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Berichten van 25 april 2019 tot 26 april 2019

Bernard Malamud, Vincente Alexandre, Carl-Christian Elze, Leo Stilma, Hannelies Taschau, Theun de Vries, Hertha Kräftner, Johann Uhland, Margreet van Hoorn

De Amerikaanse schrijver Bernard Malamud werd op 26 april 1914 in Brooklyn, New York, geboren. Zie ook alle tags voor Bernard Malamud op dit blog.

Uit:The Mourners

“Kessler, formerly an egg candler, lived alone on social security. Though past sixty-five, he might have found well-paying work with more than one butter and egg whole-saler, for he sorted and graded with speed and accuracy, but he was a quarrelsome type and considered a troublemaker, so the wholesalers did without him. Therefore, after a time he re-tired, living with few wants on his old-age pension. Kessler in-habited a small cheap flat on the top floor of a decrepit tenement on the East Side. Perhaps because he lived above so many stairs, no one bothered to visit him. He was much alone, as he had been most of his life. At one time he’d had a family, but unable to stand his wife or children, always in his way, he had after some years walked out on them. He never saw them thereafter because he never sought them, and they did not seek him. Thirty years had passed. He had no idea where they were, nor did he think much about it.In the tenement, although he had lived there ten years, he was more or less unknown. The tenants on both sides of his flat on the fifth floor, an Italian family of three middle-aged sons and their wizened mother, and a sullen, childless German couple named Hoffman, never said hello to him, nor did he greet any of them on the way up or down the narrow wooden stairs. Others of the house recognized Kessler when they passed him in the street, but they thought he lived elsewhere on the block. Ignace, the small, bent-back janitor, knew him best, for they had several times played two-handed pinochle; but Ignace, usually the loser because he lacked skill at cards, had stopped going up after a time. He complained to his wife that he couldn’t stand the stink there, that the filthy flat with its junky furniture made him sick. The janitor had spread the word about Kessler to the others on the floor, and they shunned him as a dirty old man. Kessler understood this but had contempt for them all.One day Ignace and Kessler began a quarrel over the way the egg candler piled oily bags overflowing with garbage into the dumbwaiter, instead of using a pail. One word shot off another, and they were soon calling each other savage names, when Kessler slammed the door in the janitor’s face. Ignace ran down five flights of stairs and loudly cursed out the old man to his impassive wife. It happened that Gruber, the land-lord, a fat man with a consistently worried face, who wore yards of baggy clothes, was in the building, making a check of plumbing repairs, and to him the enraged Ignace related the trouble he was having with Kessler. He described, holding his nose, the smell in Kessler’s flat, and called him the dirtiest person he ever saw. Gruber knew his janitor was exaggerating, but he felt burdened by financial worries which shot his blood pressure up to astonishing heights, so he settled it quickly by saying, “Give him notice.” None of the tenants in the house had held a written lease since the war, and Gruber felt confi-dent, in case somebody asked questions, that he could easily justify his dismissal of Kessler as an undesirable tenant. It had occurred to him that Ignace could then slap a cheap coat of paint on the walls, and the flat would be let to someone for five dollars more than the old man was paying.”

 

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Bernard Malamud (26 april 1914 – 18 maart 1986) 
Cover luisterboek

 

 

De Spaanse dichter Vincente Aleixandre (eig. Vicente Pío Marcelino Cirilo Aleixandre y Merlo) werd geboren op 26 april 1898 in Sevilla. Zie ook alle tags voor Vincente Aleixandre op dit blog.

 

Letzte Gedanken

Er ward geboren und ohne Erfahrung. Gab Antwort und sprach
    nicht.
Die erstaunten Seelen schauen dich an,
wenn du nicht vorübergehst. Nie hält der Wind sein Wort.
Langsam und allein fallen deine Gedanken.
Fallen wie die abgestorbenen Blätter
und fallen erneut, wenn der Wind sie verstreut.
Die nüchterne Erde indes erwartet sie,
sich öffnend. Still das Herz, stumm die Augen,
dein träger Gedanke löst sich auf
in der Luft. Sanft bewegt. Ein Laut von letzten
Zweigen, ein mißlungener Traum von lebendiger Raute
breitet sich aus… Es fallen die Blätter.

 

Für wen schreibe ich

I
Für wen schreibe ich? so fragte mich der Chronist, der Journalist oder ganz schlicht der Neugierige.

Ich schreibe nicht für den Herrn im vornehmen Jackett, nicht für seinen verärgerten Schnurrbart, nicht einmal für seinen erhobenen tadelnden Zeigefinger in den traurigen Wellen der Musik.

Auch nicht für die Reisekutsche noch für ihre verborgene Dame (hinter Scheiben, wie ein eisiger Strahl der Glanz des Lorgnons).

Ich schreibe für die vielleicht, die mich nicht lesen. Für jene Frau, die durch die Straße läuft, als wollte sie die Tore dem Frührot aufschlagen.

Oder jenen Alten, der auf der Bank des winzigen Platzes einnickt, während ihn die Abendsonne liebevoll berührt, ihn umfängt und sanft in ihrem Licht auflöst.

