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Andreas Altmann, Max Eastman, Daniel Mursa, Jacob Grimm, Markus Seidel

De Duitse dichter en schrijver Andreas Altmann werd geboren in Hainichen (Sachsen) op 4 januari 1963. Zie ook alle tags voor Andreas Altmann op dit blog.

 

 

engelsgeschichte

 

ich möchte im winter sterben,
wenn die asche des schnees beginnt,
hat mir der mann aus dem fenster erzählt,
der seine tage darin verbrachte.
er hatte sich alles vergeben und schlug
licht mit seinen flügeln zusammen,
und hielt sie offen im schnee.
ich stand oft darunter und roch
seine weiße stimme, die dann herabfiel.
in meinem schweigen nannte ich ihn
mit leeren händen den engel.
er hat mir oft von den lippen gelesen
und mit den worten verglichen.
ich hab ihm geglaubt. das war unser versteck.
was bleiben wird, ist nie gewesen.
zwischen seinen augen ging mein blick auseinander.
die straße wurde gesperrt, das haus entsteint.
ich liebe ruinen, sie haben geduld,
war das letzte, was ich von ihm hörte.
ohne beine trugen sie ihn.
er starb, ohne noch einmal zu sprechen.
ich ging aus dem haus, nahm ein zimmer
am see, sah kaum aus dem fenster,
nur im winter dem schnee nach,
wenn er im wasser verbrannte.

 

 

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Andreas Altmann (Hainichen, 4 januari 1963)

Hier met Simone Trieder op een affiche 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Max Forrester Eastman werd geboren op 4 januari 1883 in Canandaigua, N.Y. Zie ook alle tags voor Max Eastman op dit blog.

 

 

As The Crag Eagle

 

As the crag eagle to the zenith's height

Wings his pursuit in his exalted hour

Of her the tempest-reared, whose airy power

Of plume and passion challenges his flight

To that wild altitude, where they unite,

In mutual tumultuous victory

And the swift sting of nature's ecstasy,

Their shuddering pinions and their skyward might--

As they, the strong, to the full height of heaven

Bear up that joy which to the strong is given,

Thus, thus do we, whose stormy spirits quiver

In the bold air of utter liberty,

Clash equal at our highest, I and thee,

Unconquered and unconquering forever!

 

 

 

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Max Eastman (4 januari 1883 – 25 maart 1969)



 

De Duitse toneelschrijver Daniel Mursa werd geboren op 4 januari 1979 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Daniel Mursa op dit blog.

 

Uit: Muschi, Puschi, Schnurrdiburr (Samen met Ariane Grundies)

 

“Wir  haben trotzdem so manchen Schatz gehoben. Insbe- sondere in Briefwechseln konnten wir ganze Bataillone von Kosenamen  aufspüren,  die   die   breite  Öffentlichkeit  vor Neid   erblassen lassen dürften.  Ingeborg Bachmann zum Beispiel hatte einen fast  schon zwanghaft  kosenamenden Verehrer: «Liebe  Eiche, illustre Bachstelze, Jahrhundertnär- rin,  allerliebste  Zerbinetta, liebe  Wildente, liebe  Ingebach Borkmann, meine angebetete Tochter, mein liebes  Pastell- mädchen, Schatz, Ingibingi, Adorabilissima, liebe Ingelilili- lilili, illustres Bachtier, liebe   Nachtigall,  liebe  Sapphetta, mein kleiner armer Engel, meine Elsa, lieblichste Doktorin, liebster Irrwisch, meine Begnadete, meine liebe  arme kleine Allergrößte.» Puh, durchschnaufen!

So verschieden die  Kosenamen sind, so verschieden kön-  nen  auch ihre  Entstehungsgeschichten sein.  So  kann bei- spielsweise  ein   gemeinsames Erlebnis einen  Kosenamen hervorbringen. Hängebumm ist vielleicht mal aus der Hänge- matte gebummst und Gestrüpp bei einer Wanderung in den Blaubeerstrauch gefallen. Besonders gern bedient man sich auch des  Tierreichs, wenn es darum geht, aus  Holger oder Anne   etwas   anderes zu  machen als  den   immer gleichen Holger und die  immer  gleiche Anne.”

 

 

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Daniel Mursa (Hamburg, 4 januari 1979)

 

 

 

 

De Duitse jurist, taal- en letterkundige Jacob Ludwig Karl Grimm werd geboren in Hanau op 4 januari 1785. Zie ook alle tags voor Jacob Grimm op dit blog. De eerste druk van de sprookjes verscheen 200 jaar geleden, op 20 december 1812.

 

Uit: Brüderchen und Schwesterchen (Märchen)

 

“Brüderchen nahm sein Schwesterchen an der Hand und sprach: "Seit die Mutter tot ist, haben wir keine gute Stunde mehr; die Stiefmutter schlägt uns alle Tage, und wenn wir zu ihr kommen, stößt sie uns mit den Füßen fort. Die harten Brotkrusten, die übrig bleiben, sind unsere Speise, und dem Hündlein unter dem Tisch geht's besser: dem wirft sie doch manchmal einen guten Bissen zu. Dass Gott erbarm, wenn das unsere Mutter wüsste! Komm, wir wollen miteinander in die weite Welt gehen." Sie gingen den ganzen Tag über Wiesen, Felder und Steine, und wenn es regnete, sprach das Schwesterchen: "Gott und unsere Herzen, die weinen zusammen!" Abends kamen sie in einen großen Wald und waren so müde von Jammer, Hunger und dem langen Weg, dass sie sich in einen hohlen Baum setzten und einschliefen.

Am andern Morgen, als sie aufwachten, stand die Sonne schon hoch am Himmel und schien heiß in den Baum hinein. Da sprach das Brüderchen: "Schwesterchen, mich dürstet, wenn ich ein Brünnlein wüsste, ich ging und tränk einmal; ich mein, ich hört eins rauschen."

Brüderchen stand auf, nahm Schwesterchen an der Hand, und sie wollten das Brünnlein suchen. Die böse Stiefmutter aber war eine Hexe und hatte wohl gesehen, wie die beiden Kinder fortgegangen waren, war ihnen nachgeschlichen, heimlich, wie die Hexen schleichen, und hatte alle Brunnen im Walde verwünscht. Als sie nun ein Brünnlein fanden, das so glitzerig über die Steine sprang, wollte das Brüderchen daraus trinken; aber das Schwesterchen hörte, wie es im Rauschen sprach: "Wer aus mir trinkt, wird ein Tiger, wer aus mir trinkt, wird ein Tiger." Da rief das Schwesterchen: "Ich bitte dich, Brüderchen, trink nicht, sonst wirst du ein wildes Tier und zerreißest mich." Das Brüderchen trank nicht, ob es gleich so großen Durst hatte, und sprach: "Ich will warten bis zur nächsten Quelle." Als sie zum zweiten Brünnlein kamen, hörte das Schwesterchen, wie auch dieses sprach: "Wer aus mir trinkt, wird ein Wolf, wer aus mir trinkt, wird ein Wolf." Da rief das Schwesterchen: "Brüderchen, ich bitte dich, trink nicht, sonst wirst du ein Wolf und frisst mich."

 

 

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Jacob Grimm (4 januari 1785 – 20 september 1863)

Wilhelm en Jacob Grimm

 

 

 

 

De Duitse schrijver Markus Seidel werd geboren op 4 januari 1969 in Wilhelmshaven. Zie ook alle tags voor Markus Seidel op dit blog.

 

Uit: Satt

 

“Der Mann drehte sich noch einmal nach ihr um und nickte, Marie schloss leise die Tür hinter ihm und drehte den Schlüssel zweimal um. Sie erschrak und stieß sogar einen kurzen Schrei aus, als sie sich plötzlich in dem Spiegel im Flur sah. Sie ging in die Küche, stellte die Geschirrspülmaschine an und wischte den Küchentisch mit einem Schwamm, den sie vorher unter den Wasserhahn gehalten hatte, ab. Anschließend ging sie ins Wohnzimmer, schrieb das Grußwort unter den Geburtstagsbrief an ihre Mutter, steckte den Brief in ein Kuvert, klebte eine Briefmarke darauf und verließ das Haus. Sie ging bis zum Postkasten an der Straßenecke, eine Nachbarin nickte erst und grüßte sie dann, und Marie nickte und grüßte zurück.
Das Leben ging weiter, es ging immer weiter: Die Vögel zwitscherten, die Autos hielten an der roten Ampel und fuhren erst bei grünem Licht, die Kinder spielten auf dem Spielplatz, zur vollen Stunde kamen die Nachrichten, die Fahrradfahrer traten in die Pedale, Mütter schoben ihre Kinder im Kinderwagen, der Wind pfiff in den Bäumen, und wenn Marie jetzt in ihr Haus wollte, musste sie den Schlüssel in das Schloss stecken und ihn gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Als sie im Flur stand, fing sie an zu weinen und wusste nicht, wieso; vielleicht, weil Jakob gestorben war; vielleicht, weil alles weiter lief, als wäre nichts geschehen; alles funktionierte, ohne Rücksicht auf ihr Unglück und seinen plötzlichen Tod. Marie zog sich aus, ging in den Keller, wo sich das Schwimmbad befand und schwamm. Sie schwamm so lange, bis sie endlich vollkommen erschöpft war und nicht mehr schwimmen konnte. Sie stieg dann aus dem Wasser, ging ins Schlafzimmer, legte sich auf das Bett und schlief augenblicklich ein.”

 

 

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Markus Seidel  (Wilhelmshaven, 4 januari 1969)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e januari ook mijn blog van 4 januari 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 15:38 Reageer op dit bericht
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J.R.R. Tolkien, Marie Darrieussecq, Alex Wheatle, Cicero, Drieu la Rochelle, Xavier Orville, Jacob Balde

De Engelse schrijver J.R.R. Tolkien werd geboren op 3 januari 1892 in Bloemfontein, Zuid-Afrika. Zie ook alle tags voor J.R.R. Tolkien op dit blog.


Uit:
The Lord of the Rings
(The Hobbit)


“Not that Belladonna Took ever had any adventures after she became Mrs Bungo Baggins. Bungo, that was Bilbo’s father, built the most luxurious hobbit-hole for her (and partly with her money) that was to be found either under The Hill or over The Hill or across The Water, and there they remained to the end of their days. Still it is probable that Bilbo, her only son, although he looked and behaved exactly like a second edition of his solid and comfortable father, got something a bit queer in his make-up from the Took side, something that only waited for a chance to come out. The chance never arrived, until Bilbo Baggins was grown up, being about fifty years old or so, and living in the beautiful hobbit-hole built by his father, which I have just described for you, until he had in fact apparently settled down immovably.

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Scene uit de film “The Hobbit” van Peter Jackson, 2012



By some curious chance one morning long ago in the quiet of the world, when there was less noise and more green, and the hobbits were still numerous and prosperous, and Bilbo Baggins was standing at his door after breakfast smoking an enormous long wooden pipe that reached nearly down to his woolly toes (neatly brushed)—Gandalf came by. Gandalf! If you had heard only a quarter of what I have heard about him, and I have only heard very little of all there is to hear, you would be prepared for any sort of remarkable tale. Tales and adventures sprouted up all over the place wherever he went, in the most extraordinary fashion. He had not been down that way under The Hill for ages and ages, not since his friend the Old Took died, in fact, and the hobbits had almost forgotten what he looked like. He had been away over The Hill and across The Water on businesses of his own since they were all small hobbit-boys and hobbit-girls.
All that the unsuspecting Bilbo saw that morning was an old man with a staff. He had a tall pointed blue hat, a long grey cloak, a silver scarf over which his long white beard hung down below his waist, and immense black boots”

.

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J.R.R. Tolkien (3 januari 1892 – 2 september 1973)





De Franse schrijfster
Marie Darrieussecq werd geboren in Bayonne, Pyrénées-Atlantiques, op 3 januari 1969. Zie ook alle tags voor Marie Darrieussecq op dit blog.


Uit:
Tom est mort


“Tom est mort. J'écris cette phrase.

Ça fait dix ans que Tom est mort. Dix ans maintenant. Mais la date ne s'est pas inscrite au fer rouge, comme on dit. Quand Tom est mort j'étais dans une période où, justement, je ne savais plus très bien quel jour on était. Pour mon mari ce n'est pas pareil. La date s'est inscrite au fer rouge dans sa tête, dit-il. Sa vie a basculé autour de cette date. Moi aussi ma vie a basculé. Mais ce ne sont pas les mots que je dirais.

Par exemple, les dates de mes enfants, de mes autres enfants, il faut que je réfléchisse. J'ai tendance à mélanger, mes enfants sont tous nés au printemps, comme ceux des loutres ou des koalas ou des diables de Tasmanie, ou de beaucoup d'autres animaux, je cite les animaux qui m'intéressent. Mai, juin. La saison des anniversaires. C'est bientôt. J'ai envie d'écrire: si nous sommes encore en vie. C'est une phrase qui me venait souvent après la mort de Tom. Je la disais comme une découverte, pas vraiment stupéfiante, mais comme une évidence que j'ignorais jusque-là. Si nous sommes toujours en vie. Ensuite j'ai dit la phrase par conviction. Je l'ai dite aussi par provocation, je ne la dis plus, ça blesse les gens. Et puis c'est devenu un tic, un tic de pensée, ça terminait mes raisonnements, mes phrases mentales, tous mes projets (les projets étaient revenus. Nous avions découvert ça aussi: que les projets pouvaient revenir, que nous en étions à nouveau capables).”


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Marie Darrieussecq (Bayonne, 3 januari 1969)






De Britse schrijver
Alex Wheatle werd geboren op 3 januari 1963 in Londen. Zie ook alle tags voor Alex Wheatle op dit blog.


Uit: The Dirty South


“Noel smiled an ugly smile, like he was thinking of some old school, bitch torture that he had seen in some old Samurai film. 'I have a ride now', he said. 'A little Fiesta. Bought it at an auction for three hundred notes. And now I've got my ride, I'm going in for a little stakeout, to see if I can find that bitch who honey-trapped you. It would be good if you could come with me. You could identify any of the African brothers who jacked you. It was probably a Nigerian. I hate them motherfuckers with their scarred up faces and ugly mothers .... They're all over Peckham these days with their crater-legged women and mad-coloured clothes. And then we could deal with them in medieval style. There's something I've got, two piece of long shanks. And I will use them. But if you're going to go on like a pussy then I'll do this shit on my own. And I can remember what the bitch looks like. Man won't find her too buff by the time I'm done with her. And when I am done the phantom of the motherfucking opera will turn his back on her nigger honey-trapping ass.'



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Alex Wheatle (Londen, 3 januari 1963)






De Romeinse schrijver, redenaar, politicus, advocaat en filosoof
Marcus Tullius Cicero werd geboren in Arpinum op 3 januari 106 v. Chr. Zie ook alle tags voor Cicero op dit blog.


Uit:
Pleitrede voor Sextus Roscius van Ameria (Vertaald door Prof. Dr. A. Van den Daele S. J).


“Ongetwijfeld, rechters, vraagt u zich verwonderd af, waarom, terwijl zo talrijke redenaars en mannen uit de hoogste adel hier neergezeten blijven, juist ik ben opgestaan, ik die noch in leeftijd, noch in redenaarstalent, noch in aanzien met hen die bleven zitten, wedijveren kan. Al deze mannen, die u hier tot bijstand aanwezig ziet, zijn wel overtuigd, dat men in deze zaak de onrechtvaardige aanklacht, door een ongehoorde misdadigheid opgezet, moet afweren. Om echter die afweer in eigen persoon te doen, brengen zij, wegens de ongunst der tijden, de moed niet op. Daardoor zijn ze hier aanwezig, om hun plicht na te komen, doch zwijgen omdat ze het gevaar ontwijken. Wat volgt hieruit? Ben ik dan de stoutmoedigste van allen? Geenszins. Ben ik dan zo veel plichtsgetrouwer dan de overigen? Ook op deze eer ben ik niet zo belust, dat ik er anderen van zou willen beroven. Welke reden is er dan die mij aangespoord heeft, meer dan de anderen, om de zaak van sextus Roscius op mij te nemen? Hierom deed ik het: indien iemand onder hen die u hier aanwezig ziet, en die zo´n hoog gezag en zo´n hoge waardigheid bezitten, ook maar met één woord over staatszaken had gerept, - wat in dit geding noodzakelijk moet voorkomen, - dan zou men hem veel meer toedichten, dan hij werkelijk zou hebben gezegd. Wat mij echter betreft, ook als ik alles wat dient gezegd te worden vrijmoedig uitspreek, toch zal mijn pleidooi geenszins op gelijke wijze als bij hen naar buiten bekend kunnen raken en in het brede publiek worden verspreid. Daarenboven, van de overigen, wegens hun adelstand en waardigheid, kan geen enkel woord onbekend blijven, en gezien hun leeftijd en levenswijsheid, kan geen onbezonnen uitlating hun vergeven worden. Zal ik echter iets te vrijmoedig zeggen, dan zal dit onopgemerkt kunnen blijven, daar ik de politieke loopbaan nog niet ben ingetreden, of het zal mij wegens mijn jeugdige leeftijd worden vergeven; ofschoon thans in onze staat zowel het begrip zelf van het vergeven als de gewoonte van het gerechtelijk vooronderzoek werden uitgeroeid.”



