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Özcan Akyol

De Nederlandse schrijver en columnist Özcan Akyol werd geboren in Deventer op 7 april 1984. Zie ook alle tags voor Özcan Akyol op dit blog.

Uit: Eus

“Kosta duwde de bagage omzichtig vooruit, tot aan het station, waar een paar reizigers ons laatdunkend aankeken, omdat ze waarschijnlijk nooit eerder iemand zes koffers en een teevee hadden zien vervoeren op een winkelwagentje van de Gamma.
Het stationsgebouw rook naar pies. Buiten vocht de zon tegen dikke stapelwolken, af en toe brak er een zielloos straaltje doorheen, maar nooit langer dan een paar minuten. Eindelijk gingen we naar het betere weer.
Turis en ik liepen naar het loket, het was er druk, mensen staarden ongeduldig naar de klok.
‘Fünf tiekiets for shithol.’
De man, een blonde veertiger, keek ons schokschouderend aan. Hij begreep er niks van.
‘Gotvertomme, jij toof? Fünf tiekiets!
‘Hij wil vijf kaartjes naar Schiphol, mijnheer,’ tolkte ik.
Na wat getik op het toetsenbord rolden onze vervoersbewijzen uit de printer, intussen hield vader voortdurend een boze blik op de medewerker gericht.
‘Vieze vuile racist,’ prevelde hij in het Turks.
Het geld voor de kaartjes haalde Turis uit het buideltje om zijn buik. De bijnaam Turis (toerist) had hij van zijn werkvrienden gekregen, omdat-ie eerst twaalf Europese landen was afgestruind, in sommige woonde hij ook een paar maanden, voor hij daadwerkelijk voor anker ging in Nederland.
Nadat we al onze koffers en de teevee in de trein hadden geflikkerd, lieten we de winkelwagen op het perron staan, tot woede van een betrokken burgermannetje, dat hevig gesticulerend zijn ongenoegen liet blijken. Tijdens de rit waakten we om de beurt in het tussencompartiment over de bagage. De
teevee had zevenhonderd gulden gekost. Vader zou gek worden als iemand hem beschadigde of meenam.
Op de luchthaven moesten we eerst drie uur wachten voor de gate openging.”

 

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Özcan Akyol (Deventer, 7 april 1984)

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Kazim Ali, Jakob Ejersbo, John Pepper Clark, Günter Herburger, Uljana Wolf

De Amerikaanse dichter, schrijver en essayist Kazim Ali werd geboren op 6 april 1971 in Croydon, Engeland. Zie ook alle tags voor Kazim Ali op dit blog.

 

Autobiography

we didn’t really speak
my summer wants to answer

the architecture doesn’t matter
this is not my real life

when I am here I want to know
why do I believe what I was taught

a storm is on the way
close all the windows

begin at the earliest hour
is there a self

 

Rain

With thick strokes of ink the sky fills with rain.
Pretending to run for cover but secretly praying for more rain.

Over the echo of the water, I hear a voice saying my name.
No one in the city moves under the quick sightless rain.

The pages of my notebook soak, then curl. I’ve written:
“Yogis opened their mouths for hours to drink the rain.”

The sky is a bowl of dark water, rinsing your face.
The window trembles; liquid glass could shatter into rain.

I am a dark bowl, waiting to be filled.
If I open my mouth now, I could drown in the rain.

I hurry home as though someone is there waiting for me.
The night collapses into your skin. I am the rain.

 

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Kazim Ali (Croydon, 6 april 1971)

 

 

De Deense schrijver en journalist Jakob Ejersbo werd geboren in Rødovre op 6 april 1968. Zie ook alle tags voor Jakob Ejersbo op dit blog.

Uit: Liberty (Vertaald door Ulrich Sonnenberg)

„Irgendwo im Flughafengebäude rumpelt ein Motor, und kurz darauf beginnen ein paar Glühbirnen an der Decke schwach zu glimmen.
»Niels, Niels«, ruft eine Frauenstimme auf Schwedisch. Vater dreht sich um.
»Hej«, ruft er und winkt. »Das ist Katriina«, sagt er zu mir und geht auf die Trennwand aus Glas zu. Er hat mir erzählt, dass ihn eine schwedische Familie zum Flughafen gebracht hat und wir von ihnen in Vaters Wagen abgeholt werden. Ich schaue mir die reglos dastehenden Polizisten mit ihren Maschinenpistolen an, die an einem Gurt schräg vor ihrer Brust hängen. Ich folge Vater.
»Ah, das ist also Christian«, sagt die Frau und nickt lächelnd.
»Hej, ich heiße Katriina.« Sie trägt ein dünnes Sommerkleid und Sandalen.
»Hej«, erwidere ich und versuche zu lächeln. Vater erzählt ihr irgendetwas über die Reise; es ist eigenartig, dass er hier mit einer fremden Frau redet und Mutter in Dänemark ist.
»Und wie war es, deine kleine Tochter zu sehen?«, erkundigt sich Katriina.
»Sehr schön. Und meine Frau freut sich, hierherzukommen.« Ich höre ein Geräusch und drehe mich um. Das Gepäckband steht still, die Koffer fliegen durch ein Loch in der Mauer. Ein dünner Schwarzer in einer schmutzigen hellblauen Uniform klettert durch das Loch und wirft die Koffer anschließend auf den Boden.
Wir suchen unser Gepäck und gehen zur Passkontrolle. Der Beamte starrt lange auf die Fotografie und lange auf mich. Ich versuche, ihn anzulächeln. Plötzlich greift er nach einem Stempel, knallt ihn auf ein Stempelkissen und in den Pass – drei verschiedene Stempel; schließlich nimmt er einen Kugelschreiber und schreibt noch einiges auf die Seite. Er gibt mir den Pass zurück."

 

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Jakob Ejersbo (6 april 1968 - 10 juli 2008)

 

 

De Nigeriaanse dichter en schrijver John Pepper Clark werd geboren op 6 april 1935 in Kiagbodo, Nigeria. Zie ook alle tags John Pepper Clark op dit blog.

 

Fulani Cattle

Contrition twines me like a snake
Each time I come upon the wake
Of your clan,
Undulating along in agony,
Your face a stool for mystery:
What secret hope or knowledge,
Locked in your hump away from man,
Imbues you with courage
So mute and fierce and wan
That, not demurring nor kicking,
You go to the house of slaughter?

Can it be in the forging
Of your gnarled and crooked horn
You’d experienced passions far stronger
Than storms which brim up the Niger?
Perhaps, the drover’s whip no more
On your balding hind and crest
Arouses shocks of ecstasy:
Or likely the drunken towns by the sea
Does call at least for rest –
But will you not first reveal to me
As true the long knife must prevail,
The patience of even your tail?

 

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John Pepper Clark (Kiagbodo, 6 april 1935)

 

 

De Duitse schrijver en dichter Günter Herburger werd geboren op 6 april 1932 in Isny im Allgäu. Zie ook alle tags Günther Herburger op dit blog.

Uit: Ventile

Ein Gedicht über Gott
das wäre was
die Frage nach dem da
darüber kann man
auf jeden Fall was sagen
wenn man sich krank fühlt
oder sehr gute Laune hat
jeder hat einmal
ein brennendes Interesse
oder wie man da sagt
ich würde gern stundenlang
mit der Kreide auf einer Tafel
was dazu demonstrieren
temperamentvoll bei Gott
denn da
ist Platz für Phantasie
wenn ich ein bißchen Wissen habe
meine Worte nehme
oder den Pariser Urmeter
der in einem
kontrollierten Kasten ruht
und auch ganz hinten
Kommastellen verschiebt
wie soll ich es sagen
je mehr man sich Mühe gibt
aber ich nehme zu
kriege Farbe
spreche lauter
stehe breitbeinig vor der Tafel
und schreibe daß die Kreide bricht
denn alles stimmt
so lange ich in Fahrt bin

 

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Günter Herburger (Isny im Allgäu, 6 april 1932)

 

 

De Duitse dichteres Uljana Wolf werd geboren op 6 april 1979 in Berlijn. Zie ook alle tags Uljana Wolf op dit blog.

 

Unterstand

unterstand    /   understand
understand   /   unterstand
unterstand   /    understand

teure freundin! wie ich nach langer reise obdach fand, am bahnhof
eher ein unterstand, umgeben von summenden gleisen. wie mich
das lärmen der züge erlöst: kaum dass ich höre, was ich schreibe.
kann dich betören, wo ich bleibe? drüben auf dem abstellgleis
steht zwischen schwellen gras – im zweifel grün, ansonsten hard
to grasp. an der bahnsteigkante könnte man auch vorstehen üben.
melde zum beispiel jetzt, auf perron zwei, leichtes dämmern.

 

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Uljana Wolf (Berlijn, 6 april 1979)



Zie voor nog meer schrijvers van de 6e april ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 10:44 Reageer op dit bericht

Brigitte Schwaiger, Julien Torma, Nicolas Chamfort, Levon Shant, Aasmund Olavsson Vinje

De Oostenrijkse schrijfster Brigitte Schwaiger werd geboren op 6 april 1949 in Freistadt. Zie ook alle tags voor Brigitte Schwaiger op dit blog.

Uit: Malstunde

“Wenn Sie sich festlegen auf etwas, dann tun Sie sich selbst falsch verpflichten, sich beengen. Das, was Ihre Intuition und jeweilige Projektion ist, ist viel wichtiger, weil die viel mehr mit Ihrem momentanen Wünschen und Können übereinstimmt. Und wenn Sie dann nicht mehr so sehr das Kind wollen, sondern einen Fußball oder eine Palatschinke, dann wird das einfach umgeführt und umgerührt, dann wird die Vision ausgewechselt, metamorphisiert. Das können Sie immer wieder ändern. Halten Sie sich ja nicht fest! Sie haben keine Versprechungen gemacht, weder dem Bild noch dem Kind noch mir! Sie wollen jetzt nur malen! Vor sich hin! Und wenn anderes auftaucht, dann hat das andere eben mehr Berechtigung. Und Sie dürfen das Neue nicht wegtreiben, sondern müssen das Kind opfern und unter Umständen ein Omelett daraus machen oder was weiß ich, nach was Sie gerade Appetit haben. Das schaut aber sehr zweideutig aus, was da … Das müssen Sie mir sagen, was das ist!“

 

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Brigitte Schwaiger (6 april 1949 – 26 juli 2010)

 

 

De Franse schrijver, dramaturg en dichter Julien Torma werd geboren in Cambrai op 6 april 1902. Zie ook alle tags voor Julien Torma op dit blog.

Uit: Euphorismes

« Pourquoi ne pas parler leur langage, sotte bourrique ? c’est la meilleure blague qu’on puisse faire et la seule vraiment déplacée. Le plus grand des » crimes » n’est-il pas le sacrilège ? »

« Le sacrilège n’est acceptable que comme jeu. S’il n’est pas un peu raté, il en arrive à se détruire.
… Le sacrilège vraiment sacrilège est désinvolte et ambigu, -comme la beauté. Et c’est plus drôle. »

« La pensée comporte une part de charlatanisme.
Il n’est pas naturel de penser : il faut faire une véritable mise en scène de soi et des choses, sans compter l’artifice inévitable du raisonnement… Sans ces feintes la pensée n’est que naïveté (…) et au fond sottise : l’intelligence implique la tromperie comme la parole le mensonge. »

 

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Julien Torma (6 april 1902 - 17 februari 1933)

 

 

De Franse schrijver en aforist Nicolas Chamfort, pseudoniem van Sébastien Roch Nicolas, werd geboren op 6 april 1740 in Clermont - Ferrand. Zie ook alle tags voor Nicolas Chamfort op dit blog.

 

La Querelle du Riche et du Pauvre (Fragment)

J’ai bâti sur ce plan. J’aperçois ma méprise.
Je m’en suis repenti souvent, quoiqu’on en dise ;
Mais, soumis à des lois que je ne puis changer,
Je n’ai plus qu’un moyen propre à vous soulager.
Je hais vos oppresseurs : les riches sont barbares ;
Ils paraîtront souvent l’objet de mon courroux ;
Mécontens, ennuyés, prodigues, vains, bizarres,
Ce sont de vrais tourmens : mais le plus grand de tous,
C’est l’avarice ; eh bien ! je vais les rendre avares :
C’en est fait, les voilà pauvres tout comme vous. »
Ainsi fit Jupiter. Les Dieux ont leur système.
Mais, soit dit sans fronder leur volonté suprême,
Je voudrais que le ciel, moins prompt à nous venger,
Sût un peu moins punir, et sût mieux corriger.

 

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Nicolas Chamfort (6 april 1740 – 13 april 1784)
Cover biografie

 

 

De Armeense dichter en schrijver Levon Shant werd geboren als Levon Seghposian in Konstantinopel op 6 april 1869. Zie ook alle tags voor Levon Shant op dit blog.

Uit: Ancient Gods (Vertaald door Anne T. Vardanian)

“MAN IN WHITE
Look and take pride! Isn"t that all born of your zealous desire?
FATHER SUPERIOR
Who are you?
MAN IN WHITE
You, garbed in black! Why have you gathered those black-robed and black-souled people about you? Why have you come to this ancient isle?
FATHER SUPERIOR
Who are you?
MAN IN WHITE
Arise, arise! Drive that miserable, morose throng back to life again. Get out, you who want to dry up the senses and suppress all passions. Out of this isle — you, who are enemies of all beauty, all life and movement, all strength and creation. Out! Do not defile this holy paradise of my gods!!
FATHER SUPERIOR
There is no paradise here! I founded my monastery here, on this piece of rock. Hereafter, this isle shall be called a desert.“

 

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Levon Shant (6 april 1869 – 29 november 1951)

 

 

De Noorse dichter en journalist Aasmund Olavsson Vinje werd geboren op 6 april 1818 in Vinje, Telemark. Zie ook alle tags voor Aasmund Olavsson Vinje op dit blog.

 

Letzter Frühling

Ja, noch einmal ist das Wunder geschehn,
das Glück mit beschieden,
wieder in all seiner Wonne zu sehn
den Frühling hienieden!

Durfte noch einmal beseliget schaun
den Winter zertauen,
lieblich die Seen und die Ströme erblaun,
ergrünen die Auen.

Hören noch einmal, des Morgens erwacht,
Schalmeien erklingen,
einmal noch hören, entschlummernd zur Nacht,
die Nachtigall singen.

Schöner, als jemals zuvor ich es sah,
bedünkt mich das Blühen,
schön, wie die Sonne dem Untergang nah
im letzten Erglühen.

Düfte der Blumen, sie hauchen so süß,
so lind wehn die Lüfte,
gleich als ob fernher ihr Atem schon grüß
von jenseits der Grüfte.

Wandle, als träte mein zagender Schritt
nicht irdische Matten,
zöge im Fluge der Wolken schon mit,
ein seliger Schatten.

 

Vertaald door Hans Schmidt

 

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Aasmund Olavsson Vinje (6 april 1818 – 30 juli 1870)
Bronzen beeld in de kamer waarin hij stierf in Gran

Zie voor nog meer schrijvers van de 6e april ook mijn vorige blog van vandaag.



Geschreven door Romenu om 10:29 Reageer op dit bericht

Dan Andersson, Erich Mühsam, Georges Darien, Jean-Baptiste Rousseau, Alexander Herzen

De Zweedse dichter en schrijver Dan Andersson werd geboren op 6 april 1888 in Skattlösberg (Dalarna). Zie ook alle tags Dan Andersson op dit blog.

 

The Beggar from Luossa (Fragment)

From Luossa came a beggar singing to the village folk.
Round the watch fire they lingered while he sang
Songs of pilgrims and of beggars, song of wondrous, wondrous things
And of his yearning did he sing the whole night long

"There is something beyond mountains, beyond stars and all the blossoms,

Something, too, behind my song, behind this burning heart of mine
Listen — something goes and whispers, goes and lures me and beseeches
Come to us, for earth below is not the kingdom that is thine!"

I have listened to the lapping of waves upon the shore,
I have dreamed that the wildest seas were calm and still.
And in spirit I have hurried to that contourless land,
Where the dearest we have known we´ll know no more.

To a wild, eternal longing were we born of ash-pale mothers,

And from travail, anxious, painful, rose our first, our wailing cry
Were we tossed on plain and hillside, just to tumble round and frolic,
Then we played at elk and lion, beggar, God and butterfly.

 

Vertaald door Caroline Schleef

 

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Dan Andersson (6 april 1888 – 16 september 1920)

 

 

De Duitse dichter, schrijver, anarchist en activist Erich Mühsam werd geboren in Berlijn op 6 april 1878. Zie ook alle tags Erich Mühsam op dit blog.

 

Gesang der jungen Anarchisten

Freiheit! mahnt es aus den Grüften,
die der Vorzeit Kämpfer decken.
Freiheit! lockt es aus den Lüften,
die der Zukunft Stürme wecken.
Daß aus Ahnung Freiheit werde,
haltet, Künftige, euch bereit.
Reinigt die entweihte Erde -
helft ans Licht der neuen Zeit!

Freie Menschen sollen wohnen,
wo gequälte Sklaven schleichen,
Menschen, die aus allen Zonen
Gruß und Trunk einander reichen.
Von Gesetzen nicht gebunden,
ohne Herrn und ohne Staat -
frei nur kann die Welt gesunden,
Künftige, durch eure Tat!

Jugend, sammle deine Scharen,
kämpfend Zukunft zu erstreiten.
Wer das Leben will erfahren,
lasse sich vom Tod begleiten.
Künftige! Im heiligen Ahnen
lechzt die Welt nach Glück und Licht.
Mahnend wehn die schwarzen Fahnen:
Freiheit ist der Jugend Pflicht!

