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George Tabori, Rainald Goetz, Louis Fürnberg, Michail Sjolochov, Arthur Wing Pinero, Kamiel Vanhole, Jean de La Varende

De van oorsprong Duits-Hongaarse, maar Engelstalig schrijver en dramaturg George (György) Tabori werd geboren in Boedapest op 24 mei 1914. Zie ook alle tags voor George Tabori op dit blog.

Uit:Der Zauberberg und das Hollywoodschnitzel

„Das dritte Mal, im wunderschönen Monat Mai, begegneten wir uns vor meinem Geburtstag bei mir zu Hause. Thomas und Katja Mann kamen zum Abendessen. Meine damalige deutsche Ehefrau war so aufgeregt, dass das Essen ungefähr zwei Stunden verspätet fertig wurde (Hollywoodschnitzel und Bratkartoffeln). Thomas Mann, an dessen Lippen mir die weiße Spur eines Magenpulvers aufgefallen war, beklagte sich nicht über die Verspätung. Er nutzte die Zeit, um einen Witz zu erzählen, worauf die Gäste mit freundlich gebleckten Zähnen reagierten und die Schauspielerin Greta Garbo gleich und leichtsinnig mit einem prachtvollen Witz antwortete. Wir brüllten alle. Thomas Mann war so beleidigt, dass er in seinem Tagebuch alle Gäste, auch die Garbo, ignorierte und stattdessen eintrug: „Zum Abendessen bei Taboris hoch über Hollywood. Kleine ungarisch schwedisch englische Gesellschaft ... Lange Sitzerei vorm Dinner.“
Ich hatte damals ein paar Monate am Drehbuch für eine Verfilmung des „Zauberberg“ geschrieben. Thomas Mann hoffte auf Hollywood und hatte sich schon damit abgefunden, dass nicht alle seiner vielen „Zauberberg“-Figuren in einer anderthalbstündigen Kinoversion vorkommen könnten. In den Anmerkungen zu den von Inge Jens herausgegebenen Tagebüchern Thomas Manns (1946–48) steht dazu: „Dramatisierung des ,Zauberberg ’(...): Ein Treatment lag vor, und auch die Hauptdarsteller, auf die sich Tabori mit seinem Freund Zoltán Korda, dem Bruder des Rechtsinhabers Sir Alexander Korda, einigen konnte, standen bereits fest: Greta Garbo als Claudia Chauchat und Montgomery Clift als Hans Castorp. Der Plan wurde niemals realisiert.“

 

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George Tabori (24 mei 1914 - 23 juli 2007)

 

 

De Duitse schrijver Rainald Maria Goetz werd geboren op 24 mei 1954 in München. Zie ook alle tags voor Rainald Goetz op dit blog.

Uit: Irre

"Ich erkannte nichts wieder.
Aus der Anstalt entlassen, allabendlich, ging ich auf den U-Bahn-Schacht zu, ohne Blick. Hatte ich je den Frühling gerochen? Gerüttelt von der Fahrt, erreichte ich mein Zimmer, und nichts war wie früher. Ohne Aufbegehren bewegte ich mich zwischen den Bierdosen, den Flaschen, Zeitungen und Kleidungsstücken am Boden, ziellose Suche. Die riesigen weißen Laken an den Wänden, hinter den Laken die Regale, in den Regalen die Bücher, verhängt. Ich hatte gelesen?
Hatte ich je ein Buch geöffnet und etwas anderes gehört als dieses Dröhnen, unerträgliches Dröhnen in den Ohren, lauter mit jedem Satz? Neben dem Bett lagen die Essensreste vom Abend zuvor. Ich aß, was ich konnte, und fiel in traumlosen Schlaf. Ich erwachte, es war bereits dunkel, und mit dem Erwachen war die Unruhe da. Jetzt raus hier, in die Kneipen, hinaus. Wenn ich nachts zurückkehrte, tastend und taumelnd, sah ich alles gestochen scharf. Wie der eine Turnschuh, den ich abstreifte und fallen ließ, halb auf dem Brotteller zu liegen kam. Merkwürdig, dachte ich, und plötzlich erkannte ich mich wieder.
Doch am anderen Morgen war nur der Schmerz im Kopf und das Zittern in den Hünden und alles um mich blind und ohne Antwort. So machte ich mich auf den Weg, zurück in die Anstalt, immer weiter weg von allem, was ich gekannt hatte, hinein in eine stetig wachsende Wirrnis.
Nach den üblichen Irrwegen durch die Stadt, das Auf und Ab in der Fußgängerzone, gedrängt an die Häuserwände, Geschäftsfassaden, Spiegel aus Glas, geängstigt von dem
Menschentreiben vor und hinter und um ihn, Blickattacken, zugleich dorthin befohlen,unter die Menschen, in dieses Auf und Ab, hat der 39jährige Programmierer Sebastian Köhler den weiten Platz an einem Ende der Fußgängerzone plötzlich mit befreiten Schritten überquert, ist unter den Lindenbäumen der gegenüberliegenden Straße vorwärtsgetanzt bis zur Hausnummer 17, oh vertraute Fassade,und hat den herrschaftlichen Bau der Psychiatrischen Universitätsklinik mit einem lauten hier bin ich betreten, um sich endlich wieder abzugeben.“

 

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Rainald Goetz (München, 24 mei 1954)

 

 

De Duitse dichter en componist Louis Fürnberg werd geboren op 24 mei 1909 in Iglau. Zie ook alle tags voor Louis Fürnberg op dit blog. 

 

Frühlingslied

Der Frühling zündet die Kerzen an
in den grünen Kastanienkronen,
und die Wiesen sind gelb vom Löwenzahn
und rot von Anemonen.

Am Abend tollt ein junger Wind,
bläst in die Apfelblüten,
die schnei'n auf die, die mürrisch sind
und immer Trübsal brüten.

Sie werden davon ganz zugedeckt,
vom Kopf bis zu den Sohlen.
Die Kerle, die kein Frühling weckt,
die sollte der Teufel holen.

Und weckt diese Kerle kein Blütengeflock,
wird sie auch der Sommer nicht lohnen,
und rauscht es in unserm Bienenstock,
so enden sie wie die Drohnen.

 

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Louis Fürnberg (24 mei 1909 – 23 juni 1957)
 

 

De Russische schrijver Michail Aleksandrovitsj Sjolochov werd geboren in Kroesjilin op 24 mei 1905. Zie ook alle tags voor Michail Sjolochov op dit blog.

Uit: Der stille Don (Vertaald door Erich Müller)

„Grigori spürte in sich eine so wilde, unbändige Freude, einen solchen Zustrom von Kraft und Entschlossenheit, daß sich seiner Kehle unwillkürlich ein schriller, heiserer Schrei entrang. Seine verborgensten, bis dahin in Fesseln geschlagenen Gefühle machten sich frei. Hell und klar wie eine vom Mondlicht übergossene Straße schien ihm von diesem Augenblick an sein Weg.
Alles hatte er in jenen qualvollen Tagen erwogen und beschlossen, als er sich wie ein Tier in der Kuhmisthöhle hatte verkriechen, als er wie ein gehetztes Wild auf jeden von außen kommenden Laut, auf jede Stimme hatte lauschen müssen. Es war, als hätte er nie Tage des Suchens nach Wahrheit, des Schwankens, des Zwiespalts und der schweren inneren Kämpfe gekannt.
Wie der Schatten einer Wolke waren jene Tage verflogen, nun schien ihm all sein Suchen nichtig und leer. Was hatte es viel zu sinnen gegeben? Weshalb war die Seele auf der Suche nach einem Ausweg, nach einer Lösung der Widerspruche unstet umhergeirrt wie ein umstellter Wolf? Das Leben hatte sich gütig gezeigt, weise und einfach. Nun dünkte ihm bereits, es hätte in seinem Leben nie eine solche Wahrheit gegeben, unter deren Fittichen sich jeder hätte wärmen können, und aufs äußerste erbittert, dachte er: Jeder hat seine eigene Wahrheit, jeder zieht seine eigene Furche. Von jeher haben die Menschen um ein Stück Brot, um einen Streifen Land gekämpft, um das Recht zu leben, und sie werden darum kämpfen, solange die Sonne ihnen leuchtet, solange warmes Blut in ihren Adern rinnt. Kämpfen muß man gegen die, die einem das Leben, das Recht auf das Leben nehmen wollen; hart muß man kämpfen, ohne zu schwanken, fest muß man stehen wie eine Mauer, die Rotglut des Hasses, die Standhaftigkeit wird dir der Kampf schon geben. Nur seinen Gefühlen keinen Zwang antun, man muß ihnen freien Lauf lassen wie der Wut – so ist es.“

 

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Michail Sjolochov (24 mei 1905 - 21 februari 1984)

 

 

De Britse schrijver Arthur Wing Pinero werd geboren in Londen op 24 mei 1855. Zie ook alle tags voor Arthur Wing Pinero op dit blog.

Uit: The Magistrate

“BEATIE. There's company at dinner, isn't there ?
[Munching her apple.
Cis. Well, hardly. Aunt Charlotte hasn't arrived yet, so there's only old Bullamy.
BEATIE. Isn't old Bullamy anybody ?
Cis. Old Bullamy well, he's only like the guv'nor, a police magistrate at the Mulberry Street Police Courfc.
BEATIE. Oh, does each police court have two magistrates ?
Cis. [Proudly.] All the best have two,
BEATIE. Don't they quarrel over getting the interesting cases ? I should.
Cis. I don't know how they manage perhaps they tos? up who's to hear the big sensations. There's a Mrs. Beldam, who is rather a bore sometimes ; I know the Guv always lets old Bullamy attend to her. But, as a rule, I fancy they go half and half, in a friendly way. [Lighting cigarette.] For instance, if the guv'nor wants to go to the Derby he lets old Bullamy have the Oaks and so on, see ?
[lie sits on the floor, comfortably reclining against BEATIE, and puffing his cigarette.
BEATIE. Oh, I say, Cis, won't your mamma be angry when she finds I haven't gone home ?
Cis. Oh, put it on to your pupil. Say I'm very backward.
BEATIE. I think you are extremely forward in some ways. [Bites the apple and speaking with her mouth full.] I do wish I could get you to concentrate your attention on your music lessons. But I wouldn't get you into a scrape !”

 

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Arthur Wing Pinero (24 mei 1855 - 23 november 1934)
Scene uit een opvoering in Londen, National Theatre, 2013

 

 

De Vlaamse schrijver Kamiel Vanhole werd geboren in Etterbeek op 24 mei 1954.Zie ook alle tags voor Kamiel Vanhole op dit blog.

 

Titelloos (1)

En jij, die ik mijn vrouw mag noemen
& feeks en minnares, met handen
rauw van ’t wassen
waar ik dan soms plots naar tast
aanhalig, midden in de nacht
zodat we allebei nadien onrustig slapen

Jij hebt alleen nog weet van tijd
en hoe die blauw als regen is
of bleek van ’t stof dat zich
om jou verzamelt, op mond
en schouders en in de kleine gave wond
die ik jouw onrust noem

Maar hoe ik ook mag strelen
het stof dat komt en blijft en dwarrelt om ons heen
Men zou ons moeten dekken, liefste
als oud, verschoten meubilair
Men zou ons nooit verlaten mogen

 

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Kamiel Vanhole (24 mei 1954 - 12 juni 2008)

 

 

De Franse schrijver Jean de La Varende werd geboren op 24 mei 1887 op het kasteel van Bonneville à Chamblac (Eure). Zie ook alle tags voor Jean de La Varende op dit blog.

Uit: Mademoiselle de La Vallière

« Elle semblait immatérielle et seulement mise debout par l’esprit, par la flamme intime. Si peu femme et tellement féminine ! Songez qu’elle n’avait, en cette époque d’appas substantiels et de femmes colosses, ni bras, ni poitrine, ni hanches ; qu’elle comptait seulement dix-sept frileux Avrils, et précisez encore qu’elle boitait. Elle boitait, oh, légèrement, adroitement, mais elle se déhanchait quand même, arrivant, par grâce spontanée, à douer ce déséquilibre d’une danse incessante, d’une ondulation de pavane ininterrompue. Mais le fait est là : celle qui deviendra la favorite du plus beau prince de l’Europe, boitait ! Quelque atteinte tuberculeuse et coxalgique, sans doute, qui indique tout de suite la ténuité de l’organisme, mais aussi, dans la semi-victoire remportée sur l’accident, révèle la vaillance et l’emprise des éléments actifs sur les tendances passives.
Ce sera la blonde infiniment délicate, réduite à la grâce, à l’animation, au miroitement, au miracle de vivre. Alors, quand on les aime, celles-là, et qu’elles vous aiment, les êtres s’unissent par delà les réalités humaines. Le mariage s’accomplit en plein ciel, en plein dans cet éther où se rejoignent les âmes. Il n’y a rien à étreindre dans nos bras qui se serrent vainement. La possession ne devient plus qu’un gage physique de la présence, du consentement : de quoi rattacher à l’existant cette émanation changeante, incessamment mobile, qui a pris pour se manifester les moins corporelles des tonalités et des formes. Que pareille passion subie par Louis XIV témoigne donc de la qualité initiale du Roi ! Il ne faut jamais l’oublier si l’on veut vraiment approcher le grand monarque. La vie aura pu le durcir, l’épaissir dans la majesté omnipotente ; mais, toujours, il y a ce premier départ ; cet arrêt sur le seuil et ces mains qui se tendent vers l’immatériel féminin."

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Jean de La Varende (24 mei 1887 – 8 juni 1959)

Geschreven door Romenu om 08:22 Reageer op dit bericht
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Adriaan Roland Holst, Maarten Biesheuvel, Lydia Rood, Jane Kenyon, Susan Cooper, Michaël Vandebril

De Nederlandse dichter Adriaan Roland Holst werd geboren op 23 mei 1888 in Amsterdam. Zie ook alle tags voor Adriaan Roland Holst op dit blog.

 

Voor het laatst

Een wolk schoof voor de maan,
en de verlorene gleed
tevoorschijn tot aan
de tafel bij het bed.

Ik twijfelde: ziet zij mij,
of lijdt zij nog maar het bestaan
van blinde mijmerij
om alles wat is vergaan?

Toen de maan weer inscheen
was zij er niet meer.
Wij zijn al zo lang alleen,
al sinds jaren her.

 

 

Eens

Eens zullen allen die
tussen ons kwamen,
zijn weggevallen-wie
weet nog hun namen…

Eens zal de vete zijn
bijgelegd
en zal vergeten zijn
ons bitter tweegevecht.

Eens zal het weer regenen
stil, zoals toen aan zee-
Kom mij dan tegen
en ga met me mee.

 

 

De kleine waterplek

Soms ga ik al vermoeden, dat de zee
-omdat zij sterk verschijnt- wel mijn heel leven
de onstuimige waarheid blijven zal, waarmee
ik hier de wereld kan weerstreven
bij tij en ontij, maar dat ik ten laatste
het wezen van den grote dood ontdek
bij de kleine waterplek,
die zo stil de wilde avondval weerkaatste.

 

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Adriaan Roland Holst (23 mei 1888 - 5 augustus 1976)
Portret uit 1963 door Charlotte van Pallandt in het beeldenpark De Havixhorst, de Wijk.

 

 

De Nederlandse schrijver Maarten Biesheuvel werd geboren in Schiedam op 23 mei 1939. Zie ook alle tags voor Maarten Biesheuvel op dit blog.

Uit: Reis door mijn kamer

“Ik ben van mening dat alles in ere moet worden gehouden. Het is schunnig en ongeoorloofd om nog goed bruikbare voorwerpen weg te gooien. (Gisteren vond ik het handtasje terug dat mijn moeder tot aan haar laatste snik heeft begeleid. In een zijvakje zat een blauw plastic envelopje waarin een Towelette zat, een in eau de cologne gedrenkt vloeipapiertje. Ik zweette juist en voelde me vies, ik bette mijn handen en voorhoofd met het papiertje en was weer fris. Ook vond ik een rolletje zuurtjes, die men negen jaar geleden voor mijn moeder heeft moeten kopen daar ze in 1974 overleden is, het rolletje was half op, mijn moeder had vier zuurtjes gebruikt, een van de overgebleven zuurtjes heb ik aan de hond gegeven en die vond het smakelijk, over een jaar zal ik zelf eens zo'n zuurtje proberen. Ook vond ik een ontroerend document humain in een zijvakje van de tas: een klein velletje papier, dubbelgevouwen, waarop ik het volgende geschreven had - ik verkeerde nog half en half in een roes door de nog niet geheel overwonnen godsdienstcrisis die mij in het gekkenhuis had gebracht -. ‘Lieve moeder, als een dankbare zoon zal ik voortaan uw geloof in God, Jezus en de Hemel eerbiedigen, neem me niet kwalijk dat ik zo vaak met betrekkingtot die zaken op u gescholden heb. Groeten. Uw Maarten.’)
De stoel zit prima en ik hoop hem tot mijn dood te bezitten. Misschien kan ik er nog tien of vijftien goede boeken op schrijven, als de oorzaakloze oorzaak van het heelal het mij vergunt, je moet toch ergens in geloven? De stoel kraakt aangenaam als je gaat verzitten. Ik moet er niet aan denken dat de hulp in de huishouding mijn kamer zou betreden en mijn bureau en de stoel zou natmaken met een doek, het zijn mijn heiligdommen. Ik heb een foto waarop je Karel van het Reve met kleine Kareltje, onze oudste kater, op die stoel ziet zitten. (Ik heb nu hoofdpijn en zou van mijn stoel op willen staan om me uit te kleden en naar bed te gaan. Morgen eet ik bij Albert Blankert en zijn vrouw Alice. Maar de dag daarop ga ik verder met de beschrijving van mijn kamer.”

 

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Maarten Biesheuvel (Schiedam, 23 mei 1939)
Maarten Biesheuvel en zijn vrouw Eva hier met Adriaan van Dis

 

 

De Nederlandse schrijfster en columniste Lydia Rood werd geboren op 23 mei 1957 in Velp. Zie ook alle tags voor Lydia Rood op dit blog.

Uit: Bloempluis

“Alles stroomt - dat wist ik al voor ik kon zoenen. Mijn vader hield het zijn kinderen keer op keer voor. En als alles stroomde, moest je maar nergens op rekenen.
Ik zit - met hem op schoot - op een krib niet ver van het veer, onder het groene bordje met de punt omhoog. Voor mij langs stroomt de IJssel, mijn IJssel, de meest wulpse van de lage landen. Andere rivieren moet ik niet. De Rijn gooit zich bij binnenkomen onmiddellijk plat op de grond, als een onderdanige hond. Lek en Waal kruipen onopvallend voort, en de Maas doet wel frivool, maar zodra ze de polder ruikt, raapt ze haar aktetas op. Terwijl de IJssel zich ongeremd in bochten wringt als de kanten onderjurkzoom van een cancandanseres. Ik hou van die ouwe IJssel, tot tranen toe: ze is mijn vader en mijn moeder en mijn grote zus, ze is een oude vriendin en ze is altijd gebleven.
Ik klop op de pot.
'Sorry pap', zeg ik, want ik huil niet om hem.”

 

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Lydia Rood (Velp, 23 mei 1957)

 

 

De Amerikaanse dichteres en vertaalster Jane Kenyon werd geboren op 23 mei 1947 in Ann Arbor, Michigan. Zie ook alle tags voor Jane Kenyon op dit blog.

 

Credo

Pharmaceutical wonders are at work
but I believe only in this moment
of well-being. Unholy ghost,
you are certain to come again.

Coarse, mean, you'll put your feet
on the coffee table, lean back,
and turn me into someone who can't
take the trouble to speak; someone
who can't sleep, or who does nothing
but sleep; can't read, or call
for an appointment for help.

There is nothing I can do
against your coming.
When I awake, I am still with thee.

 

 

Bottles

Elavil, Ludiomil, Doxepin,
Norpramin, Prozac, Lithium, Xanax,
Wellbutrin, Parnate, Nardil, Zoloft.
The coated ones smell sweet or have
no smell; the powdery ones smell
like the chemistry lab at school
that made me hold my breath.

 

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Jane Kenyon (23 mei 1947 – 22 april 1995)

 

 

De Britse schrijfster Susan Cooper werd op 23 mei 1935 geboren in Buckinghamshire. Zie ook alle tags voor Susan Cooper op dit blog.

Uit:The Grey King

“He leaned forward suddenly, so that for an instant the strong, bearded face was clear; the voice softened, and there was an aching sadness in it. "Only the creatures of the earth take from one another, boy. All creatures, but men more than any. Life they take, and liberty and all that another man may have - sometimes through greed, sometimes through stupidity, but never by any volition but their own. Beware your own race, Bran Davies - they are the only ones who will ever harm you, in the end.”
(…)

“Go away," he said. "Go away. I wish you had never come here. I wish I had never heard of the Light and the Dark, and your damned old Merriman and his rhymes. If I had your golden harp now I would throw it in the sea. I am not a part of your stupid quest anymore, I don't care what happens to it. And Cafall was never a part of it either, or a part of your pretty pattern. He was my dog, and I loved him more than anything in the world, and now he is dead. Go away.”

 

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Susan Cooper (Buckinghamshire, 23 mei 1935)

 

 

De Vlaamse dichter Michaël Vandebril werd geboren op 23 mei 1972 in Turnhout. Vandebril studeerde rechten. Zie ook alle tags voor Michaël Vandebril op dit blog.

 

dunne lucht

de hoogte komt tot aan je schenen
je blik valt dood op dit beneden

mijn ogen beklimmen weke witte flanken
van dunnigheid de warmte van je hand

en de koude grijze lucht het betekent niets
sneeuw en regen en mijn bloed

valt in slaap onder een rots de verre wind
is te dun om mijn vleugels te dragen

ik streel een wolf die geen vlees eet
de bomen rondom ons prikken

in onze irissen neen we zijn nooit
alleen op dit mensenloze pad

 

 

Verheugt U!

mijn vinger wijst naar mijn hart
niet naar de stenen die ooit
uitgestrekte landen en rusteloze zeeën
overheersten en nu als lege hulzen

achterblijven waarin jullie eeuwenlang
ontpopten gelijk vlinders uit een cocon
ga nu naar buiten en spreek op luide toon
over mijn komst verheugt u de mens

is mijn nieuwe huis gij zult meester
zijn over uw weerspannige vlees
en koortsachtige geest wees om niets
bekommerd heb vertrouwen en zing

zing met alles dat leeft uw mooiste lied

 

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Michaël Vandebril (Turnhout, 23 mei 1972)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:16 Reageer op dit bericht

Jack McCarthy, Friedrich Achleitner, Mitchell Albom, Annemarie Schwarzenbach, Pär Fabian Lagerkvist, Jean Markale

De Amerikaanse schrijver en slam poet Jack McCarthy werd geboren op 23 mei 1939 in Massachusetts. Zie ook alle tags voor Jack McCarthy op dit blog.

