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Johan Sebastian Welhaven, E. A.Robinson, Lulu Wang, Christoph Keller, Ulrich Bräker, Rudolf Krämer-Badoni, Thomas Higginson

De Noorse dichter en criticus Johan Sebastian Welhaven werd op 22 december 1807 in Bergen geboren. Zie ook alle tags voor Johan Sebastian Welhaven op dit blog.

 

The snow’s now falling thick and fast

The snow’s now falling thick and fast,
And the boy runs hither and thither.
A great many miles does he slither
And slide now before the day’s past.

Great blocks of snow in the courtyard he rolls,
And into stout soldiers he makes them;
Much effort and toil does it take him.
The soldiers are given eyes made of coal.

He trundles the snow as if in a trance,
While the towering warriors stand gazing;
A breastwork he now works on raising.
The broomstick he gives them serves as a lance.

And now he is done, and his strength is no more;
His hands are both frozen and stinging.
With strong dreams soon to be winging
A restless night the boy has in store.

You hear him exclaim, the tired little one:
‘Tomorrow they all will do battle!’
Then rainclouds the sky shake and rattle,
And his warriors soon are all gone.

 

Vertaald door John Irons

 

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Johan Sebastian Welhaven (22 december 1807 – 21 oktober 1873)
Portret door Jacob Calmeyer, 1827

 

 

De Amerikaanse dichter Edwin Arlington Robinson werd geboren op 22 december 1869 in Head Tide, Maine. Zie ook alle tags voor E. A. Robinson op dit blog.

 

Job the Rejected

They met, and overwhelming her distrust
With penitence, he praised away her fear;
They married, and Job gave him half a year
To wreck the temple, as we knew he must.
He fumbled hungrily to readjust
A fallen altar, but the road was clear
By which it was her will to disappear
That evening when Job found him in the dust.

Job would have deprecated such a way
Of heaving fuel on a sacred fire,
Yet even the while we saw it going out,
Hardly was Job to find his hour to shout;
And Job was not, so far as we could say,
The confirmation of her soul’s desire.

 

 

The Flying Dutchman

Unyielding in the pride of his defiance,
Afloat with none to serve or to command,
Lord of himself at last, and all by Science,
He seeks the Vanished Land.

Alone, by the one light of his one thought,
He steers to find the shore from which he came,
Fearless of in what coil he may be caught
On seas that have no name.

Into the night he sails, and after night
There is a dawning, thought there be no sun;
Wherefore, with nothing but himself in sight,
Unsighted, he sails on.

At last there is a lifting of the cloud
Between the flood before him and the sky;
And then--though he may curse the Power aloud
That has no power to die--

He steers himself away from what is haunted
By the old ghost of what has been before,--
Abandoning, as always, and undaunted,
One fog-walled island more.

 

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E. A. Robinson (22 december 1869 – 6 april 1935)
Portret door Richard (Thomas) Hood, 1933

 

 

De Nederlandse schrijfster Lulu Wang werd geboren op 22 december 1960 in Beijing. Zie ook alle tags voor Lulu Wang op dit blog.

Uit: The Lily Theater (Vertaald door Hester Velmans)

“Chemistry class was interrupted by a knock on the door. I was called out and saw Mother standing in the corridor. I was going to ask her how she had managed to return from the reeducation camp again so soon, but on seeing her tense face I decided to keep the question to myself. I had to run to keep up with her as she strode to the office of the director of the Teachers' University.
"Well, well, little Wine-Cup, in the six months since I saw you last, you have grown from a cheeky little girl into a charming young lady!"
I blushed. I wasn't sure how to behave in his presence. I knew him quite well, because he had supervised the project Mother had been working on for the past five years--the Textbook of the Modern History of China. I had often visited Mother's office after school. The director was usually there. He used to tease me about the dimple in my right cheek: "Well, well, if that little Wine-Cup were full of wine, and you were to drink from it until it was all gone, you'd have to go ask your neighbors, 'Remind me, what's my name again?' That's how deep that dimple of yours is, did you know that?" He was friendly toward me.”

 

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Lulu Wang (Beijing, 22 december 1960)

 

 

De Zwitserse schrijver Christoph Keller werd geboren op 22 december 1963 in St. Gallen. Zie ook alle tags voor Christoph Keller op dit blog.

Uit: Der Stand der letzten Dinge (samen met Heinrich Kuhn)

«Prächtig», sagt dieser, «und dir?»
«Genauso», zieht er gleich und beobachtet, wie der andere die Gläser mit Weißwein füllt. Ein chilenischer Chardonnay, registriert er zufrieden. Der kleine Esoteriker weiß, was gut ist.
«Was ich dich fragen wollte», setzt er verlegen an, nachdem sie auf ihre gutnachbarschaftliche Beziehung angestoßen haben. «Sind dir vielleicht in letzter Zeit Leute aufgefallen, die nicht hierher gehören?» Er gibt sich den Anschein, als sei ihm die Antwort eigentlich nicht wichtig.
«Da kommt jeweils dieser Typ, der dich anschleicht. Ich hätte Lust, mir den mal vorzunehmen und ihm Nachhilfestunden anzubieten. Geht ziemlich ungeschickt vor, wenn du mich fragst, aber da du …»
«Mach keine Witze. Das ist doch Prinz. Ich muss ihn dir das nächste Mal vorstellen.»
«Da du schon vormittags im Liegestuhl liegst, wollte ich sagen, und ein vorgezogenes Mittagsschläfchen hältst, schafft er es jeweils doch noch, dich zu überraschen.»
«Ich überdenke Arbeitspläne.»
«Was du nicht sagst.» Der Nachbar grinst gutmütig. «Das wollte ich dich schon einige Male fragen: Woran arbeitest du eigentlich?»
«Zur Zeit schreibe ich an einem neuen Roman.»
«Ach ja, lesen ist meine Achillesferse. Meist bleibt es beim Vorsatz. Du hast nicht zufälligerweise etwas zu Hause? Etwas Spezielles, mit Tiefgang und Action, wenn möglich. Aber zurück zu deinem Anliegen: Hätte ich diesen Prinz denn kennen sollen?»
«Wir schreiben zusammen. Hin und wieder liest man davon.»

 

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Christoph Keller (St. Gallen, 22 december 1963)

 

 

De Zwitserse schrijver Ulrich Bräker werd geboren op 22 december 1735 in Näppis (Scheftenau), Toggenburg, Kanton St. Gallen. Zie ook alle tags voor Ulrich Bäker op dit blog.

Uit:Lebensgeschichte und Natürliche Ebentheuer des Armen Mannes im Tockenburg

„Am End derselben rauschte ein wildangelaufener Bach durch ein Tobel. Den Stäg könnt' ich nicht finden, und wollte darum ohne weiters und gerade hinüber, dem Näbis zu; glitschte aber über eine Riese zum Bach hinab, wo mich das Wasser beynahe ergriffen hätte. Die äusserste Anstrengung meiner jugendlichen Kräfte half mir noch glücklich davon. Ich kroch wieder auf allen Vieren durch Stauden und Dörn' hinauf der Wiese zu, auf welcher ich überall herumirrte, und den Gaden nicht mehr finden konnte – als ich gegen einer Windhelle zwey Kerls – Birn- oder Aepfeldiebe – auf einem Baum ansichtig ward. Diesen ruft ich zu, sie sollten mir doch auf den Weg helfen. Aber da war kein Bescheid; vielleicht daß sie mich für ein Ungeheuer hielten, und oben im Gipfel noch ärger zittern mochten, als ich armer Bube unten im Koth. – Inzwischen war mein Vater, der während meinem Schlummer nach einem ziemlich entfernten Haus gieng, etwas zu holen, wieder zurückgekehrt. Da er mich vermißte, suchte er in allen Winkeln nach, wo ich mich etwa mögte verkrochen haben; zündete bis in die siedenden Kessel hinein, und hörte endlich mein Geschrey, dem er nachgieng, und mich nun bald ausfindig machte. O, wie er mich da herzte und küßte, Freudenthränen weinte und Gott dankte, und mich, sobald wir zum Gaden zurückkamen, sauber und trocken machte – denn ich war mausnaß, dreckigt bis über die Ohren, und hatte aus Angst noch in die Hosen ... Morndeß am Morgen führte er mich an der Hand durch die Wiese: Ich sollt ihm auch den Ort zeigen, wo ich heruntergepurzelt.“

 

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Ulrich Bräker (22 december 1735 – (begraven) 11 september 1798)

 

 

De Duitse schrijver Rudolf Krämer-Badoni werd geboren op 22 december 1913 in Rüdesheim als Rudolf Kramer. Zie ook alle tags voor Rudolf Krämer-Badoni op dit blog.

Uit: Die Barbaren waren wir

„Wenn et etwas bewirkte, würde ich diesen Menschen die Zugehörigkeit zu meinem Vaterland absprechen. Aber das wäre Geschwätz. Sie waren Deutsche, wir kommen darum nicht herum.
Ich kann sie nicht einmal Bestien nennen, es wäre eine Beleidigung für die Tiere, die den eigenen Artgenossen nicht zu töten vermögen. Aber ich verweigere diesen ehrlosen Henkern Wehrloser und Schuldloser jeden Schatten eines Gedenkens, und ich verfluche die künftige Stunde, da die verblaßte Erinnerung ihre Namen historisch neutral unter anderen historischen Namen aufzählen wird als Namen, die dies oder jenes ins Rollen gebracht haben, was wir heute noch nicht deutlich sehen. Am Volkstrauertag verweigere ich die mitfühlende Trauer jenen, die mein Vaterland besudelt haben und die Sie alle und mich besudelt haben. De mortuis nil nisi bene - dafür gibt es eine sehr genaue Grenze. Meinungskampf und zuletzt immer wieder Krieg - wir wissen, daß dies bis heute die schmerzliche Mitgift unserer Menschwerdung war...“

 

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Rudolf Krämer-Badoni (22 december 1913 - 18 september 1989)

 

 

De Amerikaanse schrijver en strijder tegen slavernij Thomas Wentworth Higginson werd geboren op 22 december 1823 in Cambridge, Massachusetts. Zie ook alle tags voorThomas Higginson op dit blog.

Uit: The Complete Civil War Journal and Selected Letters

“I have entered on command and am trying to play Col. Sprague as well as may be. Spent morning with Gen. Saxton who is quite absorbed in this regiment & gave up all else for me—He gives me Carte blanche—I am to send for Dr Rogers & James. The line officers I like much, young & not highly educated but thoroughly manly & very ready to meet me as I wish. My adjutant is a Boston Fraternity man and heard me in my Crumble lecture say Come & is delighted to have me, as they all are. Gen. S. had many applications for the place but left it to me. The Lieut. Col. & Major I like least as military men. I am to live in a tent when I can get one. Meanwhile in a forlorn plantation house. Soon after my arrival this morning, in marched a company of my men, to be mustered in—all black as coals as Margaret predicted, not a mulatto among them, but marching well with their red legs which are the only peculiarity of their uniform, as distinct from the ordinary. Gen. Saxton talked to them a little—so did I & they know what they are doing, I assure you. Being introduced to one who has been wounded in the late (second expedition) I said "Did you think that was more than you bargained for"? "Dat's just what I meant for Massa" says he. Very good for my first exchange of remark with my men, was it not?"

 

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Thomas Higginson (22 december 1823 – 9 mei 1911)

Geschreven door Romenu om 10:46 Reageer op dit bericht
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Heinrich Böll, Ted van Lieshout, Rolf Lappert, Thomas Hürlimann, Ivan Blatný, Garmt Stuiveling

De Duitse schrijver Heinrich Böll werd geboren op 21 december 1917 in Keulen. Zie ook alle tags voor Heinrich Böll op dit blog.

Uit: Ansichten eines Clowns

„Es ist mir unverständlich, warum jedermann, der für intelligent gehalten werden möchte, sich bemüht, diesen Pflichthaß auf Bonn auszudrücken. Bonn hat immer gewisse Reize gehabt, schläfrige Reize, so wie es Frauen gibt, von denen ich mir hier vorstellen kann, daß ihre Schläfrigkeit Reize hat. Bonn verträgt natürlich keine Übertreibung, und man hat diese Stadt übertrieben. Eine Stadt, die keine Übertreibung verträgt, kann man nicht darstellen: immerhin eine seltene Eigenschaft. Es weiß ja auch jedes Kind, daß das Bonner Klima ein Rentnerklima ist, es bestehen da Beziehungen zwischen Luft- und Blutdruck. Was Bonn überhaupt nicht steht, ist diese defensive Gereiztheit: ich hatte zu Hause reichlich Gelegenheit, mit Ministerialbeamten, Abgeordneten, Generalen zu sprechen – meine Mutter ist eine Partytante -, und sie alle befinden sich im Zustand gereizter, manchmal fast weinerlicher Verteidigung. Sie lächeln alle so verquält ironisch über Bonn. Ich verstehe dieses Getue nicht. Wenn eine Frau, deren Reiz ihre Schläfrigkeit ist, anfinge, plötzlich wie eine Wilde Can-Can zu tanzen, so könnte man nur annehmen, daß sie gedopt wäre – aber eine ganze Stadt zu dopen, das gelingt ihnen nicht. Eine gute alte Tante kann einem beibringen, wie man Pullover strickt, Deckchen häkelt und Sherry serviert – ich würde doch nicht von ihr erwarten, daß sie mir einen zweistündigen geistreichen und verständnisvollen Vortrag über Homosexualität hält oder plötzlich in den Nutten-Jargon verfällt, den alle in Bonn so schmerzlich vermissen. Falsche Erwartungen, falsche Scham, falsche Spekulationen auf Widernatürliches. Es würde mich nicht wundern, wenn sogar die Vertreter des Heiligen Stuhls anfingen, sich über Nuttenmangel zu beklagen. Ich lernte bei einer Party zu Hause einmal einen Parteimenschen kennen, der in einem Ausschuß zur Bekämpfung der Prostitution saß und sich bei mir flüsternd über den Nuttenmangel in Bonn beklagte. Bonn war vorher wirklich nicht so übel mit seinen vielen engen Gassen, Buchhandlungen, Burschenschaften, kleinen Bäckereien mit einem Hinterzimmer, wo man Kaffee trinken konnte.“

 

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Heinrich Böll (21 december 1917 – 16 juli 1985)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Ted van Lieshout werd geboren op 21 december 1955 in Eindhoven. Zie ook alle tags voor Ted van Lieshout op dit blog.

 

Papa's huis

Lege kamers geven onze namen terug
en kaatsen ook de woorden van de wand.
Maar in het behang staan littekens
van voltooid verleden, waarin een vader was.
Zijn letters worden bewaard; ik schroef ze
later op mijn eigen deur. Mam gaat voortaan
wonen achter haar eigen naam. Morgen
slaan wij nieuwe wonden in een ander huis
en roepen dapper verse muren vol.

 

 

Lieverd

Lieverd moet naar zijn kamer gaan.
Moeder wil even ernstig praten
met het bezoek, met de deuren dicht,

met lieverd uit de weg. Lieverd
klompt de trap voor de helft op
en dan af, sluipt naar het sleutelgat -

ik mag alles weten van mezelf, maar
wat is ongeoorloofd schoolverzuim?
Wat zijn concentratiestoornissen? -

Op tenen sluipt lieverd naar boven
Lieverd zoekt in mams slaapkamer wel
naar een geheim dat hij begrijpt.

 

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Ted van Lieshout (Eindhoven, 21 december 1955)

 

 

De Zwitserse schrijver Rolf Lappert werd geboren op 21 december 1958 in Zürich. Zie ook alle tags voor Rolf Lappert op dit blog.

Uit: Nach Hause schwimmen

„Die Frau hatte ihr einziges Kind von diesem Schritt abzuhalten versucht, und als es ihr nicht gelang, verschenkte sie aus Schmerz und Wut alles, was an ihn erinnerte. Fünf Figuren waren es, zwei davon saßen auf Pferden, einem schwarzen und einem weißen. Ihr Stamm bewohnte Häuser aus angemalter Pappe, hielt auf mit buntem Papier beklebten Türmen Ausschau nach Riesenbären in Strickjacken und teilte sein Land mit Zebras, Giraffen und Elefanten.
Eines der kleinen farbigen Holztiere gab es bei jedem Einkauf in McSweeney's Gemischtwarenladen in Letterkenny, wohin Orla den Jungen zweimal im Monat mitnahm. Dort war es auch, wo Orla den Entschluss fasste, ein Auto zu kaufen. Der Zettel hing am schwarzen Brett beim Ausgang und fiel zwischen den achtlos hingekritzelten Inseraten auf, weil der Text fehlerfrei und in akkurater Handschrift verfasst war. »Günstig zu verkaufen, Nissan Sunny, 1979, himmelblau, tadelloser Zustand.« Die Worte Sunny und himmelblau genügten, um Orla davon zu überzeugen, dass es Zeit war, einen lange gehegten Traum zu verwirklichen.
Zwei Wochen später war Orla die neue Besitzerin des Autos, dessen Schlüssel ein pensionierter Lehrer ihr unter Tränen überreicht hatte. Weitere siebzehn Wochen danach hatte Orla den Führerschein in der Tasche. Die ersten Fahrten unternahm sie alleine, bis sie sich hinter dem Steuer sicher genug fühlte, um ihren Enkel mitzunehmen. Der beim Anblick des Wagens noch skeptische Wilbur saß bei seiner Jungfernfahrt angegurtet auf dem Beifahrersitz und staunte schon nach wenigen Metern über die neuen Landschaften, die ihm geboten wurden. Den Weg mit dem Bus nach Letterkenny kannte er, aber jetzt fuhren sie nach Osten und Südwesten, wie es ihnen gerade gefiel. Sogar ein eingebautes Radio gab es, und bald redeten die Leute in der Gegend von dem himmelblauen Gefährt, aus dem so laut Radiomusik und die Stimme der Lenkerin dröhnten, dass die Kühe auf den Weiden verschreckt die Köpfe hoben. Obwohl Wilbur die Musik nie laut genug sein konnte, brachte Orla ihn nicht dazu, mitzusingen. Wilbur wippte wild mit den Füßen und stieß ab und zu ein kurzes Johlen aus, aber in den Gesang einstimmen wollte er nicht.“ 
 

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Rolf Lappert (Zürich, 21 december 1958)

 

 

De Zwitserse schrijver Thomas Hürlimann werd geboren op 21 december 1950 in Zug. Zie ook alle tags voor Thomas Hürlimann op dit blog.