 

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Erich Mühsam (6 april 1878 – 10 juli 1934)

 

 

De Franse, anarchistische, schrijver Georges Darien werd geboren als Georges Hippolyte Adrien op 6 april 1862 in Parijs. Zie ook alle tags Georges Darien op dit blog.

Uit: Le Voleur

“Dedans, pas grand’chose d’intéressant : des ferrailles, des instruments d’acier de différentes formes et de différentes grandeurs, dont, j’ignore l’usage. À quoi ça peut-il servir ? Mystère. Une petite bouteille étiquetée : Chloroforme. Ne l’ouvrons pas ! Une boîte en fer avec des boulettes dedans. Qu’est-ce que c’est que ça ? N’y touchons pas, c’est plus prudent. Un gros rouleau de papiers. Je dénoue la ficelle qui l’attache. Qu’est-ce que cela peut être ? Je me mets à lire…
J’ai lu toute la nuit. Avec intérêt ? Vous en jugerez ; ce que j’ai lu cette nuit-là, vous allez le lire tout à l’heure. Et le matin, quand il m’a fallu sortir, je n’ai pas voulu laisser traîner sur une table le manuscrit dont je n’avais pas achevé la lecture, ni même le remettre dans la valise. On aurait pu l’enlever, pendant mon absence. Je l’ai enfermé dans ma malle.
Dans la journée, j’ai appris une chose très ennuyante, l’hôtel où j’habite est un hôtel interlope – des plus interlopes. -Il n’est fréquenté que par des voleurs ; pas toujours célibataires. Quel malheur d’être tombé, du premier coup, dans une maison pareille – une maison où l’on était si bien, pourtant … – Enfin ! Je n’ai fait ni une ni deux. J’ai envoyé un commissionnaire chercher mes bagages et régler ma note, et je me suis installé ailleurs.
Et maintenant, maintenant que j’ai terminé la lecture des mémoires de M. Randal – l’appellerai-je Monsieur ? – mainte-nant que j’ai en ma possession ce manuscrit que je n’aurais jamais dû lire, jamais dû toucher, qu’en dois-je faire, de ce manuscrit ?”

 

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Georges Darien (6 april 1862 – 19 augustus 1921)
Cover

 

De Franse dichter en schrijver Jean-Baptiste Rousseau werd geboren op 6 april 1671 in Parijs. Zie ook alle tags Jean-Baptiste Rousseau op dit blog.

 

Dispositions a la prière (Fragment)

Sur les dispositions que l' homme doit apporter
à la priere.
le roi des cieux et de la terre
descend au milieu des éclairs :
sa voix, comme un bruyant tonnerre,
s' est fait entendre dans les airs.
Dieux mortels, c' est vous qu' il appelle.
Il tient la balance éternelle
qui doit peser tous les humains :
dans ses yeux la flamme étincelle,
et le glaive brille en ses mains.
Ministres de ses lois augustes,
esprits divins qui le servez,
assemblez la troupe des justes
que les oeuvres ont éprouvés ;
et de ces serviteurs utiles
séparez les ames serviles
dont le zele, oisif en sa foi,
par des holocaustes stériles
a cru satisfaire à la loi.
Allez, saintes intelligences,
exécuter ses volontés :
tandis qu' à servir ses vengeances
les cieux et la terre invités,
par des prodiges innombrables,
apprendront à ces misérables
que le jour fatal est venu
qui fera connoître aux coupables
le juge qu' ils ont méconnu.

 

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Jean-Baptiste Rousseau (6 april 1671 – 16 maart 1741)
Borstbeeld door  Jean-Jacques Caffieri, 1786

 

 

De Russische schrijver, filosoof en publicist Alexander Herzen werd geboren op 6 april 1812 in Moskou. Zie ook alle tags voor Alexander Herzen op dit blog.

Uit: The Correspondence of Alexander Herzen with James de Rothschild
      (Vertaald doorDerek Offord)

“Nice, 8 January 1852

Messrs de Rothschild Bros in Paris.
I have had the honour of receiving the letter that you addressed to me on 3 January [and] am obliged to ask you to issue the necessary instructions to Messrs Schulthess in Zurich to have payment made from my account to Madam Widow Spielmann, the mother of Jean Spielmann, who was shipwrecked on 16 November (I write this because I do not know Madam's forename) in the sum of Four thousand francs. As I have already anticipated she will come in person, or will instruct someone else to receive the sum.
You will receive with this letter the authorization for the transfer of the registration document for the 3% rente; I have the honour of passing on [to you the information] that the French Consul has the right to execute and authenticate deeds for Swiss residents in Nice; which he omitted to say in the previous authorization and which he has now rectified.
I remain yours faithfully, Alexander de Herzen »

 

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Alexander Herzen (6 april 1812 – 21 januari 1870)
Russische postzegel uit 1962

Geschreven door Romenu om 10:15 Reageer op dit bericht

Hugo Claus, Algernon Swinburne, Bora Ćosić, Werner J. Egli, Michael Georg Conrad, Arthur Hailey, Paolo Ferrari

De Vlaamse schrijver Hugo Claus werd in Brugge geboren op 5 april 1929. Zie ook alle tags voor Hugo Claus op dit blog.

 

Ansichtkaart

Lief, ik zit aan de oever van de Taag
te zingen. Het is hier vrij goed toeven.
Alsof de meeste dingen niet meer hoeven.
Althans niet meer vandaag.
Wel verga ik hier van de schrik, o,
vraag me niet waarvoor, voor
het riet langs de stroom of voor
de gemelijke geest van El Greco.
Wat doe ik hier? Ik eet boekweit
en af en toe een varkensnier.
Mijn Spaans verdriet raak ik voorlopig niet
in jou of in een boek kwijt.

 

 

Om jou

Het kind wurgt een kauw
Vingers zijn er om te graaien
Het puin glinstert van de dauw
Het duin staat in lichtelaaie
De uren jagen op elkaar
De dagen korten in elk seizoen
De weken halen elkaar in
De maanden verwelken
Het jaar is minder dan een vlinder
Minder dan de spin die 's avonds
Hoop geeft en 's ochtends rouw

Alom dit alles alleen om jou.

 

 

De aarde danst op haar wolken

De aarde danst op haar wolken
met het geroezemoes van de middenstand
Ultragolven bereiken mij niet meer
ook niet die van het erbarmen.

Kan een gedicht denken?
In welke zin?
De aarde is er
voor het koesteren van klei, voor
het boetseren van gedachten
Kijk in mijn ogen!
Blijf niet wachten en verachten!

Door louter makelij
Kan de dichter zijn vel redden.

Het vers zwelt, bloeit, spat

 

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Hugo Claus (5 april 1929 – 19 maart 2008)
Rond 1955

 

 

De Engelse schrijver en dichter Algernon Charles Swinburne werd geboren op 5 april 1837 in Londen. Zie ook alle tags voor Algernon Swinburne op dit blog.

 

Before Sunset

Love's twilight wanes in heaven above,
On earth ere twilight reigns:
Ere fear may feel the chill thereof,
Love's twilight wanes.

Ere yet the insatiate heart complains
'Too much, and scarce enough,'
The lip so late athirst refrains.

Soft on the neck of either dove
Love's hands let slip the reins:
And while we look for light of love
Love's twilight wanes.

 

 

Aperotos Eros

Strong as death, and cruel as the grave,
Clothed with cloud and tempest's blackening breath,
Known of death's dread self, whom none outbrave,
Strong as death,

Love, brow-bound with anguish for a wreath,
Fierce with pain, a tyrant-hearted slave,
Burns above a world that groans beneath.

Hath not pity power on thee to save,
Love? hath power no pity? Nought he saith,
Answering: blind he walks as wind or wave,
Strong as death.

 

 

A Flower-Piece By Fantin

Heart's ease or pansy, pleasure or thought,
Which would the picture give us of these?
Surely the heart that conceived it sought
Heart's ease.

Surely by glad and divine degrees
The heart impelling the hand that wrought
Wrought comfort here for a soul's disease.

Deep flowers, with lustre and darkness fraught,
From glass that gleams as the chill still seas
Lean and lend for a heart distraught
Heart's ease.

 

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Algernon Swinburne (5 april 1837 – 10 april 1909)
Henri Fantin-Latour, Witte Pioenen en Rozen, Narcissus, 1879 

 

 

De Servische dichter en schrijver Bora Ćosić werd geboren op 5 april 1932 in Zagreb. Zie ook alle tags voor Bora Ćosić op dit blog.

Uit: Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution (Vertaald doorMirjana en Klaus Wittmann)

“Oberstleutnant Vaculic sagte nach alldem: "Wir sind imstande, auch die Natur in unserem Sinne umzukrempeln, die Blumen, die Flüsse und die Seen, auch die Meere, das ist allerdings viel schwieriger!"
Dann teilte Jovo Sikira uns folgendes mit: "Was den Wohlstand angeht, alles ist schon im Voraus bestimmt, außer dass es viel langsamer geht, als wir es uns gedacht haben!" [...] Genosse Sikira entschuldigte sich: "Wir können nichts dafür!" Dann sagte er: "Wir haben jetzt schon für jede Familie einen viertel Quadratmeter Badezimmerfliesen sichergestellt!"
(…)

Der Onkel fragte ihn [Vaculic]: "Ich habe gehört, wir werden unser Leben verändern, sogar um den Preis, dass es manche von uns das Leben kosten wird!" Genosse Abas verbesserte ihn: "Nein, nur dass wir alles gemeinsam haben werden, wie die Gedanken, die Gefühle und andere innere Dinge!" Die Tanten flüsterten: "Genau das haben wir befürchtet!" Opa verkündete: "Lieber reich und gesund als arm und krank, aber das ist nicht immer der Fall!" Jovo Sikira tröstete ihn: "Später werden in unserem Leben Milch und Honig fließen, wie ich es auf einem Scheißhaus gelesen habe!" Mama stellte fest: "Alles ist in der Natur des Menschen begründet, und die ist meistens schlecht!" Mama fing an zu lachen über das, was sie gesagt hatte. Genosse Abas belehrte uns: "Wir müssen so weit kommen, dass wir auch dann lachen, wenn es gar nichts zu lachen gibt!"

 

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Bora Ćosić (Zagreb, 5 april 1932)

 

 

De Zwitserse schrijver Werner J. Egli werd geboren in Luzern op 5 april 1943. Zie ook alle tags voor Werner J. Egli op dit blog.

Uit: Delgado der Apache

„Im eiskalten Wüstenwinter von 1864 verlor dann auch ein Nachbar Woolseys siebenundzwanzig Rinder, die ihm von hungrigen Apachenkriegern gestohlen wurden. Woolsey stellte einen Trupp aus Cowboys, Ranchern, Farmern und Goldsuchern zusammen und machte sich sofort auf die Jagd. Am 24. Januar stieß Woolseys Armee unverhofft auf eine große Schar Yavapai-Apachen. Woolsey lud die Anführer sofort zu einer Friedensverhandlung ein. Während die Vorbereitungen für das Palaver getroffen wurden, gab Woolsey seinen Männern den Befehl, sich in günstige Positionen zu bringen und mit schussbereiten Waffen auf sein Kommando zu warten. Er selbst ging in Begleitung von fünf anderen Männern zum Beratungsplatz, wo er von sechs Anführern der Apachen erwartet wurde. Die Weißaugen trugen dicke, knöchellange Wintermäntel. Und darunter hatten sie Schusswaffen versteckt, obwohl abgemacht war, dass sich alle Teilnehmer unbewaffnet zum Platz begeben sollten.“

 

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Werner J. Egli (Luzern, 5 april 1943)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Michael Georg Conrad werd geboren op 5 april 1846 in Gnodstadt. Zie ook alle tags voor Michael Georg Conrad op dit blog.

 

Dienstag

Feinde? Sind's nicht beste Freunde?
Wie oft schon dein Gewissen streunte,
Erbfeind zwingt's zum rechten Wege,
Todfeind lockt's aus dem Gehege
schlimmer Torheit Selbstgenügen.
Fort mit allen Lebenslügen!
Meister eigener Geistnatur,
sichre deines Herr'ntums Spur!
Feinde, Freunde, laß sie schmeicheln,
lügen, trügen, giftig speicheln,
du, in Seelenfestigkeit,
steh' wie Fels im Kampf und Streit!

 

 

Mittwoch

Musik! Sie hilft aus vielen Nöten,
ob mit Trompeten, Geigen, Flöten.
Sing dir selbst eins, tanz dazu,
drückt dich noch so schlimm der Schuh -
Sphärenklänge aus selger Ferne -
tanz wie Gottes Himmelssterne!
Heilig sei ihr Rhythmus dir,
und im Notfall zähl drei vier -
Musik, mein Herz! Ach, laß uns springen,
aus Wirrnis Harmonie erzwingen!

 

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Michael Georg Conrad (5 april 1846 – 20 december 1927)

 

 

De Brits-Canadees schrijver Arthur Hailey werd geboren in Luton, Bedfordshire, op 5 april 1920. Zie ook alle tags voor Arthur Hailey op dit blog.

Uit: Strong Medicine

“After twenty-eight years of marriage, he thought, how good it was to seeyour wife, with admiration, as beautiful, intelligent and strong. And,he told himself, he wasn't being sentimental either. He had seen allthose qualities, and more, exhibited a thousand times."That's nice," a female voice beside them interjected.Andrew looked up. It was a bright, young, cheerful stewardess, observingthem holding hands.He told her, deadpan, "Love can happen to the elderly, too.""Really?" The stewardess matched his mocking tone. "That never occurredto me. More champagne?""Yes, please."He caught the girl inspecting him and knew, without being vain, that hestill looked good, even to someone young enough to be his daughter. Howhad that London newspaper columnist described him last week'? "newhite-haired, handsome and distinguished physician husband of . . .etcetera, et cetera." Though Andrew hadn't said so, at the time he'drather liked it.The champagne poured, Andrew sat back. He enjoyed the perquisites whichwent with first-class travel, even if today they seemed less significantthan usual. It was his wife's money which provided those embellishments,of course. While his own income as a busy internist was more thancomfortable, he doubted if he would splurge on first-class fare betweenLondon and New York, and certainly could never afford the private jet inwhich his wife, and sometimes Andrew, traveled around North America.Correction, he reminded himself: had traveled until now. What changes layimmediately ahead were far from certain.”

 

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Arthur Hailey (5 april 1920 - 24 november 2004)

 

 

De Italiaanse blijspeldichter Paolo Ferrari werd geboren op 5 april 1822 in Modena. Zie ook alle tags voor Paolo Ferrari op dit blog.

Uit: Ridicule

“Rai. (…)The unhappy man feels as though he were in an unhealthy atmosphere; only he does not reflect, he does not stop to give himself an accurate account of his indisposition. Oh, it may be the heat; or it may be the dampness. No, the name of the disease that has smitten him is ridicule. A secret has escaped from a bedroom in his house, and has reached the hall; it runs down to the porter’s lodge, slips out into the street, and behold! a whole city is whispering it; a whole city conspires not to spoil the poor wretch’s comical trustfulness, to form a shield, while laughing and joking, between him and the two fortunate accomplices in this secret of Punchinello’s — while Punchinello is the only one ignorant of it.
Fed.  Now I must really protest! The Hebrews stoned the unfaithful wife, the Locretians put her eyes out, the English cut her ears off, the Egyptians her nose, and the Romans, forsooth, chopped off her head — and we moderns make fun of the husband! Oh, if the husband has been a libertine or 125 a fool, I agree; but if his wife has found in him youth, love, protection, and a worthy example, then by God! the fools are they who laugh at him. And I join with the husband in laughing all the more heartily at those apes playing cockatoo! A man of character has no fear of ridicule.
Rai.  Which is the same as if you said a man of character need have no fear of sickness.
Fed.  So, then, there is ridicule for the innocent husband, and for the wife, and for the lover?
Rai. The same disease for all of them, you may be sure. But what is the use of telling you? It is time wasted!”

 

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Paolo Ferrari (5 april 1822 – 9 maart 1889)
Modena, Piazza Grande

Geschreven door Romenu om 14:17 Reageer op dit bericht

Mieke van Zonneveld

De Nederlandse dichteres Mieke van Zonneveld werd op 5 april 1989 geboren in Hilversum. Zie ook alle tags voor Mieke van Zonneveld op dit blog.

 

Bruiloft te Kana

Toen water wijn werd
en hij wist dat later

dat niet wijn
wijn zou blijven

Zeven dagen dronk men
van het water uit zijn hand
danste, lachte, leefde

Tussen wijn en tamboerijnen
dacht hij aan zijn handen

Zweeg, bekeek de menigte
en knikte naar de hemel

 

 

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Mieke van Zonneveld (Hilversum, 5 april 1989)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Maya Angelou, E. L. James, Marko Klomp, Marguerite Duras, Robert Schindel, Michiel van Kempen, Bettina von Arnim

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Maya Angelou (eig. Margueritte Johnson) werd geboren in Saint Louis, Missouri, op 4 april 1928. Zie ook alle tags voor Maya Angelou op dit blog.

 

The Mothering Blackness

She came home running
back to the mothering blackness
deep in the smothering blackness
white tears icicle gold plains of her face
She came home running

She came down creeping
here to the black arms waiting
now to the warm heart waiting
rime of alien dreams befrosts her rich brown face
She came down creeping

She came home blameless
black yet as Hagar’s daughter
tall as was Sheba’s daughter
threats of northern winds die on the desert’s face
She came home blameless

 

 

They Went Home

They went home and told their wives,
that never once in all their lives,
had they known a girl like me,
But... They went home.

