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Ludwig Aurbacher

Ludwig Aurbacher (26 augustus 1784 – 25 mei 1847)



De Duitse schrijver Ludwig Aurbacher werd geboren op 26 augustus 1784 in Türkheim, Schwaben. Zijn bekendste werk is de verzameling verhalen die in 1827 – 1829 anoniem verschenen onder de titel Ein Volksbüchlein. Vooral de verhalen over de Sieben Schwaben werden populair.

 

Uit: Wie die sieben Schwaben nach Augsburg kommen und sich allda Waffen holen

„Als man zählte nach Christi Geburt eintausend und etliche hundert Jahr, da begab sich's, daß die sieben Schwaben in die weltberühmte Stadt Augsburg einzogen; und sie gingen sogleich zu dem geschicktesten Meister allda, um sich Waffen machen zu lassen; denn sie gedachten das Ungeheuer zu erlegen, welches zur selbigen Zeit in der Gegend des Bodensees übel hauste und das ganze Schwabenland in Furcht und Schrecken setzte. Der Meister führte sie in seine Waffenkammer, wo sich jeder einen Spieß oder sonst was auswählen konnte, was ihm anstand. »Bygost!« sagte der Allgäuer, »sind das auch Spieße? So einer wär mir just recht zu einem Zahnstürer. Meister, nehmt für mich nur gleich einen Wiesbaum von sieben Mannslängen.« »Potz Blitz,« sagte der Blitzschwab, »Allgäuer, progle prahle. dich nicht allzusehr.« Der Allgäuer sah den mit grimmigen Augen an, als wollte er ihn damit durchbohren. »Eigentlich hast du recht, Männle!« sagte der Blitzschwab und streichelte ihm den Kautzen; und ich merke deine Meinung,« sagte er: » Wie alle Sieben für Einen, so für alle Sieben nur Einen.« Der Allgäuer verstand ihn nicht, sagte aber: »Ja!« und den andern war's auch recht. Und so ward denn ein Spieß von sieben Mannslängen bestellt, und in einer Stunde war er fertig. – Ehe sie aber die Werkstatt verließen, kaufte sich jeder noch etwas Apartes, der Knöpfleschwab einen Bratspieß, der Allgäuer einen Sturmhut mit einer Feder darauf, der Gelbfüßler Sporen für seine Stiefel – sie seien nicht nur gut zum Reiten, sagte er, sondern auch zum Hintenausschlagen.“

 

Geschreven door Romenu om 19:50 Reageer op dit bericht
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Walter Helmut Fritz

Walter Helmut Fritz (Karlsruhe, 26 augustus 1929)


De Duitse schrijver Walter Helmut Fritz werd geboren op 26 augustus 1929 in Karlsruhe, maar groeide op in Waldprechtsweier (Schwarzwald), Rastatt en Karlsruhe. Tot 1954 studeerde hij literatuurwetenschap, filosofie en moderne talen in Heidelberg. Daarna werd hij docent. Sinds 1964 is hij zelfstandig schrijver. Hij schrijft romans, essays, maar toch vooral poëzie. Hij ontving er o.a. de Georg Trakl prijs voor.

Ich nehme dich wahr

Ich nehme dich wahr
in der brennenden Frühe,
die sich niederläßt in der Stadt
und da und dort zu Gladiolen wird.

Ich nehme dich wahr
in den Bewegungen des Raums,
der sich neu zu stufen beginnt,
sobald das Licht der Nacht zuwiderhandelt.

Ich nehme dich wahr
in den Ferien von Linien,
die dabei entstehen,
unsichtbar, zwischen den Dingen.

Ich nehme dich deutlich wahr

 

Weil du die Tage

Weil du die Tage
zu Schiffen machst,
die ihre Richtung kennen.

Weil dein Körper
lachen kann.

Weil dein Schweigen
Stufen hat.

Weil ein Jahr
die Form deines Gesichts annimmt.

Weil ich durch dich verstehe,
daß es Anwesenheit gibt,

liebe ich dich.

 

Geschreven door Romenu om 19:22 Reageer op dit bericht

Boris Pahor

Boris Pahor (Triëst, 26 augustus 1913)


De Sloveense schrijver Boris Pahor werd geboren in Triëst op 26 augustus 1913. Pahor ging school aan het gymnasium in Koper en aan het seminarie in Gorica, waar hij twee jaar lang theologie studeerde. In 1940 werd hij gemobiliseerd en nam deel aan de veldtocht in Libië. Korte tijd later was hij werkzaam als tolk voor de Italianen, ingezet bij de verhoren van gevangen Joegoslavische partizanen in Bogliaco. Na de ineenstorting van het Italiaanse fascisme sloot hij zich bij het Sloveense Bevrijdingsfront (Sloveens: Osvobodilna fronta) aan. In januari 1944 werd hij opgepakt, waarna zijn lijdensweg begon in het Italiaanse concentratiekamp Risiera di San Saba en zijn weg vervolgde via het Franse kamp Natzweiler-Struthof naar de Duitse concentratiekampen Bergen-Belsen en Dachau. Pahor overleefde en keerde terug naar Triëst. Hij liet ook het naoorlogse Joegoslavië niet ongemoeid; in zijn lijftijdschrift Zaliv verschenen keer op keer kritische opstellen. Boris Pahor verwerkt zijn ervaringen in heel zijn werk. Zijn boek Nekropola droeg bij aan de oprichting van het Europese centrum voor gedeporteerde verzetsstrijders (bij Natzweiler-Struthof in Frankrijk).

