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Berichten van 9 december 2018 tot 10 december 2018

Emily Dickinson, Karl Heinrich Waggerl, Reinhard Kaiser Mühlecker, Jorge Semprún, Gertrud Kolmarm, Jacquelyn Mitchard, Nelly Sachs, Cornelia Funke, George MacDonald

De Amerikaanse dichteres Emily Dickinson werd geboren op 10 december 1830 in Amherst, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Emily Dickinson op dit blog.

 

The Fact that Earth is Heaven

The Fact that Earth is Heaven -
Whether Heaven is Heaven or not
If not an Affidavit
Of that specific Spot
Not only must confirm us
That it is not for us
But that it would affront us
To dwell in such a place –

 

 

Of Yellow was the outer Sky

Nature rarer uses Yellow
Than another Hue.
Saves she all of that for Sunsets
Prodigal of Blue

Spending Scarlet, like a Woman
Yellow she affords
Only scantly and selectly
Like a Lover's Words.

 

 

Down Time's quaint stream

Down Time's quaint stream
Without an oar
We are enforced to sail
Our Port a secret
Our Perchance a Gale
What Skipper would
Incur the Risk
What Buccaneer would ride
Without a surety from the Wind
Or schedule of the Tide -

 

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Emily Dickinson (10 december 1830 – 15 mei 1886)
Poster voor “A Quiet Passion”, een film over het leven van Emily Dickinson uit 2016

 

 

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein. Zie ook alle tags voor Karl Heinrich Waggerl op dit blog.

Uit: Die stillste Zeit im Jahr

„Advent, das ist die stillste Zeit im Jahr, wie es im Liede heißt, die Zeit der frohen Zuversicht und der gläubigen Hoffnung. Es mag ja nur eine Binsenweisheit sein, aber es ist eine von den ganz verläßlichen Binsenweisheiten, daß hinter jeder Wolke der Trübsal doch immer auch ein Stern der Verheißung glänzt. Daran trösten wir uns in diesen Wochen, wenn Nacht und Kälte unaufhaltsam zu wachsen scheinen. Wir wissen ja doch, und wir wissen es ganz sicher, daß die finsteren Mächte unterliegen werden, an dem Tag, mit dem die Sonne sich wendet, und in der Nacht, in der uns das Heil der Welt geboren wurde.
Für die Leute in den Städten hat der Advent kein großes Geheimnis mehr. Ihnen ist es nur unbequem und lästig, wenn die ersten Fröste kommen, wenn der Nebel in die Straßen fällt und das karge Licht des Tages noch mehr verkürzt. Aber der Mensch auf dem Lande, in entlegenen Tälern und einschichtigen Dörfern, der steht den gewaltigen Kräften der Natur noch unmittelbar gegenüber. Stürme toben durch die Wälder herab und ersticken ihm das Feuer auf dem Herd, er sieht die Sonne auf ihrem kurzen Weg von Berg zu Berg krank werden und hinsterben, grausig finster sind die Nächte, und der Schneedonner schreckt das Wild aus seinen Zuflüchten. Noch in meiner Kindheit gab es kein Licht in der Stube außer von einer armseligen Talgkerze. Der Wind rüttelte am Fensterladen und schnaufte durch die Ritzen, das hörte sich an wie der Atem eines Ungeheuers, das draußen herumging mit tappenden Hufen und schnupperte, an der Wand, an den Dachschindeln, überall. Wie gut, wenn ein Licht dabei brannte, gottlob für einen winzigen Funken Licht in der schrecklichen Finsternis!
Immer am zweiten Sonntag im Advent stieg der Vater auf den Dachboden und brachte die große Schachtel mit dem Krippenzeug herunter. Ein paar lange Abende wurde dann fleißig geleimt und gemalt, etliche Schäfchen waren ja lahm geworden, und der Esel mußte einen neuen Schwanz bekommen, weil er ihn in jedem Sommer abwarf wie ein Hirsch sein Geweih. Aber endlich stand der Berg wieder wie neu auf der Fensterbank, mit glänzendem Flitter angeschneit, die mächtige Burg mit der Fahne auf den Zinnen und darunter der Stall. Das war eine recht gemütliche Behausung, eine Stube eigentlich, sogar der Herrgottswinkel fehlte nicht und ein winziges ewiges Licht unter dem Kreuz.“

 

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Karl Heinrich Waggerl (10 december 1897 – 4 november 1973)
Bad Gastein.in de Adventstijd

 

 

De Oostenrijkse schrijver Reinhard Kaiser Mühlecker werd geboren op 10 december 1982 in Kirchdorf an der Krems. Zie ook alle tags voor Reinhard Kaiser Mühlecker op dit blog.

Uit: Magdalenaberg

"Und jetzt", sagte ich, "was kommt jetzt." "Was jetzt kommt?" fragte sie. "Nichts kommt jetzt. Wenn etwas aus ist, kommt nichts mehr."
"So, so", sagte ich. "Das kann ich mir aber nicht vorstellen."
Ich gähnte. Vor mir stand die Flasche; es war beinah nichts mehr drin, und der Spiegel dieses Bisschens zitterte und blinkte im Licht. Ich sah nun nichts mehr schwimmen. Ich wollte schlafen, denn verstehen konnte ich das alles ohnehin nicht, wie mir schien. Was sollte das? Mir kam die ganze Welt sehr weit weg vor. Weder Schnaps noch Reden hatten mich befeuert.
Ich erinnerte mich, wie die Welt von mir weggerückt war, als ich die Nachricht von Wilhelms Tod bekommen hatte, wie sie weggekippt war, wie eine ungeheure Müdigkeit über mich gekommen war, die mich lähmte. Sie, dieWelt, war wie ein Ball, auf den ich gestarrt hatte, und der plötzlich weggeschlagen, weggekickt wurde, und mein Blick blieb starr und fand nichts mehr, wurde leer und sinnlos. Ich dachte an das Begräbnis (...). Das plötzlich faltenlose Gesicht der Mutter, die hellen leeren Augen des Vaters; sie hatten sich aufgehellt auf einmal, und sein ganzes Gesicht war plötzlich wieder jung geworden für ein paar Tage. Die Welt war von mir weggerückt, war vornübergekippt, oder vielleicht war doch ich es, der gekippt war in diesem Moment jedes Gefühl für die Zeit verloren hatte. Es ist, als stecke ich in diesem Damals fest, Herbst 2005.
Es gab so vieles, woran ich dachte. Etwa dachte ich an früher, daran, wie es war, als wir am Morgen mit dem Fahrrad in die Messe fuhren, dachte an die nassen Grashalme im Graben neben der Straße. Manchmal, wenn es in der Nacht stark geregnet hatte, lagen sie fast, waren wie geduckt. Oder ich dachte an das Blinken der ersten Sonne durch die Bäume, der Beginn eines Tages, oder an die orangefarbenen, zwischen die Speichen geklemmten Katzenaugen, die unzählige kleine Kästchen, die wie Bienenwaben aussehen, in sich tragen. Ich dachte an die Speiche, über die ich mit ausgestrecktem Zeigefinger fuhr, an die Kuppe, die daraufhin schwarz war; an den grauen Putz der Mauer im Hof in Pettenbach, der manchmal, je nach Sonnenlicht und Tageszeit, sehr dunkel, fast schwarz war.“

 

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Reinhard Kaiser Mühlecker (Kirchdorf an der Krems, 10 december 1982)

 

 

De Spaanse schrijver en politicus Jorge Semprún Maura werd geboren in Madrid op 10 december 1923. Zie ook alle tags voor Jorge Semprún op dit blog.