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Cicero (3 januari 106 v. Chr. – 7 december 43 v. Chr.)

Cicero ontdekt het graf van Archimedes door Martin Knoller, 1775





De Franse dichter, schrijver en essayist
Pierre Eugène Drieu la Rochelle werd geboren op 3 januari 1893 in Parijs. Zie ook alle tags voor Pierre Drieu la Rochelle op dit blog.



INTERROGATION


Là, toute vie, toute vérité s*est retraite.

Fait décisif qui se pose en borne cogneuse à la frontière

de ce royaume :

II n*est aucune vie à l'Arrière, aucune vérité. Tout y

est marqué par la totale ignorance.

De ce côté-ci se manifeste l'inénarrable révélation.

Je plains les Habitants de l'Arrière, frappés de la

mort, coupés de ce temps, précipités au néant.

Et nul miracle de l'esprit ne peut les transmuer et

les transposer.

Entre dans les ordres — infanterie, artillerie, génie,

aviation.

Prends cellule dans le poste d'écoute ou la sape — là

tu es en présence de la mort, là menace l'abominable

souffrance liminaire.

Ou élève-toi, si tu en es digne, dans l'avion

Au sommet du champ de bataille, à la clef de la voûte

sonore, au comble du son humain.




L’ANNONCIATION DE LA MORT

Mort, ton appel trouble comme celui de la volupté.

Aux jours du prologue, quand le guerrier avant de

partir composa une, pensée décisive, je me donnai

tout entier à ton exigence fatale.

En cet août rempli des pompes de la gloire ressus-

citée, parmi la splendeur sonore de la foule, j'écoutai

la voix muette de ta révélation.

Parmi ces prestiges de la force militaire dont s'eni-

vre un adolescent, tu m'es apparue, ô mort : bouche

sombre d'où s'épanouit le cri lumineux de la trompette.

Dès lors, j'ai été celui qui sait.

J'ai marché ignoré parmi les hommes. J'ai mesuré

la faiblesse de tout amour car nul ne m'a deviné et ils

s'étonneront quand tout sera consommé.


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Pierre Drieu la Rochelle (3 januari 1893 – 16 maart 1945)





De Franstalige schrijver
Xavier Orville werd geboren op 3 januari 1932 in Case-Pilote, op Martinique. Zie ook alle tags voor Xavier Orville op dit blog.


Uit: Moi, Trésilien-Théodore Augustin


“Ce n'est pas un mauvais bougre, ce Trésilien-T'héodore Augustin qui se proclame Général-Président à vie pour dynamiter l'inertie de son île-pirogue, dont il déplore la nonchalante passivité. Mais franchement, instaurer, pour rattraper des siècles d'immobilisme, une Direction des Montres, Horloges et Calendriers chargée de liquider des saints contre-révolutionnaires, court-circuiter saisons et fêtes carillonnées ou interdire aux crabes de marcher de côté pour cause d'exhibition déviationniste, est-ce bien raisonnable? Alors, le jour où Trésilien décide de supprimer le samedi, c'en est trop: Vent Debout et son bataillon de marchandes d'amour – dont c'est le meilleur jour – déclenchent la grève générale. Avec un succès à faire pâlir d'envie les syndicats de tous pays: jusqu'aux bulles d'eau gazeuse qui refusent de remonter à la surface! Et le Grand Bond en Avant de Trésilien s'écrasera le nez dans la mangrove...”


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Xavier Orville (3 januari 1932 – 19 augustus 2001)





De Duitse dichter en schrijver Johann
Jacob Balde S.J. werd geboren op 3 januari 1604 in Ensisheim in de Elzas. Zie ook alle tags voor Jacob Balde op dit blog.



Ehrenpreiß
(Fragment)


5.

Abigail war nie so klueg/
Die David eingenommen:
Vnd die durch jhren Wasserkrueg
Den Isaac hat bekommen
Judittæ Blut vnd Heldin Muth
Vnd stärcke must verzagen.
Der vorzug ghört Mariæ Schwerde;
Was will ich lang vil sagen.


6.

Erfahren hats der Holofern
Der Gott hat gleichen wöllen:
Der Lucifer vnd Morgenstern
Mit seinen schönen Gsellen.
Du hast den Pracht zunichten gmacht:
Vnd der verfluchten Schlangen/
Dem Höllen Fürst/ den Kopff zerknirscht/
Daß jhm der Muth vergangen.



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Jacob Balde (3 januari 1604 – 9 augustus 1668)

Voormalig regentenpaleis, nu musée de la Régence, Ensisheim



Zie voor nog meer schrijvers van de 3e januari ook mijn blog van 3 januari 2012 deel 2 en eveneens deel 3.





Geschreven door Romenu om 20:19 Reageer op dit bericht

Peter Ghyssaert

De Vlaamse dichter Peter Ghyssaert werd geboren op 3 januari 1966 te Wilrijk. Zie ook alle tags voor Peter Ghyssaert op dit blog.

 

 

Marine

 

De avond tingelt als een theehuisje aan de horizon; maar de stormen
daarachter, het versplinteren van hout en de wrakken die elkaar
angstig opduwen in de haven.

Kom wij maken een wandeling langs dit troebele water vol wier dat
zinkt als lood; nu erven wij een rust die van de hele aarde schijnt te
komen. Maar de schreiende stem en de verre deur die open zwaait in
het landschap; en het trillen van de wind die ons naar het zandkas-
teel brengt.

En wij, luisterend als twee kinderen; kleiner wordend, verdwalend
met het koude, schitterende speelgoed van elkaars gezelschap.

 

 

 

Het museum van zoet en brak water

 

Vitrines vol met tranen;
kasteelvijvers en zoete vennen
in zaal drie.

Nauwelijks voelbaar schuift
branding onder het parket;
uit verstuivers drijft de zeemist

De Afrikaanse waterval
schuimt in een meubel van mahoniehout;
weer bij de uitgang koopt men

washandjes en de brochure
'Geschiedenis der waterzucht'

Er zijn geen frisdranken te koop;
dit is geen recreatieoord.

 

 

 

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Peter Ghyssaert (Wilrijk, 3 januari 1966)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Christopher Durang, David Shapiro, Jimmy Santiago Baca, André Aciman, Nyk de Vries, Hans Herbjørnsrud, Anton van Duinkerken

De Amerikaanse toneelschrijver Christopher Durang werd geboren op 2 januari 1949 in Montclair, New Jersey. Zie ook alle tags voor Christopher Durang op dit blog.

 

Uit: Laughing Wild

 

“Woman: I want to talk to you about life. It’s just too difficult to be alive, isn’t it, and try to function? There are all these people to deal with. I tried to buy a can of tuna fish in the supermarket, and there was this person standing right in front of where I wanted to reach out to get the tuna fish, and I waited a while, to see if they’d move, and they didn’t—they were looking at tuna fish too, but they were taking a real long time on it, reading the ingredients on each can like they were a book, a pretty boring book if you ask me, but nobody has; so I waited a long while, and they didn’t move, and I couldn’t get to the tuna fish cans; and I thought about asking them to move, but then they seemed so stupid not to have sensed that I needed to get by them that I had this awful fear that it would do no good, no good at all, to ask them, they’d probably say something like, “We’ll move when we’re goddam ready you nagging bitch” and then what would I do? And so then I started to cry out of frustration, quietly, so as not to disturb anyone, and still, even though I was softly sobbing, this stupid person didn’t grasp that I needed to get by them, and so I reached over with my fist, and I brought it down real hard on his head and screamed: “Would you kindly move asshole!!!”

And the person fell to the ground, and looked totally startled, and some child nearby started to cry, and I was still crying, and I couldn’t imagine making use of the tuna fish now anyway, and so I shouted at the child to stop crying—I mean, it was drawing too much attention to me—and I ran out of the supermarket, and I thought, I’ll take a taxi to the Metropolitan Museum of Art, I need to be surrounded with culture right now, not tuna fish.”

 

 

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Christopher Durang (Montclair, 2 januari 1949)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, criticus en historicus David Shapiro werd geboren op 2 januari 1947 in Newark, New Jersey. Zie ook alle tags voor David Shapiro op dit blog. 

 


The Weak Poet

for Michal Govrin


When a poet is weak,
like a broken microphone,
he still has some power,
indicated by a red light.

The weak poet
is fixed to the wall
like an ordinary light.

Dependent and dismal by turns,
he is a nominalist
and a razor blade
and a light.

And the demons cry,
Cast him from the kingdom
for a copy of a copy!

Remove him
like the women who supported the temple —
slaves too free and alive.
His similes are ingenious, like science among lovers.

My friend, however early
you called, you had come
too late, again.

The weak poet
has not gone grey
but his sacrificed similes
lead nowhere.

And his I is like any other word
in the newspaper and he is cut up
like fashion.

Each window was seductive,
but even his diseases could be cured.
Your low voice alone
is major like a skepticism.

We had forgotten
the place and the stories,
and the fiery method, too familiar, too distant.

We had memorized the poems,
but only for prison.
With the first new year celebrated in chaos
above the red waters of Paradise.

Where a clayey groom
hears the bride’s voice
like a stronger world —

Sound is all
a snake can do —
and charming sense
and strangeness.

Now the old poet
loses his voice like a garden.
But finds it again, like a street in a garden.

In the injured house
made of local sun and stone —
In the city of numbers
which everyone counts and hates and wants—

We could read together in a dark city garden,
scribbling with language over
screens like lips, scribbling the first mistranslations.

 

 

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David Shapiro (Newark, 2 januari 1947)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Jimmy Santiago Baca werd geboren in Santa Fe, New Mexico, op 2 januari 1952. Zie ook alle tags voor Jimmy Santiago Baca op dit blog.



As Children Know

 

Elm branches radiate green heat,

blackbirds stiffly strut across fields.

Beneath bedroom wood floor, I feel earth—

bread in an oven that slowly swells,

simmering my Navajo blanket thread-crust

as white-feathered and corn-tasseled

Corn Dancers rise in a line, follow my calf,

vanish in a rumple and surface at my knee-cliff,

chanting. Wearing shagged buffalo headgear,

Buffalo Dancer chases Deer Woman across

Sleeping Leg mountain. Branches of wild rose

trees rattle seeds. Deer Woman fades into hills

of beige background. Red Bird

of my heart thrashes wildly after her.

What a stupid man I have been!

How good to let imagination go,

step over worrisome events,

those hacked logs

tumbled about

in the driveway.

Let decisions go!

Let them blow

like school children’s papers

against the fence,

rattling in the afternoon wind.

This Red Bird

of my heart thrashes within the tidy appearance

I offer the world,

topples what I erect, snares what I set free,

dashes what I’ve put together,

indulges in things left unfinished,

and my world is left, as children know,

left as toys after dark in the sandbox.

 

 

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Jimmy Santiago Baca (Santa Fe, 2 januari 1952)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver, essayist en literatuurwetenschapper André Aciman werd geboren op 2 januari 1951 in Alexandrië in Egypte. Zie ook alle tags voor André Aciman op dit blog.

 

Uit: Noem Me Bij Jouw Naam (Vertaald door Nan Lenders)

 

‘Later!’ Dat woord, die stem, die houding.
Ik had nog nooit iemand ‘later’ horen gebruiken om afscheid te nemen. Het klonk nors, kortaf en laatdunkend en werd uitgesproken met de verholen onverschilligheid van iemand wie het misschien helemaal niet kan schelen of hij je ooit nog ziet of ooit nog iets van je hoort.
Het is het eerste wat ik me van hem herinner en ik hoor het hem zo nog zeggen. Later!
Ik doe mijn ogen dicht, zeg dat woord, en ben weer terug in Italië, al die jaren geleden, waar ik de met bomen gezoomde oprijlaan af loop en zie hoe hij uit de taxi stapt, fladderig blauw overhemd met wijd openstaande kraag, zonnebril, strooien hoed, overal blote huid. Opeens staat hij mijn hand te schudden, geeft me zijn rugzak aan, haalt zijn koffer uit de kofferbak van de taxi, vraagt me of mijn vader thuis is.
Het zou heel goed kunnen dat het daar, op dat moment was begonnen: dat hemd, die opgerolde mouwen, de ronding van zijn hielen die bij iedere stap weer uit zijn gerafelde espadrilles gleden alsof ze niets liever wilden dan het hete grindpad dat naar het huis leidde uittesten en die vroegen: welke kant op naar het strand?
De zomergast van dit jaar. Weer zo’n saaie.
Dan zwaait hij, bijna achteloos en met zijn rug al naar de auto gekeerd, even naar achteren met zijn vrije hand en roept onverschillig Later! naar een andere passagier in de auto met wie hij waarschijnlijk de kosten van de taxi heeft gedeeld vanaf het station. Zonder een naam erbij te noemen, zonder een geintje om wat minder de bink te lijken, niets. De ander wordt met één woord weggestuurd: kordaat, brutaal en bot – kies zelf maar, hem kan het niet schelen hoe je het noemt.
Let maar eens op, dacht ik, zo gaat hij ook van ons afscheid nemen als het zover is. Met een korzelig, achteloos later!
Maar eerst moesten we het zes lange weken met hem zien uit te houden.
Ik was volkomen geïntimideerd. Het onbenaderbare type.
Al zou ik hem best aardig kunnen gaan vinden. Van de ronding van zijn kin tot aan de ronding van zijn hiel. En vervolgens, binnen enkele dagen, zou ik hem leren haten. Deze zelfde man, wiens foto op het aanmeldingsformulier maanden eerder was opgevallen door een belofte van onmiddellijke affiniteit.

 

 

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André Aciman (Alexandrië,  2 januari 1951)

 

 

 

De Nederlandse dichter Nyk de Vries werd geboren in Noordbergum op 2 januari 1971. Zie ook alle tags voor Nyk de Vries op dit blog.

 

 

Geheim

 

Een geheim betekent niets. Wanneer het wordt onthuld is
het verdwenen – alsof er nooit een buitenhuis is geweest.
Aanvankelijk was iedereen nieuwsgierig, toen de deuren
opengingen, maar binnen enkele maanden was het
nieuwtje eraf. Men dacht dat men het begreep en
misschien deed men dat ook wel. Maar ik bleef zitten met
de geest die het verhullen in me had geplant. Ik zat
doodstil in mijn auto, werd ’s nachts wakker van niets. Ik
weet dat het fout is, maar soms lig ik op bed en stel me
voor dat de deuren opnieuw dichtklappen – dat de wereld
opnieuw donker wordt en alles weer een reden heeft.

 

 

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Nyk de Vries (Noordbergum, 2 januari 1971)

 

 

 

 

De Noorse schrijver Hans Herbjørnsrud werd geboren op 2 januari 1938 in Heddal, Telemark. Zie ook alle tags voor Hans Herbjørnsrud op dit blog.

 

Uit: Die Brunnen (Vertaald door Ulrich Sonnenberg)

 

“Gegen den Strom zu laufen ist wie gegen den Wind zu laufen, ich verkürze die Schrittlänge, laufe an den Pfosten vorbei, die von der alten Hängebrücke noch stehen, und um 6:08:05 hüpfe ich von Stein zu Stein über die Mündung eines rieselnden Bachs und springe auf die breite Kiesbank, die sich entlang der Heddøla bis Grenehølen erstreckt. Mou, keiwai, gwei: Ich murmele ein Wort bei jedem Schritt, den ich auf den Kies setze: niemand, merkwürdig, Gespenst. Die Luft spült mir den Mund, der Kies knirscht und brennt unter den Füßen, und in meinen Ohren höre ich die durchdringenden Schritte von Man Lok auf dem Fußboden in Oslo. Schnell, es eilt, Man Lok entwickelt sich zu einem prächtigen Burschen, haben sie gesagt. Mou, keiwai und gwei, murmele ich wie eine Beschwörungsformel, wobei die Wörter unter den

Schuhsohlen knirschen, und hetze im Gegenwind des Stromes vorwärts.

6:11:42, bei Grenehølen drehe ich um, nehme den Joggingstein in die linke Hand und laufe mit der Strömung zurück. Der Fluss fletscht die Zähne und schnappt nach den Steinen, während er rasch über den Grund fließt, der Strom wirbelt schneller als die Zeit, unmöglich, mit ihm Schritt zu halten. Trotzdem ist es einfacher, im Sog des Flusses zu laufen, ich gehe in lange Schritte über, berühre den Boden nur kurz mit den Ballen und drücke die Beine durch, dass es in den

Kniekehlen zieht.”