Uit: Dämmerschoppen 

„Er war aus dem Innern herangestelzt, nun stellte er die Flasche auf den Beitisch zurück, räusperte sich in einen weißen Handschuh hinein und er wartete wohl, daß ihn der Gastin eine Unterhaltung zöge. Keller hütete sich. Das war ein Hiesiger, ein Innerschweizer. Ihm, dem Stadtzür-cher, waren Leute dieses Schlages fremd. Vor Zeiten hatten sie ihr Land den Vögten abgenommen, sie waren ihre eigene Herrschaft geworden, und heute? – heute krochen sie hinter Komtessen her, hinter Bank- und Schlotbaronen, immer darauf bedacht, ein Trinkgeld zu kassieren. Die einstmächtigen Bauern hatten sich zu Knechten deformiert, zu Kellnern und Caddies. Unterderzarten, letzten Himmelshelle schien das Land weit und groß und grau zu werden. Von den tiefergelegenen Alpen tönte das Läuten der Herden herauf, und ein Senn mit kräftiger Stimme, die ein Holztrichter noch verstärkte, leierte seinen Betruf in den Abend hinaus. Der befrackte Ober stand jetzt an der Terrassenbrüstung; er schien dem Dampfer zuzusehen, der tief unter ihm den See durchfuhr. Ich bin, sagte sich Keller, ein Greis. Er saß in einem Korbstuhl, die kurzen Beine von einem Plaid verdeckt, und trank, trank hastig, er trank, um froh zu bleiben, heiter. Es war kühl geworden, es wurde dunkel. Nur der See, als vermöchte er aus eigener Kraft zu leuchten, lag wie ein Spiegel aus Silber in der Tiefe einer gründunklen Schattenlandschaft. Keller lächelte. Er war alt, doch nicht verbittert. Er war allein, doch nicht einsam. Der Vogel, wagte er zu denken, hatte ihn zwar gestreift, doch nicht gepackt. Heute, am Vorabend seines Geburtstages, ließ ihn die Schwermut in Ruhe. Der Herr Ober steifte den Rücken, drehte sich um und sah herüber. Erschien etwas sagen zu wollen. Keller duckte sich. Aus dem Himmel schwand das letzte Licht. Kein Stern, kein Mond. Irgendwo wurde ein Fenster geschlossen, ein Vorhang gezogen, und das Bimmeln der Herden tönte dumpf und fern. Da, plötzlich, geschiehts – Das nachtdunkle Land erwacht, die Seedörfer und Seitentäler beginnen zu läuten, nahe in Knistern, ein Geprassel, ein Feuer lodert auf, ein Höhenfeuer, und schon stehen alle Flanken, alle Gipfel in Flammen – das große Naturtheater der Innerschweiz hat sich mit einem Schlag illuminiert. Sofort war es mit Kellers Frohlaune vorbei.”

 

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Thomas Hürlimann (Zug, 21 december 1950)

 

 

De Tsjechische dichter Ivan Blatný werd geboren op 21 december 1919 in Brno. Zie ook alle tags voor Ivan Blatnýop dit blog. Zie ook alle tags voor Ivan Blatný op dit blog.

 

Message

Lanskroun is now an entirely Czech town
Lands Kron
the crown of St. Wenceslas without its one hundred and twenty oxen
will turn to beef

Beef in tomato sauce with dumplings
the scraps of dumpling this evening will be reheated

For a mite of silver alas for the Germans
alas for the Germanised territory
alas for bilingual towns
A python can have even three tongues

The frontier guards are without work
national associations dissolve

 

Vertaald door Martin Tharp

 

 

Always Optimistic

Some say that the police-tower is only
a facade of a troubled world
of the city of death
I don't believe it
I had for house-maid Milena
I had for house-maid princesse Anne
we often went for a hen-party

.

 

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Ivan Blatný (21 december 1919 – 5 augustus 1990)

 

 

De Nederlandse dichter en literator Garmt Stuiveling werd geboren in Stroobos op 21 december 1907. Zie ook alle tags voor Garmt Stuiveling op dit blog.

 

Wending

Daar is geen einde
Daar is geen begin
Het enig zijnde
Is wisseling

Het enig blijvende
Is het steeds drijvende
Stuwende ritme, dat alles wendt

Dat bloei en verderven gaan
Leven en sterven gaan
Enkel als beelden kent
Als spiegelbeelden in ruimte en tijd
Van zijn bewegende eeuwigheid

Daar is geen einde
En geen begin
Het enig zijnde
Is wisseling

 

 

Uit: Eeuwig gaat voor ogenblik

Nu de grote dingen verdwijnen
worden de kleine groot:
wat zonlicht op de gordijnen
een appel, een snee vers brood.
Met hoeveel overbodigs
maken we ons leven stuk:
er is zo weinig nodig
voor wat eenvoudig geluk.
Zó zou ik oud willen wezen,
klein bij de grote dood:
Homerus om in te lezen,
een appel, een snee vers brood.

 

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Garmt Stuiveling (21 december 1907 - 11 mei 1985)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e december ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:40 Reageer op dit bericht

Uwe Dick, Ivan Blatný, Rebecca West, Maurice Chappaz, Oda Schaefer, Isolde Kurz

De Duitse schrijver Uwe Dick werd geboren op 21 december 1942 in Schongau. Zie ook alle tags voor Uwe Dick op dit blog.

Uit: Sauwaldprosa

„Wortlos breche ich zwei zum Gebet gekreuzte Arme auseinander, das goldgelbe Mittelstück einer Brezel, indes mein Gegenüber vom Stamme der »Solcherne-wia-mia-de-gibts-gar-nimmer!« den daumendicken Außenbogen des Backwerks in die Joppentasche steckt, dankt und erklärt: I muaß heit no auf Schärding obe. In Allerheilign werd eikehrt und a Bier trunka.
Für da bhalt i ma den Soizriassl. Am Jüngstn Tag mach i dir an Advokatn, fallsd oan brauchst – is eh kloa! A guade Roas dawei! – Lüpft den Hut und geht.
Namen saan Schicksal ... hallt es mir in den Ohren, während ich meinen Rucksack packe, ihn nach beendeter Brotzeit aufs Rad zu heben. Der Mann, der für 1500 Gulden das Versteck des
Andreas Hofer preisgab, hieß Raffl. Der »Herr Lehrer Gerts« war es, der mir unter falschem Lächeln Tatzen über die Finger brannte, mit einer Gerte, daß es nur so pfiff. Und der Name des
Verwaltungsfachmannes, der mit technokratischer Sicherheit eine noch vor Jahren erkennbare Innstadt (nachts rücken die Baumfäller-Kommandos aus: so meistert er die Bürger, die protestieren könnten!) fast in eine Steinwüste verwandelte, der Name dieses Kahlstadtoberhauptes beginnt, nomen est manchmal wirklich omen, mit Stein. Wüßte ich nicht, daß er, dessen Tot-Schlagworte, dessen Hauptarguzement die »wirtschaftliche Seite« ist, hätte ich nicht zur Kenntnis genommen, daß er und seine viel zu vielen Mitmacher anstelle des lebendigen Blickes Münzen in den Augen haben, ich führte ihn hier her, dicht unter den Sauwald, nach Schärding.“

 

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Uwe Dick (Schongau, 21 december 1942)
Cover

 

 

De Britse schrijfster Rebecca West werd geboren op 21 december 1892 in Londen als Cicily Isabel Fairfield. Zie ook alle tags voor Ribecca West op dit blog. Zie ook alle tags voor Rebecca West op dit blog.

Uit: The Return of the Soldier

„That day its beauty was an affront to me, because, like most Englishwomen of my time, I was wishing for the return of a soldier. Disregarding the national interest and everything else except the keen prehensile gesture of our hearts toward him, I wanted to snatch my Cousin Christopher from the wars and seal him in this green pleasantness his wife and I now looked upon. Of late I had had bad dreams about him. By nights I saw Chris running across the brown rottenness of No-Man's-Land, starting back here because he trod upon a hand, not even looking there because of the awfulness of an unburied head, and not till my dream was packed full of horror did I see him pitch forward on his knees as he reached safety, if it was that. For on the war-films I have seen men slip down as softly from the trench-parapet, and none but the grimmer philosophers could say that they had reached safety by their fall. And when I escaped into wakefulness it was only to lie stiff and think of stories I had heard in the boyish voice of the modern subaltern, which rings indomitable, yet has most of its gay notes flattened: "We were all of us in a barn one night, and a shell came along. My pal sang out, 'Help me, old man; I've got no legs!' and I had to answer, 'I can't, old man; I've got no hands!' " Well, such are the dreams of Englishwomen to-day. I could not complain, but I wished for the return of our soldier. So I said:
"I wish we could hear from Chris. It is a fortnight since he wrote."
And then it was that Kitty wailed, "Ah, don't begin to fuss!" and bent over her image in a hand-mirror as one might bend for refreshment over scented flowers.“

 

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Rebecca West (21 december 1892 - 15 maart 1983)

 

 

De Zwitserse Franstalig dichter, vertaler en schrijver Maurice Chappaz werd geboren in Lausanne op 21 december 1916. Zie ook alle tags voor Maurice Chappaz op dit blog.

 

Alléluia

Sortez de vos demeures,
sortez de vos œuvres !
La mort est comme de la fraîche rosée.
C'est l'Eternel qui respire
si vous vous confiez en
Lui.
La mort monte dans mon cœur
comme une alouette.
La mort est comme l'haleine d'un enfant
en hiver.
Je lui dis :
Tu me donnes de la joie.

 

 

Kyrie

La quête de l'Eternel commence
par des aboiements, des vomissements, des larmes.
Trois fois : ayez pitié !

Seigneur,
Christ,
Seigneur.

La bête et l'âme : un seul psalmiste.
Les cierges bleuissent,
les abeilles perdent leur aiguillon,
les paroles quittent le mort.
J'ai un mot pour pourrir :
Eternel, tes lèvres m'emporteront la bouche.

 

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Maurice Chappaz (21 december 1916 – 15 januari 2009)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Oda Schaefer (eig. Oda Lang) werd geboren op 21 december 1900 in Berlijn-Wilmersdorf. Zie ook alle tags voor Oda Schaefer op dit blog.

Gedenke des Todes

O denk daran! Der Tod ist wie ein Kern
In dir und deinem Tagewerk verborgen,
Wie Haselnuß und heller Apfelstern,
Wie Pflaumensamt ihn einhüllt bis zum Morgen,
O denk daran, es nützt dir keine Flucht,
Er lebt in dir wie in der süßen Frucht.

Im vollen Fleische mästet er und nährt
Sich heimlich von den klaren, zarten Säften
Der Jugend erst, bis langsam aufgezehrt
Du nichts als Schale bist den matten Kräften,
Bis du den Herbst erwartest, der dich fegt,
Mit Sturm zum Haufen gelben Laubes trägt.

Er ist Vollendung auch. Dem braunen Rot
Der Hagebutte gleicht er nach der Rose.
Wie voller Mond so rund erscheint der Tod,
Wenn er begriffen wird im späten Lose
Als Inneres, gefältet tiefer Sinn
Der Knospe nur, die ich im Anfang bin.

Vergiß es nicht! Der Tod ist wie ein Kind
In deinem Leib, du speisest mit dem Schlage
Des Bluts ihm die Geburt, doch maulwurfsblind
Durchwühlst du noch die Erde deiner Tage.
Vergiß es nicht, er löst dir dein Gesicht,
Es dunkelt schon, du aber stehst im Licht.

 

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Oda Schaefer (21 december 1900 - 4 september 1988)

 

 

De Duitse dichteres, schrijfster en vertaalster Isolde Kurz werd geboren op 21 december 1853 in Stuttgart. Zie ook alle tags voor Isolde Kurz op dit blog.

 

Abschied von Tübingen

O Heimat, Heimat viel gescholten,
Doch viel geliebt und viel beweint,
Seit heut die letzte Sonne golden
Für mich auf deine Hügel scheint!
Nie wollt ich scheidend dich betrauern
So hatt ich trotzdem oft geprahlt:
Wie nun der Schmerz die düstern Mauern
Schon mit der Sehnsucht Farben malt!

Der Abschied löst den Bann vom Munde.
Drum eh ich fern ans Ufer stieg,
Laß jetzt in dieser Trennungsstunde
Dir sagen was ich lang verschwieg:
Du hast vom Baume meines Lebens
Die schönsten Blüten früh geknickt,
Der Jugend Lust, die Kraft des Strebens
In meiner jungen Brust erstickt!

Wie kommts nun daß ich um dich weine,
Die, statt des Lebens frischem Brot
Mir nur der Vorzeit graue Steine
Und hundertjähr'gen Moder bot?
Ich liebe dich, und dir zum Pfande
Bleibt Alles, was mein Loos mir gab,
Das Vaterhaus, des Herzens Bande,
Der Traum der Jugend und ein Grab.

So laß uns denn im Frieden scheiden,
Von Groll bewahr ich keine Spur,
Dein Bild soll ewig mich begleiten
Und wecken theure Schatten nur.
Und kehr ich einst mit müden Flügeln,
Wenn meine Bahn ein Ende hat,
Dann gönne bei des Vaters Hügel
Der Tochter eine Ruhestatt!

 

 

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Isolde Kurz (21 december 1853 - 6 april 1944)
Cover

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn vorige blog van vandaag.



Geschreven door Romenu om 14:30 Reageer op dit bericht

Ludwig Hölty, Gustave Kahn, Thomas Bracken, Philipp Galen, Mathurin Régnier, Benjamin Disraeli

De Duitse dichter Ludwig Heinrich Christoph Hölty werd geboren op 21 december 1748 in Mariensee bij Hannover. Zie ook alle tags voor Ludwig Hölty op dit blog.

 

Blumenlied

Es ist ein halbes Himmelreich,
Wenn, Paradiesesblumen gleich,
Aus Klee die Blumen dringen;
Und wenn die Vögel silberhell
Im Garten hier, und dort am Quell,
Auf Blütenbäumen singen.

Doch holder blüht ein edles Weib,
Von Seele gut und schön von Leib,
In frischer Jugendblüte.
Wir lassen alle Blumen stehn,
Das liebe Weibchen anzusehn
Und freun uns ihrer Güte.

 

 

Winterlied

Keine Blumen blühn,
Nur das Wintergrün
Blickt durch Silberhüllen,
Nur das Fenster füllen
Blümchen, roth und weiß,
Aufgeblüht aus Eis.

Ach, kein Vögelsang
Tönet süßen Klang,
Als die Winterweise
Mancher kleinen Meise,
Die am Fenster schwirrt,
Und ihr Liedchen girrt.

Minne flieht den Hain,
Wo die Vögellein,
Finken, Nachtigallen
Ihr so wohl gefallen,
Minne flieht den Hain,
Kehrt ins Zimmer ein.

Alles Kummers bar,
Werden wir fürwahr,
Unter Minnespielen,
Deinen Frost nicht fühlen,
Kalter Januar;
Walte immerdar.

 

 

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Ludwig Hölty (21 december 1748 – 1 september 1776)
Mariensee, Klooster

 

 

De Franse dichter en schrijver Gustave Kahn werd geboren in Metz op 21 december 1859. Zie ook alle tags voor Gustave Kahn op dit blog.

Uit: Domaine de fée

V

Je suis celui de ta beauté et rien d’autre,
le reste des débris du monde n’étant rien
que nomenclature et que mappemonde,
je suis celui de ta beauté et rien d’autre.

Ta beauté c’est du doux soleil vers midi,
non très loin d’un mur blanc, de nattes, de chansons,
ta beauté c’est des yeux vivant des vies de colibris
et puis mon âme toute et toute ma vie.

Ta beauté s’éjouit dans un cœur tout à toi,
ta beauté parfois frissonne
en pensant que mon cœur sonne
comme d’un éternel émoi.
Mais tu sais si bien que personne
ne se mirera dans ce miroir à toi.
Ta beauté réjouit tout ce cœur tout à toi.

 

XI

Mon cœur est bizarre, il est bête mon cœur.
Auprès d’un trône que je bâtis
près des sandales qu’ai ravies,
un pauvre fou tremble et pâlit.
Mon cœur est bizarre, il est fou mon cœur

Toastons ! celle que j’aime est d’ambre, elle est de jais,
elle est aussi d’ivoire et belle comme le lait du Léthé,
elle a chassé mes mauvais songes.
Je ronge patient le joug qu’elle m’a forgé.

Elle est divine, parce que mienne, elle est beauté,
ô sourires des temps, terrasse de Betbsabée.
Tu as lui et mon âme flambe de clartés.

 

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Gustave Kahn (21 december 1859 - 5 september 1936)
Portret door Georges d’Espagnat, ca. 1920

 

 

De Australische dichter en schrijver Thomas Bracken werd geboren op 21 december 1843 in Clones, County Monaghan, Ierland. Zie ook alle tags voor Thomas Bracken op dit blog.

 

God Defend New Zealand

God Defend New Zealand
God of Nations at Thy feet,
In the bonds of love we meet,
Hear our voices, we entreat,
God defend our free land.
Guard Pacific’s triple star
From the shafts of strife and war,
Make her praises heard afar,

God defend New Zealand.
Men of every creed and race,
Gather here before Thy face,
Asking Thee to bless this place,
God defend our free land.
From dissension, envy, hate,
And corruption guard our state,
Make our country good and great,

God defend New Zealand.
Peace, not war, shall be our boast,
But, should foes assail our coast,
Make us then a mighty host,
God defend our free land.
Lord of battles in Thy might,
Put our enemies to flight,
Let our cause be just and right,

God defend New Zealand.
Let our love for Thee increase,
May Thy blessings never cease,
Give us plenty, give us peace,
God defend our free land.
From dishonour and from shame,
Guard our country’s spotless name,
Crown her with immortal fame,

God defend New Zealand.
May our mountains ever be
Freedom’s ramparts on the sea,
Make us faithful unto Thee,
God defend our free land.
Guide her in the nations’ van,
Preaching love and truth to man,
Working out Thy glorious plan,
God defend New Zealand.

 

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Thomas Bracken (21 december 1843 – 16 februari 1898)

 

 

De Duitse schrijver Philipp Galen (eig. Ernst Philipp Karl Lange) werd geboren op 21 december 1813 in Potsdam. Zie ook alle tags voor Philipp Galen op dit blog.