Für alle, die mich nicht lesen, die sich nicht um mich kümmern, sich aber vor mir in acht nehmen (obwohl sie mich nicht kennen).

Dieses Mädchen, das im Vorübereilen mich anschaut. Gefährtin meines Wagnisses, in dieser Welt zu leben.

Und diese Alte, die, vor ihrer Tür sitzend, Leben erfahren hat, fruchtbar von Vieler Leben, von müden Händen.

Ich schreibe für den zärtlich Verliebten; für ihn, der mit seiner Qual in den Augen vorüberging; für den, der ihn nicht anhörte; für den, der im Vorüber, nicht hinsah; für ihn, der schließlich umfiel, da er fragte und den man nicht hörte.

Für alle schreibe ich. Für die vor allem, die mich nicht lesen. Einen um den andern und die Menge. Und für die Brüste und für die Münder und für die Ohren, wo, ohne mich zu hören, mein Wort ist

 

Vertaald door Erich Arendt en Katja Hayek Arendt

 

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Vicente Aleixandre (26 april 1898 – 14 december 1984)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Carl-Christian Elze werd geboren op 26 april 1974 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Carl-Christian Elze op dit blog.

spaziergang I


zuerst die straße bis zum ende, die legende:
er sah sich rohrverlegung an, von innen
gesehen hat jedes rohrstück diesen dünnen
gummiüberzug, der grünt, für gute strömung.
es tut so gut, den grünen strömungsgummi
zu berühren; das fühlt sich reicher an an allen
fingerspitzen: glatt & frisch, weich wie fisch
wie junge haut. es kann nicht besser werden
sobald man um die ecke geht, doch wird es

besser! hier ist: kein rohr, hier ist ein aus-
gesprochen frisches ohr! verlegt? liegt da
als wär es da zuhaus? was täuscht. heb auf!
auch wenn sich gar nichts reimt, reim zu-
sammen: abgegangen von allein; jetzt steck
es ein & halt es fest & lauf es ab mit allen
fingerkuppen, im tiefen taschenohrversteck!
es tut so gut, die knorpelkanten sanft entlang-
zustreichen! es kann nicht besser werden
sobald man in den park einbiegt, doch wird es

besser! hier liegt: kein ohr, hier liegt ein chor-
gesang im ohr, wenn man die wiesen, auch
die blumenbeete, überläuft, doch unsichtbar!
schnall mal das eigne ohr aufs gras & lausch!
klarer fall: unterwiesenschall! es tut so gut

die finger tief ins erdfach einzuwühlen, die ganze
bohrhand, bis zum ellenbogen & dann fühlen:
die blanken schädeldecken streng in reih & glied
die blanken münder, wie die gehen: auf & zu
die starke luft, die in die hand einströmt dabei
bei jedem ton. ei, wie das tönt! echt lustgewinn

sagt die legende: spazieren gehen ohne ende.

 

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Carl-Christian Elze (Berlijn, 26 april 1974)

 

 

De Nederlandse dichter Leo Stilma werd geboren op 26 april 1953 in Hilversum. Zie ook alle tags voor Leo Stilma op dit blog.

 

Oude vrouw

1.
Ze loopt zo langzaam
zo traag alsof haar voeten
niet meer bij haar horen
en ze aan afstand heeft
verloren door de kaalslag
van een verdwenen tijd.

Ze droomt van een eiland
waar de dagen niet bestaan
maar er is geen streep
in de verte te zien, geen
teken van nevelig licht

alleen rimpelig water
waarin ze een gezicht
herkent dat ze mist

^ 

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Leo Stilma (Hilversum, 26 april 1953)
Hilversum, de Sint Vituskerk

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Hannelies Taschau werd geboren op 26 april 1937 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Hannelies Taschau op dit blog.

Uit: Landfrieden

„Anne erinnert sich auch an den Tankstellenpächter. Er brauchte unendlich lange, er machte den Tank zu voll, im Wagen roch es nach Benzin, er zog den Stutzen Millimeter um Millimeter aus dem Tank, er kämpfte um jeden Groschen. Auch das Geldwechseln hatte Schwierigkeiten gemacht. Es war kalt, es war Nacht, Schrager sagte gereizt, ein Münztank müsse her. Und dann, sagte der Mann, kommen Leute wie Sie mit großen Scheinen und fahren zur Konkurrenz, weil hier keiner wechselt. Dann muß eben auch ein Münzwechsler her, sagte Schrager und fuhr grußlos davon. Den Münztank gibt es inzwischen, den Münzwechsler nicht. Unvorstellbar, in so einem Ort zu leben, hatte Schrager damals gesagt. Aber daran erinnert er sich jetzt nicht mehr. Laufen wir doch mal zum Bahnhof und zurück, sagt er ungeduldig, dann kriegen wir einen Eindruck, wir laufen ohnehin zu wenig. Anne trägt ihren gehäkelten knöchellangen Mantel über dem Arm, Schrager kann ihn nicht leiden. Er führt ihr den Ort vor: Sieh dich um, sagt er, sieh dir alles an, die gepflegten Straßen, diese vielen Kneipen, die Türen stehen schon morgens offen, die tiefhängenden Lampen, die den ganzen Tag brennen, der schöne Windschutz aus grünem oder rotem Filz vor den Türen; eine gesellige, sauffreudige Gesellschaft hier. Er bleibt vor einer Metzgerei stehen und schaut zu, wie von Blut und Kälte gerötete Finger mit kurzgeschnittenen Nägeln schöne, magere Fleischlappen auf die Waage werfen, absolut großstädtisch, Schrager ist zufrieden mit der Demonstration. Er ist unermüdlich, er strengt sich an, er bestimmt die Richtung, ist »überrascht«, »erfreut«, »angetan«. Insgesamt macht doch alles hier einen guten Eindruck, eine intakte Gemeinde, sagt er. Viele Handarbeitsgeschäfte, Kleintierhandlungen, auf einem Aquarium die Aufschrift: »Leisten Sie sich das vierte Programm.«