 

Riding Waves

I. The Approach

On a heavy day, with large and many waves,
it’s easy to waste all your strength
getting out to where
they’re breaking.
Don’t make this mistake.
As you work your way out
through the maelstrom of the broken waves,
don’t let them strike you.
For they will drive you backward,
and when you reach the surf-line—
if you do— you’ll be exhausted,
unequal to the task awaiting you.
Instead, play porpoise. As the broken wave
approaches, dive in front of it, just deep
enough for your hands to reach the bottom.
Dig your fingers in the sand and hold
until the wave is past, then push up quickly,
lest another wave be bearing down.
In that event, and no time to dive,
take a quick breath and duck your head
completely down before the leading edge of foam.
You won’t lose more than two steps.

With the diving and the ducking it’s not hard
arriving unexhausted at the surf-line.
Then you pick your wave.

 

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Jack McCarthy (Massachusetts, 23 mei 1939)

 

 

De Oostenrijkse schrijver en architect Friedrich Achleitner werd geboren op 23 mei 1930 in Schalchen. Zie ook alle tags voor Friedrich Achleitner op dit blog.

 

gedichte von der wollust des dichtens in worte gefaßt (Fragment)

gedichte von der wollust
des dichtens
in worte gefaßt

cagliari:

die ameise deiner adern
greift meine sehnsüchte
wenn ich das beschreibe
was ein mittag verschweigt:
singt dich selbst caruso
meine zeile wird besser
im stein deines gesichts
die natur ist sinnloser
ein sehr blaues wasser
setzt dir bögen cagliari

carnac:

viele verbrannte lebensläufe
druiden der aschenbecher euch

ich aber ach bin noch student
sperling der stadt der türme

auf einem vogelbein hocke ich
ohne audiovisuelle erfahrung

durch den rockärmel der magie
spähe ich nach uralten echos

 

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Friedrich Achleitner (Schalchen, 23 mei 1930)

 

 

De Amerikaanse schrijver, journalist en radiopresentator  Mitchell David Albom werd geboren op 23 mei 1958 in Passaic, New Jersey. Zie ook alle tags voor Mitch Allborn op dit blog.

Uit: Vijf Ontmoetingen In De Hemel (Vertaald door Ellis Post Uiterweer)

"Genoeg!" schreeuwde Eddie, terwijl hij opsprong, de explosie van pijn in zijn knie negerend. Hij staarde naar zijn vader, zijn gezicht slechts centimeters van hem vandaan. Hij kon de geur van alcohol en sigaretten ruiken. De oude man blikte naar Eddies been. Zijn stem verlaagde naar een grom. "Zie je? Je bent helemaal niet zo gewond." Hij boog naar achteren om een klap uit te delen, maar Eddie handelde vanuit zijn instinct en greep zijn vaders arm terwijl die in de lucht hing. De ogen van de oude man verwijdden. Dit was de eerste keer dat Eddie zichzelf ooit had verdedigd, de eerste keer dat hij ooit iets anders had gedaan dan het ontvangen van een pak slaag wanneer hij het verdiende. Zijn vader keek naar zijn eigen gebalde vuist, zijn neusvleugels bewogen en zijn tanden knarsten en hij deinsde naar achteren en trok zijn arm terug. Hij staarde naar Eddie met de ogen van een man die de trein ziet vertrekken. Hij sprak nooit meer tegen zijn zoon.”

 

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Mitchell Albom (Passaic, 23 mei 1958)

 

 

De Zwitserse schrijfster Annemarie Schwarzenbach werd geboren op 23 mei 1908 in Zürich. Zie ook alle tags voor Annemarie Schwarzenbach op dit blog.

Uit : Tod in Persien

„Entrissen seiner Sphäre, entrissen unseren vertrauten Tröstungen - atmendem Antlitz, schlagendem Herzen, lieblich wechselvoller Landschaften -, muss man sich endlich preisgeben den grossen Höhenwinden, die auch unsere letzte Hoffnungen in Fetzen reis-sen. Wohin sich wenden? Ringsum nur Kahlheit, basaltgraue Felsränge, lepragelbe Wüsten, tote Mondtäler, Kreidebäche und Silberströme, in denen verendete Fische abwärts treiben. Oh Ratlosigkeit, gelähmter Flügel der Seele! Da dringt nicht einmal der Ablauf von Tag und Nacht in unser Bewußtsein, obwohl der Tag glanzvoll ist und schattenlos, und die Nacht erleuchtet von kalten Gestirnen.“
(…)

„Man erkennt oben den leichten Schwall von Schwefeldämpfen, die dem uralten Krater des Bikni-Berges entsteigen. Die Assyrer nannten ihn so, als sie aufschrieben, dass das neue Volk der ‚Fernen Meder’ sich bis zu seinem Fuss ausbreite – aber sie wussten nichts davon, dass er ein Feuerspeier war. Seit dreitausend Jahren schon ist er erloschen! Seit Menschengedenken!“
(…)

"Ich stand auf, beugte mich über den Klapptisch, fand einen Bleistift, und ein paar Bogen Schreibpapier. Ich fühlte mich, als sei ich stark betrunken, und kam bis zum Bett zurück und liess das Papier auf der Decke liegen. Ich lag sehr ruhig und hielt meine Schläfen mit den Händen fest. Als das Fieber nachliess, begann ich zu weinen, und weinte so lange, bis ich glaubte, mein Kopf sei nun ganz leer geworden …"

 

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Annemarie Schwarzenbach (23 mei 1908 – 15 november 1942)

 

 

De Zweedse schrijver Pär Fabian Lagerkvist werd geboren in Växjö op 23 mei 1891 in Stockholm. Zie ook alle tags voor Pär Lagerkvist op dit blog.

Uit: The Dwarf (Vertaald door Alexandra Dick)

"And her penances and scourgings, which the tiring wench had had time to relate to all and sundry, transformed her into one of the elect who, being an exalted personage despite her humiliation, had suffered more than all the others.
Inasmuch as He was God's son, Jesus too suffered more than anybody else even though many others have been crucified, some head downward, and had been killed and martyrized far more painfully than He. By degrees she became a saintly being who had despised and denied this life to such an extent that she had tortured her body to death of her own accord.... Lies are far rarer and more impressive than the truth, and so they prefer them.“
(…)

"The Prince has confided in me -- something so glorious that it makes the brain reel: I cannot breathe a word about it; it is a secret between the two of us. Never before have I realized how closely we are bound together. All I can say is that I am tremendously happy"
(…)

"What is religion? ... I pondered it especially that time a few years ago when I was compelled to officiate as a bishop in full canonicals at the carnival and give holy communion to the dwarfs of the Mantua court whom their Prince had brought here for the festival."

 

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Pär Lagerkvist (23 mei 1891 – 11 juli 1974)

 

 

De Franse dichter en schrijver Jean Markale (eig. Jacques Bertrand) werd geboren in Parijs op 23 mei 1928. Zie ook alle tags voor jean Markale op dit blog.

Uit: Traditions de Bretagne

"L'ancien costume breton, celui-là qui, encore porté de nos jours par quelques individus, est cependant en voie de disparition, ne remonte pas plus haut que le XVIème siècle.
Mais il exprime de façon très originale la singularité et la diversité du peuple breton.
Chaque mode vestimentaire obéit à des lois rigoureuses et s'étend à un territoire bien délimité qui correspond à une entité ethnique et à qui on peut donner le nom de "clan" par comparaison avec ce qui se passe en Écosse.. »
(…)

„Les costumes d'hommes sont également très variés.
En principe, l'habillement traditionnel comporte un gilet croisé, le "filetenn" et une veste droite non boutonnée, la "chupenn".
Autrefois tous les hommes portaient les fameux "bragou braz (grandes braies) en tissu plissé et dont l'origine est assez controversée : ils provenaient à la fois du kilt irlando-écossais et du fameux pantalon large des gaulois.
Mais actuellement l'usage des "bragou braz" a disparu.
La majorité des costumes d'hommes sont noirs, mais dans la région de Quimper, le gilet et la veste sont bleus, et c'est pourquoi on appelle cette région le pays "glazik", c'est à dire le pays "petit bleu"..."

 

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Jean Markale (23 mei 1928 - 23 november 2008)

Geschreven door Romenu om 12:03 Reageer op dit bericht

Erik Spinoy, Arthur Conan Doyle, Ahmed Fouad Negm, Anne de Vries, Kees Winkler, Gérard de Nerval, Johannes R. Becher

De Vlaamse dichter en schrijver Erik Spinoy werd geboren op 22 mei 1960 in Sint-Niklaas. Zie ook alle tags voor Erik Spinoy op dit blog.

 

Komt het?

Onvindbaar in de groei
van gras, een heksenkring.

Diep in het rijpen van een vrucht.
Slaat donder in de lucht.

En doemt met bergen op
in ijs, een rode lavastroom.

En schrijft, wanneer de dag zijn
licht verliest, zijn naam
in uw gevoel.

Maar later slaat het licht weer aan.
Je moet eerst naar de bakker gaan.

 

 

Gesneeuwd heeft het..

Gesneeuwd heeft het
in deze vlakste aller vlakten

Een wolf voelt zich
geroepen tot bewegen
en zet zich dan ook
werkelijk in beweging

Een goede wolf draaft links
de dageraad tegemoet

Kwade wolven ook.

 

 

Een wolf

Een wolf
is als een huis
waarin twee gaten gapen:

een gat
waar nooit een voordeur zat

de holte
van het keldergat.

Door lege ramen kruipt
klimop en wingerd binnen
en neemt kamers in bezit.

In kelders huist
het ongewervelde
en draait en draait
zijn blinde cirkelgang.

 

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Erik Spinoy (Sint-Niklaas, 22 mei 1960)

 

 

De Britse schrijver Sir Arthur Conan Doyle werd geboren in Edinburgh op 22 mei 1859. Zie ook alle tags voor Arthur Conan Doyle op dit blog.

Uit: The Return of Sherlock Holmes

“The Honourable Ronald Adair was the second son of the Earl of Maynooth, at that time governor of one of the Australian colonies. Adair's mother had returned from Australia to undergo the operation for cataract, and she, her son Ronald, and her daughter Hilda were living together at 427 Park Lane. The youth moved in the best society—had, so far as was known, no enemies and no particular vices. He had been engaged to Miss Edith Woodley, of Carstairs, but the engagement had been broken off by mutual consent some months before, and there was no sign that it had left any very profound feeling behind it. For the rest {sic} the man's life moved in a narrow and conventional circle, for his habits were quiet and his nature unemotional. Yet it was upon this easy-going young aristocrat that death came, in most strange and unexpected form, between the hours of ten and eleven-twenty on the night of March 30, 1894.
Ronald Adair was fond of cards—playing continually, but never for such stakes as would hurt him. He was a member of the Baldwin, the Cavendish, and the Bagatelle card clubs. It was shown that, after dinner on the day of his death, he had played a rubber of whist at the latter club. He had also played there in the afternoon. The evidence of those who had played with him—Mr. Murray, Sir John Hardy, and Colonel Moran—showed that the game was whist, and that there was a fairly equal fall of the cards. Adair might have lost five pounds, but not more. His fortune was a considerable one, and such a loss could not in any way affect him. He had played nearly every day at one club or other, but he was a cautious player, and usually rose a winner. It came out in evidence that, in partnership with Colonel Moran, he had actually won as much as four hundred and twenty pounds in a sitting, some weeks before, from Godfrey Milner and Lord Balmoral. So much for his recent history as it came out at the inquest."

 

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Arthur Conan Doyle (22 mei 1850 – 7 juli 1930)
Jeremy Brett als Sherlock Holmes and Edward Hardwicke als Watson in The Return of Sherlock Holmes, 1986,

 

 

De Egyptische dichter Ahmed Fouad Negm werd op 22 mei 1929 in Ash Sharqiyah geboren. Zie ook alle tags voor Ahmed Fouad Negm op dit blog.

 

My country first

My country first,
my country second,
my country third.

My country first,

I’m improvising before singing my
mawwal.
My country second,
I say my words out loud.
My country third,
It’s my treasure, my wealth, and my pride.

My country first,
I’m improvising before singing my mawwal
According to what has been prescribed.
My country second,
I say my words out loud
And without any punning.
My country third,
It’s my treasure, my wealth, and my pride,
And it’s esteemed by all.

My country first,
I’m improvising before singing my mawwal
According to what has been prescribed for the sick.
My country second,
I say my words out loud,
Without punning and to the bull’s eye.

My country third,
It’s my treasure, my wealth, and my pride.
It’s esteemed by all, and it’s time,
My country, that you drew a line
Between truth and lies,
Time you raised your banner high,
A proof of your strength.

My country first,
My country second,
My country third.

Vertaald door Mona Anis

 

 

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Ahmed Fouad Negm (22 mei 1929 – 3 december 2013)

 

 

De Nederlandse schrijver en onderwijzer Anne de Vries werd geboren op 22 mei 1904 in Assen. Zie ook alle tags voor Anne de Vries op dit blog.

Uit: Bartje

“Bartje zucht van geluk. Er is zoveel heerlijks, het kan weer niet òp, vandaag. Er is een drang in hem, om heel ver te zwerven of hard te rennen of kopje te buitelen in het natte gras. Maar er is ook iets, dat hem plaagt, een leeg en haast pijnlijk gevoel in zijn lijf. Hij moet eerst zien, dat hij wat te eten krijgt. En daarom draait hij zich om en stapt naar de deur. Maar die dikke dauwpier, die nog zo laat over het tuinpad kronkelt, moet hij toch even vangen en over het gaas voor de kippen gooien. Het is leuk om te zien, hoe twee kippen zich schrap zetten, elk aan een kant, om die vette sliert middendoor te trekken. Net als in dat verhaal, waar Gert laatst mee thuiskwam, van dien kerel, die een hoge ome had vermoord, een koning of een hereboer, wat was 't ook weer? Dat had de meester verteld. Toen lieten ze vier paarden trekken aan dien man. ‘Knap, zee de moordenaar en alle peerden rolden op d'r gat,’ vertelde Gert. Bartje heeft hoop, dat dàt met de kippen ook nog eens zal gebeuren. ‘'t Was een goeie straf veur die lelijke kerel,’ zei Gert. En voor de pier ook. Moet hij maar op tijd in zijn holletje kruipen.
Bartje gaat de schuur door, waar de geit met haar kop over het hok staat te mekkeren en het varken hongerig giert en stapt dan kalm naar binnen. Als je al buiten geweest bent, vind je het een beetje benauwd in de kamer, waar zes mensen en een popje geslapen hebben. Maar dat geeft niks, dat merk je na een poosje niet meer.
Moeder staat bij de tafel en schenkt de koffie op. De damp slaat tegen de lage zolderbalken.”

 

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Anne de Vries (22 mei 1904 – 29 november 1964)
Scene ude tv-serie Bartje uit 1972

 

 

De Nederlandse dichter Kees Winkler werd op 22 mei 1927 in Hoorn geboren. Zie ook alle tags voor Kees Winkler op dit blog.

 

Dreiging

Kaal en dood is de herfstmorgen
de zon wil haast niet opkomen
wolken versperren het licht
plotseling een regenboog

Onheil of geluk? Misschien beide
we zijn overgeleverd aan de heidenen
nu het grote waaien gaat beginnen
de regengordijnen de dag verhullen

Men kan als dichter kort of lang lullen
eens komt de dag van het einde der dingen
als de zonne-energie is uitgeput
en de elementen aaneensluiten

 

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Kees Winkler (22 mei 1927 – 1 april 2004)
Hoorn

 

 

De Franse schrijver Gérard de Nerval (pseudoniem van Gérard Labrunie) werd geboren in Parijs op 22 mei 1808. Zie ook alle tags voor Gérard de Nerval op dit blog.

 

La grand'mère

Voici trois ans qu'est morte ma grand'mère,
La bonne femme, - et, quand on l'enterra,
Parents, amis, tout le monde pleura
D'une douleur bien vraie et bien amère.

Moi seul j'errais dans la maison, surpris
Plus que chagrin ; et, comme j'étais proche
De son cercueil, - quelqu'un me fit reproche
De voir cela sans larmes et sans cris.

Douleur bruyante est bien vite passée :
Depuis trois ans, d'autres émotions,
Des biens, des maux, - des révolutions, -
Ont dans les murs sa mémoire effacée.

Moi seul j'y songe, et la pleure souvent ;
Depuis trois ans, par le temps prenant force,
Ainsi qu'un nom gravé dans une écorce,
Son souvenir se creuse plus avant !

 

 

Notre-Dame de Paris

Notre-Dame est bien vieille : on la verra peut-être
Enterrer cependant Paris qu'elle a vu naître ;
Mais, dans quelque mille ans, le Temps fera broncher
Comme un loup fait un boeuf, cette carcasse lourde,
Tordra ses nerfs de fer, et puis d'une dent sourde
Rongera tristement ses vieux os de rocher !

Bien des hommes, de tous les pays de la terre
Viendront, pour contempler cette ruine austère,
Rêveurs, et relisant le livre de Victor :
- Alors ils croiront voir la vieille basilique,
Toute ainsi qu'elle était, puissante et magnifique,
Se lever devant eux comme l'ombre d'un mort !

 

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Gérard de Nerval (22 mei 1806 – 26 januari 1855)
Karikatuur door Nadar, 1852

 

 

De Duitse dichter en politicus Johannes Robert Becher werd geboren in München op 22 mei 1891. Zie ook alle tags voor Johannes R. Becher op dit blog.

 

Spartakus

Sklaven (Millionen) rissest du aus Schründen!
Und du zerschelltest. Dennoch blüht dein Reich.
O deine Tat besternt - welch Glück - die Welten ....
Der Mensch ist gleich.

Auch heute du zerstampft. Ein Noch-Zerschellter.
Sie aber töten nicht den Geist.
Zurück, empor gen unberührte Wälder!
Der Mensch sei frei!

Ich breche auf. Ich komme! Ah: Trompeten.
Die Gräber öffnen sich. Ich löse Blut.
Verkündigung: - Erfüllung. Ewiger Frieden.
Der Mensch wird gut!

 

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Johannes R. Becher (22 mei 1891 - 11 oktober 1958)
Cover biografie

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 22e mei ook mijn blog van 22 mei 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:32 Reageer op dit bericht

Gabriele Wohmann, Urs Widmer, Emile Verhaeren, Robert Creeley, Alexander Pope, Tudor Arghezi

De Duitse schrijfster Gabriele Wohmann werd op 21 mei 1932 in Darmstadt geboren als Gabriele Guyot. Zie ook alle tags voor Gabriele Wohmann op dit blog.

Uit:Schönes goldenes Haar

“Ich versteh dich nicht", sagte sie, "sowas von Gleichgültigkeit versteh ich einfach nicht. Als wär's nicht deine Tochter, dein Fleisch und Blut da oben." Sie spreizte den Zeigefinger von der Faust und deutete auf die Zimmerdecke. Aufregung fleckte ihr großes freundliches Gesicht. Sie ließ die rechte Hand wieder fallen, schob den braunen Wollsocken unruhig übers Stopfei. Gegenüber knisterte die Wand der Zeitung. Sie starrte seine kurzen festen Finger an, die sich am Rand ins Papier krampften: fette Krallen, mehr war nicht von ihm da, keine Augen, kein Mund. Sie rieb die Fingerkuppe über die Wollrunzeln.
"Denk doch mal nach", sagte sie. "Was sie da oben vielleicht jetzt treiben. Man könnt meinen, du hättest deine eigene Jugend vergessen. "
Seine Jugend? Der fremde freche junge Mann; es schien ihr, als hätten seine komischen dreisten Wünsche sie nie berührt. Sie starrte die fleischigen Krallenpaare an und fühlte sich merkwürdig losgelöst. Es machte ihr Mühe, sich Laurela vorzustellen, da oben, über ihnen, mit diesem netten, wirklich netten und sogar hübschen und auch höflichen jungen Mann, diesem Herrn Fetter ‑ ach, war es überhaupt ein Vergnügen für Frauen? Sie seufzte, ihr Blick bedachte die Krallen mit Vorwurf. Richtige Opferlämmer sind Frauen.
"Ich versteh's nicht", sagte sie, "deine eigene Tochter, wirklich, ich versteh's nicht."
Der Schirm bedruckter Seiten tuschelte.
"Nein, ich versteh's nicht." Ihr Ton war jetzt werbendes Gejammer. Wenn man nur darüber reden könnte. Sich an irgendwas erinnern. Sie kam sich so leer und verlassen vor. Auf den geräumigen Flächen ihres Gesichtes spürte sie die gepünktelte Erregung heiß. Er knüllte die Zeitung hin, sein feistes viereckiges Gesicht erschien.
"Na was denn, was denn, Herrgott noch mal, du stellst dich an", sagte er.
Sie roch den warmen Atem seines Biers und der gebratenen Zwiebeln, mit denen sie ihm sein Stück Fleisch geschmückt hatte. Sie nahm den Socken, bündelte die Wolle unterm Stopfei in der heißen Faust. Nein: das hatte mit den paar ausgeblichenen Bildern von damals überhaupt nichts mehr zu tun.
"Na, weißt du", sagte sie, "als wärst du nie jung gewesen." Sie lächelte steif, schwitzend zu ihm hin.“

 

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Gabriele Wohmann (Darmstadt, 21 mei 1932)

 

 

De Zwitserse schrijver Urs Widmer werd geboren op 21 mei 1938 in Basel. Zie ook alle tags voor Urs Widmer op dit blog. Urs Widmer overleed op 2 april van dit jaar.

Uit: Herr Adamson

„Wir strahlten uns alle glücklich an. Jeder kriegte ein Stück Kuchen mit einem Dutzend Kerzen darauf, deren Stearin in die Schokolade gelaufen war. Wir kauten. Ich packte die Geschenke aus: ein miniaturkleines Boot, einen Nachen, in dessen Heck ein schwarzer Fährmann mit einem Ruder in den Händen stand (von Susanne). Ein Lebkuchenherz, auf dem »Gute Reise« stand (Noëmi). Ein Brot, das wunderbar duftete, und eine Flasche Wein (Anni).
Die beiden Buben –sie sind Zwillinge und haben irgendwelche Namen der modernen Art, aber wir sagen alle Bembo und Bimbo zu ihnen –hatten mir eine Zeichnung gemacht, auf der ein Mann (er trug meine Attribute, einen Schnauz nämlich und wirre Haare um einen Glatzkopf herum) dem Horizont entgegenging, über dem eine rote Sonne leuchtete.
Ich umarmte die drei Frauen, dem Alter nach, und die beiden Buben. Diese riefen, sich aus meiner Umarmung befreiend, wie bei jedem Besuch: »Ur-Opa, kommst du spielen?« Und ich ging, wie jedes Mal, mit ihnen spielen. Fast immer spielen wir Räuber und Gendarm – das taten wir auch diesmal –, weil Bembo und Bimbo begnadete Gendarmen mit Donnerstimmen sind, und ich bin ein guter Dieb, denn ich laufe heute noch, wie Carl Lewis damals, die hundert Meter in zehn Komma null. Minuten halt, nicht Sekunden.“

 

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Urs Widmer (21 mei 1938 – 2 april 2014) 

 

 

De Vlaamse dichter Emile Verhaeren werd geboren in Sint Amands op 21 mei 1855. Zie ook mijn blog van 21 mei 2010 en eveneens alle tags voor Emile Verhaeren op dit blog.