Uit: Le Grand Voyage

« Nous regardions monter sur la plate-forme ce Russe de vingt ans, condamné à la pendaison pour sabotage à la "Mibau", où l'on fabriquait les pièces les plus délicates des V-1. Les prisonniers de guerre soviétiques étaient fixés dans un garde-à-vous douloureux, à force d'immobilité massive, épaule, contre épaule, à force de regards impénétrables. Nous regardons monter sur la plate-forme ce Russe de vingt ans et les S.S. s'imaginent que nous allons subir sa mort, la sentir fondre sur nous comme une menace ou un avertissement. Mais cette mort, nous sommes en train de l'accepter pour nous-mêmes, le cas échéant, nous sommes en train de la choisir pour nous-mêmes. Nous sommes en train de mourir de la mort de ce copain, et par là même nous la nions, nous l'annulons, nous faisons de la mort de ce copain le sens de notre vie. Un projet de vivre parfaitement valable, le seul valable en ce moment précis. Mais les S.S. sont de pauvres types et ne comprennent jamais ces choses-là.
(…)

“C'était la librairie,et plus précisément,le premier étage de la librairie de Martinus Nijhoff à La Haye.Aujourd'hui,vingt-trois ans après,je pourrais encore,les yeux fermés,monter cet escalier,je saurais encore m'y retrouver,parmi les longues rangées de livres du premier étage.Nijhoff,en général,se tenait au rez-de-chaussée,il me regardait passer vers l'escalier avec des yeux pétillants derrière les verres cerclés d'or.Au premier étage se trouvait les rayons de livres français neufs et d'occasion,et j'y passais des heures à lire des bouquins que je ne pouvais m'offrir.Une lumière placide baignait la grande salle,cette belle lumière dense,sans arêtes coupantes,de l'hiver nordique,une luminosité sphérique,irradiant par égal les plans rapprochés et les plans lointains,tamisée dans la grande salle encombrée de rayonnages sévères (et cette odeur d'encaustique devenait en quelque sorte l'équivalent sensible du puritanisme un peu hautain,et combien fragile,dérisoire tout compte fait,de l'ensemble) par les verrières nervurées de plomb cerclant les bouts de vitre colorée,disposés ça et là,selon un ordre vieillot et un tant soi peu monotone.
Mais tout ceci,bien entendu,ne fait pas partie de ce rêve-là,au cours de ce voyage.Ce rêve-là n'était que la nostalgie de ce lieu calme et clos,non identifié clairement,ne débouchant sur rien d'autre que sur le sentiment confus d'une perte irréparable,d'un manque impossible à combler,dans la puanteur moite du wagon,traversée bientôt de cris échevelés."

 

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Jorge Semprún (10 december 1923 – 7 juni 2011)
Cover

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Gertrud Kolmar (pseudoniem van Gertrud Käthe Chodziesner) werd op 10 december 1894 in Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Gertrud Kolmar op dit blog.

 

Stimme des Bluts

Du mußt nicht hören, was sie sagen,
Nicht glauben, was die Augen sehn,
Nicht deines Herzens Uhrenschlagen,
Des Geistes Falterflug verstehn.

Der glatte, matte Silberreifen,
Der kühl den Mädchenleib umschnürt,
Ihn soll kein Zauber von dir streifen
Als ich. Ich will, was mir gebührt.

Mein heilig Recht ist mein Begehren;
Ich ford're Träume, wild vor Glut,
Will grausam Lachen, frevle Zähren -
Den Schleier fort! Ich bin das Blut!

Streck' aus die Hand in Sündenqualen
Zum Himmel dort, zur Erde hier;
Dein Mund soll Lust mit Lüsten zahlen,
Und dir am Herzen keim's: Gebier!

Neu will ich werden in dem Leben,
Das dir mein Wunder schuf. Sei's mein!
Es soll wie du in Glück erbeben,
Wie du in tiefem Jammer schrein.

Hast du mir, was dir gleicht, gegeben,
So schlaf, dein müd', in dir ich ein.

 

 

Das Herz

Ich ging durch einen Wald,
Da wuchsen viele Herzen.
Sie waren rot in Schmerzen,
Sie waren stolz und grün und kalt.

Sie rieselten und hingen
Von dünnem Ast, Morellenast.
Ich wog die sonneneigne Last
Und ließ sie schüchtern klingeln.

Ich habe eins gepflückt,
Das dunkel schien vor Reife;
Es hat mit grüner Schleife
Und einer Blume mich geschmückt.

Ein Herz ist heißes Klopfen.
Ich ahnte zögernd, daß es bat.
Zuweilen, blutschwarz wie Granat,
Zersprang ein großer Tropfen.

Es lappte gräserwärts
Mit aufgerißnen Schalen.
Da schlug aus welken Qualen
Ein kleines, kleines blaues Herz.

 

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Gertrud Kolmar (10 december 1894 – (?) maart 1943)
Verzamelde gedichten 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Jacquelyn Mitchard werd geboren in Chicago, Illinois, op 10 december 1951. Zie ook alle tags voor Jacquelyn Mitchard op dit blog.

Uit:Two If by Sea

“It was always hot in Brisbane, but that night was pouty, unsettling. After getting Natalie and her family comfortable in their rooms at the inn, Frank couldn’t rest. His leg plagued him. The toll of oppressive weather on that kind of old injury was no old farmer’s myth. He rambled around, briefly joining Natalie’s brother Brian in the bar on the beach, then painfully mounting the switchbacked decks of wooden stairs that led to a kind of viewing platform just adjacent to the car park, looking out over Bribie Island Beach. Up there, he hoped the signal would be good enough to call home, his home, if home is the place you started. For Frank, that would always be a ramshackle horse farm in south-central Wisconsin—now probably more ramshackle than when he last saw it, three years before. As the brrrrr on the other end began, his pulse quickened. He looked up at the sky and thought of all the calls darting through the sea of radio waves tonight, swift as swallows—dutiful, hopeful, wistful, sad.
“Frank?” His sister, Eden, answered, her voice holiday-bright and holiday-brittle, suddenly next to him across nine thousand miles. He was about to ask her to summon his mother to the phone so they could all talk together when he saw it. Without thinking, and without another word to Edie, he let his phone slip into his jeans pocket.
He could not figure out what it was.
He would never remember it as a wave.
Wave was too mere a word.
Although there were hundreds of photos and pieces of film, some shot just at the moment, near this very spot, Frank could look at these and remain curiously unmoved. But should he close his eyes and let himself return, the sick sweats would sweep down his breastbone, a sluice of molten ice. He would hear again the single dog’s one mournful howl, and feel the heavy apprehension, something like that moment from his days as a uniform cop when a routine traffic stop went completely to shit and a fist came flying in from nowhere, but monumentally worse. So much worse that it routed even imagination. Many years later, Frank would think, this was his first sight of the thing that would sweep away the center of his life in the minutes after midnight, and, by the time the sun rose, send surging into his arms the seed of his life to come.
Just like that. Like some mythical deity with blind eyes that took and gave unquestioned.”