 

 

Uit een recensie over Nekropolis in DIE ZEIT, 34/2001:

 

“Eine der ersten Szenen, die Pahor sich vergegenwärtigt, gilt einer abendlichen Prozedur im Lager. Einer nach dem anderen steigen die Häftlinge in der Schlafbaracke auf eine Pritsche. Sie schieben die Hose hinunter, das Hemd bis zum Nabel hinauf und lassen im Schein einer Glühbirne das rasierte Geschlecht daraufhin inspizieren, ob in den Spitzen der nachwachsenden Haare Lausnissen kleben. Im Zentrum des Bildes und seiner Beschreibung befindet sich "der beleuchtete Penis", wie alle anderen Körperteile und Organe gezeichnet vom Verfall.

Der Autor nähert sich der Szene von außen, in einer Art Kamerabewegung. Er zeigt das Gruppenbild, geht dann immer näher an den Unterleib eines Untersuchten heran. Er bedient sich, nicht nur an dieser, sondern an dutzend anderen Stellen seines Buches, der Sichtweise jenes Mediums, des Films, das in der Fähigkeit zu schockieren und zu dokumentieren ein besonderes Prestige besitzt. Zugleich aber bezweifelt Pahor den Zusammenhang von Abbildungsdirektheit und Erinnerungswahrheit: "Es ist fast besser, dass es keinen solchen Film gibt, weil die dürren Wesen mit dem nackten Schritt heute manch einem wie eine Schar dressierter Hunde erscheinen könnten, die der Herr leicht dazu abrichten konnte, einander - aufrecht mit den Hinterbeinen auf der Pritsche stehend - das Schambein zu beriechen." Gerade das direkte Bild kann die Entwürdigung vertiefen. Denn es folgt der Fantasie der Täter, die dieses Bild gleichsam "erfunden" haben. Ebenjene Abhängigkeit der Abbildung sprengt Boris Pahor im Verlauf der folgenden Textseiten. Er stellt dem Dokumentationsprinzip und seinem verstrickten Naturalismus ein anderes, das lyrische Prinzip der Metaphernkette gegenüber.”

 

Geschreven door Romenu om 18:27 Reageer op dit bericht

Jules Romains

Jules Romains (26 augustus 1885 – 14 augustus 1972)





De Franse schrijver Jules Romains, pseudoniem van Louis Henri Farigoule, werd geboren op 26 augustus 1885 in  La Chapuze. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2006.

 

 


New York

 

New York, bouquet de bourgeons

Et furie de floraison.

Notre cime, notre ombelle.

New York, par où sort la sève,

Le bouillon d'en haut, l'écume,

La jeune bave sucrée.

 

Les murs poussent, blancs, rapides,

Comme moelle de sureau ;

0 substance encore humide

Les buildings de trente étages,

De cinquante, cent étages,

Dressent par-dessus notre age

Des pylônes de bureaux.

 

Un flot de verre étincelle,

Une nuée de mica.

Les vitres volent, pollen

De ce printemps implacable.

Leur tourbillon qui s'élève
Colle après les parois neuves
Des durs palais verticaux.

 

Geschreven door Romenu om 17:16 Reageer op dit bericht

Joachim Helfer

Joachim Helfer (Bonn, 26 augustus 1964)


De Duitse schrijver Joachim Helfer werd geboren in Bonn op 26 augustus 1964. Hij groeide op in het Hessische Schwalbach. Helfer studeerde Engels in Hamburg. Na reizen door Europa, Afrika en de VS vestigde hij zich als zelfstandig schrijver in 1990 in Hamburg. Hij ontving diverse prijzen, waaronder in 2000 de Irmgard-Heilmann-Preis.

 

Werk o.a: Du Idiot (1994), Cohn & König (1998), Nicht Himmel, nicht Meer (2002), Nicht zu zweit. Drei Novellen (2005)

 

Uit: Nicht Himmel, nicht Meer

 

„An der Sonne schien es mir für März zu warm zu sein, und Silvio hatte auf dem Heimweg von der Schule außer Schneeglöckchen und den Scheinwerfern eines ohne Kennzeichen an den Straßenrand gestellten Wartburgs auch ein Gewächs zertreten, das sonst bis zum Wochenende die Osterferien eingeläutet hätte. Daß mich mein Vater aber mit der Ankündigung bei den Garagen abfing, er wolle mit mir zum Baden fahren, war trotz allem übertrieben. Bei Tagesanbruch hatte er sein Rad hervorgeholt und es zwischen den neuen Autos der Nachbarn auf den Sattel gestellt; jetzt waren Kette, Ritzel, Naben geölt und die Speichen der alten Mühle blitzblank geschmirgelt, und wenn er das Hinterrad sirrend auf Hochtouren brachte, tanzten die Frühlingsstrahlen darin. Mir wurde kalt ums Herz, als ich ihn so sah: in der hellblauen Jacke, in der er früher morgens als erster aus dem Haus gegangen und oft erst spätabends vom Dienst heimgekommen war, die nun aber verschmiert und ausgebeult an ihm herabhing. Eine Kindheit lang hätte ich es genossen, ihm beim Werkeln zuzusehen, wenn er einmal Zeit für mich gehabt hätte, die ewige Sonntagsgemütlichkeit jedoch, die er seit Monaten Tag für Tag zelebrierte, fand ich längst nicht mehr lustig. Also maulte ich etwas von "Mathe lernen" und setzte, da meine Laune schon die nächste Wende nahm, fröhlich hinzu: "Falls du inzwischen den Überblick verloren hast, heute ist Montag!" ‚Und übernächstes Jahr um diese Zeit mache ich Abi!' konnte ich mir gerade noch verkneifen - aber zu spät: Mein armer Vater richtete sich auf und schlug mir, was er noch nie getan hatte, mit der Hand ins Gesicht, daß mein Kopf nur so davonflog und gegen ein Garagentor krachte und dann brauste und rauschte, als kreisten einander speisende Wasserfälle darin.”