They said my house was licking clean,
no word I spoke was ever mean,
I had an air of mystery,
But... They went home.

My praises were on all men's lips,
they liked my smile, my wit, my hips,
they'd spend one night, or two or three.
But...

 

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Maya Angelou (Saint Louis, 4 april 1928)

 

 

De Britse schrijfster E. L. James (pseudoniem van Erika Leonard) werd op 4 april 1963 in Buckinghamshire als Erika Mitchell geboren.Zie ook alle tags voor E. L. James op dit blog.

Uit: Fifty Shades of Grey

“I’m here to see Mr. Grey. Anastasia Steele for Katherine Kavanagh.”
“Excuse me one moment, Miss Steele.” She arches her eyebrow as I stand self-consciously before her. I’m beginning to wish I’d borrowed one of Kate’s formal blazers rather than worn my navy-blue jacket. I have made an effort and worn my one and only skirt, my sensible brown knee-length boots, and a blue sweater. For me, this is smart. I tuck one of the escaped tendrils of my hair behind my ear as I pretend she doesn’t intimidate me.
“Miss Kavanagh is expected. Please sign in here, Miss Steele. You’ll want the last elevator on the right, press for the twentieth floor.” She smiles kindly at me, amused no doubt, as I sign in.
She hands me a security pass that has “visitor” very firmly stamped on the front. I can’t help my smirk. Surely it’s obvious that I’m just visiting. I don’t fit in here at all. Nothing changes. I inwardly sigh. Thanking her, I walk over to the bank of elevators and past the two security men who are both far more smartly dressed than I am in their well-cut black suits.
The elevator whisks me at terminal velocity to the twentieth floor. The doors slide open, and I’m in another large lobby—again all glass, steel, and white sandstone. I’m confronted by another desk of sandstone and another young blonde woman, this time dressed impeccably in black and white, who rises to greet me.”

 

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E. L. James (Buckinghamshire, 4 april 1963)

 

 

De Nederlandse dichter en schilder Marko Klomp werd geboren op 4 april 1974 in Goes. Zie ook alle tags voor Marko Klomp op dit blog.

 

Verloren eindigt niet

Het treurlicht strekt zich uit
over de dieptes van het verdriet,
gesloten ogen onthullen
een verborgen hartenleed,
handen bedekken het gezicht
van een overleden droom.

Herinneringen verdrinken
in een oeverloze tranenzee,
littekens stromen langs de
wangen van het verleden,
in gedachten weerklinkt zachtjes je naam
te weten dat je nog steeds dichtbij bent.

 

 

Rondom ons

Het silhouet van het glansrijk
stroomt langs de kustlijnen
als een begin of een eind
van getijdige draaipasjes
rondom ons
golven de wateren mee
natuurkrachtig naar
aangespoelde omhelzingen.

 

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Marko Klomp (Goes, 4 april 1974)

 

 

De Franse schrijfster Marguerite Duras (pseudoniem van Marguerite Donnadieu) werd geboren op 4 april 1914 in Gia Dinh, Indochina (nu Vietnam). Zie ook alle tags voor Marguerite Duras op dit blog.

Uit: Der Schmerz (Vertaald door Eugen Helmlé)

„Gegenüber dem Kamin das Telefon, es steht neben mir.
Rechts die Tür zum Wohnzimmer und zum Flur. Am Ende des Flurs die Eingangstür. Er könnte auf direktem Wege zurückkommen, er würde an der Eingangstür läuten: »Wer ist da?« »Ich bin's.« Er könnte auch sofort nach seiner Ankunft in einem Durchgangslager anrufen: »Ich bin zurückgekommen, ich bin im Hotel Lutetia wegen der Formalitäten.« Es gäbe vorher keine Anzeichen. Er würde anrufen. Er würde ankommen. Das sind Dinge, die möglich sind. Immerhin kommen welche zurück. Er ist kein Sonderfall. Es gibt keinen besonderen Grund, warum er nicht zurückkommen sollte. Es gibt keinen Grund, warum er zurückkommen sollte. Es ist möglich, daß er zurückkommt. Er würde klingeln: »Wer ist da?« —
»Ich bin's.« Es passieren noch ganz andere Dinge auf diesem Gebiet. Sie haben endlich den Rhein überschritten. Die Nahtstelle von Avranches ist endlich geplatzt. Sie sind endlich zurückgewichen. Ich habe schließlich bis zum Ende des Krieges gelebt. Ich muß aufpassen: es wäre nicht ungewöhnlich, wenn er zurückkäme. Es wäre normal. Man muß sich davor hüten, daraus ein Ereignis zu machen, dem etwas Außergewöhnliches anhaftet. Das Außergewöhnliche ist unerwartet. Ich muß vernünftig sein: ich erwarte Robert L., der zurückkommen soll.
Das Telefon klingelt: »Hallo, hallo, haben Sie eine Nachricht?« Ich muß mir sagen, daß das Telefon auch dazu da ist. Nicht auflegen, antworten. Nicht schreien, man solle mich in Ruhe lassen. »Keine Nachricht.« —»Nichts? Keinen Hinweis?« —»Keinen.«—»Wissen Sie, daß Belsen befreit worden ist? Ja, gestern nachmittag ...« —

 

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Marguerite Duras (4 april 1914 – 3 maart 1996)
 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en dichter Robert Schindel werd geboren op 4 april 1944 in Bad Hall. Zie ook alle tags voor Robert Schindel op dit blog.

 

Gefangener

Du kannst sie spüren
Die Gedanken werden länger und
Werfen die Schatten
Nach Ungefähr. Da bist du
Dein Eigner und nun

Mit ausrangierten Erfahrungen
Aber mit deiner Musik
Im geworfenen
Im gesponnenen Körperplaneten
Sitzt du ruhig sitzt du verkürzt
In der Nachmittagssonne

Alle meine alle deine
Versonnenen Gedanken
Haben schon
Ihre Ekliptik und
Wandern dir zu

 

 

Lieblied 3

Ich seh dein Lächeln frieren.
Zwischen dir und mir wächst tief das Paradies
Wir wollen uns gegenseitig vorwärtsführen
Und ernten uns als Schweigeschattenriss

Während wir uns küssen Mund und Ohren
Tritt Fremdheit ein und applaudiert
Im Beifall der Vereinigung gehn wir verloren
Verneigung - und das Glück wächst unbeirrt.

 

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Robert Schindel (Bad Hall, 4 april 1944)

 

 

De Nederlandse schrijver, letterkundige en Surinamist Michiel van Kempen werd geboren in Oirschot op 4 april 1957. Zie ook alle tags voor Michiel van Kempen op dit blog.

Uit: De knuppel in het doksenhok. Leven in de Surinaamse letteren

“Een niet-kritische literatuurrecensent moet zich maar slijmericus noemen, of reclamericus, maar geen criticus. Dat hij of zij op weerwoord kan stuiten, dat is alleen maar een goede zaak.
Natuurlijk zijn er ook mensen die vinden dat ik niet kritisch genoeg schrijf. Vaak hoor ik dan slagersjargon als ‘je had hem moeten afmaken’ of ‘de strot afsnijden’. Nu ja, het is ook nooit goed. In ieder geval: de recensent die nooit één commentaar of discussie losmaakt, deugt niet. Hij moet zelfs rekening houden met roddelarij, kwaadsprekerij, en soms ook tegenwerking en min of meer openlijke vijandelijkheid. Ook al ben ik het vaak met hem oneens, ik heb bewondering voor de moed waarmee schrijver Paul Marlee publiekelijk van zich durft af te slaan (het kostte hem trouwens zijn positie in de Commissie ter Beoordeling van Literaire Producties, een orgaan dat hij zelf mee had helpen opzetten, over tegenwerking gesproken...). Poepejantjes en slijmballen: daar is de literatuur niet voor en de literatuurkritiek al helemaal niet.”

 

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Michiel van Kempen (Oirschot, 4 april 1957)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Bettina von Arnim werd op 4 april 1785 geboren in Frankfurt am Main. Zie ook alle tags Bettina von Arnim op dit blog.

 

Es waren nicht des Maien wilde Blüten

Es waren nicht des Maien wilde Blüten,
Violen süß und Rosen überall,
In grüner Lind die freie Nachtigall,
Die mich vor Sehnsuchtschmerzen sollten hüten.

Ich klage nicht die lichte Sommerzeiten,
Den kühlen Abend nach dem heißen Tag; -
Der meiner Träume Sinn verstehen mag,
Der wolle ihnen Störung nicht bereiten.

Nicht, daß sich bald das grüne Laub will neigen,
In dem der Vöglein muntre Schar sich wiegt,
Daß Sonnenschein und Blumenglanz verfliegt,
Macht, daß mein Herz sich sehnt und meine Freuden schweigen.

Der rauhe Winter nicht, der alle Lust bezwinget,
Die lust'gen Gauen überdeckt mit Schnee,
Mir seufzt die Langeweil im Herzen Ach und Weh,
Die mit dem Dichter stöhnt und in den Versen klinget.

 

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Bettina von Arnim (4 april 1785 – 20 januari 1859)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e april ook mijn blog van 4 april 2013 en eveneens mijn blog van 4 april 2012 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:20 Reageer op dit bericht

Hanneke Hendrix

De Nederlandse schrijfster en hoorspelmaker Hanneke Hendrix werd geboren in Tegelen op 4 april 1980. Hendrix studeerde Writing for Performance aan de HKU en Wijsbegeerte aan de Radboud Universiteit Nijmegen. Zij schreef voor onder meer Literair Productiehuis de Wintertuin, Passionate Magazine, componistenduo Strijbos & Van Rijswijk en festivals als Into the Great Wide Open en Lowlands. Voor de HoorSpelFabriek werkte ze mee aan hoorspelen voor de NTR en BNN waaronder het scenario voor de hoorspelbewerking van Mama Tandoori, een roman door Ernest van der Kwast. De hoorspelbewerking van Mama Tandoori werd in 2012 met een Prix Italia bekroond.
Haar debuutroman De verjaardagen kwam september 2012 uit bij Uitgeverij de Geus en staat op de shortlist van de Academica Literatuurprijs 2013 en de Dioraphte Jongerenliteratuur Prijs 2013.

Uit De verjaardagen

“Het was een frisse zonnige ochtend en de barman hobbelde met een brakke kop over de keien van het plein. Alles had een rust zoals je die alleen op zondagochtenden in een nog slaperige stad aantreft: wat opvliegende duiven en hier en daar een ouder echtpaar met een stadsplattegrond. De barman floot een liedje, ritmisch ondersteund door het rammelen van zijn ouwe fiets. Hij was op weg naar de kroeg voor de poetsdienst van die ochtend. Die nacht had hij ook de sluitdienst gedraaid, dus toen na vier uur slaap de wekker was gegaan, had hij overwogen in bed te blijven liggen. Maar zo stak de barman niet in elkaar, dus hij was opgestaan, had een plens water in zijn gezicht gegooid en was op zijn fiets gesprongen.
Hij opende de voordeur, nog steeds fluitend, en hij groette de eigenaar van de kroeg om de hoek, die voorbijliep. De barman hield van het kroegleven, van de dag, de nacht, de gesprekken, het geld tellen en de sigaret die opbrandt in een asbak op een bar met krukken erop. En in de ochtend de warmte die je nog voelt in de vloeren, de muren, tafels en krukken van de nacht ervoor. De geur van bier, van mens en van sigaretten. De kroeg bestond al lang en de barman werkte er ook al lang. Hij was nooit in het gat van het alcoholisme gevallen, maar hij lustte hem wel graag. Hij vond alles best: thuis zijn, werken.
‘Het nuttigen en het aangename’, zei hij altijd.
Of: ‘Drinken met maten.’
De dooddoeners van de kroeg: je kunt er een avond mee vullen. Gewoon onthouden tegen wie je wat zegt. Een goede barman of -vrouw heeft het geheugen van een olifant. Op de lange termijn in ieder geval. Voor de korte termijn de achterkant van een viltje.”

 

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Hanneke Hendrix (Tegelen, 4 april 1980)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Charles Ducal, Adriaan Jaeggi, Frederik van Eeden, Peter Huchel, Arlette Cousture, Pieter Aspe

De Vlaamse dichter en schrijver Charles Ducal (pseudoniem van Frans Dumortier) werd geboren in Leuven op 3 april 1952. Zie ook alle tags voor Charles Ducal op dit blog.

 

Tiran

De patriarch ligt opgebaard, eeuwenoud,
omringd door een liefde
die hij, dood, blijft gebieden:
dochters van God, om zijn wil ongetrouwd

en toegewijd aan zijn leeglopend lichaam.
Hij rust voldaan, een volstrekte tiran,
onverschillig om wie zijn afgestamd,
hem haastig groeten en weggaan,

alsof die oogleden kijken,
een koude blik die overziet
hoeveel leven er van hem overschiet.

Wij moeten hem dood zien te krijgen.

 

 

Poëtica

Er is geen poëzie in een te helder leven.
Op het behang is altijd een plek
die wacht op het vocht. Een vuile bek
zoekt in de laden naar onzegbaarheden.

Alles wat toonbaar is moet overschreven,
ieder gedicht gewassen in inkt
die blind van de moerassen zingt,
waarvan men ziende niets kan weten.

Er is geen poëzie in een te helder leven,
in zuivere spiegels is geen gat
waardoor men in de afgrond stapt
en in het woord valt, woest en ledig.

 

 

De hand 1

Mijn kamer is een kamer in de tijd.
God zwijgt. Ik heb verkeerd geleefd,
mijn adem opgeteerd in de luchtbel
van een geloof. Ik schreef mijzelf
om veilbaar te zijn honderd jaar
na mijn dood. Zonder lust brak ik
mijn deel van het dagelijks leven,
verstrooid, bang om de eeuwigheid
te verspelen aan liefde en brood.
Buiten waaide de wereld, wierp
steentjes tegen het raam. Ik zat
in mijn huisje en likte mijn handpalm,
en las in de kranten niet meer dan
de rechtvaardiging van mijn bestaan.

 

 

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Charles Ducal (Leuven, 3 april 1952)

 

 

De Nederlandse schrijver, dichter en columnist Adriaan Jaeggi werd geboren op 3 april 1963 in Wassenaar. Zie ook alle tags voor Adriaan Jaeggi op dit blog.

 

Groeten uit de Bilderdijkstraat

De tram gaat rommelend om.
In de blauwspar van gemeentewege
trinkelen bierblikken liederen van verzoening.

Hier ga je wonen als je scheiding onder de rechter is
waar bomen kaal als bezemstelen salueren. Waar
men uitkijkt op modemagazijn Mateloos,
op loopafstand van buurtsuper Bilderdijk.

Ik stuur je de groeten uit de Bilderdijkstraat,
hoofdslagader van Oud-West. Hier bloeden wij
langs shoarma, döner, snackbar, belwinkel.
Op nummer 70 worden wonderen verricht,
7 dagen per week, tegen concurrerende prijzen.

Ga even zitten met je manke poot.
Laat de duiven van het Kwakersplein
aan je tenen pikken.

Shoarma, shoarma, supermarkt. De tram
gaat rommelend om de hoeken.
Onsterfelijkheid bestaat, in de Bilderdijkstraat
maar we moeten er wel naar zoeken.

 

 

Het hoogste punt

Er is een plaats vlak bij de top

waar ik met jou wil zijn. Niet om
het uitzicht of de vlaggen
of de klimmers die hun kop
volzuigen met mijn zuurstof

maar om het uitstel van de laatste
stap. Er is geen plaats daar verderop,
er is een afdaling. Dus neem mijn hand,
ga met mij mee de zangberg op
en hou me tegen voor de top.

 

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Adriaan Jaeggi (3 april 1963 – 10 juni 2008)
Cover

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Frederik van Eeden werd geboren in Haarlem op 3 april 1860. Zie ook alle tags voor Frederik van Eeden op dit blog.

 

Het zee-geruis

Het zee-geruis zal ik nog dan gedenken
als diep in zand, mijn hoorloos oor vergaat,
als lichten mild mijn ogen niet meer drenken,
als zonder woon mijn ijle wezen staat.

Naar 't zee-geruis zal ik nog dan verlangen
als naar het liefst wat mij de wereld dee.
Zij zingt de kroonzang aller wereld-zangen,
de op zandig veld neerdonderende zee.

Verheugt u toch, gij die dit rijmke lezen
en nog in gloed der zonne wandlen meugt
de stranden langs, wen mijn verstorven wezen
reeds lang ontbeert wat 't zozeer heeft verheugd.

Zegent dan uwe zinne' en uwe dag !
Ik die dit schreef, ging met een hart vol wonden,
handen vol euvel, oren vol geklag,
en heb het leven toch zo schoon gevonden.

 

 

Voor de liefste
Aan mijne Vrouw.

In zachte klanken saamgebracht
Heb ik uw zoete naam gedacht,
O mijn Lief-uitverkoren!
Die 't liefst mij aller dingen zijt,
Die ik mijn hart heb ingeleid
En eeuwig zal behoren.

Dit lied is voor de Liefste mijn,
Dus zal 't als mijne liefde zijn,
Als een gesmede keten
Van rijm aan rijm aaneengehecht
En om twee harten heengelegd,
Die van geen scheiden weten.

 

 

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Frederik van Eeden (3 april 1860 – 16 juni 1932)
Hier met zijn verloofde Martha van Vloten, omstreeks 1882 

 

 

De Duitse dichter Peter Huchel werd geboren in Lichterfelde bij Berlijn op 3 april 1903. Zie ook alle tags voor Peter Huchel op dit blog.

 

Auffliegende Schwäne

Noch ist es dunkel, im Erlenkreis,
Die Flughaut nasser Nebel
Streift dein Kinn. Und in den See hinab,
Klaftertief,
Hängt schwer der Schatten.