 

De wekroep

De haan klaroent, rechtop, de hoenders pikken
daar waar de mieren klautren kluit op kluit.
Een bij bezoekt de muren om te nippen
aan de eerste bloemen die de tijd nog sluit.
Een raaf roept met een kras geluid 'vaarwel'.
Naar 't Baltisch laagland wiegt hij, vleugelduister.
En 't Vlaandren, brandend, tot het landwerk fel,
zaait weer veelhandig onder de hemelluister.
De klaver, de luzerne, tarwe en gerst
glijden als vonken goud in diepe vore.
De leeuwerik antwoordt jubelend tot in 't verst
op elke zaaier die zijn hoop ziet gloren.
Voor de eerste maal na de verruwde dagen
dalen de dieren naar de waterplekken.
En de stalkalvren die zulk licht niet zagen,
schuren verblind hun kop tegen de hekken.
Vluchten van duiven wiggen in de winden,
wit en wildkirrend, in één zucht hun sporen.
Het leven diep benee en diep in 't blinden
des hemels weeft uit regen en zon weer koren.

 

 

La nuit

Depuis que dans la plaine immense il s'est fait soir,
Avec de lourds marteaux et des blocs taciturnes,
L'ombre bâtit ses murs et ses donjons nocturnes
Comme un Escurial revêtu d'argent noir.
Le ciel prodigieux domine, embrasé d'astres,
- Voûte d'ébène et d'or où fourmillent des yeux -
Et s'érigent, d'un jet, vers ce plafond de feux,
Les hêtres et les pins, pareils à des pilastres.

Comme de blancs linceuls éclairés de flambeaux,
Les lacs brillent, frappés de lumières stellaires,
Les champs, ils sont coupés, en clos quadrangulaires,
Et miroitent, ainsi que d'énormes tombeaux.
Et telle, avec ses coins et ses salles funèbres,
Tout entière bâtie en mystère, en terreur,
La nuit paraît le noir palais d'un empereur
Accoudé quelque part, au loin, dans les ténèbres.

 

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Emile Verhaeren (21 mei 1855 - 27 november 1916)
Portret door James Ensor, 1890

 

 

De Amerikaanse dichter Robert Creeley werd geboren op 21 mei 1926 in Arlington, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Robert Creeley op dit blog.

 

A Form Of Women

I have come far enough
from where I was not before
to have seen the things
looking in at me from through the open door

and have walked tonight
by myself
to see the moonlight
and see it as trees

and shapes more fearful
because I feared
what I did not know
but have wanted to know.

My face is my own, I thought.
But you have seen it
turn into a thousand years.
I watched you cry.

I could not touch you.
I wanted very much to
touch you
but could not.

If it is dark
when this is given to you,
have care for its content
when the moon shines.

My face is my own.
My hands are my own.
My mouth is my own
but I am not.

Moon, moon,
whn you leave me alone
all the darkness is
an utter blackness,

a pit of fear,
a stench,
hands unreasonable
never to touch.

But I love you.
Do you love me.
What to say
when you see me.

 

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Robert Creeley (21 mei 1926 – 30 maart 2005)

 

 

De Engelse dichter Alexander Pope werd geboren in Londen op 21 mei 1688. Zie ook mijn blog van 21 mei 2010 en eveneens alle tags voor Alexander Pope op dit blog

 

The Rape of the Lock: Canto 1 (Fragment)

Fairest of Mortals, thou distinguish'd Care
Of thousand bright Inhabitants of Air!
If e'er one Vision touch'd thy infant Thought,
Of all the Nurse and all the Priest have taught,
Of airy Elves by Moonlight Shadows seen,
The silver Token, and the circled Green,
Or Virgins visited by Angel-Pow'rs,
With Golden Crowns and Wreaths of heav'nly Flowers,
Hear and believe! thy own Importance know,
Nor bound thy narrow Views to Things below.
Some secret Truths from Learned Pride conceal'd,
To Maids alone and Children are reveal'd:
What tho' no Credit doubting Wits may give?
The Fair and Innocent shall still believe.
Know then, unnumbered Spirits round thee fly,
The light Militia of the lower Sky;
These, tho' unseen, are ever on the Wing,
Hang o'er the Box, and hover round the Ring.
Think what an Equipage thou hast in Air,
And view with scorn Two Pages and a Chair.
As now your own, our Beings were of old,
And once inclos'd in Woman's beauteous Mold;
Thence, by a soft Transition, we repair
From earthly Vehicles to these of Air.

Think not, when Woman's transient Breath is fled,
That all her Vanities at once are dead:
Succeeding Vanities she still regards,
And tho' she plays no more, o'erlooks the Cards.
Her Joy in gilded Chariots, when alive,
And Love of Ombre, after Death survive.
For when the Fair in all their Pride expire,
To their first Elements the Souls retire:
The Sprights of fiery Termagants in Flame
Mount up, and take a Salamander's Name.
Soft yielding Minds to Water glide away,
And sip with Nymphs, their Elemental Tea.

 

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Alexander Pope (21 mei 1688 – 30 mei 1744)
Portret door Jonathan Richardson the Elder, 1738

 

De Roemeense dichter en schrijver Tudor Arghezi werd geboren op 21 mei 1880 in Boekarest. Zie ook alle tags voor Tudor Arghezi op dit blog.

 

Perhaps It’s Time

Perhaps it's time, since there falls
From trees all leafage that has been
    and shone,
To look our past calmly in the face
When its track of shade starts to pain.

Without humility and pride,
Let us recall ourselves in the night
    from thread to thread,
And witness on rocks the zigzags of chalk
In which fragile testimony left its trace.

One day, trifling, small, one night blazing
    with astral light,
Sometimes crucified, sometimes free and great,
    often small,
Shepherds of chrysanthemums, prophets
    for ants.
Above us eagles float blue in the sky.

And if our knees are torn by thorny paths,
Why does everything that has ever been
    turn to sadness?
Is it not autumn? Let us make a shelter
    of ourselves,
And gather the desert near the warmth
    of homes.

Let's take spent ashes from ancient altars,
Kindle them anew, give them
    more fruitful smoke.
Let us scatter the seed on future plains
Hoping sadly for the late harvest

 

Vertaald door Michael Impey en Brian Swann

 

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Tudor Arghezi (21 mei 1880 – 14 juli 1967)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e mei ook mijn blog van 21 mei 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:57 Reageer op dit bericht

Tommy Wieringa, Ellen Deckwitz, Gerrit Achterberg, Annie M.G. Schmidt, William Michaelian, Wolfgang Borchert, Hector Malot

De Nederlandse schrijver Tommy Wieringa werd geboren in Goor op 20 mei 1967. Zie ook alle tags voor Tommy Wieringa op dit blog.

Uit: Joe Speedboot

“Op een dag vroeg Joe of ik wilde meewerken aan een klein experiment.
Hij reed me tot aan de werkbank in de hangar en kwam tegenover me zitten. De werkbank waaraan Engel bouwtekeningen maakte stond tussen ons in. Met zijn rechterhand pakte hij de mijne en plaatste onze ellebogen in het midden, zodat onze onderarmen in een hoek van zestig graden tegenover elkaar stonden. Met een snelle beweging drukte Joe mijn arm tegen de tafel waardoor mijn lichaam schuin in de stoel kwam te hangen. Hij zette mij arm weer rechtop en drukte opnieuw, maar nu met minder kracht zodat ik langzamer werd omgeduwd. De rug van mijn hand raakte het tafelblad, ik keek hem aan en vroeg me af wat hij van me wilde.
- Zet eens een beetje kracht, zei hij
Ik zette een beetje kracht. Hij deed hetzelfde. Zo zaten we een tijdje tegenover elkaar. Toen gooide hij zijn schouder erin en drukte harder. Ik gaf niet mee, hij drukte harder en zijn ogen puilden. Ik gaf een beetje mee.
- Zet kracht verdomme! Kreunde hij.
Ik zette aan en bracht onze handen weer naar het midden van de tafel.
- Drukken!
Ik drukte hem neer. Hij kreunde en liet los.
- Moeilijk? Vroeg hij.
Ik schudde mijn hoofd.
- Een beetje moeilijk?
Het was niet erg moeilijk geweest. Joe knikte tevreden en stond op. Hij verliet de loods en kwam terug met een paar roestige ijzeren staven onder zijn arm. De staven varieerden in dikte, de dunste klemde hij vast in de bankschroef aan de kopse kant van de werkbank.

 

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Tommy Wieringa (Goor, 20 mei 1967)

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Ellen Deckwitz werd geboren op 20 mei 1982 in Deventer. Zie ook alle tags voor Ellen Deckwitz op dit blog.

 

1991

Terwijl ik onder het bidden mijn ogen open
zie ik mijn ouders even naar elkaar gluren.

Mijn moeder lacht een beetje om mijn vaders
geprevel die op zijn beurt moeite heeft om
zijn gezicht en gebed strak te houden.

Ik spiek naar mijn broertje, zijn ogen
heeft hij stijf op elkaar. Hij denkt dat god
naast hem zit,

nooit een oogje toeknijpt. Op een dag
doet ook die zijn ogen open en ziet hij ons
het uitbrullen.

 

Het zou kunnen…

Het zou kunnen dat ik achter god aanren
en gil dat het met ons wel goed komt.
Nog harder ga
en langs sporen spurt, een half ingevulde sudoku,
een beker vol droesem. Ik hoor iemand in het trappenhuis
en haast me om te zien of hij het is. De stappen
houden halverwege op.
Ik roep dat het wel goed komt met ons.
Zal de boterhammen onder zijn deur door sjoelen.

 

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Ellen Deckwitz (Deventer, 20 mei 1982)

 

 

De Nederlandse dichter Gerrit Achterberg werd geboren in Nederlangbroek op 20 mei 1905. Zie ook alle tags voor Gerrit Achterberg op dit blog.

 

Directeur

Vanmorgen heb ik hem zien fietsen door de lanen.
Zijn bril flikkerde in de zon.
Er schoot een scherpte door mijn ingewanden,
omdat hij mij gevangen houden kan

zolang hij wil, want duizend wegen leiden
naar Rome, één verkeerd gekozen woord
staat nog dezelfde avond in 't rapport
en blijft bewaard tot aan het eind der tijden.

Onmacht en rechtloosheid ontbinden
de ziel, die langzaam onpersoonlijk wordt.
Zo zal ze beter passen in het blinde
systeem van kaarten, dat zijn tafel torst.

Verraden krachten richten zich op deze
mens met het enige tekort
dat hij mij zólang zal genezen
tot ik een ander word.

 

Standbeeld

Een lichaam, blind van slaap,
Staat in mijn armen op.
Ik voel hoe zwaar het gaat.
Dodenpop.
Ik ben een eeuwigheid te laat.
Waar is je hartenklop?

De dikke nacht houdt ons bijeen
en maakt ons met elkaar compact.
‘Om Godswil laat me niet los,
mijn benen zijn geknakt’,
fluister je aan mijn borst.

Het is of ik de aarde tors.
En langzaam kruipt het mos
over ons standbeeld heen.

 

Vers

Wat is dit een zoete verbintenis,
u en de dood en ik.
Dat liefde er niets bij heeft ingeboet,
te geraken tot deze rust.

Nu al de vuren zijn geblust,
gaan we over de zachte as
en denken wat geleden moest,
voor ieder tevreden was.

 

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Gerrit Achterberg (20 mei 1905 - 17 januari 1962)
Door Bert Voeten gefotografeerd in Amsterdam

 

 

De Nederlandse schrijfster en dichteres Anna M G Schmidt werd op 20 mei 1911 geboren in Kapelle. Zie ook mijn blog van 20 mei 2011 en eveneens alle tags voor Annie M.G. Schmidt op dit blog.

 

Erwtjes

Toen ze een meisje was van zeventien
moest ze een hele middag erwtjes doppen
op het balkon. Ze wou de teil omschoppen.
Ze was heel woest. Ze kon geen erwt meer zien.

Toen ging ze maar wat dromen, van geluk,
en dat geluk had niets van doen met erwten
maar met de Liefde en de Grote Verte.
Dat dromen hielp. Het scheelde heus een stuk.

En dat is meer dan vijftig jaar terug.
Ze is nu zeventig en heel erg fit
en altijd als ze ‘s middags even zit,
mijmert ze, met een kussen in de rug,

over geluk en zo… een beetje warrig,
maar het heeft niets te maken met de Verte
en met de Liefde ook niet. Wel met erwten,
die komen altijd weer terug, halsstarrig.

Ach ja, zegt ze. Ik kan mezelf nog zien,
daar in mijn moeders huis op het balkon,
bezig met erwtjes doppen in de zon.
Dat was geluk. Toen was ik zeventien.

 

 

Dit is het land

Dit is het land, waar grote mensen wonen.
Je hoeft er nog niet in: het is er boos.
Er zijn geen feeën meer, er zijn hormonen,
en altijd is er weer wat anders loos.

En in dit land zijn alle avonturen
hetzelfde, van een man en van een vrouw.
En achter elke muur zijn and're muren
en nooit een eenhoorn of een bietebauw.

En alle dingen hebben hier twee kanten
en alle teddyberen zijn hier dood.
En boze stukken staan in boze kranten
en dat doen boze mannen voor hun brood.

Een bos is hier alleen maar een boel bomen
en de soldaten zijn niet meer van tin.
Dit is het land waar grote mensen wonen...
Wees maar niet bang. Je hoeft er nog niet in.

 

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Annie M.G. Schmidt (20 mei 1911 – 21 mei 1995)
Borstbeeld in Kapelle 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver William Michaelian werd geboren op 20 mei 1956 in Dinuba, California. Zie ook alle tags voor William Michaelian op dit blog.

 

If, When I Was a Child

If, when I was a child,
I had been afforded a glimpse
of myself as I am now,
I would have seen
a stranger.
 
If the same thing happened
when I was on the verge of manhood,
I would have laughed to hide
my surprise and my fear.
 
Now I am here.
 
But I remember the child,
and would recognize him anywhere:
on the step, in the yard, in a tree,
asleep in his unmoored bed
drifting down the street,
sweet and unaware.
 
I know, too, that the world
is dreamed through many such eyes,
and heard softly to call
in the night.
 
And yet when we meet,
we seldom rejoice.
 
Strangers are everywhere.
 
But our lives
are like mirrors.

 

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William Michaelian (Dinuba,  20 mei 1956)
 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Wolfgang Borchert werd geboren op 20 mei 1921 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Wolfgang Borchert op dit blog.

Uit: Draußen vor der Tür

„Der Wind weht weiter. Die Elbe quasselt weiter. Die Straßenbahnklingelt weiter. Die Huren liegen weiter weiß und weich in denFenstern. Herr Kramer dreht sich auf die andere Seite undschnarcht weiter. Und keine – keine Uhr bleibt stehen. Rums!Ein Mensch ist gestorben. Und? Nichts weiter. Nur ein paar kreisförmige Wellen beweisen, daß er mal da war. Aber auchdie haben sich schnell wieder beruhigt. Und wenn die sichverlaufen haben, dann ist auch er vergessen, verlaufen, spurlos,Als ob er nie gewesen wäre. Weiter nichts. Hallo, da weinteiner. Merkwürdig. Ein alter Mann steht da und weint. Guten Abend.
DER ALTE MANN (nicht jämmerlich, sondern erschüttert): Kinder!Kinder! Meine Kinder!
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Warum weinst du denn, Alter?
DER ALTE MANN: Weil ich es nicht ändern kann, oh, weil ich esnicht ändern kann.
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Rums! Tschuldigung! Das istallerdings schlecht. Aber deswegen braucht man doch nichtgleich loszulegen wie eine verlassene Braut. Rums!Tschuldigung!
DER ALTE MANN: Oh, meine Kinder! Es sind doch alles meineKinder!
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Oho, wer bist du denn?
DER ALTE MANN: Der Gott, an den keiner mehr glaubt.
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Und warum weinst du? Rums!Tschuldigung!
GOTT: Weil ich es nicht ändern kann. Sie erschießen sich. Siehängen sich auf. Sie ersaufen sich. Sie ermorden sich, heutehundert, morgen hunderttausend. Und ich, ich kann es nichtändern.
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Finster, finster, Alter. Sehr finster.Aber es glaubt eben keiner mehr an dich, das ist es.
GOTT: Sehr finster. Ich bin der Gott, an den keiner mehr glaubt.Sehr finster. Und ich kann es nicht ändern, meine Kinder, ichkann es nicht ändern. Finster, finster.
BEERDIGUNGSUNTERNEHMER: Rums! Tschuldigung! Wie dieFliegen! Rums! Verflucht!“

 

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Wolfgang Borchert (20 mei 1921 - 20 november 1947) 

 

 

De Franse schrijver Hector-Henri Malot werd geboren in La Bouille bij Rouen op 20 mei 1830. Zie ook alle tags voor Hector Malot op dit blog.

Uit: Sans famille

"Nous décidâmes la fille de cuisine à traire notre vache, et nous soupâmes avec son lait : jamais nous n’en avions bu d’aussi bon, Mattia déclara qu’il était sucré et qu’il sentait la fleur d’oranger, comme celui qu’il avait bu à l’hôpital, mais bien meilleur.
Et dans notre enthousiasme nous allâmes embrasser notre vache sur son mufle noir ; sans doute elle fut sensible à cette caresse, car elle nous lécha la figure de sa langue rude.
– Tu sais qu’elle embrasse, s’écria Mattia ravi.
Pour comprendre le bonheur que nous éprouvions à embrasser notre vache et à être embrassés par elle, il faut se rappeler que ni Mattia ni moi, nous n’étions gâtés par les embrassades : notre sort n’était pas celui des enfants choyés, qui ont à se défendre contre les caresses de leurs mères ; et tous deux cependant nous aurions bien aimé à nous faire caresser.
Le lendemain matin nous étions levés avec le soleil, et tout de suite nous nous mettions en route pour Chavanon.
Comme j’étais reconnaissant à Mattia du concours qu’il m’avait prêté, car sans lui je n’aurais jamais amassé cette grosse somme de deux cent quatorze francs, j’avais voulu lui donner le plaisir de conduire notre vache, et il n’avait pas été médiocrement heureux de la tirer par la longe, tandis que je marchais derrière elle. Ce fut seulement quand nous fûmes sortis de la ville que je vins prendre place à côté de lui, pour causer comme à l’ordinaire et surtout pour regarder ma vache : jamais je n’en avais vu une aussi belle."

 

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Hector Malot (20 mei 1830- 17 juli 1907)
Cover Nederlandse uitgave

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e mei ook mijn blog van 20 mei 2013 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:30 Reageer op dit bericht

Auke Hulst

De Nederlandse schrijver, journalist en muzikant Auke Hulst werd geboren in Hoogezand-Sappemeer, op 20 mei 1975. Hulst, zoon van zoon van (radio)journalist Ton Hulst (1939-1983), groeide op in het gehucht Denemarken, nabij Slochteren. Hij studeerde Audiovisuele Kunst aan Academie Minerva en Nederlands en Engels in Groningen, maar rondde zijn studies niet af.Hij publiceerde in onder andere Vrij Nederland, NRC Handelsblad, De Groene Amsterdammer, De Standaard, New Statesman, De Morgen, Tirade en De Revisor en debuteerde in 2006 met zijn roman “Jij en ik en alles daartussenin”. Zijn boek “De eenzame snelweg” (2007) werd genomineerd voor een Stripschap-penning in de categorie Nederlands Literair en de Belgische Prix Saint-Michel. Samen met Wim Melis, curator van de fotomanifestatie Noorderlicht in Groningen, maakte Hulst het fotoboek “The Pursuit of Happiness” (2009). Daarnaast was hij als redacteur en essayist verbonden aan de Noorderlicht-uitgaven Warzone (2010), dat de oorlogservaring van uitgezonden soldaten tot onderwerp had, en The Sweet and Sour Story of Sugar (2013). Hulsts in 2012 verschenen autobiografische roman “Kinderen van het Ruige Land” werd genomineerd voor de BNG Literatuurprijs en bekroond met Cutting Edge Award 2013, de Langs de Leeuw Literatuurprijs en Het Beste Groninger Boek 2013. In 2014 publiceerde hij “Buitenwereld, binnenzee”. In januari 2015 verscheen ”Slaap zacht, Johnny Idaho”, een roman over actuele thema's als economische apartheid en surveillance. Als muzikant en componist maakt Hulst Engelstalige muziek onder de naam Sponsored By Prozac. Daarnaast is hij een drijvende kracht achter de Nederlandse formatie De Meisjes, die in 2012 debuteerde met het album Beter dan niets, dat eind 2014 werd gevolgd door de boek- en cd-productie Dokter Toestel.

Uit:Slaap zacht, Johnny Idaho

“Er heeft een diertje door de sneeuw gelopen. De sporen zijn er nog, maar het diertje is weg.
Willem Gerson gaat door zijn knieën, krakend als opwindspeelgoed – zijn wijsvinger volgt een afdruk in de vorm van een drietand. Welke diersoorten zijn er ook weer op dit eiland losgelaten? Geen idee… Hij heeft ooit de prospectus bekeken, een gelikte virtual reality-presentatie, maar fauna had hij niet essentieel geacht. Een ‘bonusfeature’.
Een tijdje blijft hij op zijn hurken zitten. De sneeuw is donzig, bijna warm – er zit een hint van as en bloed in. Hij bestudeert kort zijn eigen hand: de gezwollen aderen, een enkele levervlek, de grijze haartjes. In zijn luchtwegen: het prikken van metaal. Het zal wel een vogel zijn, denkt hij, zijn aandacht weer bij het spoor. Geen fuut of wintertaling. Iets exotisch. Niet dat hij vogels uit elkaar kan houden – god, nee. Dat kon hij vroeger niet eens, toen hij met meisjes bier dronk in Hollandse duinen en de tijd nog niet op zijn schouders tikte.
Er strijkt licht over het lakenwit van het gazon. Hij kijkt om, betrapt. De villa – faux jaren-dertig, rieten dak, houten veranda, uitbouw met binnenzwembad – komt raam voor raam tot leven. Het is de enige woning die vanaf hier te zien is; heuvels, duinen en bomen beperken het blikveld, conform zijn wensen. Een paar kilometer verderop splijt een kunstmatige berg de te lage hemel. De sneeuwkanonnen zwijgen, overbodig geworden door een onverwachte winter. Een parelketting van straatlantaarns wikkelt zich rond de flanken.
Met een hand op zijn knie komt hij weer omhoog. Dat kost meer moeite dan hij wil toegeven. Wie klaagt bestendigt redenen tot klagen… Hij negeert het licht en volgt de pootafdrukken een steeds nabijer verleden in. Straks zal verse sneeuw het spoor weer uitwissen – de bui is boven hem al in de maak. Alleen dieren en losers kunnen ongezien blijven, dat weet hij. Gerson verafschuwt gebrek aan ambitie, maar de bijbehorende anonimiteit moet bevrijdend zijn. Hoe lang heeft hij zich niet uit de naad gewerkt om zich boven de middelmaat te kunnen verheffen, met nalating van carbon footprints, kruimels van cookies, quotes in de financiële pers, opinies in hoofden van bekenden en vreemden, lijken in kasten? Te lang. En niets wordt vergeten of afgedekt met sneeuw.
Zijn gedachten drijven af naar de receptie waarvan hij even na middernacht in kennelijke staat is teruggekeerd: het onophoudelijk zien en gezien worden in de vlietende wereld van het hoge afbreukrisico. Hij denkt aan de Ogen en de weblenzen die hem registreerden, filmden, deelden. Zou iemand iets aan hem zijn opgevallen? Pijn en haast?”