 

Geschreven door Romenu om 14:32 Reageer op dit bericht

Julio Cortázar

Julio Cortázar (26 augustus 1914 - 12 februari 1984)





De Argentijnse schrijver Julio Cortázar werd geboren op 26 augustus 1914 in Brussel. Zie ook mijn blog van 29 augustus 2006.

 


Uit: Hopscotch

 

“Guy Manod decided to wake up when Ronald and Etienne agreed to listen to Jelly Roll Morton; opening one eye he decided that the back outlined in the light of the green candles must belong to Gregorovious. He shuddered, the green candles seen from a bed made a bad impression on him, the rain on the skylight was strangely mixed with the remnants of his dream-images, he had been dreaming about an absurdly sunny place, where Gaby was walking around nude and feeding crumbs to a group of stupid pigeons the size of ducks. "I have a headache," Guy said to himself. He was not in the least interested in Jelly Roll Morton although it was amusing to hear the rain on the skylight as Jelly Roll sang: "Stood on a corner, an' she was soakin' wet..." Wong would certainly have come up with a theory about real and poetic time, but was it true that Wong had mentioned making coffee? Gaby feeding the pigeons crumbs and Wong, the voice of Wong going in between Gaby's nude legs in a garden with brightly colored flowers, saying: "A secret I learned in the casino at Menton." Quite possible, after all, that Wong would appear with a pot full of coffee.

Jelly Roll was at the piano beating the time softly with his foot for lack of a better rhythm section. Jelly Roll could sing "Mamie's Blues" rocking a little, staring up at some decoration on the ceiling, or it was a fly that came and went or a spot that came and went in Jelly Roll's eyes. "Eleven twenty-four took my baby away-ay..." That's what life had been, trains bringing people and taking them away while you stood on the corner with wet feet, listening to a nickleodeon and laughing and cussing out the yellow windows of the saloon where you didn't always have enough money to go in.”

 

Geschreven door Romenu om 12:25 Reageer op dit bericht

Guillaume Apollinaire

Guillaume Apollinaire (26 augustus 1880 – 9 november 1918) Guillaume Apollinaire door Marie Laurencin




De Franstalige schrijver en dichter Guillaume Apollinaire werd in Parijs geboren op 26 augustus 1880. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2006.

 

Le poète

Le Christ n'est donc venu qu'en vain parmi les hommes
Si des fleuves de sang limitent les royaumes
Et même de l'Amour on sait la cruauté
C'est pourquoi faut au moins penser à la Beauté
Seule chose ici-bas qui jamais n'est mauvaise
Elle porte cent noms dans la langue française
Grâce Vertu Courage Honneur et ce n'est là
Que la même Beauté

 

 

Paris

J'ai vu Paris dans l'ombre
Hypogée où l'on riait trop
Paris une grande améthyste
Ces soldats belges en troupe
Vieilles femmes habillées en Perrette
Après le pot-au-lait
L'officier-pilote raconte ses exploits
J'ai entendu la berloque

Mais quel sourire celui de celui qui eut sursis d'appel illimité
Ombre de la statue de Shakespeare sur le Boulevard Haussmann
Laideur des costumes civils des hommes qui ne sont pas partis
Les peintres travaillaient
Mon cœur t'adore

 

Geschreven door Romenu om 11:24 Reageer op dit bericht

Martin Amis

Martin Amis (Cardiff, 25 augustus 1949)


De Engelse schrijver Martin Amis werd geboren op 25 augustus 1949 in Cardiff, South Wales. Hij is de zoon van de schrijver Kingsley Amis. Martin Amis werd vooral bekend door zijn tweede roman Dead Babies uit 1975. De titel van het boek veroorzaakte zoveel opschudding en afkeer dat de uitgeverij de titel veranderde voor de paperback versie in Dark Secrets. Zijn werk wordt dan ook gekenmerkt door moreel en mentaal geweld. Dit heeft hij gemeen met de schrijversgeneratie uit de jaren vijftig, the Angry Young Men. Amis experimenteert graag: met vorm, stijl, maar ook inhoud. Hij gebruikt Amerikaans Engels, straat-Engels en dialecten van verschillende minderheidsgroepen in zijn romans.