 

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Hans Herbjørnsrud (Heddal, 2 januari 1938)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, essayist, redenaar en literair-historicus Anton van Duinkerken werd op 2 januari 1903 geboren in Bergen op Zoom. Zie ook alle tags voor Anton van Duinkerken op dit blog.

 

 

Thuis, op het kerkhof

 

Tussen de zerken, lezend het verleden
Van deze kleine stad, waaruit ik kwam,
Waarheen ik telkens wederkeer, vernam
Ik achter mij stil wandelende schreden.

Verwonderd zag ik om. Even beneden
Het kruis in 't midden draagt een vrouw een vlam.
Dit stenen beeld, vlak naast een treurwilgstam,
Stond of 't gereed was, op mij toe te treden.

Geen levend mens was daar, maar het geluid,
Dat mij bedroog, scheen deze vrouw te wekken
En in mijn angst bracht zij de woorden uit:

‘Sla geen geloof aan klanken, die u trekken,
De waarheid is een vuur, geen ijdel woord,
Wie waarheid spreekt, die draagt een schroeiwond voort’.

 

 

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Anton van Duinkerken (2 januari 1903 - 27 juli 1968)

Cover biografie

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 2e januari ook
mijn blog van 2 januari 2012 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:08 Reageer op dit bericht

Zum Neuen Jahr (Rainer Maria Rilke)


Aan alle bezoekers en mede-bloggers een gelukkig Nieuwjaar!

 

 

 

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Dorp in de winter door Joos de Momper II (1564-1635)

 

 

 

Zum Neuen Jahr

Wir
wollen
glauben
an
ein langes Jahr,
das uns gegeben ist,
neu,
unberührt, voll nie gewesener Dinge,
voll nie getaner Arbeit,
voll Aufgabe,
Anspruch und Zumutung.
Wir wollen sehen,
dass wir's nehmen lernen, ohne allzu viel fallen zu lassen
von dem
was es zu vergeben hat, an die, die Notwendiges, Ernstes und
Großes von ihm verlangen.

 

 

 

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Rainer Maria Rilke (4 december 1875 – 29 december 1926)

Rilke werd geboren in Praag

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van de 1e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:07 Reageer op dit bericht

J.D. Salinger, E. M. Forster, Douglas Kennedy, Rascha Peper, Sven Regener

De Amerikaanse schrijver Jerome David Salinger werd in New York geboren op 1 januari 1919. Zie ook alle tags voor J. D. Salinger op dit blog.

 

Uit: The Catcher in the Rye

 

“I didn't say anything for about a minute. Then I said, "All right. What do they do, the fish and all, when that whole little lake's a solid block of ice, people skating on it and all?"

Old Horwitz turned around again. "What the hellaya mean what do they do?" he yelled at me. "They stay right where they are, for Chrissake."

"They can't just ignore the ice. They can't just ignore it."

"Who's ignoring it? Nobody's ignoring it!" Horwitz said. He got so damn excited and all, I was afraid he was going to drive the cab right into a lamppost or something. "They live right in the goddam ice. It's their nature, for Chrissake. They get frozen right in one position for the whole winter."

"Yeah? What do they eat, then? I mean if they're frozen solid, they can't swim around looking for food and all."

"Their bodies, for Chrissake--what'sa matter with ya? Their bodies take in nutrition and all, right through the goddam seaweed and crap that's in the ice. They got their pores open the whole time. That's their nature, for Chrissake. See what I mean?" He turned way the hell around again to look at me.

"Oh," I said. I let it drop. I was afraid he was going to crack the damn taxi up or something. Besides, he was such a touchy guy, it wasn't any pleasure discussing anything with him. "Would you care to stop off and have a drink with me somewhere?" I said.

He didn't answer me, though. I guess he was still thinking. I asked him again, though. He was a pretty good guy. Quite amusing and all.

"I ain't got no time for no liquor, bud," he said. "How the hell old are you, anyways? Why ain'tcha home in bed?"

 

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J.D. Salinger (1 januari 1919 – 27 januari 2010)

 

 

 

 

De Engelse romanschrijver en essayist Edward Morgan Forster werd geboren op 1 januari 1879. Zie ook alle tags voor Edward Morgan Forster op dit blog.

 

Uit: A Passage to India

 

“The sky too has its changes, but they are less marked than those of the vegetation and the river. Clouds map it up at times, but it is normally a dome of blending tints, and the main tint blue. By day the blue will pale down into white where it touches the white of the land, after sunset it has a new circumference –

orange, melting upwards into tenderest purple. But the core of blue persists, and so it is by night. Then the stars hang like lamps from the immense vault. The distance between the earth and them is as nothing to the distance behind them; and that further distance, though beyond colour, last freed itself from blue.

The sky settles everything – not only climates and seasons, but when the earth shall be beautiful. By herself she can do little – only feeble outbursts of flowers. But when the sky chooses, glory can rain into the Chandrapore bazaars, or a benediction pass from horizon to horizon. The sky can do this because it is so strong and so enormous. Strength comes from the sun, infused in it daily, size from the prostrate earth. No mountains infringe on the curve. League after league the earth lies flat, heaves a little, is flat again. Only in the south, where a group of fists and fingers are thrust up through the soil, is the endless expanse interrupted. These fists and fingers are the Marabar Hills, containing the extraordinary caves.”

 

 

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Edward Morgan Forster (1 januari 1879 - 7 juni 1970)

Scene uit de film van David Lean uit 1984 met Victor Banerjee, Judy Davis en Alec Guiness





De Amerikaanse schrijver Douglas Kennedy werd geboren op 1 januari 1955 in New York. Zie ook alle tags voor Douglas Kennedy op dit blog

 

Uit: Temptation

 

“I AL WAYS WANTED to be rich. I know that probably sounds crass, but it’s the truth. A true confession.

Around a year ago, I got my wish. After a ten-year bad luck streak—a toxic accumulation of endless rejection slips and “we’re going to pass on this” and the usual bevy of near-misses (“you know, we were really looking for this sort of thing last month”), and (of course) never getting my calls returned—the gods of happenstance finally decided I was worth a smile. And I received a phone call. Check that: I received the phone call that anyone who has ever scribbled for a living always dreams of receiving.

The call came from Alison Ellroy, my long-suffering agent.

“David, I sold it.”

My heart skipped five beats. I hadn’t heard the words “I sold it” for . . . well, to be honest about it, I’d never heard that sentence before.

“You sold what?” I asked, since five of my speculative scripts were currently doing the Flying Dutchman rounds of assorted studios and production companies.

“The pilot,” she said.

“The television pilot?”

“Yep. I sold Selling You.”

“To whom?”

“FRT.”

“What?”

“FRT—as in Front Row Television; as in the smartest, hottest producer of original programs on cable .”

 

 

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Douglas Kennedy (New York, 1 januari 1955)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Rascha Peper (pseudoniem van Jenneke Strijland) werd geboren op 1 januari 1949 in Driebergen. Zie ook alle tags voor Rascha Peper op dit blog.

 

Uit: Zwartwaterkoorts

 

“De mozambieksijzen maakten al sinds gisteren een hangerige indruk en ook de Indische tortels vertrouwde hij niet helemaal. Bovendien bleek, zodra hij met Scheffer op de schouder de deur van de zijkamer opende, de manke merel in gevecht met de blinde. Scheffer dook erop omde orde te herstellen, maar Stutijns beslissing stond meteen vast: de manke merel kon weer teruggezet worden; dit was al de derde keer dat hij zich agressief tegen de blinde gedroeg.
Terwijl Scheffer met opgezette borstveren door de kamer hipte om zich door de tortels te laten bewonderen, verzamelde Stutijn de drinkbakken en gooide ze leeg in de wastafel. Bij het vullen kwam Scheffer op de kraan zitten omuit de waterstraal te drinken, terwijl de enig overgebleven rode kardinaal schuin boven hemaan de waterleidingbuis hing om direct zijn plaats in te kunnen nemen als Scheffer klaar was. Zo was hier de pikorde.
Argwanend bekeek Stutijn de witkuifgaai, die met verdraaide hals boven op een nestkastje zat. Wat viel er te slapen, terwijl de zon hoog aan de hemel stond? Hij hing de schone drinkbakken op, vulde de voerbakjes bij, sneed een appel in stukjes, schudde een laatste restje buffalowormen uit en greep in het voorbijgaan de manke merel omhemin een kooitje te stoppen – dat ging gemakkelijk, in drie maanden tijds was het beestje handtam ge worden.
Begin april had hij de horren al in de vensters van de kamer geplaatst, dus het rook hier nu fris, en ook op de gang. ’s Winters merkte hij zelf wat voor muffe lucht er in de kamer hing, hoe wel hij soms wel twee keer in de week de poep van de vloer schraapte, zelfs van de boomtakken die tussen vloer en plafond geklemd stonden. Die takken zouden eens ververst moeten worden, maar bij de gedachte alleen al zonk hem de moed in de schoenen.”

 

 

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Rascha Peper (Driebergen, 1 januari 1949)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en musicus Sven Regener werd geboren op 1 januari 1961 in Bremen. Zie alle tags voor Sven Regener op dit blog.

 

Uit: Der Hund

 

“Der Nachthimmel, der ganz frei von Wolken war, wies in der Ferne, über Ostberlin, schon einen hellen Schimmer auf, als Frank Lehmann, den sie neuerdings nur noch Herr Lehmann nannten, weil sich herumgesprochen hatte, daß er bald dreißig Jahre alt werden würde, quer über den Lausitzer Platz nach Hause ging. Er war müde und abgestumpft, er kam von der Arbeit im Einfall, einer Kneipe in der Wiener Straße, und es war spät geworden. Das war kein guter Abend, dachte Herr Lehmann, als er von der westlichen Seite her den Lausitzer Platz betrat, mit Erwin zu arbeiten macht keinen Spaß, dachte er, Erwin ist ein Idiot, alle Kneipenbesitzer sind Idioten, dachte Herr Lehmann, als er an der großen, den ganzen Platz beherrschenden Kirche vorbeikam. Ich hätte die Schnäpse nicht trinken sollen, dachte Herr Lehmann, Erwin hin, Erwin her, ich hätte sie nicht trinken sollen, dachte er, als sich sein Blick zerstreut in den Maschen der hohen Umzäunung des Bolzplatzes verfing. Er ging nicht schnell, die Beine waren ihm schwer von der Arbeit und vom Alkohol. Das mit dem Schnaps war Quatsch, dachte Herr Lehmann, Tequila und Fernet, morgen früh wird es mir schlecht gehen, dachte er, Arbeiten und Schnapstrinken verträgt sich nicht, alles, was über Bier hinausgeht, ist falsch, dachte er, und gerade ein Typ wie Erwin sollte seine Angestellten nicht noch zum Schnapstrinken überreden, dachte Herr Lehmann. Er kommt sich noch großzügig dabei vor, wenn er die Leute zum Schnapstrinken überredet, dachte Herr Lehmann, dabei tut er das bloß, um selbst einen Vorwand zum Saufen zu haben, aber andererseits, dachte er, ist es auch nicht richtig, die Verantwortung auf Erwin abzuwälzen, am Ende ist man immer selber schuld, wenn man Schnaps trinkt.”

 

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Sven Regener (Bremen, 1 januari 1961)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 1e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:06 Reageer op dit bericht

Rüdiger Safranski, Carry van Bruggen, Joe Orton, Mariano Azuela, René de Ceccatty

De Duitse schrijver en filosoof  Rüdiger Safranski werd geboren op 1 januari 1945 in Rottweil. Zie ook alle tags voor Rüdiger Safranski op dit blog.

 

Uit: Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft

 

“Goethe und Schiller waren darauf gefaßt, daß man ihrer überdrüssig werden könnte, und übten sich beizeiten in der Kunst der Publikumsbeschimpfung. Ihren Freundschaftsbund verstanden sie auch als Trutzburg, von wo aus sie wohlgelaunt ihre Blitze gegen das zeitgenössische literarische Leben schleuderten.
Goethe und Schiller waren Konkurrenten, ehe sie zu Freunden wurden. Goethe fühlte sich vom Ruhm des Jüngeren bedrängt. Für ihn war Schiller zunächst nichts anderes als eine ungute Erinnerung an den eigenen, inzwischen überwundenen Sturm und Drang. Und Schiller sah in Goethe eine stolze Prüde, der man ein Kind machen muß, um sie vor der Welt zu demütigen. Es mußte einiges geschehen, ehe Schiller an Goethe schreiben konnte: Wie lebhaft habe ich ... erfahren . . ., daß es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe und Goethe Schiller gegenüber erklärte: Sie haben mir eine zweite Jugend verschafft und mich wieder zum Dichter gemacht, welches zu sein ich so gut als aufgehört hatte.
Was hier im einzelnen geschehen war, davon erzählt dieses Buch. Wie der junge Schiller den bewunderten Goethe bei der Preisverleihung an der Karlsschule als Gast des Herzogs zum ersten Mal erblickte. Wie es in den nächsten Jahren zu einer eigenartigen Parallelität der Lebensläufe kam: Zweimal Flucht und Verwandlung. Schiller flieht aus Stuttgart und dem Machtbereich des Herzogs. Goethe flieht nach Italien. Für beide ist es eine Befreiung zu neuem Künstlertum. Zweimal auch ein neuer Liebesbund. Schiller und Charlotte, Goethe und Christiane. Goethe verliebt und bindet sich sozial nach unten, Schiller nach oben. Dann die mühsame Annäherung, Schiller tastet sich zu Goethe vor, der aber hält auf Abstand. Im Sommer 1794 in Jena schließlich das glückliche Ereignis der gelungenen Begegnung. Von da an beginnt der Briefwechsel, wohl das bedeutendste gemeinsame Werk der beiden und die wichtigste Quelle dieses Buches. Von 1794 bis zum Tode Schillers im Mai 1805 währt die Freundschaft. Die Polarität der Temperamente und Charaktere bewirkt bei jedem eine Steigerung der schöpferischen Kräfte, bei Goethe vor allem in den ersten, bei Schiller in den letzten Jahren der Freundschaft.”

 

 

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Rüdiger Safranski (Rottweil, 1 januari 1945)

Goethe en Schiller voor het Nationaltheater in Weimar 

 

 

 


De Nederlandse schrijfster
Carry van Bruggen (eig. Caroline Lea de Haan) werd geboren in Smilde op 1 januari 1881. Zie ook alle tags voor Carry van Bruggen op dit blog.

 

Uit: Heleen: een vroege winter

 

“HET huis, waarin Heleen was geboren en waarin ze den geheelen duur van haar jeugd verbleef, stond afgezonderd aan de bocht van een breede rivier, waarvan het water traag tusschen vlakke oevers voortstroomde. Rietland en bosch lagen tusschen plassen aan de overzijde verderop, en daarachter de bleeke, vochtige weien.

Wanneer Heleen in later jaren haar huis herdacht, de blanke plassen, het riet en de weien, dan scheen het aan de beelden van haar verbeelding, alsof het daar altijd late herfst en komende winter was geweest. Op het koude water van de rivier dekten de bonte bladeren het diep en wazig beeld van een hooge, bonte lucht, bleeke nevels zweefden zwak en onvast tusschen wolken en water, in het vochtig bosch beefde damp om elken stam, daar lag de zomerpracht vergaan en de bedroefde roep der late vogels klonk hol als in koude zalen. In de druipende takken wiegden nesten verlaten, het grauwe huis schreide ziltig vocht, bleek onkruid wies uit de spleten en het vervallen hek voelde van groenen uitslag glibberig en kil. Voor-langs het huis, in de bocht van den weg, waar regen het grint gestadig vochtig en donker hield, zuchtten smartelijk de oude, scheeve boomen -, hun duistere kruinen drukten zwaar de knoestige, korte stammen, en beneden dien weg lagen achter berm en sloot de wijde, grijze akkers tusschen smalle greppels; kraaien pikten het winterzaad uit de verwoelde klei, schichtige spreeuwen hipten over de kluiten, schreeuwden met gerekten hals en repten zich weg. Een kruiwagen, omgestort bij verlaten gereedschap, leek aan de aarde vastgekorst, huisjes en boompjes verderop stonden in ijle, blauwe wazen gevat.

Binnen in het hol en donker najaarshuis bewoonden Heleen en de haren maar enkele kamers, de andere stonden leeg, bij gebrek aan meubels. Boven, onder het dak, lagen bloote, grauwe vloeren tusschen koude wanden, leege kasten kierden en klemden en het rook er kil naar rag en vochtig stof. De wind joeg door de scheuren van het dak regen als het herfst en sneeuw als het winter was, het ijzig stuifsel sloeg in ijle plakken tegen balk en bint -, dan drong ook een starre klaarte naar binnen, die den schemer verjoeg en de geheimenissen openbaarde der zwammen, die teer en bleek daar groeiden uit vocht en donkerte van den nazomer af tot in de Mei.”