 

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Auke Hulst (Hoogezand-Sappemeer, 20 mei 1975)

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Maurits de Bruijn

De Nederlandse schrijver en journalist Maurits de Bruijn werd geboren op 20 mei 1984 in Delft. De Bruijn werkt als journalist, copywriter en beeldend kunstenaar. Stukken van zijn hand verschenen in o.a. de Volkskrant en Mister Motley. Zijn beeldend werk werd tentoongesteld in Amsterdam, São Paulo en Tel Aviv. Zijn debuutroman “Broer” werd zeer lovend ontvangen door pers en publiek..

Uit: Broer

“Toen ik klein was dacht ik dat er iets zou gebeuren. Tussen kind zijn en volwassen. Dat er een moment zou komen, een doop, waar alleen grote mensen van afwisten. En vanaf dat moment zou ik volwassen zijn. Weten van de zon en van de mensen om me heen. Weten hoe je op een verjaardag moet zitten en over dingen moet praten. Hoe je de koffie vasthoudt en later op de dag het bier. Dat je die smaken lekker vindt. Dat je bulderend over een tafel lacht. Dat je een stropdas draagt. Dat je weet waar je naartoe gaat en waar je vandaan komt.
Dat moment is niet gekomen. Ik blijf tussen de ik van mijn kindertijd en de volwassen ik in staan. De kleine ik zit als de binnenste van een matroesjka in me en de buitenste laag verandert. Soms is het tweede of derde poppetje te zien, soms het grootste.
Wetend dat het kleinste poppetje er altijd zal zijn, dat het wat betreft mijn volwassenwording niet veel verder zal komen, geeft ruimte. Volwassenheid was een orkaan die ik verwachtte en ik kreeg een winderige dag. Ik moet dus zelf een storm zijn. Een storm die alles zal los schudden. Die boomstammen doet knakken als lucifers. Ik heb tijd verloren en ik moet op zoek naar iets wat me zal doen groeien.
Alsof ze geen Nederlandse moeder is, gaat mijn moeder twee keer per week naar de kapper. Zij bepaalt met wie ze vrienden wordt. Ze draagt altijd nagellak en ik vind het mooi als die is afgebladderd. Mijn moeder heeft de allermooiste kleren die er zijn, vroeger trok ik ze aan.
Mijn moeder vindt zichzelf niet mooi en als mensen zeggen hoe erg ik op haar lijk, antwoordt ze: ‘Zielig, he?’, terwijl ik mezelf en mijn moeder best mooi vind. Ze houdt net als ik van boter. En van aardappels en sperziebonen. Mijn moeder eet graag uit de pan. Ze heeft handen van een grote schoonheid. En dat weet ze ook.”

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Maurits de Bruijn (Delft, 20 mei 1984)

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Constantin Göttfert, Karel van het Reve, Gijs IJlander, Thera Coppens, Jodi Picoult, Yahya Hassan, Ruskin Bond, Luuk Wojcik

De Oostenrijkse dichter en schrijver Constantin Göttfert werd op 19 mei 1979 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Constantin Göttfert op dit blog.

Uit: Steiners Geschichte

„Ina stellte den Motor nicht ab, auch die Scheinwerfer nicht, sie kurbelte nur das Fenster einen Spalt weit hinab, sodass ich einen Moment lang dachte, sie wolle einem Mann, der drüben am anderen Ufer entlangging, etwas zurufen.
Sie hatte kurz geweint. Jetzt blickte sie mit ruhig an- und abschwellender Brust über ihre kleinen Hände, die immer noch auf dem Lenkrad ruhten, hinweg auf die dunkle March.
«Du willst jetzt dort hingehen?», fragte ich. «Und warum?»
Ich wusste es. Sie suchte eine Geschichte. Eine Geschichte über ihren Großvater.
Sie schob den Türhebel hoch. Mit dem Ellenbogen stieß sie die Tür auf, setzte zuerst einen Stiefel aus dem Wagen, bevor sie mit dem Körper nachrutschte und den sich bereits deutlich unter ihrer Jacke wölbenden Bauch vom Druck des Lenkrades befreite. Mit beiden Händen fasste sie nach dem Wagendach, zog sich aus dem Wagen heraus.
In einem Schlammloch sank sie ein, sie taumelte. Eine Krähe riss sich kreischend vor ihr aus dem schlammigen Unterholz. Ina sah ihr nach, bis sie hinter dem schneebedeckten Dach einer Fischerhütte verschwand. Ich widerstand dem Impuls, Ina nachzueilen. Ich drückte nur selbst die Wagentür auf und beugte mich hinaus, um besser sehen zu können, wohin sie ging. Ich wollte ihr etwas nachrufen, aber ich wusste nicht, was. Man konnte hören, wie die Eisschollen vom Flussufer brachen und leise an die Blechwand der vertauten Fähre klopften. Der Geruch der faulenden Blätter in den quadratischen Netzen der Fischer stieg jetzt zu mir in die Kabine, die Fäulnis von morschem Holz.
«Jetzt komm schon!», rief sie. «Komm schon!» Dabei schlug sie sich 7 mit den behandschuhten Handflächen auf die Oberschenkel. Das sah aus, als wollte sie einen Hund zu sich rufen.“

 

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Constantin Göttfert (Wenen, 19 mei 1979)

 

 

De Nederlandse letterkundige, vertaler, essayist, schrijver en columnist Karel van het Reve werd geboren in Amsterdam op 19 mei 1921. Zie ook alle tags voor Karel van het Reve op dit blog.

Uit: Goethe, Beethoven en Stalin 
 
“In de iconografie der Europese negentiende eeuw komt een plaatje voor van een ontmoeting tussen Goethe en Beethoven enerzijds en een Vorstelijk Persoon anderzijds. Goethe, de hoveling, is terzijde getreden, heeft zijn hoed afgenomen en maakt een buiging. Beethoven, de Onafhankelijke Kunstenaar, doet of hij de Vorstelijke Persoon niet ziet; hij loopt door, zijn gezicht in het bekende norse Beethoven-masker. De Vorstelijke Persoon, een dame aan zijn arm, licht beleefd zijn hoed en laat niet merken dat hij Beethovens democratische lompheid heeft opgemerkt.
De sympathie van de toeschouwer kan zich gelijkelijk over de drie hoofdpersonen verdelen: men voelt mee met Goethe, die zich aan de regels van het spel houdt, zich daarbij als burgerjongen niet helemaal op zijn gemak voelt en daarom net iets dieper schijnt te buigen dan nodig is; men is solidair met Beethoven, die de hele kruiperige flauwekul veracht en kennelijk van mening is dat Ludwig van Beethoven minstens zoveel waard is als de Hertog van Oostenrijk. De hertog zelf steelt ons hart door de elegantie waarmee hij zich uit deze pijnlijke situatie redt.
Niettemin is Beethoven kennelijk de held van het plaatje. De burgerlijke gelijkheid, de democratie, staan aan zijn kant, en ook de Rede, lijkt het, geeft hem gelijk. Heeft een Groot Componist niet veel meer recht op eerbiedige bejegening dan iemand die toevallig als Vorstelijk Persoon geboren is? Natuurlijk. Niet geboorte, maar verdienste verheft iemand boven zijn medemensen, en wij buigen veel liever voor Goethe en Beethoven dn voor een Hertog. Toch zijn er aristocratische naturen die juist aan dat buigen voor het talent, voor de verdienstelijkheid, een gruwelijke hekel hebben.
Zo kreeg Goethe ergens tussen 1824 en 1830 bezoek van twee broers, de Russische graven Stroganow. De oudste hunner was een man die niet op zijn mondje gevallen was. Hij had eens in opdracht van tsaar Alexander I een onderzoek ingesteld naar enige Siberische fabrieken waar een opstand onder de arbeiders was uitgebroken. In zijn rapport wees hij er op, dat het dagloon van zo'n arbeider minder was dan de som die de Russische overheid in die jaren uittrok voor het voeden van een naar Siberië verbannen misdadiger.”

 

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Karel van het Reve (19 mei 1921 – 4 maart 1999)
 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Gijs IJlander (eig. Gijs Hoetjes) werd op 19 mei 1947 in Alkmaar geboren. Zie ook alle tags voor Gijs IJslander op dit blog.

Uit: De aanstoot

“Ze was nog niet bij de deur of hij had de deken afgegooid en was uit bed gesprongen. In een flits zag ze zijn blote lijf. Ze rende naar de trap en holde naar beneden. Hij kwam haar niet achterna.
Hij schaterlachte. Ze schoot blindelings de achterkamer in. Ze sloeg haar hand voor haar mond van schrik om wat ze zojuist gezien had. Wat was er eigenlijk gebeurd? Ze stond verstard, alleen haar ogen bewogen – toch had ze het gevoel dat ze elk moment in lachen kon uitbarsten.
Ze keek naar de schilderijen die tegen de muur stonden, en het schilderij op de ezel. Drie vrouwen aan de waterkant. ...De vrouw rechts was zijzelf. Zo had ze onlangs op een middag aan de oever van het kanaal gestaan
(…)

“Zou hij ook schilderijen maken van andere vrouwen, Amigo? Van mooiere vrouwen dan zij? In Frankrijk, waar hij vandaan kwam, woonden veel mooie vrouwen, hier in Holland ook, daar viel niets aan te doen. Zij was zoals ze was. Hij moest het schilderij eerst maar een afmaken, misschien werd het vanzelf wel beter. Ze kon haar zondagse jurk meenemen en die aandoen als ze weer moest zitten, dat zou ook al schelen. Haar haar wat beter doen.”

 

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Gijs IJlander (Alkmaar, 19 mei 1947)

 

 

De Nederlandse schrijfster Thera Coppens werd geboren in Amsterdam op 19 mei 1947. Zie ook alle tags voor Thera Coppens op dit blog.

Uit: Sophie in Weimar

“De plek bood een overweldigend zicht over Weimar met zijn torens en leien daken: ‘Ik was verbaasd over de kennis van zaken van de vorstin; ze was niet alleen op de hoogte van elk detail, maar ze maakte ook haar wensen heel duidelijk kenbaar,’ schreef de hofdame die de vorstin probeerde te volgen terwijl deze haar goedkeuring uitsprak of afkeurend reageerde. Ondanks haar eigenhandige bouwtekening had Minckert haar blijkbaar niet goed begrepen: ‘Tenslotte tekende ze met haar paraplu op de grond wat ze allemaal veranderd wilde hebben. Ik leerde een heel andere kant van haar kennen; je kon zien dat ze zich al veel vaker had beziggehouden met bouwprojecten.’
De groothertogin had vierhonderdduizend mark in het bouwproject gestoken, afkomstig uit haar Oranje-vermogen. Het zou haar archief worden, met haar literaire schatten en ze duldde geen enkele wijziging in haar plannen. Het Sophienstift, het Sophienhaus en andere gebouwen in Weimar had ze in neo renaissancestijl laten ontwerpen. Maar voor haar archief koos ze een Frans voorbeeld: het Petit Trianon. Dit lustslot dat in het park van Versailles lag, dateerde uit de tweede helft van de achttiende eeuw. Dat was de bloeitijd van de Duitse literatuur en zou harmoniëren met zijn bestemming. Petit Trianon was gebouwd voor de aardse koningen, haar archief daarentegen voor dichtervorsten.”

 

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Thera Coppens (Amsterdam, 19 mei 1947)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Jodi Lynn Picoult werd geboren op 18 mei 1966 in Nesconset op Long Island, New York. Zie ook alle tags voor Jodi Picoult op dit blog.

Uit:Keeping Faith

«Her guard carefully folds Faith’s fingers shut, making a fist. Faith giggles; she likes the idea of holding fast to a kiss. “See how I love you?” her guard says, and Faith smiles all the way back to sleep.
On Thursday Mariah spends the morning watching the video Agnes of God, and so gets a late start food shopping. When she pulls up to the elementary school, ready to pick Faith up for the day, the trunk is full of groceries. The bell rings, and Mariah takes up her usual position, beside a large maple tree at the edge of the first-grade classroom pod, but Faith does not appear. She waits until the last of the children have dribbled out of the school, then walks into the office.
Faith is huddled on the overstuffed purple couch beside the secretary’s desk, crying; her leggings torn at the knees and her hair straggling out of its braid and sticking against her damp cheeks. She’s stretched out her sleeves and hidden her fists inside them. She wipes her nose on the fabric. “Mommy, can I not go to school anymore?”
Mariah feels her heart contract. “You love school,” she says, dropping to her knees, as much to comfort Faith as to block the curious gaze of the school secretary. “What happened?”
“They make fun of me. They say I’m crazy.”

 

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Jodi Picoult (Nesconset, 19 mei 1966)

 

 

De Deense dichter van Palestijnse afkomst Yahya Hassan werd geboren 19 mei 1995 in Aarhus. Zie ook alle tags voor Yahya Hassan op dit blog.

 

Er sagte nicht Habibi

Er sagte nicht Habibi
Er sagte Hände oder Füße
Und brach eine Latte aus dem Bettgestell
Nun fehlte ein Streifen von rechts nach links
Die Matratze nach unten gebeult
Das Geschrei der Geschwister aus dem Raum
Nebenan
Übertönte das meine
Die Tür zur Küche, wo die Mutter kochte
Ging zu
Wenn Sie sich einmischte sagte er
Bestimmt der Mann oder die Frau
Als er fertig war, konnte ich fast nicht gehen
oder stehen an der Wand
Die Arme gestreckt und ein Fuß in der Höhe
Gerade so, wie er das wollte
Er rauchte eine Zigarette und sammelte Kräfte
Und bevor mein Bruder drankam
Zog ich mir die Strümpfe aus
Bat ihn sie über seine zu ziehen und zu sagen: Füße.

Vertaald door Annette Hellmut en Michel Schle

 

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Yahya Hassan (Aarhus,19 mei 1995)

  

 

De Indiase dichter en schrijver Ruskin Bond werd geboren op 19 mei 1934 in Kasauli. Zie ook alle tags voor Ruskin Bond op dit blog.

 

Do not be Afraid of the Dark

Don’t be afraid of the dark, little one,
The earth must rest when the day is done.
The sun must be harsh, but moonlight – never!
And those stars will be shining forever and ever,

Be friends with the Night, there is nothing to fear,
Just let your thoughts travel to friends far and near.
By day, it does seem that our troubles won’t cease,
But at night, late at night, the world is at peace.

 

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Ruskin Bond (Kasauli, 19 mei 1934)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

 

De Nederlandse dichter Luuk Wojcik werd geboren in Roermond in mei 1993. Zie ook alle tags voor Luuk Wojcik op dit blog.

                                                                                                                               

Once you go blauwe vinvis you never go back

Op een dag een beetje zoals deze,
maar niet helemaal als in de lucht is nu niet zo blauw, niet blauw genoeg voor een achtergrond op
schoolfoto’s, pasfoto’s, vakantiefoto’s, foto’s.

Op een dag blauwer dan vandaag,
Ligt er maar een golf op zee.
Je had ‘m moeten zien liggen,
omringd door verte,
liggend op diepte.

Eronder zwemt een man,
precies eronder, niemand verwacht dat
Een golf een man verbergen kan.

Maar dit zijn de dagen, toen en tot de dag van vandaag,
waarop alles uit zijn handen lijkt te vallen, je kunt ‘m niet op z’n voeten vinden.

Op het strand, vindt hij zijn palmen lager dan zijn vingers.
Met zand onder zijn nagels, oogleden samenknijpend, ziet hij zijn golf niet.
Er zijn er teveel op deze niet zo blauwe, maar toch kalme dag.

En de man denkt wat nu als
Mijn handen nooit meer wit zullen zijn.
Wat nu als ik nooit meer mijn hoofd in de golf kan steken, als een periscoop gebruiken.
Wat nu als het niet veel beter wordt,
dan een rustige dag aan zee.

 

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Luuk Wojcik (Roermond, mei 1993)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e mei ook mijn blog van 19 mei 2013 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:29 Reageer op dit bericht

Yi Mun-yol, Markus Breidenich, W.G. Sebald, François Nourissier, Gunnar Gunnarsson, Omar Khayyam

De Zuidkoreaanse schrijver Yi Mun-yol werd geboren op 18 mei 1948 in Yongyang. Zie ook alle tags voor Yi Mun-yol op dit blog.

Uit: Our Twisted Hero (Vertaald door Kevin O'Rourke)

« Disappointingly, the boys were just like the teacher. In Seoul when a new transfer student arrived, the other children took advantage of the first break in class to surround him and ask all sorts of questions: Are you good at school? Are you strong? Are you well off? They asked questions like these to gather the basic materials for establishing a relationship later on. But my new classmates, like my new teacher, had little interest in this. At the break they stood at a distance stealing quick glances across. And when finally at lunchtime a few boys did gather around, it was only to ask whether I had been on a tram, had seen South Gate, and other questions of this sort. In fact, the only things they seemed envious of, or impressed by, were my school supplies. These were of high quality and I was the only one who had them.
But to this day, nearly thirty years later, what makes the memory of that first day so vivid in my mind was my meeting with Om Sokdae.
"Get out of the way, all of you!"
The few children were ringed around me in the classroom asking their questions when suddenly a low voice sounded softly from behind them. It was a grown-up voice, sufficiently so for me to wonder if the teacher had come back. The children flinched and stepped back abruptly. I was taken by surprise, too. I turned around in my chair and saw a boy sitting at a desk at the back of the middle row; he was solidly planked down there and he looked at us with a certain air of resignation.
We had only been in class together for an hour, but I knew this fellow. From the way he shouted "Attention! Salute!" when the teacher came in, I presumed he was the class monitor. The other reason I could distinguish him immediately among the nearly sixty students in the class, all of whom were much the same size, was that sitting down he seemed a head taller than any of the other boys -- and his eyes seemed to burn into me.
"Han Pyongt'ae, you said, right? Come here."

 

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Yi Mun-yol (Yongyang, 18 mei 1948)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Markus Breidenich werd geboren in Düren op 18 mei 1972. Zie ook alle tags voor Markus Breidenich op dit blog.

 

Nachtlied
 
Ich sah den farbigen Ausdruck in deinem Gesicht.
Die Augen gelasert. Wie echt. Auf Fotopapier deine
hochaufgelösten Lider. Beim Einschlafen abends.
Ein schönes Motiv. Digital überarbeitet. Müde.

 

 

Cold Play

Manchmal kann man

dieser Lagebesprechung im Schnee ein
Knirschen entnehmen.

Als sei es der Tonfall von Flocken, der hier
die Stimmung diktiert.

Den gedämpften Anflug einer Krähe
auf Blautannenzweige.

Oder das Abklingen von Verwehungen
nebenan.

In die präparierten Rillen könnte man
die Nadel einer Kiefer fallen hören

zum Abtasten aufgezeichneter Spuren.
Wie sie

das Knistern des Eises wiedergibt.
Unter den Füßen.

 

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Markus Breidenich (Düren, 18 mei 1972)

 

 

De Duitse schrijver W.G. Sebald werd geboren in Wertach (Allgäu) op 18 mei 1944. Zie ook alle tags voor W. G. Sebald op dit blog.

Uit:The Rings of Saturn (Vertaald door Michael Hulse)

“In August 1992, when the dog days were drawing to an end, I set off to walk the county of Suffolk, in the hope of dispelling the emptiness that takes hold of me whenever I have completed a long stint of work. And in fact my hope was realized, up to a point; for I have seldom felt so carefree as I did then, walking for hours in the day through the thinly populated countryside, which stretches inland from the coast. I wonder now, however, whether there might be something in the old superstition that certain ailments of the spirit and of the body are particularly likely to beset us under the sign of the Dog Star. At all events, in retrospect I became preoccupied not only with the unaccustomed sense of freedom but also with the paralysing horror that had come over me at various times when confronted with the traces of destruction, reaching far back into the past, that were evident even in that remote place. Perhaps it was because of this that, a year to the day after I began my tour, I was taken into hospital in Norwich in a state of almost total immobility. It was then that I began in my thoughts to write these pages. I can remember precisely how, upon being admitted to that room on the eighth floor, I became overwhelmed by the feeling that the Suffolk expanses I had walked the previous summer had now shrunk once and for all to a single, blind, insensate spot. Indeed, all that could be seen of the world from my bed was the colourless patch of sky framed in the window. Several times during the day I felt a desire to assure myself of a reality I feared had vanished forever by looking out of that hospital window, which, for some strange reason, was draped with black netting, and as dusk fell the wish became so strong that, contriving to slip over the edge of the bed to the floor, half on my belly and half sideways, and then to reach the wall on all fours, I dragged myself, despite the pain, up to the window sill. In the tortured posture of a creature that has raised itself erect for the first time I stood leaning against the glass. I could not help thinking of the scene in which poor Gregor Samsa, his little legs trembling, climbs the armchair and looks out of his room, no longer remembering (so Kafka's narrative goes) the sense of liberation that gazing out of the window had formerly given him.”

 

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W.G. Sebald (18 mei 1944 – 14 december 2001)

 

 

De Franse schrijver François Nourissier werd geboren op 18 mei 1927 in Parijs. Zie ook alle tags voor François Nourissier op dit blog.