 

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Hannelies Taschau (Hamburg, 26 april 1937)
Cover

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Theun de Vries werd geboren in Veenwouden op 26 april 1907. Zie ook alle tags voor Theun de Vries op dit blog.

Uit: De neven

“De begrafenis van Tjalling was achter de rug; staande op de drempel van het kleine renteniershuis had Reinou Herres de leeddragers de hand gedrukt. Zij bleef niet geheel alleen achter; een dochter van haar broer Pier zou bij haar wonen. Ekke Wiarda was een van de laatsten, die afscheid namen, nadat hij een rij van mannen en vrouwen langs zijn tante had zien gaan, de mannen met de oudmodische hoge hoeden in zonderlinge kartonnen dozen, de vrouwen met dofbefloerste oorijzers. Ook Herre had zijn moeder de hand gedrukt; ze hadden elkaar aangekeken: Rudmer was niet op de begrafenis geweest; ze wisten niet, waar hij uithing, en Reinou had de nieuwsgierige vragers verteld, dat hij ziek was. - Ekke keek Herre na, die wegschreed naar het station - ook hij droeg het hoedenkoffertje met lijdzaam en onvermijdelijk gebaar - en haastte zich, om hem in te halen.
Er hing een blauwig schaduwig lichtstof tussen de elzenstruiken van de weg; een koele herfstige geur van boomschors en galappels en vermoeide bladerdracht dreef van het bouwland aan, dat nog dik in de loverwallen lag. Ekke trok sneller aan de achterste voet; hij wilde zijn neef inhalen. Het was een zwaar, haast onverteerbaar brok, maar hij moest het toch slikken, terwille van At, terwille van het ongeborene... Hij liep in het boerse laken, dat hem in de vrije loop belemmerde; zijn hemd plakte onder zijn armen, aan zijn rug. Het was nodig, nu nog, voor Herre hem ontsnapte, de grote vraag te stellen, die hij zijn oom Tjalling had willen doen: het geld, de zekerheid van te leven. - Hij zag Herre voor zich; de halfnurkse, sterke schok, die rug en schouders doorveerde bij elke tred - een kracht en een afweer, die Ekke vreesde. Het beeld werd steeds duidelijker, en Ekke keek vertwijfeld naar den krachtigen man, daar voor hem, met de meesterlijke gang, het langwerpig forse achterhoofd, dat met een aanzet van een vetplooi in de boord verdween. Deze man was zijn neef, was een fabrieksbezitter! Maar hij betekende misschien ook de redding, nee, móest de redding zijn, nu Tjalling verscheiden was.
- Herre!...
Ekke schrok bijna, toen hij de naam had uitgesproken. Het was, of hij over een afstand riep, die groter was dan de meetbare, die nog tussen de twee mannen op de eenzame woudweg lag. Herre Wiarda keek om, zag hem; een halve tel had het er de schijn van, of hij wilde doorlopen. De onwilligheid van het onderdrukt gebaar remde Ekke's moed nog meer. Hij naderde, links, met een poging, een familietoon te vinden, die er tussen hem en den ander nooit was geweest."

 

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Theun de Vries (26 april 1907 – 21 januari 2005)

 

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Hertha Kräftner werd geboren op 26 april 1928 in Wenen. Zie ook alle tags voor Hertha Kräftner op dit blog.

 

Selbstbildnis

Die Stirne Einsamkeit,
beschattet durch den Fall der Haare,
zuweilen im Gesenktsein von Verworrenheit
bedeckt und leidend
an der Ungestalt der frühen Jahre.
Die Brauen aber schon in Klarheit,
in ihrer Schwärze manchmal fremd
den blassen Wangen,
der Bogen oft mit Sehnsucht sehr
behangen,
und manchmal wie von Zärtlichkeit
überschwemmt.
Die Augen wie von Abenden verhüllt,
der Blick bekannt mit ungeschauten Dingen,
bisweilen aber blau erfüllt,
wenn ihm die Tage nicht gelingen.
Die ungenauen Lippen aber singen
nicht alles, das die Welt an sie vergibt.