Uit: Der Strandvogt von Jasmund

„In alter Zeit gehörte Pulitz dem Berger Kloster, ward aber später landesherrliche Domaine und 1623 vom Herzog Philipp Julius an die Wittwe des Herrn von Norrmann auf Jarnitz verpfändet. Durch verschiedene Hände gehend, bald verkauft, bald verpfändet, ward es endlich wieder Domaine und als solche von Napoleon an einen seiner Officiere verschenkt, ein Schicksal, welches die beträchtlichsten Domainen der Insel mit ihm theilten.
Der jetzige Pächter, den wir sogleich näher kennen lernen werden, wohnte schon seit mehr als zwanzig Jahren darauf, und führte ein vollkommen patriarchalisches Leben. Abgesondert von der ganzen übrigen Welt, sich weder um Krieg noch Frieden kümmernd, seinem Herrn und König mit voller Seele ergeben, trieb er allein Landwirthschaft und hatte seine Freude an dem Wachsthum der Früchte und dem Gedeihen der köstlichen Wälder, denen er die größte Sorgfalt zuwendete. Er hieß Adam Sturleson – wenigstens wollen wir ihn so nennen – stammte aus Schweden und war in früheren Zeiten Soldat gewesen, ohne sich aber jemals in die unglückseligen Parteikämpfe seines Vaterlandes eingelassen zu haben, da ihm dergleichen Gezänk ein Greuel war. Da er schon so lange auf Pulitz wohnte und sich durch vortreffliche Eigenschaften des Charakters und Herzens auszeichnete, so war er fast auf ganz Rügen bekannt, überall geliebt und wurde von groß und klein der alte Schwede genannt, eine Bezeichnung, die in der That nach jeder Richtung hin der Wahrheit entsprach. Einen vollkommeneren Biedermann gab es in der ganzen Runde nicht, und wer einmal Gelegenheit gehabt, mit Adam Sturleson zu verkehren, der mußte bekennen, daß er niemals von einem Menschen seines Standes in höherem Grade befriedigt worden sei.“

 

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Philipp Galen (21 december 1813 – 18 februari 1899)

 

 

De Franse dichter en satricus Mathurin Régnier werd geboren op 21 december 1573 in Chartres. Zie ook alle tags voor Mathurin Régnier op dit blog.

 

Satire II (Fragment)

Puis, sans qu'on les convie, ainsi que vénérables,
S'assient en prélats les premiers à vos tables,
Où le caquet leur manque, et des dents discourant,
Semblent avoir des yeux regret au demeurant.

Or la table levée, ils curent la mâchoire ;
Après grâces Dieu bu ils demandent à boire,
Vous font un sot discours, puis au partir de là,
Vous disent : " Mais, Monsieur, me donnez-vous cela " ?
C'est toujours le refrain qu'ils font à leur ballade.
Pour moi, je n'en vois point que je n'en sois malade ;
J'en perds le sentiment, du corps tout mutilé,
Et durant quelques jours j'en demeure opilé.

Un autre, renfrogné, rêveur, mélancolique,
Grimaçant son discours, semble avoir la colique,
Suant, crachant, toussant, pensant venir au point,
Parle si finement que l'on ne l'entend point.

Un autre, ambitieux, pour les vers qu'il compose,
Quelque bon bénéfice en l'esprit se propose,
Et dessus un cheval comme un singe attaché,
Méditant un sonnet, médite un évêché.

 

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Mathurin Régnier (21 decmber 1573 – 22 oktober 1613)
19e eeuwse gravure

 

 

De Britse schrijver en politicus Benjamin Disraeli werd geboren op 21 december 1804 in Londen. Zie ook alle tags voor Benjamin Disraeli op dit blog.

Uit: Sybil or the Two Nations

"I'll take the odds against Caravan."
"In poneys?"
"Done."
And Lord Milford, a young noble, entered in his book the bet which he had just made with Mr Latour, a grey headed member of the Jockey Club.
It was the eve of the Derby of 1837. In a vast and golden saloon, that in its decorations would have become, and in its splendour would not have disgraced, Versailles in the days of the grand monarch, were assembled many whose hearts beat at the thought of the morrow, and whose brains still laboured to control its fortunes to their advantage.
"They say that Caravan looks puffy," lisped in a low voice a young man, lounging on the edge of a buhl table that had once belonged to a Mortemart, and dangling a rich cane with affected indifference in order to conceal his anxiety from all, except the person whom he addressed.
"They are taking seven to two against him freely over the way," was the reply. "I believe it's all right."
"Do you know I dreamed last night something about Mango," continued the gentleman with the cane, and with a look of uneasy superstition.
His companion shook his head.
"Well," continued the gentleman with the cane, "I have no opinion of him. I gave Charles Egremont the odds against Mango this morning; he goes with us, you know. By the bye, who is our fourth?"
"I thought of Milford," was the reply in an under tone. "What say you?"
"Milford is going with St James and Punch Hughes."

 

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Benjamin Disraeli (21 december 1804 – 19 april 1889)
Bronzen beeld door Lord Ronald Gower, 1878

Geschreven door Romenu om 14:18 Reageer op dit bericht

Sky Gilbert, Friederike Mayröcker, Sandra Cisneros, Ramon Stoppelenburg, Aziz Nesin

De Canadese dichter, schrijver en acteur Sky Gilbert werd geboren op 20 december 1952 Norwich, Connecticut. Zie ook alle tags voor Sky Gilbert op dit blog.

Uit: The Real Truth About Justin Bieber (Another Blog That Nobody Reads)

“Now if Justin Bieber is gay and/or ‘not sexually normal in some bizarre and hopefully wonderful way’ then this new strategy (probably invented by his fundamentalist stage mother to further his career) where he

                a)     is very rude to people
                b)    pisses in buckets
                c)     takes his shirt off all the time

is a very good idea. As we all know real men are rude to people, and piss in buckets, and take their shirts off constantly to show off their fab abs.
Okay, so I don’t really know anything about Justin Bieber. But gay or straight, kinky or not, too many girls are in love with Justin Bieber and he is too pretty and likes to dress up too much – and therefore, he cannot never be a ‘normal’ adult male guy  and will always remain forever -- to guys like Vinay Menon -- an annoying boy trying to pretend he’s a man.
The reason all this interests me is that most sexist homophobes think all homosexuals are Justin Bieber at heart: they think we are Peter Pani-sh, narcissistic boys who never grew up, and that we are not capable of breeding or defending the homeland with a loaded gun. These days, loads of gay men are putting on bow ties, wearing masculine looking Italian glasses (whether they are actually nearsighted or not), growing beards, and adopting children, all in an attempt be accepted as normal.
It won’t work of course. Because ideas about what is a real man and what is a real boy don’t just disappear (cuz we’ve been nursing these fictions since the Renaissance.)
So when straight men like Vinay Menon get annoyed with Justin Bieber I just have to laugh. Menon is pissed off because Bieber’s doing something that most gay men will never succeed in doing – fooling the straight establishment into thinking he’s normal. And whether he is or he’s not (normal), the point is he’s not a typical ‘regular guy’ and never will be.  So it tickles my funny bone to see Justin Bieber – like Michael Jackson, Liberace, Noel Coward and all those other wily imposters before him – get the big money and the mega-influence in an uptight, straight, sexist world.
More power to you, Master Biebster. Keep taking off your shirt!  (I especially like that terribly important aspect of your petulant young rebelliousness!)
Cuz hey, a crazy old pervert like me likes nothing better than a good trick.”

 

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Sky Gilbert (Norwich, 20 december 1952)

 

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Friederike Mayröcker werd op 20 december 1924 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Friederike Mayröcker op dit blog.

 

die Vogel Kutsche
für Christa Kühnhold

waren es Hühner Kinder Bachstelzen Buch-
staben welche an Weiher und in den Wiesen :
Wolken üppigen Wolken und Wiesen : wogend
und in welchen man sah 3 Gestalten mit strohgelben
van-Gogh-Hüten .. diese Unschuld diese Umschweife
zum See und der knisternde Blech Kübel bei verhangenem
Wetter das waren Granatäpfel nämlich Tropfen aus
einem Gewitter Himmel : aus einer Dachtraufe ein
Knattern und Nadel Instrument unerklärliches
Wetter Instrument, usw., die Lauch Gewächse und
Paraplues im Wald über den Geraniengärten wenn
man sie dem Regen überläszt dann fangen sie an
dann bluten sie nämlich der weisze Schirm wie
er in der Blumen Erde gesteckt hat : Firn– oder
Firnis Schnee auf dem Nacken, des Gebirges, an
der Kreide Tafel der griechischen Gaststätte
gegen das Tor gelehnt, stand, an der Spitze
der Speisenfolge ein Gericht wie GOTTES LAMM /
DAS LAMM GOTTES, im Kostüm des Regens und Herolds
 : ein schwarzes Ästchen war so gebeugt und geknickt
nämlich vom Baum gebrochen dasz es die
Initiale des Dichters beschrieb.

 

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Friederike Mayröcker (Wenen, 20 december 1924)
De kerstmarkt bij de Weense Karlskirche

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Sandra Cisneros werd geboren op 20 december 1954 in Chicago. Zie ook alle tags voor Sandra Cisneros op dit blog.

 

One Last Poem for Richard
 
December 24th and we’re through again.
This time for good I know because I didn’t
throw you out — and anyway we waved.
No shoes. No angry doors.
We folded clothes and went
our separate ways.
You left behind that flannel shirt
of yours I liked but remembered to take
your toothbrush. Where are you tonight?

Richard, it’s Christmas Eve again
and old ghosts come back home.
I’m sitting by the Christmas tree
wondering where did we go wrong.

Okay, we didn’t work, and all
memories to tell you the truth aren’t good.
But sometimes there were good times.
Love was good. I loved your crooked sleep
beside me and never dreamed afraid.

 There should be stars for great wars
like ours. There ought to be awards
and plenty of champagne for the survivors.

After all the years of degradations,
the several holidays of failure,
there should be something
to commemorate the pain.

Someday we’ll forget that great Brazil disaster.
Till then, Richard, I wish you well.
I wish you love affairs and plenty of hot water,
and women kinder than I treated you.
I forget the reason, but I loved you once,
remember?

Maybe in this season, drunk
and sentimental, I’m willing to admit
a part of me, crazed and kamikaze,
ripe for anarchy, loves still.

 

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Sandra Cisneros (Chicago, 20 december 1954)
Portret door Raquel Valle Senties, z.j. 

 

 

De Nederlandse schrijver Ramon Stoppelenburg werd geboren in Leiden op 20 december 1976. Zie ook alle tags voor Ramon Stoppelenburg op dit blog.

 Uit Let me stay for a day

“I was given a lift by a guy from Wales, who’d spent the weekend in the far north. He could use some company during the more than four hundred kilometer journey down South. Driving though the last bits of the Highlands, breathing the clean air and looking through valleys of lakes and rivers, we finally approached Glasgow, where I spent the night.
While heading southbound I was the dreary mountain scenery turn into the lush green hills of the Scottish Lowlands. That is where I met a truly fascinating person.
I was picked up from a spot by the motorway by Douglas, whose two loudly barking dogs didn’t allow me to sit in front, so I sat in the back of the van. From the exit to the old mining village of Elvanfoot we drove westwards to reach a place which, by Douglas’ account, was called Daer. It wasn’t on my map of the United Kingdom but, according to Douglas, Daer used to be a lively market village for the local farmers.
‘Nowadays, it’s nothing much,’ he told me. ‘There’s one house left, and one school.’
Douglas had invited me to Daer, but hadn’t told me that he lived in the school.
‘Great, isn’t it?’ he asked me while he unlocked the chain lock on the front door and letting me in. ‘Squatted it myself!’
I walked through a long corridor of what had clearly been a school once. One of the classrooms had broken windows and was filled with junk. ‘That’s the shed.’
 

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Ramon Stoppelenburg (Leiden, 20 december 1976)

 

 

De Turkse dichter en schrijver Aziz Nesin werd geboren op 20 december 1915 in Istanbul. Zie ook alle tags voor Aziz Nesin op dit blog.

 

The Most Beautiful

This museum,
It is beautiful only when I go there with you.
When there is no one else in the hall,
Kissing you is the most beautiful thing.
This raki,
It is beautiful only when I'm drinking it with you.
Whoever is around,
The most beautiful thing is to kiss your mouth with raki.
This world, you see,
It is beautiful only if I'm living with you
And you,
You are beautiful only if you are with me.

 

 

You at Your Absence

I am not alone again, as always
I am with your absence at this far-eastern night

Twenty five thousand kilometers between us
You live winter, I live summer
You are in one half of the world,
I am in the other half
Still, your absence does not leave my hand
You are even more 'for me'
That burning nakedness of you, in flames
Is a thousand times more beautiful than your presence
And as your hands talk about the deepest secrets
I don't want to write to you without saying that
We love each other across twenty five thousand kilometers

 

Vertaald door Fatih Akgül

 

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Aziz Nesin (20 december 1915 – 6 juli 1995)


 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e december ook mijn blog van 20 december 2011 deel 1 en eveneens deel 2 en ook deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:44 Reageer op dit bericht

Hans van Willigenburg

De Nederlandse dichter, schrijver en journalist Hans van Willigenburg werd geboren in Utrecht op 20 december 1963.Van Willigenburg studeerde in 1988 aan de Rijksuniversiteit Leiden af in de Algemene Literatuurwetenschap, met een scriptie over de filmtheorie van de Russisch Formalisten. Hij werkt(e) als journalist, tekstschrijver, trainer en programmamaker. Hij schreef achtergrondartikelen voor onder meer de Volkskrant, De Groene Amsterdammer, Voetbal International, Trouw, Nieuwe Revu en Quote. Hij was co-presentator van het consumentenprogramma Werkt Dat? op Radio Rijnmond, docent journalistiek op de hogeschool Inholland te Rotterdam en columnist voor AD/RD. Momenteel werkt hij als eindredacteur/programmeur bij City Media Rotterdam, is hij vaste medewerker van opinieblog ThePostOnline en heeft hij zijn eigen bedrijf als 'writing coach'. Tevens is hij actief als spreker/schrijver. Zijn verhalen en poëzie verschenen onder meer in Maatstaf, Hollands Maandblad, De Brakke Hond, Dietsche Warande & Belfort en Propria Cures. In 2008 debuteerde hij als dichter met de bundel Objectief Verzuipen. In juni 2009 trad hij op tijdens de Rotterdamavond van Poetry International. In 2012 richtte hij samen met Jos Verveen en Bart Driessen Stadslog Rotterdam op.

 

De gedichtenmachine

In mijn hoofd ligt een gedichtenmachine
onophoudelijk op de loer.

Met zijn onzichtbare grijparm
pakt hij steeds en overal dingen weg.

De machine houdt niet van lawaai,
van ophakkers en acteurs al helemaal niet.

De machine houdt eigenlijk nergens van,
ja, van het stiekeme wegplukken zelf!

Van de oogwimper die knippert zonder benul,
van de lege toiletrol half in een vuilnisbak,
van de modderspatten op een verwaarloosde auto,
van alles wat blijft liggen in alle verhalen.

De machine is trots dat hij geen geluid geeft
en geen schroeven of bouten bevat.

Luidkeels ontkent hij dan ook machine te zijn.

Zolang hij niet wegvliegt
en ik ‘m oliën blijven mag,
sta ik die ontkenning liefdevol toe.

 

 

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Hans van Willigenburg (Utrecht, 20 december 1963)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Jean Genet, Michelangelo Signorile, Tristan Egolf, Jens Fink-Jensen, Hanny Michaelis, Italo Svevo

De Franse dichter en schrijver Jean Genet werd geboren op 19 december 1910 in Parijs. Zie ook alle tags voor Jean Genet op mijn blog.

Uit: Querelle de Brest

“C'est donc sous le signe d'un mouvement intérieur très singulier que nous voulons présenter le drame qui se déroulera ici. Nous voulons encore dire qu'il s'adresse aux invertis. A l'idée de mer et de meurtre, s'ajoute naturellement l'idée d'amour ou de voluptés - et plutôt, d'amour contre nature. Sans doute les marins transportés (animé..; nous semble plus exact, nous le verrons plus loin) du désir et du besoin de meurtre appartiennent-ils d'abord à la Marine Marchande, sont-ils les navigateurs au long cours, nourris de biscuits et de coups de fouets, mis aux fers pour une erreur, débarqués dans un port inconnu, rembarqués sur un cargo pour un trafic douteux, pourtant il est difficile de frôler dans une ville de brouillard et de granit ces costauds de la Flotte de Guerre, balancés, bousculés par et pour des manoeuvres que nous voulons dangereuses, ces épaules, ces profùs, ces boucles, ces croupes houleuses, coléreuses, ces gars souples et forts, sans qu'on les imagine capables d'un meurtre qui se justifie par leur intervention puisqu'ils sont dignes d'en accomplir avec noblesse tous les mouvements.

 

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Scene uit de film Querelle van R. W. Fassbinder, 1982

Qu'ils descendent du ciel, ou remontent d'un domaine où ils connurent les sirènes et des monstres plus étonnants, à terre les marins habitent des demeures de pierres, des arsenaux, des palais dont la solidité s'oppose à la nervosité, à l'irritabilité féminine des eaux, (dans l'une de ses chansons, le matelot ne dit-il pas: « …on se console avec la mer » ?) sur des quais chargés de chatnes, de bornes, de bittes d'amarrage où, du plus loin des mers ils se savent ancrés. Ils ont pour leur stature des dépôts, des forts, des bagnes désaffectés, dont l'architecture est magnifique. Brest est une ville dure, solide, construite en granit gris de Bretagne. Sa dureté ancre le port, donne aux matelots le sentiment de sécurité, le point d'appui d'où s'élancer, elle les repose du perpétuel vague de la mer. Si Brest est légère c'est à cause du soleil qui dore faiblt:ment des façades aussi nobles que des façades vénitiennes, c'est à cause encore de la présence dans ses rues étroites des marins nonchalants, à cause enfin du brouillard et de la pluie.”

 

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Jean Genet (19 december 1910 – 15 april 1986)

 

 

De Amerikaanse schrijver en radiopresentator Michelangelo Signorile werd geboren op 19 december 1960 in Jersey Brooklyn, New York. Zie ook alle tags voor Michelangelo Signorile op dit blog.

Uit: Outing Yourself

„I had what I guess you could call a crush on a guy at school -- I mean I used to dream about kissing him -- and every time I saw him in class my heart would start pounding and I'd turn red. I would then get this queasy feeling in my stomach, like I was sick, because this feeling of liking the guy made me ill, because I thought homosexuality was disgusting.
I convinced myself that I was bisexual, and that I could control the gay side and not act on it.
But I soon realized that I didn't like girls in a sexual way at all. Two years later I began dating a girl who really was bisexual -- I mean, she liked girls and guys and had had relationships with both. And, well, she and I had very little sex. After a lot of long talks she eventually said to me, "You're not bisexual. You're gay."
I went home that night, and for the first time wrote in my journal, "I'm gay." Then I crossed it out. I just couldn't face it.
DECADES SPENT WITHOUT IDENTIFYING ONESELF AS GAY
For some people, this first step of identifying oneself as gay or lesbian (or even bisexual) can take many years to complete. Doris, a fifty-four-year-old Buffalo, New York, business owner, married a man and had four children before eventually coming out as a lesbian and divorcing her husband -- after thirty years of marriage. "Ever since I can remember, I wanted to be near women, to be physically close to them in a way that I really never wanted to be with men -- even though I forced myself to be with men in that way," she says.”
 