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Jacquelyn Mitchard (Chicago, 10 december 1951)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Nelly Sachs werd op 10 december 1891 in Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Nelly Sachs op dit blog.

 

An euch, die das neue Haus bauen

Wenn du dir deine Wände neu aufrichtest –
Deinen Herd, Schlafstatt, Tisch und Stuhl –
Hänge nicht deine Tränen um sie, die dahingegangen,
Die nicht mehr mit dir wohnen werden
An den Stein
Nicht an das Holz –
Es weint sonst in deinen Schlaf hinein,
Den kurzen, den du noch tun mußt.

Seufze nicht, wenn du dein Laken bettest,
Es mischen sich sonst deine Träume
Mit dem Schweiß der Toten.

Ach, es sind die Wände und die Geräte
Wie die Windharfen empfänglich
Und wie ein Acker, darin dein Leid wächst,
Und spüren das Staubverwandte in dir.

Baue, wenn die Stundenuhr rieselt,
Aber weine nicht die Minuten fort
Mit dem Staub zusammen,
Der das Licht verdeckt.

 

 

Wieviel Erinnerung wächst im Blute Der Abendsonne?

O die ungesungenen Wiegenlieder
In der Turteltaube Nachtruf –
Manch einer hätte Sterne herunterholen können,
Nun muß es der alte Brunnen für ihn tun!

Ihr Zuschauenden,
Die ihr keine Mörderhand erhobt,
Aber die ihr den Staub nicht von eurer Sehnsucht
Schütteltet,
Die ihr stehenbliebt, dort, wo er zu
Licht Verwandelt wird.

 

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Nelly Sachs (10 december 1891 – 12 mei 1970)

 

 

De Duitse schrijfster en illustratrice Cornelia Funke werd geboren in Dorsten op 10 december 1958. Cornelia Funke viert vandaag haar 60e verjaardag. Zie ook alle tags voor Cornelia Funke op dit blog.

Uit: Hinter verzauberten Fenstern

„Draußen wurde es dunkel, und es schneite immer noch. Julia saß auf der Fensterbank und sah hinaus. Der Himmel war dunkelgrau, und die Bäume und Häuser sahen aus wie Scherenschnitte aus schwarzer Pappe. Nur die Fenster leuchteten gelb vom Lampenlicht oder blau von irgendeinem Fernseher. Ab und zu stapfte eine graue Gestalt mit hochgezogenen Schultern und eingezogenem Kopf unten auf der Straße vorbei. Aber ihre Mutter kam und kam nicht. Mindestens eine Stunde saß sie schon hier, drückte sich die Nase an der Scheibe platt und wartete. Da kam wieder jemand. Julia beugte sich vor. Nein, die hatte einen Hund dabei. Wieder nichts. Zwei Kinder hüpften vorbei und verschwanden hinter einem Gartentor. Dann war alles wieder still und leer. Nur die Schneeflocken fielen leise vom Himmel herunter und bedeckten die schwarzen Äste und die schwarzen Dächer, die dunklen Hecken, die graue Straße und die geparkten Autos, die unter dem Schnee wie dicke, geduckte Tiere aussahen. JuliagähnteundpresstedieNasewiedergegendie kalte Scheibe. Es ist doch immer dasselbe!, dachte sie. Wenn Mütter sagen, sie sind nur mal eben einkaufen, dann dauert’s eine Ewigkeit, bis sie wieder da sind. Und dann haben sie meistens schlechte Laune. Ihre Zimmertür ging auf, und das Licht ging an. Ärgerlich kniff Julia die Augen zusammen und sah sich um.
»Mach das Licht aus, Olli«, knurrte sie ihren jüngeren Bruder an.
»Wieso sitzt du hier im Dunkeln?«
»Weil ich nur so draußen was erkennen kann. Also mach das Licht aus!«
»Versteh ich nicht«, sagte Olli. Aber er machte das LichtausundschlossdieTür.Julia hörte,wie er im Dunkeln auf sie zu tappte.
»Ist es dir nicht unheimlich im Dunkeln?«, fragte er und krabbelte neben sie auf die Fensterbank.
»O verdammt, du Zwerg«, stöhnte Julia, »warum gehst du nicht in dein eigenes Zimmer?«
»Da unten seh ich nichts. Nur die blöde Hecke. Hier unterm Dach ist es viel schöner.«
« Olli rutschte ein bisschen näher an sie heran. Er hatte Angst im Dunkeln.
»Wetten, ich weiß, worauf du wartest?«, sagte er.
»Na, sag schon.« »Du wartest auf Mama.«
»Erraten«, sagte Julia.
»Sie hat versprochen, mir einen Adventskalender mitzubringen.«
»Mir auch!« »Dachte ich mir.«
»Was hast du dir für einen gewünscht?«

 

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Cornelia Funke (Dorsten, 10 december 1958)

 

 

De Schotse dichter en schrijver George MacDonald werd geboren op 10 december 1824 in Huntly, Aberdeenshire. Zie ook alle tags voor George MacDonald op dit blog.

 

To My Aging Friends

It is no winter night comes down
Upon our hearts, dear friends of old;
But a May evening, softly brown,
Whose wind is rather cold.

We are not, like yon sad-eyed West,
Phantoms that brood o'er Time's dust-hoard,
We are like yon Moon-in mourning drest,
But gazing on her lord.

Come nearer to the hearth, sweet friends,
Draw nigher, closer, hand and chair;
Ours is a love that never ends,
For God is dearest there!

We will not talk about the past,
We will not ponder ancient pain;
Those are but deep foundations cast
For peaks of soaring gain!

We, waiting Dead, will warm our bones
At our poor smouldering earthly fire;
And talk of wide-eyed living ones
Who have what we desire.

O Living, ye know what is death-
We, by and by, shall know it too!
Humble, with bated, hoping breath,
We are coming fast to you!

 

 

The Holy Midnight

Ah, holy midnight of the soul,
When stars alone are high;
When winds are resting at their goal,
And sea-waves only sigh!

Ambition faints from out the will;
Asleep sad longing lies;
All hope of good, all fear of ill,
All need of action dies;

Because God is, and claims the life
He kindled in thy brain;
And thou in him, rapt far from strife,
Diest and liv'st again.

 

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George MacDonald (10 december 1824 – 18 september 1905)
Rond 1870

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e december ook mijn blog van 10 december 2017 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:14 Reageer op dit bericht

Reinhard Kaiser-Mühlecker

De Oostenrijkse schrijver Reinhard Kaiser-Mühlecker werd geboren op 10 december 1982 in Kirchdorf an der Krems en groeide op in Eberstalzell, Opper-Oostenrijkop. Hij studeerde landbouw, geschiedenis en internationale ontwikkeling in Wenen. Zijn debuutroman “Der lange Gang über die Stationen” werd gepubliceerd in 2008, gevolgd door de romans “Magdalenaberg" (2009), “Wiedersehen in Fiumicino” (2011) “Roter Flieder " (2012) en "Schwarzer Flieder ' (2014) en “Zeichnungen. Drei Erzählungen“ (2015). Voor zijn werk heeft hij talloze onderscheidingen ontvangen, waaronder de prijs van de Jürgen-Ponto-Stiftung,, de Kunstpreis Berlin, de Oostenrijkse Staatsprijs en de Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. De roman “Fremde Seele, dunkler Wald” (2016) werd genomineerd voor de Deutsche Buchpreis.