 

Uit: Yellow Dog

 

“The couple stood embracing in a high-ceilinged hallway. Now the husband with a movement of the arm caused his keys to sound in their pocket. His half-conscious intention was to signal an ?.impatience to be out. Xan would not publicly agree, but women naturally like to prolong routine departures. It is the obverse of their fondness for keeping people waiting. Men shouldn't mind this. Being kept waiting is a moderate reparation for their five million years in power . . . Now Xan sighed softly as the stairs above him softly creaked. A complex figure was descending, normal up to the waist, but two-headed and four-armed: Meo's baby daughter, Sophie, cleaving to the side of her Brazilian nanny, Imaculada. Behind them, at a distance both dreamy and self-sufficient, loomed the four-year-old: Billie.
Russia took the baby and said, 'Would you like a lovely yoghurt for your tea?'
'No!' said the baby.
'Would you like a bath with all your floaty toys?'
'No!' said the baby, and yawned: the first lower teeth like twin grains of rice.
'Billie. Do the monkeys for Daddy.'
'There were too many monkeys jumping on the bed. One fell down and broke his head. They took him to the doctor and the doctor said: No more monkeys jumping on the BED.'
Xan Meo gave his elder daughter due praise.
Daddy'll read to you when he comes back,' said Russia.”

 

Geschreven door Romenu om 20:01 Reageer op dit bericht

Maxim Biller

Maxim Biller (Praag, 25 augustus 1960)



De Duitse schrijver Maxim Biller werd geboren op 25 augustus 1960 in Praag. Biller is kind van joods-Russische ouders die in 1970 naar Duitsland emigreerden. Hij studeerde in Hamburg en München literatuur en journalistiek en schreef o.a. voor Der Spiegel en Die Zeit. Zijn romans en verhalen werden in verschillende talen vertaald. Biller debuteerde in 1990 met de verhalenbundel Wenn ich einmal reich und tot bin.

 

Uit: Sieben Versuche zu lieben

 

„Das erste Mal saßen sie im Kindergarten in der Slavíkova nebeneinander beim Essen und zeigten sich unter dem Tisch ihre kleinen Geheimnisse. Sie mußte nur ein bisschen ihre Beine öffnen, er knöpfte seine Hose auf. Im Kindergarten war es immer ziemlich dunkel, und sie sahen nicht viel. Nach dem Mittagessen zogen alle Kinder in den großen Schlafraum. Jirka ging langsam hinter Alena her und war traurig, daß sein Bett nicht neben ihrem stand. Danach spielten sie zusammen, daran konnte er sich noch erinnern, aber er wusste nicht mehr, was sie spielten. Als sie von ihren Eltern abgeholt wurden, sagten sie sich nicht auf Wiedersehen. Sie schauten weg, und am nächsten Tag redeten sie nicht miteinander. Ein paar Tage später kniff Alena sich selbst so lange in den Unterarm, bis er feuerrot war. Sie schrie vor Schmerz, und als sie in den Armen der Kindergärtnerin lag, sagte sie weinend, das sei Jirka gewesen.

Alena und Jirka waren Kinder von Vinohrady. Es war ihnen damals egal, aber später dachten sie beide oft daran. Er wohnte mit seinen Eltern in der Mánesova, oben am Platz, wo die große viereckige Kirche mit der durchsichtigen Uhr stand. Wenn das Fenster in seinem Zimmer offen war, hörte er die Straßenbahnen, die auf der Vinohradská fuhren. Sie wohnte in der Chopinova. Sie musste nur die Chopinova überqueren, schon war sie im Park. Dort sahen sie sich oft, und kurz bevor seine und ihre Familie ’68 in den Westen flüchteten, traf er sie auf der Seite des Parks, von der man auf die Stadt heruntersehen konnte.“

 

Geschreven door Romenu om 19:59 Reageer op dit bericht

Johann Herder

Johann Herder (25 augustus 1744 – 18 december 1803)




De Duitse schrijver, theoloog en cultuur-filosoof Johann Gottfried von Herder werd geboren in Mohrungen op 25 augustus 1744. Zie ook mijn blog van 25 augustus 2006.

 

Uit: Journal meiner Reise im Jahr 1769

 

“Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte: die Thätigkeit in die unsre Seele sich auf ihre eigne weitere Laufbahn wirft, überwindet die Empfindbarkeit über das, was man verläßt, und wenn insonderheit der Abschied lange dauret: so wird er so ermüdend, als im Kaufmann zu London. Nur denn aber erstlich siehet man, wie man Situationen hätte nutzen können, die man nicht genutzt hat: und so hatte ich mir jetzt schön sagen: ei! wenn du die Bibliothek beßer genutzt hättest? wenn du in jedem, das dir oblag, dir zum Vergnügen, ein System entworfen hättest? in der Geschichte einzelner Reiche – – Gott! wie nutzbar, wenn es Hauptbeschäftigung gewesen wäre! in der Mathematik – – wie unendlich fruchtbar, von da aus, aus jedem Theile derselben, gründlich übersehen, und mit den reellsten Kän[n]tnißen begründet, auf die Wißenschaften hinauszusehen! – – in der Physik und Naturgeschichte – – wie, wenn das Studium mit Büchern, Kupferstichen und Beispielen, so aufgeklärt wäre, als ich sie hätte haben können – und die Französische Sprache mit alle diesem verbunden und zum Hauptzwecke gemacht! und von da aus also die Henaults, die Vellys, die Montesquieu, die Voltaire, die St. Marcs, die La Combe, die Coyers, die St. Reals, die Duclos, die Linguets und selbst die Hume's französisch studirt: von da aus, die Buffons, die D'Alemberts, die Maupertuis, die La Caille, die Eulers, die Kästners, die Newtone, die Keile, die Mariette, die Toricelli, die Nollets studirt; und endlich die Originalgeister des Ausdrucks, die Crebillons, die Sevigne, die Moliere; die Ninons, die Voltaire, Beaumelle u. s. w. hinzu gethan – das wäre seine Laufbahn, seine Situation genutzt, und ihrer würdig geworden!”