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Michelangelo Signorile (New York, 19 december 1960)

 

 

De Amerikaanse schrijver en musicus Tristan Egolf werd geboren op 19 december 1971 in San Lorenzo del Escorial in Spanje. Zie ook alle tags voor Tristan Egolf op dit blog..

Uit: Lord of the Barnyard

“Baker is situated in Pullman Valley, a twelve-mile pothole which was gutted into the modern-day corn belt by the glaciers of a preceding ice age. The western lip of the valley rises to 425 m above sea level, with the crowning limestone peaks on the northern end towering an additional 20 m over all the rest. Between this 600 yard escarpment and the treeless barrens to the northeast lies a maze of knobs and hollows, all thick with saw-briars, sassafras, dogwood and fool's gold. Most of the soil is fairly worn, though it was once among the most fertile in the state. The summers are hot and long, the winters brief, yet occasionally brutal. Positioned at the northeast corner of the town line, almost perfectly centered in the valley -- just south of where the Patokah river veers off from its course along the eastern wall and cuts in toward the community -- lies Gwendolyn Hill, home to the Ebony Steed coal company and probably the greatest key in existence to Baker's muddled past.
Sometime during the postwar industrial mobilization that swept across the corn belt and brought towns like Baker alive with manufacturing plants, a Bostonian entrepreneur by the name of Glendan Castor moved into an old Antebellum home on the north end of town. Castor had purchased three square miles of land in Pullman Valley with the intention of founding a mining operation.
It was a fundamentally sound investment, as the land was cheap and the availability of an expendable labor force seemingly inexhaustible -- New England money goes a long way in the corn belt. However, what he did not foresee was the endless chain of complications that would come about as the result of his chosen site for operations. Had he known what lay beneath the surface of Gwendolyn Hill, he very well may have packed up and headed back to Boston straightaway.
As it was, the establishment of the company was fraught with disastrous setbacks right from the beginning. Unbeknownst to all concerned at the time, Gwendolyn Hill had been the original site of an early European settlement/trading post, of which most existing records had vanished. In addition, Pullman Valley had been previously inhabited by a tribe of Shawnee Indians.”

 

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Tristan Egolf (19 december 1971 – 7 mei 2005)

 

 

De Deense schrijver, dichter, fotograaf en componist Jens Fink-Jensen werd geboren op 19 december 1956 in Kopenhagen. Zie ook alle tags voor Jens Fink-Jensen op dit blog..

 

Über dem sterbenden Land

Unter:
Zerrissene Berglandschaften
Mit Streifen von Schnee

Zwischen zwei Schichten Plexiglas:
Eine Fliege aufgewachsen und gestrandet
In endlosen Ketten von Abschieden
Und Ankünften bei welchen ich selbst
Das schwächste und berstende Glied bin

Über:
Frostklare Sonne und diesige Träume
Erwartung Gewissheit

Innen:
Sehnsucht. Fast bevor
Der Abschied sich in mir gesetzt hat.

 

 

Der nächste Fremde

Du bist mein nächster Fremder
Wie ein umherirrendes Filmende
Aus Tausend und einer Nacht
Sehe ich dich durch Frost und Wind

Du bist mir so willkommen in meinem Herzen
Wie mein Fernweh nach deinen Ländern
Und doch wundern mich deine Läden
Wo du Düfte hergebracht hast

Die selbst Abenteurer verblassen lassen
Und wie du umgehen kannst mich zu hassen
Wegen all der verschlossenen Träume
Über die du so gern sprechen würdest

Aber wo ich es immer viel zu eilig habe
Ordentlich zuzuhören
Und dir es vielleicht auch schwer fällt
Sie in Worte zu kleiden die ich verstehe.

 

Vertaald door Christian A. Christiansen

 

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Jens Fink-Jensen (Kopenhagen, 19 december 1956)

 

 

De Nederlandse dichteres Hanny Michaelis werd geboren in Amsterdam op 19 december 1922. Zie ook alle tags voor Hanny Michaelis op dit blog.

 

Het morgenraam schuift

Het morgenraam schuift blauw en blinkend
rechthoekig door mijn dromen heen.
Splinters geluid doorboren mij
en blijven steken in mijn hoofd.
De klok slaat waarschuwend alarm
en dreigend rolt de kamer op mij aan.
Terwijl ik wankel op het slappe koord
waarlangs de slaap geschrokken vlucht,
vangen je armen mij beschermend op
en in hun warmte raak ik met de dag verzoend.
Maar ergens blijft het heimwee hangen
- als een verraad - naar het eenzelvige gebied
waaruit de morgen mij verstoten heeft
en waarheen jij me niet kunt vergezellen.

 

 

Als de laatste ballon

Als de laatste ballon
de mist is ingegaan,
het laatste kaartenhuis
in elkaar is gevallen
en de laatste zeepbel
uiteengespat, zal ik komen
met knikkende knieën
in de zekerheid dat ik
niet word afgewezen.

 

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Hanny Michaelis (19 december 1922 - 11 juni 2007)
Cover van een publicatie over haar huwelijk met Gerard Reve

 

 

De Italiaanse schrijver Italo Svevo (pseudoniem van Aron Hector Schmitz) werd geboren op 19 december 1861 in Triëst. Zie ook alle tags voor Italo Svevo op mijn blog.

Uit: Zeno's Conscience (Vertaald door Berye de Zoete)

“I am sure a cigarette had a more poignant flavor when it is the last. The others have their own special taste, too, peculiar to them, but it is less poignant. The last has an aroma all its own, bestowed by a sense of victory over oneself and the sure hope of health and strength in the immediate future…Once when I was a student I changed my lodgings, and had to have the walls of my room repapered at my own expense because I had covered them with dates. Probably I left that room just because it had become the tomb of my good resolutions, and I felt it impossible to form any fresh ones there.
I had a partiality for certain dates because their figures went well together. I remember one of last century which seemed as if it must be the final monument to my vice: “Ninth day of the ninth month in the year 1899.” Surely a most significant date! The new century furnished me with other dates equally harmonious: First day of the first month of the year 1901.” Even today I feel that if only that date could repeat itself I should be able to begin a new life.”

 

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Italo Svevo (19 december 1861 – 13 september 1928)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e december ook mijn blog van 19 december 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:07 Reageer op dit bericht

Paolo Giordano

De Italiaanse schrijver Paolo Giordano werd geboren in Turijn op 19 december 1982. Giordano studeerde in 2007 cum laude af in natuurkunde. In een project dat mede gefinancierd werd door het Istituto Nazionale di Fisica Nucleare, bestudeerde hij met andere wetenschappers de eigenschappen van bottom quark-deeltjes. Zijn eerste werk “De eenzaamheid van de priemgetallen” won verschillende prijzen, waaronder de belangrijkste Italiaanse literatuurprijs de Premio Strega. Bovendien kreeg de schrijver voor dit boek de Premio Campiello, de Premio Fiesole Narrativa Under 40, de Merck-Serono-prijs voor wetenschap en literatuur en de Premio letterario Frignano. Het boek dat uitkwam in 2008 werd in datzelfde jaar het meest verkochte boek in Italië. Er werden daar meer dan een miljoen exemplaren van verkocht. Het boek werd ook in andere landen een bestseller en is inmiddels in 22 talen vertaald. In 2009 werd een film gemaakt naar het boek met als regisseur Saverio Costanzo. De schrijver publiceerde na zijn debuutroman nog enkele korte verhalen. Naar aanleiding van een bezoek aan Congo-Kinshasa in 2006 schreef Giordano een verhaal getiteld Mundele (De Witte). Zijn tweede en voorlopig laatste roman, “Il corpo umano”, verscheen in 2013 onder de Nederlandse titel “Het menselijk lichaam”. Hoge ogen gooit Giordano’s nieuwste vooral met de verhaalsetting: een militaire basis in het zuidwesten van Afghanistan. Na een initiële afzondering in Italië ten gevolge van het eclatante commerciële succes van “De eenzaamheid van de priemgetallen”, trok hij tweemaal als embedded schrijver naar Afghanistan waar hij zoals het hoofdpersonage van “Het menselijk lichaam”, medisch luitenant Alessandro Egitto, het lief en leed van de troepen deelde.

Uit: Het menselijk lichaam (Vertaald door Mieke Geuzebroek en Pietha de Voogd)

“In de jaren na de missie deed ieder van de jongens zijn best zijn leven onherkenbaar te maken, totdat de herinneringen aan dat andere leven, dat van daarvoor, een vals, kunstmatig licht kregen en ze er zelf van overtuigd raakten dat niets van wat er gebeurd was echt gebeurd was, of in elk geval niet met hen.
Ook luitenant Egitto heeft zijn best gedaan te vergeten. Hij veranderde van woonplaats, regiment, baardlengte en eetgewoonten, hij ging anders tegen sommige oude privéconflicten aankijken en leerde andere, die hem niet aangingen, van zich af te zetten – een onderscheid dat hij daarvoor absoluut niet kon maken. Of deze transformatie beantwoordde aan een plan of het resultaat was van een anorganisch proces is hem niet duidelijk. En het interesseert hem ook niet. Voor hem was het van het begin af aan van levensbelang om een loopgraaf te graven tussen heden en verleden: een toevluchtsoord waar zelfs het geheugen geen schade kon aanrichten.
Toch ontbreekt er aan de lijst van dingen waar hij zich van heeft kunnen ontdoen precies datgene wat hem bij uitstek terugvoert naar de dagen die hij doorbracht in de vallei: dertien maanden na afloop van de missie draagt Egitto nog steeds zijn officiersuniform. De twee geborduurde sterren prijken midden
op zijn borst, precies op zijn hart. De luitenant heeft meer dan eens met het idee gespeeld om zijn toevlucht te zoeken tot de gelederen der burgers, maar het militaire uniform heeft zich centimeter na centimeter aan zijn lichaam gehecht, door zijn zweet verschoot de stof en verkleurde de huid eronder.
Als hij het nu zou uittrekken zou zijn huid meekomen, daar was hij zeker van, en dan zou hij, die zich al niet op zijn gemak voelde als hij gewoon naakt was, zich kwetsbaarder voelen dan hij kon verdragen. En trouwens, waarom zou hij dat doen? Een soldaat houdt nooit op soldaat te zijn. Op zijn eenendertigste heeft de luitenant geleerd zijn uniform als een noodzakelijk kwaad te zien, een chronische ziekte van het lot, goed zichtbaar maar niet pijnlijk. De belangrijkste tegenstrijdigheid in zijn leven is uiteindelijk het enige element van continuïteit geworden.”

 

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Paolo Giordano (Turijn, 19 december 1982)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

A. M. Homes, Mazarine Pingeot, Viktor Rydberg, Miles Marshall Lewis

De Amerikaanse schrijfster Amy Michael Homes werd geboren op 16 december 1961 in Washington DC. Zie ook alle tags voor A. M. Homes op dit blog.

Uit: May We Be Forgiven

“Do you want my recipe for disaster?
The warning sign: last year, Thanksgiving at their house. Twenty or thirty people were at tables spreading from the dining room into the living room and stopping abruptly at the piano bench. He was at the head of the big table, picking turkey out of his teeth, talking about himself. I kept watching him as I went back and forth carrying plates into the kitchen — the edges of my fingers dipping into unnameable goo — cranberry sauce, sweet potatoes, a cold pearl onion, gristle. With every trip back and forth from the dining room to the kitchen, I hated him more. Every sin of our childhood, beginning with his birth, came back. He entered the world eleven months after me, sickly at first, not enough oxygen along the way, and was given far too much attention. And then, despite what I repeatedly tried to tell him about how horrible he was, he acted as though he believed he was a gift of the gods. They named him George. Geo, he liked to be called, like that was something cool, something scientific, mathematical, analytical. Geode, I called him — like a sedimentary rock. His preternatural confidence, his divinely arrogant head dappled with blond threads of hair lifted high drew the attention of others, gave the impression that he knew something. People solicited his opinions, his participation, while I never saw the charm. By the time we were ten and eleven, he was taller than me, broader, stronger. "You sure he's not the butcher's boy?" my father would ask jokingly. And no one laughed.
I was bringing in heavy plates and platters, casseroles caked with the debris of dinner, and no one noticed that help was needed — not George, not his two children, not his ridiculous friends, who were in fact in his employ, among them a weather girl and assorted spare anchormen and -women who sat stiff-backed and hair-sprayed like Ken and Barbie, not my Chinese-American wife, Claire, who hated turkey and never failed to remind us that her family used to celebrate with roast duck and sticky rice. George's wife, Jane, had been at it all day, cooking and cleaning, serving, and now scraping bones and slop into a giant trash bin.”

 

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A. M. Homes (Washington DC,16 december 1961)

 

 

De Franse schrijfster Mazarine Pingeot werd geboren in Avignon op 18 december 1974. Zie ook alle tags voor Mazarine Pingeot op dit blog.

Uit: Bon petit soldat

“Le je est un problème
Pour comprendre ce récit qui n'en est pas un, il faut expliquer quelques éléments biographiques, à l'instar des romans de Dostoïevski où l'on peut invariablement trouver une bible qui apprend qu'Aliosha est aussi Alexis, mais aussi Alexéi, mais aussi Alyoshka, Alyoshenka, Alyoshechka, Alexeichik, Lyosha ou encore Lyoshenka, et qu'il est le frère du neveu de la grand-mère de l'héroïne.
Vous-même répondez à plusieurs prénoms et diminutifs - mais comme vous avez du mal à vous nommer, ils n'apparaîtront pas, ou succinctement. Vous êtes l'enfant d'une femme et d'un homme - jusque-là comme tout le monde bien que la science ait fait des progrès en la matière. Cet homme a une haute fonction dans la République, la plus haute en réalité, mais ceci n'est vrai qu'à partir de vos six ans. Par ailleurs il a une femme, qui n'est pas votre mère, mais son épouse officielle, avec laquelle il ne vit plus mais dont il n'a jamais divorcé, et qui l'accompagne dans ses déplacements professionnels ; deux fils de ce lit, que vous n'avez rencontrés qu'à sa mort, mais dont vous connaissiez nécessairement l'existence parce que cette autre famille, officielle donc, passait à la télévision ou apparaissait dans les journaux à ses côtés. Vous, vous regardiez la télévision, mais vous ne pouviez y apparaître avec eux, parce que vous n'étiez pas censée exister. Pour autant, tout le monde ou presque paraît-il, dans un certain petit milieu, connaissait votre existence, ce que vous-même et votre père ignoriez. Il vous a donné un prénom impossible à cacher, aussi avez-vous appris à ne pas le dire pour rester invisible. De là vous vient, certainement, cette difficulté à nommer : vous-même d'abord, vous avez aménagé des ruses pour vous y soustraire.”

 

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Mazarine Pingeot (Avignon, 18 december 1974)

 

 

De Zweedse dichter en schrijver Viktor Rydberg werd geboren op 18 december 1828 in Jönköping, Zweden. Zie ook alle tags voor Viktor Rydberg op dit blog.

 

Cantate (Fragment)

Chœur

« Hors de la nuit des temps,
Vers un but inconnu tu vas,
Dans le désert des siècles.
Ton jour, Humanité ! n'est qu'un pâle rayon,
Une faible lueur et qui tremble !
Devant toi, les ténèbres,
Et derrière, la nuit !
L'une après l'autre les générations
Disparaissent dans les sables
Et tremblant tu interroges :
Seigneur, où mène mon chemin ?

Sur cette terre, tout désigne
Notre vie comme éphémère ;
Et si tu vas fouiller le ciel
D'un regard audacieux, tu apprends
Que les soleils meurent aussi
Et que les univers s'abîment
Dans l'océan sans fond de l'espace,
Avec leurs cohortes d'étoiles.
Et tu entends des voix crier :
Vanité des vanités,
Espace et temps ne sont
Pour notre effroi – qu'une prison !

Récitatif

Mais si sur ton chemin le doute
T'assaille, et si l'angoisse
S'empare de toi, reprends
Ton étendard et continue
Téméraire dans le désert.
Qu'importe, oui, si tu as vu
Périr mille soleils au firmament ?
Qu'importe si le Temps a fauché,
Ainsi qu'un blé doré une moisson d'étoiles ?
Ce que tu as pensé, ce que tu as aimé,
Ce que tu as rêvé, ce qui est juste et beau,
Non, le Temps ne peut le détruire :
Cette moisson-là se dérobe à lui,
Elle croît aux champs de l'éternité !
Aussi est-ce : En avant ! qu'il faut crier,
A nous la joie, la certitude :
Nous portons l'éternité dans notre cœur ! »

 

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Illustratie bij Tomten

 

Tomten (Fragment)

Midwinter night is cold and harsh,
The stars glimmer and flicker,
Everyone sleeps in desolate farm,
Deeply during midnight hour.
The moon wanders its silent course,
Snow shines white on pine and spruce,
Snow shines white on roofs,
Only Tomten is awake.

 

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Viktor Rydberg (18 december 1828 – 21 september 1895)
Viktor Rydberg leest een boek door Anders Zorn, 19e eeuw

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Miles Marshall Lewis werd geboren op 18 december 1970 in The Bronx, New York. Zie ook alle tags voor Miles Marshall Lewis op dit blog.

Uit:Numbers Up

“Kingston believed he wasn’t a regular at Golden Lady, seated at the bar sipping a plastic cup of whiskey. Silky served his Scotch and amaretto without asking only because she had a great memory like most bartenders, he thought. Kingston considered the cup in his hand and reminisced over the club that served bottles of beer and glasses of mixed drinks years back, before some brawls with smashed Coronas forced a policy change. He also recalled gonzo tricks.
Silky used to perform with Heinekens in her dancing days, way before her transition to barkeep. Kingston raised his Godfather to Lacey, onstage sliding down a silver pole at the center of her baby-oiled, spread-eagle legs, eyeing him from upside down. Lacey was just the thing to take Kingston’s mind off the hundreds he’d lost earlier at Yonkers Raceway, the robbery of his house days ago, and other recent troubles.
Disorienting strobes bathed Lacey and two other bodacious young women pacing the stage, gyrating hips and stripping under the synthesized pulse of Ciara’s “Oh.” Kingston didn’t consider himself a regular but Lacey’s partners knew from experience not to bother trying to entice money out of the black guy in the stingy-brim fedora. Lacey sauntered over to the head of the crowded bar, bent down, and fl ashed her fl eshy ass just for Kingston, fl exing the muscles of each cheek to the beat. Kingston shifted her garish yellow lace garter belt with a finger to place one, two, three paper-cut-crisp twenty-dollar bills between her thigh and the elastic band. Lacey undulated her thick behind in ecstatic waves of motion.”