Uit: Fremde Seele, dunkler Wald

»Diese verdammten Russen«, sagte Alexander Fischer nach langem Schweigen und schob sein leeres Glas über die Theke, an der er seit dem späten Vormittag stand. »Welche Schwierigkeiten haben wir mit denen schon gehabt! Und welche werden wir erst noch haben…« Es war zwei Uhr; außer ihnen war niemand im Gasthaus, nur hinten am Stammtisch, in dem Halbdunkel kaum zu erkennen, saß die hochaufgeschossene Gestalt des Postboten, der Zeitung lesend zu Mittag aß; obwohl er bereits vor einer ganzen Weile gekommen war, waren seine Schuhabdrücke auf den Bodendielen noch nicht aufgetrocknet. Unter der Tür wurde ein Blatt hereingeweht– Birke. »Meinst du? Hört man doch schon lange nichts mehr von dort«, sagte der Wirt, ohne Alexander anzusehen. Er stand hinter der Theke und las ebenfalls in einer Zeitung. Seine gebräunte, pigmentfleckige Glatze glänzte, leuchtete wie aus sich selbst heraus. Er schlug die Zeitung zu und nahm Alexanders Glas. Sorgfältig spülte er es aus, hielt es unter den Zapfhahn und füllte es und schob es wieder hinüber. »Ich lese gerade ein Buch«, sagte Alexander und umfasste das Glas. »In den vergangenen Jahrzehnten sind immer wieder russische U-Boote in schwedischen Gewässern aufgetaucht. Sogar in den letzten Jahren noch. Aber das ist nur ein Beispiel dafür, wie sie sind. Provokateure. Sie provozieren in einem fort.« »Die Russen meinst du?« »Ja doch. Wen denn sonst?« »Von dieser U-Boot-Geschichte habe ich noch nie gehört.« »Das hat schon in den Sechzigern begonnen«, sagte Alexander, ließ das Glas los und richtete sich den spiegelbesetzten Kragen seiner Uniform. »Ich muss meine Schwester einmal dazu fragen, vielleicht weiß sie mehr. Sie lebt ja seit ein paar Jahren dort oben, mit einem Amerikaner.« »In Schweden?«, fragte der Wirt. »Hast du nicht gesagt, sie ist in Wien?« »Nein, nein.« Alexander griff wieder nach dem Glas. »Schon lang nicht mehr.« Er betrachtete das Glas, als überlege er etwas. Dann wandte er sich zur Seite. »Telefonierst du eigentlich manchmal mit ihr?« Jakob gab keine Antwort. Er saß auf dem Hocker und hatte den Kopf in die Hände gestützt. Obwohl sie fast fünfzehn Jahre auseinander waren, stach die Ähnlichkeit zwischen ihnen sofort ins Auge.“

 

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Reinhard Kaiser-Mühlecker (Kirchdorf an der Krems, 10 december 1982)

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Jürgen Wagner

De Duitse dichter en schrijver Jürgen Wagner werd geboren in Neckarsulm op 10 december 1957. Wagner studeerde theologie en filosofie in Tübingen, Hamburg en Jeruzalem. Hij promoveerde op een dissertatie over het werk van Martin Heidegger en Meister Eckhart en werkte vervolgens verschillende jaren als evangelische pastor en en verzorge hij cursussen over meditatie.Samen met Tilly Boesche-Zacharow maakthe hij een hele reeks poëtische coproducties en een CD ter ere van Joodse auteurs in ballingschap. Van hem verschenen verschillende publicatie sop het gebied van poëzie, sprookjes en bijbelverhalen en spirituele thema's. Werk o.a.: „Baumgedichte“, 2014, „Die Würde der Tiere - Gedichte und Texte“, 2014, „Kraftorte der Natur im Spiegel der Volksmärchen, 2014, Geburtstagsgedichte, 2015, "Himmel und Erde. Eine Hommage an das Leben. Gedichte", 2017.

 

Wenn die Tage werden grauer

Wenn die Tage werden grauer
und man spürt schon leisen Schauer
Wenn es nieselt immer wieder
und die Mienen werden trüber
Wenn früh Nebelschwaden ziehen
und Du willst am liebsten fliehen:

lies doch einmal ein Gedicht,
das zu Deinem Herzen spricht

Greif noch mal zu Hölderlin,
der Dir schwerverständlich schien,
oder Rilkes großem Werk,
das Dir vorkam wie ein Berg
Hesse, Erhard, Lasker-Schüler -
Sonnenschein, ich hab Dich wieder!

 

 

Das Paradies

Zwei Cherubim, die steh’n davor,
doch schau ich manchmal durch das Tor

Mir scheint, dort weht die frische Luft
und ab und zu ein kleiner Duft
Die Erde grünt und blüht zur Zeit
Der Himmel dehnt sich ja so weit
Die Flüsse strömen froh dahin
Nach Heiterkeit steht mir der Sinn

Die Menschen sind einander freundlich
Sie helfen sich ganz augenscheinlich
Man kennt wohl Schmerzen und Beschwerden,
doch kann selbst daraus etwas werden
Den großen Reichtum braucht man nicht,
den hat man schon - übt auch Verzicht

Ein jedes Wesen mag hier leben
Wer nimmt, der muss auch etwas geben
Wer gibt, wird wiederum empfangen,
so sagen es die klugen Schlangen
Wer kommt, der darf auch einmal gehen
Wer liebt, der wird auch was verstehen

 

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Jürgen Wagner (Neckarsulm, 10 december 1957)

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Christbaum (Ada Christen)

 

Bij de tweede zondag van de Advent

 

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Abendstimmung am Berliner Weihnachtsmarkt door Georg Schöbel, z.j.

 

 

Christbaum

Hörst auch du die leisen Stimmen
aus den bunten Kerzlein dringen?
Die vergessenen Gebete
aus den Tannenzweiglein singen?
Hörst auch du das schüchternfrohe,
helle Kinderlachen klingen?
Schaust auch du den stillen Engel
mit den reinen, weißen Schwingen?...
Schaust auch du dich selber wieder
fern und fremd nur wie im Traume?
Grüßt auch dich mit Märchenaugen
deine Kindheit aus dem Baume?...

 

 

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Ada Christen (6 maart 1839- 19 mei 1901)
Kerstmarkt op de Rathausplatz in Wenen, de geboorteplaats van Ada Christen

 

 

Zie voor de schrijvers van de 9e december ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:20 Reageer op dit bericht

Thomas Verbogt, Margot Vanderstraeten, Eileen Myles, Patricio Pron, Michael Krüger, Gioconda Belli, Joe McGinniss, Wolfgang Hildesheimer

De Nederlandse schrijver Thomas Verbogt werd op 9 december 1952 geboren in Nijmegen. Zie ook alle tags voor Thomas Verbogt op dit blog.