 

 

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Carry van Bruggen (1 januari 1881 - 16 november 1932)

Hier met haar kinderen 

 

 

 


De Britse schrijver
Joe Kingsley Orton werd geboren in Leicester op 1 januari 1933. Zie ook alle tags voor Joe Orten op dit blog.

 

 

Uit: The Erpingham Camp and The Ruffian on the Stair (Program Notes, Juni 1967)

 

"I was born in Leicester thirty-three years ago. Father a gardener, mother a machinist. I had quite an ordinary schooling. I didn't get my eleven plus. I wanted it at the time. So I left school and did this supposedly business course for a year, but it didn't do me any good because I'd no aptitude for keeping accounts and things like that... Yes, I was sacked from all the jobs I had between sixteen and eighteen because I was never interested in any of them. I resented having to go to work in the morning and very often I didn't bother - I just looked in shop windows, or if it was a nice sunny morning I'd sit in the Town Hall square and have an ice-cream."

"At night I belonged to an amateur dramatic society, in fact I belonged to so many it got ridiculous - the rehearsals for the shows clashed. I wanted to be an actor but didn't know how to go about it so I wrote to the Information Bureau in Leicester. They said I'd have to go to R.A.D.A. or some recognized dramatic academy and they gave me a whole list of elocution teachers."

(...)

 

"I didn't have a very good time at R.A.D.A. really, because I found that in the very first term I actually expected to be taught something. It was complete rubbish. I wasn't taught anything and I learned at the end of the term that I was more enthusiastic and knew more about acting at the beginning of my first term than I did at the end. And during the next two terms, I had two years there, I completely lost my confidence and my virginity."

 

 

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Joe Orton (1 januari 1933 - 9 augustus 1967)

 

 

 

 

De Mexicaanse schrijver en medicus Mariano Azuela González werd geboren in Lagos de Moreno op  1 januari 1873. Zie ook alle tags voor Mariano Azuela op dit blog.

 

Uit: The Underdogs (Vertaald door E. Munguia jr.)

 

"I'll wager you know that bandit, lady. . . . I was in the pen with him at Escobedo."
"Bring me a bottle of tequila, Sergeant; I've decided to spend the night with this little brunette. . . . What's that? The colonel? . . . Why talk about the colonel now? He can go straight to hell. And if he doesn't like it, it's all right with me. Come on, Sergeant, tell the corporal outside to unsaddle the horses and feed them. I'll stay here. Listen, my girl, you let the sergeant fry the eggs and warm up the tortillas; you come here to me. See this wallet full of nice new bills? They're all for you, darling. Sure, I want you to have them. Imagine! I'm drunk, see, a little, and that's why I'm kind of hoarse. . . . I left half my gullet down Guadalajara way, and I've been spitting the other half out all the way up here. Oh, well, who cares? But I want you to have that money. Hey, Sergeant, where's my bottle? Darling, you're awfully far away. Come closer and pour yourself a drink. You won't, eh? Afraid of your . . . er . . . husband . . . or whatever he is? Well, if he's skulking in some hole, you tell him to come out. What the hell do I care? I'm not scared of rats, see!"
Suddenly a white shadow loomed on the dark threshold.”

 

 

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Mariano Azuela (1 januari 1873 - 1 maart 1952)

 

 

 

 

De Franse schrijver, essayist en vertaler René de Ceccatty werd geboren op 1 januari 1952 in Tunis. Zie ook alle tags voor René de Ceccatty op dit blog.

 

Uit: Raphaël et Raphaël

 

“Le continent noir s’est rouvert. Il suffit de peu et il faut tout. Je l’ai voulu, je ne m’en étonne pas.

Tant de détermination à creuser en moi une brèche qui ne demandait qu’à s’élargir et s’approfondir devait bien donner quelques résultats : ils se sont fait attendre, mais ils sont là désormais, incontestables.

J’accueille de vieilles sensations assoupies : elles se réveillent, elles n’étaient pas mortes, ni parties.

Je suis allé dans cette rue pavillonnaire d’une ville que je n’ai jamais visitée dans un esprit de système ni avec une humeur de nostalgie. J’y suis allé un lundi de pluie avortée, de ciel poisseux, d’août moite. Il m’a fallu pour atteindre ce quartier, que je savais méconnaissable par rapport au souvenir que j’en avais gardé, emprunter un boulevard arboré dont la tonnelle de feuilles de platanes ne me protégeait pas des grosses gouttes qui annoncent les orages de septembre. Mais l’averse s’est rapidement calmée, j’ai replié le parapluie de secours que j’ai acheté hâtivement dans un grand magasin pour très pauvres, et j’ai zigzagué entre les flaques déjà grosses.

Les souvenirs étaient trop lointains (de ce trajet autrefois fréquemment suivi) pour que cette course dans les faubourgs populaires de la ville ranime mes émotions. À peine si un nom de rue se chargeait alors de quelque sens, attaché sinon à des personnes, du moins à une fonction, une institution, un organisme dont l’énoncé aurait été, ainsi que le veulent les conventions orales, accompagné de son adresse, comme si cette précision l’avait humanisé.”

 

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René de Ceccatty (Tunis, 1 januari 1952)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 1e januari ook mijn blog van 1 januari 2011 deel 3.

Geschreven door Romenu om 12:00 Reageer op dit bericht

Chantal van Gastel

De Nederlandse schrijfster Chantal van Gastel werd geboren op 1 januari 1980 in Breda. Zij koos na het behalen van haar vwo-diploma in 1998 voor een studie rechten aan de Universiteit van Tilburg. Ze behaalde haar propedeuse, maar het schrijven bleef haar passie en al snel bleek dat haar ambitie niet lag in het nastreven van een juridische carrière. Na het tweede studiejaar brak ze haar studie af. Ze ging werken in een boekhandel om zo alvast het gevoel te hebben ‘in het vak’ te zitten. Door middel van zelfstudie ontwikkelde ze haar schrijfstijl. Ze volgde een cursus creatief schrijven en verdiepte zich in alles wat bij het schrijven en het uitgeven van een boek kwam kijken. Het wierp vruchten af: ze won een schrijfwedstrijd van het weekblad Yes en publiceerde daarna enkele korte verhalen in dit tijdschrift. In 2008 verscheen haar debuutroman Zwaar verliefd! bij The House of Books. Een jaar later werd deze succesvolle chicklit van Nederlandse bodem opgevolgd door Zwaar beproefd! Daarna verschenen de losstaande boeken Geknipt voor jou (2010) en Zoek het maar uit (2011).

 

Uit: Zoek het maar uit

 

 ‘En zo komt er alweer een eind aan een enerverende werkdag bij Boek en zo,’ verkondigt mijn collega Milou vanaf de andere kant van de winkel. We doen wat we altijd vlak voor sluitingstijd doen: we beginnen elk in een andere hoek met het recht leggen van de stapels boeken, tot we elkaar in het midden tegenkomen in een opgeruimd ogende winkel.

Ik moet even lachen om haar sarcastische opmerking. Er is niet bepaald sprake van topdrukte de laatste tijd. ‘We kunnen het beter omdopen tot “Boek en zooi”,’ antwoord ik als ik voorbij de hoek loop waar onze ramsj uitgestald ligt. Een hoek die steeds groter wordt ten opzichte van de rest van het assortiment. Wat moet ik nu met duizend puzzelwoordenboeken uit het jaar nul? Of met een zestiendelige serie over tuinieren met een vormgeving die in de jaren zeventig vast enorm vooruit-

strevend was?  101 Tuiniertips voor uw balkon, 101 Tuiniertips voor uw moestuin, 101 Bomen en struiken.

‘Verwachten ze op het hoofdkantoor nu echt dat wij deze rommel verkocht krijgen?’ Ik sla mijn hand geschrokken voor mijn mond als er op de valreep een klant binnenstapt. Een oudere vrouw die vaak rond sluitingstijd voor iets onbenulligs komt. Zoals nu voor ons assortiment wenskaarten van een euro

per stuk en zes voor vijf euro. Maar de klant is koning, dus begroet ik haar beleefd als ik terug naar de toonbank loop om alvast het kleingeld in het telrekje te leggen. Milou haalt de molens met dvd’s en cd’s naar binnen.”

 

 

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Chantal van Gastel (Breda, 1 januari 1980)

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Adonis

De Syrische schrijver Adonis (pseudoniem van Ali Ahmad Sa'id) werd geboren op 1 januari 1930 in Qassabin in het noorden van Syrië. Hij bezocht een Franstalige middelbare school in Tartu en studeerde in 1954 af aan de Universiteit van Damascus. In 1955 werd hij voor een half jaar gevangen gezet vanwege zijn lidmaatschap van de Syrische Sociale Nationalistische Partij (SSNP).  Daarna vestigde hij zich met zijn vrouw in Libanon, waar hij samen met Yusuf al-Khal en andere beroemde schrijvers het avant-garde literaire tijdschrift Schi'r ("Poëzie") in 1957 uitgaf. In 1960 verwierf hij het Libanese staatsburgerschap. In 1973 studeerde hij af aan de Universite Saint-Joseph in Beiroet. In de volgende jaren doceerde hij, ondanks de beginnende Libanese burgeroorlog, zowel aan de Universite Saint-Joseph, alsmede aan de Staatsuniversiteit (Université Libanaise) in Beiroet. Sinds 1985 is hij in ballingschap en woont hij in Parijs.  In het academisch jaar was 1998/1999 en 2001/2002 Adonis een Fellow aan het Institute for Advanced Study in Berlijn. Gedurende deze periode werkte hij aan de gedichtencyclus "Al Kitab" (het boek). Adonis is waarschijnlijk de meest belangrijke Arabische dichter van onze tijd. Door toevlucht te nemen tot klassieke Arabisch dichters, die vaak geen taboes kenden en kritisch waren ten opzichte van religie, probeert hij deze openheid te laten herleven. Behalve door zijn gedichten, wekte hij ook door zijn kritische essays herhaaldelijk opzien in de Arabische wereld.

 

 

New Testament

 

He doesn’t speak this language.
He doesn’t know the voices of the wastes—
a soothsayer in stony sleep,
he is burdened with distant languages.

Here he comes from under the ruins
in the climate of new words,

offering his poems to grieving winds
unpolished but bewitching like brass.

He is a language glistening between the masts,
the knight of strange words.

 

 

 

 

In the City of the Partisans

 

I.
Open your arms
O city of Partisans.
Welcome him with thorns
or with stones.
Bind his arms above his head,
stretch them into an archway to the grave,
tattoo upon his head
graven images, brand him with glowing coals
and let the flames consume Mihyar.

 

II.
More than an olive tree, more
than a river, more than
a breeze
bounding and rebounding,
more than an island,
more than a forest,
a cloud
that skims across his leisurely path:
all and more
in their solitude
are reading his book.

 



Vertaald door Adnan Haydar en Michael Beard

 

 

 

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Adonis (Qassabin, 1 januari 1930)

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Jonas T. Bengtsson

De Deense schrijver Jonas T. Bengtsson werd geboren op 1 januari 1976 in Kopenhagen. Zie ook alle tags voor Jonas T. Bengtsson op dit blog.

 

Uit: Aminas Briefe (Vertaald door Günther Frauenlob)

 

“Ich stehe auf dem Bett und sehe nach unten auf die Briefe. Habe sie auf dem Boden ausgebreitet, jeweils mit einer Handbreit Platz dazwischen. 53 Briefe, ein paar Postkarten. Ich habe mir das genau so vorgestellt. Wollte mir einen Überblick verschaffen. Das Schlafzimmer meines Bruders ist so durchgestylt wie die ganze Wohnung. Hellgraue Wände, ein großer Eichenschrank mit Türen aus sandgestrahltem Glas und ein derartig straffbezogenes Bett, wie man es sonst nur in Hotels findet.
Ich sehe nach unten auf die Briefe, die Briefe aus drei Jahren, Aminas Briefe. Sie hat nicht jede Woche geschrieben. Manchmal schon, aber meistens vergingen 14 Tage oder ein ganzer Monat, je nachdem, wie viel sie mit dem Studium oder sonst zu tun hatte. Wenn es lange dauerte, schrieb sie mir immer, warum. Ich habe ihr auch geschrieben, aber nicht so oft. Es gab aus der Klinik nicht so viel zu erzählen, außerdem war es nicht leicht, Ruhe zum Schreiben zu finden. Häufig schaffte ich es nicht, einen Brief zu beantworten, bevor der nächste kam. Und sie kamen, darauf konnte ich mich verlassen. Blieb mal eine Woche einer aus, kam er in der folgenden Woche oder spätestens die Woche drauf, aber sie kamen, immer.
Es ist jetzt über ein halbes Jahr her, dass ich den letzten Brief von Amina erhalten habe. Seither habe ich ihre Briefe wieder und wieder gelesen, habe darauf geachtet, ob sich ihre Handschrift verändert hat, ob ihre Worte neue Sätze bilden, wenn man sie von oben nach unten oder von unten nach oben liest. Nach Andeutungen gesucht, nach Bemerkungen. Aber ich habe nichts gefunden. Keine Erklärung, warum sie aufgehört hat zu schreiben.

Auf der Station hatte ich gehofft, etwas erkennen zu können, wenn ich mir in aller Ruhe einen vollständigen Überblick verschaffte. Ohne Stress und die ständige Angst, dass plötzlich ein Pfleger in der Tür auftauchte.”

 

 

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Jonas T. Bengtsson (Kopenhagen, 1 januari 1976)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

The Death of the Old Year (Alfred Lord Tennyson)


Alle bezoekers en mede-bloggers een aangename jaarwisseling en een gelukkig Nieuwjaar!

 

 

 

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Kerkuitgang bij avond door B. J. van Hove, 1846

 

 


The Death of the Old Year

 

Full knee-deep lies the winter snow,

And the winter winds are wearily sighing:

Toll ye the church bell sad and slow,

And tread softly and speak low,

For the old year lies a-dying.

Old year you must not die;

You came to us so readily,

You lived with us so steadily,

Old year you shall not die.

 

He lieth still: he doth not move:

He will not see the dawn of day.

He hath no other life above.

He gave me a friend and a true truelove

And the New-year will take ’em away.

Old year you must not go;

So long you have been with us,

Such joy as you have seen with us,

Old year, you shall not go.

 

He froth’d his bumpers to the brim;

A jollier year we shall not see.

But tho’ his eyes are waxing dim,

And tho’ his foes speak ill of him,

He was a friend to me.

Old year, you shall not die;

We did so laugh and cry with you,

I’ve half a mind to die with you,

Old year, if you must die.

 

He was full of joke and jest,

But all his merry quips are o’er.

To see him die across the waste

His son and heir doth ride post-haste,

But he’ll be dead before.

Every one for his own.

The night is starry and cold, my friend,

And the New-year blithe and bold, my friend,

Comes up to take his own.

 

How hard he breathes! over the snow

I heard just now the crowing cock.

The shadows flicker to and fro:

The cricket chirps: the light burns low:

’Tis nearly twelve o’clock.

Shake hands, before you die.

Old year, we’ll dearly rue for you:

What is it we can do for you?

Speak out before you die.

 

His face is growing sharp and thin.

Alack! our friend is gone,

Close up his eyes: tie up his chin:

Step from the corpse, and let him in

That standeth there alone,

And waiteth at the door.

There’s a new foot on the floor, my friend,

And a new face at the door, my friend,

A new face at the door.

 

 

 

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Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892)

Portret door Samuel Laurence, rond 1840

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van de 31e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 15:23 Reageer op dit bericht

Arjen Duinker, Bastian Böttcher, Jacob Israël de Haan, Kingbotho, August van Cauwelaert

De Nederlandse dichter en schrijver Arjen Duinker werd geboren in Delft op 31 december 1956. Zie ook alle tags voor Arjen Duinker op dit blog.

 

 

Leve de camouflage!

 

Het oninteressante is concreet als een hond.
Vorstelijk als een rog, uniek als een kikker,
Het oninteressante is sentimenteel als een vlo,
Ruimhartig als een baviaan, zacht als een raaf.

Laten we de dierenwereld verder vergeten...

Het oninteressante is aandoenlijk als een tas,
Abstract als een koekje, schoon als een bril.
Het oninteressante is nieuwsgierig als een kapstok,
Vrij als een zeem, schitterend als een tafel.

Laten we de wereld van de dingen vergeten, en snel...

Het oninteressante is magazijnchef,
Loodgieter, demagoog, landmeter,
Psychiater, laborant, vuilnisman,
Hofnar, touwslager, empirist.

laten we ook de wereld van de functies onmiddellijk vergeten!

