Franco Biondi, Hieronymus van Alphen, Reinhold Hauschka, Marjorie Kinnan Rawlings, Zofia Kossak-Szczucka

De Duitstalige schrijver Franco Biondi werd geboren op 8 augustus 1947 in Forli in Italië. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2009.
Uit: Karussellkinder
„Moro ließ Dario die Würfel im Korb schütteln und auf den Tisch werfen, während er stehengebliebene Neugierige zum Spielen animierte.
Die Hände am Tisch begannen sich zu bewegen. Einsätze und Gewinne wanderten hin und her. Es ging lebendig zu. Das Würfelspiel erlebte eine rege Teilnahme, weil es fast an jedem Spiel jemanden gab, der lauthals jauchzte und das Doppelte bis das Vierfache des Einsatzes einsackte. Dass es Gewinner gab, freute Moro und Dario, denn je mehr Leute sich am Würfelspiel beteiligten, desto höher die Wahrscheinlichkeiten zugunsten des Spielbetreibers und damit die Beute. Das wusste Moro nicht nur aus Erfahrung, sondern auch aus selbst angestellten Berechnungen.
Das Würfelspiel hatte einen Anfang und schien kein Ende zu kennen. Mehr und mehr schmerzten Dario die Arme. Sein Würfelschütteln wurde immer kürzer. Babbo zwang ihn zur Pause, aber die Glücksspieler protestierten. Sie wähnten sich mit den würfelschüttelnden Händen eines Kindes eher im Glück. Um Babbo und die Spielenden nicht zu enttäuschen, biss Dario die Zähne zusammen und versuchte, die Schmerzen zu überlisten. Manchmal gelang es ihm, häufiger nicht. Da Darios Gesichtsverzerrungen zunahmen, schüttelte Moro den Korb und reichte ihn Dario, um ihn nur noch einmal schütteln zu lassen und die Würfel auf den Tisch zu werfen. Mit dieser Lösung waren die Würfelfixierten ebenfalls zufrieden.
Babbo lachte unentwegt und mit ihm seine Hosentaschen, die sich mit Scheinen füllten und sich wölbten, wie die Backen mit dem Lieblingsessen. Dario vergaß die Schmerzen in den Armen und lachte, weil Babbo lachte. Vor allem lachte er, weil er sich zum ersten Mal an der Seite seines Babbos so nahe und so direkt am Spiel und am eldverdienen beteiligt empfand. Zu fortgeschrittener Stunde erschien der Platzverwalter, der Moro zur Seite rief und mit ihm tuschelte. Danach nahm Moro das Würfelspiel wieder auf, um nach drei Würfen anzukündigen, dass er noch fünf Würfelpartien laufen ließe und für den Abend das Würfelspiel beenden müsse. Einige Würfelfixierte reagierten enttäuscht und drohten mit Konsequenzen, doch Moro konnte nicht mehr umgestimmt werden.“

Franco Biondi (Forli, 8 augustus 1947)
De Nederlandse dichter en schrijver Hieronymus van Alphen werd op 8 augustus 1746 geboren te Gouda. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2006 en ook mijn blog van 8 augustus 2007 en ook mijn blog van 8 augustus 2008 en ook mijn blog van 8 augustus 2009.
De perzik
Die perzik gaf mijn vader mij,
Om dat ik vlijtig leer.
Nu eet ik vergenoegd en blij,
Die perzik smaakt naar meer.
De vrolijkheid past aan de jeugd
Die leerzaam zig betoont.
De naarstigheid, die kinderdeugd,
Wordt altoos wel beloond.
De spiegel
Die telkens in de spiegel ziet,
En zig met schoonheid vleit;
Beseft de waare schoonheid niet,
Maar jaagt naar ijdelheid.
Dit glas maakt trots, of geeft ons pijn;
Wil 'k weeten, wie ik ben,
Dan moet Gods woord de spiegel zijn,
Waar ik mijn hart uit ken.
Zou ik mijn tijd besteden
Aan duizend nietigheden?
'k Heb daar geen voordeel van.
Mijn lessen wil ik leeren,
Mijn meesters zal ik eeren,
Dan word ik haast een man.

Hieronymus van Alphen (8 augustus 1746 – 2 april 1803)
De Duitse dichter en schrijver Reinhold Hauschka werd geboren op 8 augustus 1926 in Aussig in Bohemen. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2009.
Aforismen
Schreiben ist etwas Göttliches, das leider auch der Teufel gesehen hat.
*
Wir sollten versuchen, einen Menschen dadurch zu verstehen, daß wir ihn nicht am Sprechen hindern.
*
Die schönen Beine einer Frau werden nur dann gefährlich, wenn man ihnen folgt.

Reinhold Hauschka (Aussig, 8 augustus 1926)
De Amerikaanse schrijfster Marjorie Kinnan Rawlings werd geboren op 8 augustus 1896 in Washington. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2009.
Uit: Cross Creek
„The road goes west out of the village, past open pine woods and gallberry flats. An eagle's nest is a ragged cluster of sticks in a tall tree, and one of the eagles is usually black and silver against the sky. The other perches near the nest, hunched and proud, like a griffon. There is no magic here except the eagles. Yet the four miles to the Creek are stirring, like the bleak, portentous beginning of a good tale. The road curves sharply, the vegetation thickens, and around the bend masses into dense hammock. The hammock breaks, is pushed back on either side of the road, and set down in its brooding heart is the orange grove.
Any grove or any wood is a fine thing to see. But the magic here, strangely, is not apparent from the road. It is necessary to leave the impersonal highway, to step inside the rusty gate and close it behind. By this, an act of faith is committed, through which one accepts blindly the communion cup of beauty. One is now inside the grove, out of one world and in the mysterious heart of another. Enchantment lies in different things for each of us. For me, it is in this: to step out of the bright sunlight into the shade of orange trees; to walk under the arched canopy of their jadelike leaves; to see the long aisles of lichened trunks stretch ahead in a geometric rhythm; to feel the mystery of a seclusion that yet has shafts of light striking through it. This is the essence of an ancient and secret magic. It goes back, perhaps, to the fairy tales of childhood, to Hansel and Gretel, to Babes in the Wood, to Alice in Wonderland, to all half-luminous places that pleased the imagination as a child.“

Marjorie Kinnan Rawlings (8 augustus 1896 – 14 december 1953)
De Poolse schrijfster Zofia Kossak-Szczucka werd geboren op 8 augustus 1890 in Kośmin.
Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007
Uit: Protest
„Wir wollen nicht wie Pilatus sein. Wir haben nicht die Absicht, uns den deutschen Mördern aktiv zu widersetzen; wir haben keine Chance, sie zu besiegen oder jemanden zu retten. Aber wir protestieren aus tiefstem Herzen, aus Herzen, die erfüllt sind von Mitgefühl, Abscheu und Entsetzen. Es ist uns von Gott befohlen, dass wir protestieren – Gott, der uns verboten hat zu töten. Unser christliches Gewissen verlangt es von uns. Jede Kreatur, die sich Mensch nennt, hat ein Recht auf Nächstenliebe. Das Blut der Hilflosen ruft die Himmel um Bestrafung an. Wer immer diesen Protest nicht unterstützt, ist kein Katholik.“

Zofia Kossak-Szczucka (8 augustus 1890 – 9 april 1968)













































