Uit: Het eerste licht boven de stad

`Het was echt zo.' Dat zeiden we later zo nu en dan tegen elkaar als we het over onze eerste gesprek hadden: 'Het was echt zo.' In de eerste jaren van onze vriendschap hadden we het er nooit over. Misschien dachten we van elkaar dat we het hadden verzonnen. We waren elkaar weleens tegengekomen, maar kenden elkaar niet. Een vriendin had gezegd dat het geen kwaad kon als we eens met elkaar zouden praten, omdat hij verhalen schreef en ik ook. Het is de namiddag van een zomerse dag. Het is stil in de stad. Hij woont in een wijk die de Indische Buurt wordt genoemd. Op de fiets vraag ik me af wat er over mijn verhalen te zeggen valt. Zelf vind ik ze goed, maar ik weet dat ze nog beter kunnen worden. Misschien weet hij hoe dat moet. Zijn verhalen ken ik niet. Hij heeft een smalle kamer in het huis waar hij met zijn moeder en zus woont. Zijn vader is kort daarvoor overleden. Hij wijst me naar de enige stoel in die kamer, een gehavende fauteuil, zelf gaat hij op bed zitten. Tussen ons in staat een kleine tafel waarop hij twee beugelflessen bier zet. Er ligt een geel boek, een aflevering van het literaire tijdschrift Randstad. Hij wijst ernaar en zegt dat er verhalen van Jorge Luis Borges in staan. Ik ken die schrijver niet. Hij slaat het tijdschrift open en begint een verhaal voor te lezen, 'De ooggetuige'. Aan zijn stem merk ik dat het geen lang verhaal kan zijn. Ineens steekt hij een vinger omhoog. 'Hier gaat het om,' zegt hij: `Indertijd was er een dag die de laatste ogen uitdoofde die Christus zagen; de slag van Junín en de liefde van Helena sterven met de dood van een mens. Wat zal er met mij sterven wanneer ik kom te sterven, welke hartroerende of vergankelijke vorm zal de wereld dan verliezen?' Hierna komt er nog een zin, een lange zin, en dan is het verhaal klaar. Ik knik en zeg dat het goed is dat hij me dit verhaal leerde kennen. Ik weet zeker dat we vrienden zijn geworden. We hebben het alleen maar over boeken. Hij vooral over het werk van Kafka, ik over Nabokov, van wie ik een paar jaar eerder voor het eerst iets las, de verhalenbundel Lente in Fialta. Ik sloeg die open in de boekhandel en las over de geur die in een dorp aan zee hing.”

 

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Thomas Verbogt (Nijmegen, 9 december 1952)

 

 

De Belgische schrijfster en journaliste Margot Vanderstraeten werd geboren in Zonhoven op 9 december 1967. Zie ook alle tags voor Margot Vanderstraeten op dit blog.

Uit: Mise en place

“Als Louise in haar testament niet expliciet had gevraagd om haar dood met een familiediner op te vrolijken, zou ik vandaag mijn koksjas niet dichtknopen en mijn toque niet opzetten. Donderdag is sinds jaar en dag de vaste sluitingsdag van Restaurant Victoria. Maar Louise is en blijft mijn lievelingszus. Zelfs nu ze dood is, kan ik haar niets weigeren. Maandagmiddag drie dagen geleden. Ik had juist woedend een bord beetgare asperges met een gepocheerd kwartelei terug naar de keuken gestuurd, toen de hoofdzuster belde met de mededeling dat zuster Augustine, alias Louise, die nacht in vrede was heengegaan. Dat ik als eerste van de familie het nieuws vernam, lag meer aan toeval dan aan iets anders. Eerst heeft de hoofdzuster moeder proberen te bereiken, maar moeder, tweeënnegentig jaar, gaf niet thuis. Moeder geeft de helft van de tijd niet thuis, omdat ze de helft van de tijd haar gehoorapparaat uitschakelt. Na dat vergeefse telefoontje heeft de hoofdzuster naar Ivo gebeld, dat is de oudste van ons vier, en ook de verstandigste. Bij Ivo stuitte ze op een antwoordapparaat. Omdat de zuster het goddeloos achtte om het overlijden van een naast familielid op een bandje in te spreken, heeft ze onverrichter zake weer ingehaakt en verbinding gezocht met het volgende familielid in rij. Het telefoonnummer van Jeanne bleek niet langer aan Jeanne toe te behoren, maar aan een jong koppel van wie het meisje het in Keulen hoorde donderen, en de telefoon aan haar vriendje doorgaf. Die schijnt 'God is dood, lang leve God' door de microfoon te hebben geblazen, en de hoorn weer op het toestel te hebben gesmakt. Althans, dat is het verhaal dat de hoofdzuster mij vertelde toen ze me uiteindelijk aan de lijn kreeg; mij, de jongste van de Werners, intussen ook al tweeënzestig. Op het moment dat de keukentelefoon rinkelde, gaf de klok die al jaren scheef boven het doorgeefluik hangt, één uur aan. Om één uur 's middags en om acht uur 's avonds staat de boog in de keuken strak gespannen.”

 

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Margot Vanderstraeten (Zonhoven, 9 december 1967)

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Eileen Myles werd geboren in Boston, Massachusetts, op 9 december 1949. Zie ook alle tags voor Eileen Myles op dit blog.

 

Prophesy

I'm playing with the devil's cock
it's like a crayon
it's like a fat burnt crayon
I'm writing a poem with it
I'm writing that down
all that rattling heat in this room
I'm using that
I'm using that tingling rattle
that light in the middle of the room
it's my host
I've always been afraid of you
scared you're god and something else
I'm afraid when you're yellow
tawny
white it's okay. Transparent cool
you don't look like home
my belly is homeless
flopping over the waist of my jeans like an omelette
there better be something about feeling fat
what there really is is a lack of emptiness
I'm aiming for that empty feeling
going to get some of that
and then I'll be back

 

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Eileen Myles (Boston, 9 december 1949)

 

 

De Argentijnse schrijver Patricio Pron werd geboren op 9 december 1975 in Rosario. Zie ook alle tags voor Patricio Pron op dit blog.

Uit:From My Fathers' Ghost Is Climbing in the Rain (Vertaald door Mara Faye Lethem)

“Between March or April 2000 and August 2008, while I was traveling and writing articles and living in Germany, my consumption of certain drugs made me almost completely lose my memory, so that what I remember of those eight years—­at least what I remember of some ninety-­five months of those eight years—­is pretty vague and sketchy: I remember the rooms of two houses I lived in, I remember snow getting in my shoes as I struggled to make my way to the street from the door of one of those houses, I remember that later I spread salt and the snow turned brown and started to dissolve, I remember the door to the office of the psychiatrist who treated me but I don’t remember his name or how I found him. He was balding and weighed me on every visit; I guess it was once a month or something like that. He asked me how things were going, and then he weighed me and gave me more pills. A few years after leaving that German city, I returned and retraced the path to that psychiatrist’s office and I read his name on the plaque alongside the other doorbells, but it was just a name, nothing that explained why I’d visited him or why he’d weighed me each time, or how I could have let my memory go down the drain like that; at the time, I told myself I could knock on his door and ask him why I’d been his patient and what had happened to me during those years, but then I thought I should have made an appointment, that the psychiatrist wouldn’t remember me anyway, and, besides, I’m not really all that curious about myself. Maybe one day a child of mine will want to know who his father was and what he did during those eight years in Germany and he’ll go to the city and walk through it, and, perhaps, with his father’s directions, he’ll show up at the psychiatrist’s office and find out everything. I suppose at some point all children need to know who their parents were and they take it upon themselves to find out. Children are detectives of their parents, who cast them out into the world so that one day the children will return and tell them their story so that they themselves can understand it. These children aren’t judging their parents—it’s impossible for them to be truly impartial, since they owe them everything, including their lives—­but they can try to impose some order on their story, restore the meaning that gets stolen away by the petty events of life and their accumulation, and then they can protect that story and perpetuate it in their memory. Children are policemen of their parents, but I don’t like policemen. They’ve never gotten along well with my family.”