Leve de camouflage!

 

 

 

Plattegrond

 

Ik liet mijn stad zien
Aan drie duidelijke mannen.
De eerste zei: je stad lijkt op een arend.
De tweede zei: je stad lijkt op een dingo.
De derde zei: je stad lijkt op een slang.

De poorten gingen dicht
En de lichten werden zwart
Door het zwijgen van de muren.

Ik liet mijn stad zien
Aan drie duidelijke mannen.
De eerste zei: je stad lijkt op een bizon of op een tijger.
De tweede zei: je stad lijkt op een snoek of op een eland.
De derde zei: je stad lijkt op een havik of op een giraf.

Er kwam beweging in het water,
Er verscheen enige wildernis op de stoep
Maar de mannen ontkenden geluk.

 

 

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Arjen Duinker (Delft, 31 december 1956)

 

 

 

 

De Duitse dichter schrijver Bastian Böttcher werd op 31 december 1974 in Bremen geboren. Zie ook alle tags voor Bastian Bötcher op dit blog.

 

 

Blumenblüten


Blumenblüten Ob zu Sträußen gebunden im Angebot mit Bindegrün
Ob in Gewächshäusern großgezogen mit Guano-Dung
Ob in Vasen, Beeten, Rabatten oder Töpfen
Ob auf Waldboden, Feldern, am Wegrand oder Flussufer

Blumenblüten, man hat euch verarscht
Blumenblüten, man hat euch verraten und verkauft!

Man druckt euch auf geschmacklose Tapeten und kleistert euch zu
Man besprüht euch mit Goldlack, wenn ihr nicht hübsch genug seid
Man häkelt euch als Topflappen und lässt euch dann anbrennen
Man druckt euch auf Klopapier und wischt damit die Popos ab

Blumenblüten, man hat euch verarscht
Blumenblüten, man hat euch verraten und verkauft!

Man bildet euch aus Plastik nach und schießt dann auf Jahrmärkten drauf
Mit euch schmückt man Rednerpulte von Militärdiktatoren
Man nennt euch Stiefmutter, Knotenfuß oder Sumpfdotterblume
Männer schenken euch als Strauß, wenn sie untreu waren

Blumenblüten, man hat euch verarscht
Blumenblüten, man hat euch verraten und verkauft!

Man rupft euch die Blätter aus, um abzuzählen, ob man geliebt wird
Man missbraucht euch in der Werbung, zum Beispiel für Pril
Man verspeist schon eure Knospen als Artischocken oder Kapern
Manche rauchen euch in Pfeifen und werden high davon

Blumenblüten, man hat euch verarscht
Blumenblüten, man hat euch verraten und verkauft!

Euer Duft hängt in Form von Wunderbäumen an Rückspiegeln
Man packt euch mit Grünzeug in Zellophan ein
Man verarbeitet euch zu Trockenblumen und Potpourri
Man hat falsche Scheine nach eurem Namen benannt

Blumenblüten, man hat euch verarscht
Blumenblüten, man hat euch verraten und verkauft!

 

 

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Bastian Böttcher (Bremen, 31 december 1974)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver, dichter, publicist, rechtsgeleerde Jacob Israël de Haan werd geboren in Smilde op 31 december 1881. Zie ook alle tags voor Jacob Israël de Haan op dit blog.

 

 

Tijd en eeuwigheid

 

De Tijd kan de Eeuwigheid niet overwinnen.
Maar kan de Eeuwigheid één Ogenblik overslaan?
Laat dan gerust uw Ziel en uwe Zinnen
Op de stroom van de Vreugde vergaan.

 

 

 

Wijsheid

 

Ach: wat men niet leert uit de wijn,
Dat leert men ook niet uit het Boek.
Een leven met minst mooglijk pijn,
Een stille Dood is wat ik zoek.

II
Ach, wat is waarheid? Wat is zeker?
Dit is de waarheid, die ik vond:
Men schenkt de wijn uit een kruik in een beker
En uit de beker in de dronken mond.

III
Wie in de druiven meer proeft dan het zoete,
Wie in zijne wijn meer proeft dan de wijn,
Hij zal iedere vreugd met wroeging boeten,
En iedere vriendschap met pijn.

 

 

 

Een vogel

 

Een vogel floot en deze stoorde
Stilte met zijn ongehoorde
Tintelende fluit.
Die vogel floot voor zich alleen
Uit hart en keel ten hemel heen
Zijn hoog geluid.

Een vogel kent geen roem of loon,
IJdelheid niet. Dus fluit hij schoon
Uit eigen lust.
Als vogels zó fluit ik, een dichter,
Maak het duister leven lichter,
Rusteloos hart gerust.

 

 

 

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Jacob Israël de Haan (31 december 1881 - 30 juni 1924)

 

 

 

 

De Surinaamse dichter, percussionist, beeldend kunstenaar, Surinamist, toneelschrijver, regisseur, acteur en maatschappelijk werker Noeki André Mosis (Kingbotho) werd geboren in het District Marowijne op 31 december 1954. Zie ook alle tags voor Kingbotho op dit blog.

 

 

Mijn drum en ik

Ik, die ouder ben dan mijn drum
Die er al vóór de dood bestond
Ik, die mijn drum ergens ontmoette
Waar er haast geen blijdschap was

Ik kwam daar aan in de hitte van het vuur
Dat de vonken als vuurwerk uiteen deed spatten
Ik keek naar mijn drum
Ik voelde binnen in mij het vuur branden

Ik voelde de spanning
Ik werd boos en wierp mij ter aarde
Ik stond op, ik sprong op, en liep er vandaan
Ik danste alsof ik me waste en mijn lichaam droogde

Ik bespeelde mijn drum
mi asantikotoko-tin-tin-tenenbua
mi osiosi-koobua-besuankama-watradyande
mi opinti-busumaosolo-gintani

mi odupobi gintani
mi opintiman fu kumasi

 

 

 

The questionmark of the world

The mouth is mine
the message is yours
it came from our grandparents
the ancestor of our country

I’m the question of the Caribbean
you are the question in America
we are the question in the world

If you’re named Kodyo
Amimba
John
Jose
Mohammed
Jean

Your roots are deep
your offspring is everywhere

The question will stay in the world
Negro,
What are you?

I’m the beginning of the world.

 

 

 

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Kingbotho (District Marowijne, 31 december 1954)

 

 

 


De Vlaamse dichter, advocaat en rechter
August van Cauwelaert werd geboren in Onze-Lieve-Vrouw-Lombeek op 31 december 1885. Zie ook alle tags voor August van Cauwelaert op dit blog.

 

 

Vuurpijlen

 

Als maan en sterren duiken

In de' afgrond van den nacht.

Gaat om ons hoofd ontluiken

Een heldrer sterrenpracht.

 

Met zwierig-lichte bogen

Gereze'uit lagen schans,

Treedt vóór ons wondrende oogen

Bij beurt hun vlucht'ge dans.

 

Hun spel, als vuur'ge pijlen,

Lijnt door de lucht een spoor;

Dan zweeft ter hoogte een wijle

Hun wissel-wufte gloor.

 

De baaierd wentelt open,

De dag straalt over de' aard;

De grachten staan bedropen

Van wonderlijke klaart'.

 

Daar is een rust gekomen,

Beangst en onvermoed;

Hoe rijzen nu de boomen

Den hemel te gemoet.

           

De mannen speuren zwijgend,

In plots herwaakte wacht;

De stad staat doodsch en dreigend

Op de' achtergrond van nacht.

 

Dáár strekt de stroom, bewogen

Naar vree zijn vaart dooraëmt,

En dáár de arduinen bogen

Van spookrig bruggeraemt'.

 

En ver staan huize' en stallen,

Verschanst en schemer-diep,

Lijk puin van burcht en wallen

Dat naamlooze eeuwen sliep.

 

Kortstondig leeft de luister,

't Gesternte daalt en dooft;

Weer sluit het zwaardre duister

Den hemel om ons hoofd.

 

 

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August van Cauwelaert (31 december 1885 - 4 juli 1945)

Onze-Lieve-Vrouw-Lombeek

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:52 Reageer op dit bericht

Nicholas Sparks, Gottfried August Bürger, Alexander Smith, Horacio Quiroga

De Amerikaanse schrijver Nicholas Sparks werd geboren in Omaha, Nebraska op 31 december 1965. Zie ook alle tags voor Nicolas Sparks op dit blog.

 

Uit: Dear John

 

„Wilmington, 2000

My name is John Tyree. I was born in 1977, and I grew up in Wilmington, North Carolina, a city that proudly boasts the largest port in the state as well as a long and vibrant history but now strikes me more as a city that came about by accident. Sure, the weather was great and the beaches perfect, but it wasn't ready for the wave of Yankee retirees up north who wanted someplace cheap to spend their golden years. The city is located on a relatively thin spit of land bounded by the Cape Fear River on one side and the ocean on the other. Highway 17 -- which leads to Myrtle Beach and Charleston -- bisects the town and serves as its major road. When I was a kid, my dad and I could drive from the historic district near the Cape Fear River to Wrightsville Beach in ten minutes, but so many stoplights and shopping centers have been added that it can now take an hour, especially on the weekends, when the tourists come flooding in. Wrightsville Beach, located on an island just off the coast, is on the northern end of Wilmington and far and away one of the most popular beaches in the state. The homes along the dunes are ridiculously expensive, and most of them are rented out all summer long. The Outer Banks may have more romantic appeal because of their isolation and wild horses and that flight that Orville and Wilbur were famous for, but let me tell you, most people who go to the beach on vacation feel most at home when they can find a McDonald's or Burger King nearby, in case the little ones aren't too fond of the local fare, and want more than a couple of choices when it comes to evening activities.”

 

 

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Nicholas Sparks (Omaha, 31 december 1965)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gottfried August Bürger werd geboren op 31`december 1747 in Molmerswende. Zie ook alle tags voor Gottfried August Bürger op dit blog.

 

 

Überall Molly und Liebe

 

In die Nacht der Tannen oder Eichen,

Die das Kind der Freude schauernd flieht,

Such ich oft, von Kummer abgemüht,

Aus der Welt Gerassel wegzuschleichen.

 

Könnt ich nur, wie allem meinesgleichen,

Auch sogar der Wildnis, die mich sieht,

Und den Sinn zu neuer Arbeit zieht,

Bis ins Nichts hinein zur Ruh entweichen!

 

Dennoch ist so heimlich kein Revier,

Ist auch nicht ein Felsenspalt so öde,

Daß mich nicht, wie überall, auch hier

 

Liebe, die Verfolgerin, befehde;

Daß nicht ich mit ihr von Molly rede,

Oder sie, die Schwätzerin, mit mir.

 

 

 

Himmel und Erde

 

In dem Himmel quillt die Fülle

Der vollkommnen Seligkeit.

Ich auch, wär’ es Gottes Wille,

Tränke gern aus dieser Fülle

Labsal für der Erde Leid.

 

Für das Leid, das meiner Tage

Schöne Rosenfarbe bleicht,

Das ich tief im Busen trage,

Das ich Arzt und Priester klage,

Welches keinem Balsam weicht.

 

Längst sind über Thal und Hügel

Alle Freuden mir entflohn.

Lahm sind meiner Hoffnung Flügel,

Rauher Hindernisse Hügel

Sprechen selbst den Wünschen Hohn. –

 

Dennoch setzt’ ich auch auf Erden

Gern noch fort den Pilgerstab.

Sollte Molly mir nur werden,

Trüg’ ich aller Welt Beschwerden

Noch den längsten Pfad hinab.

 

 

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Gottfried August Bürger (31 december 1747 – 8 juni 1794)

Gottfried-August-Bürger-Haus in Molmerswende

 

 

 

 

 

De Schotse dichter Alexander Smith werd geboren op 31 december 1830 in Kilmarnock. Zie ook alle tags voor Alexander Smith op dit blog.

 

 

To ----

 

THE BROKEN moon lay in the autumn sky,
And I lay at thy feet;
You bent above me; in the silence I
Could hear my wild heart beat.

I spoke; my soul was full of trembling fears
At what my words would bring:
You rais’d your face, your eyes were full of tears,
As the sweet eyes of Spring.

You kiss’d me then, I worshipp’d at thy feet
Upon the shadowy sod.
Oh, fool, I lov’d thee! lov’d thee, lovely cheat!
Better than Fame or God.

My soul leap’d up beneath thy timid kiss;
What then to me were groans,
Or pain, or death? Earth was a round of bliss,
I seem’d to walk on thrones.

And you were with me ’mong the rushing wheels,
’Mid Trade’s tumultuous jars;
And where to awe-struck wilds the Night reveals
Her hollow gulfs of stars.

Before your window, as before a shrine,
I ’ve knelt ’mong dew-soak’d flowers,
While distant music-bells, with voices fine,
Measur’d the midnight hours.

There came a fearful moment: I was pale,
You wept, and never spoke,
But clung around me as the woodbine frail
Clings, pleading, round an oak.

Upon my wrong I steadied up my soul,
And flung thee from myself;
I spurn’d thy love as ’t were a rich man’s dole,—
It was my only wealth.

I spurn’d thee! I, who lov’d thee, could have died,
That hop’d to call thee “wife,”
And bear thee, gently-smiling at my side,
Through all the shocks of life!

Too late, thy fatal beauty and thy tears,
Thy vows, thy passionate breath;
I ’ll meet thee not in Life, nor in the spheres
Made visible by Death.

 

 

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Alexander Smith (31 december 1830 - 5 januari 1867)

The Cross, Kilmarnock, Schotland, 1890 – 1900

 

 

 

 

De Uruguayaanse schrijver Horacio Quiroga werd geboren op 31 december 1878 in Salto. Zie ook alle tags voor Horacio Quiroga op dit blog.

 

Uit: The Feather Pillow (Vertaald door A.Z. Foreman)

 

“Suddenly Jordan, with deep tenderness, ran his hand very slowly over her head, and Alicia instantly burst into sobs, throwing her arms around his neck. For a long time she cried out all the fears she had kept silent, redoubling her weeping at Jordan's slightest caress. Then her sobs subsided, and she stood a long while, her face hidden in the hollow of his neck, not moving or speaking a word.

This was the last day Alicia was well enough to be up. On the following day she awakened feeling faint. Jordan's doctor examined her with minute attention, prescribing calm and absolute rest.

'I don't know,' he said to Jordan at the street door. 'She has a great weakness that I am unable to explain. And with no vomiting, nothing...if she wakes tomorrow as she did today, call me at once.

When she awakened the following day, Alicia was worse. There was a consultation. It was agreed there was an anaemia of incredible progression, completely inexplicable. Alicia had no more fainting spells, but she was visibly moving toward death. The lights were lighted all day long in her bedroom, and there was complete silence. Hours went by without the slightest sound.

Alicia dozed. Jordan virtually lived in the drawing room, which was also always lighted. With tireless persistence he paced ceaselessly from one end of the room to the other. The carpet swallowed his steps. At times he entered the bedroom and continued his silent pacing back and forth alongside the bed, stopping for an instant at each end to regard his wife.

Suddenly Alicia began to have hallucinations, vague images, at first seeming to float in the air, then descending to floor level. Her eyes excessively wide, she stared continuously at the carpet on either side of the head of her bed. One night she suddenly focused on one spot. Then she opened her mouth to scream, and pearls of sweat suddenly beaded her nose and lips.”

 

 

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Horacio Quiroga (31 december 1878 – 19 februari 1939)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e december ook mijn blog van 31 december 2010 deel 2 en ook deel 3 en eveneens deel 4.

Geschreven door Romenu om 12:47 Reageer op dit bericht

Anne Vegter

De  Nederlandse dichteres en schrijfster  Anne Vegter werd geboren in Delfzijl op 31 december 1958.

Nadat ze een jaar in een psychiatrische inrichting had gewerkt en na uitstapjes naar kunstgeschiedenis en pedagogiek, ging ze naar de drama-opleiding van de toenmalige Akademie voor Expressie door woord en gebaar in Utrecht.

Schrijven en illustreren werden voor haar echter steeds belangrijker. Via het kindertijdschrift St. Kitts van de Bovenwindse kwam ze in contact met Geerten Ten Bosch. Dat resulteerde in het kinderboek De dame en de neushoorn, waarbij Anne Vegter de tekst schreef en Geerten Ten Bosch illustreerde. Voor dit boek kregen ze in 1990 de Woutertje Pieterse Prijs.

In 1991 werd Vegters eerste gedichtenbundel Het veerde gepubliceerd. In hetzelfde jaar werd ze genomineerd voor de AKO-Literatuurprijs voor het kinderboek Verse Bekken!  Vanaf die tijd was haar naam gevestigd. Ze maakte deel uit van jury’s, werd docente aan de Schrijversvakschool in Amsterdam, kreeg een zaterdagse rubriek in De Volkskrant en leverde een wekelijkse bijdrage aan het VPRO-radioprogramma De Avonden. In 1994 debuteerde Vegter als prozaschrijfster met de verhalenbundel Ongekuiste versies en twee jaar later schreef ze haar eerste toneelstuk Het recht op fatsoen.