 

Geschreven door Romenu om 19:57 Reageer op dit bericht

Marion Bloem

Marion Bloem (Arnhem, 24 augustus 1952)






De Nederlandse schrijfster Marion Bloem werd op 24 augustus 1952 geboren in Arnhem. Zie ook mijn blog van 24 augustus 2006.

 

 

Mijn Muze

 

Mijn muze is verhuisd naar een verpleegtehuis
De deur naar buiten zit op slot
Er is een tovercode

 

]Vier cijfers die mijn muze niet meer weet
Naast de deurpost staat geschreven:
Het wachtwoord is het jaar waarin wij leven

 

Het heden wordt haar later nooit
Het vroeger is zij heden al vergeten
Later is reeds haar verleden tijd

 

Mijn muze zit gevangen
In de kamer van mijn vroeger
Kwijt is de vanzelfsprekendheid

 

Geschreven door Romenu om 17:27 1 reactie Reageer op dit bericht

Drs. P

Drs. P (Thun, 24 augustus 1919)


De Nederlands-Zwitserse schrijver, tekstschrijver, componist, zanger en pianist Drs. P (eig. Heinz Hermann Polzer werd geboren in het Zwitserse Thun op  24 augustus 1919 als zoon van een Nederlandse moeder en een Oostenrijkse vader. In zijn derde levensjaar, na de scheiding van zijn ouders, verhuisde hij met zijn moeder naar Nederland. Hoewel hij vrijwel zijn hele leven in Nederland heeft gewoond, en hij 'tot in de haarvaten' verweven is met de Nederlandse taal, heeft Polzer altijd zijn Zwitserse nationaliteit aangehouden. De artiestennaam Drs. P, bedacht door Willem Duys, verwijst naar de academische graad van doctorandus (afgekort: drs.) in de economie, die Polzer aan de Nederlandse Economische Hogeschool (nu Erasmus Universiteit) behaalde. Drs. P publiceerde talrijke dichtbundels en boeken over het 'dichten', over reclame en over reizen. Hij introduceerde de versvorm ollekebolleke in Nederland, een licht aangepaste variant van de Amerikaanse higgledy piggledy.

 

Dagelijks voorstelling!
Wreedheden! Bloedbaden!
Roofdieren! Christenen!
Actie! mimiek!

 

Ware juweeltjes van
Liefhebberijtoneel
Voor het geachte
Romeinse publiek!

 

 

 

Ank

 

Eens kende ik een meisje, en haar voornaam luidde Ank
Ze woonde heel gerieflijk, ze werkte op een bank
Haar uiterlijk was goed verzorgd, haar silhouet was rank
Haar tierenheid was goeder en haar moedigheid was lank
Toen kwam ze in contact met de gewoontedrinker Hank
Nu is ze uitgezakt en ze verspreidt een scherpe stank
Geen doel meer in het leven en geen brood meer op de plank
En mensen, dat komt alles ongetwijfeld van de drank

Horloges lopen achter en athleten lopen mank
En Groenevelt is rood maar het Oranjehuis is blank
Mijn buur houdt honden uit de slaap met klagelijk gejank
Een Duitser wordt malade en een Fransman voelt zich krank
Gazellen worden moddervet en varkens worden slank
Een vlieg lijdt soms aan kanker maar een vlieger heeft geen kank
Een panter is vaak pienter maar een pienk is nooit eens pank
En mensen, dat komt alles ongetwijfeld door de drank

Ik drink niet voor de aardigheid, dat zeg ik vrij en frank
Ik drink wel voor het middaguur, en tegen wil en dank
Ik wiegel en ik waggel en ik zwijmel en ik zwank
Van havenkroeg naar dorpscafe, van Brest naar Wildervank
De tranen stromen langs mijn wang en daarna langs mijn flank
Ik zie geen sprankje hoop meer, ja niet eens een hoopje sprank
En uit mijn geelkat komt nog slechts een kloeierige brank
En dat komt ongedrankeld van de twijf

 

Geschreven door Romenu om 17:25 Reageer op dit bericht

Stephen Fry

Stephen Fry (24 augustus 1957)


De Engelse komiek, schrijver, acteur en presentator Stephen John Fry werd geboren in Londen op 24 augustus 1957. Fry studeerde aan het Queens College in Cambridge. Hij woont tegenwoordig in Norfolk en New York City. Hij heeft veel samengewerkt met Hugh Laurie.

In 2006 maakte Stephen Fry de tweedelige BBC-documentaire "Stephen Fry - The Secret Life of the Manic Depressive", waarin hij uit de kast komt als lijder aan een bipolaire stoornis, ook wel manisch-depressieve stoornis genoemd. Hij interviewt bekende en minder bekende mensen die dezelfde ziekte hebben en vertelt over zijn extreme stemmingen aan de hand van voorbeelden uit zijn eigen leven. Hoe het begon toen hij een jaar of zeventien was met een manische periode en hoe hij pas op zijn zevenendertigste, naar aanleiding van een zware depressie, uiteindelijk bij de juiste arts terechtkwam waar hij te horen kreeg wat de diagnose was.