 

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Patricio Pron (Rosario, 9 december 1975)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Michael Krüger werd geboren op 9 december 1943 in Wittgendorf. Zie ook alle tags Michael Krüger op dit blog.

 

Nikolassee, Februar 2015

Ich soll hier aufgewachsen sein,
zwischen unserer Kirche und dem Kleist-Grab,
zwei Gottesorte für unsere höheren Ziele.
Auf der Rehwiese weideten Schafe,
aber wie sollten wir mit dem Hirten sprechen,
der nur die Sprache der Lämmer verstand?
You are leaving the American Sector.
Keiner von uns wußte,
wie der Hase läuft und wohin.
Hier, an den warmen Sommertagen,
haben wir davon geträumt, der Welt
brüderlich in die Speichen zu greifen.
Über uns eine große und eine kleine Wolke,
Mutter und Kind, mehr brauchte nicht sein.
Das Grab meiner Eltern ist schon im Angebot,
so schnell hat sich das Rad gedreht.

 

 

Berlin, Stadt der Kindheit

Am Ende der Straße, da
wo sie einen Knick macht,
damit man nicht sieht,
ob sie weitergeht,

steht ein alter Hund,
der offenbar nicht weiß,
wie er nach Hause kommt.
Mir geht es ähnlich.

Ich war mir ganz sicher,
daß ich hier einmal gelebt habe.
Im Haus gegenüber
wurde damals eine Bombe entschärft.

Eine junge Frau bringt triumphierend
ihren Müll zur Tonne,
als enthielte er ihr ganzes Leben.
Weg damit. Sie mustert mich lange,

kommt aber zu anderen Schlüssen.
Aus einem offenen Fenster
dringt das Weinen eines Kindes.
Es muß dieses Haus gewesen sein.

 

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Michael Krüger (Wittgendorf, 9 december 1943)

 

 

De Nicaraguaanse schrijfster, dichteres en ex-politica Gioconda Belli werd geboren op 9 december 1948 in Managua. Zie ook alle tags voor Gioconda Belli op dit blog.

 

The man who loves me

VII.
But above all else
The man who loves me must love people
Not as some abstract category
Mentioned carelessly
But as something real, concrete
To whom one show devotion through actions
Giving up one's life if required.

 

VIII.
The man who loves me
Will recognize my face in the midst of a battle
And with knee bent to the earth,
he will love me
As the two of us fire together at the enemy.

 

IX.
My man in love
Will not fear giving himself
Nor fear finding himself magically smitten.
In a plaza filled with great crowds,
He will be able to shout "I Love You"
Or make extravagant announcements on top of buildings
Proclaiming his right to feel
The most beautiful and human emotion.

 

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Gioconda Belli (Managua, 9 december 1948)

 

 

De Amerikaanse schrijver Joe McGinniss werd geboren in New York City op 9 december 1942. Zie ook alle tags voor Joe McGinniss op dit blog.

Uit:The Rogue

“I drive to Wasilla the next morning. In good weather it’s an easy forty-mile trip on four-and six-lane highways. Halfway up, the Matanuska-Susitna Valley suddenly opens out in all directions, suggestive, even in 2010, of grand dreams and infinite possibilities. It’s only when you hit Wasilla that the possibilities shrivel into lost oppor- tunities and the dreams mutate into a nightmare of exurban sprawl.
It used to be said that Wasilla was a trading outpost bounded by two lakes: Wasilla Lake and Lake Lucille. Now it’s a city of 7,028 located between Chili’s and Wendy’s and stuffed to the gills with stores such as Wal-Mart, Sears, Target, Lowe’s, Home Depot, and Fred Meyer, and enough small-fry evangelical Christian churches to make Jesus himself weep from the effort of trying to count them all.
I don’t exaggerate. There are the Wasilla Bible Church, Wasilla Assembly of God, Church on the Rock (all three of which Sarah Palin has attended), Sunny Knik Chapel, King’s Chapel Alaska, Abundant Life Church, Wasilla Lake Church-Nazarene, Mat-Su Evangelical Covenant Church, Wasilla Christian Church, Wasilla Community Church of God, King of Kings Evangelical Lutheran Church, Fairview Loop Baptist Church, Faith Chapel Pentecostal Church of God, New Life Presbyterian Church, Valley Church of Christ, Apostolic Worship Center, Independent Baptist Church of Wasilla, Glad Tidings Full Gospel Church, Church of Christ at Wasilla, Mid Valley Christian Center, Meadow Lakes Christian Center, Word of Faith Assembly, Frontier Christian Ministries, Big Lake Baptist Church, Pilgrims Baptist Church, Northern Lights Mennonite Church, Trailhead Wesleyan Church, Valley Open Bible Fellowship, Bread of Life Church of Mat-Su, Word of Life International Ministries, Slavic Evangelical Church Nadezhda, Gospel Outreach Christian Center, West Valley Family Church of the Nazarene, Christian Fellowship of Wasilla, Pioneer Christian Fellowship, Independent Baptist Church, Settlers Bay Community Church, Faith Bible Fellowship, Valley Christian Conference, North Bear Street Community Church, Valley Sovereign Grace Baptist Assembly, Birch Harbor Baptist Church, Schrock Road Community Church, and Crossroads Community Church, not to mention another dozen or more Catholic, Presbyterian, Methodist, Seventh-Day Adventist, Mormon, Episcopalian, Lutheran, Russian Orthodox, and Jehovah’s Witness churches, and at least another twenty-five or thirty just down the road in Palmer.
There are no synagogues in Wasilla, but there are more than thirty-five chiropractors, or approximately one for every two hundred residents. Before seeing Catherine, I drive to the other side of Lake Lucille for coffee with Rod and Colleen Cottle, whom I’d first met the previous fall. In its early days, Wasilla’s two main business establishments were Teelands general store and Cottles gas station. Colleen was a Teeland. Her marriage to Rod was the Wasilla equivalent of a Cabot marrying a Lodge in Massachusetts.”

 

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Joe McGinniss (9 december 1942 – 10 maart 2014)

 

 

De Duitse schrijver en schilder Wolfgang Hildesheimer werd geboren op 9 december 1916 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Wolfgang Hildesheimer op dit blog.