In 2004 ontving Anne Vegter de Anna Blaman Prijs voor haar hele oeuvre. In januari 2012 won Anne Vegter de Awater Poëzieprijs 2011 voor haar bundel Eiland berg gletsjer.

 

 

Negen

 

moest ik worden, negen werden ik en mijn vriendjes
later, allemaal vroeger, maar ik zei neger, een woord

dat wel kon, ik word negerrrrrr. Mijn broer fluisterde
in me dat ik groot werd en dat onder de haren van grote

kunstenaars kleine oren zitten en dat oren groeien
als je ouder wordt maar die van kunstenaars blijven klein

en daarom sterven ze jong, een gotspe. Vind je niet? Wat?
Laat maar. Mijn broer had ogen zonder kleur, heel authentiek

hoorde ik en dat kon wat worden. Ik vergat wat.
Elf alweer twaalf, veertien en ik bruinde, ik zonde

en er brak een tijd aan. Mijn broer kwam niet meer thuis.
In de zekerheid van een aantal onopgeloste vraagstukken

leidde ik een blank leven in een stad van grote mensen,
in de zekerheid van een aantal onopgeloste vraagstukken.

 

 

 

 

Uit eten

 

Je kunt het beste maar met plezier doen
wat je anders ook met plezier zou doen.
Als er geen maaltijd tussen zou zitten!

Er is vroeger nooit gesproken over de maaltijd als een zaak.
Een netelige zaak?
Maar sinds de kinderen!

Die eten ook werkelijk niets van wat wij vinden dat zij te eten hebben.
En al die oude koek, daar lachen zij om.
Courgettes, jij durft! Of aubergines, het moet niet gestoorder worden.

'Zoon snijdt gezicht uit raapje'
(Er stak een tong door, zijn tong en tot zover was de maaltijd overzichtelijk bedorven.)
Maar zie de schaapjes eens in bed te krijgen zonder volle maag, die mekkeren.

De ene heeft zijn guldens dreigend belegd in 'De Berehap', daar frituurt men maagvulling.
Ik vind het goed, wat ben ik er voor eentje?
Doe mij ook maar met.

Ja, met!
Ook voor de andere.
Ja, met!

Ja, met met met met met!

 

 

 

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Anne Vegter (Delfzijl, 31 december 1958)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Peter Buwalda, Paul Bowles, Theodor Fontane, Peter Lund, Joshua Clover

De Nederlandse schrijver, journalis en redacteur Peter Buwalda werd geboren in Blerick op 30 december 1971. Zie ook alle tags voor Peter Buwalda op dit blog.

 

Uit: Bonita Avenue

 

“Hij herinnerde zich een filmpje waarin een praatgrage natuurkundige het voor elkaar kreeg om gezworen alfa’s als hij en zijn broer het gevoel te geven dat ze iets van de kwantummechanica begrepen. (‘Richard Feynman,’ zei Sigerius later, ‘die hadden we toen net begraven.’) De man zelf wreef over zijn stoppelige kaken en vertelde over computers, over het heelal, over Maurits Escher alsof het vergooide tijd was ooit nog ergens anders over te praten. Hij bleek gejudood te hebben tegen Geesink en Ruska, maar was vooral Zomergast omdat hij een Fields-medal had gekregen, een onderscheiding die Van Ingen de Nobelprijs voor de wiskunde noemde.
    Sindsdien was Sigerius uitgegroeid tot een nationale troetelwetenschapper. Geregeld schoof hun rector na een werkdag op de campus aan in een nieuwsrubriek of bij Barend & Van Dorp, programma’s waarin hij wetenschappelijk commentaar gaf op de actualiteit, sprankelend intelligent en tegelijk merkwaardig volks, er zat nooit een woord Chinees bij. Als fotograaf van de Weekly had Aaron er met zijn neus bovenop gestaan toen Sigerius de bestuursvleugel innam, en wat zijn camera zag, zag iedereen: dit was de man die Tubantia nodig had. Gewoon door te zijn wie hij was verloste Sigerius hun ondergeschoven, zachtjes ingedutte Calimerouniversiteit van haar Twentse schroom. Al tijdens zijn inaugurele rede beloofde hij van Tubantia de sterkste onderzoeksuniversiteit van Nederland te maken, een zinsnede die het nos-journaal ’s avonds uitzond. Hij was een media-magneet: zodra het woord ‘universiteit’ ergens viel verschenen die bloemkooloren in beeld, en verkondigde hún rector namens hún universiteit zijn mening over de concurrentiepositie van Nederlandse onderzoeksscholen, over meisjes en techniek, over de toekomst van internet, het donderde niet waarover. Net zo makkelijk zoog Sigerius internationale topgeleerden aan. Misschien was het jammer dat die Fieldsmedaille geen échte Nobelprijs was, natuurlijk was dat jammer, toch betoverde zijn aura van wiskundige genialiteit investeerders in pure wetenschap, ongecijferde kamerleden met kennisportefeuilles, telefoniegiganten en chipsbakkers die hun laboratoria rond de campus vestigden. En misschien zelfs scholieren, ook zij kenden Sigerius’ stoppelige kop van televisie; vergeet het gouden grut niet, ieder jaar opnieuw moesten de ettertjes naar de Twentse negorij gelokt worden, hoe bezweer je die kinderen, hoe behéks je ze?”

 

 

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Peter Buwalda (Blerick, 30 december 1971)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver, dichter en componist Paul Bowles werd geboren in New York op 30 december 1910. Zie ook alle tags voor Paul Bowles op dit blog.

 

Uit: The Sheltering Sky

 

“Tunner himself was an essentially simple individual irresistibly attracted by whatever remained just beyond his intellectual grasp. Contenting himself with not quite being able to seize an idea was a habit he had acquired in adolescence, and it operated in him now with still greater force. If he could get on all sides of a thought, he concluded that it was an inferior one; there had to be an inaccessible part of it for his interest to be aroused. His attention, however, did not spur him to additional thought. On the contrary, it merely provided him with an emotional satisfaction vis-à-vis the idea, making it possible for him to relax and admire it at a distance.

(…)

 

[Port] felt a sudden shudder of self pity that was almost pleasurable, it was such a complete expression of his mood. It was a physical shudder; he was alone, abandoned, lost, hopeless, cold. Cold especially – a deep interior cold nothing could change. Although it was the basis of his unhappiness, this glacial deadness, he would cling to it always, because it was also the core of his being; he had built the being around it.”

 

 

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Paul Bowles (30 december 1910 – 18 november 1999)

New York, Central Park 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Theodor Fontane werd geboren in Neuruppin op 30 december 1819. Zie ook alle tags voor Theodor Fontane op dit blog.

 

Uit: Vor dem Sturm

 

“Es war Weihnachten 1812, Heiliger Abend. Einzelne Schneeflocken fielen und legten sich auf die weiße Decke, die schon seit Tagen in den Straßen der Hauptstadt lag. Die Laternen, die an langausgespannten Ketten hingen, gaben nur spärliches Licht; in den Häusern aber wurde es von Minute zu Minute heller, und der »Heilige Christ«, der hier und dort schon einzuziehen begann, warf seinen Glanz auch in das draußen liegende Dunkel.

So war es auch in der Klosterstraße. Die »Singuhr« der Parochialkirche setzte eben ein, um die ersten Takte ihres Liedes zu spielen, als ein Schlitten aus dem Gasthof »Zum grünen Baum« herausfuhr und gleich darauf schräg gegenüber vor einem zweistöckigen Hause hielt, dessen hohes Dach noch eine Mansardenwohnung trug. Der Kutscher des Schlittens, in einem abgetragenen, aber mit drei Kragen ausstaffierten Mantel, beugte sich vor und sah nach den obersten Fenstern hinauf; als er jedoch wahrnahm, daß alles ruhig blieb, stieg er von seinem Sitz, strängte die Pferde ab und schritt auf das Haus zu, um durch die halb offenstehende Tür in dem dunklen Flur desselben zu verschwinden. Wer ihm dahin gefolgt wäre, hätte notwendig das stufenweise Stapfen und Stoßen hören müssen, mit dem er sich, vorsichtig und ungeschickt, die drei Treppen hinauffühlte.

Der Schlitten, eine einfache Schleife, auf der ein mit einem sogenannten »Plan« überspannter Korbwagen befestigt war, stand all die Zeit über ruhig auf dem Fahrdamm, hart an der Öffnung einer hier aufgeschütteten Schneemauer. Der Korbwagen selbst, mutmaßlich um mehr Wärme und Bequemlichkeit zu geben, war nach hinten zu, bis an die Plandecke hinauf, mit Stroh gefüllt; vorn lag ein Häckselsack, gerade breit genug, um zwei Personen Platz zu gönnen. Alles so primitiv wie möglich. Auch die Pferde waren unscheinbar genug, kleine Ponys, die gerade jetzt in ihrem winterlich rauhen Haar ungeputzt und dadurch ziemlich vernachlässigt aussahen. Aber wie immer auch, die russischen Sielen, dazu das Schellengeläut, das auf roteingefaßten, breiten Ledergurten über den Rücken der Pferde hing, ließen keine  n Zweifel darüber, daß das Fuhrwerk aus einem guten Hause sei.”

 

 

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Theodor Fontane (30 december 1819 - 20 september 1898)

Aquarell van David Ottensooser (1843)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en regisseur Peter Lund werd geboren op 30 december 1965 in Flensburg. Zie ook alle tags voor Peter Lund op dit blog.

 

Uit: Das Wunder von Neukölln

 

„1. Szene (Ausschnitt)

K.D. vorm Fernseher.  Fernsehgeräusche.  Die Arbeitslosenzahlen.  Bierdosen.

Janine kommt mit Einkäufen, will in die Küche, überlegt es sich anders und setzt sich neben

K-D auf 's Sofa.

Janine:

Und?  Wie war's?

K-D:stiert auf den Bildschirm

Wie war was?

Janine:

Auf 'in Amt.  Franzi hat gesagt, die haben dreißig neue ABM's bewilligt?

K-D:

antwortet nicht.

Janine:knufft ihn

Ich hab dich was gefragt.

K-D:empört

Die zeigen da ne Scheiße in der Glotze-

Janine:

K-D!

K-D:

Du glaubst es echt nicht, was da für ne Scheisse geboten wird-

Janine:begreift

Du warst gar nicht da.

K-D:

Da sollte man sich echt mal beschweren-

Janine:wird wütend

Ich GLAUBS NICHT!  Du warst 'überhaupt nicht da!

K-D:

Die servieren da eine Scheiße in der Glotze-

Janine:Nimmt die Fernbedienung und schaltet den Fernsehen aus

Was die da in der Glotze servieren ist ein Witz dagegen, was für 'ne Scheiße ich  zu Hause serviert kriege.  Warum bist du nicht dagewesen?“

 

 

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Peter Lund (Flensburg, 30 december 1965)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en criticus Joshua Clover werd geboren op 30 december 1962 in Berkeley, California. Zie ook alle tags voor Joshua Clover op dit blog.

 

 

“An Archive of Confessions, A Genealogy of Confessions”

 

Now the summer air exerts its syrupy drag on the half-dark

City under the strict surveillance of quotation marks.

 

The citizens with their cockades and free will drift off

From the magnet of work to the terrible magnet of love.

 

In the far suburbs crenellated of Cartesian yards and gin

The tribe of mothers calls the tribe of children in

 

Across the bluing evening. It’s the hour things get

To be excellently pointless, like describing the alphabet.

 

Yikes. It’s fine to be here with you watching the great events

Without taking part, clinking our ice as they advance

 

Yet remain distant. Like the baker always about to understand

Idly sweeping up that he is the recurrence of Napoleon

 

In a baker’s life, always interrupted by the familiar notes

Of a childish song, “no more sleepy dreaming,” we float

 

Casually on the surface of the day, staring at the bottom,

Jotting in our daybooks, how beautiful, the armies of autumn.

 

 

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Joshua Clover (Berkeley, 30 december 1962)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 30e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn blog van 30 december 2010 deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:18 Reageer op dit bericht

Douglas Coupland, Willy Spillebeen, Norbert Hummelt, Rudyard Kipling, Georg von der Vring

De Canadese schrijver Douglas Coupland werd geboren op 30 december 1961 in een militaire kazerne in Rheinmünster-Söllingen in Duitsland. Zie ook alle tags voor Douglas Coupland op dit blog.

 

Uit: Generation A

 

“How can we be alive and not wonder about the stories we use to knit together this place we call the world? Without stories, our universe is merely rocks and clouds and lava and blackness. It's a village scraped raw by warm waters leaving not a trace of what existed before.

Imagine a tropical sky, ten miles high and a thousand years off on the horizon. Imagine air that feels like honey on your forehead; imagine air that comes out of your lungs cooler than when it entered.

Imagine hearing a dry hiss outside your office building's window. Imagine walking to the window's louvered shutters and looking out and seeing the entire contents of the world you know flow past you in a surprisingly soothing, quiet sluice of gray mud: palm fronds, donkeys, the local Fanta bottler's Jeep, unlocked bicycles, dead dogs, beer crates, shrimper's skiffs, barbed wire fences, garbage, ginger flowers, oil sheds, Mercedes tour buses, chicken delivery vans.

...corpses

...plywood sheets

...dolphins

...a moped

...a tennis net

...laundry baskets

...a baby

...baseball caps

...more dead dogs

...corrugated zinc

Imagine a space alien is standing with you there in the room as you read these words. What do you say to him? Her? It? What was once alive is now dead. Would aliens even know the difference between life and death?”

 

 

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Douglas Coupland (Rheinmünster-Söllingen, 30 december  1961)

 

 

 


De Vlaamse dichter en schrijver
Willy Spillebeen werd geboren in Westrozebeke op 30 december 1932. Hij viert vandaag zijn 80e verjaardag. Zie ook alle tags voor Willy Spillebeen op dit blog.

 

Vlieger

 

Ik spit in mijn tuin van heden
en het handvat van mijn spade
wordt plots de houten klos -
het vliegertouw schiet los
en de vlieger op een windvlaag
springt als een vis in de hemel.

We liepen die middag over de stoppels
van de keiheuvel
bij het kastanjebos.
Het was de laatste augustusmaand
van mijn kinderjaren en ons spel
duurde niet langer dan een uur.
Maar dat ene uur bleef leven
en zoveel latere jaren zijn dood.

Plots brak een onweer los.
De wereld leek te vergaan.
De vlieger werd doorweekt.
Hij is nooit meer omhooggegaan.

 

 

 

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Willy Spillebeen (Westrozebeke, 30 december 1932)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Norbert Hummelt werd geboren op 30 december 1962 in Neuss. Zie ook alle tags voor Norbert Hummel top dit blog.

 

 

vorfrühling

mein kind war krank. nur eine nacht lag es bei hohem fieber.
jetzt sieht es veilchen wo noch keine sind. die frühjahrsstürme
sind noch nicht vorüber u. an den tonnen reißt im hof der wind.

seltsame dinge sind in seinem wehen .. ich soll mich nach den
veilchen bücken, befiehlt mein kind. es weiß noch nichts von
meinem rücken u. daß wir eingeschlossen sind. wir hören radio

u. spielen karten. die elster auf dem dach. mein kind gewinnt.
jetzt soll ich still sein, denn mein kind singt lieder. ich soll ein
anderer sein u. wär es gern. mir selber will an diesem tag nichts

glücken. dann sehen wir für eine stunde fern .. u. früher stand ich
selbst einmal im garten. da war ein goldregen, es war im mai. auf
einem foto schaue ich beklommen .. dann sehen wir nach mond u.

abendstern. wir sitzen unterm hollerbusch u. warten. u. kommen
erst die mauersegler u. jagen sich bis untern first u. ist mir dann
was mich bedrückt genommen, dann winke ich, dann winke ich.

 

 

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Norbert Hummelt (Neuss, 30 december 1962)

 

 

 

De Britse schrijver en dichter Joseph Rudyard Kipling werd geboren op 30 december 1865 in Bombay, India. Zie ook alle tags voor Rudyard Kipling op dit blog.

 

A Child's Garden


Now there is nothing wrong with me
Except -- I think it's called T.B.
And that is why I have to lay
Out in the garden all the day.

Our garden is not very wide
And cars go by on either side,
And make an angry-hooty noise
That rather startles little boys.

But worst of all is when they take
Me out in cars that growl and shake,
With charabancs so dreadful-near
I have to shut my eyes for fear.

But when I'm on my back again,
I watch the Croydon aeroplane
That flies across to France, and sings
Like hitting thick piano-strings.