Uit:Eau-de-feu

"Depuis quatre ans, la bataille où se débat Reine m'a laissé le loisir de me poser des questions. Je pense avoir compris combien j'avais laissé Reine s'appauvrir. Un homme brillant (…). Reine m'a vu tout au long des années m'user, m'exploiter, me mettre en montre, me polir. Brillant ? Oui, comme l'est un vieux veston aux coudes. Et le temps ! Voûté, le bréchet avantageux ou le bidon en oeuf, les pudeurs naturelles cédant la place aux négligences familières, à la fois avachi et crêté: ainsi m'a t-elle vu évoluer, insensiblement [...], cesser d'être l'homme qu'elle aimait pour en devenir un autre, parfois ressemblant au premier, parfois désobligeant jusqu'à son souvenir."
(…)

"Je me suis cru longtemps intouchable. Dans un mariage, une longue liaison, il arrive que l'homme devienne un fonctionnaire de l'amour: l'irrévocable. Epoux et amant, il s'endort dans la sécurité de l'emploi. Il ne sait même pas qu'il manque à la vigilance apprise pendant les premiers mois d'un amour. Il a basculé - quand? - dans l'insouciance et la paresse, qu'il baptise bonheur, parfois légèreté."

 

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François Nourissier (18 mei 1927 – 15 februari 2011)

 

 

De IJslandse dichter en schrijver Gunnar Gunnarsson werd geboren op 18 mei 1889 in Fljótsdalur. Zie ook alle tags voor Gunnar Gunnarsson op dit blog.

Uit: Vikivaki (Vertaald door Helmut de Boor)

“Jaki Sonarsons Hinterlassene Papiere

1
Was ich in den ersten Wochen dieses unseligen Jahres durchgemacht habe und noch immer durchmache, ohne heute, im Februar, einen Ausweg aus den Schwierigkeiten zu sehen, kann sich ein Mensch kaum vorstellen. Zudem liegt mein Erlebnis der Silvesternacht auf diesem einsamen Hof und alles, was sich daran knüpft, zu weit von der breiten Straße des Lebens und unseren täglichen, allgemeinen Erfahrungen ab. Ich habe eigentlich keine große Hoffnung, daß es mir gelingen wird, meine Seelennot zu erklären und ganz ins rechte Licht zu rücken. Wie sollte man auch das in Worte fassen können, was hier auf dem Fokstadhof geschehen ist und noch geschieht? Wer würde mir glauben? Es sei denn, daß mich der unbarmherzige Lauf der Dinge zwingt »abzudanken«, wie so
mancher Große unserer Zeit; mich zwingt, von meiner unfreiwilligen, nur mit äußerster Anstrengung aufrechterhaltenen »Göttlichkeit« abzustehen und meine armen »Auserwählten« nicht – wie es mein Wunsch und Wille und einziges Bestreben ist – Gott zu übergeben, sondern Menschen, und dadurch vielleicht ewiges Leben mit zeitlichem zu vermischen, samt aller Verwirrung, die daraus entspringen müßte.“

 

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Gunnar Gunnarsson (18 mei 1889 – 21 november 1975)
In 1970

 

 

De Perzische dichter Omar Khayyám, of zoals zijn arabische naam luidt, al-Imâm Abu Hafs 'Omar ebn Ebrâhim al-Khayyâmi, werd geboren op 18 mei 1048 te Nishapur. Zie ook alle tags voor Omar Khayyám op dit blog.

 

Kwatrijnen

Een wijnnap leek de hemel mij bij tijden.
Zijn mond komt tot ons lippen nederglijden.
O, zie de vriendschap tussen kruik en beker.
Mond ligt aan mond en bloed vloeit tusschen beiden.

 

Verliefd en dronken zijn wij, groot en klein.
De kroeg vereent wat hoog is en gemeen.
Vorder daarom geen rekenschap van ons,
Die allen drinken en bedronken zijn.

 

Jawel, in wijn en roes ik mij verloor.
Maar waarom schimpt en schampert men daarvoor?
Wanneer een roes op andre zonden volgde,
Vond men van trouw en waarheid zelft geen spoor.

 

Ik heb nog niemand om zijn slaap gebracht.
Geen hitst God tegen mij te middernacht.
En toch bezit ge uw schat en schoon niet eeuwig.
‘t Is u ontgrist, ‘s nachts, eer gij het verwacht.

 

 

Vertaald door Willem de Mérode

 

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Omar Khayyam (18 mei 1048 - 4 december 1131)
Bruno Lastra als de dichter Khayyam in “The Legend Of Omar Khayyam” uit 2005

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 21:28 Reageer op dit bericht

Lars Gustafsson, Peter Høeg, Gary Paulsen, Henri Barbusse, Virginie Loveling, Mischa Andriessen

De Zweedse dichter en schrijver Lars Gustafsson werd geboren in Västeras, op 17 mei 1936. Zie ook alle tags voor Lars Gustafsson op dit blog.

 

Priemgetallen

De eersten zijn
donkere vestingen

opgetrokken door vorsten
in een lang vervlogen tijd.

Ze liggen dicht opeen
en werpen lange schaduwen,

het land rondom een vlak
en zwaar verdedigd moerasgebied.

Ze zijn gebouwd van een steensoort
door geen tijd aan te tasten

en alle andere zijn dorpen
hurkend daar omheen.

Daarna worden zij steeds zeldzamer:

je moet lang over weidse vlaktes rijden
om er nog een aan de horizon te ontwaren.

De waarheid is dat zij steeds zeldzamer worden
op hun weg naar de onvoorstelbare diepten.

En dokter Riemanns schaduw tekent zich
onnatuurlijk hoog en dreigend af
tegen een oneindige zonsondergang.

 

Vertaald door J. Bernlef

 

 

Hamlet Prince Of Denmark

Prince Hamlet of Denmark
but now without his fatal wound
and dressed in a good suit from Savile Row
but the tie most certainly
from the rowing club at the University of Wittenberg
came out of the night’s shadows and said
You see, Professor. It is not quite so easy
to come back home
and see that everything is changed
and no one, not even Mama
understands a single word.
About what one says.

But in the event that
a little ugly dwarf
with cheeks painted red
appears just around the corner
then we are dreaming the same dream.

 

 

Paradise

The swamp, forbidden to enter
Dangerous depths with purple loosestrife and bitter clover.
The salamanders that we caught
and called ‘water lizards’.

They were supposed to cause warts on fingers
Because they themselves had warts.

Surely extinct now. Who needs them?
Suddenly the boy was twenty years old.

Ahead of him, life,
extending endlessly like the plains of Kurland.

The creeks. The salamanders.
We took it all away.

No one else.

 

Vertaald door Susan W. Howard

 

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Lars Gustafsson (Västeras, 17 mei 1936)

 

 

De Deense schrijver Peter Høeg werd geboren in Kopenhagen op 17 mei 1957. Zie ook alle tags voor Peter Høeg op dit blog.

Uit: The Elephant Keepers’ Children (Vertaald door Martin Aitken)

“It’s not like we have never seen my father cry before. When you’re married to someone like my mother, who very often forgets everything around her, including her husband and her children and her dog, because she has become obsessed by the idea of making her own mechanical wristwatch and works twenty-four hours in one stretch to center the axles of the wheels while we children and our father go hungry—when you’re married to a woman like that you will have need to weep on the shoulders of close friends at least once a fortnight, which Father almost certainly has done in the company of Bent Piglet or John the Savior.
   But he has never done it at home. On such occasions as we have seen Father weep, it has always been in church and on account of him saying something especially beautiful that makes him cry because he is moved and grateful for the Lord having provided Finø with such a magnificent pastor as himself. Or else he cries at a funeral in sympathy with the bereaved, and one must reluctantly admit that Father’s sympathy is almost as great as his satisfaction at putting it on display.
   Though his complacency and sympathy both may be great, they have never been so great as what we now witness in the kitchen of our rectory home. What we see is something that has always been contained inside our father, but which only now is released, and to begin with we have no words for it.
But Father leaves the kitchen and Mother goes after him, and Tilte and Hans and Basker and I remain behind and look at each other. We sit for a moment in silence, and then Tilte suddenly says: “They’re elephant keepers. That’s Mother’s and Father’s problem. They’re elephant keepers without knowing.”

 

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Peter Høeg (Kopenhagen, 17 mei 1957)

 

 

De Amerikaanse schrijver Gary Paulsen werd geboren op 17 mei 1939 in Minneapolis, Minnesota. Zie ook alle tags voor Gary Paulsen op dit blog.

Uit: Hatchet

“What had he read or seen that told him about food in the wilderness? Hadn't there been something? A show, yes, a show on television about air force pilots and some kind of course they took. A survival course. All right, he had the show coming into his thoughts now. The pilots had to live in the desert. They put them in the desert down in Arizona or someplace and they had to live for a week. They had to find food and water for a week.
For water they had made a sheet of plastic into a dew gathering device and for food they ate lizards. That was it. Of course Brian had lots of water and there weren't too many lizards in the Canadian woods, that he knew. One of the pilots had used a watch crystal as a magnifying glass to focus the sun and start a fire so they didn't have to eat the lizards raw. But Brian had a digital watch, without a crystal, broken at that. So the show didn't help him much.
Wait, there was one thing. One of the pilots, a woman, had found some kind of beans on a bush and she had used them with her lizard meat to make a little stew in a tin can she had found. Bean lizard stew. There weren't any beans here, but there must be berries. There had to be berry bushes around. Sure, the woods were full of berry bushes. That's what everybody always said. Well, he'd actually never heard anybody say it. But he felt that it should be true.
There must be berry bushes.“

 

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Gary Paulsen (Minneapolis, 17 mei 1939)

 

 

De Franse dichter en schrijver Henri Barbusse werd geboren op 17 mei 1873 in Asnières-sur-Seine. Zie ook alle tags voor Henri Barbusse op dit blog.

Uit: Le Feu

« Ayant suivi le boulevard de la République puis l’avenue Gambetta, nous débouchons sur la place du Commerce. Les clous de nos souliers cirés sonnent sur les pavés de la ville. Il fait beau. Le ciel ensoleillé miroite et brille comme à travers les verrières d’une serre, et fait étinceler les devantures de la place. Nos capotes bien brossées ont leurs pans abaissés et, comme ils sont relevés d’habitude, on voit se dessiner, sur ces pans flottants, deux carrés, où le drap est plus bleu.
Notre bande flâneuse s’arrête un instant, et hésite, devant le café de la Sous-Préfecture, appelé aussi le Grand-Café.
-On a le droit d’entrer! dit Volpatte.
-Il y a trop d’officiers là-dedans, repartit Blaire qui, haussant sa figure pardessus le rideau de guipure qui habille l’établissement, a risqué un coup d’oeil dans la glace, entre les lettres d’or.
-Et pis, dit Paradis, on n’a pas encore assez vu.
On se remet en marche et les simples soldats que nous sommes passent en revue les riches boutiques qui font cercle sur la place: les magasins de nouveautés, les papeteries, les pharmacies, et, tel un uniforme constellé de général, la vitrine du bijoutier. On a sorti ses sourires comme un ornement. On est exempts de tout travail jusqu’au soir, on est libres, on est propriétaires de son temps.
Les jambes font un pas doux et reposant; les mains, vides, ballantes, se promènent, elles aussi, de long en large."

 

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Henri Barbusse (17 mei 1873 –30 augustus 1936)
Cover

 

 

De Vlaamse dichteres en schrijfster Virginie Loveling werd geboren in Nevele op 17 mei 1836. Zie ook alle tags voor Virginie Loveling op dit blog.

 

De zucht naar ’t eindeloze

Als 't maantje in mijn venster schijnt,
Dan kan ik niet meer slapen;
Dan komt de vraag: Waar is die God,
Die alles heeft geschapen?

De stille nacht, het eenzaam uur,
Het suizlen door de linden;
Dan denk ik aan de dood en 't graf
En aan verloren vrinden.

Dan wordt de geest zo onrustvol,
En haakt naar 't onbekende,
Als ik in 's hemels sterrenveld
De wakende ogen wende.

Dan schijnt de wereld mij zo klein :
Mij lokt die hemelverte.
0 kon ik vliegen! doch waarheen,
Waarheen, gij kloppend herte?

 

 

Haar laatste wandeling

Zij wandelde in de zonne -
Het loof ruiste over 't pad.
Ik ben het afgevallen,
Het vroeg verwelkte blad.

De zwaal'wen trekken henen,
Ik staar hen na en peis:
Ik ben een arme zwaluw,
Ik moet alleen op reis.

Zij trekken naar het zuiden,
Zij weten waar zij gaan,
Zij zullen wederkeren
Met loof en lenteblaân.

Het woud zal weer herleven
In warme zonneschijn,
De nachtegaal zal zingen -
En ik, waar zal ik zijn?...

 

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Virginie Loveling (17 mei 1836 – 1 december 1923)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

De Nederlandse dichter Mischa Andriessen werd geboren in Apeldoorn in 1970. Zie ook alle tags voor Mischa Andriessen op dit blog.

 

Wallenberg

Jullie stonden al klaar,
jassen aan, elkaar los
gelaten, twee dingen maar
mochten mee; je broer
een pot jam en een beer,
jij een beer en een boek.
Dadelijk zou het anders zijn,
het nieuwe huis een haven.
Ze zouden jullie komen halen,
niet schreeuwen; ze kwamen,
schreeuwden: ’opschieten,
opschieten nou.’ Hun gezichten
grauw als vuilgelopen sneeuw.
Je omklemde de laadklep
met beide handen, je broer de jam.
Jullie keken de verte van de straat in
waarin alles wat jullie kenden verdween.
Je broer huilde. ‘Niet bang zijn,’
huilde je, ‘Ik ben niet bang.’

 

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Mischa Andriessen (Apeldoorn, 1970)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:52 Reageer op dit bericht

Dennis Potter, Cor Bruijn, Dorothy Richardson, Jacint Verdaguer, Eva Schmidt

De Britse schrijver Dennis Potter werd geboren op 17 mei 1935 in Forest of Dean, Gloucestershire. Zie ook alle tags voor Dennis Potter op dit blog.

Uit: Stand up, Nigel Barton

““Nigel Barton: No, Miss!
Miss Tillings: Then what do you know about it?
Nigel Barton: I think - I think I might have had the daffodil, Miss—
Miss Tillings: You might have had it? What do you mean, boy? Speak up!
Nigel Barton: The stem was all broke and somebody gave it to me, Miss.
Miss Tillings: Who gave it to you?
Nigel Barton: Ooh, I don't like to say, Miss.
Miss Tillings: You better had, Barton, and quick about it.
Nigel Barton: Georgie Pringle, Miss.
Barton incriminates Pringle, who has bullied him, in the crime of destroying the class's daffodil; the daffodil was actually destroyed by Barton himself.
Nigel Barton (On TV): I feel I don't belong here, that's my trouble.
Interviewer (on TV): Well, where do you belong? At home?
Harry Barton: Of course!
Nigel Barton (on TV): No, I'm afraid I don't. Now it hurts to say this, of course, but it's the truth. Back at home, in the village, in the workingmen's club, with people I went to school with, I'm so much on the defensive, you see. They suspect me of making qualitative judgments about their environment, you understand, but it's not that I wish to do so. Yet I even find my own father looking at me oddly some times, waiting to pounce on some remark, some expression in my face, watching me like a hawk. I don't feel at home in either place. I don't belong. It's a tightrope between two different worlds, and I'm walking it.
Harry Barton: You're a bloody liar, Nigel!"

 

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Dennis Potter (17 mei 1935 – 7 juni 1994)
Scene uit de tv-film “Stand up, Nigel Barton”, uit 1965

 

 

De Nederlandse schrijver Cor Bruijn werd geboren in Wormerveer op 17 mei 1883. Zie ook alle tags voor Cor Bruijn op dit blog.

Uit: Sil de strandjutter

“Lobke... is dat nu een famke, dat je 's nachts naar de buren moet laten vluchten? Nee nee, Sil, laat me nu eens even uitpraten. Ik dacht vannacht zo, Sil bedoelt het goed, maar hij is te bazig. Daar heb je nu dat met dominee vroeger, heb je daar wat mee gewonnen? Verloren heb je ermee, Sil, ja, ja, verloren! En je kinderen het meeste! Nee, stil nou, je gelooft toch zeker niet, dat ik voor mijn plezier die dingen ophaal? Lobke ging uit haar ... naar de lering, maar Wietse? Maar Jelle? Jaakje laat je al die jaren alleen naar de kerk gaan. Enkel omdat je je nu eenmaal schrap gezet hebt; enkel omdat dominee niet dadelijk naar jouw pijpen wou dansen! En dan heb je Wietse!... Een eigenwijze stijfkop? Ja, een eigenwijze stijfkop. De appel valt niet ver van de boom af, want de grootste stijfkop staat hier voor me. Als je Wietse anders aangepakt had, dan had je het misschien een eerste kracht aan hem, dan zwiert hij nu niet rond over de zeeën... Kan het je niet verdeien! Het kan je alles verdeien! Man, je stikt immers van de zorg om je kinderen! Je doet niet anders dan denken aan je kinderen. Maar het is alleen maar, dat je wilt, dat ze precies lopen zoals jij loopt, dat ze lachen, zoals jij lacht, dat ze doen zoals jij meent, dat ze doen moeten. En we zijn een vrij volk, Sil van Piet, wij van de eilanden. Kijk maar naar je zelf! Ze moeten je met bevelen van je lijf blijven. De man, die jou kan draaien, zoals hij wil, zal wel nooit geboren worden, denk ik.”

 

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Cor Bruijn (17 mei 1883 - 6 november 1978)
Scene uit de televisieserie “Sil de strandjutter” uit 1976

 

 

De Engelse schrijfster Dorothy Miller Richardson werd geboren op 17 mei 1873 in Abington, Oxfordshire. Zie ook alle tags voor Dorothy Richardson op dit

Uit: Pointed Roofs

“Miriam left the gaslit hall and went slowly upstairs. The March twilight lay upon the landings, but the staircase was almost dark. The top landing was quite dark and silent. There was no one about. It would be quiet in her room. She could sit by the fire and be quiet and think things over until Eve and Harriett came back with the parcels. She would have time to think about the journey and decide what she was going to say to the Fraulein.
Her new Saratoga trunk stood solid and gleaming in the firelight. To-morrow it would be taken away and she would be gone. The room would be altogether Harriett's. It would never have its old look again. She evaded the thought and moved clumsily to the nearest window. The outline of the round bed and the shapes of the may-trees on either side of the bend of the drive were just visible. There was no escape for her thoughts in this direction. The sense of all she was leaving stirred uncontrollably as she stood looking down into the well-known garden.
Out in the road beyond the invisible lime-trees came the rumble of wheels. The gate creaked and the wheels crunched up the drive, slurring and stopping under the dining-room window.
It was the Thursday afternoon piano-organ, the one that was always in tune. It was early to-day.
She drew back from the window as the bass chords began thumping gently in the darkness. It was better that it should come now than later on, at dinnertime. She could get over it alone up here.
She went down the length of the room and knelt by the fireside with one hand on the mantel-shelf so that she could get up noiselessly and be lighting the gas if anyone came in.
The organ was playing "The Wearin' o' the Green."
It had begun that tune during the last term at school, in the summer. It made her think of rounders in the hot school garden, singing-classes in the large green room, all the class shouting "Gather roses while ye may," hot afternoons in the shady north room, the sound of turning pages, the hum of the garden beyond the sun-blinds, meetings in the sixth form study.... Lilla, with her black hair and the specks of bright amber in the brown of her eyes, talking about free-will.”

 

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Dorothy Richardson (17 mei 1873 - 17 juni 1957) 
Cover 

 

 

De Catalaanse dichter en schrijver Jacint Verdaguer i Santaló werd geboren op 17 mei 1845 in Folgueroles. Zie ook alle tags voor Jacint Verdaguer op dit blog.

Uit:L’Atlàntida

Aquí estengué sos marges lo continent hesperí;
quins mars o terres foren ses fites, ningú no sap;
lo sol, però, que mida d’un colp d’ull l’hemisferi
era petit per veure’l a pler de cap a cap.

Era el jou d’or que unia les terres ponentines
i, cor de totes elles, com font del paradís,
los dava clares aigües a beure i argentines.
i en sos immensos braços dormia el món feliç.

*********

Here the Hesperian continent flung wide its shores;
what seas or countries bounded it no man can tell.
The sun, however, which measures hemispheres at a glance,
had too cramped a view to encompass it whole.

It was a golden yoke, drawing together all western lands
and, heart of them all, like a fountain of paradise,
it gave them clear waters and silvery to drink,
in its mighty arms the world slept in peace.

 

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Jacint Verdaguer (17 mei 1845 – 10 juni 1902)
Portret door Ramon Casas, z.j.

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Eva Schmidt werd geboren op 17 mei 1952 in Lustenau / Vorarlberg. Zie ook alle tags voor Eva Schmidt op dit blog.

Uit: Ein Vergleich mit dem Leben

„Da sitzen wir dann, und finden begütigend und beschwichtigend Gründe, die unser Nichtstun nicht nur verlockend, sondern auch plausibel erscheinen lassen. Ich spüre, wie ich mich ausbreite in diesen Stunden, es geschieht nichts Bedeutendes, nichts Wichtiges wird gesagt. Eine richtige Gier nach Belanglosigkeit, allem Übermaß, allen Ansprüchen zum Trotz, abgetrotzt dem plötzlich, von einer Sekunde zur anderen lächerlich anmutenden Wunsch nach einem sinnvollen Leben.“

 

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Eva Schmidt (Lustenau, 17 mei 1952)
Lustenau

Geschreven door Romenu om 11:42 Reageer op dit bericht

Adrienne Rich, Paul Gellings, Friedrich Rückert, Jakob van Hoddis, Juan Rulfo

De Amerikaanse dichteres Adrienne Rich werd 16 mei 1929 geboren te Baltimore. Zie ook alle tags voor Adrienne Rich op dit blog.

 

Uit: Bronnen

IV
Met wie geloof je dat je lot is verbonden?
Waar komt je kracht vandaan?

Ik denk dat hoe dan ook, waar dan ook
Elk gedicht van mij die vragen moet herhalen

die niet hetzelfde zijn. Er is een wie, een waar
die niet gekozen zijn – die zijn gegeven – en soms onwaar gegeven

in het begin pak je wat je pakken kunt
om te overleven.

 

 

Uit: Een en twintig liefdesgedichten

XI
Slapen, draaien in een baan zoals planeten
wentelend in hun nachtelijke weide:
aanraken is genoeg om te weten
dat wij zelfs slapend niet alleen zijn in het universum:
bijna spreken de droombeelden van twee werelden
dwalend door hun schimmensteden elkaar toe.
Ik ben wakker geworden van jouw zacht gepraat
lichtjaren of donkerjaren hiervandaan
alsof mijn eigen stem gesproken had.
Maar onze stem verschilt, zelfs in de slaap
en ons lichaam, zo hetzelfde, is zo toch anders
en het verleden dat echoot door ons bloed
is geladen met een andere taal en andere betekenissen -
Toch kan geschreven worden in elke kroniek
van de wereld die wij delen, als voor de eerste keer:
wij waren twee minnaressen
wij waren twee vrouwen van een generatie.