Ein jähes Weiß,
Mit Füßen und Flügeln das Wasser peitschend,
Facht an den Wind. Sie fliegen auf,
Die winterbösen Majestäten.

Es pfeift metallen.
Duck dich ins Röhricht.
Schneidende Degen
Sind ihre Federn.

 

 

Keine Antwort

Aufs schwimmende Nebelhaupt
der Eiche
setzt sich die Krähe.
Der Katzenbalken ist leer.

Schatten von dürrem
Weingerank
an der Zimmerdecke.
Zeichen,
von eines Mandarinen Hand

Das Alphabet,
das du besitzt,
reicht nicht aus,
Antwort zu geben
der wehrlosen Schrift.

 

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Peter Huchel (3 april 1903 – 30 april 1981)

 

 

De Canadese schrijfster Arlette Cousture werd geboren in Saint-Lambert op 3 april 1948. Zie ook alle tags voor Arlette Cousture op dit blog.

Uit: Ces enfants d'ailleurs

« À douze ans, on commence à travailler à la ferme. Mon père veut que nos mains soient aussi habiles que notre tête.
Jan ferma très fort et Mme Grabska entendit Mme Pawulska, leur mère, interrompre un morceau de piano, certainement pour réprimander son fils.
Élisabeth posa sa serviette et alla embrasser sa mère.
- Vous avez eu une belle journée ?
- Comme toutes les dernières journées de classe. Les ursulines riaient plus que d'habitude et les filles parlaient de leurs projets de vacances.
Zofia regarda sa fille. Elle serra les lèvres, incrédule devant les onze ans qu'Élisabeth portait avec une maturité et une élégance que ses jeunes amies lui enviaient. Elle et Tomasz, son mari, ne cessaient de remercier le ciel de leur avoir donné trois enfants aussi attachants. Zofia passa une main sur le front d'Élisabeth pour repousser une mèche blonde accrochée aux sourcils et tenta de la faire tenir derrière l'oreille. Elle lui demanda ensuite de vider son cartable et de jeter tous les papiers inutiles.
- Peux-tu demander à ton frère de venir me saluer? J'ai l'impression qu'il a oublié.
Élisabeth frappa à la porte de la chambre de Jan et entra sans attendre sa permission. Son frère était installé sur son lit, occupé à regarder les pages d'un herbier. Élisabeth s'assit à ses côtés. “

 

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 Arlette Cousture (Saint-Lambert, 3 april 1948)

 

 

 

De Vlaamse schrijver Pieter Aspe (pseudoniem van Pierre Aspeslag) werd geboren in Brugge op 3 april 1953. Zie ook alle tags voor Pieter Aspe op dit blog.

Uit: Grof wild

'Morituri te salutant. De pathetische gladiatorengroet schoot hem toevallig te binnen. Hij zag flikkerende beelden uit een ouderwetse film. Kirk Douglas vertolkte de rol van Spartacus, de vrijheidsstrijder die zijn dwaze opstand tegen het machtige Rome met een eerloze kruisdood had moeten bekopen. De geschiedenis leerde immers dat de meeste rebellen gewelddadig aan hun einde waren gekomen en Victor had geen zin om hier te sterven.'
(…)

'Welke straf hadden die kerels voor hem in petto? Een beeld uit de film Deliverance plantte zich als een brandende pijl in zijn geheugen. Het was de scène waarin twee gedegenereerde bosbewoners hun slachtoffer dreigden te verkrachten.'
(…)

'Jeroen was een fervent aanhanger van Epicurus. Echt genot was een kwestie van discipline. Genieten kostte tijd. Hij begreep zijn leeftijdsgenoten niet die met woorden als snelle wip of hete teef de geneugten van het samenzijn omschreven.'

 

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Pieter Aspe (Brugge, 3 april 1953)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e april ook mijn blog van 3 april 2012 deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:21 Reageer op dit bericht

In Memoriam Urs Widmer

 

In Memoriam Urs Widmer

De Zwitserse schrijver Urs Widmer is gisteren op 75-jarige leeftijd overleden. Urs Widmer werd geboren op 21 mei 1938 in Basel. Zie ook alle tags voor Urs Widmer op dit blog.

Uit: Ein Leben als Zwerg

„Links ist ein Regal voller Bücher, gerade- aus ein Fenster, durch das ich so etwas wie einen Bambushain erahne – hie und da, selten, eine Amsel oder einen Spatz – , und rechts ein weiteres Regal mit roten, blauen oder gelben Ordnern. „Einnahmen“, „Ausgaben“, „Texte“, „Briefe“, „Verträge“. Ein Bild, das eine Siphonflasche zeigt, und ein anderes, auf dem ein Mann mit einer wie holzgeschnitzten Nase zu sehen ist. Gerümpel am Boden, der Grammophon zum Beispiel, der die Nadeln bräuchte, wäre er jemals in Betrieb, und ein Ständer mit zwei drei Dutzend 78-Touren-Platten. Ja, manchmal sitzt an dem Tisch der Mann, dem ich gehöre. Der mir gehört. Er ist mein Schicksal, ich bin seins. Ich weiss es, er nicht.
Wenn ich es nicht zweifelsfrei wüsste, ich würde es nicht glauben: dass dieser alte Mann mit seiner Glatze, seinem bizarren Haargewusel auf den Schädelseiten (Putzwolle oder sowas, grau), seinem Schnauz, seinen Tränensäcken unter den stierglotzenden Augen jener verwandelte Bub mit den schwarzen Wuschelhaaren und der hellen Stimme ist! Hätte ich nicht jeden Tag seiner Verwandlung miterlebt, ich schwöre bei Gott – Zwerge haben keinen Gott – dass der da ein ganz anderer ist. Keinerlei Ähnlichkeit mit jenem Jungen, nicht so viel. Der da ist gewiss sterblich, das sieht ein Blinder. Seine Tage sind gezählt, die Wetten gehen nur noch, ob 300 oder 3000. Der kleine Junge wirkte durchaus so, als könnte er ewig bleiben. Ein Zwerg auch er, ein Riesenzwerg von allem Anfang an allerdings. Aber das blieb er nicht. Er wurde wahrhaftig ein Riese, ein durch die weite Welt pflügender Gigant, und tat Dinge, die mit mir gar nichts mehr zu tun hatten, obwohl er mich oft – später erst seltener – in seiner Hosentasche mitnahm. Mich zuweilen, mitten in seinem Erwachsenengetöse, heimlich mit den Fingern betastete. Er lärmte in Gaststätten herum und saß stundenlang in Flugzeugen. Trotzdem: ich war sein Liebling und bin es vielleicht immer noch. Warum sonst behielte er mich immer bei sich, in meinem Zustand!, während die andern Zwerge irgendwo in einer Schachtel auf einem Estrich verrotten oder längst in der Abfalltonne gelandet sind, niemand mehr weiß wann, wo, mein großer Bub nicht, und ich schon gar nicht.
Wer einen Zwerg der Müllabfuhr mitgibt, kann seinen Körper nicht töten; sein Herz sehr wohl. – „

 

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Urs Widmer (21 mei 1938 – 2 april 2014)

Geschreven door Romenu om 09:38 Reageer op dit bericht

Karel N.L. Grazell

De Nederlandse schrijver en dichter Karel N.L. Grazell werd geboren in Amsterdam,op 3 april 1928. Grazell 'debuteerde’ rond 1938 met onder andere een rijmpje in huis-aan-huis blad De Bosrand, publiceerde gedichten (en proza) in Propria Cures (1946-1950 onder pseudoniemen Leins Janema, L. Grane, ZEC, en anoniem), werd door W.F. Hermans gelanceerd in literair tijdschrift Criterium (1948). Gedichten in Podium, Braak e.d., in diverse bloemlezingen (onder andere De Spiegel der Nederlandse poëzie) en op verschillende websites. Grazell publiceerde diverse bundels poëzie bij een aantal uitgevers (onder andere Poëziereeks De Windroos no. 50), en ook verhalend / anekdotisch proza. Hij trad onder meer een tijdlang op met het ‘leseriek’ collectief (integratie poëzie en beeld) en schreef en schrijft onder andere literaire columns. Hij studeerde economie, communicatie, massapsychologie (niet af), werkte als aardappelrooier, assistent belastingconsulent, journalist/verslaggever, correspondent, organisator literaire aonden, was medeoprichter van de NiKa avonden, juridisch adviseur, maker van pick-up elementen, afdelingschef ten stadhuize, copywrite voor reclamebureaus, marketingmanager, account-executive, below-the-line adviseur, en regisseerde audio-video. Na z’n loopbaan bleef hij als vrijwilliger actief in tal van functies en op velerlei gebied. Op 1 oktober 2006 werd Grazell verkozen tot eerste Stadsdeeldichter van het Stadsdeel ZuiderAmstel van de gemeente Amsterdam.

Uit: Rondom het Olympisch Stadion

“Nazomer 1945. We voetbalden op het Stadionplein, aan de zuidkant. We waren pakweg 17 jaar. Ik herinner me nog Flatow en m’n ex-klasgenoot, later hoofdredacteur Adformatie: Lidio Blankstein. We hadden al weer een bal. Soms schoot hij de fietsenstalling daar in, de trap af, en dan ging Flatow ‘m halen, want die was de naaste buurjongen. Wat ik toen uiteraard niet wist, was dat de eigenaar van die stalling veel, veel later m’n (ik maak het moeilijk) ex-stiefschoonvader zou worden.
Andere namen herinner ik me niet. Om de hoek, op de Stadionkade, kwam ik een jaartje of zo later soms even bij de befaamde zanger Bert van Dongen, omdat ik wel met z’n zusje uitging. Schande, hoe dat zusje heette. is me in de ruim 60 jaar nadien droevig ontschoten.
Ik weet nog hoe wok jongens eens speelden op het eh zal ik ‘t het Jasonpleintje noemen? De bal stuiterde voor me en ik wilde ‘m doorwippen, maar hij kwam tegen een raam aan, dat verscherfde. We renden van schrik allemaal naar onze huizen weg. Toen ik thuiskwam, realiseerde ik me dat ik m’n fiets daar op dat pleintje had laten staan. ’n Dag later stond die weer zwijgend thuis. M’n ouders hebben er nooit wat over gezegd. Hoe wisten die mensen van die ruit dat het mijn fiets was, dat ik de dader was, wat mijn naam was (waardoor ze in het telefoonboek m’n adres en telefoonnummer zouden kunnen vinden)? Ik kan verschillende oplossingen bedenken, maar ik heb het nooit geweten.
M’n ouderlijk huis stond aan de Amstelveenscheweg richting Kalfjeslaan. Als Nederland in de jaren dertig in het Olympisch Stadion voetbalde, kwamen vooraf honderden en honderden auto’s bij ons langs, op weg naar het Stadionplein om daar te parkeren. Daarna zetten we de radio aan en we hoorden het verslag van Han Hollander, die op het dak van een tribune stond. Leuk was de ervaring om het echte juichen van het Stadion te horen als er een doelpunt viel, terwijl we het tegelijk op de radio hoorden.”

 

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Karel N.L. Grazell (Amsterdam,3 april 1928)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Thomas Glavinic, Émile Zola, György Konrád, Anneke Claus, Anne Waldman, Casanova, Hans Christian Andersen, Roberto Arlt

De Oostenrijkse schrijver Thomas Glavinic werd geboren op 2 april 1972 in Graz. Zie ook alle tags voor Thomas Glavinic op dit blog.

Uit: Das Leben der Wünsche

„Jonas spiegelte sich in seiner Sonnenbrille.
Geld? fragte Jonas.
Der Mann nahm die Brille ab, begann an einem Bügel zu nagen und sah Jonas dabei unverwandt an. Seine Augen waren wasserblau, seine Miene war ausdruckslos. Er schien zu überlegen, wie er das Gespräch eröffnen sollte. Nach einer Minute, in der er Jonas betrachtet hatte, setzte er sich mit einem Ruck zurecht und schob sich die Brille wieder auf die Nase.
Jonas, ich erfülle Ihnen drei Wünsche.
Wie wäre es damit: Sie vergessen, was Sie wissen, lassen mich gehen und erschrecken mich nie wieder?
Ich meine es ernst. Drei Wünsche.
Hören Sie auf. Was wollen Sie?
Ich will Ihnen drei Wünsche erfüllen.
Ich kann mich täuschen, aber ich glaube, im Märchen verströmt die Fee nie so einen Biergeruch.
Ich bin keine Fee, und das hier ist kein Märchen. Ich erfülle Ihnen drei Wünsche. Nennen Sie sie!
Sie meinen das wirklich ernst?
Vollkommen.
Ach du je. Lassen Sie mich mal überlegen.
Nur zu.
Der Mann sah mit ausladender Geste auf die Uhr und verschränkte die Hände im Nacken. Er wirkte teilnahmslos. Die Kinder, die auf der Wiese Frisbee spielten, schienen ihn ebenso wenig zu interessieren wie der ungeschickte Jongleur gegenüber oder die grölenden Betrunkenen an der Wurstbude am Ende des Parks. Jonas wartete, aber der Mann sagte nichts.
Im Brunnen hinter ihnen plätscherte Wasser. Die Sonne brannte Jonas auf den Rücken, sein Hemd hatte er längst durchgeschwitzt. Sollte er einfach weggehen? Was der Mann da erzählte, war verrückt. Er sah allerdings nicht wie ein Verrückter aus. Und er wusste von Marie.“

 

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Thomas Glavinic (Graz, 2 april 1972)

 

 

De Franse schrijver Émile Zola werd geboren op 2 april 1840 te Parijs. Zie ook alle tags voor Émile Zola op dit blog.

Uit: The Belly of Paris (Le Ventre de Paris, vertaald door Mark Kurlansky)

“In the silence of a deserted avenue, wagons stuffed with produce made their way toward Paris, their thudding wheels rhythmically echoing off the houses sleeping behind the rows of elm trees meandering on either side of the road. At the pont de Neuilly, a cart full of cabbages and another full of peas met up with eight carts of turnips and carrots coming in from Nanterre. The horses, their heads bent low, led themselves with their lazy, steady pace, a bit slowed by the slight uphill climb. Up on the carts, lying on their stomachs in the vegetables, wrapped in their black-and-gray-striped wool coats, the drivers slept with the reins in their fists. Occasionally the light from a gas lamp would grope its way through the shadows and brighten the hobnail of a boot, the blue sleeve of a blouse, or the tip of a hat poking from the bright bloom of vegetables—red bouquets of carrots, white bouquets of turnips, or the bursting greenery of peas and cabbages.
All along the road and all the nearby routes, up ahead and farther back, the distant rumbling of carts told of other huge wagons, all pushing on through the darkness and slumber of two in the morning, the sound of passing food lulling the darkened town to stay asleep.
Madame François’s horse, Balthazar, an overweight beast, led the column. He dawdled on, half asleep, flicking his ears until, at rue de Longchamp, his legs were suddenly frozen by fear. The other animals bumped their heads into the stalled carts in front of them, and the column halted with the clanking of metal and the cursing of drivers who had been yanked from their sleep. Seated up top, Madame François, with her back against a plank that held the vegetables in place, peered out but saw nothing by the faint light of the little square lantern to her left, which barely lit one of Balthazar’s glistening flanks.”

 

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Émile Zola (2 april 1840 - 29 september 1902)

 

De joods-Hongaarse schrijver György Konrád werd geboren op 2 april 1933 in Berettyóújfalu (bij Debrecen). Zie ook alle tags voor György Konrád op dit blog.

Uit: Pro Europa

“The central power of a nationalist state towers up to a point like a pyramid, but all the same it is directed inward and necessarily remains provincial, an entire world in itself. In fact, even today it resembles a royal court, with its corresponding array of many smaller organs of local power. Those who think big may hover around the court, but it is also understandable if small-town people are less than thrilled by the prospect of the more complicated relationships of a wider stage, because they find greater satisfaction in a familiar, transparent intimacy.
There is a tension between the greater European enterprise and the personal interests of its players. The safety of the nest, the preservation of the familiar, resistance to the intrusion of the outside world, even self-imposed isolation – these are passions every bit as strong as openness, discovery, and adventure. For a brief while, there was a willingness to open up the house and spread our arms wide to the world, but more common these days are the desire for security and the installation of alarm systems wired to the police department. A tolerance for the influx of the outside world and a willingness to be helpful have proven to have their limits; people prefer to cling to their peaceful existence, regarding noisy intrusion and conspicuous differences as forms of aggression. Integration is a new and experimental kind of balance between isolation and acceptance of the new.”

 

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György Konrád (Berettyóújfalu, 2 april 1933)

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Anneke Claus werd geboren op 2 april 1979 in Doetinchem. Zie ook alle tags voor Anneke Claus op dit blog.

 

Saalien blues

Het was een hels kabaal toen de gletsjers
de Hondsrug omhoog duwden –

Daar lag hij: een blinde zandworm in de klei –

en toen daaruit, huis voor huis, het dorp verrees.
De veldkeien weg, onvermijdelijk de ratelwagens

motorvoertuigen, fanfares.

De natte brug weet er alles van
dat kun je horen aan hoe diep hij zwijgt.

Vanmorgen heeft een vakkenvuller me 'fossiel' genoemd.
Niet met zoveel woorden, maar wel bijna.

'Mevrouw, ik heb het idee dat u al sinds de prehistorie
in deze Super komt, klopt dat?'

Die brug en ik, denk ik
wij begrijpen elkaar.

