag

het begon heel gewoontjes: volle maan, een boerderij

nu hou ik jouw voelloze hand vast
terwijl je in jouw diep ingeslapen gebed
“Here, help” roept “Here, hoor mij”

ik ben bestemd om mijn geprevel aan te passen
en “Here, wordt wakker” daartussenin te lassen

om drie uur in de nacht help ik je naar het toilet,
heb ik jouw slappe lichaam rechtop gezet

ik voel hoe je terugdenkt aan je dikke bos haar
hoe je die glanzend los liet met één handgebaar

diep in de nacht
vol onvruchtbaar terugverlangen
naar al jouw meisjesachtige springveergangen
je kleine ferme champignons, als suikerspek zo zacht

veeg ik jouw natte ogen
af in die van mij, pak jou hoge
heupen en ik interpoleer
mijn gebeden en verlangens met die van jou heen en weer
zigzag
schering en inslag

ik zie je nog zwevend over de hordes glijden
met je schoot open en je dijen

zweet verschijnt op je voorhoofd als een waas
eens was jij iedereen de baas
toen er nog kalk was in jou botten
ik hou
je vast en dans met jou
je schoot is nu een teer gesloten vouw
liefdevol steriel

jij hebt het allerzachtste velletje
een fijn klassiek profiel

ik proef je oorlelletje

‘s nachts als ik je zacht hoor snikken
en mijn handen jouw natte wrongen om je wangen schikken

 


Vertaald door Carina van der Walt & Geno Spoormans

 

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T. T. Cloete (31 mei 1924 – 29 juli 2015)

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