 

 

Wat voor tijden zijn dit

Er is een plek tussen twee boompartijen in waar gras groeit bergopwaarts
en waar de oude revolutionaire weg afbreekt in de schaduw
dicht bij een kerk, in de steek gelaten door de achtervolgden
die verdwenen in die schaduw.

Daar wandelde ik, plukte paddenstoelen aan de rand van de angst,
maar laat je niet bedotten,
dit is geen Russisch gedicht, dit gebeurt niet ergens anders maar hier,
ons land dat nadert tot zijn eigen waarheid en angst,
zijn eigen wegen om mensen te laten verdwijnen.

Ik zal je niet vertellen waar de plek is, het donkere netwerk van wouden
ontmoet er het niet- aangegeven streepje licht-
dwarswegen door geesten bezeten, humus paradijs:
Ik weet al wie het wil kopen, verkopen, het doen verdwijnen

En ik zal je niet vertellen waar het is, waarom vertel ik je dan
wat dan ook? Omdat je nog steeds luistert, want in tijden als deze
is het, om je aandacht hoe dan ook gaande te houden, noodzakelijk
om over bomen te praten.

 

Vertaald door Maaike Meijer

 

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Adrienne Rich (16 mei 1929 – 27 maart 2012)

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Paul Johann Gellings werd geboren in Amsterdam op 16 mei 1953. Zie ook alle tags voor Paul Gellings op dit blog.

 

Egel

Een egel rust op de weg en kijkt.
Wat hij was ligt als een vrucht
vertrapt op de stenen.

Koud is de wind, de weg is nog lang,
even een huivering, maar wie zal ooit treuren
omdat hij de ziel van een egel zag?

Koud is de wind, ik moet nog zo ver,
maar ineengerold in mijn warmte
ben ik thuis als ik slaap.

De wind en de reis gaan verder.
Een egel ligt op de weg en kijkt
met een leeg oog naar niets.

 

 

Hek

Waarom deze ijzeren spijlen met verlies van
roest over hun drempel van steen? Kringen
op korstmos, bijna met gloed van de dag
dat gesmeed werd, gehamerd, gebogen.

Verfschubben sinds lang van zich afgeschud;
vergeten de kwast, door tijd uit elkaar.
Wie weet bungelt daar nog ergens een nest
met een rest van zorgvuldige haren.

– Toch zeker niet om de doden te zeggen
dat het verboden is vanuit je tombe aan
de wandel te gaan. Of om luidruchtige buren

bezoek te onthouden. Nee, het staat er om
voor altijd te waken over grotere vrede
tussen de wereld en dat andere, wrede.

 

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Paul Gellings (Amsterdam, 16 mei 1953)

 

 

De Duitse dichter Johann Michael Friedrich Rückert werd geboren in Schweinfurt op 16 mei 1788. Zie ook alle tags voor Friedrich Rückert op dit blog.

 

Zwischen Welt und Einsamkeit

Een egel rust op de weg en kijkt.
Wat hij was ligt als een vrucht
vertrapt op de stenen.

Koud is de wind, de weg is nog lang,
even een huivering, maar wie zal ooit treuren
omdat hij de ziel van een egel zag?

Koud is de wind, ik moet nog zo ver,
maar ineengerold in mijn warmte
ben ik thuis als ik slaap.

De wind en de reis gaan verder.
Een egel ligt op de weg en kijkt
met een leeg oog naar niets.

 

 

Als ich sah die Wolken weinen

Waarom deze ijzeren spijlen met verlies van
roest over hun drempel van steen? Kringen
op korstmos, bijna met gloed van de dag
dat gesmeed werd, gehamerd, gebogen.

Verfschubben sinds lang van zich afgeschud;
vergeten de kwast, door tijd uit elkaar.
Wie weet bungelt daar nog ergens een nest
met een rest van zorgvuldige haren.

– Toch zeker niet om de doden te zeggen
dat het verboden is vanuit je tombe aan
de wandel te gaan. Of om luidruchtige buren

bezoek te onthouden. Nee, het staat er om
voor altijd te waken over grotere vrede
tussen de wereld en dat andere, wrede.

 

 

Uit: Geharnischte Sonnette

X
Du kalte Jungfrau mit der Brust von Schnee,
Auf, Russia, schüttle deine starren Röcke,
Daß Frost davon stieb’ auf die Bienenstöcke
Dort und ertränke sie in kaltem See!

Und du, Hispania, Schäfrin Galatee,
Treib’ aus zur Trift den kühnsten deiner Böcke
Durchs Tor der Pyrenäen, daß er blöke
Und sich ersätt’ge dort im fetten Klee!

Fruchtgarten Gallien, blühendstes Hesperiden,
Wähl’, willst du unter ungeheuren Flocken
Sein eingeschneit? die sendet dir Siberien.

Wähl’, willst du von versengenden Chirokken
Sein ausgedorrt? Die sendet dir Iberien.
Frost oder Glut, was wählst du? Beids macht trocken.

 

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Friedrich Rückert (16 mei 1788 - 31 januari 1866)
Portret door Bertha Froriep, 1864

 

 

De Duitse dichter Jakob van Hoddis (pseudoniem van Hans Davidsohn) werd geboren in Berlijn op 16 mei 1887. Zie ook alle tags voor Jakob von Hoddis op dit blog.

 

Der Visionarr

Lampe blöck nicht.
Aus der Wand fuhr ein dünner Frauenarm.
Er war bleich und blau geädert.
Die Finger waren mit kostbaren Ringen bepatzt.
Als ich die Hand küßte, erschrak ich:
Sie war lebendig und warm.
Das Gesicht wurde mir zerkratzt.
Ich nahm ein Küchenmesser und zerschnitt ein paar Adern.
Eine große Katze leckte zierlich das Blut vom Boden auf.
Ein Mann indes kroch mit gesträubten Haaren
einen schräg an die Wand gelegten Besenstiel hinauf.

 

 

Der Oberlehrer

Gewaltig hockt er auf dem Tisch und spricht
Von Theben und Athen, heut nachmittag.
Ein grauer Schurrbart starrt durch sein Gesicht
Er riecht nach saurem Brot und nach Tobak.

Sein kahles Haupt umwettert der Gedanke
Von Theben heiliger Schaar, von Pindar spricht er
Der Primus reibt sich an der alten Banke
Die meisten machen willige Gesichter.

Er spricht von Theben heute nachmittag
Einige heben ihre kleinen Hände,
Einige kitzeln leise sich am Sack
Und gucken schläfrig auf die leeren Wände.

»Wer hat soeben auf den Tisch gehauen?«
Durch die betrübten Fenster schimmern Wolken.
Die Jungen sitzen staunend und verdauen. -
Der Lehrer wird jetzt in der Nase polken.

 

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Jakob van Hoddis (16 mei 1887 – mei/juni ? 1942)
 

 

De Mexicaanse schrijver Juan Rulfo werd geboren op 16 mei 1917 in Sayula. Zie ook alle tags voor Juan Rulfo op dit blog.

Uit: No Dogs Bark (Vertaald door George D. Schade)

"I don't see anything."
"Too bad for you, Ignacio."
"I'm thirsty."
"You'll have to stand it. We must be near now. Because it's now very late at night they must've turned out the lights in the town. But at least you should hear dogs barking. Try to bear."
"Give me some water."
"There's no water here. Just stones. You'll have to stand it. Even if there was water, I wouldn't let you down to drink. There's nobody to help me lift you up again, and I can't do it alone."
"I'm awfully thirsty and sleepy."
"I remember when you were born. You were that way then. You woke up hungry and ate and went back to sleep. Your mother had to give you water, because you'd finished all her milk. You couldn't be filled up. And you were always mad and yelling. I never thought that in time this madness would go to your head. But it did. Your mother, may she rest in peace, wanted you to grow up strong. She thought when you grew up you'd look after her. She only had you. The other child she tried to give birth to killed her. And you would've killed her again, if she'd lived till now."
The man on his back stopped gouging with his knees. His feet began to swing loosely from side to side. And it seemed to the father that Ignacio's head, up there, was shaking as if he were sobbing.
On his hair he felt thick drops fall."

 

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Juan Rulfo (16 mei 1917 - 8 januari 1986)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 16e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:08 Reageer op dit bericht

Olga Berggolts, Lothar Baier, Olaf J. de Landell, Rens van der Knoop, Naomi Rebekka Boekwijt

De Russische dichteres en schrijfster Olga Fyodorovna Berggolts werd geboren op 16 mei 1910 in Sint Petersburg. Zie ook alle tags voor Olga Berggolts op dit blog.

 

In The Name Of The Word

In the name of the word that, my dear,
Is best one and single for us,
Again fall in love with me here,
And tell me all this and - at once.

Beware! You could loose the right moment!
So, call for, not looking at past,
The proud and happiest load
Of my love's unusual thrust.

You'll never find fate more delicious,
Nor heights, deeper sunk in the blue,
Because it contains our last wishes -
The last air to breathe for us two.

 

 

Promise

My foes will be not by my perish consoled -
They won't have a reason to pour the false tears.
The hook, I'm to hang on, still isn't in a board,
It's not even forged, its ore lies in the earth.
I'll stand up above my life's bottomless crater,
Above all its fears and iron-made pines…
I know and remember so much… I'm a fighter.
I'm too of some kind of the horrible price...

 

Vertaald door Yevgeny Bonver

 

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Olga Berggolts (16 mei 1910 – 13 november 1975)

 

 

De Duitse schrijver, vertaler en essayist Lothar Baier werd geboren in Karlsruhe op 16 mei 1942. Zie ook alle tags voor Lothar Baier op dit blog.

Uit: Keine Zeit. 18 Versuche über die Beschleunigung

„Mit dieser Lesart könnten sich auch die demonstrierenden Arbeitslosen einverstanden erklären, die darauf verweisen, dass es ihnen an dieser Luxusware, der Zeit, nicht fehlt. Der Penner in Arcands Film ist damit allerdings nicht einverstanden, wahrscheinlich deshalb nicht, weil er mit der Freiheit der Verfügung über die Zeit allerhand Erfahrung hat. Den Trost, wenn er auch sonst nichts hat, wenigstens Zeit zu haben, hat der Penner sich längst ausgeredet. Es ist ihm aufgegangen, dass er, bei aller Freiheit vom Zwang zur Zeit einteilung, dennoch nicht selbst über die Zeit verfügt. Auch in Zeiten der Arbeitslosigkeit dominiert das Paradigma der Erwerbsarbeit und damit auch die von den Rhythmen der Erwerbsarbeit bestimmte Zeit. Diese Zeit hat auch den Stadtstreicher im Griff, deshalb macht er keinen Witz, sondern beschreibt seine Lage ganz richtig, wenn er sagt, dass er keine Zeit hat.
Die Stadt, die der Penner durchstreift, ist in sein Zeiterleben eingesickert, mag er ihren approbierten Geschäften auch den Rücken kehren. Er ist vom Bewusstsein der Ohnmacht durchdrungen, wie ein Gefolterter, der mit zerschlagener Nase und aufgeplatzten Lippen vor dem Verhörspezialisten kauert. »Ich habe Zeit«, sagt der Verhörspezialist zu seinem Opfer, »ob heute, morgen oder übermorgen, reden wirst du so oder so.
Besser wäre es allerdings für dich, wenn du gleich den Mund aufmachst, denn wenn du damit noch wartest, wirst du dich hinterher nicht wiedererkennen, wenn du dann überhaupt noch etwas erkennst. Früher oder später wirst du sowieso alles sagen. Je früher, desto besser - für dich, nicht für mich. Ich kann warten. Ich habe Zeit, du aber tust besser daran, dich zu beeilen.« Der Folterer hat Zeit, weil er die Macht über den Körper des Gefolterten hat und die vergehende Zeit dieser Macht über den der Zeit unterworfenen Körper zuarbeitet.“

 

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Lothar Baier (16 mei 1942 – 11 juli 2004)

 

 

De Nederlandse schrijver Olaf J. de Landell werd geboren in Cirebon op Java in Nederlands-Indië op 16 mei 1911. Zie ook alle tags voor Olaf J. de Landell op dit blog.

 

Het was een blijde dag

Het was een blijde dag, toen men mij vroeg
of ik de sleutel van de hemelpoort soms droeg.
Maar wat begreep men van mijn stralende humeur?
Het was de sleutel van de achterdeur.

 

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Olaf J. de Landell (16 mei 1911 - 26 april 1989)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

 

De Nederlandse dichter Rens van der Knoop werd geboren in Engeland in 1987. Hij studeerde Beeld & Taal aan de Rietveld Academie in Amsterdam. Hij stond regelmatig op podia van literaire festivals en publiceerde in Tirade, Mister Motley en Tubelight. Hij werkt aan een muziek-encyclopedie. Binnenkort verschijnt bij De Bezige Bij zijn debuut: Twee mannen spreken elkaar onopgemerkt aan. Op Revisor.nl twee gedichten: 'Stadshart' en 'Een bescheiden man veegt zijn voorhoofd'.

 

Stadshart

In het nieuwe stadhart
zag ik een zwerm mensen
en andere vogels

die eerst een punt
toen levendige rook en een punt
en vervolgens naamloze vormen werd

de zwerm was vergeten dat niet elk moment
alle andere in zich draagt
zoals ik dat in mijn afstand ook vergeten was

er zaten lichamen bij die ik kende
en ook die ik gekend heb
maar me niet meer kan herinneren

hun oplichtende contouren
in een ver raam

 

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Rens van der Knoop (Engeland, 1987)

 

 

De Nederlandse schrijfster Naomi Rebekka Boekwijt werd eboren in 1990. Zij studeerde wijsbegeerte aan de Universiteit van Leiden. Zij won met haar verhalen diverse prijzen waaronder de Write now! Literatuurprijs. Momenteel woont en werkt ze op een boerderij in Zwitserland.

Uit:Hoogvlakte

“Moser had mij naar de overkant gestuurd. De veldweg was nat. Op de akkers aan weerszijden lag water dat niet wegzakken wilde. Een kansloze dag voor de oogstmachines. Aan de linkerkant de suikerbieten, de kruinen al boven de grond uit. De mais ernaast stond geel en recht. Mijn schoenen waren zwaar van het grind en de modder die onder de zolen kleefden. De hoeve van Wyss was zo’n vijfhonderd meter lopen. Ik had de motor al gestart, wilde snel heen en weer. Maar Moser had de sleutel uit het contact gehaald en gezegd: ‘Beter te voet.’ Het was vast een oldtimer die ik moest halen, of een verroeste machine. Moser had een hardnekkige verzamelwoede.
Bij Wyss was niemand te zien. Toch heerste er een sfeer van bedrijvigheid. Vanuit de silo’s klonk een hoog gezoem. Het was een modern bedrijf, met een loopstal voor het melkvee apart van het huis. Alles was aan kant. Nergens stond een bezem of riek tegen de muur. Aan de tractor van Wyss, een Fendt 800, hing de nieuwste voermengwagen.
Ik wachtte. Ik wilde niet zomaar naar binnen gaan. Op het omheinde betonstuk stond een koe mij verwachtingsvol aan te kijken. Ze liep naar me toe, maar kwam onderweg de automatische borstel tegen. Ik hoorde iemand in de stal lopen. Het moest Agnes zijn, dochter van Wyss. Wyss zelf liep zwaarder, met kortere passen. Agnes kwam tevoorschijn door de zijdeur.
‘Hoi,’ zei ze. ‘Hij komt er zo aan. Wacht je al lang?’
‘Ik sta er net.’
‘Dann isch guet.’

 

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Naomi Rebekka Boekwijt (Nederland, 1990)

Geschreven door Romenu om 11:52 Reageer op dit bericht

Albert Verwey, Arthur Schnitzler, Pem Sluijter, W.J.M. Bronzwaer, Frits van Oostrom, Michael Lentz, Max Frisch

De Nederlandse dichter, essayist en letterkundige Albert Verwey werd geboren in Amsterdam op 15 mei 1865. Zie ook alle tags voor Albert Verwey op dit blog.

 

De warme zon is boven mij

De warme zon is boven mij,
Ik wandel in de warme lucht,
Mijn voeten op de warme wei
Maken, alleen, haast geen gerucht.

Ik ben een deel van al wat is,
Een warm jong groeisel in de zon;
Maar ik, van al wat om mij is,
Voel dat ik leef en zie de zon.

Dat land, dat weet niet dat het leeft,
Die lucht voelt niet hoe zoel zij is,
Die zon ziet nooit hoe 'n licht zij geeft:
Zij leven 't licht in duisternis.

Zij zijn een glorie, en zoo na
Aan mij, die zeg dat 't glorie heet:
Ik enkel, daar 'k in glorie ga,
Spreek uit mijn glorie wat ik weet.

 

 

Van de liefde die vriendschap heet

6
O gij, mijn lief, die nu door ’t lieven lijdt,
Klaag niet in stilte alleen, – maak poëzie
Van leed, – ach laat geween en melodie
Tussen ons zijn een zoete somberheid.

En ik, die u nu liefheb, begeleid
Uw zang met wederzang, ter harmonie
Van klare koren, kalme profetie
Van vreugde en liefde en innige eindloosheid.

Gelijk wanneer een nachtegaal alleen
Wel tracht te zingen, maar niet kunnend, treurt, –

Tot ze, als een andere ’t lied begint, meteen
Uitklaagt in lange liefde, beurt aan beurt, –

En beî de bosjes vullen met geween
Van tonen, tot de zon de kimmen kleurt.

 

 

Topzieke rups

Topzieke rups, in 't stijgen
Van blad op blad, van steel op stam,
Denkt ge eindlijk te verkrijgen
Het veld van blauw, de witte vlam?

Te hoog! Ge kunt niet keren!
Hangende aan hoogste top,
Geeft ge, in verdwaasd begeren,
Nogeens u op.

 

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Albert Verwey (15 mei 1865 - 8 maart 1937)
Portret door Jan Veth, 1885

 

 

De Oostenrijkse schrijver en arts Arthur Schnitzler werd geboren in Wenen op 15 mei 1862. Zie ook alle tags voor Arthur Schnitzler op dit blog.

Uit: Reigen

„Dirne wacht auf Na... wer ist denn in aller Früh –? Erkennt ihn Servus, Bubi!
Graf Guten Morgen. Hast gut g'schlafen?
Dirne reckt sich Ah, komm her. Pussi geben.
Graf beugt sich zu ihr herab, besinnt sich, wieder fort Ich hab' grad fortgehen wollen...
Dirne Fortgehn?
Graf Es ist wirklich die höchste Zeit.
Dirne So willst du fortgehn?
Graf fast verlegen So...
Dirne Na, Servus; kommst halt ein anderes Mal.
Graf Ja, grüß' dich Gott. Na, willst nicht das Handerl geben?
Dirne gibt die Hand aus der Decke hervor.
Graf nimmt die Hand und küßt sie mechanisch, bemerkt es, lacht Wie einer Prinzessin. Übrigens, wenn man nur...
Dirne Was schaust mich denn so an?
Graf Wenn man nur das Kopferl sieht, wie jetzt... beim Aufwachen sieht doch eine jede unschuldig aus... meiner Seel', alles mögliche könnt' man sich einbilden, wenn's nicht so nach Petroleum stinken möcht'...
Dirne Ja, mit der Lampen ist immer ein G'frett.
Graf Wie alt bist denn eigentlich?
Dirne Na, was glaubst?
Graf Vierundzwanzig.
Dirne Ja freilich.”

 

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Arthur Schnitzler (15 mei 1862 - 21 oktober 1931)
Scene uit een opvoering in 2008 in Halle

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Pem Sluijter werd geboren in Middelburg op 15 mei 1939. Zie ook alle tags voor Pem Sluijter op dit blog.

 

Foto

In zwart driedelig pak
zit de oude man -hoed op-
heel gekleed naast
een naakt stenen beeld
getooid met lauwerkrans.

Op schoot een open boek.

Zijn blik heeft zich
van woorden losgemaakt;
ontbindt zich in nadenkend staren
en smalle bijna opgeborgen lach.

De bladeren weven zomerzon.
Een netwerk dat zich kantig aan hem hecht.
Scherp is dit ogenblik en teken
vastgelegd.

Daarin
is hij zijn eigen beeld geworden:
werkelijkheid en schaduw tegelijk – geroepen
tot een eindeloos bestaan zonder bewegen;
versteende tussentijd.

 

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Pem Sluijter (15 mei 1939 - 18 december 2007)

 

 

De Nederlandse letterkundige, essayist en criticus W.J.M. Bronzwaer werd geboren op 15 mei 1936 in Heerlen. Zie ook alle tags voor W. J. M. Bronzwaer op dit blog

Uit: Lessen in Lyriek

“De aldus ontdekte structuur is gemakkelijk te herkennen in de primitieve, de klassieke en de middeleeuwse literatuur. We treffen haar voortdurend aan in de bijbel. Het Boek der Psalmen is een voorbeeld van poëtische teksten die zonder expliciete inkadering worden gepresenteerd. Maar als we ons herinneren dat we sommige psalmen klaagpsalmen en andere lofpsalmen noemen, realiseren we ons dat die termen geen ander doel hebben dan het pragmatische kader van de betrokken teksten te benoemen. De heldendichten uit de klassieke oudheid en de middeleeuwse epiek kenmerken zich eveneens door duidelijke inkadering. Traditioneel is het aanroepen van de Muze, die de dichter moet helpen bij het volvoeren van de instructie, die in het geval van de Odyssee bestaat uit het vertellen van de lotgevallen van de sluwe held Odysseus. Ook in de traditie geworteld is het vragen van aandacht voor de poëtische tekst door het gehoor tot stilte te manen met een uitdrukking als ‘Luister!’ Naarmate de poëzie verder komt af te staan van een doelmatige handelingssituatie waarin zij functioneel is, zoals bij een arbeidslied of bij de lofzang op David van de Israëlitische vrouwen, verdwijnt de pragmatische inkadering, althans voor zover zij expliciet is. Vergilius begint zijn Aeneïs met de eenvoudige mededeling dat hij over de held Aeneas en de stichting van
Rome zal zingen en Vondel begint zijn Altaergeheimenissen met de regel:

Ik zing van Godts Altaergeheimenissen.

In deze gevallen wordt het gedicht al als een min of meer autonome tekst gepresenteerd. Zeker bij Vondel is de instructie er een die de dichter zichzelf heeft opgelegd: hij zingt omdat hij heeft besloten te zingen, niet omdat het door uiterlijke omstandigheden noodzakelijk of nuttig is dat hij zingt. Niettemin kunnen we ook de zelf-opgelegde taak van de autonome dichter nog steeds beschouwen als een instructie. Belangrijk is, dat alle poëzie steeds als het gevolg geven aan een instructie kan worden beschouwd en daardoor is verankerd in de levenswerkelijkheid van een gemeenschap, een groep of desnoods een individu.”