Uit: Die sichtbare Wirklichkeit bedeutet mir nichts. Die Briefe an die Eltern

„Ambach, [Ostersonntag,] 5. April [1953]
Liebe Leute, heute kann ich Euch nun endlich einen ausführlicheren Brief schreiben. Der Roman [Paradies der falschen Vögel] ist fertig, zum Teil schon abgeschickt, zum Teil noch beim Abtippen. Dienstag geht der letzte Teil an die DVA, und dann bin ich ihn zunächst mal los, bis die Fahnen kommen, es seidenn,dassichvorhernochvomLektorathöre.Ichbinschon vomBayerischenRundfunkumeinenAuszugzurSendunggebeten worden [Der gefälschte Rembrandt], ausserdem möchte ich einen kleinen Teil in der Neuen Zeitung [Karriere in Procegovina] und einen grösseren in den Frankfurter Heften ha ben;wennmirdannnocheinExemplar übrigbleibt,schickeich esEuchein.Denneristnundochnochetwasandersgeworden, alsIhr ihnkennt,wennauchnichtthematisch.Ausserdemhabe ich manche Stellen, die mir etwas feuilletonistisch erschienen, in Prosa umgewandelt. Jetzt sitze ich an der Joyce Cary-übersetzung, denn die muss ja auch noch dieses Jahr erscheinen, aber die wird wohl auch Ende der Woche fertig werden. Dann binichfürsErstediegrösserenArbeitenlosundmachedieSendungen über unsere Reise [Bericht einer Reise], wozu Silvia schon sehr fleissig das Material zusammenstellt, dann ein vom Bayerischen Rundfunk bestelltes Hörspiel [An den Ufern der Plotinitza]. Ich habe fest vor, meinen Kontrakt mit der DVA nurzuerneuern,wennsiemireinepermanentemonatlicheRente von mindestens dreihundert Mark geben. Sonst gehe ich zu einem anderen Verlag, der es tut und fahre mit meinen Angeboten auf. Sonst kann man sich den Luxus, Bücher zu schreiben, nicht leisten. Die Sache mit Andersch hat sich nun geklärt. Er hat meine feature [Besucht die schöne Procegovina] nicht mit Luftpost bekommen,obwohl ich es als solche aus Haifa abgeschickt habe. Aber jedenfalls ist er sehr zufrieden damit. Er ist im Augenblick in Bayern und kommt wohl im Laufe der nach Ambach. Im Augenblick ist natürlich bei uns viel Osterbetrieb. Die Kinder sind über die Ferien hier und machen uns grossen Spass. Sie amüsieren sich grossartig, vor allem mit ihren neuen herrlichen Fahrrädern, die ihnen ihr Vater [Herbert Geitner] geschenkt hat. Herbert [List] ist auch hier, fährt aber heute wieder ab. Vorgestern waren Richters abends da, gestern Bernstorffs [Lisa und Joachim von Bernstorff], donnerstags kommen sie und Herr [Walter] von Cube zum Abendessen. Wir müssen natürlich immer sehr viel erzählen, und ich freue mich, bald meine Sendungen geschrieben zu haben, weil dann alles darin sein wird und ich nicht immer wieder von vorn anfangen muss. Das Interesse für Israel ist hier ungeheuer, und längst nicht nur bei den »Intellektuellen."

 

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Wolfgang Hildesheimer (9 december 1916 – 21 augustus 1991)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:19 Reageer op dit bericht

Anna Gavalda, Ödön von Horváth, John Milton, Jan Křesadlo, Maksim Bahdanovič, Dalton Trumbo

De Franse schrijfster Anna Gavalda werd geboren op 9 december 1970 in Boulogne-Billancourt. Zie ook alle tags voor Anna Gavalda op dit blog.

Uit: L'Échappée belle

Ce que nous vivons là, c'était un peu de rab. Un sursis, une parenthèse, un moment de grâce. Quelques heures volées aux autres... Pendant combien de temps aurions-nous l'énergie de nous arracher ainsi du quotidien pour faire le mur ? Combien de permissions la vie nous accorderait-elle encore ?
(...)

« Il y a plein de choses dans notre tête. (...) Il y a de la musique et des écrivains. Des chemins, des mains, des tanières. Des bouts d'étoiles filantes recopiés sur des reçus de carte bleue, des pages arrachées, des souvenirs heureux et des souvenirs affreux. Des chansons, des refrains sur le bout de nos langues. Des messages archivés, des livres massues, des oursons à la guimauve et des disques rayés. Notre enfance, nos solitudes, nos premiers émois et nos projets d'avenir. Toutes ces heures de guet et toutes ces portes tenues. (...) nos fantasmes de provinciaux et nos veilles d'examen. (...) L'odeur de poussière et de pain sec des chevaux, le soir, quand nous descendions du car. Les Lalanne dans leurs ateliers séparés par un jardin. (...) Toutes ces bêtises, tous ces remords, et nos bulles de savon à l'enterrement du parrain de Lola...
Nos amours perdus, nos lettres déchirées et nos amis au téléphone. Ces nuits mémorables, cette manie de toujours tout déménager et celui ou celle que nous bousculerons demain en courant après un autobus qui ne nous aura pas attendus.
Tout ça et plus encore.
Assez pour ne pas s'abîmer l'âme. Assez pour ne pas essayer de discuter avec les abrutis. Qu'ils crèvent. Ils crèveront de toute façon. Ils crèveront pendant que nous serons au cinéma."

 

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Anna Gavalda (Boulogne-Billancourt, 9 december 1970)

 

 

De Hongaars-Duitse schrijver Ödön von Horváth werd geboren op 9 december 1901 in Fiume. Zie ook alle tags voor Ödön von Horváth op dit blog.

Uit: Jugend ohne Gott

„Als ich am nächsten Morgen in das Gymnasium kam und die Treppe zum Lehrerzimmer emporstieg, hörte ich auf dem zweiten Stock einen wüsten Lärm. Ich eilte empor und sah, daß fünf Jungen, und zwar E, G, R, H, T, einen verprügelten, nämlich den F.

»Was fällt euch denn ein?« schrie ich sie an. »Wenn ihr schon glaubt, noch raufen zu müssen wie die Volksschüler, dann rauft doch gefälligst einer gegen einen, aber fünf gegen einen, also das ist eine Feigheit!«
Sie sahen mich verständnislos an, auch der F, über den die fünf hergefallen waren. Sein Kragen war zerrissen. »Was hat er euch denn getan?« fragte ich weiter, doch die Helden wollten nicht recht heraus mit der Sprache und auch der Verprügelte nicht. Erst allmählich brachte ich es heraus, daß der F den fünfen nichts angetan hatte, sondern im Gegenteil: die fünf hatten ihm seine Buttersemmel gestohlen, nicht, um sie zu essen, sondern nur, damit er keine hat. Sie haben die Semmel durch das Fenster auf den Hof geschmissen.
Ich schaue hinab. Dort liegt sie auf dem grauen Stein. Es regnet noch immer, und die Semmel leuchtet hell herauf.
Und ich denke: vielleicht haben die fünf keine Semmeln, und es ärgert sie, daß der F eine hatte. Doch nein, sie hatten alle ihre Semmeln, und der G sogar zwei. Und ich frage nochmals: »Warum habt ihr das also getan?« Sie wissen es selber nicht. Sie stehen vor mir und grinsen verlegen. Ja, der Mensch dürfte wohl böse sein, und das steht auch schon in der Bibel. Als es aufhörte zu regnen und die Wasser der Sündflut wieder wichen, sagte Gott: »Ich will hinfort nicht mehr die Erde strafen um der Menschen willen, denn das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.«
Hat Gott sein Versprechen gehalten? Ich weiß es noch nicht. Aber ich frage nun nicht mehr, warum sie die Semmel auf den Hof geworfen haben. Ich erkundige mich nur, ob sie es noch nie gehört hätten, daß sich seit Urzeiten her, seit tausend und tausend Jahren, seit dem Beginn der menschlichen Gesittung, immer stärker und stärker ein ungeschriebenes Gesetz herausgebildet hat, ein männliches Gesetz: Wenn ihr schon rauft, dann raufe nur einer gegen einen! Bleibet immer ritterlich! Und ich wende mich wieder an die fünf und frage: »Schämt ihr euch denn nicht?«
Sie schämen sich nicht. Ich rede eine andere Sprache. Sie sehen mich groß an, nur der Verprügelte lächelt. Er lacht mich aus.“