 

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Anneke Claus (Doetinchem, 2 april 1979)

 

 

De Amerikaanse dichteres Anne Waldman werd geboren op 2 april 1945 in Millville, New Jersey. Zie ook alle tags voor Anne Waldman op dit blog.

 

Fast Speaking Woman (Fragment)

woman never under your thumb, says
skull that was a head, says
bloodshot eyes, says

I’m the Kali woman the killer woman
women with salt on her tongue

fire that cleans
fire that catches
fire burns hotter as I go

woman traded her secrets never, says
woman reversed the poles, says
woman never left America to know this
but she did, says, she did leave

woman combs snakes out of her hair
woman combs demons out of her hair

woman lies down with the cobra
     then meditates under cobra canopy

woman had a bone in her throat, says
was it yours? says
she admits she has a taste for you, says
     she’s cannibal woman, Kali woman

woman’s tongue once split in ten directions
one: I’m a savage woman
two: I’m the rutting woman
three: I’m the fire dancer with coal-black feet
four: Im the old-time thinker
five: poseur woman
six: I’m the redacteur
seven: auteur
eight: I haunt you with my songs
nine: I was the nun
     now I am bound by desire again
ten: I’m the cittipatti woman
     the dancing-skull woman

mouth is moving, says
skull-mouth moving, says
says these things
says terrible things as I go

 

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Anne Waldman (Millville, 2 april 1945)
Cover 

 

 

De Italiaanse schrijver en avonturier Giacomo Girolamo Casanova werd geboren in Venetië op 2 april 1725. Zie ook alle tags voor Giacomo Casanova op dit blog.

Uit:The memoirs of Jacques Casanova de Seingalt (Vertaald door Arthur Machen)

“Sunday had come; Bettina had made a good dinner, but she had been frantic all through the day. Towards midnight her father came home, singing Tasso as usual, and so drunk that he could not stand. He went up to Bettina’s bed, and after kissing her affectionately he said to her: “Thou art not mad, my girl.”
Her answer was that he was not drunk.
“Thou art possessed of the devil, my dear child.”
“Yes, father, and you alone can cure me.”
“Well, I am ready.”
Upon this our shoemaker begins a theological discourse, expatiating upon the power of faith and upon the virtue of the paternal blessing. He throws off his cloak, takes a crucifix with one hand, places the other over the head of his daughter, and addresses the devil in such an amusing way that even his wife, always a stupid, dull, cross- grained old woman, had to laugh till the tears came down her cheeks. The two performers in the comedy alone were not laughing, and their serious countenance added to the fun of the performance. I marvelled at Bettina (who was always ready to enjoy a good laugh) having sufficient control over herself to remain calm and grave. Doctor Gozzi had also given way to merriment; but begged that the farce should come to an end, for he deemed that his father’s eccentricities were as many profanations against the sacredness of exorcism. At last the exorcist, doubtless tired out, went to bed saying that he was certain that the devil would not disturb his daughter during the night. »

 

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Giacomo Casanova (2 april 1725 – 4 juni 1798)
Heath Ledger als Casanova in de gelijknamige film uit 2005

 

 

De Deense schrijver en dichter Hans Christian Andersen werd geboren op 2 april 1805 in Odense. Zie ook alle tags voor Hans Christian Andersen op dit blog.

Uit: De standvastige tinnen soldaat

“Er was eens een jongetje dat op zijn verjaardag tinnen soldaatjes kreeg. Niet één, niet twee, maar vierentwintig tinnen soldaatjes.
Wat zagen die soldaatjes er dapper uit! Ze droegen een prachtig uniform en hadden elk een geweertje aan de schouder.
"Ze zijn net echt!" riep het jongetje blij, toen het de soldaatjes één voor één in zijn hand nam.
Toen hij het laatste soldaatje vastpakte, zag het jongetje iets heel bijzonders. Het was een soldaatje met maar één been. Maar omdat het even flink rechtop stond als de andere soldaatjes, vond het jongetje hem het mooiste en dapperste van allemaal. Want op één been staan is veel moeilijker dan op twee.
Net zoals de andere tinnen soldaatjes, keek het soldaatje met één been steeds recht voor zich uit, zoals het hoort voor een soldaatje dat in de houding staat.”

 

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Hans Christian Andersen (2 april 1805 - 4 augustus 1875)
Standbeeld in Odense

 

 

De Argentijnse schrijver Roberto Godofredo Arlt werd geboren op 2 april 1900 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voor Roberto Arlt op dit blog.

Uit: The Mad Toy (Vertaald door Michele McKay Aynesworth)

“The hot siesta hour weighed on the streets, and I was sitting on a cask of gaucho tea talking to Hipolito, who took advantage of his father's naps to build bamboo airplanes. Hipolito wanted to be a pilot, but first, he said, he needed to solve the problem of "spontaneous stability." Sometimes he would be wrestling with the thorny question of perpetual motion, and we would mull over possible solutions together.
With his elbows propped on pork-stained newspapers laid out between the cheese bin and the red poles of the cashier's box, Hipolito would be all ears as he listened to my ideas.
"Clock parts make lousy propellers. Use a little 'lectric motor and put some dry cells in the fuselage."
"Like submarines ..."
"What submarines? The only danger is the current could burn up your motor, but the plane'll fly smoother, and it'll be a while 'fore the batteries conk out."
"Hey, what if we hooked up the motor to a wireless telegraph? You should study that invention. Wouldn't it be sweet?"
At that moment Enrique came in.
"Che, Hipolito, Mama says can you spare half a kilo of sugar, pay you later."
"I can't; my old man told me till your bill is paid ..."
Enrique frowned ever so slightly. "I'm surprised at you, Hipolito!"
Hipolito continued in soothing tones, "I wouldn't have any problem, you know that.... It's my old man." And pointing at me, happy to change the subject, he said to Enrique, "Say, you don't know Silvio, do you? He's the one who made the cannon."

 

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Roberto Arlt (2 april 1900 – 26 juli 1942)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 2e april ook mijn blog van 2 april 2012 deel 1 en ook deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:56 Reageer op dit bericht

Milan Kundera, Nikolaj Gogol, Arnold Aletrino, Max Nord, Urs Allemann, Rolf Hochhuth, John Wilmot

De Tsjechische schrijver Milan Kundera werd geboren in Brno op 1 april 1929. Zie ook alle tags voor Milan Kundera op dit blog.

Uit: The Unbearable Lightness of Being (Vertaald door Michael Henry Heim)

“The idea of the eternal return is a mysterious one, and Nietzsche has often perplexed other philosophers with it: to think that everything recurs as we once experienced it, and that the recurrence itself recurs ad infinitum! What does this mad myth signify?
Putting it negatively, the myth of eternal return states that a life which disappears once and for all, which does not return, is like a shadow, without weight, dead in advance, and whether it was horrible, beautiful, or sublime, its horror, sublimity, and beauty mean nothing. We need take no more note of it than of a war between two African kingdoms in the fourteenth century, a war that altered nothing in the destiny of the world, even if a hundred thousand blacks perished in excruciating torment.
Will the war between two African kingdoms in the fourteenth century itself be altered if it recurs again and again, in eternal return?
It will: it will become a solid mass, permanently protuberant, its inanity irreparable.
If the French Revolution were to recur eternally, French historians would be less proud of Robespierre. But because they .deal with something that will not return, the bloody years of the Revolution have turned into mere words, theories, and discussions, have become lighter than feathers, frightening no one. There is an infinite difference between a Robespierre who occurs only once in history and a Robespierre who eternally returns, chopping off French heads.
Let us therefore agree that the idea of eternal return implies a perspective from which things appear other than as we know them: they appear without the mitigating circumstance of their transitory nature. This mitigating circumstance prevents us from coming to a verdict. For how can we condemn something that is ephemeral, in transit? In the sunset of dissolution, everything is illuminated by the aura of nostalgia, even the guillotine.”

 

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Milan Kundera (Brno, 1 april 1929)

 

 

De Russische schrijver Nikolaj Vasiljevitsj Gogol werd geboren in Poltawa, Oekraïne, op 1 april 1809. Zie ook alle tags voor Nikolaj Gogol op dit blog.

Uit: De neus (Vertaald door Arie van der Ent)

“Op 25 maart vond er in Petersburg een buitengewoon eigenaardig voorval plaats. Barbier Ivan Jakovlevitsj, woonachtig aan de Hemelvaartlaan (zijn achternaam is verloren gegaan, en zelfs op zijn uithangbord – met daarop een heer met ingezeepte wangen en het opschrift: Ook voor aderlatingen
– stond niets meer), barbier Ivan Jakovlevitsj werd nogal vroeg wakker en rook de geur van gebakken brood. Toen hij iets overeind kwam in bed zag hij dat zijn echtgenote, een nogal achtenswaardige dame die erg van koffiedrinken hield, zojuist gebakken broden uit de oven haalde.
‘Ik drink vandaag geen koffie, Praskovja Osipovna,’ zei Ivan Jakovlevitsj, ‘maar ik heb wel trek in een warm broodje ui.’
(Dat wil zeggen, Ivan Jakovlevitsj had best allebei gewild, maar hij wist dat het uitgesloten was om twee dingen tegelijk te willen, want Praskovja Osipovna hield nu eenmaal niet van dat soort fratsen.) Laat die sukkel maar brood eten, des te beter voor mij, dacht zijn echtgenote, dan heb ik een extra portie koffie. En ze smeet een klein brood op tafel.
Voor het fatsoen deed Ivan Jakovlevitsj zijn rok over zijn nachthemd aan, zette zich aan tafel, strooide wat zout neer, maakte twee uien klaar, nam een mes ter hand en ging met een gewichtig gezicht het brood zitten snijden. Toen hij het brood in twee helften had gesneden, keek hij in het midden en zag tot zijn verbazing iets wits afsteken. Ivan Jakovlevitsj peuterde er voorzichtig met zijn mes aan en voelde met zijn vinger. ‘Het is hard!’ zei hij bij zichzelf, ‘wat zou dat voor iets zijn?’
Hij stak zijn vingers in het brood en trok... een neus tevoorschijn! Ivan Jakovlevitsj wist niet hoe hij het had. Hij wreef zich de ogen uit en voelde eens: het was een neus, een heuse neus! En nog een bekende ook, zo leek het. Op het gezicht van Ivan Jakovlevitsj stond ontzetting te lezen. Maar deze ontzetting was niets vergeleken bij de verontwaardiging die zich van zijn echtgenote had meester gemaak.”

 

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Nikolaj Gogol (1 april 1809 – 4 maart 1852)
Monument in Velyki Sorochyntsi

 

 

De Nederlandse schrijver Arnold Aletrino werd geboren in Amsterdam op 1 april 1858. Zie ook alle tags voor Arnold Aletrino op dit blog.

Uit:Gasthuis-schetsen

“Toen de dokter zijn nachtvisite had gemaakt, stak hij een cigaar op en wandelde den tuin in.
De regen was opgehouden, de lucht was voor een oogenblik opgeklaard. Losse, waterige wolken dreven in een gelijkmatige vaart langs den hemel, waartegen een groote, glanzendgroene maan een helder licht gaf. Telkens verdween het licht en kwam weêr, nu eens doorvallend tusschen een breede scheur in de wolken, dan weêr wijduitschijnend tusschen twee groote vlekken zwart, die elkaâr nadreven over de ijle vlakte. Heel in de verte naderde een reeks brokkige, kleine wolkjes, dikkig en aan de randen verlicht, in één stuk aan elkaâr hangend, kalm voortdrijvend in 't licht.
Wanneer de wind over den tuin blies, ruischten de zwarte vlekken der boomen een regen van druppels over den grond, klikkend en tikkelend neêrvallend op de steenen van de plaats, dof plekkend op de zachte aarde van de bloemperken. Dan was alles stil; alleen 't geluid van een lekkende dakgoot klokte weemoedig, zilverluidend in de duisternis.
In het late uur stonden de gebouwen van het gasthuis loom en zwaar in een donkere rust. Een enkel verlicht venster, waarvoor 't gordijn was neêrgelaten, peinsde bewegingloos, weemoedig starend in den nacht als een groot oog dat dof is van stille tranen.
Langzaam, met klinkende stappen, wandelde hij op en neêr door den tuin, soezend over de zieken op zijn zaal. Zoo even had hij het lijk geschouwd van een patient die een uur geleden was gestorven en had hij de doodsbriefjes afgeteekend.
't Was niet de eerste keer dat hij dat had gedaan bij de nachtvisite; hij was er nu over heen, over 't angstige van het laken op te slaan en bij het kaarslicht waarmêe de verpleegster hem bijlichtte, de halfgesloten oogleden van 't lijk op te lichten en in de doffe oogen te kijken.”

 

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Arnold Aletrino (1 april 1858 - 17 januari 1916)
Portret door Jan Veth, 1885 

 

 

De Nederlandse dichter en journalist Max Nord werd geboren in Gorinchem op 1 april 1916. Zie ook alle tags voor Max Nord op dit blog.

 

De spiegel

Hier is haar borstel, is haar kam,
hier is de spiegel die zij nam
en hief, ik zag het zwarte haar
en hoe zij keek, en keek ernaar.
Ik ben de ogen die zij zag,
ik die het beeld van haar bewaar,
ik die de nachten naast haar lag
en nu alleen ben, zonder haar.
En nu ik in haar spiegel staar,
mijzelf niet zie maar altijd haar,
- kristallen tranen is het glas
nooit wist ik wie zij voor mij was -
nu ligt zij daar, nu ligt zij daar.

 

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Max Nord (1 april 1916 - 28 februari 2008)

 

 

De Zwitserse schrijver en dichter Urs Allemann werd geboren op 1 april 1948 in Schlieren. Zie ook alle tags voor Urs Allemann op dit blog.

 

Rührendes

brüllt das papier an bis die schwärze es
reist hin wo durch die bloss nicht weisse jetzt reisst
die blösse des des „genietiefs?“ brüllt das das papier
anbiss die reisszwecke zwecken müsste es heissen mit oder
kalten mitteln brüllen dasen papieren annen / „osolieb!“ / nur
(auch bloss repetier mögl art les gewehr wesen ich):
rechteckige mösen lehnt der schreier ab / und scheidet sich
an ann gerissen falls es es komm! ihm! ihr! kommunizierendes
röhren! fir din a dein o
brrr! flächen deckend es streich den schied
weiss schrein schwarz brülln er es ihr unter „la papp“.

 

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Urs Allemann (Schlieren, 1 april 1948)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Rolf Hochhuth werd geboren op 1 april 1931 in Eschwege. Zie ook alle tags voor Rolf Hochhuth op dit blog en ook mijn blog van 1 april 2011.

 

Schweigen

Daß man nicht mitstirbt
- sondern nur verödet!
Wie man um Worte, Blicke wirbt:
bist ja noch warm ... was Dich getötet

Ich weiß es, doch nichts deutet darauf hin
- nichts als Dein fürchterliches Schweigen.
Daß ich noch hier, noch bei Dir bin
- es ist absurd: will ich Dir zeigen!

Jetzt öffnet Deinen Mund der Tod. Dich halten,
ich will es dennoch, Dich noch fragen ...
Selbst als Dir Finger schon und Stirn erkalten,
begreife ich noch nichts als - nichts mehr sagen.

 

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Rolf Hochhuth (Eschwege, 1 april 1931)
In 2009

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Wilmot, 2e graaf van Rochester werd geboren in Ditchley, Oxfordshire, op 1 april 1647. Zie ook alle tags voor John Wilmot op dit blog.

 

The Dying Lover

I cannot change, as others do,
Though you unjustly scorn;
Since that poor swain that sighs for you,
For you alone was born.
No, Phyllis, no, your heart to move
A surer way I'll try:
And to revenge my slighted love,
Will still love on, will still love on, and die.

When, killed with grief, Amintas lies
And you to mind shall call,
The sighs that now unpitied rise,
The tears that vainly fall,
That welcome hour that ends this smart
Will then begin your pain;
For such a faithful tender heart
Can never break, can never break in vain.