 

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Miles Marshall Lewis (New York, 18 december 1970)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 18e december ook mijn blog van 18 december 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:40 Reageer op dit bericht

Ronald Giphart, Yvonne Keuls, Jón Kalman Stefánsson, Frank Martinus Arion, Hans Henny Jahnn, Jules de Goncourt

De Nederlandse schrijver Ronald Giphart werd geboren op 17 december 1965 in Dordrecht. Zie ook alle tags voor Ronald Giphart op dit blog.

Uit: Giph

“Zo-even stond ik voor mijn raam te kijken naar de wolken boven de stad. Het schemerde, maar het regende niet. Ik kan dat heel lang, zo staren naar de stad en de lucht erboven. Jeroen Brouwers schrijft ergens: ‘Ik vind er niets aan, aan leven.’ En hoewel ik dat ook wel eens denk, overkomt het me toch vaker dat ik er juist wel wat aan vind, aan leven. Als ik ’s avonds zo’n beetje half en half naar de stad sta te staren, en ik hoor de straatgeluiden, en ik zie mensen zitten in de cafés, en ik heb een volle agenda met allemaal leuke spaghetti-afspraken, dan word ik, tja, ik weet niet, het klinkt zo simpel, dan word ik best behoorlijk blij. Dat ik best behoorlijk blij ben, met m’n leven en zo, en al die dingen, hoe het gaat met m’n vrienden, en dat je je soms rot voelt over een bepaalde periode, maar dat er dan iemand op de proppen komt die geregeld haar tong in jouw mond gaat steken, en dat je dat dan een verhouding noemt, en dat je dan plotseling blij bent, niet zomaar blij, maar echt blij, zo blij dat je het zonder dralen zou willen zeggen, zo van: ‘Hé, ik ben blij,’ zo van dat je je moet inhouden om je ramen niet open te gooien en naar argeloze omstanders te roepen: ‘Hé, argeloze omstanders, ik ben blij,’ en dat er onder die argeloze omstanders mensen zitten die terugroepen: ‘Hé, wij zijn ook blij,’ en dat er nog meer mensen aankomen die allemaal roepen: ‘Wij zijn blij,’ en in de verte zie je mensen, en je wijst, en je roept: ‘Hallo! Zijn jullie blij?’ en ze roepen terug: ‘Ja, wij zijn blij,’ en overal zijn alle mensen blij, en jullie zwaaien naar mekaar, en omdat iedereen zo blij is, stelt iemand voor een club te beginnen, een club van blije mensen, en in de straat begint men te juichen, wat een enorm goed idee, en die club wordt ter plekke opgericht, en er wordt gefeest om te vieren dat de club er is, en het is zo’n uitermate blije bedoening, tot er een nieuw iemand de straat in komt wandelen, en jullie vragen: ‘Nieuw iemand, ben jij blij?’ en die nieuwe iemand zegt: ‘Blij? Ik? Rot op!”

 

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Ronald Giphart (Dordrecht, 17 december 1965)

 

 

De Nederlandse schrijfster Yvonne Keuls werd geboren op 17 december 1931 in Batavia, toen nog een onderdeel van Nederlands-Indië. Zie ook alle tags voor Yvonne Keuls op dit blog.

Uit: Madame K - Van Indisch kind tot Haagsche dame

“In Indië hadden mijn moeder en mijn tante Toetie zij aan zij het zoete leven geconsumeerd, in Holland hadden ze samen hun heimwee mogen delen. De laatste jaren zaten ze ieder in hun eigen huis, voor hun eigen raam, op hun eigen stoel, ieder op een schapenvachtje om doorzitten te voorkomen. Mijn moeder in haar grote huis op de Laan van Meerdervoort, Tante Toetie in haar nog grotere huis in het Benoordenhout. Te ver uit elkaar om elkaar nog te ontmoeten, want hun botjes verdroegen het gesleep in auto's niet meer. Maar de moderne techniek was hen gunstig gezind en had speciaal voor hen de druktoetstelefoon ontworpen.
Mijn moeder voor het ene raam, tante Toetie voor het andere raam. Allebei met een druktoetstelefoon binnen handbereik en eeuwig op zoek naar hun bril die negen van de tien gevallen verzonken was in het schapenvacht waar ze breeduit op zaten.
's Morgens vroeg begon het naar elkaar opbellen al. Mijn moeder drukte - zonder bril - de cijfertjes in, maar nam het daarbij niet zo nauw, zodat er maar al te vaak een vreemde stem door het apparaat klonk.
'Oh,' zei ze dan, 'is dat niet Toetie? Oh, wie bent u dan meneer? Oh, u bent iemand anders? Oh verkeerd, ik moet Toetie hebben... dag meneer.' En dan drukte ze maar weer een andere cijfercombinatie in, totdat ze eindelijk Toetie aan de telefoon kreeg.”

 

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Yvonne Keuls (Batavia, 17 december 1931)

 

 

De IJslandse schrijver Jón Kalman Stefánsson werd geboren in Reykjavík op 17 december 1963. Zie ook alle tags voor Jón Kalman Stefánsson op dit blog.

Uit: Hemel en hel (Vertaald door Marcel Otten)

“We bevinden ons in een tijd waarin we beslist nog in leven wa­ren. Het is de maand maart en de wereld is wit van sneeuw, hoewel niet helemaal wit, hier wordt het nooit helemaal wit, ongeacht hoeveel sneeuw er valt, ook al vriest de hemel en de zee aaneen en lukt het de kou de lange weg af te leggen naar ons hart waar de dromen wonen, toch overwint het wit nooit. De rotspartijen in de bergen rukken het meteen van zich af en pronken pikzwart in een witte wereld. Ze tekenen zich zwart af over de jongen en Bardur, net nu ze vertrekken uit het Dorp, ons vertrek- en eindpunt, het middelpunt van de wereld. En het middelpunt van de wereld is hooghartig en gemeen. Ze lopen snel, hebben jonge benen, en in hen brandt het vuur; ze houden ook een wedloop met de duisternis, hetgeen mis­schien niet misplaatst is, want het leven van de mens is een constante wedloop met de duisternis van de wereld, met het verraad, de wreedheid, lafheid, een wedloop die vaak zo uit­zichtloos lijkt, maar toch lopen we, zolang er leven is, is er hoop. Bardur en de jongen willen eigenlijk alleen maar de schemering en de duisternis te slim af zijn, voor die tijd de hutten bereiken, de hutten van de vissers. Soms lopen ze zij aan zij, hetgeen veruit het beste is, want naast elkaar liggende sporen getuigen van saamhorigheid en dan is het leven niet meer zo eenzaam. De weg is echter vaak te smal, kronkelig als een bevroren slang in de sneeuw, en dan moet de jongen Bardurs schoenen van achteren bekijken, en ook de leren zak die hij op zijn rug draagt, zijn zwarte haarklitten en zijn hoofd dat trouw op de brede schouders zit. Soms lopen ze over steni­ge stranden, of ze komen op de rotsmassa’s langzaam vooruit op riskante richels, maar het ergste is het Onbegaanbare waar een touw aan de rotswand is bevestigd met een steile berg­wand erboven, een steile afgrond eronder en de kolkende, groenige zee dertig meter in de diepte.”

 

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Jón Kalman Stefánsson (Reykjavík, 17 december 1963)

 

 

De Antilliaanse dichter en schrijver Frank Martinus Arion werd geboren op 17 december 1936 op Curaçao.Zie ook alle tags voor Frank Martinus Arion op dit blog.

Uit: Dubbelspel

“Ze was een mooie vrouw, Solema, die de mannen van Wakota telkens opnieuw met lyrische termen plachten te beschrijven.
‘Ze heeft een heel dun middel en een platte buik.’
‘Ja, dat heeft ze. En haar benen zijn juist zoals ze moeten zijn.’
‘Niet te dik en niet te dun ...’
‘Rond ...’
‘Neen, strak ...’
‘Je zou kunnen zeggen slank ...’
‘Ja, slank is het woord ...’
‘En wat denk je van haar borsten!’
‘Blijf stil man, ze zijn precies goed. Net als haar achterwerk ...’
‘En haar hals?’
‘Goed man, precies goed ...’
‘Ah, maar ze heeft vooral een mooi gezicht. Lekker rond en niet hoekig ...’
‘Het verschil tussen zwarte vrouwen en blanke vrouwen, die mooi zijn. Blanke vrouwen die mooi zijn hebben vaak toch nog een te puntige kin.’
‘Iets mannelijks ...’
‘Maar Solema's kin is rond ...’

 

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Frank Martinus Arion (Curaçao, 17 december 1936)

 

 

De Duitse schrijver Hans Henny Jahnn werd geboren op 17 december 1894 in Hamburg.Zie ook alle tags voor Hans Henny Jahn op dit blog.

Uit: Das Holzschiff

"Es ist ein Herr Superkargo anbord«, sagte Gustav »und du warst von mittags bis abends mit ihm verschwunden. Das ist gewiß ein natürliches Vorkommnis. Und es wird noch besondere Gründe gehabt haben. Aber mir ist der Speichel bitter geworden. [...]«
Es wurde Ellena dunkel vor den Augen. In ihrer halben Ohnmacht sagte sie: »Ich hatte mir vorgenommen, mit dir darüber zu sprechen.«
»Ich habe nicht an unserer Einigkeit gezweifelt«, sagte Gustav, »genau genommen handelt es sich auch nicht um deine Empfindungen oder um die meinen. Wir können getrost voraussetzen, es hat sich nichts zugetragen, was nach Veränderung schmeckt. Wir sind zwei Bäume; sie stehen nebeneinander im Walde. Der eine trägt einen weiblichen Blütenstand, der andere einen männlichen. Und es ist die Zeit, wo man auf einen lauen Wind wartet, auf einen Liebesboten. In die staubige begehrliche Wolke, wenn sie mit dem Wind sich aufbläht, mischt sich die männliche Kraft anderer Bäume, die weiter abstehen. Darüber erschrickt man nicht. Ich bin nicht eifersüchtig. Aber es gibt Äxte, die können einen Baum fällen."

 

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Hans Henny Jahnn (17 december 1894 – 29 november 1959)
Cover

 

 

De Franse schrijver Jules de Goncourt werd geboren op 17 december 1830 in Parijs. Zie ook alle tags voor Jules de Goncourt op dit blog.

Uit: The Goncourt Journals: 1851-1870(Vertaald door Lewis Galantière)

“A sign of the times: there are no longer any chairs in the bookshops along the embankments. [Noël] France was the last bookseller who provided chairs where you could sit down and chat and waste a little time between sales. Nowadays books are bought standing. A request for a book and the naming of the price: that is the sort of transaction to which the all-devouring activity of modern trade has reduced bookselling, which used to be a matter for dawdling, idling, and chatty, friendly browsing.”

(…)

“After reading Edgar Allan Poe. Something the critics have not noticed: a new literary world pointing to the literature of the 20th Century. Scientific miracles, fables on the pattern A+ B, a clear-sighted, sickly literature. No more poetry but analytic fantasy. Something monomaniacal. Things playing a more important part than people; love giving away to deductions and other forms of ideas, style, subject and interest. The basis of the novel transferred from the heart to the head, from the passion to the idea, from the drama to the denouement.”

 

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Jules de Goncourt (17 december 1830 - 20 juni 1870)
Bouquinistes de notre-dame door Edouard Leon Cortes, z.j.

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e december ook mijn blog van 17 december 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:42 Reageer op dit bericht

Frans Kellendonk-prijs 2014 voor Esther Gerritsen

De Nederlandse schrijfster Esther Gerritsen heeft de Frans Kellendonk-prijs 2014 gewonnen, de driejaarlijkse literatuurprijs voor een auteur met originele kijk op maatschappelijke of existentiële problematiek. Esther Gerritsen werd op 2 februari 1972 geboren in Nijmegen. Zie ook alle tags voor Esther Gerritsen op dit blog.

Uit: Dorst

“Het is de eerste keer in haar leven dat Elisabeth haar dochter onverwachts treft. Ze komt van de apotheek op de Overtoom, wil net oversteken naar de tramhalte als ze haar dochter ziet fietsen aan de andere kant van de straat. Haar dochter ziet haar ook. Elisabeth staat stil. De dochter stopt met trappen maar remt nog niet. De hele Overtoom zit tussen hen in, twee fietspaden, twee rijbanen en een dubbele trambaan. Elisabeth weet meteen dat ze haar dochter moet vertellen dat ze doodgaat en ze lacht als iemand die van plan is een grap te vertellen.
Vaak weet ze niet wat ze tegen haar dochter moet zeggen, maar nu heeft ze toch echt iets. Onmiddellijk daarna beseft ze dat zoiets niet te enthousiast gebracht mag worden en misschien ook niet nu. Ondertussen steekt ze de Overtoom al over en denkt aan haar huisarts, die almaar vraagt: ‘Deel je het wel met mensen?’ en hoe fijn het zou zijn als ze bij een volgend consult het goede antwoord kan geven. Ze loopt tussen twee auto’s door. Haar dochter remt en stapt van haar fiets.
Elisabeth houdt de plastic apotheektas met morfinepleisters en hoestdrank stevig vast. De tas is het bewijs van haar ziekte, alsof haar woorden het nooit alleen af kunnen, en de tas is ook al het excuus.
Omdat ze het echt niet zo had willen zeggen, hier, zo ongepast op straat, maar de tas had haar al verraden. Toch? Ja? Ook steekt Elisabeth zo abrupt de Overtoom over, vlak achter een tram langs, omdat het niet hoort, haar kind aan de overkant en zij hier. Een dochter hoor je niet onverwachts te treffen.
Ooit was de dochter er doorlopend, en toen ze er later niet was, had Elisabeth haar zelf ergens afgeleverd. Nog later was er een bezoekregeling en de laatste jaren was er niet veel, maar in ieder geval bleven de verjaardagen. Altijd was het duidelijk en ze had zichzelf aangewend niet aan de dochter te denken als de dochter er niet was.”

 

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Esther Gerritsen (Nijmegen, 2 februari 1972)

Geschreven door Romenu om 18:22 Reageer op dit bericht

P.C. Hooftprijs 2014 voor Willem Jan Otten

De Nederlandse dichter en schrijver Willem Jan Otten krijgt de P.C. Hooftprijs 2014. De prijs wordt uitgereikt op een feestelijke bijeenkomst in het Letterkundig Museum, op donderdag 22 mei 2014, 1 dag na de sterfdag van de naamgever van de prijs, de dichter P.C. Hooft. Willem Jan Otten werd geboren in Amsterdam op 4 oktober 1951. Zie ook alle tags voor Willem Jan Otten op dit blog.

 

De intiemste zichtlijn

Ik wilde jou en dat ik missen zou wist ik al
voor het begonnen was.
Jou willen is je missen. Het was missen
op het eerste gezicht. Keek ik je aan
je werd een schaduw voor een vuur.
Mijn laaiende kijken plaatste je op
een toneel, in tegenlicht, en ik moest
gissen naar de man daar binnen in
zijn silhouet, heus, zelfs in bed,
wanneer ik tussen je moedervlekken
sterrenbeelden trok, was het alsof
je lichaam iets verduisterde en ook
je stem en je beramingen, alles maakte
duisterder en daardoor, vreemd is dit,
werd wat er laaide raakbaarder dan
voorheen. Odysseus ver, ik heb je
nooit gekend, en als ik je bedenk
knijp ik weer samen en blindeer.

 

 

Op de hoge

Liep augustus op zijn einde,
sloot de badmeester de hokjes af,
fietste neuriënd september in.

Niemand was er dan ook bij
dat ik de plank betrad. Ik was
geblinddoekt als een deserteur.

Dit zijn de stappen bang bang bang.
In het Bosbad op de hoge
zweet men het peentje bangverlang.

De zon stond even laag als ik en stond
op punt van zakken in de grond.
Wie mij naar boven had gebracht?

Ach mijn lief. En ik wist: morgen
word ik wakker maar ontkomen
kan ik niet. Uit de schoonspringdroom

ontwaakt men met de schoonspringdroom.
Ik wist: ik maak ze nu dan dus.
De aanstalten. Ik sta precies

zo hoog als nodig om bevreesd te zijn.
Dit is de toegedachte afstand tot
het lussenwevend water doopselzacht.

Het heeft me altijd opgewacht –
maar waarom vrees ik dan ineens het bad
alsof het heel snel leeggelopen is?

Dat zo ik sprong – ik wil, ik wil –
ik vallen zou en niets mij ving?

 

 

Uit: Gerichte gedichten

 

Zon komt op van links.
Tuin nog donker nat van nacht.
In Bussum Zuid rukt kyrie
de eerste ambulance uit.
In de verre hertenkamp
piauwt een pauw om pauw.

Ik ben ouder dan voorheen.
Kijk maar in mijn spiegel.
In uw reilen zit systeem:
weer was ik niet op u voorbereid,

zoals u zwijgend aan kwam schuiven
aan mijn werkblad aan het raam,
u in het blanco eerste uur,
u gietijzer glanzend in het strijklicht,
u spreidend achterover op uw crucifix,
u met uw martelend geduld van leeg papier.

 

 

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Willem Jan Otten (Amsterdam, 4 oktober 1951)

Geschreven door Romenu om 13:32 Reageer op dit bericht

Adriaan van Dis, Jane Austen, Adriaan van der Veen, Noël Coward, Tip Marugg

De Nederlandse schrijver en televisiemaker Adriaan van Dis werd op 16 december 1946 geboren in het Noord-Hollandse Bergen aan Zee. Zie ook alle tags voor Adriaan van Dis op dit blog.

Uit: Buitenlandse literatuur.De onverslijtbare boeken van mijn jeugd

“Mijn klasgenoten verheugden zich op de vrijheid na het diploma: brommers, banen bij de gemeente of de chemische fabriek, en een liste de mariage bij ‘Au bon gout’. Een vriend van mijn toen al dode vader zag mij graag op zijn handelsbureau. Brieven schrijven: ‘Veuillez agréer, Monsieur, l'expression de mes sentiments distingués.’ ‘Looking forward to your early reply, I remain.’ Ik keek er niet naar uit en op de mulo wilde ik niet blijven.
Met Bordewijk kwam de breuk. Karakter. Ik moest het lezen voor mijn lijst. Na een paar bladzijden was het geen moeten meer, of toch, ik moest in het boek strepen, ik moest het herlezen, ik moest erover vertellen, ik moest het hebben. Ik kocht het in de Zakboekenreeks en ik bezit het nog, met een streep op bladzijde 276: ‘Hij moest kunnen meespreken over alles, niet met de boekengeleerdheid van een lexicon, maar schertsenderwijs. Hij moest een vlotte conversatie kunnen ontwikkelen onder mannen, en op een andere wijze weer, bij vrouwen, zijn litteratuur kennen, vreemde talen spreken met het juiste accent, hún litteraturen kennen, - hij moest op de hoogte zijn van plastische kunsten, van muziek, - hij moest vlot leren reizen in vreemde landen, hij moest kunnen vertellen van steden, landschappen, volkeren, gebruiken en eigen ondervindingen, - hij moest geestig kunnen zijn...’ En zoveel meer moest Jacob Willem Katadreuffe kunnen. Want Jacob wilde advocaat worden, hij wilde een koperen plaat met zijn naam erop. Hij zou meester in de rechten worden, zijn milieu ontvluchten, breken met zijn moeder die zo zuinig was met haar emoties, zich afzetten tegen zijn onredelijk strenge vader. Jacob Katadreuffe was een onwettig kind, hij moest hard werken, harder dan alle andere jongens, maar hij zou ze allemaal voorbijstreven. Hij zou er komen. Eén ding wist hij zeker: ‘niet dit’, niet het benauwde leventje van winkeliers en kleine ambtenaren. Hij zou laag beginnen, hoog zou hij klimmen.”