Gesicht des Widerspruchs von dicht und lose,
verstreut an Augenblicke, die es liebt,
und so, als ging es schmal ins Ausweglose,
von dem es weiß, daß es besiegt.

 

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Hertha Kräftner (26 april 1928 – 13 november 1951)

 

De Duitse dichter, literatuurwetenschapper, jurist en politicus Johann Ludwig Uhland werd geboren in Tübingen op 26 april 1787. Zie ook alle tags voor Johann Uhland op dit blog.

 

Des Knaben Berglied

Ich bin vom Berg der Hirtenknab’,
Seh’ auf die Schlösser all herab;
Die Sonne strahlt am ersten hier
Am längsten weilet sie bei mir;
Ich bin der Knab’ vom Berge!

Hier ist des Stromes Mutterhaus;
Ich trink ihn frisch vom Stein heraus;
Er braust vom Fels in wildem Lauf,
Ich fang ihn mit den Armen auf;
Ich bin der Knab’ vom Berge!

Der Berg, der ist mein Eigentum,
da ziehn die Stürme ringsherum;
Und heulen sie von Nord und Süd,
So überschallt sie doch mein Lied:
Ich bin der Knab’ vom Berge!

Sind Blitz und Donner unter mir,
So steh ich hoch im Blauen hier;
Ich kenne sie und rufe zu:
Laßt meines Vaters Haus in Ruh'!
Ich bin der Knab’ vom Berge!

Und wann die Sturmglock einst erschallt
Manch Feuer auf den Bergen wallt,
Dann steig ich nieder, tret ins Glied
Und schwing mein Schwert und sing mein Lied:
Ich bin der Knab’ vom Berge!

 

 

Verborgenes Leid

Im Walde wohnt mein Leid,
Ich darf es niemand klagen,
Zum Walde muß ich’s tragen
Zur tiefsten Einsamkeit.

Kommt je in künft’ger Zeit
Ein Mensch zu jenen Gründen,
Im Walde kann er finden
Mein scheues Herzeleid.

Sieht er im Walde weit,
Recht einsam und verschwiegen,
die tiefsten Schatten liegen,
Das ist mein finstres Leid.

 

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Johann Uhland (26 april 1787 – 13 november 1862)
Op een postzegel uit de DDR, 1987

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Margreet van Hoorn (pseudoniem van Greta de Reus) werd geboren in Hoorn op 26 april 1922. Zie ook alle tags voor Margreet van Hoorn op dit blog.

 

Weerom?

En ja... weerom, weerom den toch,
ik kin 't gienien meist zegge,
weerom 'k 't anker van m'n skip
't liefst 'deer' zou legge,
in 't durpie met de smalle sloôt
en heêl die vere woide
met mens en dier in fris vertier
en vrolijkhoid zo bloide.
Weerom? Omdat ik van 't durpie... hou
met leige, vere luchte
met rust en stilt' en stilt' en rust
en koele klare vruchte.
Omdat... ik weet, ik weet 't niet
ik kin 't gienien meist zegge
want nerges kin ik m'n hande zo
tevreden samenlegge.

 

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Margreet van Hoorn (26 april 1922 – 18 maart 2010)
Hoofdtoren te Hoorn door Hendrik Elias Roodenburg, 1947

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 26e april ook mijn blog van 26 april 2015 deel 1 en eveneens deel 2.



Geschreven door Romenu om 17:01 Reageer op dit bericht

Ilse Starkenburg

De Nederlandse dichteres Ilse Starkenburg werd geboren in Dieren op 26 april 1963. Starkenburg studeerde Nederlandse taal-en letterkunde, (analytische) filosofie en (als bijvak) cultuurgeschiedenis aan de Rijksuniversiteit Groningen. Ze debuteerde als dichteres in 1987, in het literaire tijdschrift Maatstaf. Voorpublicaties verschenen verder in o.a. Tirade, Hollands Maandblad, Krakatau, Ballustrada, Bunker Hill, Signum. Blätter für Literatur und Kritik, de Poëziekrant, de Gids, de Revisor en Revolver. Zij publiceerde vervolgens vijf dichtbundels en een verhalenboek. Haar werk werd ook opgenomen in talrijke bloemlezingen waaronder Nederlandse Poëzie van Gerrit Komrij en De Nederlandse poëzie van de twintigste en eenentwintigste eeuw in 1000 en enige gedichten van Ilja Leonard Pfeijffer. Starkenburg treedt verder op bij festivals als Poetry International, Dichter aan Huis, Lowlands, de Nacht van de Poëzie en ze verzorgt gastcolleges en workshops. 

 

windstille vraag

de shuttle zweeft heen en weer
alsof niet wij het zijn
die hem richting geven

op zijn hoogtepunt en
precies tussen ons in
twijfelt hij een moment

alsof hij kiezen moet
tussen ons, alsof wij
zijn ouders zijn
alsof hij plaats wil maken.