 

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John Wilmot (1 april 1647 – 26 juli 1680)
Portret door Peter Lely, ca. 1677

Geschreven door Romenu om 19:11 Reageer op dit bericht

Stefan Hertmans

De Vlaamse dichter, schrijver en essayist Stefan Hertmans werd geboren in Gent op 31 maart 1951. Hertmans doceerde aan de Koninklijke Academie voor Schone kunsten (KASK, Hogeschool Gent), leidde er het Studium Generale tot oktober 2010 en gaf lezingen aan de Sorbonne, de universiteiten van Wenen, Berlijn en Mexico City, Library of Congress (Washington), University College London. Zijn werk verscheen onder meer in The literary Review (Madison, USA) The Review of contemporary fiction (Illinois, USA) en Grand Street (New York). Hertmans werkte mee aan tijdschriften zoals Raster, De Revisor, Het Moment, NWT, Yang, Dietsche Warande & Belfort, Poëziekrant, Parmentier. Van 1993 tot 1996 was hij redacteur van het Nederlandse tijdschrift De Gids, hij recenseerde voor De Morgen en schreef de boekenbijlage van de De Standaard. In Nederland publiceerde hij in Trouw. Hertmans publiceert romans, verhalenbundels, essayboeken, theaterteksten en poëzie. Zijn eerste publicatie was de roman “Ruimte” (1981). De bundel “Sneeuwdoosjes” bevat essays over onder meer Walter Benjamin, Jorge Luis Borges, Marguerite Duras, Ernst Jünger, W.H. Auden en Igor Stravinski. De roman “Naar Merelbeke” (1994) werd genomineerd voor de Librisprijs en voor de Schrijvers-van-Nu-prijs van ECI. De dichtbundel “Muziek voor de overtocht” werd genomineerd voor de VSB-poëzieprijs en kreeg in 1995 de Prijs van de Vlaamse Gemeenschap voor Poëzie en de Paul Snoek-prijs 1996. De essays in “Fuga's en pimpelmezen” (1996) mengden zich in het debat over fundamentalisme, de oorlog in Bosnië en ideologieën. Het reisverhaal “Steden, verhalen onderweg verscheen” in 1998. In opdracht van het Kaaitheater Brussel en Brussel 2000 schreef hij een theatertekst rond het motief van de Griekse vrouwen in de antieke tragedie. Hertmans maakte het thema radicaal en eigentijds in “Mind the Gap”. In het najaar van 2002 verschenen de essayboeken “Het Putje van Milete” en “Engel van de metamorfose”. In 2003 verscheen de dichtbundel “Vuurwerk zei ze”. In 2006 verscheen “Muziek voor de overtocht, Gedichten 1975-2005”, een herziene uitgave van alle dichtbundels, een selectie verspreide gedichten en een selectie uit een eerste, nooit tevoren gepubliceerde bundel. Najaar 2008 verscheen de roman “Het verborgen weefsel”, in 2010 de dichtbundel “De val van vrije dagen”. “Oorlog en terpentijn” is gebaseerd op een paar cahiers die Hertmans in de jaren 1980 kreeg van zijn grootvader, een gedecoreerde held uit de Eerste Wereldoorlog, een plichtsbewuste en gedisciplineerde soldaat. De roman reconstrueert het leven van Urbain Martien. Zijn leven begint in een Gentse volksbuurt tijdens de belle époque en krijgt een onvoorziene wending tijdens de Eerste Wereldoorlog.Hertmans gedichten en verhalen verschenen in het Frans, Spaans, Italiaans, Roemeens, Kroatisch, Duits, Bulgaars,

 

Kinderhand

Omdat ze gauw gevuld is
- het dons van een kwartel
is genoeg, een herfstblad in
de lente, een blauwe knikker
in de palm -

sprong plots iets donkerroods
hem in de ogen, een vingertop,
een snee van niets,

een net te snel langs
grote grassen strijken

en wat zich opent
is zijn ogenblik.
Het lichaam moet
gesloten blijven.

Zo was het hem beloofd.

Maar als de palm plots opengaat,
En aders even gapen,
Dan sluit een kramp
Hem in mijn hand
Totdat hij gilt.

Want bloeden doen we samen.

 

 

Gelukstraat, Gent

Het was in een oud schooltje,
en de ramen waren hoog, dat zich
de schaduw van een man tot in de
lichtkring van oud stof voorover boog.

Linden, kinderen in een onverstaanbaar
nieuwe taal, herkenning van een uitzicht
bij het raam; en binnen trekt het pleisterwerk
zijn eigen krijtkring in een oud lokaal.

De schim van lang verloren leven
kan iemand in de armen nemen,
maar niet het waaiend lichtland
in zijn hoofd.

O paradijselijk vergeten op gewone
dagen, zij geloofd. En bij het poortje,
in de wind, staat nog een ander kind -
dat, wat ooit zijn moeder was beloofd.

 

 

Mijn beurt

De kaas moet vers uit Parma komen;
De pepers rood uit Pomerigio
De mascarpone moet geel-romig zijn
En jij moet zingen bij de wijn.

Ik zal een jonge kwartel eten,
Gestufft met mortadella en Toscaanse weed.
Je bloes hangen we voor het venster
Tegen inkijk en insecten.

Het fruit zal branden in je mond,
En wat je zingt wordt stilaan honger,
Branie, geblaf van een jachtige hond.

Je buik met peperoni ingewreven
Lig je op tafel en je beeft.
Vorken en messen zijn verdeeld.

De koffie met kaneel gaat met
Onspreekbare syllaben door je keel.

 

 

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Stefan Hertmans (Gent, 31 maart 1951)

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In Memoriam Erik Menkveld

 

In Memoriam Erik Menkveld

Op zondag 30 maart is de Nederlandse dichter en schrijver Erik Menkveld overleden. Erik Menkveld werd geboren in Eindhoven op 25 april 1959. Zie ook alle tags voor Erik Merkveld op dit blog.

 

Ik ben al bijna bij je

Hoe nabij ik ook toesla, na een tijdje
lijk ik weer verdwenen als altijd.

Maar hoe ver ik ook wegtrek uit je veilige
heden, altijd ben ik naar je onderweg

en blijf ik in je aan het woord, net
niet verstaan door je schichtige oren

die van geen stilte mij onderscheiden.
En voor je het weet ga ik weer in je

tekeer en flakkert je denken als kaarslicht
onder mijn maanloze vlagen. Hoor maar.

Kom ik als ziekte dan snoep ik al aan je.
Kom ik als diepte, dan zul je mijn bodem

nooit raken. Kom ik als water dan lijken
mijn oevers in niets op een kade.

Ik ben al bijna bij je. Als een zuigeling
een wereldoorlog zul je mij smaken.

 

 

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Erik Menkveld (25 april 1959 – 30 maart 2014)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Octavio Paz, Asis Aynan, Martijn Teerlinck, Marga Minco, Enrique Vila-Matas, Rob Boudestein

De Mexicaanse schrijver, dichter, en diplomaat Octavio Paz werd geboren op 31 maart 1914 in Mixcoac, tegenwoordig een deel van Mexico-stad. Zie ook alle tags voor Octavio Paz op dit blog.

 

Summit And Gravity

There's a motionless tree
And another one coming forward
A river of trees
Hits my chest
The green surge
Is good fortune
You are dressed in red
You are
The seal of the scorched year
The carnal firebrand
The star fruit
In you like sun
The hour rests
Above an abyss of clarities
The height is clouded by birds
Their beaks construct the night
Their wings carry the day
Planted in the crest of light
Between firmness and vertigo
You are
Transparent balance

 

 

The Bridge

Between now and now,
between I am and you are,
the word bridge.

Entering it
you enter yourself:
the world connects
adn closes like a ring.

From one bank to another,
there is always
a body stretched:
a rainbow.
I'll sleep beneath its arches.

 

 

Counterparts

In my body you search the mountain
for the sun buried in its forest.
In your body I search for the boat
adrift in the middle of the night.

 

 

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Octavio Paz (31 maart 1914 – 19 april 1998)
 

 

 

De Nederlandse schrijver Asis Aynan werd geboren in Haarlem op 31 maart 1980. Zie ook alle tags voor Asis Aynan op dit blog.

Uit: Veldslag

“In onze straat staat een aanhangwagen met twee lekke banden. Het hout van de bijwagen is door de tanden des tijds flink aangetast. De bak gebruiken wij als vergaderruimte. Belangrijke zaken worden daar besproken. Met z’n zessen zitten wij in de aanhangwagen: zus Rama, broer Mohammed en ik, met onze Turkse speelvriendjes Hulye, Yusuf en Ulker. Ons gesprekonderwerp van vandaag is wie het dichtst bij de oorsprong van onze religie staat. De Turkse vrienden zijn er stellig van overtuigd dat zij meer moslim zijn dan wij. Zij hebben ten slotte een poster aan de muur met een afbeelding van de heilige Mekkaanse moskee, waar elk jaar miljoenen mensen ter bedevaart gaan. Wij zijn het totaal niet eens met die conclusie. Hoe kan een affiche je meer moslim maken? Een moslim die de film Rissalah niet in zijn bezit heeft, kan geen goede moslim zijn. De film toont de opmars van de profeet Mohammed, zonder dat hij in beeld komt. Wij hebben de videoband thuis en zij niet. Bovendien, de moskee van Mekka was toen nog niet gebouwd, dat hadden we in de film gezien. Wij zijn moslims van ver vóór de moskee. Het moge dus duidelijk zijn wie er meer moslim is. De sfeer is omgeslagen. Wat net nog een gesprek was, lijkt nu een grimmige strijd. Yusuf en Mohammed concluderen dat er niets anders op zit dan een veldslag. Ik ben het ermee eens, want waar slaat het allemaal op? Wij hebben toch de videoband Rissalah en zij niet. Ik zal strijden voor mijn overtuiging. Hulye en Yusuf zijn te groot, maar Ulker is net als ik zeven.”

 

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Asis Aynan (Haarlem, 31 maart 1980)

 

 

De Vlaamse dichter en muzikant MartijnTeerlinck werd geboren op 31 maart 1987 in Lendelede. Zie ook alle tags voor Martijn Teerlinck op dit blog.

 

slaaf

dit is het lichaam van een uitgeputte slaaf
met deze glazen schouders wordt een klok gedragen
zonder cijfers zonder cijfers zonder cijfers
slaat het jarenlang en trillen doet het glas
en zingen doet het glas en buigen doet het glas

het is een slang is wat de mensen zeggen
een glazen slang en kijk hoe hij vervelt
kijk eens hoe zijn slangenschouders in de zon bewegen
kijk hoe zij zich buigen voor de hitte

dit is het lichaam dat werkt in het licht
met deze jongensarmen worden de kleuren geplukt
en in ogen gelegd
met deze ruwe vingers
worden zonen tussen naaktbezweepte wervels geplant
om te groeien
want een opengeslagen rug is een bodem

dit is het lijf van een vermoeide slaaf
in een moeras
daar zakken deze scherpe vrijheidsbenen
langzaamaan in weg
en breken doet het glas

 

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Martijn Teerlinck (31 maart 1987 – 10 december 2013)

 

 

De Nederlandse schrijfster en journaliste Marga Minco, pseudoniem van Sara Minco, werd geboren in Ginneken op 31 maart 1920. Zie ook alle tags voor Marga Minco op dit blog.

Uit: Neem je bed op en wandel (Inleiding bij de brieven van Bert Voeten aan Bert Bakker)

“Het is meer dan twintig jaar geleden dat we uit het Witsenhuis aan het Oosterpark vertrokken naar een ruimer pand in de Oosterparkstraat. Dikwijls had ik, hangend uit het achterraam van onze kleine derde etage, verlangend gekeken naar de achterkant van die herenhuizen, vooral naar het perceel met de uitspringende ronde serre. Daar kwamen we te wonen.
Het was even de hoek om. Maar we lieten alles over aan een erkende verhuizer, die met stevige takels werkte. Toch nam Bert die dag zijn Olivetti-portable in de hand en wandelde er rustig mee de straat uit naar het nieuwe huis. Het zou hem geen tweede keer gebeuren dat zijn ‘broodwinning’, zoals toen, vanuit drie hoog uit de touwen gleed en op het asfalt te pletter stortte. Met de beschrijving van die turbulente verhuizing in 1949, van de Kloveniersburgwal naar het Witsenhuis, op een zelfde vrieskoude winterdag in december, wordt dit brievenboek besloten.
Aanvankelijk was Bert begonnen brieven aan Bert Bakker te schrijven om hem van het literaire leven op de hoogte te houden. In verband met hun respectieve tijdschriften kon Bert hem uitgebreid inlichten over de nieuwe poëzie en de belangwekkende artikelen die hij als Gidsredacteur op zijn bureau binnen kreeg en waar Bakker, oprichter en enig redacteur van Maatstaf, zeer in geïnteresseerd was. Gaandeweg komen er in de brieven andere onderwerpen aan de orde, krijgen we een tijdsbeeld van die chaotische jaren vijftig, een beeld van hoe er geleefd werd met een minimum aan liquide middelen, hoe het statiegeld van melkflessen uitkomst bracht en er een brood van kon worden gekocht, of sigaretten. Hoe er roekeloos flessen wijn op de lat werden ingeslagen.
Bert Bakker zagen we in die tijd geregeld op De Kring, de Amsterdamse kunstenaarssociëteit waar hij zich door zijn chauffeur vanuit Den Haag naar toe liet rijden. Hij deelde er royaal rondjes uit, kon staande aan de toog, met luide, gedragen stem verzen uit het hoofd citeren van de met hem bevriende grote dichters, maar imponeerde nog het meest door er geen geheim van te maken over een goed gevulde portefeuille te beschikken.”

 

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Marga Minco (Ginneken, 31 maart 1920)

 

 

De Spaanse schrijver Enrique Vila-Matas werd geboren in Barcelona op 31 maart 1948. Zie ook alle tags voor Enrique Vila-Matas op dit blog.

Uit: Air de Dylan (Vertaald door André Gabastou)

« J’ai donc vu que, sous prétexte de réparer les dégâts causés par Laura Veras, je pouvais tenter d’écrire mon livre le plus libre : un voyage critique, satirique, non dépourvu d’humour et de compassion, au cœur même de la grandeur si douteuse de l’art contemporain. Parce que, l’autobiographie de Lancastre ayant été détruite par sa propre épouse, j’avais la possibilité de restituer des mémoires qui, avec leur pathétique poétique de l’absence, pouvaient être un bon portrait du pâle feu de toute la postmodernité. »
(…)

« On ne sait jamais qui on est. Ce sont les autres qui vous disent qui et ce que vous êtes. On vous explique si souvent qui vous êtes et de si différentes façons qu’on finit par ne plus savoir du tout qui on est. Chacun dit de vous quelque chose de différent. Par ailleurs, on change sans arrêt d’avis. Si on ajoute à cela qu’on s’efforce de surprendre les autres en étant plusieurs personnes à la fois, ce qui, il est vrai, finit par arriver, on en vient à n’avoir aucune notion de qui on est ou pourrait être ».

 

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Enrique Vila-Matas (Barcelona, 31 maart 1948)

 

 

De Nederlandse dichter Rob Boudestein werd geboren op 31 maart 1947 in Den Haag. Zie ook alle tags voor Rob Boudestein op dit blog.

 

Ansicht uit Wyobraźnia

vanaf de steenberg daalt de straat
weerszij staat in een handvol tinten grauw
een strakke rij gering bemeten huizen
er speelt geen kind
we zien geen luiers aan een lijn

links zitten in dit uitgediend decor
drie kompels – door de dood vergeten –
als stille wachters naast hun deur
de ogen op de doorsteek gefixeerd
waar nu – in kleur – het klikklakmeisje
zomaar het zonlicht binnenzwiert

exact éénduizendste seconde blijft ze staan
wanneer een vlindervleugelslag juist even
haar jurkje speels beroert

dan loopt ze door

en klinkt vanachter deze kaart
– stel ik me voor –
een vrouwenstem die niet valt te negeren
de mannen zullen traag naar binnen gaan
met stoel en al
meer valt die dag niet te beleven

 

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Rob Boudestein (Den Haag, 31 maart 1947)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e maart ook mijn blog van 31 maart 2013 deel 1 en eveneens deel 2 en ook deel 3.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Gerrit Komrij, Paul Verlaine, Milton Acorn, Erika Mitterem

De Nederlandse dichter, schrijver, criticus, polemist en toneelschrijver Gerrit Komrij werd geboren op 30 maart 1944 in Winterswijk. Zie ook alle tags voor Gerrit Komrij op dit blog.

 

Antipode

Bewaar me voor de helderheid der dingen,
Het schone hemd, de reidans en de zon.
Geef mij het spiegelbeeld, herinneringen,
De vale schutskleur van het kameleon.

Ik ben er niet. Geen bloedbaan ruist in mij.
Ik leef in schaduwen, ben nameloos.
Laat me verdorren in het wintertij,
Ver van de zomers met hun hels gehoos.

Ik kan de lichte stormen niet verdragen.
Kijk niet naar me. Behoed me voor die pijn.
O camera. O beeld van welbehagen.
Laat me van dit de antipode zijn.

 

 

Dodenpark

We wandelden des avonds door de tuinen
Van het crematorium; achter heg en hazelaar
Stond laag de vroege maan; ik at wat kruimels
Van mijn vest en jij genoot van een sigaar.

Je dacht wellicht aan zeer bezwete negers
Op hete plantages in de weer. Ook aan
Je gezicht meende ik zoiets af te lezen.
Ikzelf keek door de heg naar de maan.

We spraken niet. Wat viel er ook te zeggen?
We dachten maar aan een maan en aan zweet.
O, nergens heerste er ooit zo'n rust. Slechts
Af en toe klonk uit een urn een kreet.

 

 

Invitatie

Ik lig hier als een hoer tentoon. Je kunt
Me aaien, in me kruipen en bespringen,
Me tot een bal opblazen, tot een punt
Verkleinen, me bewenen of bezingen:

Ik ben je materiaal. Besnuffel me.
Loer in mijn keel, mijn hart, mijn reet, mijn maag.
Vervloek me duizend maal of knuffel me.
Ik vind het best. Ik heb je lief vandaag.

Proef van mijn bloed. Kom sabbel aan mijn tiet.
Geloof volop in mijn bekentenis.
Ik ben er echt. En toch ben ik er niet,
Zoals je wollen trui het schaap niet is.

 

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Gerrit Komrij (30 maart 1944 - 5 juli 2012)
In 1979

 

 

De Franse dichter Paul Marie Verlaine werd geboren in Metz op 30 maart 1844. Zie ook alle tags voor Paul Verlaine op dit blog.

 

Het weent in mijn hart

Het weent in mijn hart
zoals ‘t regent over de stad;
Wat is dat lusteloze
dat mijn hart doordringt?

O zacht zingt de regen
op grond en daken!
Voor een hart vol verveling
o de zang van regen!

Het weent zonder reden
in dit hart dat misselijk raakt.
Wat! Geen verraad?
Deze rouw is zonder reden.

Het is toch je reinste kwaal
niet te weten waarom
zonder liefde zonder haat
mijn hart zo’n pijn heeft!


Vertaald door Marc Tiefenthal

 

 

Like city's rain, my heart . .

The rain falls gently on the town.
Arthur Rimbaud

Like city's rain, my heart
Rains teardrops too. What now,
This languorous ache, this smart
That pierces, wounds my heart?