 

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Adriaan van Dis (Bergen aan Zee, 16 december 1946)

 

 

De Engelse schrijfster Jane Austen werd geboren op 16 december 1775 in Steventon, Hampshire. Zie ook alle tags voor Jane Austen op dit blog.

Uit: Sense and Sensibility

"I would not wish to do any thing mean," he replied. "One had rather, on such occasions, do too much than too little. No one, at least, can think I have not done enough for them: even themselves, they can hardly expect more."
"There is no knowing what they may expect," said the lady, "but we are not to think of their expectations: the question is, what you can afford to do."
"Certainly—and I think I may afford to give them five hundred pounds a-piece. As it is, without any addition of mine, they will each have about three thousand pounds on their mother's death—a very comfortable fortune for any young woman."
"To be sure it is; and, indeed, it strikes me that they can want no addition at all. They will have ten thousand pounds divided amongst them. If they marry, they will be sure of doing well, and if they do not, they may all live very comfortably together on the interest of ten thousand pounds."
"That is very true, and, therefore, I do not know whether, upon the whole, it would not be more advisable to do something for their mother while she lives, rather than for them—something of the annuity kind I mean.—My sisters would feel the good effects of it as well as herself. A hundred a year would make them all perfectly comfortable."
His wife hesitated a little, however, in giving her consent to this plan.
"To be sure," said she, "it is better than parting with fifteen hundred pounds at once. But, then, if Mrs. Dashwood should live fifteen years we shall be completely taken in."
"Fifteen years! my dear Fanny; her life cannot be worth half that purchase."
"Certainly not; but if you observe, people always live for ever when there is an annuity to be paid them; and she is very stout and healthy, and hardly forty. An annuity is a very serious business; it comes over and over every year, and there is no getting rid of it.”

 

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Jane Austen (16 december 1775 – 18 juli 1817)
Scene uit film uit 1995 met Hugh Grand en Emma Thompson

 

 

De Nederlandse schrijver Adriaan van der Veen werd geboren op 16 december 1916 in Schiedam. Zie ook alle tags voor Adriaan van der Veen op dit blog.

Uit: Alibi voor het onvolkomen hart

“Je ziet wel, dat ik het gebeurde voortdurend van mijn kant bekijk. Straks vraag je je af of ik ook geen wrok tegen haar voel omdat door haar tussenkomst mij deze emotionele poets is gebakken. Was zij maar nooit in mijn leven terecht gekomen. Maar dan zeg ik je honderdmaal, duizendmaal: neen, nooit, alles zou zinloos zijn geweest. Alles is het misschien toch nog wel, maar met die ene episode, martelend, niettemin het enige wat werkelijk met me is gebeurd. Het enige, zo zelfs, dat ik weiger meer te laten gebeuren. Ik beschut het jaloers, als een hond een been, grommend tegen iedereen, vrouw en kind, geldmoeilijkheden, oorlog, zondvloed, pestilentie. Het mag me niet meer raken, ik weiger. Nettie voelt dit stellig. Ik weet zeker, dat zij geintrigeerd is door het gebrek aan houvast aan mij. Het maakt haar jaloers. En toch ziet ze niets, de jaloersheid is de gewone romantiek van vrouwen, die hun mannen gecompliceerd willen: zij moeten zich aan haar verliezen, maar toch nooit helemaal. Zij mist iets aan me, ik weet het, maar bij God, ik zou waarachtig geen romantische munt kunnen slaan uit die enige bittere brok ernst in mijn leven. Het is nu toch al anderhalf jaar geleden. Wist ik er maar meer van, was het maar niet zo'n mysterie gebleven. Kon ik het geheim maar aan haar ontwringen. Jaloersheid na het graf? Is dat romantiek? Voor mijn part in anderen, of in de literatuur, dan wil ik er ook wel om lachen, of me aesthetisch ontroerd voelen. Als het maar niet met je zelf gebeurt. Dan is het grauw en bitter en onoplosbaar en onherstelbaar. Ik kan er nog altijd om vloeken. Weet je, dat ik nu pas werkelijk iets begrijp van jaloersheid? Ik voel nu, alsof het me onmiddellijk aangaat, hoe Hamlet verteerd werd door ellende omdat zijn moeder na een maand hertrouwde - ook al was de koning geen broedermoordenaar geweest, zou hij hem toch hebben willen vernietigen.”

 

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Adriaan van der Veen (16 december 1916 – 7 maart 2003)

 

 

De Engelse schrijver en songwriter Noël Coward werd geboren op 16 december 1899 in Teddington, Londen. Zie ook alle tags voor Noël Coward op dit blog.

 

The Boy Actor (Fragment)

I can remember, I can remember
The months of November and December
Were filled for me with peculiar joys
So different from those of other boys.
For other boys would be counting the days
Until end of term and holiday time;
But I was acting in Christmas plays
While they were taken to pantomimes.
I didn't envy their new suits,
Their children's dances and Christmas trees;
My life had wonderful substitutes
For such conventional treats as these.
I didn't envy their country larks,
Their organized games in panelled halls,
While they made snowmen in stately parks,
I was counting the curtain calls.

I remember the auditions, the nerve-racking auditions,
Darkened auditorium, and empty, dusty stage;
Little girls in ballet dresses practicing positions,
Gentlemen with pince-nez asking you your age.
Hopefulness and nervousness struggling within you,
Dreading that familiar phrase: "Thank you dear, no more."
Straining every muscle, every tendon, every sinew,
To do your dance much better than you'd ever done before.
Think of your performance! Never mind the others,
Never mind the pianist; talent must prevail;
Never mind the baleful eyes of other children's mothers
Glaring from the corners, and willing you to fail.

 

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Noël Coward (16 december 1899 - 26 maart 1973)

 

 

De Antilliaanse dichter en schrijver Tip Marugg werd geboren op 16 december 1923 in Willemstad, Curaçao. Zie ook alle tags voor Tip Marugg op dit blog.

 

Moment embryoné

Halleluja zong je
gewiegd in
d'engelenschoot
maar uit de ruïne
die je achterliet
zal ik
verrijzen.

Als je hand zich opent
en ik wegren
op zoek naar mededogen,
zal mijn bloed,
schoon gebroken, stollen
en verdoemen
mijn smerige bestaan.

Ik ben bang
dat een vreemde
langs zal komen
en een ster rukken
uit de doodsgrijns
van mijn
stervensuur.

Te Deum kan ik niet zingen
Maar mijn ziel kan
Gods beeld
oproepen
in het vibrato
van mijn
woorden.

 

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Tip Marugg (16 december 1923 - 22 april 2006)
Cover


 

Zie voor nog meer schrijvers van de 16e december ook mijn blog van 16 december 2012 deel 2.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Bij de derde zondag van de Advent (Advent, Christina Rossetti)

 

Bij de derde zondag van de Advent

 

 

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Johannes de Doper door Michelangelo da Caravaggio, ca. 1604

 

 

Advent

This Advent moon shines cold and clear,
These Advent nights are long;
Our lamps have burned year after year
And still their flame is strong.
'Watchman, what of the night?' we cry,
Heart-sick with hope deferred:
'No speaking signs are in the sky,'
Is still the watchman's word.

The Porter watches at the gate,
The servants watch within;
The watch is long betimes and late,
The prize is slow to win.
'Watchman, what of the night?' But still
His answer sounds the same:
'No daybreak tops the utmost hill,
Nor pale our lamps of flame.'

One to another hear them speak
The patient virgins wise:
'Surely He is not far to seek'—
'All night we watch and rise.'
'The days are evil looking back,
The coming days are dim;
Yet count we not His promise slack,
But watch and wait for Him.'

One with another, soul with soul,
They kindle fire from fire:
'Friends watch us who have touched the goal.'
'They urge us, come up higher.'
'With them shall rest our waysore feet,
With them is built our home,
With Christ.'—'They sweet, but He most sweet,
Sweeter than honeycomb.'

There no more parting, no more pain,
The distant ones brought near,
The lost so long are found again,
Long lost but longer dear:
Eye hath not seen, ear hath not heard,
Nor heart conceived that rest,
With them our good things long deferred,
With Jesus Christ our Best.

We weep because the night is long,
We laugh for day shall rise,
We sing a slow contented song
And knock at Paradise.
Weeping we hold Him fast, Who wept
For us, we hold Him fast;
And will not let Him go except
He bless us first or last.

Weeping we hold Him fast to-night;
We will not let Him go
Till daybreak smite our wearied sight
And summer smite the snow:
Then figs shall bud, and dove with dove
Shall coo the livelong day;
Then He shall say, 'Arise, My love,
My fair one, come away.'

 

 

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Christina Rossetti (5 december 1830 - 27 december 1894)
Londen, Westminster Abbey in Kersttijd

 

 

Zie voor de schrijvers van de 8e december ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:21 Reageer op dit bericht

Ingo Schulze, Klaus Rifbjerg, Jan Greshoff, Simone van der Vlugt, Edna O’Brien

De Duitse schrijver Ingo Schulze werd geboren in Dresden op 15 december 1962. Zie ook alle tags voor Ingo Schulze op dit blog.

Uit: Simple Storys

„Es war einfach nicht die Zeit dafür. Fünf Tage mit dem Bus: Venedig, Florenz, Assisi. Für mich klang das alles wie Honolulu. Ich fragte Martin und Pit, wie sie denn darauf gekommen seien und woher überhaupt das Geld stamme und wie sie sich das vorstellten, eine illegale Reise zum zwanzigsten Hochzeitstag.
Ich hatte mich darauf verlassen, daß Ernst nicht mitmacht. Für ihn waren ja diese Monate die Hölle. Wir hatten wirklich anderes im Kopf als Italien. Aber er schwieg. Und Mitte Januar fragte er, ob wir nichts vorbereiten müßten – am 16. Februar, einem Freitag in den Schulferien, sollte es losgehen – und wie wir mit unseren DDR-Papieren über die italienische Grenze kämen und über die österreichische. Als ich ihm sagte, was ich von den Kindern wußte, daß wir von dem Reisebüro in München westdeutsche Ausweise erhalten würden, gefälschte wahrscheinlich, spätestens da dachte ich, jetzt ist Schluß, nicht mit Ernst Meurer. Aber er fragte nur, ob die beiden Paßbilder dafür gewesen seien. »Ja«, antwortete ich, »zwei Paßbilder, Geburtsdatum, Größe und Augenfarbe – mehr brauchen die nicht.«
Es war wie immer. In den dunkelgrünen Koffer packten wir unsere Sachen, in die schwarzrot karierte Tasche Besteck, Geschirr und Proviant: Wurst- und Fischkonserven, Brot, Eier, Butter, Käse, Salz, Pfeffer, Zwieback, Äpfel, Apfelsinen und je eine Thermoskanne Tee und Kaffee. Pit fuhr uns nach Bayreuth. An der Grenze fragten sie, wohin wir wollten, und Pit sagte Shopping."

 

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Ingo Schulze (Dresden, 15 december 1962

 

 

De Deense dichter en schrijver Klaus Rifbjerg werd geboren op 15 december 1931 in Kopenhagen. Zie ook alle tags voor Klaus Rifbjerg op dit blog.

 

Der schwebende Baum

Die meisten Bäume
wurzeln im Erdreich
mein Baum jedoch
wächst in Höhe des dritten Stocks
und neulich sagte mein Nachbar
der Baum muß fallen.

Sicherlich wurzelt er tief
unten im Erdreich
aber für mich wächst
er vor allem da draußen
vorm Fenster
in Höhe des dritten Stocks.

Lange zu lange stand
unbekleidet er da
und schon glaubt' ich
niemals mehr würde er
grünen doch eines Tages
war es soweit.

Grüne Blätter und schwellende Knospen
lichtschattenspielend
ein erektives Schwindelgefühl
schwebend
vor meinem Fenster.
Der Baum in der Luft!

Meine Lungen öffneten sich
treibendes saftpralles Zweigwerk
Luftmyzelium Sauerstoff
überall
ich atme!

Der Nachbar meinte der Baum
nehme ihm Licht.
Sah er in ihm
wenn er ihn ansah
nicht auch eine Quelle
von Licht!

Die Axt liegt schon am
Fuße des Baumes
über dem Asphalt an
den wenigen Stellen
wo Bäume grünen
in ihren bescheidenen Löchern
inmitten der Stadt.

Schwebend da draußen mein
Atemzug
und meine grüne Seele
in Höhe des dritten Stocks
niemals sich beugend und unsterblich
wider alle Naturgesetze
im Namen
des Wachstums und der Natur.

Es werde Licht!

 

Vertaald door Lutz Volke

 

 

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Klaus Rifbjerg (Kopenhagen, 15 december 1931)
Portret door Jørgen Boberg, z.j.

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jan Greshoff werd geboren op 15 december 1888 in Nieuw Helvoet. Zie ook alle tags voor Jan Greshoff op dit blog.

Uit: Afscheid van Europa

“Het begint altijd ergens mee, al is het maar met opstaan. Ook de gelukkigste mens, die volgens de volksmond geen geschiedenis heeft, doorleeft toch het gruwelijk drama waar niemand aan ontkomt: de geboorte. Op dat ogenblik ontstaat in hem de zekerheid dat hem een onrecht wordt aangedaan. Zonder mogelijkheid tot verweer moet hij verduren dat hij schuldeloos wordt uitgestoten. Hem wacht het bestaan op aarde, dat hij in angst, tekort en pijn moet doorworstelen, tot hij in een drama van geringer strekking, de dood, eindelijk bevrijding vindt. Ik ben overtuigd dat de vrees der stervenden voor het Onzekere minder nijpend is dan de doodsangst van die geboren worden voor wat wij (zelfbedriegers, die wij moeten zijn) het Zekere noemen. Maar dat wij, waar wij er maar gelegenheid toe zien, ontvluchten voor het verheven kansspel der kunsten. Hoe weinig de korte tijd op aarde biedt, blijkt uit de eenparigheid waarmee allen, die geloven aan een hiernamaals, dit ons aanprijzen als een beter of hoger leven. De eerste kreet van een kind kan niet anders zijn dan een protest tegen het leven. Het protest krijgt, naarmate het bewuster wordt, meer belang voor ons. Ons doen en laten wordt er meer en meer, tenslotte geheel, door bepaald. Het schept de drang welke ons aanzet tot overpeinzing of helaas tot daad. Het neemt bezit van ons. Zij die het wèl menen, worden het belichaamd protest. En als wij nieuw leven willen scheppen, worden wij gedwongen onze toevlucht te nemen tot de nagebootste moord in bed, die angstwekkende vereenzelviging van afwijzing met aanvaarding.

Zij die zich argeloos of doelbewust afsluiten tegen de stem uit hun diepste diepte, maken van hun verblijf op aarde een min of meer rooskleurig misverstand. Zij gaan daar prat op en dartelen er lustig op los. Bij de aanvankelijke leugen zinken alle latere leugens in het niet. Zij echter die er zich steeds bewust van blijven dat zij alleen onder krachtige tegenwerping de Donkere Last aanvaarden, blijven tot hun laatste snik in de gezegende contramine. Aan dat innerlijk verzet tegen de wereld ontlenen zij de voldoening en de waardigheid huns levens.”

 

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Jan Greshoff (15 december 1888 – 19 maart 1971)

 

 

De Nederlandse schrijfster Simone van der Vlugt werd geboren in Hoorn op 15 december 1966. Zie ook alle tags voor Simone van der Vlugt op dit blog.

Uit: Schaduwzuster

“...Ik probeer uit alle macht niet aan Marjolein te denken, dan slaap ik helemaal niet meer. Mijn gedachten moet ik ergens anders op richten, maar op wat? Raoul. Wandelen door het Bergse Bos. Appeltaart met slagroom bij het restaurantje. De troostende wisselwerking tussen ons.
Maar dan voel ik zijn hand weer op de mijne en kijkt Marjoleins gezicht me verwijtend aan.
Ik kom overeind, neem een slokje water uit de beker die op mijn nachtkastje staat en ga weer liggen. Ik probeer het met een ontspanningsoefening. Daar heb ik eens over gelezen in een blad en meestal werkt dat erg goed. Ik draai op mijn rug, leg mijn armen naast mijn lichaam en adem rustig in en uit. Geconcentreerd denk ik aan mijn rechterarm, verbeeld me dat hij van lood is en dat hij steeds zwaarder en zwaarder wordt. Het merkwaardige is dat mijn arm na een tijdje inderdaad heel zwaar aanvoelt. Vervolgens denk ik aan mijn linkerarm, en aan mijn rechterbeen. Niet aan Marjolein.
Langzaam doezel ik weg, maar opeens is alle slaap verdwenen. Een geluid dat onverwacht en indringend opklinkt in de nacht doet me mijn ogen wijd opensperren. Mijn hersenen zijn even in de war, kunnen het geluid wel registreren maar niet begrijpen.
Er gaat heel langzaam, met luid gepiep, een deur open...”

 

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Simone van der Vlugt (Hoorn,15 december 1966)

 

 

De Ierse schrijfster Edna O’Brien werd geboren op 15 december 1930 in Tuamgraney (County Clare). Zie ook alle tags voor Edna O’Brien op dit blog.

Uit: Wild Decembers

“Cloontha it is called-a locality within the bending of an arm. A few scattered houses, the old fort, lime-dank and jabbery and from the great whooshing belly of the lake between grassland and callow land a road, sluicing the little fortresses of ash and elder, a crooked road to the mouth of the mountain. Fields that mean more than fields, more than life and more than death too. In the summer months calves going suck suck suck, blue dribble threading from their black lips, their white faces stark as clowns. Hawthorn and whitethorn, boundaries of dreaming pink. Byroad and bog road. The bronze gold grasses in a tacit but unremitting sway. Listen. Shiver of wild grass and cluck of wild fowl. Quickening.