 

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Ödön von Horváth (9 december 1901 – 1 juni 1938)
Portret door Alice Wellinger, 2017

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Milton werd geboren op 9 december 1608 in Londen. Zie ook alle tags voor John Milton op dit blog.

Uit: Paradise Lost (Book I)

Is this the Region, this the Soil, the Clime,
Said then the lost Arch-Angel, this the seat
That we must change for Heav'n, this mournful gloom
For that celestial light? Be it so, since he
Who now is Sovran can dispose and bid
What shall be right: fardest from him is best
Whom reason hath equald, force hath made supream
Above his equals. Farewel happy Fields
Where Joy for ever dwells: Hail horrours, hail
Infernal world, and thou profoundest Hell
Receive thy new Possessor: One who brings
A mind not to be chang'd by Place or Time.
The mind is its own place, and in it self
Can make a Heav'n of Hell, a Hell of Heav'n.
What matter where, if I be still the same,
And what I should be, all but less then he
Whom Thunder hath made greater? Here at least
We shall be free; th' Almighty hath not built
Here for his envy, will not drive us hence:
Here we may reign secure, and in my choyce
To reign is worth ambition though in Hell:
Better to reign in Hell, then serve in Heav'n.
But wherefore let we then our faithful friends,
Th' associates and copartners of our loss
Lye thus astonisht on th' oblivious Pool,
And call them not to share with us their part
In this unhappy Mansion, or once more
With rallied Arms to try what may be yet
Regaind in Heav'n, or what more lost in Hell?

 

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John Milton (9 december 1608 – 8 november 1674)
Cover

 

 

De Tsjechische psycholoog, schrijver en dichter Jan Křesadlo (pseudoniem van Václav Jaroslav Karel Pinkava) werd geboren op 9 december 1926 in Praag. Zie ook alle tags voorJan Křesadlo op dit blog.

 

Travesty

3.
I have but words that don’t sound right
all has now fallen through, alas
there’s no fresh start, try as I might
deep down up-speaks the looking glass
If on the well-beam one could place
a candle new, on well-sill verge
then blue and white doves would converge
to make their spousal vows apace
If out of tears one could conceive
a fireproof cloak of see-through weave
and velvet crofts from sighs could swell
In our eye-pupils secreted
are Sibylls, invisibly hid
faces of vampires in nut shells


4.
And no one listens, heed to take
the empty drum pulse of the heart
I scan the horologe, its darts
it is too late, for Jesus’ sake
Before I’d tuned my strings to play
the lunar lute has turned to dust
only its spectral form, away
an angel’s airborne heel flies past
The hourglasses, water, sand
slow turning upside down keep shape
the day drips by in silent strands
Gone for good now, the crowing pride
the hapless monk’s face quiet bides
crystallizing beneath its cape

 

 

Vertaald door Václav Z J Pinkava

 

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Jan Křesadlo (9 december 1926 – 13 augustus 1995)
Praag in de Adventstijd

 

 

De Wit-Russische (Belarussische) dichter, journalist en criticus Maksim Bahdanovič werd geboren op 9 december 1891 in Minsk. Zie ook alle tags voor Maksim Bahdanovič op dit blog.

 

Emigrants' song

There are in this world such far-rovers,
Who believe not in God not in devil,
Who delight in bright banners high over
The ships that in ocean ports revel...

They have none to leave here whom they cherish,
For they have neither kin nor belongings,
They care not if they live or they perish,
On one sole aim are fixed all their longings:

To visit lands, so far unsought-for,
To taste there of fortune and grieving,
And to perish among the salt waters
Of blue seas where white foam is seething.

But we do not seek such a bounty,
It is not far lands we are needing,
We would not have left our dear country
If there had been bread for our feeding.

And in clatter and noise of streets roaming,
Where the crowd ever-restless whirls streaming,
We dream of the village, the Nioman,
And Libava with harbour lights gleaming.

 

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Maksim Bahdanovič (9 december 1891 – 25 mei 1917)

 

 

De Amerikaanse schrijver en sceenwriter James Dalton Trumbo werd geboren op 9 december 1905 in het plaatsje Montrose in Colorado. Zie ook alle tags voor Dalton Trumbo op dit blog.

Uit: Johnny Got His Gun

“My arm. My arm they've cut my arm off. See that stump there? That used to be my arm. Oh sure I had an arm I was born with one I was normal just I like you and I could hear and I had a left arm like I anybody. But what do you think of those lazy bastards cutting it off?
How's that I can't hear either. I can't hear. Write it down. Put it on a piece of paper. I can read all right. But I can't hear. Put it down on a piece of paper and hand the paper to my right arm because I have no left arm.
My left arm. I wonder what they've done with it. When you cut a man's arm off you have to do something with it. You can't just leave it Iying around. Do you send it to hospitals so guys can pick it to pieces and see how an arm works? Do you wrap it up in an old newspaper and throw it onto the junk heap? Do you bury it? After all it's part of a man a very important part of a man and it should be treated respectfully. Do you take it out and bury it and say a little prayer? You should because it's human flesh and it died young and it deserves a good sendoff.
*****

Then things quieted down all of a sudden. Everything went still inside his head. The lights before his eyes snapped out as quickly as if somebody had shut them off with a switch. The pain went away too. The only feeling he had was the strong throb of blood in his brain swelling and contracting his head. But it was peaceful. It was painless. It was such a relief that he came out of his drowning. He could think.
He thought well kid you're deaf as a post but there isn't the pain. You've got no arms but you don't hurt. You'll never burn your hand or cut your finger or smash a nail you lucky stiff. You're alive and you don't hurt and that's much better than being alive and hurting. There are lots of things a deaf guy without arms can do if he doesn't hurt so much he goes crazy from pain. He can get hooks or something for arms and he can learn to read lips and while that doesn't exactly put him on top of the world still he's not drowned in the bottom of a river with pain tearing his brain to pieces. He's still got air and he's not struggling and he's got willow trees and he can think and he's not in pain.”

 

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Dalton Trumbo (9 december 1905 – 10 september 1976)

Geschreven door Romenu om 13:18 Reageer op dit bericht

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