Gentle, the sound of rain
Pattering roof and ground!
Ah, for the heart in pain,
Sweet is the sound of rain!

Tears rain-but who knows why?-
And fill my heartsick heart.
No faithless lover's lie? . . .
It mourns, and who knows why?

And nothing pains me so--
With neither love nor hate--
A simply not to know
Why my heart suffers so.

 

Vertaald door Norman R. Shapiro

 

 

Herfstlied

Droeve tonen
van violen
die in 't najaar klinken
laten mijn hart
in verlangende smart

De keel gesnoerd,
doodsbleek, geroerd
als klokken luiden,
denk ik nog aan
wat is gegaan
en wil ik huilen.

En ik moet voort
waar wind mij voert,
mee op zijn boze pad,
van hier naar daar,
als was ik maar
een najaarsblad.

 

Vertaald door M.H. Teunissen

 

 

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Paul Verlaine (30 maart 1844 - 8 januari 1896)
Portret door Natalie Gontcharova, 1906

 

 

De Canadese dichter Milton James Rhode Acorn werd geboren op 30 maart 1923 in Charlottetown, Prince Edward Island.Zie ook alle tags voor Milton Acorn op dit blog.

 

The natural History Of Elephants (Fragment)

In the elephant's five-pound brain
The pliable trunk's a continuous diversion
That in his great innocence he never thinks of as perverse,
The pieces of the world are handled with such a thrilling
Tenderness that all his hours
Are consummated and exhausted with love.
Not slow to mate every female bull and baby
Is blessed with a gesture grandly gracious and felt lovely
Down to the sensitive great elephant toenails.

And when his more urgent pricking member
Stabs him on its horrifying season he becomes
A blundering mass of bewilderment .... No thought
But twenty tons of lust he fishes madly for whales
And spiders for copulation. Sperm falls in great gouts
And the whole forest is sticky, colonies of ants
Are nourished for generations on dried elephant semen.

In the elephant's five-pound brain
Death is accorded no belief and old friends
Are continually expected, patience
Is longer than the lives of glaciers and the centuries
Are rattled like toy drums. A life is planned
Like a brushstroke on the canvas of eternity,
And the beginning of a damnation is handled
With great thought as to its middle and its end.

 

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Milton Acorn (30 maart 1923 – 20 augustus 1986)

 

 

De Oostenrijkse schrijfster en dichteres Erika Mitterer werd geboren op 30 maart 1906 in Wenen. Zie ook alle tags voor Eika Mitterer op dit blog.

 

An Österreich

O hör die Stimme, welche warnend spricht:
Mit Bösem tilgest du das Böse nicht!

Wer Qual verhängt, wird nicht von Qual befreit.
Gesundet, bist du gegen Haß gefeit.

Es sterbe jeder, der einst Tod verhängte?
Den willst du schlagen, welcher dich bedrängte?

Der soll verhungern, der den Krieg begrüßte,
und keiner sei willkommen, eh er büßte ...?

Bevor du richtest, forsche in Geduld:
Wie viele unter uns sind ohne Schuld?

Und fühlst du dich im Recht und weißt dich rein,
zerreiße, Shylock, dennoch deinen Schein!

Erweckte jemals Zorn vergoßnes Blut?
Unnütze Härte macht selbst Feigen Mut!

Drum wag's noch einmal, ob man drum dich schmäht,
und ernte Liebe, wo sie Haß gesät ...

Nur Liebe tilgt die Greuel endlich aus
und schafft aus Trümmern ein verläßlich Haus!

Hör nicht das alte Wort von Zahn um Zahn
und Aug um Auge - hör das neue an,

zweitausend Jahre alt und ewig neu;
dem nie erfüllten zeige du dich treu!

O hör die Stimme, welchejubelnd spricht:
Die Finsternis erhellt sich nur - vom Licht!

Nicht in der Rachsucht qualmend-gelbem Schein,
im Liebesfeuer glüht die Welt sich rein!

 

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Erika Mitterer (30 maart 1906 – 14 oktober 2001)
Wenen, Burggarten met standbeeld van Mozart

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 30e maart oook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Tom Sharpe, Uwe Timm, Gert Heidenreich, Theo Breuer, Jean Giono, Gabriela Zapolska

De Engelse schrijver Tom Sharpe werd geboren op 30 maart 1928 in Londen. Zie ook alle tags voor Tom Sharpe op dit blog.

Uit: Grantchester Grind

'And I am definitely not going anywhere near Porterhouse College. It's got a dreadful reputation for snobbery and all sorts of other things.'
'Which is why you have been given a Fellowship there To change things for the better,' said Vera. 'They need some serious scholarship, and you are going to provide it. Your salary will be more than three times what you're getting at the moment and you will be free to do your own research work with no obligation to do any teaching.'
Purefoy Osbert's silence was significant. Only that day he had had to attend an extremely boring Finance Committee meeting at which the possibility of financial cuts had been discussed with the mention of a freeze on salaries, and that had been followed by a seminar on Bentham with several students who were convinced that prisons built like Dartmoor on the panopticon principle were far more suitable for murderers and sex-offenders than the more modern open prisons Purefoy advocated. Some of them had even argued that child molesters ought to be castrated and murderers executed. Purefoy had found the seminar most distressing, particularly the way the more prejudiced students had refused to accept the facts he had given them. And now suddenly he was being offered a Fellowship that involved no teaching and with a salary that would surely satisfy Mrs Ndhlovo.
'Do you really mean that?' he asked cautiously. 'This isn't some sort of joke?'
'Have you ever known me to lie to you, Purefoy? Have you?'
Purefoy Osbert hesitated again. 'No, I don't suppose I have. All the same…you're talking about a salary-'
'Of nearly sixty thousand pounds a year, which is far more than any professor gets. Now give me the number of your fax machine and I'll send you a copy of the letter you will be receiving either tomorrow or the next day from your sponsor's solicitors, Lapline & Goodenough.'

 


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Tom Sharpe (30 maart 1928 – 6 juni 2013)

 

 

De Duitse schrijver Uwe Timm werd geboren op 30 maart 1940 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Uwe Timm op dit blog.

Uit: Vogelweide

“DIE INSEL verlagert sich langsam nach Osten. Drei bis vier Meter im Jahr, je nach Stärke der Winterstürme und Sturmfluten. Hier, wo er jetzt stand, war vor vierzig Jahren Wasser nur und Watt.
Der Wind hatte in den letzten Stunden aufgefrischt. Eine blauschwarze Wolkenbank lag im Westen über dem Horizont. Böen rissen von den Dünen Sandfahnen hoch. Der Schaum der auslaufenden Wellen wurde in breiten grauweißen Streifen über den Strand getrieben. Möwen glitten über die Wellen, und jäh stürzte eine aufs Wasser, im Schnabel ein kurzes silbernes Aufblitzen. Am Morgen war er den Strand entlanggegangen, hundert Meter, die er jeden dritten Tag nach Treibgut absuchte. Heute waren es: eine Spraydose, ein Glasröhrchen mit Tabletten, ein blauer Sportschuh, Marke Adidas, eine Dose blauer Jachtlack - er maß die Restmenge des Inhalts, 0,5 l- und ein Becher Schokoladenmousse, ein blauer Müllsack. Er sammelte den Müll in einen Plastiksack, schaffte ihn zur Hütte, von wo er einmal im Monat bei Ebbe mit dem Pferdewagen aufs Festland gebracht wurde.
In der Hütte trug er die angeschwemmten Gegenstände in ein Protokoll ein, setzte Wasser auf, schnitt Brot, stellte Butter und Marmelade auf den Tisch und goss den Tee auf. Während der Tee zog, beobachtete er durch das Fernglas den Vogelschwarm über Nigehörn, der Nachbarinsel, Watvögel, Austernfischer, ungefähr zwei- bis dreitausend, schätzte er und notierte die Zahl.
Er hatte sich eben den Tee eingeschenkt, als der Anruf kam. Ihre Stimme erkannte er nicht sogleich. Verzerrt und von elektronischen Impulsen unterbrochen, hörte er sie sagen, sie sei in Hamburg, es wäre doch Zeit, sich einmal wiederzusehen, und dann etwas förmlich, ob er Lust und Zeit für ein Treffen habe.“

 

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Uwe Timm (Hamburg, 30 maart 1940)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en (radio)journalist Gert Heidenreich werd geboren op 30 maart 1944 in Eberswald. Zie ook alle tags voor Gert Heidenreich op dit blog.

Uit: Im Dunkel der Zeit

„Swoboda wandte den Blick ab von dem Toten unter den Bäumen, der auf dem Rücken im Laub lag wie ein riesiges, wachsbleiches Krippenkind, mit ausgebreiteten, zum Himmel offenen Händen.
Die Doppellage Küchenpapier, die das Becken des Leichnams bedeckte, sah aus wie das Lendentuch eines Heilands. Zumal überall am Körper Blutmale waren.
Der Kommissar war vor Entsetzen nicht fähig, sich zwischen Geburt und Kreuzigung zu entscheiden. Das Gesicht hatte Satan gemacht: tief in die Schädeldecke eingeschlagene Zimmermannsnägel standen dicht nebeneinander wie eine eiserne Punk-Frisur. Sie gingen auf der Stirn in eine Nagelmaske über, die nur den weißen Nasenrücken freiließ und über das Kinn bis zum Hals hinunterwuchs.
Die Ermittler und Tatortbeamten, die um den nackten Toten standen, fragten sich, wer fähig war, so etwas zu tun. Wie lange das Opfer gelitten hatte. Ob der Täter den ersten Nagel durch die Schädelkalotte getrieben und an dem Hirntoten sein Werk fortgesetzt oder mit einem in den Kehlkopf geschlagenen Nagel begonnen und sich aufwärts gearbeitet hatte. War ein Sadist am Werk gewesen, der seine Neigung an einem Toten befriedigte, oder einer, der sich an den Qualen eines elend Sterbenden weidete? Keiner sprach seine Fragen aus, so als hätte die morgendliche Waldstille zu schweigen geboten.“

 

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Gert Heidenreich (Eberswald, 30 maart 1944)

 

 

De Duitse schrijver en dichter Theo Breuer werd geboren op 30 maart 1956 in Zülpich. Zie ook alle tags voor Theo Breuer op dit blog.

 

örtlich schauern / nacht im kreuz

vor lauter regen überm see tagsüber viel
geschwiegen nachts dann knarren

fieser schuhe auf den stiegen
bat verlangend holz um ruhe

las in fremdländischen betten
glaubte kaum man wäre noch

zu retten klaubte augen aufgerissen
versteckte wörter in den wänden

wollte es doch wörtlich wissen
trieb trübe gegen morgen grau

trotzdem in jenes omniböse
phantasierte blau – – –

 

 

aus meinem mittelgebirgischen dorf

ich bin in meine natur geboren
mittendrin im treffpunkt der winde
es herrschte heiterkeit im garten:
trotz meiner blumen den bösen

ich bin mein spätes winterglück
pflück magritten zerbeiße mein lied
+ in meinen träumen der nacht
ist mein – – – mein echo von allem

ich bin in meinem diesseits verdoppelt
o – – – wo ist meine tiefkühle freiheit
mein augenblick aus dem fenster zum berg
mit 3 frauen zwischen den zeiten

ich bin unterwegs auf katzenkopfpflaster
mein ariel ist in der tasche – – –
maria auf dem halbmond strickt
meine kleine weltrunde masche

 

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Theo Breuer (Zülpich, 30 maart 1956)

 

 

De Franse schrijver Jean Giono werd geboren op 30 maart 1895 Manosque in het Département Alpes-de-Haute-Provence. Zie ook alle tags voor Jean Giono op dit blog.

Uit: Les Âmes fortes

« Thérèse était une âme forte. Elle ne tirait pas sa force de la vertu: la raison ne lui servait de rien; elle ne savait même pas ce que c'était; clairvoyante, elle l'était, mais pour le rêve; pas pour la réalité. Ce qui faisait la force de son âme c'est qu'elle avait, une fois pour toutes, trouvé une marche à suivre. Séduite par une passion, elle avait fait des plans si larges qu'ils occupaient tout l'espace de la réalité; elle pouvait se tenir dans ses plans quelque soit la passion commandante; et même sans passion du tout. La vérité ne comptait pas.Rien ne comptait que d'être la plus forte et de jouir de la libre pratique de la souveraineté.Être terre à terre était pour elle une aventure plus riche que l'aventure céleste pour d'autres. Elle se satisfaisait d'illusions comme un héros. Il n' y avait pas de défaite possible. C'est pourquoi elle avait le teint clair, les traits reposés, la chair glaciale mais joyeuse, le sommeil profond.
(…)

Les péchés qu'on ne commet pas sont affreux; ceux qu'on commet: zéro, poussière. Faites tout pour sembler bonne. Quand personne ne le croit plus c'est tout au moins que pendant quelque temps on l'a cru. Si vous n'en avez pas profité, c'est que vous êtes bêtes. Dans ce cas-là, rien ne sert à rien.”

 

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Jean Giono (30 maart 1895 – 9 oktober 1970)

 

 

De Poolse schrijfster Gabriela Zapolska werd geboren op 30 maart 1857 in Podhajce bij Łuck. Zie ook alle tags voor Gabriela Zapolska op dit blog.

Uit:Käthe. Der Roman eines Dienstmädchens

“Sie stand immer vor der Tür und war schnoddrig…“ las die Hausfrau und blätterte unwillig im Dienstbuche. „Merkwürdige Empfehlung!“ Sie legte das Buch beiseite und setzte sich auf den Rohrstuhl. – das einzige noch brauchbare Stück unter den Gerätschaften, welche die enge und dunkle Küche überfüllten.
Die noch ziemlich junge, kleine Frau trug einen blauen Morgenrock. Ihr flaches Köpfchen war wie eingedrückt und mit gelblichem Haar bedeckt, welches im harmonischen Verein mit der gelblichen Gesichtsfarbe und dem ungewissen Kolorit der Augen sich um so heller vom dunklen Küchenraum abhob. Schwarze Lava-Ohrringe zerrten die unnatürlich großen Ohren fast bis zum Halse herab und die schmalen, bleichen Lippen bedeckten das ebenso blasse Zahnfleisch. – Alles zeugte deutlich von der Kränklichkeit dieser Fleischmassen, die in den feuchten Wänden der ärmlichen Wohnung heranwuchsen: Das untätige Leben der Frau eines kleinen Beamten floß unter dieser gelblichen Haut, die so dünn und durchsichtig wie Seidengaze erschien, in trägem Laufe dahin.
Nur die zusammengepreßten, von der Feuchtigkeit der Mauern gebleichten Lippen, die fleischigen Hände und die von schweren Lidern halb bedeckten [6] Augen verrieten durch ihr Zittern die verborgene Leidenschaft eines Panthertieres, – diese Eigentümlichkeit blutarmer Frauen, deren Leben allen hygienischen Anforderungen zuwider in der Atmosphäre des an die Küche angrenzenden Schlafzimmers sich abspielt.
„Wie heißt du?“ fragte die Hausfrau das an der Tür stehende Mädchen mit träger, fetter Stimme.
Das Mädchen hob den Kopf und erwiderte: „Käthe Ölschläger!“ Dann senkte sie den Kopf wieder zur Brust herab.“

 

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Gabriela Zapolska (30 maart 1857 – 17 december 1921)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 30e maart oook mijn vorige blog van vandaag.

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Luise Hensel, Anna Sewell, Herbert Asmodi, Sean O'Casey, Christine Wolter

De Duitse dichteres Luise Hensel werd geboren op 30 maart 1798 in Linum nabij Fehrbellin (Brandenburg). Zie ook alle tags voor Luise Hensel op dit blog.

 

An St. Maria Magdalena

Erfleh’ mit Lieb’ und Tränen,
Du strenge Büßerin,
Daß ich mit reinem Sehnen
Nach Jesus strebe hin!
Daß ich zu seinen Füßen
Verzeihung mög’ erflehn,
In Tränen ganz zerfließen,
In Reue ganz vergehn.

Ich hab’ ihn viel gekränket
Und hab’es wohl gewußt;
Mein Herz hab’ich ertränket
In Erdeschmerz und -lust.
Ich hab’ ihn oft vergessen,
Den ich doch früh erkannt,
Und habe ganz vermessen
Von ihm mich abgewandt.

O, gib mir deine Reue
Und deine Tränenflut,
O, gib mir deine Treue
Und deiner Liebe Glut,
Bis er mir neues Leben
Mit diesen Worten gibt:
»Geh hin, dir ist vergeben,
Weil du so viel geliebt.«

 

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Luise Hensel (30 maart 1798 – 18 december 1878)

 

 

De Engelse schrijfster Anna Sewell werd geboren op 30 maart 1820 in Great Yarmouth, Norfolk. Zie ook alle tags voor Anna Sewell op dit blog.

Uit: Black Beauty

"Well, no," she said, "you must not say that; but though I am an old horse, and have seen and heard a great deal, I never yet could make out why men are so fond of this sport; they often hurt themselves, often spoil good horses, and tear up the fields, and all for a hare or a fox, or a stag, that they could get more easily some other way; but we are only horses, and don't know."
While my mother was saying this we stood and looked on. Many of the riders had gone to the young man; but my master, who had been watching what was going on, was the first to raise him. His head fell back and his arms hung down, and every one looked very serious. There was no noise now; even the dogs were quiet, and seemed to know that something was wrong. They carried him to our master's house. I heard afterward that it was young George Gordon, the squire's only son, a fine, tall young man, and the pride of his family.
There was now riding off in all directions to the doctor's, to the farrier's, and no doubt to Squire Gordon's, to let him know about his son. When Mr. Bond, the farrier, came to look at the black horse that lay groaning on the grass, he felt him all over, and shook his head; one of his legs was broken. Then some one ran to our master's house and came back with a gun; presently there was a loud bang and a dreadful shriek, and then all was still; the black horse moved no more.”