When I am strong enough to do
The things I'm truly wishful to,
I'll never use a car or train
But always have an aeroplane;

And just go zooming round and round,
And frighten Nursey with the sound,
And see the angel-side of clouds,
And spit on all those motor-crowds!

 

 

 

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Rudyard Kipling (30 december 1865 –18 januari 1936)

Portret door Riccardo Vecchio

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en schilder Georg von der Vring werd geboren op 30 december 1889 in Brake (Oldenburg). Zie ook alle tags voor Georg von der Vring op dit blog.

 

 

Die Zeit, die mich betrog

 

Die Zeit, die mich betrog,
Die wolkengleich entflog
Übers Gebirg von dannen zog.
Die Stunde jahrefern,
Im West versunkner Stern,
Auf ihrem Grunde ruht ich gern.
Die Seele, welche fragt,
Von Herz zu Herz sich wagt,
Hat solcher Ruhe abgesagt.
Die Seele und das Wort,
Sie haben keinen Ort,
Sie tönen ohn Besinnen fort.

 

 

 

Kleiner Faden Blau

Kleiner Faden Blau,
Aus der Pfeife steigend,
Freut mich, wenn ich schweigend
Sitz und Zeilen bau.

Beides nicht von Übel
Und zugleich nichts wert.
Wer hat mich's gelehrt?
Und aus welcher Fibel?

Und wo will's hinaus?
Eh ich das begreife,
Klopf ich mancher Pfeife
Noch die Asche aus.

 

 

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Georg von der Vring (30 december 1889 – 1 maart 1968)

Zelfportret 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 30e december ook mijn blog van 30 december 2010 deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:11 Reageer op dit bericht

Stefan Brijs, Gilbert Adair, Paul Rudnick, William Gaddis

De Vlaamse schrijver Stefan Brijs werd geboren op 29 december 1969 in Genk. Zie ook alle tags voor Stefan Brijs op dit blog.

 

Uit: Post voor mevrouw Bromley

 

“Martin was veranderd. Dat viel me meteen op toen hij in de deuropening verscheen en opgewonden verkondigde dat het oorlog was. Het was woensdagochtend 5 augustus 1914. Ik zat te lezen in Paradise Lost. Zijn komst verraste me meer dan zijn woorden. Ik wist niet wat te zeggen.

‘Dat is verdomd goed nieuws, niet?’ vroeg hij, verbaasd dat ik zijn enthousiasme niet spontaan deelde, en als om me te overtuigen voegde hij eraan toe: ‘We zullen die Duitsers eens ’n lesje leren!’

Zijn stem was zwaarder geworden en hij praatte nog platter dan voorheen. Ook had hij meer kleur in zijn gezicht en op zijn hoofd stond een andere pet dan ik me herinnerde. Het muisgrijze, mouwloze vestje droeg hij nog wel, maar het zat een stuk strakker om zijn romp dan toen hij het van mij had

gekregen — zijn borst en schouders waren opmerkelijk breder geworden van het harde werk in de dokken. Maar verder was hij nog altijd even klein als de laatste keer dat we elkaar hadden

gezien, zowat een jaar eerder. Daarna was ik nog enkele keren bij hem thuis langsgegaan, maar hij was er nooit.

‘Hij is vast weer met die lui van Cunningham op pad,’ verontschuldigde zijn moeder zich dan in zijn plaats. ‘Straks komt ie weer vol schrammen en blauwe plekken thuis. Hij is geen haar beter dan Shakespeare.’

Shakespeare was de hond die Martin op een koude dag uit het Wenlock Basin had gehaald. Hij was als enige van een nest pups ontsnapt uit een jutezak, kort voor die helemaal onderging. Met gevaar voor eigen leven was Martin het donkere water in gesprongen en had hem gered van de verdrinkingsdood.

Shakespeare werd grootgebracht met melk van Martins moeder, die toen net van Molly en Poppy was bevallen. In een koffielepel, die ze onder haar tepel hield, liet mevrouw Bromley, iedere keer nadat ze een van de tweelingmeisjes had gezoogd, een paar druppels vallen, waarmee Martin en ik naar de toen nog slechts een vuistgrote pup liepen om hem te voeren.”

 

 

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Stefan Brijs (Genk, 29 december 1969)

  

 

 

 

De Britse schrijver, filmcriticus en columnist Gilbert Adair werd geboren op 29 december 1944 in Edinburgh. Zie ook alle tags voor Gilbert Adair op dit blog.

 

Uit: The Real Tadzio

 

“ON A DECEMBER afternoon in 1910 Thomas Mann treated his immediate family circle, his wife and elder brother, to a reading of a short work of fiction, "The Fight Between Jappe and Do Escobar," which he had just that day completed. Mann, who was then in his mid-thirties, had been feeling as ill-humored, as cantankerous, as irritably out of sorts, as one of his own neurotic protagonists. He had laid aside (temporarily, he assumed) a projected comic novel to which, as it transpired, he would return only at the very end of his life and which was first published, in English, with the rather unwieldy title Confessions of Felix Krull, Confidence Man: the Early Years, in 1955. He had also been troubled, although less profoundly than might have been predicted, by the horrific death of his younger sister Carla. The garish circumstances of her suicide--she had swallowed, as Mann himself was later to write, with an unnerving absence of sibling warmth, "enough potassium cyanide to kill a company of soldiers"--suggested that poor Carla had ceased to make too much of a distinction between her own life and the melodramas in which, as a hopelessly third-rate actress, she had tended to be cast.

 

 

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Cover van de Duitse vertaling “Adzio und Tadzio” met
Björn Arnesen

 

 

Unable to channel his intellectual energies into any form of extended labor, Mann had quickly dashed off his new story after an unexpected encounter with a childhood friend, Count Vitzum von Eckstadt, revived memories of their schooldays together, memories which, as was almost invariably his custom, he sought at once to transmute into fiction.
"The Fight Between Jappe and Do Escobar" is a minor but perfectly achieved example of Mann's storytelling genius. It centers on an abortive fist-fight between two youths, a German and a Spaniard, refereed by a somewhat equivocal dancing-master, Herr Knaak ("who picked up the edge of his frock-coat with his finger-tips, curtsied, cut capers, leaped suddenly into the air, where he twirled his toes before he came down again"), and observed by a third boy, a twelve-year-old English cherub named Johnny Bishop. This is how Mann pictures Johnny in his Sunday finery: "He was far and away the best-dressed boy in town, distinctly aristocratic and elegant in his real English sailor suit with the linen collar, sailor's knot, laces, a silver whistle in his pocket and an anchor on the sleeves that narrowed round his wrists."

 

 

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Gilbert Adair (29 december 1944 – 8 december 2011)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Paul M. Rudnick werd geboren op 29 december 1957 in Piscataway, een voorstad van New York. Zie ook alle tags voor Paul Rudnick op dit blog. 

Uit: Life and Death and New Jersey


"Whenever I stumble over my own feet, or blurt out a thought which makes no sense at all, or leave the house wearing one pattern too many, I always think, it’s okay, I’m from New Jersey. I love New Jersey, because it’s not just an all-purpose punchline, but probably a handy legal defense, as in, “Yes, I shot my wife because I thought she was Bigfoot, but I’m from New Jersey.”

New Jersey never disappoints. The paper placemats at Jersey diners are often printed with factoids about the Garden State, but they rarely mention that, as of this writing, the last three New Jersey governors have all broken their legs while in office. Among those on this disabled list was ex-Governor McGreevey, who stepped down after coming out as a proud Gay American, having appointed his Israeli mancrush as the State Director of Homeland Security. McGreevey and his understandably peeved ex-wife then published duelling memoirs, and Jim later crowed that Dina’s book hadn’t sold well due to “her awful appearance on Oprah, in an inappropriate and ill-fitting ballgown with a plunging neckline.” Jim is now studying to become a Jesuit priest.

I was raised in the suburb of Piscataway, where the Chamber of Commerce sponsored a promotional billboard picturing two cartoon Native Americans, in feathers and striped warpaint. One of these braves was shading his eyes with his hand and scanning the horizon, with the caption, “They went Piscataway!” Piscataway is also the home to many industrial parks, where gracefully landscaped acreage surrounds the buildings which market bath towels, silicone breast implants, and napalm. There’s a nearby complex which manufactures the contraceptive Orthocreme, and the site is so large that it contains a road named Ortho Drive. There also used to be a majestic grove of evergreens along the highway, enhancing a sign that advertised feminine hygiene products, with enormous, lustrously lit scripted letters reading, “Modess . . . because.” As a child, this sign enticed and confused me. Because why?"

 

 

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Paul Rudnick (Piscataway, 29 december 1957)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver William Gaddis werd op 29 december 1922 geboren in New York. Zie ook alle tags voor William Gaddis op dit blog.

 

Uit: Agapē Agape

 

'... the Welte-Mignon that didn't just record the notes but more perforations that actually reproduced all the shadings and subtleties of the artist, the unique performances of their own work by Debussy and Grieg, Rachmaninoff George Gershwin and the greatest pianists, Paderewski and God knows who, don't you see? These Welte, Duo-Art Pianolas, Ampico all over the place what they'd done was to make the transient permanent, given the fleeting nature of music of great performances of great music a permanence that's the heart of authenticity....when Welte's reproducing apparatus put Debussy into the piano you wouldn't need Debussy. You wouldn't need Grieg you wouldn't need Gershwin or Paderewski or any of them because you'd have authenticity and the whole concept of authenticity preserved, the music itself and the fleeting performances brought together forever, given permanence that's the heart of authenticity'

 

 

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William Gaddis (29 december 1922  - 16 december 1998)




Zie voor nog meer schrijvers van de 29e december ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:17 Reageer op dit bericht

Brigitte Kronauer, Carmen Sylva, Alexander Gumz, Vesna Lubina

De Duitse schrijfster Brigitte Kronauer werd geboren op 29 december 1940 in Essen. Zie ook alle tags voor Brigitte Kronauer op dit blog.

 

Uit: Frau Mühlenbeck im Gehäus

 

»Absolute Finsternis ist etwas Grausames. Mein Vater war ein jähzorniger Mann, aber schon damals stellte er uns Kindern, wenn wir uns im Dunkeln fürchteten, ein Öllichtchen ins Schlafzimmer. Das kostete fast nichts und half so. Wenn wir nachts schrien, trug er uns singend den langen Flur auf und ab, bis wir uns beruhigt hatten. Vor nichts, vor keinem Menschen habe ich in meinem Leben Angst gehabt, nur vor dem Dunkeln.

(…)›Der dich behütet schläft nicht‹ stand auf dem Leinentuch entlang dem Bett, in dem wir alle einmal schliefen.Wir alle wußten es rückwärts auswendig.«

»Meine Mutter war eine geduldige, weichherzige Frau, die sehr schön weinen konnte, vor so schrecklich vielen Jahren, aber in der Erbitterung über eine Ungerechtigkeit schlug sie beim Bettenmachen laut schimpfend auf die Kissen ein und prügelte sie anstelle ihrer leibhaftigen Feinde, bis sie wieder lachen wollte.«

»Meine Mutter war immer eine großzügige, fromme Frau. Einmal allerdings, lange vor meiner Geburt, passierte folgendes: Zur selben Tanzstunde, die mein späterer Vater besuchte, ging auch ihre Kusine. Meine Mutter sollte Schneiderin werden, zu Hause war kein Geld für Vergnügungen dieser Art. Mein Vater, ein eleganter, leidenschaftlicher Tänzer, wurde von den Mädchen sehr umschwärmt, besonders die Kusine hatte beschlossen, ihn zu heiraten. Statt dessen holte ihn meine Mutter im hübsch geschneiderten Kleid jedesmal von der Tanzstunde ab. Keiner anderen gelang es, ihn zu erobern.

Lange nach ihrer Heirat und kurznach dem Tod der Kusine erfuhr meine Mutter durch Zufall von einer

sehr abschätzigen Äußerung der Verstorbenen über ihr ›Heranmachen‹ an meinen Vater. Da ruhte nun also die tote Kusine in der Familiengruft und hatte doch sie, meine sonst nicht rachsüchtige Mutter, verleumdet, Schändliches, Erlogenes über sie verbreitet, während sie so ahnungslos Tränen vergossen hatte an ihrem Grab.”

 

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Brigitte Kronauer (Essen, 29 december 1940)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Carmen Sylva werd geboren op 29 december 1843 in Neuwied als prinses Pauline Elisabeth Ottilie Luise zu Wied. Zie ook alle tags voor Carmen Sylva op dit blog. 

 

 

Das Erwachen

Wo waren nur alle die Blumen versteckt,
Die nun zum Blühen gekommen?
Was hat die Mägdlein vom Schlaf erweckt,
Die nun in Schönheit entglommen?

Das war ein einziger leichter Hauch,
Man weiß nicht, von wo er geblasen,
Er küßte die Bäume, die Blumen, den Strauch,
Die Wangen, die Erde, den Rasen.

Und sie wußten gar nicht, daß sie geküßt,
Bemerkten nicht ihr Benehmen;
Denn wenn es der Spröden Eine nur wüßt,
Sie würde zu Tode sich schämen.

 

 

 

Alpenglühen

Es stand der Fels in Sonnengluth
Den Tag entlang,
Sie hat am Herzen ihm geruht,
Bis Untergang.

Was Wunder, daß er rosgen Schein
Zu Thal gesandt?
Ist doch der arme alte Stein
In Lieb entbrannt!

Und giebt der Erde scheu zurück
Den warmen Strahl,
Und steht und träumt von seinem Glück,
Zu seiner Qual.

 

 

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Carmen Sylva (29 december 1843 – 2 maart 1916)

 

 

 


Onafhankelijk van geboortedata:

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Alexander Gumz werd geboren op 19 december 1974 in Berlijn. Gumz studeerde Duitse literatuur en filosofie. Hij is redacteur bij Texttonlabel KOOK en organisator voor het poëziefestival berlin. Hij is ook mede-oprichter van het festival LAN Drie dagen jonge literatuur en muziek in Berlijn en van HAM.LIT. Lange Nacht van de jonge Duitse literatuur en muziek in Hamburg. Gumz werkte onder andere bij seminars en workshops van de Literatur Werkstatt Berlin en aan de Vrije Universiteit Berlijn. Gumz ' eigen gedichten werden gepubliceerd in diverse tijdschriften en bloemlezingen. Geselecteerde gedichten werden vertaald in het Engels, Pools, Perzisch, en Slowaaks. Zelf heeft hij dichten vertaald uit het Pools en het Engels en gepubliceerd in Duitsland. Zijn eerste dichtbundel “ausrücken mit modellen”  werd in 2011 gepubliceerd. 

 

 

AUSRÜCKEN MIT MODELLEN

 

doppelte dinge unter den heute untröstlichen sinnen nur
das draufhalten das anziehen von lichtschutzmasken
kann uns den abend retten: ein lautloses geschäft

in den schaltkreisen (ein pochen und knacken)
strahlen die bei jedem versuch den moment
zu verlängern unter beschuss geraten

wir sehen unsere bewegungen im dunkeln
bunt gerändert sich auf bildschirme legen
(unbezahlt natürlich) ein atemlabor geöffnet

wenn die herrschaften aus unseren adern treten
und sich vorstellen: atomkränze sinusanlagen
nicht streng genug auf der innenseite der hoffnungen

galante festivitäten wie zum beispiel das ausrücken
nach unerreichbar nahen inseln



(zu jean-antoine watteau: l'embarquement pour cythère)

 

 

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Alexander Gumz (Berlijn, 19 december 1974)

 

 

 

 

De Duitse dichteres Vesna Lubina werd geboren in 1981 als dochter van Bosnische immigranten in Witten. Momenteel woont zij in Orlando, Florida. Ze studeerde filosofie en literatuur, kunst en media en religieuze studies in Konstanz, Tübingen en New York. Tegelijkertijd studeerde ze literaire schrijven aan de Tübinger Studio Literatur  en theater bij Dagmar Leupold. Vanaf 2005-07 werkte ze als redacteur, journalist en vertaler voor een online magazine over de IJslandse kunst en cultuur. In de jaren 2001 - 2003 een verbleef zij in IJsland. Sinds 2007, filosofische vertalingen, co-organisatie van kunstprojecten, reizen naar Mexico en in de Verenigde Staten. In 2008 werd de bloemlezing “Geburt eines Engels. Gedichte aus Slowenien“ gepubliceerd. In de herfst van 2008 nam zij deel aan de Landesliteraturtagen Baden-Württemberg met een leespresentatie over Hermann Hesse. Vesna Lubinas gedichten zijn gepubliceerd in diverse tijdschriften en bloemlezingen.