 

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W.J.M. Bronzwaer (15 mei 1936 – 20 januari 1999)

 

 

De Nederlandse historisch letterkundige Frits van Oostrom werd geboren in Utrecht op 15 mei 1953. Zie ook alle tags voor Frits van Oostrom op dit blog.

Uit: Maerlant tussen Noord en Zuid

“Voor velen staat het Vlamingschap van Maerlant vast. Als kroongetuige kan de proloog van Sinte Franciscus leven gelden, waarin de auteur zich bij de Utrechtse minderbroeders verontschuldigt voor het mogelijk wat vreemde taaleigen van dit dichtwerk, en daarvoor als reden opgeeft omdat ic Vlaminc bem. Deze op het oog vrij ondubbelzinnige verklaring vindt steun in Maerlants dikwijls geciteerde lof der vaderlandsliefde in zijn Alexanders geesten. Hij mijmert daar over het zijns inziens opmerkelijke feit Dat elken minsce int herte sijn, / So soete dunct sijns selves lant. De Brabander prijst Brabant, de Fransman Frankrijk, enzovoort:

Dus prijset elkerlijc sijn lant.
Maer seide dat hi noit en vant
Also goet lant alse Bruxambacht.
Ic waens hem daerbi heeft gedacht
Omdat hiere in was gheboren,
Bedi prijst hijt te voren.

Maar zoals wel vaker, is ook deze sleutelpassage van Maerlants biografie allesbehalve onproblematisch; vaak zijn juist zulke specifica, snel onbegrepen als ze later worden, stofnesten van tekstbederf. Het Bruxambacht in het derde vers is als citaat zo overbekend dat men gemakkelijk vergeet dat de lezing nuchter bezien niet meer is dan een uiterst invloedrijke emendatie van Snellaert, die in 1860 voorstelde om (na eerdere suggesties als Broer-ambacht, Broeder-ambacht en Broecambacht) op deze wijze te verstaan wat ons in het (enige) handschrift als Brurambacht is overgeleverd. Bijna in één moeite door pleegt men in hetzelfde vers voor de feitelijke lezing groet het meer toepasselijke goet te prefereren. Voor nog grotere problemen stelt ons het tweede vers. Er is voorgesteld om Maer door Maerlant te vervangen, wat echter het nadeel heeft dat de dichter zich nergens in zijn werk ooit kortweg als Maerlant aanduidt. Wat dat betreft zou het meer in de rede liggen - om aan de conjecturen nog een toe te voegen - om in de lijn van andere plaatsen in Alexanders geesten [..] ook hier Jacob te willen lezen, en aan te nemen dat deze lezing nadien associatief/corrigerend in de richting van de inmiddels meer bekende toenaam zou zijn verbasterd.”

 

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Frits van Oostrom (Utrecht, 15 mei 1953)
Standbeeld van Jacob van Maerlant in Damme

 

 

De Duitse dichter, schrijver, literatuurwetenschapper en musicus Michael Lentz werd geboren in Düren op 15 mei 1964. Zie ook alle tags voor Michael Lentz op dit blog.

 

Das ist der Stand der Dinge

Das Ding ist der Erde Stand.
Der Rede Stand ist das Ding.
Dringend redet das: Das ist
der Stand der Dinge. Das ist
des Dinges Tand. Da irrt des
Redens Test, da das Ding dir
das Ding, das dient. Der Rest:
Dir stand das Ding. Es redet:

DAS ist der Stand der Dinge.

 

 

gelsenkirchen

eine alte frau ein gehgestell
straßenrand und blanke taube
da rollt das gehgestell mal hin die alte frau
und mit dem schuh der schlecht zu fuß
wird da mal drangegangen
mal so nach links gewälzt
und angetippt mal so nach rechts
der hohle vogel und schon
fliegen drin
ach so!
kaputt
na wirklich nicht
über die brücke da rast dieser zug
und dann?

 

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Michael Lentz (Düren, 15 mei 1964)
In 2010 

 

 

De Zwitserse schrijver en architect Max Frisch werd geboren in Zürich op 15 mei 1911. Zie ook alle tags voor Max Frisch op dit blog.

Uit: Andorra

„LEHRER Woher wißt ihr alle, wie der Jud ist?
WIRT Can –
LEHRER Woher eigentlich?
WIRT – ich habe nichts gegen deinen Andri. Wofür hältst du mich? Sonst hätt ich ihn wohl kaum als Küchenjunge genommen. Warum siehst du mich so schief an? Ich habe Zeugen. Hab ich nicht bei jeder Gelegenheit gesagt, Andri ist eine Ausnahme?
LEHRER Reden wir nicht davon!
WIRT Eine regelrechte Ausnahme – Glockenbimmeln
LEHRER Wer hat diesen Pfahl hier aufgestellt?
WIRT Wo?
LEHRER Ich bin nicht immer betrunken, wie Hochwürden meinen. Ein Pfahl ist ein Pfahl.
Jemand hat ihn hier aufgestellt. Von gestern auf heut. Das wächst nicht aus dem Boden.
WIRT Ich weiß es nicht.
LEHRER Zu welchem Zweck?
WIRT Vielleicht das Bauamt, ich weiß nicht, das Straßenamt, irgendwo müssen die Steuern ja hin, vielleicht wird gebaut, eine Umleitung vielleicht, das weiß man nie, vielleicht die Kanalisation –
LEHRER Vielleicht.
WIRT Oder das Telefon –
LEHRER Vielleicht auch nicht.
WIRT Ich weiß nicht, was du hast.
LEHRER Und wozu der Strick dabei? „

 

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Max Frisch (15 mei 1911 - 4 april 1991)
Scene uit een opvoering van Andorra, Staatstheater Mainz, 2010

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 15e mei ook mijn blog van 15 mei 2012 deel 1 en ook deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:29 Reageer op dit bericht

Am Tage der Himmelfahrt Christi (Martin Opitz)

Bij Hemelvaartsdag

 

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Ascensione di Cristo door Pietro Perugino, 1496-1500

 

 

Am Tage der Himmelfahrt Christi

Wie Christus auferstanden
Und nun entgangen war
Des finstern Todes Banden,
Zeigt’ er sich seiner Schar,
Ließ seine starke Hand
Noch vierzig Tage sehen;
Man hat ihn wohl erkannt
Aus dem, was ist geschehen.

Er sprach: Ihr Jünger, weichet
Von Solyma hier nicht,
Bis ihr die Tauf erreichet,
Die Gott euch selbst verspricht;
Die Zeit wird eilends sein.
Johannes hat genommen
Das Wasser nur allein,
Ihr sollt den Geist bekommen.

Ihr werdet ihn empfangen
Den Geist der Herrlichkeit,
Und solche Kraft erlangen,
Die reiche weit und breit:
Ihr sollt mir Zeugen sein
So weit der Bau der Erden
Durch meinen Sonnenschein
Erleuchtet pflegt zu werden.

Mit diesem wollt’ er enden,
Bis eine Wolke kam
Und ihn aus ihren Händen
Hin in den Himmel nahm,
Von da er nach der Zeit,
Wie er ward aufgenommen,
Mit großer Herrlichkeit,
Und Macht wird wiederkommen.

 

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Martin Opitz  (23 december 1597 – 20 augustus 1639)
Parochiekerk "Maria-Hemelvaart" in Bunzlau. Opitz werd geboren in Bunzlau

 

 

Zie voor de schrijvers van de 14e mei ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:11 1 reactie Reageer op dit bericht

Karl-Markus Gauß, Jo Gisekin, Eoin Colfer, Gaby Hauptmann, Dante Alighieri

De Oostenrijkse schrijver, essayist en uitgever Karl-Markus Gauß werd geboren op 14 mei 1954 in Salzburg. Zie ook alle tags voor Karl-Markus Gauß op dit blog.

Uit: Lob der Sprache, Glück des Schreibens

„Als Bianca Jagger in Salzburg einen Ring verlor, dessen Wert lumpige 200.000 Euro betragen soll, wurde der bedauerliche Verlust zugleich mit der Nachricht vermeldet, dass es sich bei der Besitzerin um eine weltberühmte Menschenrechtskämpferin handle. Dadurch entstand der Eindruck, der Kampf um Menschenrechte wäre ein einträgliches Gewerbe, mit dem man sich nebenbei eine passable Ausstattung an Schmuck zulegen könne. Kein Wunder, dass unter Salzburger Kindern, die nach ihrem Berufswunsch befragt werden, die notorischen Astronauten, Fernsehmoderatoren, Popstars so was von out sind und neuerdings ein jedes meint, wenn es erst groß wäre, würde es sein Geld am liebsten auch als weltberühmter Menschen rechtsaktivist verdienen.
Der Wunsch ist verständlich, denn welcher Beruf ist heute schon edel und einträglich zugleich? Vielleicht der des Investmentbankers? Nein, der ist zwar edel, aber nicht mehr einträglich, denn ein solcher Banker bleibt sein Leben lang von staatlicher Unterstützung abhängig - und wer will das schon außer den wirklich Reichen? Wer sich für den Beruf des Menschenrechtsaktivisten entscheidet, setzt hingegen darauf, dass sich das Ansehen der Mutter Teresa ohne Schwierigkeiten mit der Ausstattung von Tante Bianca verbinden lasse.
Und wenn einem der immerwährende Einsatz für die Entrechteten und Gedemütigten, die einem Gottseidank so schnell nicht ausgehen werden, wieder einmal zu langweilig geworden ist, dann heißt es eben Shoppen, bis die Ringe von den Fingern rutschen.
Früher, in barbarischen Zeiten, wurden die Kämpfer und Kämpferinnen für die Menschenrechte ja noch ermordet, inhaftiert, verfolgt; oder sie waren, bestenfalls und in demokratischen Staaten, übel beleumundet als Störenfriede, die den guten Geschäftsgang mit Diktaturen und Despotien störten.“

 

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Karl-Markus Gauß (Salzburg, 14 mei 1954)
Cover

 

 

De Vlaamse dichteres Jo Gisekin werd geboren in Gent op 14 mei 1942. Zie ook alle tags voor Jo Gisekin op dit blog.

 

De Dichter

Het haalt niets meer uit wanneer ik
dit nog schrijf:
de dichter vindt zelden het woord.
Zijn oog verdwijnt achter spiegels van
glas achter langgerekt geluid dat niemand
nog hoort.
 
Hij verdeelt zichzelf in stukken van
tijd en zoekt naar het iets voor de beste
plaats: een meeuw op Gibraltar is niet
eenzamer dan hij.
 
In zijn hoofd groeien bloemen en kervende
zinnen als een uitslaande brand. Er komt geen
eind aan het licht. Het pijnigende, dansende
lijf staat met verzen beschreven:
 
de Dichter is de enige.
De enige minnaar vertwijfeld op zoek
naar het niet geschreven vers.

 

 

Kamer

De stad is nog niet verkaveld.
Tussen cement en halfronde bogen
leiden duiven een gesmoord bestaan.
Wie hier voorbijgaat kiest
blindelings zijn woorden.
 
Zoals de vrouw dat dagelijks doet op
weg naar een gaver vertroosting over
stapstenen die luid weerkaatsen.
Eén armslag is binnen bereik. Geen
wingerd tegen de goot.
 
Ze ziet kastanjelaars botten de
roestige sneeuw de kalk op de weg.
Kamillethee in heldere glazen en hoeveel
namen van mensen achter het raam.
 
Ze herkent zichzelf in het eenzaam
gebaar achteloos neergelegd
om de hoek. Verschanst voor te lange
winters verzamelt zij weefsels van
wolbol en varen.
 
Wellicht vult zij leemten met vriendschap
haar kamer bewaart er
het evenwicht.

 

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Jo Gisekin (Gent, 14 mei 1942)

 

 

 

De Ierse schrijver Eoin Colfer (zijn voornaam wordt uitgesproken als Owen) werd geboren in Wexford op 14 mei 1965. Zie ook alle tags voor Eoin Colfer op dit blog.

Uit: Und übrigens noch was .. (And another thing, vertaald door Gunnar Kwisinsk)

„Nach Angaben eines Hilfshausmeisters der Universität von Maximegalon, der sich häufig vor den Seminarräumen herumtreibt, ist das Universum sechzehn Milliarden Jahre alt.
Über diese vermeintliche Wahrheit spottet ein Haufen beteigeuzischer Beat-Poeten, die behaupten, Einlegesohlen zu besitzen, die wesentlich älter sind (tock-tock-tock). Siebzehn Milliarden, sagen sie, mindestens, und sie berufen sich dabei auf ihre Urausgabe der Urknall-Rollen. Ein menschliches Wunderkind im Teenager-Alter kam einmal auf vierzehn Milliarden, das Resultat einer komplizierten Rechnung unter Einbeziehung der Dichte von Mondgestein und der Entfernung zwischen zwei pubertierenden Mädchen im selben Ereignishorizont. Einer der unbedeutenderen Götter Asgards murmelte einmal, er habe irgendwo etwas über ein größeres kosmisches Ereignis vor achtzehn Milliarden Jahren gelesen, aber kaum jemand gibt noch etwas auf die Verkündigungen von oben seit dem Debakel um die »Geburt der Götter« oder »Thorgate«, wie es auch genannt wurde.
Wie viele Milliarden Jahre es auch sein mögen, Milliarden sind es allemal, und der alte Mann am Strand sah aus, als hätte er mindestens eine dieser Milliarden an den Fingern abgezählt. Seine Haut schimmerte wie elfenbeinfarbenes Pergament, und von der Seite gemahnte die Silhouette seines Körpers an ein großes zittriges S.
Der Mann erinnerte sich daran, dass er einmal eine Katze besessen hatte, wenn man denn Erinnerungen mehr vertrauen wollte als Neuronenkonfigurationen über Trillionen von Synapsen. Erinnerungen konnte man nicht mit der Hand anfassen. Er konnte sie nicht so spüren, wie er die Brandung spürte, die seine knotigen Zehen umspülte.
Andererseits: Waren solche physikalischen Empfindungen nicht auch nur elektrische Impulse im Gehirn? Warum sollte man dann daran glauben? Gab es überhaupt irgendetwas im Universum, dem man vertrauen, an das man sich klammern konnte, abgesehen von einer hawaliusianischen Windwehre im Zentrum eines Schmetterlingssturms?“

 

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Eoin Colfer (Wexford, 14 mei 1965)

 

 

De Duitse schrijfster Gaby Hauptmann werd geboren op 14 mei 1957 in Trossingen. Zie ook alle tags voor Gaby Hauptmann op dit blog.

Uit: Yachtfieber

„Das Rennboot schob sich langsam, fast lautlos, an die Längsseite des bauchigen großen Segelschiffs. Marc Richard sah es erst, als die Festmacherleinen herüberflogen.
»Oh, nein«, sagte er und verzog das Gesicht. »Sag ihm, daß ich nicht da bin!«
»Kann ich nicht«, entgegnete seine Frau, »ich bin auch nicht da!«
Sie drückten sich beide in die blauen Leinenkissen ihrer Stühle, halb verdeckt durch die mächtigen Holzvorbauten am Heck des Schiffes.
»Wieso weiß er, wo wir stecken?« wollte Marc halblaut wissen.
»Ich hab's ihm sicherlich nicht gesagt!«
»Und was machen wir jetzt?«
Pia linste vorsichtig um die Ecke.
»Er kommt tatsächlich an Bord!«
Marc seufzte.
»Und nicht nur er!«
Marc runzelte die Stirn. »Was soll das heißen?«
In dem Moment setzte laute Discomusik ein, dröhnte mit harten Bässen vom Rennboot herüber und deckte alles zu.
Marc sprang auf. Er war ein drahtiger Mann Ende Fünf­zig, kurzgeschnittenes weißes Haar, braungebrannt. »Habt ihr noch alle?« Mit wenigen Sätzen war er an der Reling.
»Na, da bist du ja!« Breit grinsend stand Franco vor ihm, ein italienischer Playboy deutscher Abstammung.
Marc holte tief Luft. »Schalt bloß dieses Gewummer ab!« Franco schnippte kurz zu seinem Boot hinüber, ein langbeini­ges Geschöpf in blaßrosa Bikini, dunkel gebräunter Haut und strohblonden Haaren drückte auf einen Knopf an der unüber­sichtlichen Instrumententafel. Augenblicklich war es still. Und augenblicklich gab es Protest aus dem Hintergrund."

 

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Gaby Hauptmann (Trossingen, 14 mei 1957)
Cover 

 

 

De Italiaanse dichter Dante Alighieri werd tussen 14 mei en 13 juni 1265 (volgens hemzelf in de Divina Comedia in de Goede Week en in het teken van de Tweelingen) in Florence geboren. Zie ook alle tags voor Dante Alighieri op dit blog.

Uit: Divina Comedia, Inferno X, 52-72 (Vertaald door Albert Verwey)

 

Toen kwam een andre schim door de oopning kijken.
Langs de eerste rees hij tot de kin naarboven.
Hij hield zich op de knieën, wou mij lijken.
 
Hij keek rondom me, als zou hij graag gelooven
Dat met mij nog een andre was verschenen,
Maar aanstonds zag ik zijn verwachting dooven.
 
En weenend zei hij: Mocht men u verleenen
Door hoogheid van uw aard dit hol te vinden,
Waarom kwam dan mijn zoon hier niet met-eenen?
 
En ik tot hem: Geen eigen onderwinden,
Hij die daar wacht bracht me door die gevaren.
Misschien was Guido niet van wie hem minden.
 
Zijn woorden en de straf door hem ervaren
Hadden mij wie hij was reeds doen beseffen,
Waarom mijn woorden zoo inlichtend waren.
 
Plotseling zag ik hem zich hooger heffen.
Hij kreet: ‘Was’ zegt ge? Dus hij is gestorven?
Dus zal hem geen lieve straal meer treffen?
 
Daar mijn gedachten waren afgezworven
En 'k aarzelde in het zoeken naar mijn woorden,
Viel hij terug, als nu voorgoed bedorven.

 

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Dante Alighieri (14 mei/13 juni 1265 - 13/14 september 1321)
"Dante en zijn gedicht" van Domenico di Michelino (1417-1491) in de dom van Florence

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:21 Reageer op dit bericht

Jens Sparschuh, Krister Axel, Evelyn Sanders, Walter E. Richartz, Karin Struck, Kasper Peters

De Duitse schrijver Jens Sparschuh werd geboren op 14 mei 1955 in Karl-Marx-Stadt en groeide op in Oost-Berlijn Zie ook alle tags voor Jens Sparschuh op dit blog.

Uit: Ende der Sommerzeit

"Als Nabokov 1917 mit seinen Eltern auf der Flucht war, gerät auf einem irgendwo in der Ukraine gelegenen Bahnhof sein Spazierstock unter die Räder des langsam Fahrt aufnehmenden Eisenbahnzuges. Und da kommt es zu einer Szene, die herzerschütternd schön ist. Nabokov setzt alles daran, den Stock wiederzubekommen. Als er ihn hat, bemerkt er, dass der Zug langsam wegfährt. Er rennt dem schneller werdenden Zug hinterher, und da streckt sich ihm ein Rotarmisten-Arm entgegen, der, so schreibt es Nabokov, alle Regeln des Marxismus außer acht lassend, sich eher an die Vorgaben eines wunderbaren Trivialromans hält, und dem Mann auf den Zug hilft. Und das ist eine Umsetzung dessen, was für Nabokovs gesamtes Werk zentral und wichtig ist: Es zählt nur das Einzelne. Vergiss' alle Ideologien, vergiss' alles, was dir die Obrigkeit sagt - es gibt Situationen, da musst du nur helfen."

 

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Jens Sparschuh (Karl-Marx-Stadt, 14 mei 1955)

 

 

De Amerikaanse dichter en musicus Krister Axel werd geboren op 14 mei 1974 in Parijs.Zie ook alle tags voor Krister Alex op dit blog.

 

I'm thinking of the city

I'm thinking of the city
with its arms around the river
with no end and no beginning

like a chain of stars
It's trying to tell me something
about the light between two lovers
the light that's on your face
all you have to do
shine on for me
if you can't afford to sleep

I'll be the push that brings you back
it's Saturday
and there's something in the air
I don't believe that we are lost
I don't believe that we are lost

 

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Krister Axel (Parijs, 14 mei 1974)

 

 

De Duitse schrijfster Evelyn Sanders werd geboren op 14 mei 1934 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Evelyn Sanders op dit blog.

Uit: Advent fängt im September an

„Adventszeit ist Fernsehzeit! Das ist schon so gewesen, als meine Kinder noch an
den Weihnachtsmann geglaubt beziehungsweise die Älteren versucht hatten, ihren jüngeren Geschwistern zu erklären, dass es den Weihnachtsmann eben nicht gibt. Nur stand dieser ausgerechnet jetzt in voller Lebensgröße vor jedem dritten Kaufhaus, womit seine Existenz ja bewiesen war. Die Vielzahl der Weihnachtsmänner einschließlich jener, die abends auf dem Bildschirm Rasierwasser, Daunenbetten und Modeschmuck anpriesen, ließ sich mit der Notwendigkeit von Hilfskräften erklären. »Das kann doch der Weihnachtsmann allein gar nicht schaffen!«
Vierjährigen kann man so etwas noch erzählen, sie glauben es.
Zwei Jahre später glauben sie es nicht mehr, aber sie tun so, denn offensichtlich glauben nun die Eltern an den Weihnachtsmann. Oder weshalb hat Mami zu Papi gesagt, der Weihnachtsmann könnte endlich mal einen neuen Geschirrspüler bringen?“

 

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Evelyn Sanders (Berlijn, 14 mei 1934)

 

 

De Duitse schrijver en chemicus Walter E. Richartz werd op 14 mei 1927 in Hamburg geboren. Zie ook alle tags voor Walter E. Richartz op dit blog.

Uit:Noface -- Nimm was du brauchst

“"Beim nächsten Versuch, nach einer Zwischenzeit von 30 Minuten, gab es die ersten Besonderheiten. Der Kunde (wie zuvor, blau-rot, auffällig) wurde erst nach einem gewissen Zögern bedient. Der Inh. erklärte, daß der Kunde ihm irgendwie bekannt vorkomme, daß er unangenehme Empfindungen in ihm wecke -- ein unangenehmes Erlebnis, mit gewissem Stänkerer [...] -- vielleicht nur eine äußerliche Ähnlichkeit, vielleicht nur die Kleidung. [...] Nach der Aushändigung der Wurst weiterer Ablauf wie gehabt, jedoch seitens des Inh. starke Wut, stärkere Nervosität, Schweißausbruch. Retournierte Wurst dem sich entfernenden Kunden nachgeworfen.
Wurde die Zwischenzeit weiter verkürzt, so erfolgte keine Bedienung mehr; zunächst einfach ohne Begründung, unartikulierter Ärger; dann -- nach weniger als 10 Minuten -- gleich mit Schimpfworten, Beleidigungen etc. Inh. begann tätlich zu werden [...] Das Schlußresultat der Serie: Erst nach Zwischenzeiten von weniger als zehn Minuten wurde der Kunde sicher wieder erkannt."