 

 

de kapster

‘je haar wil wel’
zegt ze

ze knipt het in laagjes
krul, krul, kastanje-
rood is mooi bij
je groengrijze ogen

ben ik haar kunstwerk
ik hoor bijna Brahms
zoals in ‘the great dictator’
met Chaplin als kapper

met Chaplin als dictator
ik zie er enkel oud uit
in vergelijking met haar
op het moment dat wij

samen in de spiegel
zijn. ‘je haar wil wel’
zegt ze ‘en nu jij nog’

 

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Ilse Starkenburg (Dieren, 26 april 1963)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Erik Menkveld, Ted Kooser, James Fenton, Walter de la Mare, Richard Anders, Fletcher Pratt, William Temple, John Keble, Leopoldo Alas

De Nederlandse dichter Erik Menkveld werd geboren op 25 april 1959 in Eindhoven. Zie ook alle tags voor Erik Menkveld op dit blog.

 

Meisje met eekhoorns

Goed als brood zit zij met het jong op schoot
terwijl de groten om haar benen stoeien.

En zo vertrouwd is haar dit schuwe dat haar
uit het bos toestroomt dat zij ze niet meer ziet,

eekhoorns en bomen. Mij en heel de roekeloos
veranderlijk bestaande stad die mij omgeeft

brengt zij tot stand vanuit dat veel te hoge hoofd;
hier fiets ik, onverklaarbaar volledig aanwezig,

op een brug in Amsterdam-Zuid - vreemde inval
van een stenen meisje, dat even haar ogen sluit.

 


Eerlijke uren

Met mijn opgeruimdste gezichten een dag beginnen:
probeer ik het eens, blijkt hij niet op te lichten. Niks geen
schaarsgbebloemde voorbijgangerslach in mijn raam
of dat kind op haar vuurrode fietsje dat me wolkenloos
zwaaide en zag - eerlijke uren
waren het vandaag. Dodelijke,
onverkwikkelijke, hopeloos
uitgekeken uren.


 

Ik ben al bijna bij je

Hoe nabij ik ook toesla, na een tijdje
lijk ik weer verdwenen als altijd.

Maar hoe ver ik ook wegtrek uit je veilige
heden, altijd ben ik naar je onderweg

en blijf ik in je aan het woord, net
niet verstaan door je schichtige oren

die van geen stilte mij onderscheiden.
En voor je het weet ga ik weer in je

tekeer en flakkert je denken als kaarslicht
onder mijn maanloze vlagen. Hoor maar.

Kom ik als ziekte dan snoep ik al aan je.
Kom ik als diepte, dan zul je mijn bodem

nooit raken. Kom ik als water dan lijken
mijn oevers in niets op een kade.

Ik ben al bijna bij je. Als een zuigeling
een wereldoorlog zul je mij smaken.

 

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Erik Menkveld (25 april 1959 – 30 maart 2014)

 

 

De Amerikaanse dichter Ted Kooser werd geboren op 25 april 1939 in Ames, Iowa. Zie ook alle tags voor Ted Kooser op dit blog.

 

Abandoned Farmhouse

He was a big man, says the size of his shoes
on a pile of broken dishes by the house;
a tall man too, says the length of the bed
in an upstairs room; and a good, God-fearing man,
says the Bible with a broken back
on the floor below the window, dusty with sun;
but not a man for farming, say the fields
cluttered with boulders and the leaky barn.

A woman lived with him, says the bedroom wall
papered with lilacs and the kitchen shelves
covered with oilcloth, and they had a child,
says the sandbox made from a tractor tire.
Money was scarce, say the jars of plum preserves
and canned tomatoes sealed in the cellar hole.
And the winters cold, say the rags in the window frames.
It was lonely here, says the narrow country road.

Something went wrong, says the empty house
in the weed-choked yard. Stones in the fields
say he was not a farmer; the still-sealed jars
in the cellar say she left in a nervous haste.
And the child? Its toys are strewn in the yard
like branches after a storm—a rubber cow,
a rusty tractor with a broken plow,
a doll in overalls. Something went wrong, they say.

 

 

Death of a Dog

The next morning I felt that our house
had been lifted away from its foundation
during the night, and was now adrift,
though so heavy it drew a foot or more
of whatever was buoying it up, not water
but something cold and thin and clear,
silence riffling its surface as the house
began to turn on a strengthening current,
leaving, taking my wife and me with it,
and though it had never occurred
to me until that moment, for fifteen years
our dog had held down what we had
by pressing his belly to the floors,
his front paws, too, and with him gone
the house had begun to float out onto
emptiness, no solid ground in sight.

 

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Ted Kooser (Ames, 25 april 1939)

 

 

De Engelse dichter, schrijver, criticus en letterkundige James Fenton werd geboren op 25 april 1949 in Lincoln. Zie ook alle tags voor James Fenton op dit blog.