 

 

Deutsche Fassaden

 

die Namen der Spieler werden nicht länger vermerkt:
das zertretene
Hasenkraut
im Unterholz

Einreisedokumente gefaltet die Sprache erneut
abgelegt, den Jungs ein letztes Mal zuhören dem
Ball         gegen die Hauswand wieder wieder

dem Bauern von damals einen Gruß
mit dem schiefen Zahn, den Lippen
verbogen

vom Geburtsort
nur eine Station:
mein Vogel mein Kissen schweigen

im Sturm kommen keine Leute

zurück auf den Deichpfad

 

 


       pferdlos

stehst du dann mit den Augen im
Sand weich

 

 

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Vesna Lubina (Witten, 1981)

Geschreven door Romenu om 14:17 Reageer op dit bericht

Liu Xiaobo, Burkhard Spinnen, Shen Congwen, Engelbert Obernosterer, Conrad Busken Huet, Manuel Puig, Hildegard Knef

De Chinese dichter en mensenrechtenactivist Liu Xiaobo werd geboren in Changchun op 28 december 1955. Zie ook alle tags voor Liu Xiaobo op dit blog.

 

To Xia

 

My dear,
I'll never give up the struggle for freedom from the oppressors'
jail, but I'll be your willing prisoner for life.

 

I'm your lifelong prisoner, my love

I want to live in your dark insides
surviving on the dregs in your blood

 

inspired by the flow of your estrogen

 

I hear your constant heartbeat

drop by drop, like melted snow from a mountain stream
if I were a stubborn, million-year rock
you'd bore right through me
drop by drop

 

day and night

 

Inside you
I grope in the dark
and use the wine you've drunk
to write poems looking for you
I plead like a deaf man begging for sound
Let the dance of love intoxicate your body

 

I always feel
your lungs rise and fall when you smoke
in an amazing rhythm
you exhale my toxins
I inhale fresh air to nourish my soul

 

I'm your lifelong prisoner, my love
like a baby loath to be born
clinging to your warm uterus
you provide all my oxygen
all my serenity

 

A baby prisoner
in the depths of your being
unafraid of alcohol and nicotine
the poisons of your loneliness
I need your poisons
need them too much

 

Maybe as your prisoner
I'll never see the light of day
but I believe
darkness is my destiny
inside you
all is well

 

The glitter of the outside world
scares me
exhausts me
I focus on
your darkness –
simple and impenetrable

 

 

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Liu Xiaobo (Changchun, 28 december 1955)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Burkhard Spinnen werd geboren op 28 december 1956 in Mönchengladbach. Zie ook alle tags voor Burkhard Spinnen op dit blog.

 

Uit: Nevena

 

„Patrick loggt sich ein. Als Erstes wird seine Figur sichtbar, dann bauen sich um ihn herum sehr langsam die Häuser und Straßen von Themara auf. Das Warten nervt, aber Patrick wohnt gerne in der Hauptstadt, auch wenn sein PC dafür ganz schön arbeiten muss. Er fühlt sich wohl im Herzen der Spielwelt. In Themara gibt es alles zu kaufen, was Pocahonta, seine Zornelfenzauberin, für ihre Reisen in die entlegenen Territorien braucht. Hier kann sie ihren Drachen unterstel-len, hier gibt es die Läden, in denen man ihre komplizierten Heilzauber mixt. Allerdings bilden sich in Themara auch die großen Schlachtzuggruppen, zu denen sich Dutzende von Spielern zusammenschließen, um besonders schwierige Auf-gaben zu lösen. Deshalb ist Patrick hier nicht allein, im Ge-genteil, er muss sich die Stadt zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Hunderten anderer Spieler teilen. Kein Wunder also, dass sein Computer so viel zu tun hat. Schon nach zwei, drei Minuten schaltet sich der zusätzliche Lüfter ein. Nevena sagt, dass Patricks Vorliebe für die Metropole ein Fehler sei. Sie selbst hat sich eine andere Heimat gesucht, die Stadt D’ub am Rande der Terrakonischen Wüste. Die ist zwar deutlich kleiner und hat nur bescheidene Läden, dafür ist sie nicht so überlaufen. Das sei besser für ihre serbische Grafikkarte, hat sie einmal gesagt. Und dann hat sie noch ge-sagt: »You get lost in the city, Patti-Baby.« Provinz hingegen bedeute Identität. Am letzten Satz hing der Zwinkersmiley, den nur Nevena benutzt. Sie hat ihn selbst gezeichnet, ein gutmütiger einäugiger Pirat.“

 

 

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Burkhard Spinnen (Mönchengladbach, 28 december 1956)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Engelbert Obernosterer werd geboren op 28 december 1936 in St. Lorenzen im Lesachtal, Kärnten. Zie ook alle tags voor Engelbert Obernosterer op dit blog.

 

UIt: Vom Ende der Steinhocker

 

“In den Augen der Mäher waren die Eisenbahner die ersten abstrakten Menschen. Während ihre Frauen weiterhin auf den Balkons des Eisenbahnerblocks mittels Scharreisen in den Beeten hinter dem Block ihre Regsamkeit im Erdreich unterbrachten, wurden in den Händen der Eisenbahner nie mehr Geräte gesehen. Als unnütze Schnörkel hingen die vormaligen Greifwerkzeuge seitlich ihrer Leibesstrünke herab.
Sinnlosigkeit ging von ihnen aus. Kein Wunder, daß es just einem Eisenbahner vorbehalten blieb, das auszuführen, was dem aufstrebenden Marktflecken noch fehlte, um sich in seinem Flair mit jenem der Städte messen zu können: einen Mord!
Er betraf die Serviererin des Bahnhofs-Buffets.
Der Eisenbahner namens Mößlacher hatte in einem Anfall von Eifersucht ein auf der Theke liegendes Brotmesser ergriffen und in die Höhe gerissen. Die naive Weibsperson aber konnte nur lachen. Es sah zu komisch aus: ein Brotmesser im Zusammenhang mit Liebesdingen, dahinter dieses schienenfeste Wesen mit zitterndem Oberlippenbärtchen! Da konnte doch nichts herauskommen, das gab doch keinen Sinn!”

 

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Engelbert Obernosterer (St. Lorenzen, 28 december 1936)

 

 

 


De Chinese schrijver Shen Congwen werd geboren op 28 december 1902 in Fenghuang in de provincie Hunan. Zie ook alle tags voor Shen Congwen op dit blog.

 

Uit: The Old and the New (Vertaald door Jeffrey Kinkley)

 

„The day of executions sometimes coincided with the market day.

Then there would be people selling pork and beef in the market.

Followed by two cooks carrying a bamboo basket, the headsman would, according to the custom, take that bloody broadsword and cut some meat from each butcher’s table. And then the pork and beef would be evenly distributed for stew on fire stoves. Wine would be gulped down without limitation. When everyone got a little bit tipsy, someone would stand up unsteadily. Lifting up his chopsticks he

would make a playful swipe at the back of the neck of someone squatting there eating and drinking. And then there would be a great havoc of wrestling, laughing, and shouting.

(…)

 

Yang Jinbiao was twenty-four and a bachelor. He cut a fine, healthy figure of a soldier, being free and without a care. He was known for his generosity and skill in all things. He had dreams of future glory:

“A tower a mile high must start from the ground.” His companion in the ranks, too, felt he was not a fellow to be underestimated.”

 

 

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Shen Congwen (28 december 1902 – 10 mei 1988)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Conrad Busken Huet werd geboren op 28 december 1826 in Den Haag, als zoon van een ambtenaar. Zie ook alle tags voor Conrad Busken Huet op dit blog.

 

Uit: Jacob Cats

 

„L'indifférence que m'inspira cet homme, par une grâce de la Providence, finit par devenir une aversion.’ Zoo durfde, in een aan de nagedachtenis van Lacordaire gewijd opstel, een streng geloovig fransch katholiek zich uitlaten over den persoon van Lamennais, weleer door hem, kort vóór zijn grooten omkeer, eene enkele maal in zijne afzondering bezocht; en, ware tot mijne beschaming mij niet te goeder uur te binnen geschoten dat mijne eigen gevoelens omtrent Vader Cats, nog geen tien jaren geleden, weinig christelijker of liefderijker plagten te zijn, welligt had ik de pen opgevat en eene boetpredikatie geschreven tegen het ongoddelijk fanatisme van den vreemdeling en ultramontaan.

‘In het leven van elk regtgeaard Nederlander der 19de eeuw’, dacht ik toen, ‘behoort een oogenblik aan te breken dat hij ophoudt ten aanzien van Cats slechts onverschilligheid te koesteren; een dag en een uur dat hij ‘al de werken’ van dien rijmelaar en kwezel op zijde duwt met geheel den fieren weerzin dien zulk een erbarmelijk karakter, eene zoo ergerlijke middelmatigheid, een zoo gemeene en zoo gemeenmakende geest, den weldenkende moet inboezemen. Al hetgeen er onhebbelijks wezen mag in onzen landaard is weleer vleesch geworden in den persoon vanJacob Cats. Deze godvreezende moneymaker is de inkarnatie geweest van den nederlandschen daemon. Met zijne door en door laaghartige moraal, zijne leuterlievende vroomheid en keutelachtige poëzie, heeft hij onnoemelijk veel kwaad gesticht. Zijne populariteit is eene nationale ramp geweest. De verbeelding onzer jeugd heeft hij bezoedeld met zijne kwanswijs zedelijke, doch in den grond der zaak wellustige verhalen, zijne speelsche lessen. Voor onze idealen van jonge liefde en zelfopoffering heeft hij ons de wijsheid van den berekenenden wereldling in de plaats leeren stellen.“

 

 

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Conrad Busken Huet (28 december 1826 – 1 mei 1886)



 

 

De Argentijnse schrijver Manuel Puig werd geboren op 28 december 1932 in General Villegas. Zie ook alle tags voor Manuel Puig op dit blog.

 

Uit: The Kiss of the Spider Woman (Vertaald door Allan Baker)

 

Night. The prison lights are on. VALENTIN is engrossed in a book. MOLINA, restless, is flicking through a magazine he already knows backwards.

 

VALENTIN: (lifting his head from his book) Why are they so late with dinner?

Next door had it ages ago.

MOLINA: (ironic) Is that all you’re studying tonight? I’m not hungry, thank goodness.

VALENTIN: That’s unusual. Don’t you feel well?

MOLINA: No, it’s just my nerves.

VALENTIN: Listen…I think they are coming.

MOLINA: Better hide the magazines or else they’ll pinch them.

VALENTIN: I’m famished.

 

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Scene uit een opvoering met Rupert Evans (Valentin) en Will Keen (Molina), Londen, 2007

 

 

MOLINA: Please Valentin, promise me you won’t make a scene with the guards.

VALENTIN: No.

(Through the grille in the other door come two plates of porridge – one visibly more loaded than the other. MOLINA looks at

VALENTIN.)

Porridge.

MOLINA: Yes.

(MOLINA looks at the two plates which VALENTIN has collected from the hatch.)

(Exchanging an enigmatic glance with the invisible guard) Thank you.

VALENTIN: (to the guard) What about this one? Why’s it got less? (to MOLINA)

I didn’t say anything for your sake. Otherwise I’d have thrown it in his face, this bloody glue.”

 

 

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Manuel Puig (28 december 1932 – 22 juli 1990)

 

 

 

 

De Duitse actrice, schrijfster en zangeres Hildegard Knef werd geboren in Ulm op 28 december 1925.Zie ook alle tags voor Hildegard Knef op dit blog.

 

Uit: Der geschenkte Gaul

 

“Vor mir schaukelt ein Mann mit zu Berge stehendem Kraushaar, von unsichtbarem Föhn hochgeblasen [...] Sein Zeigefinger nagelt mich an die Tür. »Wie heißen Sie?«, fragt er laut. Das »heißen« lässt einen Lispler erzischen, ein Zisch, einer in Sommersonne geöffneten Seltersflasche gleich. Ich flüstere: »Hilde Knef.« – »Sind Se Schauspielerin, ick brauchn Mädchen wie Sie, ja jenau wie Sie, ick heiße« – wieder sprudelt die Flasche – »Barlog … Boleslav, ick machn Film für die Terra, Der jrüne Salong, jrüüne Salong, schön unverfänglich, aber kriegswichtig, enorm kriegswichtig.« [...] Wie ein Könnten-wir-das-mal-nach-Drehschluss-besprechen-Regisseur sieht der nicht aus. Ich stottere was von Ufa-Nachwuchs. »Na, denn wer ick die Bongers mal frajen [...] Wenn der Scheißkrieg, diese ganze Scheißzeit« – dabei detonierte ein Siphon – »vorbei is, denn mack ick Theata, und wenn du was aufn Kasten hast, kannste bei mir spieln, da kommste einfach vorbei, und denn machen wa endlich anständjes Theata.«

 

 

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Hildegard Knef (28 december 1925 - 1 februari 2002)

Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e december ook mijn blog van 28 december 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:24 Reageer op dit bericht

Guy Debord

DE Franse schrijver, filmmaker en kunstenaar Guy Ernest Debord werd op geboren 28 december 1931 in Parijs. Guy Debord was een radicale criticus van het kapitalisme en de kapitalistische ideologie van het consumentisme, dat hij aan de kaak als “enscenering van valse behoeften”. In zijn hoofdwerk “De spektakelmaatschappij” ( 1967 ), ontwikkelde hij een theorie van het spektakel : " Het spektakel is het kapitaal in een ​​dergelijke mate van accumulatie , dat het tot beeld wordt.” Debord 's boek oefende vooral in Frankrijk een belangrijke invloed uit op de beweging van Nieuw Links in het Parijs van mei 1968 . Zijn anti-kapitalistisch , situationist opvattingen staan dicht bij het ​​anarchisme , maar hij nam ook redeneringen over van dat deel van de arbeidersbeweging, dat kritisch stond tegenover de Sovjet- Unie. De centrale zorg Debord was de intrekking van de " grote kloof" van individuen van elkaar door een revolutionaire praktijk van zelfbestuur . Debord benadrukte altijd de artistieke dimensie van de revolutie , de noodzaak van de revolutie ook van het dagelijks leven .
Samen met Asger Jorn richtte  Debord in de jaren 1950 in Parijs
de Lettristische Internationale op, waaruit in 1957 de Situationistische Internationale voortkwam. In deze echt basisdemocratische groep nam Debord een vaak bekritiseerd dominantie positie in. De S.I. oefende in de jaren 1960 een significante invloed uit op de toenmalige studentenbeweging . Debord maakte verschillende films waarin hij speelde met de mogelijkheden van de experimentele film, waarbij hij soms de reacties van het publiek en de donkere bioscoop in de voorstelling mee betrok. Nadat in  1984 zijn uitgever Gerard Lebovici door een onbekende in Parijs was vermoord, bracht Debord de laatste tien jaarvan zijn leven door in een afgelegen dorp in de Auvergne, waar hij in 1994 na een lange ziekte zelfmoord pleegde.

Uit: La Société du spectacle

 

“Le spectacle se présente comme une énorme positivité indiscutable et inaccessible. Il ne dit rien de plus que « ce qui apparaît est bon, ce qui est bon apparaît ». L’attitude qu’il exige par principe est cette acceptation passive qu’il a déjà en fait obtenue par sa manière d’apparaître sans réplique, par son monopole de l’apparence.

(…)

 

Là où le monde réel se change en simples images, les simples images deviennent des êtres réels, et les motivations efficientes d’un comportement hypnotique. Le spectacle, comme tendance à faire voir par différentes médiations spécialisées le monde qui n’est plus directement saisissable, trouve normalement dans la vue le sens humain privilégié qui fut à d’autres époques le toucher ; le sens le plus abstrait, et le plus mystifiable, correspond à l’abstraction généralisée de la société actuelle. Mais le spectacle n’est pas identifiable au simple regard, même combiné à l’écoute. Il est ce qui échappe à l’activité des hommes, à la reconsidération et à la correction de leur œuvre. Il est le contraire du dialogue. Partout où il y a représentation indépendante, le spectacle se reconstitue.

(…)

 

… La connaissance et la reconnaissance historiques de tout l’art du passé, rétrospectivement constitué en art mondial, le relativisent en un désordre global qui constitue à son tour un édifice baroque à un niveau plus élevé, édifice dans lequel doivent se fondre la production même d’un art baroque et toutes ses résurgences. Les arts de toutes les civilisations et de toutes les époques, pour la première fois, peuvent être tous connus et admis ensemble. C’est une « recollection des souvenirs » de l’histoire de l’art qui, en devenant possible, est aussi bien la fin du monde de l’art. C’est dans cette époque des musées, quand aucune communication artistique ne peut plus exister, que tous les moments anciens de l’art peuvent être également admis, car aucun d’eux ne pâtit plus de la perte de ses conditions de communication particulières, dans la perte présente des conditions de communication en général.”

 

 

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Guy Debord (28 december 1931 - 30 november 1994)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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