 

Uit: Revenge

 

“Anyway, a couple of hours after this "distressing scene," Pete knocked on my door with a cup of tea. Precision, Portia, precision-he knocked on my door with his knuckles, but you know what I mean. I thought he was going to give me grief, but in fact-well no in fact he did give me grief. That is exactly and literally what he gave me. He had just had a phone call from America. Apparently Pete's brother, my uncle Leo, had a heart attack in New York last night and was dead by the time an ambulance arrived. Too grim. Uncle Leo's wife Rose died of ovarian cancer in January and now he's gone, too. He was forty-eight. Forty-eight and dead from a heart attack. So my poor cousin Gordon is coming over to England to stay with us. He was the one who had to call the ambulance and everything. Imagine seeing your own father die in front of you. He's the only child, too. He must be in a terrible state, poor thing. I hope he'll like it with us. I think he was brought up quite orthodox, so what he'll make of family life here, I can't imagine. Our idea of kosher is a bacon bagel. I've never met him. I've always pictured him as having a black beard, which is insane of course, since he's about our age. Seventeen going on eighteen, that kind of thing.”

 

Geschreven door Romenu om 17:24 Reageer op dit bericht

Johan Fabricius

Johan Fabricius (24 augustus 1899 – 21 juni 1981)





De Nederlandse schrijver Johan Johannes Fabricius werd op 24 augustus 1899 in Bandoeng in Nederlands-Indië geboren. Zie ook mijn blog van 24 augustus 2006.

 

 

Uit: De scheepsjongens van Bontekoe

 

“Luister, Peter Hajo,’ zei de schipper. ‘Als je moeder geen bezwaren heeft, meld je dan morgen bij schipper Blok in de Jeroensteeg en zeg hem dat je overmorgen met de Hoornse Zon meegaat naar Texel, waar de Nieuw-Hoorn op goede wind wacht.’

‘Jawel, schipper...!!’ Het klonk als een juichkreet. En met zijn roetknuisten veegde Hajo haastig over het gezicht, dat straalde van onmetelijk geluk... en blonk van tranenvocht.

‘Doe dat niet,’ raadde Bontekoe. ‘Je zult er helemaal als een Moriaan gaan uitzien.’

Hajo trok snel zijn vuisten weg. ‘Schipper ik zal altijd...’

‘Daar twijfel ik niet aan, Peter Hajo. Kwajongens zijn goed voor de wal; op een Oostinjevaarder hebben we mannen nodig. Als je moeder geen bezwaren maakt, sta je van morgen af op mijn monsterrol. Denk er om dat van de bemanning van de Nieuw-Hoorn geen kwaad woord gezegd mag kunnen worden, en dat in de grote mast een vlag wappert die we tegenover de hele wereld moeten hooghouden. Verstaan?’

‘Verstaan, schipper’... Verdikkoppe, dat kwam er kranig uit!

En toen een groot ogenblik: schipper Bontekoe, gezagvoerder van de Nieuw-Hoorn, stak de scheepsjongen Peter Hajo de hand toe. Hajo voelde het door al zijn leden trillen. De hand van zijn schipper!

 Bij de voordeur, in de gang, wachtte hem de jongen die vanmiddag in zijn bijt had gevist. ‘Ik heet Rolf,’ zei die. ‘We moeten maar goeie vrienden worden, want aan boord is mijn oom niet mijn oom, maar de schipper, en ik scheepsjongen, dat snap je!’

‘Ben je dan niet nijdig op me?’ stamelde Hajo.

‘Nijdig??’ vroeg Rolf. En zijn gezicht stond ernstig als altijd toen hij er op liet volgen: ‘Dacht je dan dat ik er jou in had laten vissen als 't mijn bijt was geweest?”

 

Geschreven door Romenu om 17:22 Reageer op dit bericht

Jorge Luis Borges

Jorge Luis Borges (24 augustus 1899 – 14 juni 1986)



De Argentijnse schrijver Jorge Luis Borges werd geboren op 24 augustus 1899  in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 24 augustus 2007.

 

 

Uit: The Cruel Redeemer Lazarus Morell

 

THE MEN

 

“In the early nineteenth century (the period that interests us) the vast cotton plantations on the riverbanks were worked from sunup to sundown by Negro slaves. They slept in wooden cabins on dirt floors. Apart from the mother-child relationship, kinship was conventional and murky; the slaves had given names, but not always surname. They did not know how to read. Their soft falsetto voices sang an English of drawn-out vowels, They worked in rows, stooped under the overseer's lash. They would try to escape, and men with full beards would leap astride beautiful horses to hunt them down with baying dogs.

Onto an alluvium of beastlike hopefulness and African fear there had sifted the words of the Scripture; their faith, therefore, was Christian. Go down, Moses, they would sing, low and in unison. The Mississippi served them as a magnificent image of the sordid Jordan.

The owners of that hard-worked land and those bands of Negroes were idlers, greedy gentlemen with long hair who lived in wide-fronted mansions that looked out upon the river--their porches always pseudo-Greek with columns made of soft white pine. Good slaves cost a thousand dollars, but they didn't last long. Some were so ungrateful as to sicken and die. A man had to get the most he could out of such uncertain investments. That was why the slaves were in the fields from sunup to sundown; that was why the fields were made to yield up their cotton or tobacco or sugarcane every year. The female soil, worn and haggard from bearing that impatient culture's get, was left barren within a few years, and a formless, clayey desert crept into the plantations.”

 

Geschreven door Romenu om 17:19 Reageer op dit bericht

Ephraïm Kishon

Ephraïm Kishon (23 augustus 1924 – 29 januari 2005)



De Hongaars/Israëlische schrijver Ephraïm Kishon werd op 23 augustus 1924 in Boedapest geboren als Farenc Hoffman. Zie ook mijn blog van 23 augustus 2006.