Uit: The need to complete (Over T.S. Eliot)

“With Eliot, the need is far greater: there is much, much more in the way of uncollected and unavailable prose: 700 uncollected items, all kinds of ephemeral pieces, many of them missing from the standard bibliography, which is itself due for complete revision. The new bibliography is under way, in the hands of Archie Henderson.
The Complete Poems - two volumes of it - is also in hand. Christopher Ricks is the editor and publication is perhaps three years away. In this case, it is not that we expect another "Waste Land" to turn up. It is a matter of wanting to see the work whole - great poems, dreadful poems, trivia, whatever there is. When it comes to a poet like this, I'm a staunch completist.
Then there is the stalled edition of the Collected Letters, which began so well with a first volume in 1988, edited by Valerie Eliot. That first volume is now due for revision and, together with a second volume, is due out in 2009, with Hugh Haughton at the helm. Thereafter things are expected to proceed at a modest pace.
But it is the collected prose that really interests me: the essays and reviews, the lectures, everything from the most substantial pieces to the critical ephemera. Seven volumes are planned, with publication shared between Faber in London and Johns Hopkins University in the US. Here the editor is Ronald Schuchard, who has already, along with Ricks, spent years tracking things down. Once again, 2009 is the year in which we will begin to be able to see the results.
A foretaste is provided by Schuchard in the current issue of the magazine Areté. As is well known, Eliot spent much of his adult life as a publisher at Faber, in whose archives there are 40 box-files to do with the Criterion, the magazine Eliot edited, and 120 box-files of correspondence as a publisher, representing, as Schuchard puts it, "43 years of daily engagement with a world-wide literary clientele".

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James Fenton (Lincoln, 25 april 1949)
T. S. Eliot 

 

 

De Engelse dichter Walter John de la Mare werd geboren op 25 april 1873 in Charlton, Kent. Zie ook alle tags voor Walter John de la Mare op dit blog.

 

The Mother Bird

Through the green twilight of a hedge
I peered, with cheek on the cool leaves pressed,
And spied a bird upon a nest:
Two eyes she had beseeching me
Meekly and brave, and her brown breast
Throbb'd hot and quick above her heart;
And then she oped her dagger bill, -
'Twas not a chirp, as sparrows pipe
At break of day; 'twas not a trill,
As falters through the quiet even;
But one sharp solitary note,
One desperate, fierce, and vivid cry
Of valiant tears, and hopeless joy,
One passionate note of victory:
Off, like a fool afraid, I sneaked,
Smiling the smile the fool smiles best,
At the mother bird in the secret hedge
Patient upon her lonely nest.

 

 

The Empty House

See this house, how dark it is
Beneath its vast-boughed trees!
Not one trembling leaflet cries
To that Watcher in the skies—
‘Remove, remove thy searching gaze,
Innocent of heaven’s ways,
Brood not, Moon, so wildly bright,
On secrets hidden from sight.’

‘Secrets,’ sighs the night-wind,
‘Vacancy is all I find;
Every keyhole I have made
Wails a summons, faint and sad,
No voice ever answers me,
Only vacancy.’
‘Once, once … ’ the cricket shrills,
And far and near the quiet fills
With its tiny voice, and then
Hush falls again.

Mute shadows creeping slow
Mark how the hours go.
Every stone is mouldering slow.
And the least winds that blow
Some minutest atom shake,
Some fretting ruin make
In roof and walls. How black it is
Beneath these thick boughed trees!

 

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Walter John de la Mare (25 april 1873 – 22 juni 1956)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Richard Anders werd geboren op 25 april 1928 in Ortelsburg, tegenwoordig Szczytno, Polen. Zie ook alle tags voor Richard Anders op dit blog.

 

Eden in der Hölle

In diesem Garten
stehen Adam und Eva
auf einem anderen Feigenblatt

Keine Frage mehr
nach dem Stachel
wenn das Paar vorzieht

zu verdunsten da begossen
alles sich Bäumende
für die Säge strotzt

 

 

Weißes Entsetzen

...Wollte ich mich eben noch auflösen so genügt mir jetzt dieser Flug aus Raum und Zeit mit dem einen Flügel meines länger und länger werdenden Schattens so genügt mir jetzt das einzigartige Panorama am Steuer dieses aus völliger Dunkelheit geschaffenen Fahrzeuges ohne jede Möglichkeit anzuhalten und ich bin außer mir während meine geschlossenen Füße immer noch den Steinfußboden eines städtischen Balkons berühren und die Armbanduhr an meinem schlaff herabhängenden Arm weitertickt und das Herz mitten im Hirn flattert dessen Käfigstäbe langsam zu blauem Rauch zergehen und in den Hochhausfenstern sich metallisch die Skalen des Rots einer mit jedem Atemzug langsam untergehenden Sonne spiegeln und ich die Kälte eines Meeres ohne Wasser spüre eine Art lautlose Unendlichkeit in der die Empfindungen langsam nachlassen und die Träume nicht mehr für Augenblicke erstarren und ich das Weiß ahne das keine Farbe mehr ist das schwarze Weiß das Grau in der Erinnerung zusammenstürzender Wogen wenn das Aufhören des Pulsschlags kein Erschrecken mehr auslöst dieses Namenlose diese unbekannte Oberfläche die nichts mehr verbirgt deren Zustand an keinen Augenblick mehr erinnert...