 

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Anna Sewell (30 maart 1820 – 25 april 1878)
Mark Lester in een filmversie van “Black Beauty” uit 1971

 

 

De Duitse dichter, schrijver en draaiboekauteur Herbert Asmodi werd geboren op 30 maart 1923 in Heilbronn. Zie ook alle tags voor Herbert Asmodi op dit blog.

 

Sprich Scheherazade

Sprich Scheherazade
Du hast die Nacht im Haar
Der Mond im Wolkenbade
Ist ein anderer Mond als er war.

Laß mich den Tod vergessen
Und was ich vom Tod gedacht
Du hast vom Mond gegessen
Und zärtlich ist die Nacht.

Laß mich lauschen und liegen
Und in dein Antlitz sehn
Wie die Zauberteppiche fliegen
Und die bösen Wesire vergehn.

Sprich. Und halte nicht inne
Die Nächte tausend und ein
Tief tauchen Sehnsucht und Sinne
In deine Geschichten ein.

Ein Zeug von Träumen fallen
Wir hin durch Tag und Jahr
Es ist ein Wahn in allen
Und nur die Geschichten sind wahr.

Sprich weiter und drehe die Spiegel
Erden- und himmelwärts
Der Morgen steigt in die Bügel
Das Licht greift in die Zügel
O drück der Liebe Siegel
Mir trostvoll auf das Herz.

 

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Herbert Asmodi (30 maart 1923 – 3 maart 2007)

 

 

De Ierse dichter en toneelschrijver Sean O'Casey werd geboren in Dublin op 30 maart 1880. Zie ook alle tags voor Sean O'Casey op dit blog.

Uit: Autobiographies

“The gangster, Christy Mahon, looked doubtfully at Sean when he came to the job with a navvy shovel on his shoulder. Mahon was another big and powerful man of fifty or so, wide-shouldered and deep-chested; lazy as sin, and as ignorant as a kish of brogues. Doesn’t know the name of his own religion, couldn’t recognize the number on his own hall-door, and hardly make out a bee from a bull’s balls, one of the workmen whispered to Sean, a few days later.
(…)

It has often been recorded in the press, by those who could guess shrewdly, that Sean was a slum dramatist, a gutter-snipe who could jingle a few words together out of what he had seen and heard. The terms were suitable and accurate, for he was both, and, all his life, he would hold the wisdom and courage that these conditions had given him. Wheresoever he would go, whomsoever he might meet, be the places never so grandiloquent and rich, the persons never so noble in rank and origin, he, O’Casey, would ever preserve, ever wear – though he would never flaunt it – the tattered badge of his tribe. Not that he thought of praise or blame for it, but simply because he had to bring his life around with him. But he would sew on that badge, soiled with the diseased sweat of the tenements, a coloured ribbon or two of his own making, and, maybe, fix in its centre (like the jewel in the toad’s head) a ruby or an emerald, giving the poor badge a gleam as good as any ancient order of chivalry, or that which goes with the posing piety of the Papal Court.”

 

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Sean O'Casey (30 maart 1880 – 18 september 1964)

 

 

De Duitse schrijfster en vertaalster Christine Wolter werd geboren op 30 maart 1939 in Königsberg. Zie ook alle tags voor Christine Wolter op dit blog.

Uit: The Rooms Of Memory (Vertaald door Isabel Cole)

“The trees grew darker, the piece of sky was still bright, the black flitter rose and fell, on into the night. The oaks, acacias and lindens merged to a softly-swaying black mass. I turned away, back to the room which had once belonged to me, but the same twilight muteness awaited me there, only gentler, homelier, more familiar, even with the emptied bookcases.
Among the books I had set aside for myself before the used book dealer came was one I had read many years ago. It had always been like a friendly affirmation when I saw the black binding and the title in the red field, a reassuring pledge, a memory of her library from those distant shared years when the two of them, curious, not without irony, had dabbled in the currents of the life, death and nature philosophies. Now the book was packed away in a carton, the gold title on the red field out of sight: DEATH AS A FRIEND.
But really, I knew, this circling, some birds’ black soaring, was not sad and not comfortless. For I did find comfort, especially on evenings like this, even if it was not enough to satisfy my thirst for it. Even this circling, now swallowed by the darkness as I turned away, was comfort. It really was, I said to myself, nothing could be better than this soundlessness. This up and down soaring in unending unrest, this migration by unalterable decree. Not the image, not this vanished sky, so like the pale and mute sky of that other day, only I was sad.“

 

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Christine Wolter (Königsberg, 30 maart 1939)

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Geert van Istendael, Wim Brands, Eric Walz, Georg Klein, Ernst Jünger, Yvan Goll

De Vlaamse prozaschrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook alle tags voor Geert van Istendael op dit blog.

 

Water

Wij worstelden met elkaar in eenzaam water,
een poel, verloren in een zandverstuiving.
Wij zonken samen, het andere lichaam hatend,
niet loslatend. Wij beten in het vocht,
op wakke treden trappend in verdronken land.

Toen is een dijk gebroken. Wij lagen in het slijk,
Twee padden sleepten zich nog parend, weg,
buiten bereik van het koudvuur in onze handen.
Wij zochten elkaars halsslagader, maar onze beet
was bot. De nacht komt nader.

 

 

Bruine Theepot

Een veldspaat erodeert tot kaolien,
een wit begin. Pas onlangs kwamen mensen
met wielen en met ovens. En sindsdien
heeft thee het woonvertrek dat steeds zijn zelfde
glazuur van schuwe donkerte laat zien.

Dit aarden werk heeft bolvorm. Ornamenten
zijn onbekenden. Ware aard schenkt en hoedt.
De werken van de aarde zijn steengoed.

 

 

De huizen houden zich

De huizen houden zich op hoge krukken
meer dood dan levend overeind.
De warmte
der laatste kamers klampt zich vast aan kliffen,
de morsigheid van hun geheimenissen
wordt de voorbijgangers ten hoon getoond.
Hulp zoekend zwerft
de vuilnis door de straten.

 

 

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Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

 

 

De Nederlandse dichter, journalist en presentator Wim Brands werd geboren in Brummen op 29 maart 1959. Zie ook alle tags voor Wim Brands op dit blog.

 

Mijn broer vraagt naar een herinnering

Mijn broer vraagt naar een herinnering,
hij kan hem steeds slechter zien.
Wacht tot het voorjaar, zeg ik,

sluit je ogen, tel tot tien en haal dan
onverschrokken de jonge vogels
uit de goot, hun nesten.
In de berm. En kijk en luister naar
het geluid van rook
in een zwerm.

 

 

Zij is 's zomers een bewaarplaats

Zij is 's zomers een bewaarplaats
van oud zonlicht en een plek waar

vrijgezellen samenscholen. Meestal
leeg en onverlicht is zij de rest

van het jaar een verticale doodskist
die slechten-ter-been- droog houdt

en af en toe schreeuwt iemand in
haar binnenste een monoloog omdat

hij de verbinding niet vertrouwt.
Maar meestal leeg en altijd onverlicht

kent zij dan toch haar moment van
vrolijkheid.

Soms gaat de telefoon maar
onbekommerd over:

er wordt getoverd
in die onbemande cel.

 

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Wim Brands (Brummen, 29 maart 1959)

 

 

 

De Duitse schrijver Ernst Jünger werd geboren in Heidelberg op 29 maart 1895. Zie ook alle tags voor Ernst Jünger op dit blog.

Uit: Kriegstagebuch 1914-1918

„4. I. 15.
Dieses schreibe ich in einem weit vorgeschobenen Erdloch, das ungefähr 150 m vom feindlichen Graben. Ab und zu saust ein feindliches oder freundliches Geschoß dicht an uns vorbei. Leider sehen wir hier keinen Franzmann, sonst könnten wir auch mal knallen. Die Fortgeschütze schießen nach Oranville und unsere Artillerie in ein Dorf an der Höhe, aus dem schon ein schwarzer Dampf aufsteigt. Höchstens 80 m vor uns liegen ca. 6–8 tote Franzosen, die ungefähr schon 2 Monate alt sind. Die gestreckten Glieder in der roten Hose und in den blauen Mänteln sehen seltsam aus; durch mein Glas bemerke ich die aschfahle, fast schwarze Verwesungsfarbe im Gesichte des einen. Nun richtet sich die franz Batterie gegen die deutsche, welche verstummt; dann aber wieder feuert. Dann kracht es wieder an 4, 5 verschiedenen Orten. Nachher rauche ich mit Priepke meine Cigarette und wir glauben, hinten auf dem Felde einen Franzosen zu sehen. Ich schieße erst mit Visier 1200, dann mit 1600, und Priepke mit noch einem andern. Dann müssen wir das Feuer einstellen, da wir sonst von den Forts eiserne Portion bekommen. Ich bin sehr neugierig, wie sich eine Shrapnellbeschießung ausmacht. Im allgemeinen ist mir der Krieg schrecklicher vorgekommen, wie er wirklich ist. Der Anblick der von Granaten zerrissenen hat mich vollkommen kalt gelassen, ebenso die ganze Knallerei, trotzdem ich einige Male die Kugeln sehr nah habe singen hören. Im allgemeinen sind mir die Kälte und die Nässe in unser Erdlöchern das unangenehmste. Währenddessen ich dieses schreibe, liege ich unter einem Unterstand mit etwas feuchtem Stroh, es regnet und der Graben hält schon einige cm Wasser. Gleich geht es wieder auf Wache. So ist man tagelang durchnäßt und nicht im geschlossenem Raume. Ich bin neugierig wann sich der unvermeidliche [Rheu]matismus einstellt. Hoffentlich wird es nichts Schlimmeres. Am Abend gingen wir zur Reservestellung, dem Faisanderie zurück. Die Faisanderie ist ein Gehöft, das hinter dem Wäldchen auf dem Berge liegt. Trotzdem sie unmittelbar in der Nähe des Granatwäldchens liegt, ist sie noch vollkommen unbeschädigt. Das soll daher kommen, daß sie [1 Wort gestrichen, unlesbar] dem franz. Oberst gehört, der mit den Batterieen uns gegenüberliegt. Nachts mußten wir hunde [Anfang der Zeile abgestoßen, vermutlich: müde] zum Schanzen von 11–4 vertieften wir einen Laufgraben. [1 Wort gestrichen, unlesbar] Dann pennten wir in etwas feudaleren Löchern, wie im Graben, die sich durch großen Gestank auszeichneten.“

 

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Ernst Jünger (29 maart 1895 - 17 februari 1998)
In 1914 

 

 

De Duitse schrijver Eric Walz werd geboren op 29 maart 1966 in Königstein im Taunus. Zie ook alle tags voor Eric Walz op dit blog.

Uit: Schwule Schurken (Kaiser Heliogabal)

“Von allen Rauschmitteln, die der Mensch sich je erdacht hat, ist die Macht das gefährlichste. Überreich dargeboten, nagt sie der menschlichen Seele jedes Maß und jede Hemmung weg. Wer, egal was er tut, keinerlei Ablehnung mehr spürt, wen die Umwelt unbegrenzt verehrt und hofiert, dem kann rasch die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit verloren gehen, und so bedeutet Widerstand der Umwelt zwar stets Reibung und Auseinandersetzung, aber immer auch Kontrolle und Orientierung.
Je größer die Macht, desto länger ist ihr Schatten. Die Macht des römischen Kaisers ist nahezu unbegrenzt. Von den nebligen Küsten Schottlands bis zu den sagenumwobenen Katarakten des Nils, von der glühenden maurischen Wüste bis zu den verschneiten Gipfeln des Balkans regiert er ein Reich, so groß, wie es keines davor und keines danach in Europa gegeben hat. Und doch ist es nicht nur die Größe des Imperiums, die das Kaiserdiadem so allgewaltig macht, so verführerisch für seinen Träger. Die Kaiser Roms sind nicht wie die Präsidenten unserer Tage an ein Recht gebunden, sind nicht wie die barocken Könige einem religiösen Sittenkodex unterworfen und unterstehen nicht wie die Fürsten des Mittelalters einer päpstlichen Aufsicht. Wie in Ägypten das Wort der Pharaonen, so ist auch bei den Römern das Wort des Imperators Gesetz, jeder Befehl ein Dogma. Wer schwach ist, leicht verführbar, erliegt diesen Möglichkeiten. Wie ein zorniger Golem greift sich der Cäsarenwahn aus der Reihe der hundert Kaiser ein Dutzend heraus und formt sie zu Ungeheuern: Caligula, Nero, der im Hollywood-Streifen "Der Gladiator" zu neuer Bekanntheit gelangte Commodus, um nur einige zu nennen. Aus dieser Gruppe finsterer Gestalten leuchtet Heliogabal heraus wie ein phosphoreszierendes Pop-Art-Gemälde, bunt, schrill, überspannt, eher Figuren aus einer modernen Schwulensatire ähnelnd denn einem mörderischen Tyrannen.”

 

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Eric Walz (Königstein im Taunus, 29 maart 1966)

 

 

 

De Duitse schrijver Georg Klein werd geboren op 29 maart 1953 in Augsburg. Zie ook alle tags voor Georg Klein op dit blog.

Uit: Die Zukunft des Mars

„Alle mussten sterben. Bis auf den heutigen Tag ist noch ein jeder von Euch gestorben, kaum dass er bei uns eintraf. Fast allen, die Ihr geschickt habt, erlosch das Dasein gleich nach der Auffindung, als bliese ihnen unser freudig erregter Atem das Lebenslicht aus. So hat es Smosmo mir, den er zum Nothelfer gemacht hat, gefragt und ungefragt, wieder und wieder erzählt. Smosmo, mein verehrter Lehrer und Vorleser, war das letzte Mal, voll Sehnsucht, voller Sorge, erfüllt vom Weh der aufflammenden Hoffnung, am Ort des Geschehens. Keuchend inhalierte er die damals noch schmerzhaft arme Luft des freien Geländes. Smosmos bloße Hände lagen auf den knittrigen Schulterpolstern des Raumanzugs. Der Helm fehlte. Jener Helm, hinter dessen bläulich getöntem Sichtfenster dem vorletzten Angekommenen, Smosmos ältester Kollege hatte es mitangesehen, der in unseren Himmel gerichtete, noch ein knappes Weilchen kindlich staunende Blick zerbrochen war.
Allein das letzte Mal gelang es dem herbeigeeilten Bergungstrupp, den aus den Wolken Gefallenen lebend bis ins Sonnenhaus zu schaffen. Von der Transportkarre hob man ihn auf den Altar. Angeleitet von der damaligen Barmherzigen Schwester begannen die Nothelfer, Euren Abgesandten aus seinen irdischen Hüllen zu schälen. Zwei unserer Allesmacher hatten ihn nahe der Grabungsstelle für orangen Warmstein im Sand gefunden. Auf dem Kopf trug er eine enge Haube aus einem unserem Mockmockgummi ähnlichen, allerdings silbrig hellen Material. Als sie ihm vorsichtig vom Schädel geschnitten wurde, überraschte Smosmo die geringe Länge des grauen Haars.

 

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Georg Klein (Augsburg, 29 maart 1953)

 

 

 

De Duits-Franse dichter en schrijver Yvan Goll (eig. Isaac Lang) werd geboren in Saint-Dié-des-Vosges op 29 maart 1891. Zie ook alle tags voor Yvan Goll op dit blog.

Uit: Sodom Berlin (Vertaald door Hans Thill)

„Berlin, Stadt des Nordens, Todesstadt, wo vereiste Fenster starren wie der Tod – kranke Augen, wo rissige Steine sich häufen, wo der Boden klafft wie der Wöchnerinnen Schoß. Stadt eisigen Wahns, ... Zementener Kopf, ... Rekrutenkopf, der bartlos und schwindsüchtig einen Attilaschnurrbart in sein Milchgesicht klebte. Tiefe Stirne, dreifach gezeichnet von des Hungers Egge und gekrönt mit aus Kartoffelblüten geflochtenem Kranz!... Land, ... wo die Blauen Blumen stinkende Gase in ihren Stempeln produzieren. Land der Ulanen und Denker! Land des göttlichen Hölderlin, der sich im Wahn die Adern öffnete, um einen Rosenstock zu begießen, Land des Schlächters Haarmann, der das Blut seiner blonden Liebesjünglinge trank, dort wo der Hals am zartesten ist.“
(…)

„Berlin, bleiche Stadt... In Angstnächten plagt sie eine Vision: Rosa Luxemburg, ihr weißes Gesicht blüht auf dem Eis des Landwehrkanals, eine tragische Seerose. Der Schatten Liebknechts flieht, auf ewig gejagt, hinter des Tiergartens schwarzes Gebüsch, wo die wilden Augen seiner Mörder leuchten.“
(…)

„Was bleibt übrig? Die Zeit lächerlich machen. Die salzige, harte, böse Ironie. Die Peitsche. Die Unerbitterlichkeit... Die Hosen runtergerissen. Die Schande offen ausgelacht. Die gesunde Rache der Kinder, die mit Steinen nachwerfen. A bas le bourgeois! Zerfetzt seinen Regenschirm! Das ist bei Gott nicht dramatisch. Aber man lacht sich selbst ein bissel tot, und der Tod ist der letzte Kitzel, der unsere Langeweile noch etwas bemeistern kann.“

 

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 Yvan Goll (29 maart 1891 – 27 februari 1950)
Cover 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

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