 

 

Uit: Tragisches Ende eines Feullitonisten

 

“Wart's ab. Insgesamt schickte ich Kunstetter etwa zwanzig Lobeshymnen. Ich philosophierte in seine banale Zeilenschinderei alle möglichen Tiefsinnigkeiten hinein, ich pries seine albernen Kalauer als stilistische Finessen, ich zitierte wörtlich seine Formulierungen, mit Vorliebe die dümmsten. Als ich ganz sicher war, daß meine täglichen Begeisterungsausbrüche zu einem festen, unentbehrlichen Bestandteil seines Lebens geworden waren, bekam er den ersten, leise enttäuschten Brief: "Sie wissen, wie sehr ich die Meisterwerke Ihrer Feder bewundere", schrieb ich. "Aber gerade das Ausmaß meiner Bewunderung berechtigt - nein, verpflichtet mich, Ihnen zu sagen, daß Ihre letzten Artikel nicht ganz auf dem gewohnten Niveau waren. Ich bitte Sie inständig: nehmen Sie sich zusammen!"
Eine Woche später kam der nächste, schon etwas deutlichere Aufschrei: "Um Himmels willen, was ist geschehen? Sind Sie ein andrer geworden? Sind Sie krank und lassen Sie einen Ersatzmann unter Ihrem Namen schreiben? Was ist los mit Ihnen?!"
Kunstetters Feuilletons wurden um diese Zeit immer länger, immer blumiger, immer ausgefeilter. Er machte übermenschliche Anstrengungen, um sich wieder in meine Gunst zu schreiben. Vergebens. Gestern bekam er den Abschiedsbrief: "Kunstetter! Es tut mir leid, aber nach Ihrem heutigen Artikel ist es aus zwischen uns. Auch der beste Wille des verehrungsvollsten Lesers hat seine Grenzen. Mit gleicher Post bestelle ich mein Abonnement ab. Leben Sie wohl..." Und das war das Ende.?
Jossele zündete sich eine Zigarette an, wobei ein diabolisches Grinsen ganz kurz über sein Gesicht huschte. Mich schauderte. Kleine, kalte Schweißperlen traten mir auf die Stirn. Ich muß gestehen, daß ich mich vor Jossele zu fürchten begann. Und ich frage mich, warum ich ihn eigentlich erfunden habe.“

 

Geschreven door Romenu om 20:42 Reageer op dit bericht

Theobald Hock

Theobald Hock (23 augustus 1573 - † na 1624)

Boekomslag (Geen portret beschikbaar)




De Duitse dichter Theobald Hock werd geboren op 23 augustus 1573 in Limbach/Pfalz-Zweibrücken. Hij heeft slechts een enkel literair werk nagelaten, de in 1601 gedrukte gedichtenverzameling Schönes Blumenfeld. De literatuurwetnschap plaatste hem doorgaans tussen humanisme en barok. Belangrijker is echter dat hij temidden van al het neolatijn dat in zijn tijd geschreven werd de poging ondernam om gedichten in het Duits te schrijven.

 

 

Von Art der Deutschen Poeterey (fragment)

 

Die Deutschen haben ein b'sonder Art und Weise
Dass sie der fremden Völker Sprach mit Fleisse
Lernen und wöllen erfahrn
Kein Müh nicht spar'n
In ihren Jahren.

 

Wie solches den ist an ihm selbs' hoch z'loben
Drauss man ihr Geschicklichkeit gar wol kan proben
Wenn sie nur auch ihr eigene Sprachen
Nit unwerth machen
Durch solche Sachen.

 

Den ander Nationen also b'scheide
Ihr Sprach vor ändern loben und preisen weidte
Manch Reimen drin dichten
So künstlich schlichten
Und z'sammen richten.

 

Geschreven door Romenu om 20:41 Reageer op dit bericht

Andrei Pleşu

Andrei Pleşu (Boekarest, 23 augustus 1948)


De Roemeense essayist, filosoof, kunsthistoricus en politicus Andrei Gabriel Pleşu werd geboren op 23 augustus 1948 in Boekarest. Na zijn promotie werd hij eerst docent aan de Academie voor Schone Kunsten in Boekarest. In 1982 moest hij Roemenië om politieke redenen verlaten. Na zijn terugkeer in 1989 werd hij verbannen naar het dorp Tescani vanwege zijn contacten met de dichter Mircea Dinescu. Na de revolutie was hij tot 1991 minister van cultuur. Daarna werd hij hoogleraar godsdienstfilosofie. Van 1997 tot 1999 was hij de partijloze minister van Buitenlandse Zaken, waarbij hij toenadering tot het westen zocht. Voor zijn literaire en politieke activiteiten ontving Pleşu tal van onderscheidingen.

 

Uit: Deutsche, bekennt Euch zu Eurer Sprache!

 

“Der Anspruch auf eine gute Verwendung der Sprache richtet sich vor allem an die Menschen und Institutionen, für die das Sprechen ein Beruf ist: an die Presse in allen ihren Varianten, die Schule auf all ihren Ebenen, an die Schriftsteller und Politiker. Aus dieser Ecke werden gültige und taugliche Kriterien für einen Lebensstil und ein menschenwürdiges Zusammenleben erwartet. Der Parlamentarier, der eine Rede hält, übermittelt nicht nur eine politische Botschaft, konterkariert nicht nur die Meinung eines Gegners - er bietet seiner Zuhörerschaft eine "manière d'être" an, ein gewisses Verhaltens-Design, ein globales Gefühl der öffentlichen Ordnung und Werte.