 

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Richard Anders (25 april 1928 – 24 juni 2014)

 

 

De Amerikaanse schrijver en vertaler Murray Fletcher Pratt werd geboren op 25 april 1897 in een reservaat in Buffalo, New York. Zie ook alle tags voor Fletcher Pratt op dit blog.

Uit: The Blue Star

“It was raining steadily outside. The older woman’s tears and words fell in time, drip, drip. Cold, for the tall window at the room’s end would never quite shut close, bottom and top not nest into the frame simultaneously. Lalette in her soutane felt goose-pimples and tried to shut out the sound by thinking of a man with a green hat who would give her a handful of gold scudi and nothing asked, merely because it was spring and she put a small spell on him with a smile, but it was not quite spring, and the voice persisted:
“. . . all my life—I have hoped—hoped and planned for you—even before you were born—even before you were born—daughter of my own—” (Yes, thought Lalette, I have heard that before, and it would move me more, but the night you drank the wine with Dame Carabobo, you told her how I was the product of a chance union in a carriage between Rushaca and Zenss) “—daughter—and after I saved and worked so hard—you miss the only chance—the only chance—don’t know what I’m going to do—and Count Cleudi’s not like most—”
“You told him what he offered was frightful. I heard you.”
(Sob) “It was. Oh, it was. Oh, Lalette, it isn’t right, you should be married with a gold coach and six horses—but what can we do?—oh, if your father had left us anything before the war—all I sacrificed for him—but that is what all of us must do, make sacrifices, we can’t have anything real without giving something away . . . Lalette!”
“Madame.”
“You will be able to employ the Art and have everything you want, you know most of the patterns already, he does not go to the Service often . . . and after all, it’s something that happens to every woman one way or another, and with the Art, even if he doesn’t marry you, he’ll find you a husband you won’t mind, it’s only men like Cleudi who want to be the first, a man who marries would really prefer a girl to have a little experience, I know . . . Lalette!”
Lalette did not answer.
“All the young ones come to the ball after the opera, Lalette. Count Cleudi will present you, and even if you don’t bring—”

 

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Fletcher Pratt (25 april 1897 – 10 juni 1956)

 

 

De Engelse essayist en diplomaat Sir William Temple werd geboren in Londen op 25 april 1628. Zie ook alle tags voor Willam Temple op dit blog.

Uit: Observations upon the United Provinces of the Netherland

“And I have had occasion to make experiment of the sands rising and sinking before a haven, by two fits of these contrary winds, above four feet. • This, I presume, is likewise the natural reason of so many deep and commodious havens found upon all the English side of the channel, and so few (or indeed none) upon the French and Dutch : an advantage seeming to be given us by nature, and never to be equalled by any art or expence of our neighbours. I remember no mention in ancient authors of that which is now called the Zudder sea; which makes me imagine that it may have been formed likewise by some great inundation, breaking in between the Tessel-islands, and others, that lie still in a line contiguous, and like the broken remainders of a continued coast. This seems more probable, from the great shallowness of that sea, and flatness of the sands, upon the whole extent of it ; from the vio-lent rage of the waters breaking in that way, which threaten the parts of North-Holland about Medenblick and Enchusen, and brave it over the highest and strongest digues of the Province, upon every high tide, and storm at North-West; as likewise from the names of East and West Friezland, which should have been one continent, till divided by this sea: for, in the time of Tacitus," no other distinction was known, but that of greater or lesser Frizons, and that only from the measure of their numbers, or forces; and, though they were said to have great lakes among them, yet that word seems to import they were of fresh water, which is made yet plainer by the word ambiunt, that shews those lakes to have been inhabited round by these nations ; from all this I should guess, that the more inland part of the Zudder sea was one of the lakes there mentioned, between which and the Tessel and Ulie islands there lay anciently a great tract of land.(where the sands are still so shallow, and so continued, as seems to make it evident) but since covered by some great irruptions of waters, that joined those of the sea and the lake together, thereby made that great bay, now called the Zudder sea, by favour whereof the town of Amsterdam has grown to be the most frequented haven of the world. Whatever it was, whether nature or accident, and upon what occasion soever it arrived, the soil of the whole Province of Holland is generally flat, like the sea in a calm, and looks as if after a long contention between land and water, which it should belong to, it had at length been divided between them : for to consider the great rivers, and the strange number of canals that are found in this Province, and do not only lead to every great town, but almost to every village, and every farmhouse in the country ; and the infinity of sails that are seen everywhere coursing up and down upon them; one would imagine the water to have shared with the land, and the people that live in boats to hold some proportion with those that live in houses.”

 

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William Temple (25 april 1628 – 27 januari 1699)
Enkhuizen door Anton Pieck

 

 

De Engelse dichter en predikant John Keble werd geboren op geboren 25 april 1792 in Fairford, Gloucestershire. Zie ook alle tags voor John Keble op dit blog.