 

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Walter E. Richartz (14 mei 1927 – 3 februari 1980)

 

 

De Duitse schrijfster Karin Struck werd geboren op 14 mei 1947 in Schlagtow. Zie ook alle tags voor Karin Struck op dit blog.

Uit: Abtreibung tötet eine Person (Lezing)

„In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde von der feministischen Bewegung unter anderem der Slogan geprägt "mein Bauch gehört mir". Alice Schwarzer, die mächtigste deutschsprachige Feministin, ließ sich zwar einmal zu der Bemerkung hinreißen "wenn es (=das ungeborene Kind) ein Mensch wäre, wäre es (=die Abtreibung) Mord", aber selbstverständlich war ihr "Wenn" für sie und die gesamte feministische Bewegung ganz hypothetisch, und das ist es bis heute geblieben. "Mein Bauch gehört mir" enthielt unausgesprochen die Überzeugung, daß das ungeborene Kind ein Teil des Bauches der werdenden Mutter sei, nicht mehr also als ein Organ, ein eigenes Körperteil. Die eigenständige Existenz eines genetisch kompletten Menschen, einer Person im vorgeburtlichen Wachsen, wurde durch diesen Slogan, der sich festsetzte wie ein Ohrwurm, kategorisch abgestritten und geleugnet. Später und heute braucht man einen Slogan dieser Art nicht mehr. Denn die sublimen Botschaften, die er transportierte, sind längst Allgemeingut.

In den 70er Jahren etwa mußte man, um ein liberales Abtreibungsrecht (längst nicht mehr: -strafrecht) zu erreichen, noch die (bei illegalen Abtreibungen) "auf den Hinterhöfen verblutenden Frauen" vorschieben, um die "freie Wahl" der Frau abzutreiben zu verteidigen und zu fordern. Man wollte damit das Mitleid der Menschen nutzen! Und diese sublime und nicht selten demagogische Manipulation hat immer ihre Wirkung getan. Auch dies hat man heute nicht mehr nötig – außer in der Debatte um die Stammzellenforschung. Da taucht das Mitleid als Manipulationsmittel und politisches Instrument wieder auf: Diesmal als Mitleid mit den schwer und unheilbar Erkrankten, die angeblich nur aus durch Forschung an embryonalen Stammzellen gewonnenen Heilmitteln zu retten seien.“

 

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Karin Struck (14 mei 1947 – 6 februari 2006)
In 1975 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

De Nederlandse dichter, schrijver, dramaturg en toneelspeler Kasper Peters werd geboren in Doetinchem in 1973. Zie ook alle tags voor Kasper Peters op dit blog.

 

Stephan

Hij heeft een huis
met witte muren en een tafel,
limonade en reformbiscuit,
een blik waar koek op staat.

Zo lang elkaar ongezien gelaten
herhalen wij de Nepal-reeks,
bladeren door het zorgvuldig
in elkaar gezette album tot
de zinnen over nu en pas geleden.

Dat het goed is, dat
het eerder anders was, dat klopt.

Geen asbak dus
we roken buiten
en praten door
bij wijze van herhaling.

Ik zie zijn vrouw
en dat ze in de kamer
aan onze lege glazen ruikt.

Dat het anders was, dat klopt.

 

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Kasper Peters (Doetinchem, 1973)

Geschreven door Romenu om 11:11 Reageer op dit bericht

Jan Lauwereyns, Reinout Verbeke, Bruce Chatwin, Daphne du Maurier, Kathleen Jamie, Armistead Maupin, Alphonse Daudet

De Vlaamse dichter Jan Lauwereyns werd geboren op 13 mei 1969 in Antwerpen. Zie ook alle tags voor Jan Lauwereyns op dit blog.

 

Het pure spectrum

Het pure spectrum
Lang in vloed gelegen

Ebde jij
Onwaarschijnlijk weg

Door mij onder alle sterren verkozen
Heropgeroepen, verdampt

Vele woorden van liefde
Bij het finale aflopen van alles, absurd

En toch, en evengoed, zal niets gedaan zijn
Wat achteraf gezien onmogelijk bleek

Nergens resten wat ooit zeker zou
Geen wijsheid of richtlijn

Dan in het brandpunt
De verdwenen parabool

Die cirkel werd, meisje
Hemelsblauw


 

 

Ongelooflijk veel verdriet

Terwijl ze langdurig en gewelddadig schreeuwt
zijn haar ogen stevig gesloten, zodat de huid
er rond rimpelt, en het voorhoofd zich

samentrekt tot een frons.

Zuigeling: meesteres in het beoefenen
van de buigzaamheden.
Die overtuigender dan de dichter
voorwendt pijn te zijn haar werkelijk
doorvoelde pijn?

Gegeven hoe droog haar tranen zijn.

En als je zwicht voor haar chantage
houdt ze in minder dan een vingerknip op.

 

 

Anatomie van melancholie

Is de Kilimanjaro hoog genoeg?
Om jezelf in de rug te schieten?

Wanneer je voeten wegzinken in eeuwige sneeuw.
Nu dan?

Je strekt je arm,
je haalt de ijzeren hoektand over.
De draak in je hand spuwt vuur.

Draak: orbitaleur, brenger van veelal
ongewenste voorwerpen in een baan rond de aarde

ware het niet

dat de slaagkans omgekeerd evenredig is
met zwaartekracht. Tegenwind?

 

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Jan Lauwereyns (Antwerpen, 13 mei 1969)

 

 

De Vlaamse dichter Reinout Verbeke werd geboren op 13 mei 1981 in Roeselare. Zie ook alle tags voor Reinout Verbeke op dit blog.

 

Dorp

We hangen aan de aderen van anderen
als klimplanten. We tappen af en vertakken
tot één vaatstelsel. Iemand ratelt. We vervangen
zijn falende organen. We bonken synchroon
bloed naar de aorta van het dorp: een open hart
dat warmt en roept als honderd vogeljongen

We vergeten onze bloedgroep en denken
alleen nog aan vloeien en stuwen en vloeien

Wie nog van een ander vat tapt
maakt zich onmogelijk

 

 

De achterkant van flatgebouwen

Aan de achterkant van flatgebouwen
liggen opengepikte vuilniszakken
worden borsten aan de zon gegeven
hebben geliefden ruwer lief. Geen flaneren
geen plezierboten. Op het achterbalkon
ebben we naar het zijn van de zee

Aan de achterkant van flatgebouwen
trekken wolken als zeewier
halvelings aan ons vissenoog voorbij
Hier geldt deining van altijd dezelfde gordijnen
Hier waak ik over mijn kind dat in de kamer
naar haar eerste klanken hapt

Aan de achterkant van flatgebouwen
heerst wederzijdsheid van kijken, loeren
we elkaar uit het koraal. We vinden er
onze vinnen als vanouds

 

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Reinout Verbeke (Roeselare, 13 mei 1981)

 

 

De Engelse schrijver Bruce Chatwin werd op 13 mei 1940 in Sheffield geboren. Zie ook alle tags voor Bruce Chatwin op dit blog.

Uit: The Songlines

“IN ALICE SPRINGS - a grid of scorching streets where men in long white socks were forever getting in and out of Land Cruisers - I met a Russian who was mapping the sacred sites of the Aboriginals.
His name was Arkady Volchok. He was an Australian citizen. He was thirty-three years old.
His father, Ivan Volchok, was a Cossack from a village near Rostov-on-Don, who, in 1942., was arrested and sent with a trainload of other Ostarbeiter to work in a German factory.
One night, somewhere in the Ukraine, he jumped from the cattle-car into a field of sunflowers. Soldiers in grey uniforms hunted him up and down the long lines of sunflowers, but he gave them the slip. Somewhere else, lost between murdering armies, he met a girl from Kiev and married her. Together they drifted to a forgetful Adelaide suburb, where he rigged up a vodka still and fathered three sturdy sons.
The youngest of these was Arkady.
Nothing in Arkady's temperament predisposed him to live in the hugger-mugger of Anglo-Saxon suburbia or take a conventional job. He had a flattish face and a gentle smile, and he moved through the bright Australian spaces with the ease of his footloose forbears.
His hair was thick and straight, the colour of straw. His lips had cracked in the heat. He did not have the drawn-in lips of so many white Australians in the Outback; nor did he swallow his words. He rolled his r's in a very Russian way. Only when you came up close did you realise how big his bones were.
He had married, he told me, and had a daughter of six. Yet, preferring solitude to domestic chaos, he no longer lived with his wife. He had few possessions apart from a harpsichord and a shelf of books.
He was a tireless bushwalker. He thought nothing of setting out, with a water-flask and a few bites of food, for a hundredmile walk along the Ranges. Then he would come home, out of the heat and light, and draw the curtains, and play the music of Buxtehude and Bach on the harpsichord. Their orderly progressions, he said, conformed to the contours of the Central Australian landscape."

 

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Bruce Chatwin (13 mei 1940 – 18 januari 1989)

 

 

De Britse schrijfster Daphne du Maurier werd geboren in Londen op 13 mei 1907. Zie ook alle tags voor Daphne du Maurier op dit blog.

Uit: The Doll

“I want to know if men realise when they are insane. Sometimes I think that my brain cannot hold together, it is filled with too much horror – too great a despair.
And there is no one; I have never been so unutterably alone. Why should it help me to write this? . . . Vomit forth the poison in my brain.
For I am poisoned, I cannot sleep, I cannot close my eyes without seeing his damned face . . . If only it had been a dream, something to laugh over, a festered imagination.
It's easy enough to laugh, who wouldn't crack their sides and split their tongues with laughing. Let's laugh till the blood runs from our eyes – there's fun, if you like. No, it's the emptiness that hurts, the breaking up of everything inside me.
If I could feel, I should have followed her to the ends of the earth, no matter how she pleaded or how she loathed me. I should have taught her what it is to be loved by a man – yes – a man, and I would have thrown his filthy battered body from the window, watched him disappear for ever, his evil scarlet mouth distorted . . .
It's the hot feeling that has filled me, the utter incapacity to reason.
And I am deceiving myself when I say she would have come to me. I did not follow her because I knew that it was hopeless. She would never have loved me – she will never love any man.
Sometimes I can think of it all dispassionately, and I pity her. She misses so much – so much – and no one will ever know the truth. What was her life before I knew her, what is it now?
Rebecca – Rebecca, when I think of you with your pale earnest face, your great wide fanatical eyes like a saint, the narrow mouth that hid your teeth, sharp and white as ivory, and your halo of savage hair, electric, dark, uncontrolled – there has never been anyone more beautiful. Who will ever know your heart, who will ever know your mind?“

 

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Daphne du Maurier (13 mei 1907 – 19 april 1989)

 

 

De Schotse dichteres Kathleen Jamie werd geboren op 13 mei 1962 in Currie, Edinburgh. Zie ook alle tags voor Kathleen Jamie op dit blog.

 

Moon

Last night, when the moon
slipped into my attic-room
as an oblong of light,
I sensed she’d come to commiserate.

It was August. She travelled
with a small valise
of darkness, and the first few stars
returning to the northern sky,

and my room, it seemed,
had missed her. She pretended
an interest in the bookcase
while other objects

stirred, as in a rockpool,
with unexpected life:
strings of beads in their green bowl gleamed,
the paper-crowded desk;

the books, too, appeared inclined
to open and confess.
Being sure the moon
harboured some intention,

I waited; watched for an age
her cool glaze shift
first toward a flower sketch
pinned on the far wall

then glide to recline
along the pinewood floor
before I’d had enough. Moon,
I said, we’re both scarred now.

Are they quite beyond you,
the simple words of love? Say them.
You are not my mother;
with my mother, I waited unto death.

 

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Kathleen Jamie (Currie, 13 mei 1962)

 

 

De Amerikaanse schrijver Armistead Jones Maupin Jr. werd geboren op 13 mei 1944 in Washington. Zie ook alle tags voor Armistead Maupin op dit blog.

Uit:Tales of the City

"Well, you certainly aren't acting like it! I've never heard such a thing! You can't just run away from your family and friends to go live with a bunch of hippies and mass murderers!"
"Oh, Mom, that's just a lot of TV crap!"
Her mother lowered her voice reproachfully. "Don't you talk nasty to your mother, Mary Ann . . . and it's not a lot of TV . . . stuff. What about those Giraffe Killers?"
"Zebra."
"Well, whatever. And what about those earthquakes? Your Daddy took me to see that awful movie, and I nearly had a heart attack when Ava Gardner . . ."
"Mom. I've made up my mind about this. Will you just call Mr. Lassiter for me?"
Her mother began to cry. "Something terrible is going to happen to you. I know it."
"Now who's being silly? What could possibly happen to me, Mom? San Francisco is a lot safer than Cleveland, and the people are are so mellow."
Her mother stopped sobbing for a moment. "What does that mean?" she asked suspiciously.
WHEN IT WAS OVER, Mary Ann left the Buena Vista and walked through Aquatic Park to the bay. For several minutes, she stared at the Alcatraz beacon, drunk with the prospect of an undefined future.
"What could possible happen to me, Mom?" The words came back to her on a chill wind, nibbling uncertainly on a corner of her mind.
Back at the Fisherman's Wharf Holiday Inn she looked up Connie Bradshaw's phone number. Connie was the only person she knew in San Francisco. Mary Ann had heard that she was a stewardess for United, but hadn't spoken to her old high school friend since 1968.
"Oh, God, I can't believe it!" squealed Connie, when Mary Ann identified herself. "How long are you here for?"
"For good," said Mary Ann, savoring the words.”

 

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Armistead Maupin ( Washington, 13 mei 1944) 

 

 

De Franse schrijver Alphonse Daudet werd geboren in Nîmes op 13 mei 1840. Zie ook alle tags voor Alphonse Daudet op dit blog.

 

L’Oiseau bleu

J’ai dans mon cœur un oiseau bleu,
Une charmante créature,
Si mignonne que sa ceinture
N’a pas l’épaisseur d’un cheveu

Il lui faut du sang pour pâture.
Bien longtemps, je me fis un jeu
De lui donner sa nourriture :
Les petits oiseaux mangent peu.

Mais, sans en rien laisser paraître,
Dans mon cœur il a fait, le traître,
Un trou large comme la main,

Et son bec, fin comme une lame,
En continuant son chemin,
M’est entré jusqu’au fond de l’âme !…


Autre Amoureuse

Lorsque je vivais loin de vous,
Toujours triste, toujours en larmes,
Pour mon cœur malade et jaloux
Le sommeil seul avait des charmes.
Maintenant que tu m’appartiens
Et que mon cœur a sa pâture,
– Il ne m’est plus qu’une torture,
Le sommeil cher aux jours anciens.

Lorsque je dormais loin de vous,
Dans un rêve toujours le même,
Je vous voyais à mes genoux
Me dire chaque nuit : « Je t’aime ! »
Maintenant que tu m’appartiens,
Dans les bras chaque nuit je rêve
Que tu pars, qu’un méchant t’enlève
Et que je meurs quand tu reviens.

 

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Alphonse Daudet (13 mei 1840 - 17 december 1897)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 13 mei ook mijn blog van 13 mei 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:08 Reageer op dit bericht

Hagar Peeters, Bertus Aafjes, August Vermeylen, Andrej Voznesensky, Sabine Imhof, Dante Gabriel Rossetti

De Nederlandse dichteres Hagar Peeters werd geboren in Amsterdam op 12 mei 1972. Zie ook alle tags voor Hagar Peeters op dit blog.

 

Debuut

De eerste nacht die ze zonder slapen
doorbracht in een schuur met hem
aan wie ze haar eerste kus onthield
onthoudt ze nog na vele nachten waken.

Ze bleef daar liggen met haar ogen dicht
niet wetend hoe te beginnen
met wat door geen van beiden
ooit eerde was verricht.

Langzaam drong het buitenlicht
door het raam naar binnen
en met het licht verdween de reden
van het wachten naar een elders dat,
bedenkt ze zich, ook nu nog toekomst is.

 

 

Koorddansen

Altijd op zoek naar een navelstreng
nu de eerste niet langer bestaat,
balanceer ik op de ragdunne draad
van blik tot blik, tot het ogenblik
dat ik opnieuw jij
en jij ik.

Een keten weer opeens
hangen we boven het land.
Geen afstand meer. In dit verband
past het heelal met gemak
in één hand.

Ik snoep je lieve woordjes.
Je tovert zoentjes uit je zak.
Ik slik ze, pik ze, blik ze in
voor later.

Wanneer het strak gespannen snoer
halverwege de acrobatentoer
ombuigt tot valstrik,
val ik.

 

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Hagar Peeters (Amsterdam, 12 mei 1972)

 

 

De Nederlandse schrijver en dichter Bertus Aafjes (pseudoniem Jan Oranje) werd geboren in Amsterdam op 12 mei 1914. Zie ook alle tags voor Bertus Aafjes op dit blog.

 

Het koningsgraf

Met een gezicht uit zuiver goud geslagen,
Zoals herinnering mij heeft gebeeld
Naar al de nachten dat wij samen lagen
En lach en traan gelijk hebben gedeeld,

En mond aan mond en oog in oog verzonken
De adem en het licht hebben gemengd,
En van die volle liefdesbeker dronken
Ons aan elkanders hart hebben verzengd;-

Naar die herinnering, in goud gedreven,
Lig ik onder het masker van mijn dood
Te zuchten en onzichtbaar voort te leven
In hunkring naar de diepten van uw schoot,
En 'k tast het duister van mijn koningsgraf
Met lichteloze gouden blikken af.

 

 

Legende

Ergens liggen nog de juwelen
van de verdwenen prinses;
zij die hen trachten te stelen
gebruiken breekijzer nog mes.

Zij zingen totdat hun lippen
droog en gezwollen staan,
dan stijgen meerminnen op klippen
grijs uit de grijz' oceaan.

En op haar tillende handen
trillen de edelgesteenten,
van het verbleekte gebeente
der godin afgeroofd.

 

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Bertus Aafjes (12 mei 1914 - 22 april 1993)

 

 

De Vlaamse schrijver, dichter, kunsthistoricus en politicus August Vermeylen werd geboren in Brussel, op 12 mei 1872. Zie ook alle tags voor August Vermeylen op dit blog.

 

Van Geluk

Hoger dan schijn
van 't mensen-zijn
in grijze guurheid
droef neergebogen,
- vèr bóven logen
van levensbanden,
wílde ik gebouwd een hemel voor mijn puurheid,
als prinsenkind van langverloren landen.

O ijsglanzige wijdte mijner landen,
ijslichtend licht doorschijnend als goudraggen bevend!
o recht, en bleek van kuisheid, herléven
kind! mijn kristallen ziel in mijn handen!

Over mijn stille handen
gevouwd in offerande
glijden lichtschaduwingen...
- verre herinneringen
suizelen rond mijn ogen
volzalig neergeloken...

De zilvrige misten
langs 't uitgewiste
hel verregezicht,
en 't water, en 't maagdenaakt morgenlicht
dat bloesemt in hemelse lelieperken,
het straalt al uit mij als innige bede,
't weerkaatst mijn ziel van zondagsvrede,
- stil opengeruist, als engelenvlerken...
Stoeten blankvoetige dromen, zingend,
gaan voorbij naar omhoog, met lange gewiegel...

Zij schouwt, mijn Ziel, in de ziel aller dingen,
lachend en kalm, als in wondre Spiegels.

 

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August Vermeylen (12 mei 1872 – 10 januari 1945)
 

 

 

De Russische dichter Andrej Andreyevich Voznesensky werd geboren in Moskou op 12 mei 1933. Zie ook alle tags voor Andrej Voznesensky op dit blog.

 

My Achilles Heart

In these days of unheard-of suffering
One is lucky indeed to have no heart:
Crack-shots plug me again and again,
But have no luck.

Riddled with holes, J laugh
At the furious pack: “Tally-ho, boys!
I am a lattice. Look through me.
Isn’t the landscape lovely?”

But suppose a gun should locate,
Tied by an aching thread,
Beating a hair’s breadth off target,
My Achilles heart.

Beware, my darling. Hush. Not a sound,
While I charge noisily
From place to place around Russia,
As a bird diverts the hunters from its nest.

Are you still in pain? Do you act up at night?
This defenseless extra is what saves me.
Do not handle it roughly;
The shudder would bring me down.

Our destruction is unthinkable,
More unthinkable what we endure,
More unthinkable still that a sniper
Should ever sever the quivering thread.

 

Vertaald door W.H. Auden

 

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Andrej Voznesensky (12 mei 1933 – 1 juni 2010)
 

 

 

De Zwitserse dichteres Sabine Imhof werd geboren in Brig in 1976. Zie ook alle tags voor Sabine Imhof op dit blog.

 

Die traurige Liebe

Den ganzen Winter
Vögel verscheucht
mit diesen falschen Gebeten

Eiskristalle klammern
sich ans Fenster

ich hänge dir
meinen ausgekugelten Arm
in den Schrank

als Pfand, zum Trost

stelle ich mich schlafend
klein wie Staub unter der Heizung
bis ich zufällig
gegangen werde

wir haben den Atem
um den Hals gewickelt
auf deiner Netzhaut gingen
Wolken ein und aus

aufwärts verlieren wir uns
unter Hunden
im gestutzten Federkleid

ein letztes Haar
klebt in meiner Hand
ich wasche mich wieder
an unverbesserlichen Stellen

bis auf die Knochen
bis das Licht den Traum versengt.

 

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Sabine Imhof (Brig, 12 mei 1976)
Berlijn,  Oberbaumbrücke in de schemer

  

 

De Engelse schilder en dichter Dante Gabriel Rossetti werd op 12 mei 1828 inLonden geboren. Zie ook alle tags voor Dante Gabriel Rossetti op dit blog.

 

Silent Noon

Your hands lie open in the long fresh grass, --
The finger-points look through like rosy blooms:
Your eyes smile peace. The pasture gleams and glooms
'Neath billowing skies that scatter and amass.
All round our nest, far as the eye can pass,
Are golden kingcup-fields with silver edge
Where the cow-parsley skirts the hawthorn-hedge.
'Tis visible silence, still as the hour-glass.

Deep in the sun-searched growths the dragon-fly
Hangs like a blue thread loosened from the sky: --
So this wing'd hour is dropt to us from above.
Oh! clasp we to our hearts, for deathless dower,
This close-companioned inarticulate hour
When twofold silence was the song of love.

 

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Dante Gabriel Rossetti (12 mei 1828 - 9 april 1882)
Silent Noon door de schilder John Byam Shaw, 1894

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 12e mei ook mijn blog van 12 mei 2013 deel 1 en eveneens deel 2 en ook deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:16 Reageer op dit bericht

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