Fathoms deep the frail and rusted shards, the relics of battles of the long ago, and in the basins of limestone, quiet in death, the bone babes and the bone mothers, the fathers too. The sires. The buttee men and the long-legged men who hacked and hacked and into the torn breathing soil planted a first potato crop, the diced tubers that would be the bread of life until the fungus came.

According to the annals it happened on Our Lady's Eve. The blight came in the night and wandered over the fields, so that by morning the upright stalks were black ribbons of rot. Slow death for man and beast. A putrid pall over the landscape, hungry marching people meek and mindless, believing it had not struck elsewhere. Except that it had. Death at every turn. The dead faces yellow as parchment, the lips a liquorice black from having gorged on the sweet poisonous stuff, the apples of death.

They say the enemy came in the night, but the enemy can come at any hour, be it dawn or twilight, because the enemy is always there and these people know it, locked in a tribal hunger that bubbles in the blood and hides out on the mountain, an old carcass waiting to rise again, waiting to roar again, to pit neighbour against neighbour and dog against dog in the crazed and phantom lust for a lip of land.”

 

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Edna O’Brien (Tuamgraney, 15 december 1930)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 15e december ook mijn vorige blog van vandaag.



Geschreven door Romenu om 14:23 Reageer op dit bericht

Hans Carossa, François de La Rochefoucauld, Nicolas Gilbert, Maxwell Anderson, Muriel Rukeyser, Laura van der Haar

De Duitse dichter en schrijver Hans Carossa werd geboren op 15 december 1878 in Bad Tölz. Zie ook alle tags voor Hans Carossa op dit blog.

Uit: Eine Kindheit

 “Am Fronleichnamstag merkte man freilich, daß alle anderen Tage nur auf diesen einen gewartet hatten. Der Platz glich dann einem ungeheuren offenen Saal, an dessen Wän- den sich der Umgang mit Lichtern, Bannern und Standbildern hinbewegte. Noch bei Nacht wurde der Boden mit Laub und Schilf bestreut, und wenn sich der Zug schon ordnete, eilten bekränzte Kinder den singenden Wandlern voraus und warfen zerblätterte Pfingstrosen und Narzissen auf den duftenden Teppich. An vier Häusern sind Altäre für die vier Evangelien aufgebaut; junge Birkenopfer, an Türpfosten und Fensterkreuzen angeknebelt, mischen Sterbeatem süß in bitteren Weihrauch, der nach und nach in die Wohnungen dringt. Aus Fenstern ist goldstreifiger Scharlach herabgebreitet, und Flämmchenreihen rauchen vor den Heiligenbildern. Mächtig ist das Ineinanderströmen der Gebete und Gesänge. Chor der Männer, Chor der Frauen, der Jungfrauen, der Knaben, der Mädchen, jeder fleht und preist inbrünstig für sich, ohne des andern zu achten, höchstens, daß einer den andern zu überbieten sucht. Geschieht es dann einmal, daß alle Hymnen zu einer unendlichen Erhebung zusammentreffen, und schallen zu Tuben und Posaunen auch noch die zusammengeläuteten Glocken darein, so entsteht eine Lautwoge, die sich vor Kraft überschlägt, bis auf einmal das Zeichen erklingt, der Priester das goldene Gehäus erhebt und die Wandlung, glühend im kleinen Brote, die Menschen beugt und verstummen macht.“

 

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Hans Carossa (15 december 1878 - 13 september 1956)
Bad Tölz

 

 

De Franse schrijver François de La Rochefoucauld werd geboren op 15 december 1613 in Parijs. Zie ook alle tags voor François de La Rochefoucauld op dit blog

 

Maximen:

"Passie maakt vaak de slimste man tot dwaas, en soms de meest dwaze man slim."

*

"De eigenliefde is het meest vleiend."

*

“Aan sommige mensen staan hun gebreken goed, anderen zijn ongevallig met hun deugden.”

 

 

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François de La Rochefoucauld (15 december 1613 - 17 maart 1680)

 

 

De Franse dichter Nicolas Gilbert werd geboren in Fontenoy-le-Château (Vosges) op 15 december 1750. Zie ook alle tags voor Nicolas Gilbert op dit blog.

 

Ode imitée de plusieurs psaumes (Fragment)

et composée par l'auteur huit jours avant sa mort

J'ai révélé mon coeur au Dieu de l'innocence ;
Il a vu mes pleurs pénitents.
Il guérit mes remords, il m'arme de constance ;
Les malheureux sont ses enfants.

Mes ennemis, riant, ont dit dans leur colère :
" Qu'il meure et sa gloire avec lui ! "
Mais à mon coeur calmé le Seigneur dit en père :
" Leur haine sera ton appui.

À tes plus chers amis ils ont prêté leur rage :
Tout trompe ta simplicité ;
Celui que tu nourris court vendre ton image
Noire de sa méchanceté.

Mais Dieu t'entend gémir, Dieu vers qui te ramène
Un vrai remords né des douleurs ;
Dieu qui pardonne enfin à la nature humaine
D'être faible dans les malheurs.

 

 

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Nicolas Gilbert (15 december 1750 – 16 november 1780)
Standbeeld bij Fontenoy-Le-Château

 

 

De Amerikaanse schrijver en songwriter Maxwell Anderson werd geboren op 15 december 1888 in Atlantic Pennsylvania. Zie ook alle tags voor Maxwell Anderson op dit blog.

 

New Shining Divinity

In the open orange Dawn
shines another brilliant hymn
not golden, yet still a dazzling jewel
in the distant crown.

Calling together;
Awake!
Believe, and you're saved!
Raise up your hands, rejoice.
For they have come
to love again.

Now, the sun crescendos
out in the west
The days of choruses
leave you blessed.
In throes of ecstatic, tingling waves;
Awash.

No more chaos in our world!
No arguing, can resolve.
He lets you look into his eyes
And,
You are home.

 

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Maxwell Anderson (15 december 1888 – 28 februari 1959)
Time Cover, december 1934 

 

 

De Amerikaanse dichteres, schrijfster en politiek activiste Muriel Rukeyser werd geboren op 15 december 1913 in New York. Zie ook alle tags voor Muriel Rukeyser op dit blog.

 

St. Roach

For that I never knew you, I only learned to dread you,
for that I never touched you, they told me you are filth,
they showed me by every action to despise your kind;
for that I saw my people making war on you,
I could not tell you apart, one from another,
for that in childhood I lived in places clear of you,
for that all the people I knew met you by
crushing you, stamping you to death, they poured boiling
water on you, they flushed you down,
for that I could not tell one from another
only that you were dark, fast on your feet, and slender.
Not like me.
For that I did not know your poems
And that I do not know any of your sayings
And that I cannot speak or read your language
And that I do not sing your songs
And that I do not teach our children
to eat your food
or know your poems
or sing your songs
But that we say you are filthing our food
But that we know you not at all.

Yesterday I looked at one of you for the first time.
You were lighter that the others in color, that was
neither good nor bad.
I was really looking for the first time.
You seemed troubled and witty.

Today I touched one of you for the first time.
You were startled, you ran, you fled away
Fast as a dancer, light, strange, and lovely to the touch.
I reach, I touch, I begin to know you.

 

 

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Muriel Rukeyser (15 december 1913 – 12 februari 1980)

 

 

Onafhankelijk van geboortedatum:

 

De Nederlandse dichteres Laura van der Haar werd geboren in Groningen in 1982. Zie ook alle tags voor Laura van der Haar op dit blog.

 

Stopper

ik wil best kijken maar ik weet niet
of het leuk is om te zien

het is de angst om niet meer terug te kunnen
van gewoon kijken naar
niet gezien hebben

ze zouden langzaam kijken moeten uitvinden
dat je heel voorzichtig het zien kunt naderen

dat je bijvoorbeeld achteruit loopt, zachtjes omdraait en zo
steeds een beetje méér ziet, steeds maar streepjes extra tot je weet dat je het aankunt
of dat je moet stoppen, direct weg moet lopen

thuiskomen en het er maar niet meer over hebben, alles inwisselen:
een film op muziek massage – iets te eten maken praten
over wat er gisteren nou was of over later en keihard zingen tot het vol is in je hoofd
stampvol andere dingen en dan gaan slapen en durven wedden
dat dat niet lukt

 

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Laura van der Haar (Groningen, 1982)

Geschreven door Romenu om 12:20 Reageer op dit bericht

Gerard Reve, Boudewijn Büch, Hervé Guibert, Paul Eluard

De Nederlandse dichter en schrijver Gerard Reve werd op 14 december 1923 in Amsterdam geboren. Zie ook alle tags voor Gerard Reve op dit blog.

Uit: Nader tot U

“Ook ter ere van de Naam van Die eeuwig leeft, heb ik besloten geen druppel meer te drinken voordat de Brief af is. Dit wil ik doen en zeg ik, op de zestiende dag van September 1965, om des morgens tien minuten voor negen. Wie langs komt, kan eventueel wat te drinken krijgen, maar ikzelf niet. Ik ga boven zitten, de hele tijd. Dit moet zo zijn. Ik doe mijn naam hieronder. GerardKvanhetReve.
(…)

‘Ik moest vechten - met God en mensen zou ik worstelen, en ik zou overwinnen, zag ik nu. Neen, o neen, ik mocht nimmer de hoop opgeven dat ik eenmaal datgene zou schrijven wat geschreven moest worden, maar dat nog niemand, ooit op schrift had gesteld: het boek, alweer, dat alle boeken overbodig zou maken, en na welks voltooiing geen enkele schrijver zich meer zou behoeven af te tobben, omdat gans het mensdom, ja zelfs de gehele, thans nog in haat en angst gekluisterde natuur, verlost zou zijn. Dan zouden de kinderen der mensen een zonsopgang zien als nimmer gezien was, en een muziek zou klinken, ruisend als van verre, die ik nooit gehoord had, maar toch kende. En God Zelf zou bij mij langs komen in de gedaante van een éénjarige, muisgrijze ezel en voor de deur staan en aanbellen en zeggen: “Gerard, dat boek van je - weet je dat Ik bij sommige stukken gehuild heb?”
“Mijn Heer en mijn God! Geloofd weze Uw naam tot in alle Eeuwigheid! Ik houd zo verschrikkelijk veel van U,” zou ik proberen te zeggen, maar halverwege zou ik al in janken uitbarsten, en Hem beginnen te kussen en naar binnen te trekken, en na een geweldige klauterpartij om de trap naar het slaapkamertje op te komen, zou ik Hem drie keer achter elkaar langdurig in Zijn Geheime Opening bezitten, en daarna een presentexemplaar geven, niet gebrocheerd, maar gebonden - niet dat gierige en benauwde - met de opdracht: Voor de Oneindige. Zonder Woorden’
(,,,)

"In de stilte van de nacht. Uit de diepten. Nadat hij 9 dagen aan één stuk gedronken had, maar je kon niets aan hem zien. Een zang, terwijl hij naar de duisternis ging. Voor de orkestmeester. Een nachtlied. Een lied van overgave, want op U wacht ik, en op U alleen, o Eeuwige."

 

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Gerard Reve (14 december 1923 – 8 april 2006)

 

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en televisiemaker Boudewijn Maria Ignatius Büch werd geboren op 14 december 1948 in Den Haag. Zie ook alle tags voor Boudewijn Büch op dit blog.

 

Ik heb je niet gekend

mijn vriend,
maar genoot
van elk woord,
van elk gebaar
op afstand weliswaar.

Ik heb je niet gekend
mijn vriend,
maar iedere keer
dat jij er was,
en met een anecdote,
besefte ik je grootte.

Ik heb je niet gekend
mijn vriend.
Je stoel blijft
koud in ruime zin.
Je beeltenis,
geschiedenis.

 

IK ZWIERF vandaag door heel de stad
op zoek naar vierkant dat
mijn zoontje kon bevatten. Empire,
Jugendsil, omlijning in saffier
maar vond geen kader
voor zijn foto. Totdat de vader
in de Nieuwe Spiegelstraat
hem tegenkwam. Een sieraad
dat ik niet kan kopen – ik zag het Kind in duplo lopen
hij wordt niet verder dan dit boek gebracht
letters, omslag en papier
zijn dood ligt hier
te koop. Op een lezer heeft hij nooit gewacht

 

 
O TAAL
maak dit lied
hermetisch
en rijm de Kleine Gijs
op dood
poëtisch

 

 

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Boudewijn Büch (14 december 1948 – 23 november 2002)

 

 

 

De Franse schrijver Hervé Guibert werd geboren op 14 december 1955 in Saint-Cloud. Zie ook alle tags voor Hervé Guibert op dit blog.

Uit: A l'ami qui ne m'a pas sauvé la vie

“(...) toutefois je restais le plus hésitant sur cette démarche, non que je n'avais pas une confiance absolue en Bill, que je craignais de voir bouleversé par un nouveau pacte avec le sort cet état progressif, plutôt apaisant en définitive, de mort inéluctable. Jules, à un moment où il ne croyait pas que nous étions infectés, m'avait dit que le sida était une maladie merveilleuse. Et c'est vrai que je découvrais quelque chose de suave et d'ébloui dans son atrocité, c'était certes une maladie inexorable, mais elle n'était pas foudroyante, c'était une maladie à paliers, un très long escalier qui menait assurément à la mort mais dont chaque marche représentait un apprentissage sans pareil, c'était une maladie qui donnait le temps de mourir, et qui donnait à la mort le temps de vivre, le temps de découvrir le temps et de découvrir enfin la vie, c'était en quelque sorte une géniale invention moderne que nous avait transmis ces singes verts d'Afrique. Et le malheur, une fois qu'on était plongé dedans, était beaucoup plus vivable que son pressentiment, beaucoup moins cruel en définitive que ce qu'on aurait cru. Si la vie n'était que le pressentiment de la mort, en nous torturant sans relâche quant à l'incertitude de son échéance, le sida, en fixant un terme certifié à notre vie, six ans de séropositivité, plus deux ans dans le meilleur des cas avec l'AZT ou quelques mois sans, faisait de nous des hommes pleinement conscients de leur vie, nous délivrait de notre ignorance. Si Bill, avec son vaccin, remettait en cause ma condamnation, il me replongerait dans mon état d'ignorance antérieur. Le sida m'avait permis de faire un bond formidable dans ma vie.”

 

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Hervé Guibert (14 december 1955 – 27 december 1991)

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Paul Eluard werd geboren op 14 december 1895 in Saint Denis. Zie ook alle tags voor Paul Eluard op dit blog.

 

Voyage du silence

Voyage du silence
De mes mains à tes yeux
Et dans tes cheveux
Où des filles d’osier
S’adossent au soleil
Remuent les lèvres
Et laissent l’ombre à quatre feuilles
Gagner leur cœur chaud de sommeil.

 

 

Un oiseau s’envole

Un oiseau s’envole,
II rejette les nues comme un voile inutile,
II n’a jamais craint la lumière,
Enfermé dans son vol
II n’a jamais eu d’ombre.

Coquilles des moissons brisées par le soleil.
Toutes les feuilles dans les bois disent oui,
Elles ne savent dire que oui,
Toute question, toute réponse
Et la rosée coule au fond de ce oui.

Un homme aux yeux légers décrit le ciel d’amour.
Il en rassemble les merveilles
Comme des feuilles dans un bois,
Comme des oiseaux dans leurs ailes

Et des hommes dans le sommeil.

 

 

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Paul Eluard (14 december 1895 - 18 november 1952)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 15:04 Reageer op dit bericht

Regina Ullmann, Shirley Jackson, Andreas Mand, Charles Wolfe, Helle Helle, Marianne Fritz

De Oostenrijks – Zwitserse dichteres en schrijfster Regina Ullmann werd op 14 december 1884 in St. Gallen geboren. Zie ook alle tags voor Regina Ullmann op dit blog.

 

Heiligenbild I

Das sagt' ihm Gott bis in das Bild hinein,
wie Sankt Joseph schaute
mit Augen, durchsichtigfeucht
wie Traubenbeeren, von Engelshänden an das Licht
gehalten;
und Mutter Maria mit gesenkten Lidern doch alles sah
und Jesus dem Knaben Johannes niederhielt,
daß er ihm begegne in aller Innigkeit,
die je im Kuß an Gottes Lippen drang.
Und ihm, Johannes dem Täufer,
am nächsten Magdalena stand,
die Hand um das Gefäßgelegt,
das noch verschlossen so viele Jahre warten mußte,
als Kindesschritte bis zum Mannesalter
und von dort aus zur Vollendung sind.

 

 
Freundschaft

Wie Fässer, die im Keller stehn,
und deren Holz beginnt zu glühn,
so ist die Freundschaft im Entstehn,
um die wir uns noch nicht bemühn.
Entquillt wie Blut dem Erdenschoß,
wir müssen selbst ihr Wunder sein,
und wachsen uns als Weinstock groß
und bieten selber süßen Wein !

 

Schönheit 
 

Du bist vollkommen, doch dir fehlt das eine,
daß du schon alles hast, was dir gebricht!
Nicht wie die Kinder, die zum Feste eilen
und im Dahingehn schon den Schmuck verteilen,
den wir für sie gehegt im Sonnenlicht;
du bist wie Steine ohne eignes Licht! -

 

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Regina Ullmann (14 december 1884 – 6 jannuari 1961)
St. Gallen

 

 

De Amerikaans schrijfster Shirley Jackson werd geboren in San Francisco op 14 december 1919. Zie ook alle tags voor Shirley Jackson op dit blog.

Uit:The Lottery

“The lottery was conducted--as were the square dances, the teen club, the Halloween program--by Mr. Summers, who had time and energy to devote to civic activities. He was a round-faced, jovial man and he ran the coal business, and people were sorry for him because he had no children and his wife was a scold. When he arrived in the square, carrying the black wooden box, there was a murmur of conversation among the villagers, and he waved and called, "Little late today, folks." The postmaster, Mr. Graves, followed him, carrying a three- legged stool, and the stool was put in the center of the square and Mr. Summers set the black box down on it. The villagers kept their distance, leaving a space between themselves and the stool, and when Mr. Summers said, "Some of you fellows want to give me a hand?" there was a hesitation before two men, Mr. Martin and his oldest son, Baxter, came forward to hold the box steady on the stool while Mr. Summers stirred up the papers inside it.
The original paraphernalia for the lottery had been lost long ago, and the black box now resting on the stool had been put into use even before Old Man Warner, the oldest man in town, was born. Mr. Summers spoke frequently to the villagers about making a new box, but no one liked to upset even as much tradition as was represented by the black box. There was a story that the present box had been made with some pieces of the box that had preceded it, the one that had been constructed when the first people settled down to make a village here.”

 

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Shirley Jackson (14 december 1919 – 8 augustus 1965)
Cover 

 

De Duitse schrijver Andreas Mand werd geboren op 14 december 1959 in Duisburg. Zie ook alle tags voor Andreas Mand op dit blog.