"Was würdest du als erstes tun, wenn man dich mit den Regierungsgeschäften beauftragen würde?", wurde einmal Konfuzius gefragt. Die Antwort lautete folgendermaßen: "Das Wesentliche ist, die Dinge korrekt zu benennen. Wenn die Bezeichnungen nicht korrekt sind, passen die Wörter nicht mehr. Wenn die Wörter nicht mehr passen, gehen die Staatsgeschäfte schlecht. Wenn die Staatsgeschäfte schlecht gehen, können auch Rituale und Musik nicht gedeihen. Wenn Rituale und Musik nicht gedeihen können, sind Urteile und Strafen nicht länger gerecht. Wenn Urteile nicht mehr gerecht sind, weiß das Volk nicht mehr, wie es sich verhalten soll."...

 

Geschreven door Romenu om 20:36 Reageer op dit bericht

William Henley

William Henley (23 augustus 1849 – 11 juli 1903)



De Engelse dichter en schrijver William Ernest Henley werd geboren op 23 augustus 1849 in Gloucester. Als kind kreeg hij tbc en moest er een van zijn voeten geamputeerd worden. Wegens zijn verblijf in het sanatorium dat twintig maanden duurde begon hij gedichten te schrijven. In 1874 leerde hij Robert Louis Stevenson. Zij raakten bevriend en samen schreven ze vier theaterstukken die tegenwoordig bijna vergeten zijn. Ook publiceerde Henley verschillende dichtbundels: A Book of Verses (1888), The Song of the Sword (1892), London Voluntaries (1893), Collected Poems (1898), Hawthorn and Lavender (1901) en In Hospital (1903). Zijn gedicht Pro rege nostro was met name tijdens WO I zeer geliefd.

 

Pro rege nostro

 

 

WHAT have I done for you,
   England, my England?
What is there I would not do,
   England, my own?
With your glorious eyes austere,
As the Lord were walking near,
Whispering terrible things and dear
   As the Song on your bugles blown,
   England--
   Round the world on your bugles blown!

Where shall the watchful sun,
   England, my England,
Match the master-work you've done,
   England, my own?
When shall he rejoice agen
Such a breed of mighty men
As come forward, one to ten,
   To the Song on your bugles blown,
   England--
   Down the years on your bugles blown?

Ever the faith endures,
   England, my England:--
'Take and break us: we are yours,
   England, my own!
Life is good, and joy runs high
Between English earth and sky:
Death is death; but we shall die
   To the Song on your bugles blown,
   England--
   To the stars on your bugles blown!'

They call you proud and hard,
   England, my England:
You with worlds to watch and ward,
   England, my own!
You whose mail'd hand keeps the keys
Of such teeming destinies,
You could know nor dread nor ease
   Were the Song on your bugles blown,
   England,
   Round the Pit on your bugles blown!

Mother of Ships whose might,
   England, my England,
Is the fierce old Sea's delight,
   England, my own,
Chosen daughter of the Lord,
Spouse-in-Chief of the ancient Sword,
There 's the menace of the Word
   In the Song on your bugles blown,

   England--
Out of heaven on your bugles blown!

 

Geschreven door Romenu om 20:31 Reageer op dit bericht

Edgar Lee Masters

Edgar Lee Masters (23 augustus 1868 – 5 maart 1950)


De Amerikaanse dichter Edgar Lee Masters werd geboren op 23 augustus 1868 in Garnett, Kansas. Hij werd advocaat, waarbij hij vaak als verdediger van de armen optrad. Vanaf 1914 kreeg hij steeds meer bekendheid als dichter, toen hij onder het pseudoniem Webster Ford begon te publiceren. Zijn gedichten verschenen aanvankelijk in Reedy's Mirror en werden in 1915 verzameld in Spoon River Anthology. Hierin brengen de doden vanop 'het kerkhof op de heuvel' details uit hun leven naar voor. De fictieve stad Spoon River werd genaamd naar de rivier die dichtbij zijn huis stroomde. Deze vernieuwende aanpak werd gekleurd door Masters' herinneringen uit zijn kinderjaren aan voormalige inwoners van Lewistown en Petersburg, Illinois.

 

Nicholas Bindle

 

Were you not ashamed, fellow citizens,
When my estate was probated and everyone knew
How small a fortune I left?--
You who hounded me in life,
To give, give, give to the churches, to the poor,
To the village!--me who had already given much.
And think you not I did not know
That the pipe-organ, which I gave to the church,
Played its christening songs when Deacon Rhodes,
Who broke and all but ruined me,
Worshipped for the first time after his acquittal?

 

 

 

Alfonso Churchill

 

They laughed at me as "Prof. Moon,"
As a boy in Spoon River, born with the thirst
Of knowing about the stars.
They jeered when I spoke of the lunar mountains,
And the thrilling heat and cold,
And the ebon valleys by silver peaks,
And Spica quadrillions of miles away,
And the littleness of man.
But now that my grave is honored, friends,
Let it not be because I taught
The lore of the stars in Knox College,
But rather for this: that through the stars
I preached the greatness of man,
Who is none the less a part of the scheme of things
For the distance of Spica or the Spiral Nebulae;
Nor any the less a part of the question
Of what the drama means.

 

Geschreven door Romenu om 18:45 Reageer op dit bericht

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