 

St. Mark's Day

Oh! who shall dare in this frail scene
On holiest happiest thoughts to lean,
On Friendship, Kindred, or on Love?
Since not Apostles' hands can clasp
Each other in so firm a grasp
But they shall change and variance prove.

Yet deem not, on such parting sad
Shall dawn no welcome dear and glad:
Divided in their earthly race,
Together at the glorious goal,
Each leading many a rescued soul,
The faithful champions shall embrace.

For e'en as those mysterious Four,
Who the bright whirling wheels upbore
By Chebar in the fiery blast.
So, on their tasks of love and praise
This saints of God their several ways
Right onward speed, yet join at last.

And sometimes e'en beneath the moon
The Saviour gives a gracious boon,
When reconciled Christians meet,
And face to face, and heart to heart,
High thoughts of holy love impart
In silence meek, or converse sweet.

Companion of the Saints! 'twas thine
To taste that drop of peace divine,
When the great soldier of thy Lord
Called thee to take his last farewell,
Teaching the Church with joy to tell
The story of your love restored.

O then the glory and the bliss,
When all that pained or seemed amiss
Shall melt with earth and sin away!
When saints beneath their Saviour's eye,
Filled with each other's company,
Shall spend in love th' eternal day!

 

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John Keble (25 april 1792 – 29 maart 1866)
Sint Marcus door Il Pordenone, ca. 1635

 

 

De Spaanse schrijver Leopoldo Alas (wereldwijd bekend als ‘Clarín’) werd geboren op 25 april 1852 in Zamora. Zie ook alle tags voor Leopoldo Alas op dit blog.

Uit: Die Präsidentin (Vertaald door Egon Hartmann)

„Bis zur zweiten Plattform, einer feingliedrigen Balustrade, stieg er wie eine wehrhafte Feste empor. Von dort setzte er sich in einer anmu-tigen, in Maßen und Proportionen unnachahmlichen Pyramide Fort. Wie ein Bündel von Muskeln und Nerven wanden sich die Steine, immer weiter zurücktretend, in die Höhe, balancierten wie Seilkünstler in der Lufi, und auf einer Kalksteinspitze saß, ein Wun-der an Jonglierkunst gleichsam, wie von einem Magneten gehal-ten, eine große, vergoldete Bronzekugel, darauf eine zweite, klei-nere und auf dieser ein Kreuz aus eisen, das in einen Blitzableiter auslief. Wenn das Kapitel zu den großen Kirchenfesten den Turm mit Lampions und bunten Laternen beleuchten ließ, bot diese gro-ße, schwarze Masse, wie sie so aus der Finsternis hervortrat, einen herrlichen Anblick Das Bauwerk aber verlor durch diesen Auf-putz die unvergleichliche Eleganz seiner Formen und nahm die Umrisse einer gewaltigen Champagnerflasche an. Man hatte mehr davon, den Turm in einer hellen Mondnacht zu betrachten, wenn er sich vom klaren Himmel abhob und die Sterne ihn wie eine Aureole krönten. Dann schmiegte er sich, ein riesiges Phantasiegebilde, in ein Gewand aus Licht und Schauen und wachte über der kleinen, schwärzlichen Stadt, die zu seinen Füßen schlief. Bismarck, ein in Vetusta stadtbekannter Taugenichts, der aus unbekannten Gründen unter seinesgleichen mit diesem Spitznamen gerufen wurde, faßte das abgegriffene Seil am gewaltigen Schwen-gel der Wamba, der großen Glocke, die die ehrwürdigen Dom-herren in den Chor rief. Sie gehörten einem Domkapitel von her-vorragender Bedeutung an, das weitreichende Privilegien genoß. Bismarck war von Beruf Vorreiter der Postkutsche. Er war Peit-schenknaller, wie man in Vetusta die Leute seines Standes nannte. Aber er stieg gern auf die Glockentürme, und im Auftrag Celedo-nios, eines Kirchenmanns und Akoluthen in der ebenfalls nicht amtlichen Funktion eines Glöckners, wurde dem diplomatischen Peitschenknaller an manchen *lägen die Ehre zuteil, das hochehr-würdige Kapitel aus seinem beseligenden Mittagsschlummer zu reißen und es zu seiner eigentlichen Obliegenheit, den Gebeten und Gesängen, zusammenzurufen. Der Vorreiter, im allgemeinen ein fröhlicher, übermütiger, zu Späßen aufgelegter Bursche, handhabte den Klöppel der Wamba mit dem Ernst eines von seinem Glauben durchdrungenen Ha-ruspex. Wenn cr zur Stunde des Chores zog, wie man es nannte, spürte Bismarck in sich etwas von der Würde und Verantwortung einer Uhr. Celedonio saß in der schwarzen, schmutzigen und zerrissenen Soutane rittlings auf einer Fensterbrüstung und spuckte gering-schätzig durch die Zähne auf den kleinen Platz hinunter.“

 

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Leopoldo Alas (25 april 1852 – 13 juni 1901)
Cover

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 25e april ook mijn blog van 25 april 2018 en ook mijn blog van 25 april 2016 en mijn blog van 25 april 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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