Uit: Das große Grover Buch

„An der Haltestelle geht jeder zu seinen Freunden, daß heißt, falls sie da sind. Meistens ist man zu früh, weil man nicht zu spät kommen will.
Wenn man atmet, entstehen kleine Wolken, und wir tun, als wenn wir rauchen. Wir gucken, was für Autos um die Kurve kommen. Wir kennen die Marken vom Autoquartett. Wir gucken auf die jeweiligen Nummernschilder und rechnen uns aus, was sie zu bedeuten haben.
Der Bus ist fast immer überfüllt, aber wenn er direkt vor einem zum Halten kommt, hat man noch eine Chance. Die neben einem wissen es auch und fangen automatisch an zu schubsen. Der Chauffeur ist geladen und schnauzt uns an, während wir an ihm vorbei stürmen. “Das nächste mal fahre ich durch!” droht er uns.
Wenn zwei Busse hintereinander kommen, fährt der erste manchmal durch. Erst täuscht er an, dann fährt er durch. Oder er fährt weiter vor, damit der nächste auch noch Platz hat . Der zweite Bus ist meistens leerer, außer wenn er gerade überholt worden ist. Das muß man alles berücksichtigen. Manchmal denkt man: Och, nehme ich lieber den zweiten. Plötzlich setzt er statt dessen zum Überholen an! Dann ist man endgültig angeschmiert.“

 

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Andreas Mand (Duisburg, 14 december 1959)
Cover

 

De Deense schrijfster Helle Helle werd geboren als Helle Krogh Hansen in Nakskov op 14 december 1965. Zie ook alle tags voor Helle Helle op dit blog.

Uit: Down To The Dogs (Vertaald door Mark Kline)

„I am searching for a good place to cry. It is not at all easy to find such a place. I have ridden around in a bus for several hours, now I’m sitting on a rickety bench, all the way out on the coast. There are no ferries here. Only a barge that hauls livestock back and forth to an uninhabited island.
I live in a suburban house with several windows facing the street. Maybe it would have helped to wash some of those windows.
On the other hand, you can’t see out for all the evergreens. Last summer was wet, they grew like hell. Now it is winter, and I won’t be going home again. Usually at this time of day I’m napping on the sofa.
Bjørnvig is freezing a wart. It’s blowing hard. The wind smacked my face when I stepped off the bus with my wheeled suitcase. The sky over the ocean is dark gray. To the right, on the pathway down by the water, a man in coveralls is having great difficulty biking. He pitches himself forward toward the handlebars with every pedal stroke. I bike this way myself, that’s why I don’t bike. He stops and gets off. Scans the ocean, puts his hands on his hips. He knows I’m sitting here. I look down at my hands in my pigskin gloves.
He’s back on his bicycle, continuing along the ocean. It is only a matter of time before he turns off the path and rides past the small shed, down toward me. He walks the bike on the final stretch here. His hair is dark and thin. But he isn’t that old, he’s a few years younger than me.
“You look all settled in,” he says.
“Yes.”
“You’ll likely be sitting here quite a while.”
“I noticed that,” I say, from deep within my shawl.
We both glance at the sign with the bus schedule, then at the suitcase.”

 

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Helle Helle (Nakskov, 14 december 1965)

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Marianne Fritz werd als Marianne Frieß geboren op 14 december 1948 in Weiz in de Steiermark. Zie ook alle tags voor Marianne Fritz op dit blog.

Uit: Dessen Sprache du nicht verstehst

" Bis zu den Knöcheln, vorne zugeknöpft: die Versuchung "
" Knöpfezählen fiel ihn an, der Rücken hatte keine "
" Knopflöcher. Umgürtet ging. Sein Gürtel äußerlich Zeugnis "
" wurde: ununterbrochen werde wirksam deine "
" Selbstverleugnung, Wachen und nicht vergessen Beten, es "
" teilten mit die Quasten. Trug den Gürtel mit Quasten "
" nicht jenen mit dem Fransenabschluß; Johannes war hiervon "
" überzeugt, er trug den, mit zwei herabhängenden Knöpfen "
" Johannes nannte ihn den Quastengürtel, auch Kopfgürtel, "
" nur dann, wenn er sein wollte, vor allem sich selbst "
" ständig Erinnerung an seine ureigenste Elektrizität, so "
" umschrieb er selbst Johannes hielt sich nur daran, daraus "
" resultierende Notwendigkeiten: Enthaltsamkeit und "
" Keuschheit ... "

 

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Marianne Fritz (14 december 1948 – 1 oktober 2007)

 

 

 

De Ierse dichter Charles Wolfe werd geboren op 14 december 1791 in Blackhall, County Kildare. Zie ook alle tags voor Charles Wolfe op dit blog.

 

The Burial of Sir John Moore at Corunna (Fragment)

Not a drum was heard, nor a funeral note,
As his corse to the rampart we hurried;
Not a soldier discharged his farewell shot
O'er the grave where our hero we buried.

We buried him darkly at dead of night,
The sods with our bayonets turning;
By the struggling moonbeam's misty light
And the lantern dimly burning.

No useless coffin enclosed his breast,
Nor in sheet nor in shroud we wound him;
But he lay like a warrior taking his rest
With his martial cloak around him.

Few and short were the prayers we said,
And we spoke not a word of sorrow;
But we steadfastly gazed on the face that was dead,
And we bitterly thought of the morrow.

 

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Charles Wolfe (14 december 1791 – 21 februari 1823)
Blackhall Castle, County Kildare

Geschreven door Romenu om 14:40 Reageer op dit bericht

In Memoriam Jacq Firmin Vogelaar

 

In Memoriam Jacq Firmin Vogelaar

De Nederlandse dichter, schrijver, essayist en criticus Jacq Firmin Vogelaar is op 69-jarige leeftijd overleden. Hij stierf afgelopen maandag.op 69-jarige leeftijd. Jacq Firmin Vogelaar werd geboren in Tilburg op 3 september 1944. Zie ook alle tags voor Jacq Firmin Vogelaar op dit blog.

Uit: Terugschrijven (Over ‘Boze geesten’ van Fjodor M. Dostojevski)

“Boze geesten is de geschiedenis van een moord uit politieke motieven. Uiteindelijk blijkt er in het boek maar één drijfveer in het spel te zijn: vernietigingsdrang, de demon die allen in zijn greep heeft. Hoewel de moordgeschiedenis de vertelstructuur beheerst, is de politiek toch vooral een aanleiding om religieuze en ethische ideeën te behandelen. Dat verklaart het merkwaardige feit dat Pjotr, hoe belangrijk ook als onruststoker en intrigerende Judas, zowel binnen de revolutionaire kring als in het plaatselijke societyleven, inhoudelijk in de roman een bijrol heeft; ook technisch is hij een indringer in de roman die verder gecentreerd is rond Stawrogin en Kirilow. In die zin kan Pjotrs opmerking dat Nikolai Stawrogin ‘zijn betere ik’ is ook worden uitgelegd. Maar zoals goed en kwaad, Amerika en Columbus niet buiten elkaar kunnen, zo ook Pjotr Werchowenski en Nikolai Stawrogin. Als Nikolai voor Pjotr een afgod is, dan is Pjotr voor Nikolai een aap (én een naäper). Ze gebruiken elkaar, zoals trouwens allen elkaar schijnen te gebruiken. Zo ook bij voorbeeld Werchowenski en Kirilow. In Kirilow zingt het vrijheidsthema zich los van de betekenissen: ‘Volledige vrijheid zal er eerst zijn, als het er niet meer op aankomt of men leeft of niet. Ziehier het doel van alles.’ Hij is de eerste in de geschiedenis die geen God wil bedenken. Zelfmoord is voor Kirilow de proef op de som van een gedachtenexperiment: ‘Als God bestaat, dan is elke wil van Hem, en kan ik niets doen buiten Zijn wil. Als Hij niet bestaat, dan is het allemaal mijn eigen wil en ben ik verplicht, mijn vrije wil aan de dag te leggen’. Dat had een parafrase kunnen zijn van de uitspraak van Bakoenin: ‘God bestaat - en de mens is een slaaf; als de mens vrij is - bestaat God niet’, al was Bakoenin zeker niet bereid geweest Kirilow in zijn conclusie te volgen: ‘Ik ben verplicht, mijzelf dood te schieten, omdat het hoogtepunt van de vrije wil hierin bestaat - zichzelf het leven te benemen.’

 

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Jacq Firmin Vogelaar (3 september 1944 — 9 december 2013)

Geschreven door Romenu om 14:17 Reageer op dit bericht

Heinrich Heine, José Eduardo Agualusa, Kenneth Patchen, Jean Rouaud, Ida Vos, Robert Gernhardt

De Duitse dichter Heinrich Heine werd geboren in Düsseldorf op 13 december 1797. Zie ook alle tags voor Heinrich Heine op dit blog.

 

Burleskes Sonett

Wie nähm die Armut bald bei mir ein Ende,
Wüßt ich den Pinsel kunstgerecht zu führen
Und hübsch mit bunten Bildern zu verzieren
Der Kirchen und der Schlösser stolze Wände.

Wie flösse bald mir zu des Goldes Spende,
Wüßt ich auf Flöten, Geigen und Klavieren
So rührend und so fein zu musizieren,
Daß Herrn und Damen klatschten in die Hände.

Doch ach! mir Armen lächelt Mammon nie:
Denn leider, leider! trieb ich dich alleine,
Brotloseste der Künste, Poesie!

Und ach! wenn andre sich mit vollen Humpen
Zum Gotte trinken in Champagnerweine,
Dann muß ich dürsten, oder ich muß - pumpen.

 

 

Deutschland. Ein Wintermärchen, Caput I (Fragment)

Im traurigen Monat November war’s,
Die Tage wurden trüber,
Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
Da reist ich nach Deutschland hinüber.

Und als ich an die Grenze kam,
Da fühlt ich ein stärkeres Klopfen
In meiner Brust, ich glaube sogar
Die Augen begunnen zu tropfen.

Und als ich die deutsche Sprache vernahm,
Da ward mir seltsam zumute;
Ich meinte nicht anders, als ob das Herz
Recht angenehm verblute.

Ein kleines Harfenmädchen sang.
Sie sang mit wahrem Gefühle
Und falscher Stimme, doch ward ich sehr
Gerühret von ihrem Spiele.

Sie sang von Liebe und Liebesgram,
Aufopfrung und Wiederfinden
Dort oben, in jener besseren Welt,
Wo alle Leiden schwinden.

Sie sang vom irdischen Jammertal,
Von Freuden, die bald zerronnen,
Vom Jenseits, wo die Seele schwelgt
Verklärt in ew’gen Wonnen.

Sie sang das alte Entsagungslied,
Das Eiapopeia vom Himmel,
Womit man einlullt, wenn es greint,
Das Volk, den großen Lümmel.

Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
Ich kenn auch die Herren Verfasser;
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser.

 

 

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Heinrich Heine (13 december 1797- 17 februari 1856)
Monument in St. Goarshausen

 

De Angolese schrijver José Eduardo Agualusa werd op 13 december 1960 in Huambo geboren. Zie ook alle tags voor José Eduardo Agualusa op dit blog.

Uit: The Book of Chameleons (Vertaald door Daniel Hahn)

“If you’re with our friend do tell her that she did manage at least to sow the seeds of doubt in me, and that in the past few days I’ve lifted my eyes up to the sky more often than ever before in my life. By lifting our gaze we don’t see the mud, we don’t see the little creatures scrabbling in it. So what do you think, Félix — is it more important to bear witness to beauty, or to denounce horror?
Maybe my careless philosophising is beginning to annoy you. If you’ve read this far I imagine you’re beginning to understand what it was like being one of those European travellers I referred to earlier:
‘So what does this guy want? Did he find Livingstone or didn’t he?’
No, I didn’t. By consulting the telephone directories I was able to find six Millers called ‘Eva’, but none had been in Angola. I then decided to put an ad in Portuguese in five popular newspapers. Not one response. But then I did find my way onto the trail...I don’t know if you’re familiar with the Small World Theory, also known as Six Degrees of Separation. In 1967 the American sociologist Stanley Milgram of Harvard University set up an odd challenge for three hundred residents of Kansas and Nebraska. His hope was that these people - using only information obtained from friends and acquaintances by letter (this being in the days when people still exchanged letters) - would be able to make contact with two people in Boston, for whom they knew only their name and profession. Sixty people agreed to take part in the challenge. Three succeeded. When he came to analyse the results, Milgram realised that there were on average just six contacts between the originator and the target. If his theory was correct, I’m now just two people away from my mother. Everywhere I go I bring with me a cutting from the U.S. edition of Vogue, the one you gave me, which reproduced an Eva Miller watercolour. The report was signed by a journalist by the name of Maria Duncan.”

 

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José Eduardo Agualusa (Huambo, 13 december 1960) 

 

 

De Amerikaanse dichter Kenneth Patchen werd geboren op 13 december 1911 in Niles, Ohio. Zie ook alle tags voor Kenneth Patchen op dit blog.

 

The Temple

To leave the earth was my wish, and no will stayed my rising.
Early, before sun had filled the roads with carts
Conveying folk to weddings and to murders;
Before men left their selves of sleep, to wander
In the dark of the world like whipped beasts.

I took no pack. I had no horse, no staff, no gun.
I got up a little way and something called me,
Saying,
'Put your hand in mine. We will seek God together.'
And I answered, 'It is your father who is lost, not mine.'
Then the sky filled with tears of blood, and snakes sang.

 

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Kenneth Patchen (13 december 1911 – 8 januari 1972)

 

 

De Franse schrijver Jean Rouaud werd geboren op 13 december 1952 in Campbon (Loire-Atlantique). Zie ook alle tags voor Jean Rouaud op dit blog.

Uit: Les Champs d’honneur

« Le crachin n'a pas cette richesse rythmique de l'averse qui rebondit clinquante sur le zinc des fenêtres, rigole dans les gouttières et, l'humeur toujours sautillante, tapote sur les toits avec un talent d'accordeur au point de distinguer pour une oreille familière, les matériaux de couverture: ardoise, la plus fréquente au Nord de la Loire, tuile d'une remise, bois et tôles des hangars, verre d'une lucarne. Après le passage du grain de traîne qui clôt la tempête, une voûte de mercure tremblote au-dessus de la ville. Sous cet éclairage vif-argent, les contours se détachent avec une précision de graveur: les accroche-cœur de pierre des flèches de Saint-Nicolas, la découpe des feuilles des arbres, les rémiges des oiseaux de haut vol, la ligne brisée des toits, les antennes-perchoirs. L' acuité du regard repère une enseigne à 100 mètres- et aussi l'importun qu'on peut éviter. Les trottoirs reluisent bleu comme le ventre des sardines vendues au coin des rues, à la saison. Les autobus passent en sifflant, assourdis, chassant sous leurs pneus de délicats panaches blancs. Les vitrines lavées de près resplendissent, le dôme des arbres s'auréole d'une infinité de clous d'argent, l'air a la fraîcheur d'une pastille à la menthe, la ville repose comme un souvenir sous la lumineuse clarté d'une cloche de cristal.“

 

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Jean Rouaud (Campbon, 13 december 1952)

 

 

De Joods-Nederlandse schrijfster Ida Vos (meisjesnaam Gudema) werd geboren in Groningen op 13 december 1931. Zie ook alle tags voor Ida Vos op dit blog.

Uit: Wie niet weg is wordt gezien Heilig)

 “Wat heeft ze in de tijd dat ze is ondergedoken al veel mooie boeken gelezen over heiligen. Over de heilige Bernadette, over de heilige Jeanne d'Arc, over de heilige Theresia. Zo heilig zou ze willen zijn, maar ze is niet katholiek. Een joodse heilige zal er wel nooit zijn geweest.
‘Ik wil katholiek worden,’ zegt ze tegen tante.
Tante is heel verrast.
‘Meen je dat?’ vraagt ze. ‘Goed, de pastoor weet toch dat jullie hier zijn. We zullen vragen of hij vanavond eens komt praten.’
‘Ik wil ook katholiek worden,’ zegt Esther.
‘Goed, over jou praten we ook,’ belooft tante.
's Avonds zit meneer pastoor bij hen in de keuken.
‘Ria en Maaike willen katholiek worden,’ zegt tante.
‘Dat is een goeie keus,’ knikt meneer pastoor. ‘Morgen ga ik met de ouders praten. Jullie horen van mij.’
De volgende dag praten ze over gedoopt worden.
‘Jullie mogen voor één keer mee naar de kerk,’ zegt tante. ‘En ik ga jullie schoenen poetsen en je krijgt bloemen in je haar.’
Ze worden er helemaal vrolijk van. Ondergedoken zijn en toch naar buiten gaan. Hoe kan dat?
‘Als ik gedoopt ben, word ik later heilig,’ zegt ze. ‘Net als Bernadette en Jeanne en Theresia.’
Meneer pastoor brengt een droevige boodschap mee.
‘De ouders willen niet dat ze gedoopt worden. “Later, als ze zelf kunnen beslissen en ze willen nog,” heeft de vader gezegd.’
Ze moet vreselijk huilen. Daar gaat het uitje naar de kerk. Daar gaan de bloemen, en heilig worden kan nu ook niet.”

 

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Ida Vos (13 december 1931 - 3 april 2006)
Cover 

 

De Duitse dichter en schrijver Robert Gernhardt werd op 13 december 1937 in het Estische Reval (het huidige Tallinn) geboren. Zie ook alle tags voor Robert Gernhardt op dit blog.

 

Ein Gleichnis

Wenn da einer und er hielte
Ein frühgereiftes Kind, das schielte
Hoch in den Himmel und er bäte:
„Du hörst jetzt auf den Namen Käthe“ –
Wär dieser nicht dem Elch vergleichbar,
Der tief im Sumpf und unerreichbar
Nach Wurzeln, Halmen, Stauden sucht
Und dabei stumm den Tag verflucht,
An dem er dieser Erde Licht...
Nein, nicht vergleichbar? Na dann nicht

 

 

Wenn ich vom Abendlärm der Städte,
Getrieben in die Schenke trete,
Um erst mit innigstem Behagen
So ein, zwei Klare einzujagen,
Um dann mit freudigstem Begreifen
Diverse Bierchen einzupfeifen,
Um drauf mit holdestem Entzücken
Drei Frikadellen zu verdrücken,
Um noch mit dankbarstem Verstehen
Verschiedne Weine einzudrehen.
Dann pfleg ich mit gespieltem Klagen:
Ach, ach und auch doch, doch zu sagen.

 

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Robert Gernhardt (13 december 1937 – 30 juni 2006)

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 13e december ook
mijn blog van 13 december 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:50 Reageer op dit bericht

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